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Bild: Viren können in der Bauchfell-Krebstherapie zu ungeahnten Helfern werden; Copyright: panthermedia.net / sciencepics

Virotherapie bei Bauchfellkrebs - Neue biologische Krebstherapie

24.09.2018

Krebserkrankungen, die das Bauchfell betreffen, gehören zu den am schwersten zu behandelnden Tumorerkrankungen. Trotz enormer Anstrengungen haben klassische Therapieverfahren wie Chemotherapie oft keinen Erfolg. Die Virotherapie stellt eine vollkommen neue, biologische Krebstherapie dar. Dabei werden Krebszellen gezielt durch onkolytische Viren zerstört
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Bild: Gelbfieber-Viren unterm Elektronenmikroskop; Copyright: Alamy / CDC / BSIP via MPG

Zika und Gelbfieber: Impfstoffe ohne Ei

24.09.2018

Die Versorgung mit einigen lebenswichtigen Impfstoffen könnte in Zukunft sicherer werden. Ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg entwickelt Methoden, mit denen sich Viren für Impfstoffe in deutlich höherer Konzentration vermehren lassen als bislang.
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Bild: Nach einem Herzinfarkt könnte regelmäßig neues Muskelgewebe gebildet werden; Copyright: Thinkstock/Dr Microbe

Herzinfarkt: Muskelersatz dank Stammzellen

13.09.2018

Herzinfarkt ist in Deutschland immer noch eine der Haupttodesursachen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2015 über 49.000 Menschen an seinen Folgen. Dabei ist die Sterblichkeit nach einem Infarkt in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen.
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Bild: Prof. Dr. Lars Zender, Universitätsklinikum Tübingen; Copyright: Britt Moulien / Uniklinikum Tübingen

Zell-Umgebung beeinflusst Art des Lebertumors

13.09.2018

Ein Forscherteam um Professor Lars Zender vom Universitätsklinikum Tübingen und dem Deutschen Krebskonsortium (DKTK) konnte zeigen, dass das zelluläre Umfeld mit seinen absterbenden Leberzellen richtungsweisend dafür ist, welchen Weg die Tumorzellen einschlagen. Die Ergebnisse werden am 12. September 2018 im renommierten Fachmagazin Nature veröffentlicht.
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Bild: junger Mann im Gespräch mit einer Psychologin, die ihm den Rücken zuwendet und in die Kamera lächelt; Copyright: panthermedia.net/yacobchuk1

Eine Zukunft ohne Therapieberufe?

31.08.2018

Studierende des Masterstudiengangs Therapiewissenschaften an der Hochschule Fresenius möchten in einer aktuellen Studie ermitteln, ob sich die Berufsbedingungen für Therapeuten in Zukunft so ändern, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Podologie sichergestellt werden kann.
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Bild: Blick über die Schulter eines Mannes, der seinen Blutdruck misst und mit einer Ärztin über den Laptop kommuniziert; Copyright: panthermedia.net/verbaska

Mit Telemedizin länger leben

30.08.2018

Die telemedizinische Mitbetreuung von Patienten mit Herzschwäche führt zu weniger Krankenhausaufenthalten und zu einer längeren Lebensdauer. Dies gilt gleichermaßen für Patienten im ländlichen Raum und in Metropolregionen. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin herausgefunden. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift Lancet veröffentlicht.
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Bild: zwei Informatiker vor Computer und Laptop, die ihre Smartphones in die Kamera halten; Copyright: UKSH

Das Smartphone als Schnittstelle für Arzt und Patient

28.08.2018

Innovative Forschungsprojekte am UKSH eröffnen neue Wege das Wohlbefinden nach und zwischen Klinikaufenthalten: Am Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) in Kiel wird mit Unterstützung und Förderung des DFG Exzellenzclusters "Entzündungen an Grenzflächen" die digitale Vernetzung der Forscher und Mediziner mit Probanden und Patienten umgesetzt.
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Bild: zwei Frauen, darunter eine Seniorin, bei sportlichen Übungen; Copyright: panthermedia.net/pressmaster

Reha-Programm nach Herzklappen-OP verringert Sterblichkeit

27.08.2018

Ein kardiales Rehabilitationsprogramm mit körperlicher Aktivität in Kombination mit psychosozialem Training kann nach einer Herzklappen-Implantation mittels Katheter (Transkatheter-Aortenklappenimplantation, TAVI) die Sterblichkeit verringern.
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Bild: Kardiologe im Katheterlabor; Copyright: DZHK

