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Bild: Der dreidimensionale zelluläre JuBrain-Atlas basiert auf mikrostrukturellen Kartierungen von zehn post mortem Gehirnen; Copyright: Jülich/HBP

Von der Genexpression zur Mikrostruktur des Gehirns

25.04.2018

Ein neues Werkzeug des Human Brain Project hilft dabei, die Rolle von Genen in krankheitsrelevanten Hirnregionen zu untersuchen.
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Bild: Schilddrüsenhormone werden direkt an der Zelloberfläche vom Rezeptor gebunden, bevor dieser in den Zellkern wandert und dort an vorgegebene DNA-Stellen bindet um Gene; Copyright: biolution GmbH

Wissenschaftler warnen: Weit verbreiteter Jodmangel mindert die Intelligenz bei Kindern

23.04.2018

Wissenschaftler befürchten, dass bis zu 50 Prozent aller Neugeborenen in Europa aufgrund von Jodmangel in der Gehirnentwicklung beeinträchtigt sind.
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Bild: Hand im Labor, die eine Pinzette mit vollgesogener Zecke hält; Copyright: panthermedia.net/Anna Puhan

Folgen eines Zeckenstichs sicher erkennen und behandeln: Leitlinie Neuroborreliose veröffentlicht

20.04.2018

Die Zeckensaison 2018 startet mit neuen Empfehlungen für die Diagnose und Therapie der durch Zecken übertragenen Erkrankung Neuroborreliose. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat heute nach mehr als dreijähriger Arbeit die erste S3-Leitlinie Neuroborreliose veröffentlicht.
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Bild: Frau zeigt Mann etwas am Laptop, auf dem Bildschirm darüber sind forschungsbezogene Bilder zu sehen; Copyright: LIN

Die Emotion liegt im Auge des Hörers: Warum überraschende Geräusche die Pupille weiten

17.04.2018

Ein Baby weint oder ein Hund knurrt – beide Geräusche wecken bei uns Emotionen, die sich an den Augen ablesen lassen. Dr. Nicole Wetzel, Leiterin der CBBS-Forschergruppe Neurokognitive Entwicklung am LIN, sowie Andreas Widmann und Prof. Erich Schröger von der Uni Leipzig haben in einer Grundlagenstudie gezeigt, wie unser Gehirn überraschende emotionale Geräusche verarbeitet.
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Bild: Abbau von TDP-43 in einer menschlichen Zelle und einer Hefezelle; Copyright: Christian Wißler

Muskelkrankheit ALS: Bayreuther Biologen entdecken gestörte zelluläre Selbstreinigung

09.04.2018

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine bis heute unheilbare Erkrankung des Nervensystems. Dabei werden die für die Muskelbewegungen zuständigen Nervenzellen fortschreitend geschädigt. Der kürzlich verstorbene britische Physiker Stephen Hawking litt unter dieser degenerativen Krankheit.
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Bild: bunte 3D-Weltkugel im Comic-Stil mit Zeichen für Ortsangaben; Copyright: Shimpei Ishiyama

Wie man Gedächtniszellen im Gehirn umprogrammiert

05.04.2018

Langzeiterinnerungen an bestimmte Orte werden im Gehirn in sogenannten Ortszellen gespeichert. Neurowissenschaftler unter Leitung von Dr. Andrea Burgalossi vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen ist es gelungen, solche Ortszellen "umzuprogrammieren", indem sie einzelne Neuronen direkt mit elektrischen Impulsen anregten.
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Bild: ein Wissenschaftler zeigt einem anderen etwas in einem Labor; Copyright: TWINCORE

Neuer diagnostischer Ansatz für Meningoenzephalitis durch Biomarker in der Hirnflüssigkeit

03.04.2018

Unser Gehirn hat mit der Blut-Hirn-Schranke eine sehr effektive Barriere gegen Krankheitserreger. Trotzdem kann diese von einigen Viren überwunden werden; die Erreger dringen bis in das Gehirn vor und lösen dort Entzündungen der Hirnhaut oder des Gehirns aus.
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Bild: Studienschwester Kristin Werner beim Aufbau der Dialysegeräte für die Blutwäsche; Copyright: UMG/Franka Zinke

Mit Blutwäsche gegen Demenz?

27.03.2018

Erste positive Ergebnisse in Greifswalder Demenz-Studie mit neuartigem Therapieansatz.
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Bild: Arzt hält Blutprobe in der Hand und schaut etwas am PC nach; Copyright: panthermedia.net/tonodiaz

Epigenetische Analyse: Dem Tumor den richtigen Namen geben

21.03.2018

Wissenschaftler des "Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ)" und der Abteilung Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg haben die Klassifikation von Tumoren des Zentralen Nervensystems (ZNS) entscheidend verbessert. Ärzte können ZNS-Tumoren nun präziser bestimmten Risikogruppen zuordnen und auf dieser Basis ihre Therapieentscheidung treffen.
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Bild: bunte Aquarell-Illustration eines menschlichen Gehirns; Copyright: panthermedia.net/ZeninaAsya

Hirnstimulation: So wird's gemacht - Nature Neuroscience Publikation gibt Empfehlung für die Praxis

16.03.2018

Nicht-invasive Hirnstimulation kann nicht nur Linderung bei Krankheiten verschaffen, sondern ermöglicht auch einzigartige Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Nervenzellen und menschlichen Verhaltensweisen. Dennoch führen uneinheitliche wissenschaftliche Standards immer wieder zu kritischen Debatten.
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Bild: ältere lächelnde Frau und junge Frau im Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Diagnose Demenz: erster Bluttest auf Alzheimer in Sicht

