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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22.06.2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Bild: Portrait von Prof. Wilhelm Röll; Copyright: UKB

Herzschlag außer Rand und Band

01.06.2018

Nach einem Herzinfarkt kommt es häufig zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen, da das Narbengewebe die elektrische Erregungsausbreitung im Herz stören kann. Ein internationales Forscherteam unter Federführung des Uniklinikums Bonn hat nun an Mäusen eine Methode entwickelt, wie sich mit Hilfe des Kopplungsproteins Connexin 43 die elektrische Weiterleitung in der Infarktnarbe verbessern lässt.
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Bild: Prof. Hans H. Kreipe mit seinem Team im Institut für Pathologie, im Vordergrund ein Brustkrebs unter dem Mikroskop; Copyright: MHH/Kaiser

Bessere Brustkrebs-Behandlung

01.06.2018

Bei mehr als 75 Prozent aller Brustkrebsfälle wird eine sogenannte Hormontherapie durchgeführt. Dabei stoppen Medikamente gezielt das Wachstum der auf das Hormon Östrogen angewiesenen Tumorzellen – beispielsweise, um nach der operativen Entfernung des Tumors einen Rückfall zu verhindern.
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Bild: Struktur eines volumenregulierten Chloridkanals; Copyright: Raimund Dutzler, UZH

Struktur zellulärer Ventile eröffnet neue Therapieansätze

30.05.2018

UZH-Biochemiker haben den detaillierten Aufbau eines volumenregulierten Chloridkanals ermittelt. Dieses zelluläre Ventil wird aktiviert, um zu verhindern, dass die Zellen bersten, wenn sie anschwellen. Das Protein spielt auch eine wichtige Rolle in der Aufnahme von Chemotherapeutika und der Freisetzung von Neurotransmittern bei einem Hirnschlag.
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Bild: Mikroskopische Aufnahme einer ENaC positiven Stammzelle in rot, umgeben von Ependymzellen; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Alles fließt: Hirnwasser regt Nerven-Stammzellen zur Teilung an

29.05.2018

Stammzellen im Gehirn können sich teilen und bilden zeitlebens Nervenzellen, die an verschiedenen Hirnfunktionen, zum Beispiel dem Gedächtnis, beteiligt sind. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben im Fachmagazin Cell Stem Cell gezeigt, dass auch ein Kanalprotein und Scherkräfte der Gehirnflüssigkeit eine zentrale Rolle dabei spielen.
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Bild: Aufnahme eines Tumors mit Hilfe der neuen Methode; Copyright: Jan Laufer

3D-Bilder von Krebszellen im Körper: Medizinphysiker stellen neues Verfahren vor

21.05.2018

Tumorzellen zum Leuchten bringen: Medizinphysiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich detailreiche dreidimensionale Bilder vom Körperinneren erzeugen lassen. Das kann zum Beispiel dabei helfen, die Entwicklung von Krebszellen im Körper genauer zu untersuchen.
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Bild: Einzelkomponenten YaxA in blau und YaxB in lila sowie eine aus diesen aufgebaute Pore; Copyright: Bastian Bräuning / TUM

Tödliches Duo: Wirkmechanismus einer Klasse bakterieller Gifte aufgeklärt

18.05.2018

Porenbildende Toxine gehören zu den verbreitetsten bakteriellen Giften. Sie greifen Organismen an, indem sie Löcher in der Zellmembran erzeugen. Ein Wissenschaftsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun den Wirkmechanismus eines dieser Gifte aufgeklärt. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, entsprechende Krankheiten zu bekämpfen oder Pflanzen vor Schäden zu schützen.
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Bild: Lunge eines 59-jährigen Rauchers mit 30 Packungsjahren; Copyright: Universitätsklinikum Heidelberg

Früherkennung bei Lungenkrebs: Screening, aber richtig!