Schutz vor gefährlichen Thrombosen nach Herzinfarkt

27.08.2018

Jedes Jahr werden rund 220.000 Patienten stationär wegen eines Herzinfarktes in Deutschland behandelt. Nach einem Herzinfarkt hält eine Gefäßstütze (Stent) das zuvor durch einen Thrombus (Blutpropf) vollständig verschlossene Herzkranzgefäß dauerhaft offen.
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Bild: Bildschirm des neuen multispektralen Mikroskop-Systems; Copyright: Sarah Koßmann

Neue Perspektiven für eine "personalisierte" Medizin

20.08.2018

Im Institut für Pathologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde im Beisein von Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann das multispektrale Mikroskop-System VECTRA-Polaris eingeweiht.
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Bild: Foto zur Darstellung der gefilmten Gesichtsbewegung durch die Biofeedbacklupe; Copyright: UKE / Anke Schlüter

Spiegel für Gesichtslähmung: Training mit der digitalen Lupe

17.08.2018

Wenn Patienten mit Gesichtslähmung ihre Muskeln trainieren, kommt es auf kleinste Bewegungen an. Sie zu erkennen, macht ein Biofeedbackspiegel mit Lupenfunktion möglich, den Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit Informatikern der FH Dortmund jetzt entwickelt haben.
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Bild: Mann steht neben dem Bildschirm des neuen multispektralen Mikroskop-Systems; Copyright: Sarah Koßmann

Neues Mikroskop-System für eine "personalisiertere" Medizin

15.08.2018

Im Institut für Pathologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde im Beisein von Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Armin Willingmann das multispektrale Mikroskop-System VECTRA-Polaris eingeweiht.
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Bild: Krebszellen; Copyright: PantherMedia/Krishnacreations

Verborgene Hinweise im Krebsgewebe

08.08.2018

Wissenschaftler der ETH Zürich analysierten große Mengen an genetischen Krebsdaten. Dabei fanden sie bisher unerforschte molekulare Veränderungen. Diese könnten helfen, neue personalisierte Krebstherapien zu entwickeln. Unter Leitung von Gunnar Rätsch, Professor für Biomedizininformatik an der ETH Zürich, haben sie den größten genetischen Datensatz der Krebsmedizin ausgewertet.
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Bild: Auch Nierensteine können verklebt werden; Copyright: PantherMedia / remik44992

Biokompatibler medizinischer Klebstoff

06.08.2018

Das Fraunhofer IFAM entwickelt seit 50 Jahren Klebstoffe, für alle technischen Branchen – auch biomimetischer Klebstoffe für die Medizintechnik. In dem GO-Bio-Projekt „mediNiK“ ist es gelungen, mit Partnern aus der Medizin einen biokompatiblen medizinischen Klebstoff mit selektiver Adhäsion zur Entfernung von Nierensteinresten für die endoskopische Therapie zu entwickeln.
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Bild: Nahaufnahme davon, wie ein Laborant etwas unter ein Mikroskop schiebt; Copyright: Conrad von Schubert

Wie resistente Krebszellen bekämpft werden können

02.08.2018

Ein internationales Forschungsteam unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) hat verschiedene Mechanismen der Krebstherapieresistenz entschlüsselt. Die Erkenntnisse tragen dazu bei, die Selbst-Reparatur von Krebszellen nach einer Therapie zu verstehen und somit resistente Tumore effizienter zu bekämpfen.
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Bild: Junge blonde Frau liegt mit geschlossenen Augen neben einem Laptop auf der Wiese; Copyright: panthermedia.net/Jasper Grahl

Online-Programm hilft depressiven Hausarztpatienten

27.07.2018

Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig haben die Wirksamkeit des Online-Programms moodgym für Menschen mit leichten und mittelschweren Depressionen nachgewiesen. Das Selbstmanagementprogramm ist eine Hilfe zur Selbsthilfe und basiert auf Theorien und Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie.
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Bild: Graphische Darstellung von Robotern, die zwischen Blutzellen schwimmen; Copyright: panthermedia.net/Kiyoshi Takahase Segundo

Nano-U-Boot gegen Kopfschmerzen und Tumore

26.07.2018

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben eine neue Methode entwickelt, um kleinste mit Medikamenten gefüllte Nanocarrier an Immunzellen andocken zu lassen, die dann wiederum Tumore angreifen.
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Bild: Vier Frauen und ein Mann posieren mit einem Zertifikat für ein Bild in einem Krankenhausflur; Copyright: Universität Witten/Herdecke

