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Bild: Junge, der auf einem Sofa sitzt und auf sein Smartphone schaut; Copyright: WavebreakmediaMicro

Runter vom Sofa, raus an die Luft!

26.04.2018

Die Stiftung Kindergesundheit warnt: Kinder und Jugendliche sitzen zu viel und bewegen sich immer weniger.
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Bild: Anopheles-Mücke auf menschlicher Haut; Copyright: Dr. Mirko Singer

Neuer Impfstoff-Kandidat gegen Malaria erfolgreich in erster klinischer Studie untersucht

26.04.2018

Klinische Studie der Phase Ia am Universitätsklinikum Heidelberg zeigt: Impfstoff-Kandidat ist sehr gut verträglich und sicher. Alle Probanden bildeten funktionale Antikörper.
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Bild: lächelnder junger Mann mit Bart und Brille, der eine Flasche hochhält; Copyright: HNEE 2018

Revolutionär: Ein Algensaft deckt täglichen Vitamin-B12-Bedarf

25.04.2018

HNEE-Student Valentin Kunze entwickelt zusammen mit der Mosterei Ketzür (Brandenburg) neues Getränk, das weltweit einzigartig ist. Während seines Praxissemesters im Studiengang Öko-Agrarmanagement an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) wirkte er an der Produktentwicklung maßgebend mit. Am 25. April wird der Chlorellasaft "Olga" erstmals vorgestellt.
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Bild: Der dreidimensionale zelluläre JuBrain-Atlas basiert auf mikrostrukturellen Kartierungen von zehn post mortem Gehirnen; Copyright: Jülich/HBP

Von der Genexpression zur Mikrostruktur des Gehirns

25.04.2018

Ein neues Werkzeug des Human Brain Project hilft dabei, die Rolle von Genen in krankheitsrelevanten Hirnregionen zu untersuchen.
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Bild: Zellwandproteine stellen in einem kreisförmigen Bereich (gestrichelt) den Kontakt zur Oberfläche her; Copyright: AG Jacobs

Forscher bestimmen "Sitzfläche" von Bakterien

24.04.2018

Physikern und Biologen der Universität des Saarlandes ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, die Kontaktfläche zwischen Bakterien und Oberflächen zu bestimmen. Interessanterweise muss eine große "Sitzfläche" nicht gleichzeitig eine große Haftkraft bedeuten.
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Bild: Zwei Hände halten ein röhrenförmiges Gestellt, auf das ein feucht glänzender, weißer Schlauch gespannt ist; Copyright: Leibniz Universität Hannover/Institut für technische Chemie

Tissue Engineering: Mit dem richtigen Dreh zum Bypass

23.04.2018

Bypässe sind problematisch: Entweder bestehen sie aus synthetischen Materialien, die Blutgerinnsel und Infektionen verursachen können. Oder sie stammen aus Venen des Patienten, aus denen aber oft nicht genügend Material gewonnen werden kann. Ein neu entwickelter Bioreaktor könnte dieses Problem in Zukunft lösen: Er soll die Züchtung von Gefäßprothesen aus körpereigenem Material ermöglichen.
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Bild: Kleinkind auf dem Arm einer Krankenschwester, das eine Impfung erhält; Copyright: panthermedia.net/evgenyataman

Europäische Impfwoche 2018 – Recht auf Schutz oder Pflicht zu schützen?

23.04.2018

Das allgemeine Motto der Europäischen Impfwoche "Vorbeugen – Schützen – Impfen" ist in Zeiten der Globalisierung und Migration aktueller denn je. Es ist eine politische und strukturelle Herausforderung, möglichst vielen Menschen den Zugang zu Impfungen zu ermöglichen. Doch auch die beste Versorgung nützt nichts, wenn der Einzelne nicht seine Pflicht gegenüber der Gesellschaft erkennt.
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Bild: Philipp Stüve, Lucia Minarrieta, Luciana Berod im Labor; Copyright: TWINCORE

Einfluss des Immunzell-Fettsäurestoffwechsels auf die Tuberkulose-Abwehr

20.04.2018

Dass der Fettsäurestoffwechsel die Funktion von Immunzellen beeinflusst – etwa von T-Zellen – ist inzwischen bekannt und belegt. Aber welche konkrete Bedeutung haben Veränderungen im Metabolismus von Immunzellen bei einer Infektion?
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Bild: Forscher arbeitet an einer Chromatographie-Anlage zur Trennung von Substanzgemischen; Copyright: Anna Schroll, HKI

Bakterien und Amöben: Gefährliches Zusammenleben

19.04.2018

Forscher um Pierre Stallforth vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena haben zwei von Bakterien gebildete Stoffe identifiziert, die zusammen gegen den gefürchteten multiresistenten Krankenhauskeim MRSA wirksam sind.
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Bild: zwei Hände am Schreibtisch, von denen eine auf der Tastatur liegt und die andere einen Stift über Statistiken hält; Copyright: panthermedia.net/Ronalds Stikans

Die überschätzte Mutationsrate des Ebola-Virus'

19.04.2018

Das Ebola-Virus veränderte sich zu Beginn der Epidemie in Westafrika nicht so rasant wie damals befürchtet. ETH-Forschende klären auf, warum sich die Wissenschaft damals verschätzte.
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Bild: Mikroskopaufnahme Entstehung von Knorpelgewebe in orange (links) und Entstehung von Knochengewebe in grün (rechts); Copyright: Universität Basel, Departement Biomedizin

Basler Forschern gelingt die Züchtung von Knorpel aus Stammzellen

18.04.2018

Aus Stammzellen aus dem Knochenmark von Erwachsenen lassen sich stabile Gelenkknorpel herstellen. Diese Zellen können so gesteuert werden, dass sie molekulare Prozesse der embryonalen Entwicklung des Knorpelgewebes durchlaufen, wie Forschende des Departements Biomedizin von Universität und Universitätsspital Basel im Fachmagazin PNAS berichten.
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Bild: Nahaufnahme eines Forschers am Mikroskop; Copyright: panthermedia.net/pressmaster

Biologischen Nanotransportern zugeschaut

18.04.2018

Die atomaren Details des Transports von Molekülen durch biologische Membranen konnte ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) aufklären. Mit Computersimulationen und spektroskopischen Experimenten gelang der Einblick in die Arbeit der sogenannten ABC-Transporter. Diese Proteine spielen eine wichtige Rolle bei Resistenzen von Tumorzellen und Bakterien gegen Medikamente.
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Bild: Frau zeigt Mann etwas am Laptop, auf dem Bildschirm darüber sind forschungsbezogene Bilder zu sehen; Copyright: LIN

Die Emotion liegt im Auge des Hörers: Warum überraschende Geräusche die Pupille weiten

17.04.2018

Ein Baby weint oder ein Hund knurrt – beide Geräusche wecken bei uns Emotionen, die sich an den Augen ablesen lassen. Dr. Nicole Wetzel, Leiterin der CBBS-Forschergruppe Neurokognitive Entwicklung am LIN, sowie Andreas Widmann und Prof. Erich Schröger von der Uni Leipzig haben in einer Grundlagenstudie gezeigt, wie unser Gehirn überraschende emotionale Geräusche verarbeitet.
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Bild: Röntgenbild einer Lunge, durch das ein Mann hindurchscheint; Copyright: Forschungszentrum Borstel/C. Lange

Weltweit einmalig: Korrekte Diagnose der Lungentuberkulose in nur drei Tagen

17.04.2018

Am Forschungszentrum Borstel ist es gelungen, ein neues und schnelles Verfahren für die Diagnose der Lungentuberkulose zu entwickeln. Diese innovative Methode ist ein wichtiger Baustein für eine optimale Diagnostik und könnte in Zukunft zu einer Verbesserung der Tuberkulose-Behandlung führen.
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Bild: bunte dreidimensionale Struktur von SF3B im Komplex mit dem Wirkstoff Pladienolid B; Copyright: Vlad Pena/MPI für biophysikalische Chemie

Maßgeschneiderte Krebstherapie: Wie ein Keil im Scharnier

16.04.2018

Im Kampf gegen Krebs entwickeln Wissenschaftler neue Medikamente, die Tumorzellen an bisher ungenutzten Schwachstellen treffen sollen. Ein derartiger "wunder Punkt" ist der Proteinkomplex SF3B.
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Bild: große Flasche mit grünem Inhalt, die von behandschuhten Händen gehalten wird; Copyright: UDE/UK Essen

Bunter Saft hilft Nierentransplantierten

16.04.2018

Patienten, deren Immunsystem medikamentös unterdrückt werden muss, können auch von wirkstofffreien Placebos profitieren. Dies haben Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) zusammen mit ihren Kollegen der Harvard Medical School, USA, herausgefunden.
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Bild: Herz und Stethoskop vor EKG; Copyright: panthermedia/ArchManStocker