17.05.2018

Mit einer radiologischen Screening-Untersuchung mittels Computertomographie (CT) lassen sich Personen mit Lungenkrebs in vielen Fällen frühzeitig erkennen. Die Sterblichkeit an dieser noch immer meist tödlichen Erkrankung wird deutlich verringert.
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Bild: Frau mit Tuch um den Kopf im Bett; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Genetisches Routinescreening für bestimmte kindliche Hirntumoren bald Standard?

16.05.2018

Ein internationales Forscherteam des Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg, des European Molecular Biology Laboratory und des Deutschen Krebskonsortiums hat zusammen mit Kollegen des St. Jude Children's Research Hospital in Memphis und des Hospital for Sick Children in Toronto erbliche Genveränderungen identifiziert, die zur Entwicklung bestimmter bösartiger Hirntumoren führen können.
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Bild: Links zwei Einzelbilder des Videos, das der Rattenretina gezeigt wurde, Mitte und rechts Rekonstruktionen mit zwei verschiedenen Methoden; Copyright: Botella-Soler et al.

Forscher rekonstruieren Video aus den Neuronensignalen einer Ratten-Netzhaut

15.05.2018

Ein Forschungsteam hat einen kurzen Film von kleinen, sich zufällig bewegenden Scheiben aus Signalen rekonstruiert, die von Netzhautneuronen von Ratten erzeugt wurden. Dafür benutzten sie Methoden des maschinellen Lernens. Vicente Botella-Soler vom Institute of Science and Technology Austria und seine Kollegen publizierten diese Arbeit in PLOS Computational Biology.
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Bild: Mitochondrien; Copyright: Gábor Zsurka/Uni Bonn

DNA-Kopierer arbeitet auch als Schredder

02.05.2018

Ein internationales Forscherteam hat in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, eine unerwartete Entdeckung gemacht: Ein Enzym, das dort für die Vervielfältigung der DNA zuständig ist, kann zusätzlich defekte DNA abbauen. Diese Doppelfunktion lässt sich eventuell für die Therapie bestimmter Formen der Epilepsie nutzen.
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Bild: vier Forscher im Labor; Copyright: WWU/E. Wibberg

Neue Methode: RNA-Modifikation direkt markieren und aufspüren

02.05.2018

Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Universität Münster haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem sie wichtige Modifikationen an der Boten-RNA verorten können. Dabei arbeiteten Biochemiker und Molekularbiologen interdisziplinär zusammen. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie (International Edition) erschienen.
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Bild: Dr. Betsch neben einem Computer-Bildschirm, der Scans der Wirbelsäule zeigt; Copyright: privat

Mit Licht und Bluetooth – dynamische Messverfahren für die Orthopädie

02.05.2018

In der Orthopädie ist das Röntgen für Diagnostik und Therapiekontrollen immer noch gang und gäbe. Patienten, die regelmäßig geröntgt werden müssen, werden durch die wiederholte Strahlung jedoch auch belastet. An der Uniklinik Aachen werden daher Methoden genutzt und weiterentwickelt, die nicht nur strahlenfrei sind, sondern auch Bewegungen erfassen können.
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Bild: Entwicklungsstand eines Zebrafischembryos 28 Stunden nach der Befruchtung; Copyright: Universität Basel

Wer bin ich? Wie Zellen zu ihrer Identität kommen

01.05.2018

Wie sich aus einer einzelnen Embryonalzelle eine Herz-, Nerven- oder Blutzelle entwickelt, hat die Forschungsgruppe von Alex Schier, Direktor des Biozentrums, Universität Basel, genauer untersucht. Die Forscher konnten erstmals den gesamten Entwicklungsverlauf einzelner Zellen rekonstruieren und zeigen, dass sie im Laufe ihrer Reifung eingeschlagene Wege sogar wieder verlassen können.
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Bild: Nahaufnahme eines Forschers am Mikroskop; Copyright: panthermedia.net/pressmaster

Biologischen Nanotransportern zugeschaut

18.04.2018

Die atomaren Details des Transports von Molekülen durch biologische Membranen konnte ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) aufklären. Mit Computersimulationen und spektroskopischen Experimenten gelang der Einblick in die Arbeit der sogenannten ABC-Transporter. Diese Proteine spielen eine wichtige Rolle bei Resistenzen von Tumorzellen und Bakterien gegen Medikamente.
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Bild: Frau zeigt Mann etwas am Laptop, auf dem Bildschirm darüber sind forschungsbezogene Bilder zu sehen; Copyright: LIN

