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Bild: zwei Männer vor einem Gerät mit vielen Kabeln; Copyright: Rolf Müller / UK Bonn

Völlig neue Einblicke ins Gehirn dank Spezialfarbstoff

17.08.2018

Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Canberra in Australien sowie des Institute of Science and Technology Austria haben eine Art optischen Sensor für das Gehirn entwickelt. Der Farbstoff bindet an den wichtigen Botenstoff Glyzin und ermöglicht so, den Nervenzellen bei der Arbeit zuzusehen. Die Forscher erhoffen sich dadurch unter anderem neue Einblicke in die Funktion des Gedächtnisses.
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Bild: Foto zur Darstellung der gefilmten Gesichtsbewegung durch die Biofeedbacklupe; Copyright: UKE / Anke Schlüter

Spiegel für Gesichtslähmung: Training mit der digitalen Lupe

17.08.2018

Wenn Patienten mit Gesichtslähmung ihre Muskeln trainieren, kommt es auf kleinste Bewegungen an. Sie zu erkennen, macht ein Biofeedbackspiegel mit Lupenfunktion möglich, den Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit Informatikern der FH Dortmund jetzt entwickelt haben.
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Bild: Finger zeigt auf CT-Scans eines Gehirns; Copyright: panthermedia.net/sudok1

Schirmchen zum Schutz vor Schlaganfall

14.08.2018

Ein vergleichsweise einfacher Eingriff zum Verschluss des offenen Foramen ovale (PFO) kann das Risiko für einen Schlaganfall deutlich verringern, wenn zuvor eine sorgfältige Diagnostik keine Hinweise auf andere Schlaganfallursachen erbrachte.
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Bild: Neue Chance für die Früherkennung von Demenzkrankheiten; Copyright: PantherMedia/Obencem

Früherkennung von Demenzkrankheiten

08.08.2018

Forschende der Universität Basel haben einen Stoff entdeckt, der als Biomarker die Früherkennung neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson unterstützen könnte. Dieser Botenstoff ist auch bei Stressreaktionen nach Störungen in den Mitochondrien, den "Zell-Kraftwerken", beteiligt, berichten die Neuropathologen im Fachblatt Cell Reports.
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Bild:Neuronale Zellen auf einem Bio-Pic; Copyright: Christoph Hohmann, NIM

Akustische Oberflächenwellen in neuronalem Netz

07.08.2018

Biophysiker aus Augsburg und Santa Barbara berichten in "Physical Review E" über das erstmalige Gelingen einer gezielten dynamischen Positionierung von Nervenzellen auf einem Chip. Die vielfach bereits bewährte Augsburger Surface Acoustic Waves-Technologie eröffnet damit jetzt auch neue Wege zum Verständnis und zur Beeinflussung neuronaler Netze.
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Bild:Älteres Paar sitzt nebeneinander und schaut auf seine Smartphones; Copyright: panthermedia.net/Fabrice Michaudeau

Neurologie: Parkinson mit App und Daten früher erkennen?

01.08.2018

Big Data gleicht häufig der Suche nach der Nadel im Heuhaufen: In einem großen Datenberg stecken Muster, die die Antwort auf eine bestimmte Frage enthalten. Die Kunst ist es, aussagekräftige Daten zu erhalten und die Muster darin zu finden. Wie verschiedene smarte Geräte und eine App hier zusammenarbeiten und automatisch Daten sammeln, ohne den Nutzer zu stören, zeigt das iPROGNOSIS-Projekt.
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Bild: bunte Mikroskopaufnahme; Copyright: Universität Luxemburg

Rechnergestützte Methode prognostiziert Zellumwandlung

31.07.2018

Dank einer neu entwickelten rechnergestützten Methode können Luxemburger Forscher präzise vorhersagen, wie man eine bestimmte Untergruppe von Zellen in eine andere verwandeln kann.
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Bild: Bunt gefärbter Zellhaufen; Copyright: IMBA

Ein Gehirntumor aus der Petrischale

26.07.2018

Forscher am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – entwickelten ein neuartiges Modellsystem für Hirntumoren, um die Wirkung von Krebsgenen gezielt zu erforschen und Krebs-Medikamente zu testen.
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Bild: Ein Mann und eine Frau stehen vor einem großen Gerät, die Frau hält ein kleine Figur einer Maus in einer Hand; Copyright: LIN/Reinhard Blumentstein

Blick ins Gehirn: Glück ist unsichtbar

23.07.2018

In einer neuen Studie im Fachmagazin NeuroImage haben Dr. Michael Lippert, Leiter der Arbeitsgruppe Neuro-Optik, und Doktorandin Marta Brocka gemeinsam mit weiteren Kollegen am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg untersucht, wie gut sich Dopaminausschüttungen im Kernspintomografen messen lassen.
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Bild: Illustration von zwei Köpfen im Profil, die sich anschauen. Das Gehirn des einen besteht aus Fabriken, das des anderen aus Blättern; Copyright: panthermedia.net/teotarras