UDE/UK Essen: Neues aus der Herzforschung

13.04.2018

Zwei DFG-Forschungsprojekte und eine bundesweite Arbeitsgruppe: Die Herzforschung an der Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört zu den führenden Zentren seiner Art in Deutschland.
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Bild: Durch die neueste Technik des neuen Systems verringern sich auch die Untersuchungszeiten für die Patienten. Die Aufnahmen sind nun noch präziser; Copyright: UKD

Präzisionsdiagnostik dank neuester MRT-Technik am UKD

12.04.2018

Neues Gerät in der Radiologie verbessert Patientenversorgung und unterstützt medizinische Forschung.
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Bild: mikroskopische Aufnahme von Zebrafischlarven; Copyright: AG Junker, MDC

Narben der Entwicklung

11.04.2018

Mithilfe der Gen-Schere CRISPR-Cas9 hat das Team um MDC-Forscher Jan Philipp Junker eine Technik entwickelt, mit der sie Art und Herkunft aller Zellen in einem Organismus gleichzeitig ermitteln können. Sie stellen sie in "Nature Biotechnology" vor.
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Bild: Muskelfaser mit beschädigten Bereichen (rot); Copyright:  Dieter Fürst/Institut für Zellbiologie

Forscher untersuchen zelluläre Schutzmechanismen

11.04.2018

In unserem Körper wirken ständig mechanische Kräfte. Wie sich unsere Zellen und Gewebe gegen mechanische Belastungen schützen, untersucht nun eine Forschungsgruppe um den Zellbiologen Prof. Jörg Höhfeld von der Universität Bonn.
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Bild: Arzt sitzt einer Patientin mit einer künstlichen Hand gegenüber, hinter ihnen ein Bildschirm mit Messdaten; Copyright: Ansgar Pudenz / Deutscher Zukunftspreis

Zukunftspreis: Mehr Gefühl für künstliche Hände

10.04.2018

Hochbeweglich, sensibel und kraftvoll: die menschliche Hand ermöglicht oftmals erst eine differenzierte Interaktion mit der Umwelt. Prothesen helfen Menschen bei Verlust von Extremitäten wieder den Alltag zu meistern und an der Gesellschaft teilzuhaben. Die Funktionen der Hand in einer Prothese lebensnah nachzubilden gehört dabei zu den größten technischen Herausforderungen.
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Bild: Abbau von TDP-43 in einer menschlichen Zelle und einer Hefezelle; Copyright: Christian Wißler

Muskelkrankheit ALS: Bayreuther Biologen entdecken gestörte zelluläre Selbstreinigung

09.04.2018

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine bis heute unheilbare Erkrankung des Nervensystems. Dabei werden die für die Muskelbewegungen zuständigen Nervenzellen fortschreitend geschädigt. Der kürzlich verstorbene britische Physiker Stephen Hawking litt unter dieser degenerativen Krankheit.
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Bild: das von Magnosco entwickelte DermaFC; Copyright: Magnosco

Ein Start-Up bringt Melanin zum Leuchten: Hautkrebsdiagnostik mit Magnosco

09.04.2018

Besteht der Verdacht, dass ein Hautmal maligne Veränderungen aufweist, wird es meist zeitnah entfernt. Es ist jedoch nicht in allen Fällen zwangsläufig notwendig, das betroffene Gewebe zu exzidieren. Das Start-Up Magnosco hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Laser die Diagnose und Früherkennung von Schwarzem Hautkrebs unterstützt.
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Bild: Ärztin untersucht ein Baby am Fuß; Copyright: HMGU

Verfahren zur Berechnung: Gibt es ein genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes?

06.04.2018

Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München hat ein Verfahren zur Risikoberechnung für Typ-1-Diabetes entwickelt, das älteren Methoden deutlich überlegen ist.
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Bild: bunte 3D-Weltkugel im Comic-Stil mit Zeichen für Ortsangaben; Copyright: Shimpei Ishiyama

Wie man Gedächtniszellen im Gehirn umprogrammiert

05.04.2018

Langzeiterinnerungen an bestimmte Orte werden im Gehirn in sogenannten Ortszellen gespeichert. Neurowissenschaftler unter Leitung von Dr. Andrea Burgalossi vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen ist es gelungen, solche Ortszellen "umzuprogrammieren", indem sie einzelne Neuronen direkt mit elektrischen Impulsen anregten.
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Bild: Mikroskopaufnahme von Antikörpern und Viren in blau, grün, grau und gelb auf schwarzem Grund; Copyright: TSRI/UZH

Grippeviren von zwei Seiten angreifen

05.04.2018

UZH-Forschende haben einen neuen Mechanismus entdeckt, wie bestimmte Antikörper an Grippeviren binden. Diese bisher unbekannte Bindungsart eröffnet neue Möglichkeiten, um bessere Impfstoffe und wirksamere Medikamente gegen Grippe zu entwickeln.
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Bild: Nahaufnahme einer Anopheles-Mücke; Copyright: Becker

Neue Studie mit altem Farbstoff: Methylenblau bremst Verbreitung von Malaria-Erregern aus

04.04.2018

Ein Medikament von vor-vorgestern bietet vielversprechende Perspektiven für die Malaria-Therapie von morgen: Das älteste synthetische Malariamittel, der Farbstoff Methylenblau, eliminiert in Kombination mit modernen Präparaten innerhalb kürzester Zeit sämtliche Erreger der Malaria tropica im Körper infizierter Patienten.
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Bild: älteres Paar beim Sport; Copyright: panthermedia.net/Kzenon

Bewegung –wirksam gegen Demenz!

04.04.2018

2030 werden weltweit mehr als 74 Millionen Menschen unter Demenz leiden – davon gehen Experten aufgrund der demographischen Entwicklung aus. Ein entscheidender Risikofaktor, früher eine Demenz zu entwickeln, ist körperliche Inaktivität.
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Bild: Blutzellen unter dem Mikroskop; Copyright: National Cancer Institute

Bluter und ihre Behandlung – Gefahrensignale an Immunantwort gegen Faktor-VIII beteiligt

03.04.2018

Bei Patienten mit Bluterkrankheit (Hämophilie A) wird der fehlende Blutgerinnungsfaktor VIII intravenös gegeben und so ersetzt. Ein Teil der Patienten entwickelt jedoch Antikörper (Inhibitoren) gegen Faktor VIII, was im schlimmsten Fall zu unkontrollierbaren Blutungen führen kann.
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Bild: ein Wissenschaftler zeigt einem anderen etwas in einem Labor; Copyright: TWINCORE

Neuer diagnostischer Ansatz für Meningoenzephalitis durch Biomarker in der Hirnflüssigkeit

03.04.2018

Unser Gehirn hat mit der Blut-Hirn-Schranke eine sehr effektive Barriere gegen Krankheitserreger. Trotzdem kann diese von einigen Viren überwunden werden; die Erreger dringen bis in das Gehirn vor und lösen dort Entzündungen der Hirnhaut oder des Gehirns aus.
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Bild: Prof. Wolfgang Herr, Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III des UKR, und PD Simone Thomas, Leiterin der klinischen Prüfung; Copyright: UKR/Klaus Völcker

Krebsimmuntherapie: Erste deutsche klinische Studie zur T-Zell-Rezeptor-Therapie gestartet

29.03.2018

Unter Federführung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) beginnt aktuell deutschlandweit die erste klinische Studie zu einem neuen Ansatz in der Krebsimmuntherapie. Die T-Zell-Rezeptor-Therapie MDG1011 der Medigene AG könnte bei nachgewiesener Wirksamkeit bei bestimmten hämatologischen Erkrankungen eine Alternative zur Stammzelltransplantation sein.
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Bild: Goldfisch und verschiedene Formen von Angelhaken; Copyright: Morris Koechle / ETH Zürich

Den richtigen "Fisch" angeln

29.03.2018

ETH-Forscher entwickelten ein Verfahren, mit dem sie auf einen Schlag Millionen von potenziellen, selbst hergestellten Wirkstoffkandidaten prüfen können.
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Bild: bunte Pillen und Kapseln auf blauem Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/CandyBoxImages

Wissenschaftler aus Berlin und Zürich entwickeln Methode zur Planung von Antibiotika-Therapien

28.03.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und der Eidgenössischen Technische Hochschule (ETH) Zürich haben eine mathematische Methode zur Vorhersage von Resistenzen gegenüber Antibiotika und Arzneimitteln entwickelt.
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Bild: mit dem Rasterelektronenmikroskop aufgenommene Krebszellen; Copyright: Universität Basel, Biozentrum/Swiss Nanoscience Institute

Forscher entdecken neues Anti-Krebs-Protein

27.03.2018

Ein internationales Forscherteam hat ein neues Anti-Krebs-Protein entdeckt. Das Protein namens LHPP verhindert, dass sich Krebszellen in der Leber ungebremst vermehren. Zudem eignet es sich als Biomarker für die Diagnose und Prognose von Leberzellkrebs. Dies berichten Forscher unter der Leitung von Prof. Michael N. Hall vom Biozentrum der Universität Basel in "Nature".
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Bild: Studienschwester Kristin Werner beim Aufbau der Dialysegeräte für die Blutwäsche; Copyright: UMG/Franka Zinke

Mit Blutwäsche gegen Demenz?