Die Emotion liegt im Auge des Hörers: Warum überraschende Geräusche die Pupille weiten

17.04.2018

Ein Baby weint oder ein Hund knurrt – beide Geräusche wecken bei uns Emotionen, die sich an den Augen ablesen lassen. Dr. Nicole Wetzel, Leiterin der CBBS-Forschergruppe Neurokognitive Entwicklung am LIN, sowie Andreas Widmann und Prof. Erich Schröger von der Uni Leipzig haben in einer Grundlagenstudie gezeigt, wie unser Gehirn überraschende emotionale Geräusche verarbeitet.
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Bild: Röntgenbild einer Lunge, durch das ein Mann hindurchscheint; Copyright: Forschungszentrum Borstel/C. Lange

Weltweit einmalig: Korrekte Diagnose der Lungentuberkulose in nur drei Tagen

17.04.2018

Am Forschungszentrum Borstel ist es gelungen, ein neues und schnelles Verfahren für die Diagnose der Lungentuberkulose zu entwickeln. Diese innovative Methode ist ein wichtiger Baustein für eine optimale Diagnostik und könnte in Zukunft zu einer Verbesserung der Tuberkulose-Behandlung führen.
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Bild: Herz und Stethoskop vor EKG; Copyright: panthermedia/ArchManStocker

UDE/UK Essen: Neues aus der Herzforschung

13.04.2018

Zwei DFG-Forschungsprojekte und eine bundesweite Arbeitsgruppe: Die Herzforschung an der Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört zu den führenden Zentren seiner Art in Deutschland.
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Bild: Frau, die ihre Hand auf ihre Schilddrüse legt; Copyright: panthermedia.net/Tharakorn

Erfolgreiche Behandlung von Krebserkrankungen der Schilddrüse und der Prostata durch Nuklearmedizin

13.04.2018

Im Jahr 2018 werden alleine in Deutschland etwa 493.600 Patienten neu an Krebs erkranken – so die Einschätzung der Wissenschaftler. Eine frühzeitige und präzise Diagnose sowie wirksame Therapiemaßnahmen können für die Erkrankten lebensrettend sein.
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Bild: Querschnitt durch ein Blutgefäß, in dem sich gelblicher Plaque gebildet hat; Copyright: panthermedia.net/ralwel

Nuklearmedizinische Herzuntersuchungen – Neue Techniken, größere Präzision

10.04.2018

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems stellen die häufigste Todesursache in Deutschland und den westlichen Industrienationen dar. Allerdings ist die Sterblichkeit rückläufig. Die Erfolge der Medizin in diesem Bereich sind auch auf eine rasante Entwicklung in der Diagnose dieser Erkrankungen zurückzuführen. Hier spielen nuklearmedizinische Methoden eine entscheidende Rolle.
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Bild: Junge Radiologin betrachtet Aufnahmen des Schädels und macht sich Notizen; Copyright: panthermedia.net/mark@rocketclips.com

Radiologie: maschinelles Lernen zur Unterstützung der Befundung

08.03.2018

Automatisierung stellt in vielen Arbeitsbereichen eine Erleichterung dar, aber ist sie auch eine Lösung für die Befundung von medizinischen Bilddaten? Kann ein Computer überhaupt zuverlässig genug arbeiten, um bei medizinischen Entscheidung mitzuwirken? Landshuter Forscher beschäftigen sich mit der Frage, wie lernende Algorithmen zuverlässiger arbeiten und Radiologen unterstützen können.
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Bild: Aufnahme von Händen mit der Hyperspektral-Bildgebung; Copyright: Diaspective Vision GmbH