Zehn Jahre "angehörigenfreundliche Intensivstationen"

23.07.2018

Am 10. Juli wurden die beiden Intensivstationen des Alfried Krupp Krankenhauses in Essen-Rüttenscheid und Steele als 250. "angehörigenfreundliche Intensivstationen" ausgezeichnet. Dieses Label vergeben der Pflege e.V. und die Universität Witten/Herdecke (UW/H) seit mehr als zehn Jahren.
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Bild: Arzt und Ärztin stehen zu beiden Seiten einer Patientin, die in ein MRT-Gerät geschoben wird; Copyright: Universitätsklinikum Heidelberg

Hybridgerät zur individuellen Strahlentherapie

20.07.2018

Aus zwei mach eins: In Heidelberg wurde nun die europaweit erste Patientin mit einem neuen Kombinationsgerät zur Strahlentherapie behandelt, das es ermöglicht, parallel zur Bestrahlung präzise Bilder des Tumors zu gewinnen.
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Bild: Frau am Schreibtisch, die eine Hand an die Schläfe und mit der anderen ihr Smartphone hält; Copyright: panthermedia.net/stokkete

Migränetherapie per App – innovatives Projekt gestartet

17.07.2018

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin startet jetzt gemeinsam mit ihren Partnern ein Projekt zur Smartphone-gestützten Migränetherapie (SMARTGEM). Ziel ist es, Patienten mit häufigen Migräneattacken eine effektive und ortsunabhängige Behandlungsform anzubieten. Die App ist eine Kombination aus Dokumentation, Therapiemodul und Schulung zur Selbsthilfe.
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Bild: Pinzette hält neues Sensorimplantat; Copyright: Fraunhofer IMS

Grünen Star effektiv therapieren: Wächter über den Augeninnendruck

06.07.2018

Schnell, einfach und unkompliziert – das Sensorsystem EYEMATE, das gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg und dem Unternehmen Implandata Ophthalmic Products GmbH (IOP) aus Hannover entwickelt wurde, stellt eine Innovation in der Augeninnendruckmessung dar.
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Bild: Schema zum Bluttest; Copyright: Kramer/Charité

Bluttest ermöglicht das Ablesen der inneren Uhr

05.07.2018

Mit einem neuen Bluttest können Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin den Status der inneren Uhr eines Patienten erstmals objektiv bestimmen. Ist der innere Rhythmus bekannt, lässt sich mit der darauf abgestimmten Einnahmezeit der Medikamente auch ihre Wirkung verbessern.
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Bild: Projektteam der THM im Labor bei der Herstellung von Komponenten des LED-Systems mit 3D-Drucker; Copyright: TH Mittelhessen/Erhard Jakobs

Forschungsverbund entwickelt Gerät für heile Haut

04.07.2018

Die TH Mittelhessen, die Philipps-Universität Marburg und die Gesellschaft für Medizintechnik (GfM) aus Groß-Gerau kooperieren bei einem Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Die Partner wollen ein neuartiges Gerät zur Behandlung von Hauterkrankungen entwickeln.
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Bild: Mädchen mit Krebs schlafend im Bett; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Hochpräzisionsbestrahlung: Hoffnung für Patienten mit vereinzelten Metastasen

03.07.2018

Für medizinischen Laien bedeutet Metastasierung, dass ein Patient keine Aussicht auf Heilung hat. Das muss aber dank moderner Hochpräzisions-Radiotherapie nicht immer der Fall sein.
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Bild: Nahaufnahme eines Ohres einer Frau mit Hand davor, um das rote Kreise gemalt sind; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Cochlea-Implantate: Versorgungs- und Qualitätsstandards

02.07.2018

Jährlich erhalten etwa 4.000 hochgradig schwerhörige, ertaubte Menschen und gehörlos geborene Kinder ihr Hörvermögen zurück – dank des Einsatzes einer elektronischen Innenohrprothese, dem sogenannten Cochlea-Implantat. Die Behandlung ist ein komplexer, interdisziplinärer Prozess.
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Bild: Fuß, der von Händen massiert wird; Copyright: panthermedia.net/paisan191

Stoßwellentherapie bei Volkskrankheit "Fersenschmerz"