27.03.2018

Erste positive Ergebnisse in Greifswalder Demenz-Studie mit neuartigem Therapieansatz.
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Bild: Miniaturisierter, breitbandig spektral abstimmbarer Quantenkaskadenlaser mit Emissionswellenlängen; Copyright: Fraunhofer IAF

Medikament oder Plagiat?

26.03.2018

Stellen Sie sich vor, Sie halten zwei Medikamente in Händen. Eines von beiden ist ein Plagiat, das andere ist das Original. Beide sind optisch identisch. Lassen sich die beiden Präparate trotzdem unterscheiden? Die Antwort lautet: Ja. Am Fraunhofer IAF arbeiten Experten an einem Quantenkaskadenlaser (QCL), der Medikamente in Bruchteilen einer Sekunde exakt identifizieren kann.
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Bild: Der Chemiker, Dr. Florian Kloß, leitet die Transfergruppe Antiinfektiva; Copyright: Leibniz-Institut für Infektionsbiologie und Naturstoff-Forschung

Aussichtsreicher Wirkstoff gegen Tuberkulose steht vor klinischer Erprobung

26.03.2018

Ein Verbund aus Forschern und Unternehmern kämpft gegen eine der gefährlichsten bakteriellen Infektionskrankheiten.
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Bild: Prof. Marc Boelhauve mit drei Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen; Copyright: Fachhochschule Südwestfalen

FH-Forscher nehmen multiresistente Erreger ins Visier

23.03.2018

Multiresistente Erreger (MRE) stellen für Forscher in der Human- als auch in der Tiermedizin eine der größten Herausforderungen dar. Da die MRE zwischen Tier und Mensch übertragbar sind, rückt das Thema zunehmend auch in den Fokus der Verbraucher.
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Bild: Graphisches Modell von Viruspartikeln; Copyright: Pixabay

Wie Herpesviren das Immunsystem austricksen

23.03.2018

In den meisten Fällen gelingt es dem Immunsystem, Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und erfolgreich zu eliminieren. Doch die Familie der Herpesviren hat sich dem Immunsystem hervorragend angepasst: Ihre Mitglieder schaffen es, nach der Infektion lebenslang im Körper ihres Wirtes zu verbleiben.
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Bild: junge Frau mit VR-Brille im VR-Lab, davor ein junger Mann am Bildschirm, auf dem ein virtuelles Herz zu sehen ist; Copyright: Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin Baden-Württemberg

VR-Lab für Medizinstudenten: Bindeglied zwischen Theorie und Praxis

22.03.2018

Virtual Reality und Medizin werden immer häufiger im selben Kontext genannt. Es werden nicht nur Anwendungen entwickelt, die die Therapie von Schmerz- und Angstpatienten unterstützen, auch medizinisches Personal profitiert von der Technik. Vor zwei Monaten hat an der Ulmer Universitätsklinik das VR-Lab eröffnet, in dem Medizinstudenten an 3D-Organen lernen können.
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Bild: kreisförmig angeordnete gelbe und pinke Punkte auf schwarzem Grund; Copyright: FU Berlin, Kristina Dietert

Wie Lebendimpfungen die Immunantwort stärken

22.03.2018

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben eine neue Funktionsweise von Lebendimpfstoffen entdeckt. Moleküle, die nur von lebenden Erregern gebildet werden, werden vom Immunsystem erkannt und lösen daraufhin eine schützende Immunantwort aus.
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Bild: Ärztin mit Pascal und seinem Vater; Copyright: Universitätsklinikum Gießen

1. Patient in deutscher Studie zu Lymphdrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen

22.03.2018

Hoffnung für Kinder und Jugendliche mit wiederkehrendem Lymphdrüsenkrebs (rezidivierendes Hodgkin-Lymphom) birgt eine internationale Studie zu neuen Medikamenten im Rahmen der Immunonkologie. Sie sollen die körpereigene Abwehr wieder schlagkräftig machen im Kampf gegen Tumorzellen. Die Studie läuft parallel in mehreren Ländern.
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Bild: schwarz-weiße elektronenmikroskopische Aufnahme des Schimmelpilzes Aspergillus fumigatus; Copyright: HKI

Hoffnung auf neue Therapieansätze gegen Killerpilz - Neue Erkenntnisse zu menschlicher Immunabwehr

21.03.2018

Ein Team aus internationalen Wissenschaftlern wirft mit einer jüngst in Nature veröffentlichten Studie neues Licht auf die Immunreaktion unseres Körpers auf einen gefährlichen krankheitserregenden Pilz. Jährlich fordert er etwa 200.000 Menschenleben und verursacht bei Millionen von Patienten Lungenerkrankungen und Allergien wie zum Beispiel Asthma.
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Bild: Arzt hält Blutprobe in der Hand und schaut etwas am PC nach; Copyright: panthermedia.net/tonodiaz

Epigenetische Analyse: Dem Tumor den richtigen Namen geben

21.03.2018

Wissenschaftler des "Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ)" und der Abteilung Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg haben die Klassifikation von Tumoren des Zentralen Nervensystems (ZNS) entscheidend verbessert. Ärzte können ZNS-Tumoren nun präziser bestimmten Risikogruppen zuordnen und auf dieser Basis ihre Therapieentscheidung treffen.
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Bild: traurige ältere Frau mit Kopftuch, dahinter eine jüngere Frau mit rosa Brustkrebs-Schleife, die ihr die Hand auf die Schulter legt; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Familiärer Brustkrebs nicht nur genetisch vererbbar

20.03.2018

Forschern der University of Melbourne ist ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen, indem sie vererbbare, nicht genetische Marker bei familiärem Brustkrebs gefunden haben. Die Krebsfrüherkennung kann dadurch erheblich verbessert werden.
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Bild: zwei Ärzte im Labor; Copyright: Klinikum der Universität München

Entzündungsreaktion nach Schlaganfall beschleunigt Atherosklerose

20.03.2018

Schlaganfall ist nach wie vor eine der Haupttodesursachen in entwickelten Ländern. Nach einem ersten Schlaganfall ist das Risiko für ein weiteres Ereignis über Jahre hin erhöht. Frühere Studien zeigten auf, dass insbesondere eine Atherosklerose in den großen Blutgefäßen deutlich mit rezidivierendem Schlaganfall assoziiert wird.
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Bild: Finger mit einem Blutstropfen, daneben ein Blutzuckermessgerät mit dem Wert 198; Copyright: panthermedia.net/parinyabinsuk

Diabetes: Ist hoher Blutzucker Folge statt Ursache der Erkrankung?

19.03.2018

Insulinresistenz und erhöhte Blutzuckerspiegel gelten als Ursache eines Typ 2-Diabetes. Doch Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg liefern nun Hinweise darauf, dass es sich ganz anders verhalten könnte.
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Bild: dunkler Fleck auf hellem Grund links und grün leuchtende Fleck auf schwarzem Grund; Copyright: PEI

Sleeping Beauty ermöglicht effizienten Gentransfer in blutbildende Stammzellen des Menschen

19.03.2018

Die Gentherapie mit blutbildenden Stammzellen zielt darauf ab, eine lebenslange therapeutisch wirksame Korrektur dieser Zellen bei Menschen mit bestimmten genetischen Erkrankungen vorzunehmen. Dieser Behandlungsansatz hat sich in klinischen Prüfungen als wirksam erwiesen, wobei das Risiko der Entwicklung von Leukämien so gering wie möglich gehalten werden muss.
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Bild: bunte Aquarell-Illustration eines menschlichen Gehirns; Copyright: panthermedia.net/ZeninaAsya

Hirnstimulation: So wird's gemacht - Nature Neuroscience Publikation gibt Empfehlung für die Praxis

16.03.2018

Nicht-invasive Hirnstimulation kann nicht nur Linderung bei Krankheiten verschaffen, sondern ermöglicht auch einzigartige Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Nervenzellen und menschlichen Verhaltensweisen. Dennoch führen uneinheitliche wissenschaftliche Standards immer wieder zu kritischen Debatten.
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Bild: Chip zur schnellen Bestimmung von Antibiotika-Resistenzen und Mindesthemmkonzentration; Copyright: S. Döring/Leibniz-IPHT

Antibiotika-Resistenzen eindämmen: Schnelltest hilft bei der Vergabe des "richtigen" Medikaments

16.03.2018

Multiresistente Keime sind eine wachsende Bedrohung. Der massenhafte und häufig unnötige Einsatz von Antibiotika führt dazu, dass immer mehr Erreger gegenüber Medikamenten unempfindlich sind. Bisher gut behandelbare Infektionen können lebensbedrohlich verlaufen.
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Bild: ältere lächelnde Frau und junge Frau im Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Diagnose Demenz: erster Bluttest auf Alzheimer in Sicht