Präzisionschirurgie dank informativer Hyperspektral-Bildgebung

08.02.2018

Wird bei einer Tumoroperation im Magen-Darm-Trakt Körpergewebe neu verbunden, benötigen die Chirurgen Informationen über die aktuelle Beschaffenheit dieser sogenannten Anastomosen. Mit der neuen, nicht-invasiven Hyperspektral-Bildgebung ist es nun möglich, die entscheidenden Parameter während der OP zu messen und dadurch noch präziser zu operieren.
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Bild: elektromagnetisches chirurgisches Navigationssystem der Firma Fiagon; Copyright: Fiagon

Der Co-Pilot des Chirurgen: Punktgenauigkeit durch elektromagnetische Navigationssysteme

04.01.2018

Die genaue Position und Ausrichtung chirurgischer Werkzeuge muss während der OP stets im Blick behalten werden, um Erfolg und Sicherheit des Eingriffs zu garantieren. Mithilfe von feinen Sensoren an der Spitze der Instrumente und einem elektromagnetischen Signal bilden die elektromagnetischen Navigationssysteme von Fiagon ihre Position im Körper präzise ab.
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Bild: Arzt mit einem Laptop, um ihn herum verschiedene medizinische Bilder, hinter ihm ein EKG; Copyright: panthermedia.net/realinemedia

Chirurgische Navigationssysteme: Mit dem Skalpell auf der sicheren Seite

04.01.2018

Bildgebung, Navigation, Vernetzung – Begriffe, mit denen sich der moderne Operationssaal beschreiben lässt. Für die zielsichere chirurgische Arbeit spielen all diese Komponenten eine zentrale Rolle. Vereint werden sie in chirurgischen Navigationssystemen, mit deren Hilfe komplexe Operationen erheblich sicherer werden.
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Bild: Modern eingerichteter OP-Saal; Copyright: Swen Reichhold

OP der Zukunft: Chirurgische Navigation und vernetzte Geräte

04.01.2018

Während es für OP-Personal selbstverständlich ist, zusammenzuarbeiten, funktioniert die Zusammenarbeit der OP-Geräte noch nicht so gut – viele von ihnen sind noch isoliert voneinander, was den Ablauf der OP fehleranfällig macht. Das gilt auch für chirurgische Navigationstechniken, die die Schnittstelle zwischen Bildgebung, Chirurg und therapeutischen Geräten während des Eingriffs darstellen.
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Bild: Dreidimensionales Bild einer eingefärbten Gefäßstruktur; Copyright: René Hägerling

Pathologie: mit der 3D-Mikroskopie dem Lymphödem auf der Spur

23.10.2017

Laut WHO sind weltweit 300 Millionen Menschen vom Lymphödem betroffen. Bei diesem Krankheitsbild wird Flüssigkeit aus dem Raum zwischen den Zellen nicht mehr zurück in den Blutkreislauf transportiert und sammelt sich unter der Haut. Die Auslöser dafür sind zum Beispiel Operationen, Verletzungen oder genetische Defekte. Eine neue Mikroskopiemethode könnte nun auch die Ursachen zeigen.
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Bild: Bildschirm, der eine Angiographieaufnahme zeigt; Copyright: panthermedia.net/fly_wish

Koronare Herzerkrankung: nicht-invasive Bildgebung reduziert Katheteruntersuchungen

01.09.2017

Die koronare Herzkrankheit (KHK) kann Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche oder Herzinfarkte auslösen. Umso wichtiger ist eine frühe, verlässliche Diagnose, die bei der Behandlung und der Reduktion von Risikofaktoren hilft. Aber was ist die beste Diagnosemethode? Kürzlich fand eine Studie heraus: funktionelle Bildgebung kann Patienten die Untersuchung mit dem Herzkatheter ersparen.
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Bild: Collage aus mehreren MRT-Aufnahmen des Herzens, auf denen Punkte mit roten Pfeilen markiert sind; Copyright: Universitätsklinikum Münster/Ali Yilmaz