02.07.2018

Stechende Schmerzen beim Auftreten und keine sichtbare Veränderung am Fuß? Wer das kennt, leidet wahrscheinlich unter der Plantarfasziitis – einer Gewebeveränderung in der Sehnenplatte der Fußsohle. Eine wirksame Methode ist die extrakorpale Stoßwellentherapie (EWST). Der Gemeinsame Bundeausschuss (G-BA) hat entschieden, dass diese Therapie ab sofort zur Kassenleistung wird.
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Bild: Mann mit Handy auf dem Boden vor einem Sofa sitzend; Copyright: panthermedia.net/yacobchuk1

Von den Daten zur Diagnose – digitale Hilfe bei Depressionen

01.06.2018

Wenige Krankheiten sind so schwierig zu diagnostizieren wie die Depression. Zusätzlich wird sie von Außenstehenden oft gar nicht als Krankheit wahrgenommen. Grund dafür sind die nicht direkt sichtbaren Symptome. Angst, Sorge und Verzweiflung spüren Betroffene besonders im Alltag, wenn kein Arzt zugegen ist. Genau da setzen telemedizinische Anwendungen wie Online-Programme oder Smartphone-Apps an.
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Bild: Mann, der sich den Bauch hält; Copyright: panthermedia.net/ByLove

Heilung aus der Kapsel: mit Kohlenmonoxid gegen Entzündungen

22.05.2018

Ein unerwarteter Verbündeter kann im Kampf gegen Entzündungen im Körper von hohem Wert sein: CO. Auch bei entzündlichen Darm- oder Magenerkrankungen verspricht es als therapeutisches Gas Abhilfe. Es ist allerdings schwierig, den Wirkstoff zielgenau an den gewünschten Ort zu transportieren. Ein Forscherteam der Universität Würzburg setzt mit der Entwicklung einer neuartigen Kapsel genau dort an.
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Bild: zwei Männer im Labor neben dem Organ Care System mit einer Schweinelunge darin; Copyright: Kaiser/MHH

Organ Care System: Therapie unter Extrembedingungen

08.05.2018

Multiresistente Keime, die mit hundertfacher Antibiotikadosis und bei Temperaturen von über 40 Grad behandelt werden – das kann der menschliche Organismus nicht bewältigen. Wenn aber das kranke Organ außerhalb des Körpers therapiert wird, sind extreme Bedingungen möglich. Medizinern ist nun erstmals die Behandlung einer schweren Lungenentzündung im Organ Care System gelungen.
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Bild: Mann mit Stethoskop und medizinische Symbole; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Zwischen Sparmaßnahmen und Wachstumsdruck – Lateinamerikas Medizinmarkt

03.04.2018

Eine Region, deren Staaten zusammengenommen die drittgrößte Wirtschaft der Welt bilden und die nur wenige sprachliche Unterschiede in sich vereint– Lateinamerika stellt auf den ersten Blick einen attraktiven Markt für ausländische Unternehmen dar. Dies gilt auch für den Medizinmarkt. Verschiedene Faktoren tragen jedoch dazu bei, dass dieser Markt aktuell in den meisten Staaten nur langsam wächst.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01.03.2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Frau, die eine Puppe in einem leuchtenden Pyjama im Arm hält; Copyright: Empa

Leucht-Pyjama ermöglicht Gelbsucht-Therapie in Mamas Armen

20.12.2017

Sechzig Prozent aller Neugeborenen zeigen in den ersten Lebenstagen eine Gelbsucht, die in den meisten Fällen jedoch harmlos ist. Stärker ausgeprägt ist sie bei Frühgeborenen, die zur Behandlung in speziellen Kästen mit Blaulicht bestrahlt werden – nackt und allein. Materialforscher des Empa möchten diese Methode nun mehr an die Bedürfnisse der Babys anpassen und dadurch maßgeblich verbessern.
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Bild: zwei Frauen führen Übungen aus und sind mit Elektroden verkabelt; Copyright: Universität Erlangen/Wolfgang Kemmler

Ganzkörper-Elektromyostimulations-Training: Fitness oder Prävention?