15.03.2018

Forschern ist es gelungen, Peptide im Blut zu bestimmen, die für die Alzheimer-Krankheit charakteristisch sind. Aus den Konzentrationsverhältnissen können sie überdies mit hoher Genauigkeit ablesen, ob die Blutproben von gesunden Menschen stammten, von solchen mit leichten kognitiven Störungen (MCI) oder von Alzheimer-Patienten, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature".
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Bild: Gruppe von Ärzten, die eine Aufnahme betrachten; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Informationen aus Tumoren mit bisher unerreichter Präzision

15.03.2018

Forscher der Universität Tübingen kombinieren leistungsstarke Verfahren zur Bildgebung und zur Stoffwechselanalyse, um das Krankheitsgeschehen in hoher räumlicher Auflösung festzuhalten.
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Bild: Darstellung von braunem Fett mithilfe der neuen Lasermethode; Copyright: Reber/ TUM

Braunes Fett wird durchschaubar

14.03.2018

Seit Braunes Fettgewebe bei Erwachsenen nachgewiesen wurde, steht es im Fokus der Präventionsforschung. Jedoch fehlte eine Methode, seine Wärmebildung nicht-invasiv zu messen. Einem Team der Technischen Universität (TUM) und des Helmholtz Zentrums München ist es nun gelungen, die Aktivität des Braunen Fettgewebes ohne Injektion von Substanzen sichtbar zu machen.
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Bild: Gemälde eines Auges; Copyright: N. Kraynyukova/Max Planck Institute for Brain Research

Neuronale Netzwerke: Viele Eigenschaften – ein Modell

14.03.2018

Max Planck Forscherinnen Nataliya Kraynyukova und Tatjana Tchumatchenko haben untersucht, wie die Struktur neuronaler Netzwerke mit deren Fähigkeit zusammenhängt, eine Reihe fundamentaler kortikaler Funktionen entstehen zu lassen. Sie haben gezeigt, dass nur ein Modell ausreicht, um die Vielfalt der kortikalen Funktionen zu erklären.
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Bild: Illustration von Mitochondrien vor Himmel mit Sonne und Mond; Copyright: Universität Basel

Innere Uhr gibt den Kraftwerken der Zellen den Rhythmus vor

13.03.2018

Auch der Energiestoffwechsel innerhalb von Zellen folgt dem Rhythmus der inneren Uhr. Wie das genau funktioniert, zeigt eine Studie der Universität Basel, die erstmals die Wechselbeziehung zwischen dem zirkadianischen Rhythmus und dem mitochondrialen Netzwerk beleuchtet.
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Bild: Grafik zur Illustration der Augenbewegung; Copyright: Tao Yao

Das Wesentliche im Blick behalten

13.03.2018

Trotz ständiger Augenbewegungen kann sich das visuelle System auf relevante Objekte konzentrieren.
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Bild: Lokalisation der 7SK-RNA in Motoneuronen; Copyright: Hanaa Ghanawi

Lieferengpass stört Nervenfunktion

12.03.2018

Bei Krankheiten wie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) sind wichtige Transportprozesse in den Nervenzellen gestört. Würzburger Forscher haben jetzt zentrale Akteure in diesem Geschehen identifiziert.
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Bild: Faust in Boxhandschuh, die eine fremde Zelle abwehrt; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Immunsystem: Chlorbleiche ist die Hauptzutat im Giftcocktail gegen Bakterien

12.03.2018

Bestimmte weiße Blutkörperchen schützen uns vor Bakterien, indem sie sie auffressen. Was genau danach passiert, konnte ein Forscherteam erstmals beobachten.
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Bild: 5 junge Forscher im Kittel stehen um ein Mikroskop herum; Copyright: panthermedia.net/AlexLipa

Neue Nachwuchsgruppe zur Stressbewältigung im Herz

09.03.2018

Am Institut für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten startet eine neue Nachwuchsgruppe. Ziel der Forscher ist es, zelluläre Stressreaktionen im Herz zu entschlüsseln. Ihre Ergebnisse wollen sie in den klinischen Alltag übertragen.
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Bild: Mikroskopbild der Synpasen im Hippocampus; Copyright; TU Braunschweig/Martin Korte

Grippe mit Langzeitfolgen

09.03.2018

Wer schon einmal eine Grippe hatte, weiß, wie sehr das Denkvermögen im akuten Stadium leidet. Doch das Gehirn könnte auch lange nach einer Infektion noch beeinträchtigt sein. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen der Technischen Universität (TU) Braunschweig hin, die heute im Fachmagazin Journal of Neuroscience veröffentlicht wird.
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Bild: Arzt erklärt Bild eines CT-Scans; Copyright: panthermedia.net/Arne Trautmann

Früher gegensteuern bei unwirksamen Therapien

08.03.2018

Wie gut wirkt ein Krebsmedikament bei einem Patienten, wie schlägt eine Strahlentherapie an? Um das herauszufinden, nehmen Mediziner CT-Aufnahmen zur Hilfe und schauen nach, ob ein Tumor im Laufe der Behandlung schrumpft oder nicht. Mit dem Verbundprojekt "PANTHER" versucht ein Expertenteam, weitere wertvolle Informationen aus den Bildern zu gewinnen.
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Bild: 5 Wissenschaftler im Kittel, die vor Stellwänden stehen; Copyright: UKR/Klaus Völcker

Wissenschaftler setzen Augentropfen gegen Nasenbluten ein

08.03.2018

Der Tag der seltenen Erkrankungen rückt am letzten Februartag immer solche Krankheiten in den Fokus, von denen nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen betroffen sind. So führt zum Beispiel die seltene Erkrankung Morbus Osler zu massivem Nasenbluten. Am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wird nun erforscht, ob ein Medikament gegen grünen Star dieses Symptom verringern kann.
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Bild: Junge Radiologin betrachtet Aufnahmen des Schädels und macht sich Notizen; Copyright: panthermedia.net/mark@rocketclips.com

Radiologie: maschinelles Lernen zur Unterstützung der Befundung

08.03.2018

Automatisierung stellt in vielen Arbeitsbereichen eine Erleichterung dar, aber ist sie auch eine Lösung für die Befundung von medizinischen Bilddaten? Kann ein Computer überhaupt zuverlässig genug arbeiten, um bei medizinischen Entscheidung mitzuwirken? Landshuter Forscher beschäftigen sich mit der Frage, wie lernende Algorithmen zuverlässiger arbeiten und Radiologen unterstützen können.
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Bild: Wiederbelebung einer Puppe im Schnee; Copyright: Eurac Research/Thomas Schrott

Mehr Qualität in der Höhenmedizin

07.03.2018

In einem internationalen Expertenteam definieren Höhenmediziner von Eurac Research erstmals Qualitätskriterien für die Forschung im Hochgebirge. Studienort, exakte Höhenlage und detailliertes Profil der Studienteilnehmer: Das sind nur einige der insgesamt 42 Faktoren, die künftig in Studien, Projektbeschreibungen und Publikationen im Bereich Höhenmedizin enthalten sein sollen.
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Bild: älterer Mann, der einen Rollstuhl in den Kofferraum lädt; Copyright: Thomas Kienzle

Seltene Erkrankung: Das Übel an der Wurzel packen

06.03.2018

Am 28. Februar 2018 findet der Tag der Seltenen Erkrankungen statt. Bei der hereditären spastischen Spinalparalyse (HSP) handelt es sich um eine seltene Erbkrankheit, die zum zunehmenden Verlust von motorischen Nervenzellen führt. Langfristig nimmt sie betroffen Patienten die Fähigkeit zu laufen.
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Bild: Holzlöffel mit Streu- und Würfelzucker darauf; Copyright: panthermedia.net/bit245

Eltern unterschätzen den Zuckergehalt von Nahrungsmitteln

06.03.2018

Fast ein Drittel der Weltbevölkerung ist übergewichtig, darunter auch viele Kinder. Eine Studie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und der Universität Mannheim zeigt nun, dass die meisten Eltern den Zuckergehalt von beliebten Lebensmitteln massiv unterschätzen und dass diese Unterschätzung mit einem doppelt so hohen Übergewichtsrisiko für die Kinder einhergeht.
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Bild: Hand mit einer Infusion; Copyright: panthermedia.net/toa55

Neue Strategie gegen Blutkrebs mit Hemmstoff von STAT5 Transkriptionsfaktor

05.03.2018

Akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Form von akutem Krebs im Blut und Knochenmark bei Erwachsenen. Diese Art von Krebs entwickelt sich in der Regel sehr schnell und nur 26% der PatientInnen überleben länger als 5 Jahre, da schnell Resistenzen gegen etablierte Behandlungen auftreten.
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Bild: Portrait einer asiatischen Frau: Yee Lee Shing; Copyright: Uwe Dettmar