Myokarditis: spezifischere Diagnostik dank molekularer Bildgebung

01.09.2017

Eine Myokarditis, die Entzündung des Herzmuskels, kann viele Ursachen haben. Häufig sind es Viren oder Bakterien, manchmal auch ein akuter Herzanfall. Unabhängig von der Ursache stellt sie Kardiologen aber vor ein Problem: Ohne eine Biopsie ist die Diagnose nur sehr unspezifisch möglich. Abhilfe versprechen hier das Herz-MRT und die molekulare Bildgebung.
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Bild: Farbige Ultraschall-Aufnahme des menschlichen Herzens aus dem Doppler-Ultraschall; Copyright: panthermedia.net/Belish

Bildgebung: Ultraschall, MRT, CT, Katheter und Co. für ein gesundes Herz

01.09.2017

Herzkrankheiten betreffen heute zahllose Menschen, unter anderem weil unsere moderne, ungesunde Lebensweise unserem Herzen stark zu schaffen macht. Für Herzpatienten ist eine zuverlässige Diagnose und Behandlung essentiell, denn alle anderen Organe hängen von unserem zentralen Pumporgan ab. Ein Schlüssel zum Verständnis des Herzens ist dabei die moderne Bildgebung.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22.08.2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Bild: Ein großes medizinisches Gerät mit einer Liege und vier beweglichen Kästen; Copyright: panthermedia.net/Thomas Hecker

Krebs: feinere Behandlung mit Protonen-Minibeams

10.07.2017

Strahlentherapien sind in der heutigen Onkologie unerlässlich geworden, denn sie erlauben die lokalisierte Tumorbehandlung. Sie haben jedoch einen großen Nachteil: Die Strahlung schädigt nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesundes Gewebe. Eine Lösung für dieses Problem könnte die Protonen-Minibeam-Therapie sein, die fein gebündelte Strahlen verwendet.
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Bild: Ein Augenchirurg und ein Assistent behandeln einen Patienten mit einem Chirurgielaser; Copyright: Uniklinikum Dresden/Felix Koopmann

Augenchirurgie: Präzision und Prävention mit dem Femtosekundenlaser

03.07.2017

In der Augenchirurgie kommt es vor allem auf genaues Arbeiten an, denn das Operationsgebiet ist sehr klein und empfindlich. Augenchirurgen setzen deshalb schon seit Jahren Laser ein. Besonders gut eignen sich die Femtosekundenlaser, denn sie schneiden das Gewebe präzise und mit wenig Energie, was ungewollten Folgen der Operation vorbeugt.
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Bild: Ein dermatologischer Laser wird bei einem Muttermal angewendet; Copyright: panthermedia.net/Michael Krause

Laserchirurgie: Usability, Flexibilität, Behandlungsqualität

03.07.2017

Das Skalpell gilt als das klassische Chirurgiewerkzeug und ist als solches seit langer Zeit unverändert geblieben. Technologie eröffnet uns heute aber neue Möglichkeiten zum Schneiden von Gewebe: Neben Hochfrequenz-Skalpellen, die mit Strom arbeiten, nutzen Chirurgen auch Laser in verschiedenen Ausprägungen. Sie versprechen eine gute Bedienbarkeit und eine bessere Behandlung.
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Bild: Eine Frau mit Glatze und Kopftuch sitzt auf dem Sofa und spricht mit einer anderen Frau; Copyright: panthermedia.net/Katharina Bia asiewicz

Irreversible Elektroporation – Letzte Hoffnung für Leberkrebspatienten

24.04.2017

Leberkrebs ist weltweit der fünfthäufigste bösartige Tumor. Entfernt werden kann der Tumor chirurgisch oder mit thermischen Verfahren. Wenn mit den konservativen Methoden eine Therapie nicht mehr möglich ist, gibt es eine weitere Alternative: Die Irreversible Elektroporation (IRE). Die Wirksamkeit der Methode wurde nun in einer klinischen Studie bestätigt.
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Bild: Demonstartor; Copyright: Leibniz-IPHT

Mit Bildgebung sepsiserregenden Pilzen auf der Spur

03.04.2017

Patienten mit einer Sepsis müssen so schnell wie möglich behandelt werden, denn davon hängt ihr Überleben ab. Wichtig ist daher, möglichst früh mit einer gezielten Therapie zu beginnen. Dafür ist es notwendig, den Erreger genau zu identifizieren. Das ist bei einer Pilzsepsis besonders schwierig.
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Bild: Kinder spielen draußen im Wasser; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Lungenentzündung bei Kindern: Ultraschall oder Röntgen?