15.03.2018

Forschern ist es gelungen, Peptide im Blut zu bestimmen, die für die Alzheimer-Krankheit charakteristisch sind. Aus den Konzentrationsverhältnissen können sie überdies mit hoher Genauigkeit ablesen, ob die Blutproben von gesunden Menschen stammten, von solchen mit leichten kognitiven Störungen (MCI) oder von Alzheimer-Patienten, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature".
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Bild: Gemälde eines Auges; Copyright: N. Kraynyukova/Max Planck Institute for Brain Research

Neuronale Netzwerke: Viele Eigenschaften – ein Modell

14.03.2018

Max Planck Forscherinnen Nataliya Kraynyukova und Tatjana Tchumatchenko haben untersucht, wie die Struktur neuronaler Netzwerke mit deren Fähigkeit zusammenhängt, eine Reihe fundamentaler kortikaler Funktionen entstehen zu lassen. Sie haben gezeigt, dass nur ein Modell ausreicht, um die Vielfalt der kortikalen Funktionen zu erklären.
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Bild: Grafik zur Illustration der Augenbewegung; Copyright: Tao Yao

Das Wesentliche im Blick behalten

13.03.2018

Trotz ständiger Augenbewegungen kann sich das visuelle System auf relevante Objekte konzentrieren.
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Bild: Lokalisation der 7SK-RNA in Motoneuronen; Copyright: Hanaa Ghanawi

Lieferengpass stört Nervenfunktion

12.03.2018

Bei Krankheiten wie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) sind wichtige Transportprozesse in den Nervenzellen gestört. Würzburger Forscher haben jetzt zentrale Akteure in diesem Geschehen identifiziert.
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Bild: Mikroskopbild der Synpasen im Hippocampus; Copyright; TU Braunschweig/Martin Korte

Grippe mit Langzeitfolgen

09.03.2018

Wer schon einmal eine Grippe hatte, weiß, wie sehr das Denkvermögen im akuten Stadium leidet. Doch das Gehirn könnte auch lange nach einer Infektion noch beeinträchtigt sein. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen der Technischen Universität (TU) Braunschweig hin, die heute im Fachmagazin Journal of Neuroscience veröffentlicht wird.
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Bild: Junge Radiologin betrachtet Aufnahmen des Schädels und macht sich Notizen; Copyright: panthermedia.net/mark@rocketclips.com

Radiologie: maschinelles Lernen zur Unterstützung der Befundung

08.03.2018

Automatisierung stellt in vielen Arbeitsbereichen eine Erleichterung dar, aber ist sie auch eine Lösung für die Befundung von medizinischen Bilddaten? Kann ein Computer überhaupt zuverlässig genug arbeiten, um bei medizinischen Entscheidung mitzuwirken? Landshuter Forscher beschäftigen sich mit der Frage, wie lernende Algorithmen zuverlässiger arbeiten und Radiologen unterstützen können.
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Bild: Neurotransmission: Proteine generieren und platzieren

Wichtiges Molekül für Botenstoffausschüttung in Synapsen identifiziert

02.03.2018

Der Freisetzungsort ist entscheidend.
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Bild: die genetische Modellfliege Drosophila; Copyright: Ariane Böhm / TUM

Ein Neuron kann einen Dominoeffekt auslösen

02.03.2018

Wenn der Geruchssinn schwindet, kann dies eine Erkrankung wie Alzheimer oder Parkinson ankündigen. Jedoch anders als bislang vermutet, spielen beim Verlust des Geruchssinns mit zunehmendem Alter nicht generelle Degenerationen im Nervensystem die tragende Rolle, sondern entscheidend sind lediglich einzelne Nervenzellen oder Klassen von Nerven.
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Bild: große Meereswelle; Copyright: panthermedia.net/dewald@dewaldkirsten

Die Riesenwelle ist der Anfang vom Ende – von der Neurobiologie des Sterbens

28.02.2018

Das menschliche Hirn reagiert sehr empfindlich auf Sauerstoffmangel. In der Regel kommt es innerhalb von etwa zehn Minuten zu umfangreichen unwiderruflichen Schäden, wenn der Blutkreislauf bei einem Herzstillstand vollständig zum Erliegen kommt.
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Eileen Stark bereitet Dominik Wetzel für eine Messung vor; Copyright: WHZ/Helge Gerischer

Querschnittslähmung: Muskeln mittels elektrischer Impulse bewegen

22.11.2016

Etwa 1.800 Mal im Jahr passiert es: Nach einem Unfall beim Sport oder im Straßenverkehr wird das Rückenmark einer Person so verletzt, dass Nervenbahnen durchtrennt werden und sie querschnittsgelähmt sind. Forscher wollen nun eine Software entwickeln, die Hirnsignale von querschnittsgelähmten Patienten misst und durch ein System elektrische Impulse aussendet.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Foto: Laborratte

Multiple Sklerose: Wirkt der Darm auf das Immunsystem?

01.12.2015

Multiple Sklerose kann scheinbar jeden treffen – ungeachtet von Alter, Herkunft, Lebensweise oder Geschlecht. Aber warum trifft sie dann nicht jeden? Scheinbar bestimmen nicht nur genetische und Umweltfaktoren, ob sie entsteht oder nicht. Auch die zahllosen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, könnten daran beteiligt sein.
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EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01.07.2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01.12.2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Wachkoma: Hirnstimulation durch Laserstrahl

01.09.2014

Die Öffentlichkeit bemerkt Erkrankungen erst dann, wenn Prominente Patienten werden: Im Frühjahr 2014 fiel Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher nach einer Kopfverletzung bei einem Skiunfall für mehrere Monate ins Koma. Solche Unfälle zeigen, wie empfindlich das Gehirn auf Schäden reagiert. Hirnstimulation könnte möglicherweise die Rehabilitation bei Wachkomapatienten unterstützen.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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