Saubere Luft für das Gehirn – World Brain Day 2018

20.07.2018

Am 22. Juli ist World Brain Day. Er wurde von der World Federation of Neurology ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die Hirngesundheit und neurologische Erkrankungen zu stärken. Der World Brain Day ist in diesem Jahr einem Thema gewidmet, das uns mit seiner Aktualität und Omnipräsenz alle betrifft: Luftverschmutzung. Diese stellt für unser Gehirn ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.
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Bild: Rekonstruktion von Nervenzellen aus einem Elektronenmikroskopie-Datensatz mit Hilfe der flood-filling networks (FFN); Copyright: MPI für Neurobiologie, Julia Kuhl

Künstliche neuronale Netze helfen, das Gehirn zu kartieren

19.07.2018

Um das Konnektom, den "Schaltplan" eines Gehirns zu erstellen, erfassen Neurobiologen das Gehirn mit Hilfe dreidimensionaler Elektronenmikroskopie-Aufnahmen. Die Bildanalyse größerer Bereiche durch den Menschen würde jedoch trotz erheblicher Computer-Unterstützung Jahrzehnte dauern.
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Bild: drei Gehirnscans von zwei verschiedenen Gehirnen; Copyright: Lutz Jäncke, UZH

MRT zeigt: Gehirnanatomie ist bei jedem Menschen einzigartig

18.07.2018

Wie der Fingerabdruck unterscheidet sich auch die Anatomie des Gehirns von Mensch zu Mensch. Dies konnten Forschende der Universität Zürich in einer Studie zeigen. Ausschlaggebend für den charakteristischen Aufbau des Organs ist eine Kombination aus genetischen Voraussetzungen und individuellen Lebenserfahrungen.
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Bild: abstrakte Computersimulation der Signalwege eines menschlichen Gehirns; Copyright: panthermedia.net/Andrew Ostrovsky

Start der Informatikplattform The Virtual Brain

16.07.2018

Mit der Informatikplattform "The Virtual Brain" sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) erfolgreich im Großforschungsprojekt des EU-Flaggschiffs "Human Brain Project" angekommen.
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Bild: Zwei Männer und eine Frau sitzen in einem Labor; Copyright: UMG

MS: Förderung für höchstauflösende 3D-Nano-Mikroskopie

11.07.2018

Göttinger und Heidelberger Forscher entwickeln höchstauflösendes Mikroskopieverfahren zur Untersuchung von Schädigungen an Nervenzellen und deren Fortsätzen im Gehirn bei Multipler Sklerose. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Inititativprojekt NanoPatho im Programm "Photonik" mit 7,7 Mio Euro für drei Jahre.
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Bild: Grafische Darstellung eines Blutgerinnsels im Gehirn; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Katheterbehandlung auch bei größeren Schlaganfällen effektiv?

10.07.2018

Bei einer sogenannten Thrombektomie lassen sich Blutgerinnsel nach einem Schlaganfall mit einem Katheter aus dem Gehirn entfernen. Eine aktuelle Studie unter Leitung Prof. Martin Bendszus, Ärztlicher Leiter der Abteilung Neuroradiologie des Universitätsklinikums, untersucht nun, ob auch von mittelschweren Schlaganfällen betroffene Patienten von dem Verfahren profitieren können.
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Bild: mittelalte Frau, die Hörtest mit weißhaariger Frau durchführt, daneben Schaubild zum Thema Sprachverständnis; Copyright: IPSY / Universität zu Lübeck

Hörvermögen mit künstlichem Innenohr

22.06.2018

Neuer Hörtest kann das künftige Sprachverständnis mit Cochlea-Implantat präzise vorhersagen.
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Bild: leuchtende Nervenzellen in Videoaufnahme; Copyright: Thomas Hainmüller, Marlene Bartos

Karten aus Nervenzellen

21.06.2018

Mäuse bewegen sich durch eine virtuelle Videospielwelt – und liefern Einsichten in Mechanismen der Gedächtnisbildung.
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Bild: junge Frau, die Übungen vor dem Fernseher macht, der ein Trainingsprogramm zeigt; Copyright: Fraunhofer FOKUS

Für Hüft- und Kniegelenk-Patienten - Neue telemedizinische Bewegungstherapie

14.06.2018

Wer ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommt, muss danach länger in die Reha. Doch die Angebote sind knapp, die Termine für Berufstätige oft aus Zeitnot nicht einzuhalten. Die Folge: Die Therapie verzögert sich, es entstehen zusätzliche Kosten, mögliche gesundheitliche Einschränkungen drohen.
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Bild: zwei lächelnde Männer in Arztkitteln - Oberarzt Wolfgang Köhler (li.) und Prof. Joseph Claßen; Copyright: Ines Christ/ UKL