08.03.2017

Die Lungenentzündung ist die häufigste Atemwegserkrankung bei Kindern und kann sogar zum Tod führen. Umso wichtiger ist es, so schnell wie möglich eine korrekte Diagnose durchzuführen. Ist dafür Bildgebung vonnöten, wird in der Regel zum Röntgen gegriffen. Doch es gibt eine Alternative: Ultraschall.
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Bild: Grafik eines Ebolavirus vor blauem Hintergrund ; Copyright: panthermedia.net/krishna creations

Wer bin ich? Viren auf der Nanofeder

21.12.2016

Im Projekt VIRUSCAN, gefördert durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, erforscht unter anderem Dr. Charlotte Uetrecht aus Hamburg einzelne Viren, um sie später auf einer Nanofeder bestimmen zu können. MEDICA.de wollte wissen: Wie funktioniert das?
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Offene OP am Unterarm eines Patienten; Copyright: panthermedia.net/Chanawit Sitthisombat

Dialyse: per Katheter zum Shunt

08.09.2016

Der Beginn einer Dialysebehandlung markiert für viele Patienten die lebenslange Abhängigkeit von der Blutwäsche. Bevor es dazu überhaupt kommen kann, muss ein Blutgefäß im Arm des Patienten so vergrößert werden, dass es genügend Blut führt und mehrmals pro Woche an das Dialysegerät angeschlossen werden kann. Dazu wird chirurgisch ein Shunt, eine Verbindung, zwischen Arterie und Vene geschaffen.
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Bild: Hybrid-OP; Copyright: Philips GmbH

Hybrid-OP: Der OP der Zukunft, schon heute?

01.09.2016

Bei einer OP steht der Patient im Mittelpunkt. Er soll möglichst schonend und wirkungsvoll therapiert werden, weshalb der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC) geht. Doch je kleiner die Eingriffe werden sollen, desto besser muss auch die Technologie sein. Der Hybrid-OP verbindet Chirurgie und Bildgebung miteinander und ersetzt immer mehr klassische offen-chirurgische Techniken mit MIC.
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Bild: Operationssaal; Copyright: Klinikum Weiden/privat

Intraoperative Bildgebung – Mehrwert oder Hightech-Spielzeug?

01.09.2016

Während der Operation einzelne Ergebnisse mit einem Angiografiesystem beobachten? Dies ist bereits in etwa 200 Krankenhäusern in Deutschland möglich. Mit der intraoperativen Bildgebung lassen sich große Eingriffe durch minimal-invasive Operationen ersetzen, denn die Ärzte können die Ergebnisse sofort kontrollieren. So werden Patienten geschont.
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Bild: Modern eingerichteter OP mit Patientenstuhl, großen Bildschirmen und Lampen; Copyright: Erwin Keeve, Charité

OP der Zukunft: Technik im Dienste des Chirurgen

01.09.2016

Wenn es um die Zukunft der Medizin geht, wird oft gefragt, wie wir gerne behandelt werden wollen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage: Wie wollen Ärzte behandeln? Gerade in der Chirurgie werden ihre Arbeitsabläufe von der Technik bestimmt, die sie umgibt. Im OP der Zukunft muss die Entwicklung der Technik deshalb auch auf die Bedürfnisse der Chirurgen abgestimmt werden.
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Bild: Kind im Kinder-MRT, Arzt steht daneben; Copyright: Klinikum Dortmund/Dr. Lindel

