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Personalmangel in Pflegeberufen

Personalmangel in Pflegeberufen

Das Forschungsvorhaben mit dem vollständigen Titel „Zukunft der Pflege im demografischen Wandel – Innovationsfähigkeit durch Organisationslernen und regionale Netzwerkbildung“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Die Hauptidee des Projektes ist es, zwei Aktionsfelder miteinander zu verbinden: Einmal die Arbeitsorganisation in der ambulanten Pflege so zu gestalten, dass Gesundheit und Arbeitsmotivation der Mitarbeiter nachhaltig auch mit zunehmendem Alter gesichert werden. Gleichzeit sollen die meist kleinen und mittleren Pflegeunternehmen sich regional vernetzen, um über das Netzwerk zum Beispiel von Best-Practice-Beispielen und -Instrumenten zu profitieren.

Im Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen untersucht das Team um Doktor Peter Bleses die Arbeitsorganisation und -bedingungen in ambulanten Pflegeunternehmen. Ziel ist es, einen Leitfaden „Nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit in der ambulanten Pflege“ zu entwickeln, der konkrete Hilfestellungen für die Arbeitsorganisation in der ambulanten Pflege gibt. Der Grundgedanke: Eine Arbeitsgestaltung, die die Ressourcen und Probleme der Pflegenden berücksichtigt, sichert Arbeitszufriedenheit, vermindert die Gesundheitsrisiken für das Pflegepersonal und bietet Beschäftigten langfristige Perspektiven im demografischen Wandel dieser Wachstumsbranche. Mittelfristig kann dadurch die Attraktivität des Pflegeberufs erhöht werden.

MEDICA.de; Quelle: Universität Bremen

 
 
 
 
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