Stammzell-Transplantation an Patienten mit X-chromosomaler Adrenoleukodystrophie am UKL erfolgreich

13.06.2018

Bundesweit erstes Behandlungszentrum für Erwachsene mit Leukodystrophien geplant.
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Bild: Illustration eines Gehirns mit Blutgerinnsel; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Lebensrettende Forschung zwischen Medizin und Technik

07.06.2018

Ärzte und Ingenieure suchen gemeinsam nach Therapien lebensbedrohlicher Hirn-Aneurysmen.
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Bild: Niklas Beckonert (links) und Prof. Dr. Heinz Beck im Labor für Experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung der Universität Bonn; Copyright: Katharina Wislsperger/UKB

Ansatzpunkt für neue Epilepsie-Medikamente

06.06.2018

Eine Studie der Universität Bonn zeigt, warum eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Epilepsie-Medikamente vielen Betroffenen nicht hilft. Die Ergebnisse weisen möglicherweise auch den Weg zu neuen, wirksameren Arzneimitteln.
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Bild: Struktur eines volumenregulierten Chloridkanals; Copyright: Raimund Dutzler, UZH

Struktur zellulärer Ventile eröffnet neue Therapieansätze

30.05.2018

UZH-Biochemiker haben den detaillierten Aufbau eines volumenregulierten Chloridkanals ermittelt. Dieses zelluläre Ventil wird aktiviert, um zu verhindern, dass die Zellen bersten, wenn sie anschwellen. Das Protein spielt auch eine wichtige Rolle in der Aufnahme von Chemotherapeutika und der Freisetzung von Neurotransmittern bei einem Hirnschlag.
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Bild: Mikroskopische Aufnahme einer ENaC positiven Stammzelle in rot, umgeben von Ependymzellen; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Alles fließt: Hirnwasser regt Nerven-Stammzellen zur Teilung an

29.05.2018

Stammzellen im Gehirn können sich teilen und bilden zeitlebens Nervenzellen, die an verschiedenen Hirnfunktionen, zum Beispiel dem Gedächtnis, beteiligt sind. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben im Fachmagazin Cell Stem Cell gezeigt, dass auch ein Kanalprotein und Scherkräfte der Gehirnflüssigkeit eine zentrale Rolle dabei spielen.
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Bild: Junge Radiologin betrachtet Aufnahmen des Schädels und macht sich Notizen; Copyright: panthermedia.net/mark@rocketclips.com

Radiologie: maschinelles Lernen zur Unterstützung der Befundung

08.03.2018

Automatisierung stellt in vielen Arbeitsbereichen eine Erleichterung dar, aber ist sie auch eine Lösung für die Befundung von medizinischen Bilddaten? Kann ein Computer überhaupt zuverlässig genug arbeiten, um bei medizinischen Entscheidung mitzuwirken? Landshuter Forscher beschäftigen sich mit der Frage, wie lernende Algorithmen zuverlässiger arbeiten und Radiologen unterstützen können.
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Eileen Stark bereitet Dominik Wetzel für eine Messung vor; Copyright: WHZ/Helge Gerischer

Querschnittslähmung: Muskeln mittels elektrischer Impulse bewegen

22.11.2016

Etwa 1.800 Mal im Jahr passiert es: Nach einem Unfall beim Sport oder im Straßenverkehr wird das Rückenmark einer Person so verletzt, dass Nervenbahnen durchtrennt werden und sie querschnittsgelähmt sind. Forscher wollen nun eine Software entwickeln, die Hirnsignale von querschnittsgelähmten Patienten misst und durch ein System elektrische Impulse aussendet.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Foto: Laborratte

Multiple Sklerose: Wirkt der Darm auf das Immunsystem?

01.12.2015

Multiple Sklerose kann scheinbar jeden treffen – ungeachtet von Alter, Herkunft, Lebensweise oder Geschlecht. Aber warum trifft sie dann nicht jeden? Scheinbar bestimmen nicht nur genetische und Umweltfaktoren, ob sie entsteht oder nicht. Auch die zahllosen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, könnten daran beteiligt sein.
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EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01.07.2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01.12.2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Wachkoma: Hirnstimulation durch Laserstrahl

01.09.2014

Die Öffentlichkeit bemerkt Erkrankungen erst dann, wenn Prominente Patienten werden: Im Frühjahr 2014 fiel Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher nach einer Kopfverletzung bei einem Skiunfall für mehrere Monate ins Koma. Solche Unfälle zeigen, wie empfindlich das Gehirn auf Schäden reagiert. Hirnstimulation könnte möglicherweise die Rehabilitation bei Wachkomapatienten unterstützen.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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