09.10.2017

Die Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) verspricht ein zeiteffizientes Muskeltraining, das schon bei wenigen Sitzungen pro Woche positive Effekte erzielt. Sie soll zu einem schnellen Aufbau der Muskeln und einem Abbau des Körperfetts führen. Kann WB-EMS-Training herkömmliches Kraft- und Ausdauertraining ersetzen? Und was kann es für die Prävention von Erkrankungen oder Schmerzen leisten?
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Bild: Mann, der in einen Smartphone-Adapter zum Atemschnelltest pustet; Copyright: THM/Groß/Sohrabi

AST@home: ein Atemschnelltest für das Smartphone bei COPD

02.10.2017

Bei chronischen Erkrankungen der Lunge ist oftmals eine genaue Dokumentation des Verlaufs vonnöten. Eine App, die es ermöglicht, den Krankheitsverlauf bei COPD per Smartphone zu überwachen und dabei die Familie oder das Pflegepersonal miteinzubeziehen, haben Prof. Keywan Sohrabi und Prof. Volker Groß von der THM im Rahmen des Projektes AST@home entwickelt.
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Bild: Illustration des Leipziger Löffels, der an die Hinterseite des Auges geschoben wird; Copyright: Universität Leipzig/M. Francke

Mit dem "Leipziger Löffel" gegen pathologische Kurzsichtigkeit

22.09.2017

Unter Myopie, auch bekannt als Kurzsichtigkeit, leiden viele Menschen auf der ganzen Welt. Ursache ist eine starke Augenausdehnung. Schreitet diese immer weiter voran, kommt es schließlich zum völligen Verlust der Sehfähigkeit. Ein innovatives Medizinprodukt soll diesen Prozess künftig aufhalten.
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Bild: Point-of-Care Testgerät und ausgefüllte Tabellen; Copyright: panthermedia.net/gabriella

Point-of-Care-Tests: Hilfreich wenn es schnell gehen soll?

01.08.2017

Fortschritte in der Technik und bei Analysemethoden sowie eine zunehmende Miniaturisierung von Laborgeräten und -verfahren machen es möglich: die patientennahe Labordiagnostik (Point-of-Care Testing, POCT). POCT-Projekte gibt es viele, und alle versprechen eine schnelle Diagnose sowie ökonomische Vorteile. Doch sind die Tests auch für den Klinikalltag geeignet?
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Bild: Finger, dem mithilfe einer Analyse-Kassette Blut abgenommen wird; Copyright: hes_so_valais_wallis

Ohne Verzögerung: Anpassung der Medikamentendosis am Point-of-Care

01.08.2017

Viele therapeutische Medikamente zeigen eine hohe Wirksamkeit, sind aber gleichzeitig auch sehr toxisch. Daher muss ihre Wirkung in regelmäßigen Abständen immer wieder gemessen werden, sodass eine Anpassung der individuellen Medikamentendosis erfolgen kann.
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Bild: Ein großes medizinisches Gerät mit einer Liege und vier beweglichen Kästen; Copyright: panthermedia.net/Thomas Hecker

Krebs: feinere Behandlung mit Protonen-Minibeams

10.07.2017

Strahlentherapien sind in der heutigen Onkologie unerlässlich geworden, denn sie erlauben die lokalisierte Tumorbehandlung. Sie haben jedoch einen großen Nachteil: Die Strahlung schädigt nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesundes Gewebe. Eine Lösung für dieses Problem könnte die Protonen-Minibeam-Therapie sein, die fein gebündelte Strahlen verwendet.
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Bild:Ausschnitt der App auf einem Handy ; Copyright: Sonormed GmbH

Medizinprodukt für die Hosentasche: Musik statt Tinnitus

08.02.2017

90 Minuten am Tag die eigene Lieblingsmusik hören und dadurch den Tinnitus beeinflussen? Hört sich fast zu gut an, um wahr zu sein. Doch immer mehr Gesetzliche Krankenkassen bezahlen die Behandlung. Wir wollten mehr darüber wissen und haben mit dem Geschäftsführer der Sonormed GmbH, Jörg Land, über Tinnitracks gesprochen.
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Bild: Blick über die Schulter eines Augenchirurgen, der am Mikroskop operiert; Copyright: panthermedia.net/mearicon

Augenheilkunde heute und morgen: Chirurgie und mehr

01.02.2017

Verfahren der Augenheilkunde und Augenchirurgie waren schon in der Antike bekannt. Heute wollen wir uns wohl kaum mehr vorstellen, wie und unter welchen Umständen damals und in späteren Epochen an unserem vermutlich wichtigsten Sinnesorgan operiert wurde. Gegenwart und Zukunft dieser medizinischen Fachdisziplin sehen dafür umso vielversprechender aus.
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Bild: Bild eines Vogels in Graustufen und verschwommen; Copyright: Universitätsklinikum Tübingen