Wie das Gehirn Prognosen trifft

05.03.2018

Die Goethe-Universität hat ein weiteres EU-gefördertes Forschungsprojekt in ihren Reihen: Mit der Berufung von Yee Lee Shing auf die Professur für Entwicklungspsychologie ist auch ihr Forschungsvorhaben PIVOTAL nach Frankfurt gekommen. Prof. Shing erforscht, auf welchen Grundlagen das Gehirn Voraussagen trifft.
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Bild: die genetische Modellfliege Drosophila; Copyright: Ariane Böhm / TUM

Ein Neuron kann einen Dominoeffekt auslösen

02.03.2018

Wenn der Geruchssinn schwindet, kann dies eine Erkrankung wie Alzheimer oder Parkinson ankündigen. Jedoch anders als bislang vermutet, spielen beim Verlust des Geruchssinns mit zunehmendem Alter nicht generelle Degenerationen im Nervensystem die tragende Rolle, sondern entscheidend sind lediglich einzelne Nervenzellen oder Klassen von Nerven.
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Bild: Neurotransmission: Proteine generieren und platzieren

Wichtiges Molekül für Botenstoffausschüttung in Synapsen identifiziert

02.03.2018

Der Freisetzungsort ist entscheidend.
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Bild: Artemisinin (weiße Kristalle) in einem Glasgefäß; Copyright: MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Mit grüner Chemie gegen Malaria

01.03.2018

Ein neues Produktionsverfahren könnte den Wirkstoff Artemisinin weltweit für Millionen Infizierte zugänglich machen.
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Bild: Drei Männer im Anzug und eine Frau im Laborkittel stehen in einem Labor; Copyright: Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern/Norbert Fellechner

Dem Tumor auf der Spur: personalisierter Impfstoff gegen Krebs

01.03.2018

Konventionelle Krebstherapien richten sich zumeist nach der Lokalisation des Tumors. Bei diesem Ansatz werden jedoch die individuellen genetischen Mutationen im Tumor des jeweiligen Patienten außen vor gelassen. Neue Ansätze in der Krebsforschung betonen immer stärker das Konzept der personalisierten Therapie.
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Bild: Eine Gruppe von Ärzten hält große, bunte Puzzleteile in Händen, die sie zusammenstecken; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Personalisierte Medizin: Paradigmenwechsel auf dem Vormarsch

01.03.2018

In der personalisierten Medizin folgt die Therapie nicht dem Prinzip "one size fits all", sondern ist "tailormade", also auf jeden Einzelfall zugeschnitten. Für Patienten bedeutet das höhere Heilungschancen und weniger Nebenwirkungen. Sie hat ihren Ursprung in der Onkologie, wird heute aber zunehmend auch bei anderen Krankheitsbildern eingesetzt. So zum Beispiel am ZPM Tübingen.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01.03.2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: zwei Forscherinnen, die im Labor kultivierte Zellen betrachten; Copyright: UKR/Vincent Schmucker

Internationale Forschungskooperation will altersbedingte Makuladegeneration überwinden

28.02.2018

Die Universitätsklinika Regensburg und Bern erforschen in einem neuen Verbundprojekt den Einfluss des Immunsystems auf Schädigungen der menschlichen Netzhaut. Langfristiges Ziel ist es, erstmals eine Therapieoption für die trockene AMD zu entwickeln.
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Bild: große Meereswelle; Copyright: panthermedia.net/dewald@dewaldkirsten

Die Riesenwelle ist der Anfang vom Ende – von der Neurobiologie des Sterbens

28.02.2018

Das menschliche Hirn reagiert sehr empfindlich auf Sauerstoffmangel. In der Regel kommt es innerhalb von etwa zehn Minuten zu umfangreichen unwiderruflichen Schäden, wenn der Blutkreislauf bei einem Herzstillstand vollständig zum Erliegen kommt.
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Bild: Das Vitamin Niacin wird mit einem schützenden Überzug aus Schellack versehen; Copyright: Holly McKelvey/Exzellenzcluster

Rettender Ritter in goldener Rüstung

27.02.2018

Vitamin B3 kann das Wachstum von "guten Bakterien" im Darm fördern. Dadurch entstehen gesundheitsfördernde Effekte für den gesamten Körper. Allerdings muss das Niacin in relativ großen Mengen den Dickdarm erreichen. Dies verhindern aber Magen und Dünndarm, weil sie die Substanz auf ihrem Weg durch das Verdauungssystem fast vollständig absorbieren.
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Bild: Melanomzellen unter dem Mikroskop; Copyright: AG Clemens A. Schmitt, MDC/Charité

Schwarzen Hautkrebs in den Tiefschlaf versetzen

27.02.2018

Ein internationales Forschungsteam konnte dem schwarzen Hautkrebs Einhalt gebieten, indem es ein Schutzprogramm in den Tumorzellen reaktivierte und so das Zellwachstum stoppte. Mit chemischen Wirkstoffen blockierte das Team Enzyme, die epigenetische Markierungen auf dem Erbgut ausradieren. Die Entdeckung hat Potenzial für zukünftige Kombinationstherapien.
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Bild: Darstellung von inaktivem und aktivem Insulinrezeptor; Copyright: Gutmann et al. 2018

So funktioniert der Insulinrezeptor

23.02.2018

Knapp 100 Jahre nach der Entdeckung des Insulins konnte ein deutsch-amerikanisches Forscherteam zeigen, wie genau das Hormon seinen Rezeptor aktiviert. Die Ergebnisse und Bilder veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun im Journal of Cell Biology.
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Bild: Mikroskopisches Bild (in Falschfarben) von Trypanosoma brucei, umgeben von roten Blutkörperchen; Copyright: Institut für Zellbiologie, Universität Bern

Neuer Schwachpunkt beim Erreger der Schlafkrankheit entdeckt

23.02.2018

Parasiten wie Trypanosomen lösen schwere Krankheiten in Mensch und Tier aus, etwa die Schlafkrankheit. Darüber hinaus dienen sie der Forschung auch als Modellsystem, um grundlegende biologische Fragestellungen zu untersuchen.
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Bild: Befüllen eines Containers mit dem Nährmedium für die Krebszellen; Copyright: Dr. Markus Wehland

Zellen im Weltall – extraterrestrische Ansätze in der Tumorforschung

22.02.2018

Auf der Erde sind alle Experimente an die Gravitation gebunden. Von der Schwerkraft befreit, zeigen aber beispielsweise Tumorzellen ein völlig anderes Verhalten. Im Rahmen des Projektes "Thyroid Cancer Cells in Space" der Universität Magdeburg werden Boxen in der Größe eines Smartphones, die niedrig differenzierte Schilddrüsentumorzellen enthalten, ins All geschickt.
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Bild: Frau im Labor vor einem Mikroskop; Copyright: panthermedia.net/VitalikRadko

Blutstammzellen aus dem Labor

21.02.2018

Eine Stammzelltransplantation ist für Patienten mit einer Bluterkrankung manchmal die einzige Heilungschance. Wird kein passender Spender gefunden, könnten künftig Stammzellen aus dem Labor helfen.
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Bild: Auspuff eines Autos, im Hintergrund Notaufnahme; Copyright: Michael Szabó/ UKJ

Schneller Anstieg von Stickoxiden vergrößert Herzinfarktrisiko

21.02.2018

Seit längerem ist bekannt, dass hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft der Gesundheit schaden und das Herzinfarktrisiko erhöhen. In einer epidemiologischen Studie wiesen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena jetzt nach, dass sich das kurzfristige Risiko für einen Herzinfarkt auch erhöht, wenn der Stickoxidgehalt in der Umgebungsluft innerhalb von 24 Stunden rasch ansteigt.
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Bild: Bär zwischen Felsen und Wasser; Copyright: Georg Rauer

Neue Strategien zur Behandlung chronischer Nierenleiden kommen aus der Tierwelt

20.02.2018

Bewährte Strategien der Natur nachzuahmen und damit Lösungen für menschliche Herausforderungen zu suchen, macht Biomimetik zu einem innovativen Ansatz. Auch die medizinische Forschung kann davon profitieren, wie internationale ExpertInnen verschiedener Fachbereiche gemeinsam mit einer Wildtierärztin und Wildtierbiologen der Vetmeduni Vienna nun für die chronische Nierenkrankheit aufzeigen.
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Bild: Trauriger Junge, der seinen Kopf auf die Arme legt; Copyright: panthermedia.net/Jan Andersen

Warum traumatisierte Kinder häufig zu kranken Erwachsenen werden

20.02.2018

Wer im Kindesalter traumatische Erfahrung macht, ist als Erwachsener anfälliger für psychische Krankheiten, aber auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gastrointestinale Störungen, Diabetes und Krebs. Frühe Stresssituationen können Effekte auf das Gehirn, den Stoffwechsel und das Immunsystem haben, die diese Erkrankungen begünstigen.
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Bild: verschiedenes Gemüse, zwischem dem ein Blutzuckermessgerät steckt; Copyright: panthermedia.net/ratmaner