MRT-Untersuchung: Videoprojektionen nehmen Kindern die Angst

22.08.2016

Eine wunderschöne Blumenwiese, ein Ausflug am Strand oder ein Besuch im Zoo. All dies können Kinder im Klinikum Dortmund erleben und das 270 Grad um sie herum – projiziert auf die Wand. Denn dort wurde ein Raum erschaffen, der den kleinen Patienten die Angst während einer MRT-Untersuchung nehmen soll.
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Foto: Drei Männer posieren bei der Verleihung einer Urkunde

Herzinsuffizienz: Früherkennung mit dem Ultraschall

02.05.2016

Herzinsuffizienz ist eine starke Belastung für die Patienten, denn sie schränkt die alltägliche Leistungsfähigkeit stark ein und raubt ihnen die Energie. Kinder sind, aufgrund ihres großen Bewegungsdranges, davon besonders schwer betroffen. Häufig fällt die Erkrankung aber erst auf, wenn die körperliche Leistung schon abnimmt. Eine Früherkennung könnte das verhindern.
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Foto: Dreidimensionales Bild der rechten Herzkammer

Ultraschall: vier Dimensionen für die pädiatrische Herzdiagnostik

01.03.2016

Es gibt sie glücklicherweise nur bei einer Handvoll Neugeborener, aber sie bestimmen, wenn nicht das ganze Leben, dann doch zumindest die ersten Lebensjahre der Betroffenen: angeborene Herzfehler. Nach den notwendigen Operationen kommen dann immer wieder Kontrolluntersuchungen auf die kleinen Patienten zu. Diese werden bisher im MRT durchgeführt. 4D-Ultraschall stellt eine Alternative dar.
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Foto: Pfleger schiebt Inkubator ins MRT; Copyright: LMT Medical Systems GmbH

Ein Inkubator für das MRT

01.03.2016

Bei frühgeborenen Kindern entscheidet jede Kleinigkeit über Leben und Tod. Die richtige Diagnostik spielt daher eine enorm wichtige Rolle. Hierzu zählt auch die Untersuchung der Säuglinge in einem MRT. Bisher war es nur bedingt möglich, frühgeborene Babys ohne Inkubator in ein MRT zu schieben. Doch dieses Problem könnte nun gelöst worden sein.
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02.11.2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Theranostik: Komplexe Partikel für die Medizin von morgen

01.10.2015

Sie ist ein Kofferwort, eine Vermischung von zwei Wörtern. Damit spart sie uns Zeit und Arbeit beim Sprechen, denn der menschliche Sprachapparat ist träge. Und sie beschreibt einen Koffervorgang: die Kombination von zwei Vorgängen in der Medizin, die normalerweise getrennt sind. Die Rede ist von Theranostik.
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Mit Ultraschall gegen Myome

01.10.2015

Eine gute Diagnostik gehört zu einer guten Therapie. Es kann jedoch von Vorteil sein, während einer Behandlung kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Ein Beispiel: die Behandlung von Gebärmuttermyomen. In der Uniklinik Bonn werden Patientinnen seit kurzem mit einem hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall behandelt. Prof. Holger Strunk erklärt das Verfahren.
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01.09.2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Prostatakrebs: Wirkstoff mit theranostischem Potenzial

03.08.2015

Endoradiotherapie kann sehr unangenehm für Krebspatienten sein, denn es werden nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesunde angegriffen. Manchmal muss die Behandlung aufgrund der Nebenwirkungen sogar abgebrochen werden. Ärzte und Forscher suchen deshalb ständig nach Wegen, Radiopharmaka direkt und ausschließlich an ihr Ziel zu transportieren.
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Schnell und strahlungsarm: Gamma-Kamera der neuesten Generation

03.08.2015

Bei einer Myokardszintigrafie verwenden Nuklearmediziner sogenannte Gamma-Kameras. Die Geräte zeichnen radioaktive Substanzen auf, die dem Patienten injiziert werden, und machen auf diese Weise Veränderungen im Herzmuskel sichtbar. Eine neuartige Gamma-Kamera kann nun schneller und strahlungsärmer Bilder aufnehmen.
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Radiopharmazeutika: Individualisierte Diagnostik und Therapie

