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Neue Einblicke in die Parkinson-Krankheit

Neue Einblicke in die Parkinson-Krankheit

Foto: Gehirn

Die Studie basiert auf der genetischen Untersuchung von mehr als 17 000 Patienten und gesunden Kontrollpersonen. Erstmals belegt die Studie als eine der bisher größten genetischen Untersuchungen zur Parkinson-Krankheit die Bedeutung von Risiko-Genen für die Krankheitsentstehung nicht nur für die Bewohner der westlichen Hemisphäre, sondern auch für die Bevölkerung im asiatisch-pazifischen Bereich.

Durch den rasanten technischen Fortschritt bei genetischen Untersuchungen können große Patientengruppen mit relativ geringem Zeitaufwand auf Risiko-Gene für die Parkinson-Krankheit untersucht werden. Dabei werden typischerweise Parkinson-Patienten aus bestimmten Regionen, wie zum Beispiel aus Westeuropa oder den USA, untersucht. Bisher war es aber unklar, ob und inwieweit die gefundenen Risikofaktoren sich auch auf andere Bevölkerungsgruppen weltweit übertragen lassen.

Anhand der Studie können Risiko-Gene für die Parkinson-Krankheit benannt werden, die über Verlaufsuntersuchungen der betroffenen Merkmalsträger eine Aussage zum natürlichen Voranschreiten der Erkrankung ermöglichen. Dies ist ein erster Schritt in Richtung einer zukünftigen personalisierten Risiko-Modellierung für Träger der verschiedenen Genveränderungen.

MEDICA.de; Quelle: Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

 
 
 

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