Von der positiven Wirkung der Bittergurke

19.02.2018

Ein Bittergurke-Extrakt kann den Nüchternblutzucker bei Menschen im Frühstadium einer Zuckerkrankheit vom Typ 2 – sogenannte Prädiabetiker – deutlich senken.
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Bild: DNA-Strang; Copyright: MedUni Wien

Stressbedingte Veränderung in der Erbinformation: Neue Details über die Funktion eines rätselhaften Proteins entschlüsselt

19.02.2018

Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien hat in einer aktuellen Studie weitere Hinweise über die Funktion eines enigmatischen Proteins veröffentlicht. Über die biologische Notwendigkeit dieses Proteins, das bestimmte Bausteine in der Erbinformation chemisch verändern kann, wird schon seit längerer Zeit debattiert.
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Bild: Molekülmodell des Acetylcysteins; Copyright: Tobias Dick/DKFZ

"Blitzableiter" schützt Zellen vor oxidativen Schäden

16.02.2018

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten aufklären, wie der als Hustenlöser bekannte Wirkstoff Acetylcystein Zellen vor oxidativen Belastungen schützen kann: Die Substanz wird in der Zelle rasch in sogenannte Persulfide umgewandelt. Persulfide entfalten ihre zellschützende Wirkung, indem sie die Oxidation mit hoher Effizienz auf sich lenken, ähnlich wie ein Blitzableiter.
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Bild: Arzt, der die Hand eines Patienten hält; Copyright: panthermedia.net/luckybusiness

Am UKW mitentwickeltes Anti-Leukämiemedikament besonders wirksam bei minimaler Resterkrankung

16.02.2018

Eine kürzlich veröffentlichte Studie kombinierte hochpräzise Krebsdiagnostik auf molekularer Ebene mit dem zukunftsweisenden Immuntherapeutikum Blinatumomab. Es zeigte sich, dass die Behandlung mit dem am Uniklinikum Würzburg maßgeblich mitentwickelten Medikament in einem sehr frühen Rezidiv-Stadium das Überleben von Patienten mit Akuter Lymphatischer Leukämie deutlich verbessert.
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Bild: bunte Heilpflanzen aus dem Garten; Copyright: panthermedia.net/terra

Sind Baldrian, Lavendel und Co in der Schwangerschaft sicher?

15.02.2018

Ob pflanzliche Wirkstoffe gegen psychische Beschwerden während der Schwangerschaft anstelle von synthetischen Arzneistoffen unbedenklich sind, untersuchen Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit Züricher und Basler Kollegen.
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Bild: vergrößerte Aufnahme eines geschädigten Ischiasnervs; Copyright: Simone Di Giovanni und Luming Zhou, 2018

Freie Sauerstoffradikale: Die gute Aufgabe der Bösewichte

15.02.2018

Bei Rückenmarksverletzungen sind sie für die Heilung von geschädigten Nervenzellen unerlässlich, berichten Tübinger Forscher.
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Bild: zeitliche Entwicklung von der Stammzelle (in grün) über ihre Tochterzellen (je nach Entwicklung gelb und orange) zu den neuen Nervenzellen (rot); Copyright: UZH

Teilung von Stammzellen erstmals im Gehirn mitverfolgt

14.02.2018

Zum ersten Mal konnten Wissenschaftler der Universität Zürich über Monate beobachten, wie sich Stammzellen im erwachsenen Gehirn teilen und neue Nervenzellen heranwachsen. Ihre Studie liefert damit neue Einsichten in der Stammzellforschung.
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Bild: Biofilm von antibiotikaresistenten Erregern; Copyright: panthermedia.net/katerynakon

Mikrobiologen entwickeln Methode zur beschleunigten Bestimmung von Antibiotikaresistenzen

14.02.2018

Ein Forscherteam des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Universität Münster hat eine Methode entwickelt, mit der zügig Resistenzmerkmale von Erregern bestimmt werden können. In Kooperation mit Projektpartnern aus der Wirtschaft soll das Verfahren zur Marktreife gebracht werden.
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Bild: Bakterien der Art Yersinia pseudotuberculosis dringen in menschliches Gewebe ein; Copyright: HZI/Manfred Rohde

Bakterien überdauern als blinde Passagiere

13.02.2018

HZI-Wissenschaftler entschlüsseln Mechanismus, mit dem Magen-Darmkeime ihr Infektionsprogramm von akut auf chronisch umschalten.
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Bild: Bauch einer schwangeren Frau; Copyright: panthermedia.net/prometeus

Neuer Behandlungsansatz für Hepatitis E Virus Infektionen bei Schwangeren

13.02.2018

Hepatitis E Virus Infektionen gelten unter Medizinern als unterschätzte Krankheit. In unseren Breiten werden vorrangig Menschen mit geschwächter Immunabwehr krank, in Asien und Afrika ist jedoch ein Genotyp verbreitet, der besonders für Schwangere eine ernste Bedrohung ist: Eine von vier Schwangeren stirbt dort in Folge einer HEV Infektion.
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Bild: Schnitt durch ein Zebrafischherz mit zwei unterschiedlichen Muskelzellschichten (gelb und rot). Die regenerierenden Zellen des gelben Bereichs; Copyright: Institut für Anatomie, Universität Bern

Zebrafische können ihr Herz flexibel reparieren

12.02.2018

Dass Zebrafische ihr Herz nach Schäden regenerieren können, ist bereits bekannt. Nun zeigt eine Studie unter der Leitung der Universität Bern, dass Zebrafische ihr Herz nicht nach einem fixen Plan, sondern auf eine flexible Weise reparieren können.
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Bild: Puzzle, auf dem ein menschlicher Schädel abgebildet ist, auf dem Puzzleteile fehlen; Copyright: panthermedia.net/vampy1

Alzheimer-Forschung an Mäusen: Wie es zur krankhaft gesteigerten Hirnaktivität kommt

12.02.2018

Die Alzheimer-Krankheit ist die wichtigste Ursache der Demenz bei älteren Patienten. Die Betroffenen entwickeln Defizite bei Fähigkeiten wie dem Lernen, dem vernunftgesteuerten Denken, der Kommunikation und haben zunehmende Schwierigkeiten, die Herausforderungen des täglichen Lebens zu meistern.
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Bild: rotes Adenovirus (links), das sich mit blauer Schutzhülle (rechts) tarnt; Copyright: UZH

Getarntes Virus für die Gentherapie von Krebs

09.02.2018

UZH-Forschende haben ein Adenovirus umgebaut, damit es für die Gentherapie von Krebs eingesetzt werden kann. Dazu haben sie eine neuartige Proteinhülle entwickelt, unter der sich das Virus tarnt und vor seiner Eliminierung schützt. Adapter auf der Virusoberfläche ermöglichen es dem umgebauten Virus, Tumorzellen zielgenau zu infizieren.
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Bild: Röntgenbilder eines Gehirns mit Tumor; Copyright: panthermedia.net/denisovd

Neue Glioblastom-Therapie mit einigen Fragezeichen

09.02.2018

Eine Studie, bei der bösartige Hirntumoren (Glioblastome) mit speziellen "Wechselstromhauben" behandelt wurden, hat bei vielen schwer kranken Patienten neue Hoffnungen geweckt. "Bei der Anwendung dieser sogenannten Tumortherapiefelder gibt es jedoch noch einige offene Fragen", sagt Professor Wolfgang Wick von der DGN.
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Bild: Beine eines Mannes im Rollstuhl; Copyright: panthermedia.net/minervastock

Neue Behandlungsansätze bei Patienten mit Multipler Sklerose

08.02.2018

Durch die Stimulation einzelner Axone sollen künftig die motorischen Fähigkeiten der MS-Patienten verbessert und langfristig die Krankheit selbst behandelt werden, wenn es nach den Forschungsergebnissen der Monash University in Melbourne geht. Der Grundstein ist gelegt, um die Forschungsarbeit an Krankheiten wie Multipler Sklerose voranzutreiben.
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Bild: Aufnahme von Händen mit der Hyperspektral-Bildgebung; Copyright: Diaspective Vision GmbH

Präzisionschirurgie dank informativer Hyperspektral-Bildgebung

08.02.2018

Wird bei einer Tumoroperation im Magen-Darm-Trakt Körpergewebe neu verbunden, benötigen die Chirurgen Informationen über die aktuelle Beschaffenheit dieser sogenannten Anastomosen. Mit der neuen, nicht-invasiven Hyperspektral-Bildgebung ist es nun möglich, die entscheidenden Parameter während der OP zu messen und dadurch noch präziser zu operieren.
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Bild: Molekülmodell eines Membranrezeptors; Copyright: Ilaria Piazza/ETH Zürich