03.08.2015

Bösartige Tumoren können mit Röntgenstrahlen bekämpft werden - meistens durch Bestrahlung von außen. Nuklearmediziner erreichen dies auch im Inneren des Körpers mit radioaktiv markierten Substanzen, den Radiopharmazeutika. Auch für die Diagnostik bieten sie einen großen Mehrwert, solange ihnen ein spezifisches Ziel zugewiesen werden kann.
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Krebs-Früherkennung: "Ärzte und Patienten brauchen eine gute Datenbasis"

04.05.2015

Ob Mammografie, Darmspiegelung oder Hautkrebs-Screening – ab einem bestimmten Alter werden uns mehrere Krebs-Früherkennungsverfahren angeboten. Viele wissen jedoch nicht, dass diese Screenings auch mit Risiken verbunden sind. Das fand Dr. Sylvia Sänger vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf in einer Studie heraus.
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Foto: Dr. Anna-Maria Liphardt

Labor im Weltall: Dem Knorpelabbau auf der Spur

01.10.2014

Am 10 November 2014 wird der Raumfahrer Alexander Gerst von der ISS auf die Erde zurückkehren. Dann wird er nicht nur sehnsüchtig von seiner Familie empfangen werden, sondern auch von Dr. Anna-Maria Liphardt vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln.
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Foto: Bandscheibenbelastungssimulator der Uniklinik Ulm

Bandscheibenvorfall: Ursachenforschung im Simulator

01.10.2014

Bandscheibenvorfälle können sehr unterschiedlich sein: Einige verursachen keine Beschwerden und werden nur zufällig entdeckt, andere können Lähmungserscheinungen herbeiführen oder Patienten starke Schmerzen bereiten. Meist entstehen diese Probleme plötzlich nach einer ungünstigen Bewegung – so berichten es zumindest Patienten.
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Fußball: "Wir wollen weltweit erstmalig die Todesfälle erfassen"

02.06.2014

Plötzliche Todesfälle von Fußballspielern sorgen immer wieder für Schlagzeilen: Sie treffen internationale Leistungssportler, die die Idole Vieler sind und zum Zeitpunkt ihres Todes auf dem Spielfeld und mitten im Rampenlicht stehen. Häufig sind angeborene Herzfehler die Ursache. Sportmediziner und die FIFA wollen nun Daten erheben, um Vorsorgeuntersuchungen im Leistungsfußball zu verbessern.
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Ultraschall: "Kliniken sind leider nicht gezwungen, gut auszubilden"

04.03.2014

Pränatalmedizin, Krebsvorsorge, Gefäßuntersuchung – Ultraschall ist vielfältig, liefert Ärzten zuverlässige Bilder und belastet Patienten nicht durch Strahlung. Es ist flächendeckend von der Arztpraxis bis zum Universitätsklinikum verfügbar. Eine solide Weiterbildung der Anwender ist für eine gute Diagnostik notwendig, auch weil die unterschiedlichen Geräte unterschiedliche Stärken haben.
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KOHALA: Digitaler Schüler für die Krebsbehandlung

03.02.2014

Einen aufwendigen Arbeitsschritt von vier Stunden auf fünf Minuten zu verkürzen und ihn dabei noch zu automatisieren – das klingt wie ein Traum für Beschäftigte in allen Bereichen und Branchen. Für Radiologen könnte er bald wahr werden: Eine Software könnte ihnen die langwierige Aufbereitung von CT-Aufnahmen abnehmen, die vor der Bestrahlung eines Tumors notwendig ist.
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Radiologie und Technik: "Es wurden zahlreiche Phantomstudien durchgeführt, welche die Vorteile dieses neuartigen CT-Systems belegen"

03.02.2014

Radiologen kommen bei der Behandlung von Krebs meist erst nach den Onkologen zum Zug. Dabei hält die moderne Radiologie mittlerweile auch Behandlungen bereit. MEDICA.de sprach mit Prof. Stefan Schönberg, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim, über den Einsatz eines neuartigen Computertomografen und seine Vorteile für die Patienten.
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