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Versorgungsnetzwerk für Patienten mit akutem Tinnitus

Versorgungsnetzwerk für Patienten mit akutem Tinnitus

Im Falle des akuten Tinnitus kann die medikamentöse Akutversorgung oft nicht zufriedenstellend helfen. Viele Patienten leiden nach der Behandlung mit Kortison-Infusionen oder durchblutungsfördernden Medikamenten weiterhin stark an ihren Ohrgeräuschen. An diese Patienten richtet sich die derzeit am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung in Heidelberg laufende Therapiestudie. Mithilfe bildgebender und HNO-medizinischer Verfahren wird die Wirkung einer neuro-musiktherapeutischen Behandlung für Patienten mit akutem Tinnitus überprüft.

In diesem Zusammenhang wurde im Rahmen der 2. Ärztefortbildung am DZM von der Forschergruppe ein Kooperationsnetzwerk mit niedergelassenen HNO-Fachärzten aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist die optimale Weiterbehandlung von Akutpatienten mit Tinnitus nach Abschluss der ärztlichen Erstversorgung.

Diejenigen HNO-Ärzte, die sich diesem Verbund angeschlossen haben, können nun ihre Patienten mit akutem Tinnitus nach Abschluss der medikamentösen Akuttherapie direkt nach Heidelberg weiterleiten und ihnen somit die Möglichkeit geben, an der Therapiestudie teilzunehmen. Die HNO-Praxen werden dann umfassend über die Behandlungsergebnisse sowie über den Verlauf der Studie informiert.

Kontakt für Akutpatienten: 06221 / 79 63 961
Netzwerk für HNO-Praxen: 06221 / 83 38 60
Kontakt für Patienten mit chronischen Tinnitus: 06221 / 73 63 101.

MEDICA.de; Quelle: Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung (Viktor Dulger Institut) DZM e.V.

 
 
 

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