Molekulare Wechselwirkungen messen

08.02.2018

ETH-Forschende entdecken mit einem neuen Ansatz in Bakterienzellen bisher unbekannte Wechselwirkungen zwischen Proteinen und kleinen Stoffwechselmolekülen. Die Technik lässt sich auch dazu verwenden, um die Wirkung von Medikamenten zu testen.
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Bild: Mikroskopaufnahmen des unbehandelten und behandelten Erregers des Tsutsugamushi-Fiebers; Copyright: American Society for Microbiology, Antimicrob. Agents Chemother

Neues Antibiotikum gegen den Erreger des Tsutsugamushi-Fiebers gefunden

07.02.2018

Das Tsutsugamushi-Fieber – auch "Busch-Typhus" genannt – ist eine mit dem Fleckfieber verwandte Infektionserkrankung, die in weiten Teilen Asiens vorkommt. Schätzungen gehen weltweit von ca. einer Million Fällen jährlich aus. Auch als importierte Infektion bei Urlaubern spielt die durch Milben übertragene Krankheit eine Rolle.
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Bild: rosa Sparschwein mit einem Pflaster; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Typ-2-Diabetes: Das kosten die Folgeerkrankungen

06.02.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben die Krankenkassen-Daten von über 300.000 Menschen mit Diabetes untersucht. Im Fachjournal Diabetes Care schlüsseln sie auf, welche Kosten die verschiedenen Folgeerkrankungen verursachen. Die Helmholtz Autorinnen und Autoren sind Mitglieder des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).
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Bild: drei Männer im Anzug mit einer Frau im Laborkittel; Copyright: Wirtschaftsministerium MV/Norbert Fellechner

Entwicklung von Immuntherapien gegen Krebs - neues Projekt in Teterow vorgestellt

06.02.2018

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat in Teterow gemeinsam mit der Miltenyi Biotec GmbH, der Universitätsmedizin Rostock und der Universitätsmedizin Greifswald ein neuartiges Verbundforschungsvorhaben vorgestellt. Im Fokus steht dabei die Entwicklung von Immuntherapien für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs und Darmkrebs.
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Bild: Frau, die ein Glas Milch in der Hand hält; Copyright: Georg Mair/Vetmeduni Vienna

Vitamin A für Rinder könnte positiver Faktor gegen Kuhmilchallergie sein

05.02.2018

Kleinkinder können eine Kuhmilchallergie entwickeln, die bis zum Erwachsenenalter zwar meist abklingt, aber das Risiko weiterer Allergieerkrankungen erhöht. Die allergische Reaktion kann jedoch bereits durch das gute Zusammenspiel zweier Milchbestandteile verhindert werden.
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Bild: zwei Hände; am Finger der einen ist ein Bluttropfen, die andere hält einen Teststreifen; Copyright: panthermedia.net/6okean.gmail.com

Bessere Versorgung von Diabetikern und Intensivpatienten

05.02.2018

Diabetes Mellitus ist eine der weltweit am häufigsten vorkommenden Stoffwechselerkrankungen. Nicht nur Diabetiker leiden unter der Stoffwechselentgleisung. Auch bei Patienten auf Intensivstationen kann es aufgrund ihres geschwächten Zustandes zu lebensbedrohlicher Unter- und Überzuckerung kommen.
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Bild: Dr. James Thackeray und Professor Dr. Frank Bengel (von links) an der Kleintier-PET-Kamera im MHH-Labor für präklinische molekulare Bildgebung; Copyright: MHH/Kaiser

Herzinfarkt kann das Gehirn schädigen

02.02.2018

MHH-Wissenschaftler erforschen: Ein Herzinfarkt zieht eine Entzündung nach sich, die auch das Gehirn betrifft.
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Bild: Illustration von Krebszellen mit Binärcode im Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/krishnacreations

Was lässt Brustkrebszellen wandern?

02.02.2018

Forscher wollen Mechanismen der Metastasierung erforschen.
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Bild: zwei Exemplare des Prachtgrundkärpflings; Copyright: Nadine Grimm, Fritz-Lipmann-Institut

Krebs oder Herzversagen?

01.02.2018

Während in der Altersgruppe der 60-Jährigen Krebs noch die häufigste Todesursache ist, nimmt der Anteil dieser Erkrankung an der Gesamtmortalität mit zunehmendem Alter ab, während degenerative Erkrankungen mit fortschreitendem Alter an Bedeutung gewinnen. Was steckt dahinter?
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Bild: transparenter menschlicher Oberkörper mit farblich hervorgehobener Bauchspeicheldrüse; Copyright: panthermedia.net/ingridat

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Verdopplung von Genen macht Tumore so aggressiv

01.02.2018

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den Krebserkrankungen mit der weltweit höchsten Sterblichkeit. Genetische Veränderungen, mit denen sich die besondere Aggressivität und frühe Metastasierung dieser Krebsform erklären ließe, konnten bisher allerdings nicht gefunden werden.
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Bild: Modell des Beta-Barrel-Proteins Porin aus Bäckerhefe; Copyright: Christophe Wirth

Kanäle für Energieversorgung

31.01.2018

Freiburger Wissenschaftler klären Mechanismus zum Einbau von Eiweißmolekülen in Hülle der Mitochondrien auf.
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Bild: Arzt, der eine blaue Schleife am Revers trägt und eine weitere Schleife in den Händen hält; Copyright: panthermedia.net/vadimphoto1@gmail.com

Prostatakrebs: Schlechte Prognose bei Männern mit Diabetes

31.01.2018

Menschen mit Typ-2-Diabetes erkranken zwar seltener an Prostatakrebs als Patienten ohne Diabetes. Allerdings ist die Sterblichkeit höher.
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Bild: Taufliege; Copyright: panthermedia.net/roblan

Enzym mit überraschender Doppelfunktion

30.01.2018

Wissenschaftler der Universität Bonn haben eine überraschende Doppelfunktion der Ceramid-Synthase aufgeklärt. Demnach katalysiert das Enzym nicht nur einen zentralen Schritt bei der Herstellung lebenswichtiger Lipide. Es besitzt zusätzlich die Fähigkeit, Gene des Fettstoffwechsels an- oder abzuschalten. Die Studie erscheint in der renommierten Fachzeitschrift "Cell Reports".
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Bild: Patientin, die Lungenfunktionsprüfung macht, betreut von einer Mitarbeiterin der MHH; Copyright: MHH/Kaiser

Medikamente mildern Mukoviszidose

30.01.2018

Von MHH aus koordinierte Studie ergab: Kombinationstherapie kann Basisdefekt verbessern.
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Bild: Illustration eines menschlichen Torsos, im Hintergrund Zahlen und Graphen; Copyright: panthermedia.net/kentoh

Faszien: Vernetzt von Kopf bis Fuß

29.01.2018

In einem Artikel für Gray's Anatomy fassen Sportwissenschaftler und Sportmediziner der Goethe-Uni überraschende Erkenntnisse aus der neueren Forschung zusammen.
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Bild: Ein molekularer Mechanismus aufgeschlüsselt: Das Enzym PARP-1 bildet nach Aktivierung (z. B. durch DNA-Schäden) das Biopolymer PAR; Copyright: Aswin Mangerich, Universität Konstanz

Wenn sich "Wächter" und "Hausmeister" des Genoms zusammentun

29.01.2018

Wissenschaftler aus Konstanz, Ulm und Karlsruhe entschlüsseln biochemischen Mechanismus mit Bedeutung für die Tumorbiologie.
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Bild: Junge Studentin sitzt in einer Bibliothek zwischen Regalen auf dem Boden und liest; Copyright: panthermedia.net/Brock Jones

Patient Science: Patienten erforschen Mukoviszidose

22.01.2018

Forschung findet nicht immer im Labor statt. Im Rahmen der Citizen Science sammeln Bürger Daten und stellen sie für Forschungsprojekte zur Verfügung. Mit der Patient Science kommt dieser Ansatz nun auch in die Medizin: In einem neuen Projekt beteiligen sich Patienten an der Erforschung der Mukoviszidose. Ihr Ziel ist die Verbesserung ihres eigenen Alltags mit der chronischen Krankheit.
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Bild:

Mit "gesprühten" Muskelzellen zur biomimetischen Oberfläche

08.01.2018

Nur wenige Patienten mit Herzschwäche haben das Glück, ein Spenderorgan zu erhalten. Seit einigen Jahren gibt es Herzassistenzpumpen, die die ungewisse Wartezeit überbrücken sollen. Diese werden vom Körper nicht immer optimal angenommen.
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Bild: Modern eingerichteter OP-Saal; Copyright: Swen Reichhold

OP der Zukunft: Chirurgische Navigation und vernetzte Geräte

04.01.2018

Während es für OP-Personal selbstverständlich ist, zusammenzuarbeiten, funktioniert die Zusammenarbeit der OP-Geräte noch nicht so gut – viele von ihnen sind noch isoliert voneinander, was den Ablauf der OP fehleranfällig macht. Das gilt auch für chirurgische Navigationstechniken, die die Schnittstelle zwischen Bildgebung, Chirurg und therapeutischen Geräten während des Eingriffs darstellen.
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Bild: Frau, die eine Puppe in einem leuchtenden Pyjama im Arm hält; Copyright: Empa