Mit Gentherapie gegen Achromatopsie

01.02.2017

Achromatopsie ist eine seltene erbliche Augenerkrankung. Neben kompletter Farbenblindheit leiden die Patienten vor allem unter einer geringen Sehschärfe und einer hohen Blendungsempfindlichkeit.
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Foto: Grafik eines Menschen mit Pfeilen und Beschriftung ; Copyright: panthermedia.net/marigranula

Herzinfarkt bei Diabetes – eine besondere Gefahr

01.12.2016

Diabetiker müssen ihren Blutzucker in den Griff kriegen und auf Folgeerkrankungen achten. Eine Folge eines jahrelangen Diabetes – Nervenschädigungen. Sie sind vielfach für den "Diabetischen Fuß" verantwortlich, bei dem kleine Verletzungen, die nicht gespürt werden, zu großflächigen Entzündungen führen können. Doch viele wissen nicht, dass auch das Herz durch Nervenschäden in Gefahr geraten kann.
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Bild: Ein Computerfenster, in dessen Mitte in großen weißen Buchstaben Diabetes steht. Eine Hand tippt das Wort an; Copyright: panthermedia.net/Pichet Wissawapipat

Telediabetologie: Mit Telemedizin gegen Diabetes

02.11.2016

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Grund genug, sich über die Möglichkeiten der Medizin zum Thema "Diabetes" zu informieren. Ein Bereich ist die Telediabetologie, eine Verbindung von Telemedizin und Diabetologie. Noch ist sie in Deutschland nicht weit verbreitet, doch das soll sich ändern, denn die Vorteile für Patienten, Ärzte und Krankenkassen liegen auf der Hand.
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Foto: Hand einer Person im Krankenhausbett, daneben der Rufknopf; Copyright: panthermedia.net/bignai

Aber sicher: Elektronische Rufanlagen im Krankenhaus

02.11.2016

Jeder Krankenhauspatient kennt sie, doch kaum einer macht sich Gedanken wie sie funktionieren: Rufanlagen. Dabei erfüllen sie eine wichtige Funktion, denn bei einem Notfall "rufen" sie Hilfe. Kaum auszudenken was passiert, wenn sie nicht funktionieren. Deshalb unterliegen sie strengen Sicherheitsbestimmungen. Wir haben mit Dr.-Ing. Matthias Rychetsky gesprochen, der sich mit Rufanlagen auskennt.
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Bild: Frau liegt längst auf einer Liege. Ihr rechtes Bein wird von einem Mann bewegt, der neben ihr steht: Panthermedia.net/Wavebreakmedia

Prerehabilitation: Fit in den OP

24.10.2016

Prerehabilitation gewinnt in der Medizin immer mehr an Bedeutung. Sie hilft, Patienten auf bevorstehende Behandlungen und Operationen vorzubereiten, beugt damit Risiken und Komplikationen während einer OP vor und ermöglicht eine schnellere Rehabilitation.
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Bild: Dunkelhaarige, lächelnde Frau im Arztkittel; Copyright: UKR

Darmerkrankungen: Mehr Patientenkomfort und Autonomie dank App

04.10.2016

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa treten gehäuft in jungen Jahren auf und konfrontieren die Betroffenen ihr Leben lang. Der Gang zur Kontrolluntersuchung alle zwei bis drei Monate ist da Routine. Eine speziell entwickelte App soll nun Abhilfe schaffen.
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Bild: Grafik eines Kopfes innerhalb eines Computernetzwerks - viele Linien und bunte Farben; Copyright: panthermedia.net/Andrew Ostrovsky

Mein Avatar und ich – die Digitalisierung von Gesundheitsdaten

04.10.2016

Avatare sind bislang nur in Computerspielen anzutreffen. Doch wenn es nach den Forschern des EU-weiten Projektes www.myhealthavatar.eu geht, dann wird sich dies bald ändern.
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Bild: Verschiedene Symbole in Waben erscheinen wie auf einem Bildschirm. Eine weiß behandschuhte Hand tippt mit dem Zeigefinger auf eine Wabe; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Vernetzte Gesundheit – Apps und Co.

