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Asthma und Ekzeme durch Fast Food

Asthma und Ekzeme durch Fast Food

Foto: Kind ist Fast Food

Die Untersuchungsergebnisse bestätigten außerdem, dass man seinem Körper etwas Gutes tut, wenn man drei Mal oder häufiger pro Woche Obst isst. Im Rahmen der Untersuchung wurden Daten von mehr als 319.000 Jugendlichen im Alter von 13-14 Jahren aus 107 Gesundheitszentren in 51 Ländern und von mehr als 181.000 Kindern im Alter von 6-7 Jahren aus 64 Zentren in 31 Ländern ausgewertet, die bereits an der sogenannten "International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC)" teilgenommen hatten. Dabei handelt es sich um ein internationales Forschungsprojekt, dem die University of Auckland seit nunmehr 20 Jahren vorsitzt. Mittlerweile umfasst dieses Projekt Daten aus mehr als 100 Ländern und von fast zwei Millionen Kindern.

Die teilnehmenden Kinder und Eltern machten Angaben darüber, wie häufig bestimmte Krankheitssymptome, wie schweres Atmen bei Asthma oder eine laufende/verstopfte Nase und juckende/tränende Augen bei der allergischen Rhinokonjunktivis, eine Art Heuschnupfen, auftraten. Außerdem informierten sie das Forscherteam über aufgetretene Ekzeme und über ihre wöchentlichen Essgewohnheiten.

Beim Auswerten der Daten achteten die Forscher unter der Leitung von Professor Innes Asher und Philippa Ellwood besonders auf die Schwere der Symptome in den vergangenen zwölf Monaten. Ihr Augenmerk lag dabei beispielsweise auf der Häufigkeit der Symptome und wie sich die Symptome auf das tägliche Leben und/oder das Schlafverhalten ausgewirkt hatten. Außerdem konzentrierte sich das Team auf Nahrungsmittel, wie Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Zerealien, Brot und Pasta, Reis, Butter, Margarine, Nüsse, Kartoffeln, Milch, Eier und Fast Food/Hamburger, deren positive oder negative Auswirkung auf die Gesundheit bereits bekannt ist. Deshalb gaben die Teilnehmer in folgenden Kategorien an, wie häufig sie die Nahrungsmittel gegessen hatten: nie, gelegentlich, ein bis zwei Mal pro Woche, drei Mal oder häufiger pro Woche.

Unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren, die die Ergebnisse beeinflussen können, zeigte die Auswertung der Daten, dass sich nur Fast Food in gleichem Maße negativ auf die beiden teilnehmenden Altersgruppen auswirkte. So schlussfolgerten die Forscher, dass "eine solche Einheitlichkeit die mögliche Kausalität des Zusammenhangs verstärkt."

Das Forscherteam weist darauf hin, dass es zwei plausible Erklärungen für die Untersuchungsergebnisse gibt: Fast Food enthält einen hohen Anteil an gesättigten und trans-Fettsäuren, die unser Immunsystem beeinträchtigen, während Obst reich an Antioxidantien und weiteren nützlichen Inhaltsstoffen ist.

MEDICA.de; Quelle: Institut Ranke-Heinemann

 
 
 
 
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