04.10.2016

Die Digitalisierung ist im Vormarsch und macht auch vor der Medizin nicht halt. Eine Sprechstunde über Video, eine Fitness-App oder die Sammlung von Daten für eine bessere Krebstherapie: E-Health verknüpft die Möglichkeiten des Internets mit den Anforderungen der Medizin und eröffnet der Medizinbranche völlig neue Möglichkeiten.)
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Bild: Hybrid-OP; Copyright: Philips GmbH

Hybrid-OP: Der OP der Zukunft, schon heute?

01.09.2016

Bei einer OP steht der Patient im Mittelpunkt. Er soll möglichst schonend und wirkungsvoll therapiert werden, weshalb der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC) geht. Doch je kleiner die Eingriffe werden sollen, desto besser muss auch die Technologie sein. Der Hybrid-OP verbindet Chirurgie und Bildgebung miteinander und ersetzt immer mehr klassische offen-chirurgische Techniken mit MIC.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Foto: Sportler beim Joggen

Individualisierte Sportmedizin: Training nach Plan

22.06.2016

Sport ist gesund – oft auch dann, wenn man krank ist. Zur Schonung raten die meisten Ärzte deshalb nur noch in wenigen Fällen. Sogar Patienten, die kurz vor einer Herztransplantation stehen, können von Sport profitieren. Es ist wie so oft die Dosis, die das Gift macht. Wir haben beim Sportmediziner Prof. Martin Halle nachgefragt, worauf genau zu achten ist.
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Foto: Arzt sitzt am Computer

Neues E-Health-Gesetz: "Der Patient hat die Kontrolle über seine Daten"

08.05.2016

Das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" (kurz E-Health-Gesetz) trat am 29. Dezember vergangen Jahres in Kraft. Bis Ende 2018 werden Krankenhäuser und Arztpraxen schrittweise an die neuen Funktionen der digitalen Gesundheitskarte und der Telemedizin herangeführt.
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Foto: Schwangerschaftstest

Katastrophenmedizin oder katastrophale Medizin?

04.01.2016

Für die meisten Europäer liegt es schon lange zurück, für die Bewohner Westafrikas sind die Folgen der Ebola-Epidemie, die im Dezember 2013 begann und bis heute andauert, deutlich zu spüren. Rund 11 300 starben bei der Epidemie bislang, mehr als 28 000 erkrankten. Auch wenn der Ausbruch mittlerweile in vielen Ländern gedämmt scheint, in einigen Orten treten nach wie vor neue Fälle auf.
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Grafik: Stent in einem Blutgefäß

Mechanische Thrombektomie: Schlaganfallbehandlung 2.0

01.12.2015

Rund 250.000 Deutsche erleiden jährlich einen Schlaganfall. Damit ist er die dritthäufigste Todesursache nach Herz- und Krebserkrankungen. Die Durchblutungsstörung, die in Folge im Gehirn auftritt, wird in der Regel mit einer systemischen Thrombolyse behandelt. Ein Verfahren, das diverse Risiken birgt. Anders die mechanische Thrombektomie, die im Vergleich eindeutige Vorteile mitbringt.
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Vom Periodensystem in die Medizin: Silizium für die Theranostik

01.10.2015

Seit einiger Zeit werden Halbleiter-Nanopartikel für bio-medizinische Anwendungen erforscht. Dabei sind sie nicht nur Millionstel Millimeter klein, sondern bieten ein großes Potenzial für die Diagnostik und Therapie, der sogenannten Theranostik, von Krebs. Sie dringen in Zellen ein, werden durch Ultraschall-Strahlung in Bewegung versetzt und zerstören die Zellen durch die ausgelöste Vibration.
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Theranostik: Komplexe Partikel für die Medizin von morgen

01.10.2015

Sie ist ein Kofferwort, eine Vermischung von zwei Wörtern. Damit spart sie uns Zeit und Arbeit beim Sprechen, denn der menschliche Sprachapparat ist träge. Und sie beschreibt einen Koffervorgang: die Kombination von zwei Vorgängen in der Medizin, die normalerweise getrennt sind. Die Rede ist von Theranostik.
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Mit Ultraschall gegen Myome

01.10.2015

Eine gute Diagnostik gehört zu einer guten Therapie. Es kann jedoch von Vorteil sein, während einer Behandlung kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Ein Beispiel: die Behandlung von Gebärmuttermyomen. In der Uniklinik Bonn werden Patientinnen seit kurzem mit einem hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall behandelt. Prof. Holger Strunk erklärt das Verfahren.
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