Leucht-Pyjama ermöglicht Gelbsucht-Therapie in Mamas Armen

20.12.2017

Sechzig Prozent aller Neugeborenen zeigen in den ersten Lebenstagen eine Gelbsucht, die in den meisten Fällen jedoch harmlos ist. Stärker ausgeprägt ist sie bei Frühgeborenen, die zur Behandlung in speziellen Kästen mit Blaulicht bestrahlt werden – nackt und allein. Materialforscher des Empa möchten diese Methode nun mehr an die Bedürfnisse der Babys anpassen und dadurch maßgeblich verbessern.
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Bild: Arm, dessen Unterarmknochen im Ultraschall-Handscanner gescannt wird; Copyright: Fraunhofer IBMT

Per Ultraschall zur Gewissheit: Nachweis von Volljährigkeit via Handscanner

22.11.2017

Menschenhandel ist ein weltweit begangenes Verbrechen, bei dem oftmals Minderjährige ausgebeutet und zu Prostitution und Zwangsarbeit gezwungen werden. In den meisten Fällen werden sie mit gefälschten Pässen über mehrere Staatsgrenzen geschleust.
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Bild: Chirurgen während einer Operation; Copyright: UKR

Nierenschädigungen: Früherer Nachweis dank Biomarker

08.11.2017

Schwere Operationen im Bauchraum haben für den Patienten oftmals eine Nierenschädigung zur Folge. Die klinischen Zeichen sind jedoch erst bis zu zwei Tage nach dem Eingriff sichtbar. Damit geht den Ärzten wichtige Behandlungszeit verloren. Im Uniklinikum Regensburg wird seit einigen Jahren an einem neuen Konzept zur Behandlung von Nierenschädigungen geforscht.
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Bild: Reagenzgläser in einem Ständer; Copyright: Messe Düsseldorf

MEDICA 2017: Rund um die Labormedizin mit dem MEDICA LABMED FORUM

02.11.2017

Wenn Sie sich auf der MEDICA 2017 für Labormedizin interessieren, werden sie schnell feststellen, dass die Messehallen 1 und 2 abgerissen wurden. Dort soll eine modernere Halle entstehen. Die Aussteller aus der Labormedizin haben bis dahin einen neuenStandort in den Leichtbauhallen 3a und 18 auf dem Freigelände. Außerdem erhalten sie dort ihr eigenes Forum.
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Bild: Dreidimensionales Bild einer eingefärbten Gefäßstruktur; Copyright: René Hägerling

Pathologie: mit der 3D-Mikroskopie dem Lymphödem auf der Spur

23.10.2017

Laut WHO sind weltweit 300 Millionen Menschen vom Lymphödem betroffen. Bei diesem Krankheitsbild wird Flüssigkeit aus dem Raum zwischen den Zellen nicht mehr zurück in den Blutkreislauf transportiert und sammelt sich unter der Haut. Die Auslöser dafür sind zum Beispiel Operationen, Verletzungen oder genetische Defekte. Eine neue Mikroskopiemethode könnte nun auch die Ursachen zeigen.
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Bild: zwei Frauen führen Übungen aus und sind mit Elektroden verkabelt; Copyright: Universität Erlangen/Wolfgang Kemmler

Ganzkörper-Elektromyostimulations-Training: Fitness oder Prävention?

09.10.2017

Die Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) verspricht ein zeiteffizientes Muskeltraining, das schon bei wenigen Sitzungen pro Woche positive Effekte erzielt. Sie soll zu einem schnellen Aufbau der Muskeln und einem Abbau des Körperfetts führen. Kann WB-EMS-Training herkömmliches Kraft- und Ausdauertraining ersetzen? Und was kann es für die Prävention von Erkrankungen oder Schmerzen leisten?
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Bild: Illustration des Leipziger Löffels, der an die Hinterseite des Auges geschoben wird; Copyright: Universität Leipzig/M. Francke

Mit dem "Leipziger Löffel" gegen pathologische Kurzsichtigkeit

22.09.2017

Unter Myopie, auch bekannt als Kurzsichtigkeit, leiden viele Menschen auf der ganzen Welt. Ursache ist eine starke Augenausdehnung. Schreitet diese immer weiter voran, kommt es schließlich zum völligen Verlust der Sehfähigkeit. Ein innovatives Medizinprodukt soll diesen Prozess künftig aufhalten.
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Bild: Collage aus mehreren MRT-Aufnahmen des Herzens, auf denen Punkte mit roten Pfeilen markiert sind; Copyright: Universitätsklinikum Münster/Ali Yilmaz

Myokarditis: spezifischere Diagnostik dank molekularer Bildgebung

01.09.2017

Eine Myokarditis, die Entzündung des Herzmuskels, kann viele Ursachen haben. Häufig sind es Viren oder Bakterien, manchmal auch ein akuter Herzanfall. Unabhängig von der Ursache stellt sie Kardiologen aber vor ein Problem: Ohne eine Biopsie ist die Diagnose nur sehr unspezifisch möglich. Abhilfe versprechen hier das Herz-MRT und die molekulare Bildgebung.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22.08.2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Bild: Ein Mann arbeitet an einer Laborbank, auf seinem Monitor läuft ein Programm zur Gestenerkennung; Copyright: Fraunhofer IPA/Heike Quosdorf

Laborautomation: vom Notizbuch zur Gestenerkennung

08.08.2017

Wissenschaftliche Forschung lebt seit Jahrhunderten davon, dass Versuche mit höchster Genauigkeit aufgezeichnet werden. Aber trotz aller Fortschritte im Labor selber finden Aufzeichnungen häufig noch immer manuell statt, zum Beispiel in Notizbüchern, Protokollen oder in der EDV. Eine optische Gestenerkennung könnte Wissenschaftlern diese Arbeit in Zukunft abnehmen.
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Bild: Frau, die eine Zeichnug von einer Lunge hält; Copyright: panthermedia.net/Monkeybusiness

Molekulare Mikrosysteme: Prävention von Exazerbationen bei Asthma und COPD

01.08.2017

Chronisch-entzündliche Erkrankungen der Atemwege betreffen immer größere Teile der Bevölkerung. Akute Anfälle führen oft zu Verschlimmerungen der Krankheit und reduzieren das Lungenvolumen der Patienten erheblich. Neun Institute eines Forschungsverbundes der Leibniz-Institute arbeiten an Technologien, um Exazerbationen vorherzusagen und dadurch zu verhindern.
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Bild: Finger, dem mithilfe einer Analyse-Kassette Blut abgenommen wird; Copyright: hes_so_valais_wallis

Ohne Verzögerung: Anpassung der Medikamentendosis am Point-of-Care

01.08.2017

Viele therapeutische Medikamente zeigen eine hohe Wirksamkeit, sind aber gleichzeitig auch sehr toxisch. Daher muss ihre Wirkung in regelmäßigen Abständen immer wieder gemessen werden, sodass eine Anpassung der individuellen Medikamentendosis erfolgen kann.
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Bild: Collage aus zwei Bildern, eines zeigt eine runde, durchsichtige Plastikscheibe mit Mikrokanälen, eines einen Plastikchip; Copyright: Hahn-Schickard, Bild Bernd Müller

Pränatal-Diagnostik: Erbgutanalyse durch Tröpfchen-PCR

24.07.2017

Mithilfe einer neuartigen Analysemethode, bei der fetale DNA aus dem Blut der Mutter extrahiert wird, sollen auf nichtinvasive Weise genetische Krankheiten des Kindes pränatal diagnostiziert werden. Eine Arbeitsgruppe der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung ist Teil des Projekts "ANGELab" und hat das Diagnostikverfahren mitentwickelt.
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Bild: Ein großes medizinisches Gerät mit einer Liege und vier beweglichen Kästen; Copyright: panthermedia.net/Thomas Hecker

Krebs: feinere Behandlung mit Protonen-Minibeams

10.07.2017

Strahlentherapien sind in der heutigen Onkologie unerlässlich geworden, denn sie erlauben die lokalisierte Tumorbehandlung. Sie haben jedoch einen großen Nachteil: Die Strahlung schädigt nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesundes Gewebe. Eine Lösung für dieses Problem könnte die Protonen-Minibeam-Therapie sein, die fein gebündelte Strahlen verwendet.
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Bild: junge Frau nimmt einer anderen jungen Frau Blut ab; Copyright:panthermedia.net / Arne Trautmann

Arztassistent – Beruf mit Perspektive

22.06.2017

Der Beruf des Arztes ist anstrengend und beinhaltet viele verschiedene Tätigkeiten. Schon lange gibt es deshalb Diskussionen, wie Ärzte durch weitere Fachkräfte unterstützt werden können. Eine Lösung: Hilfe durch sogenannte Arztassistenten.
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Bild: Ein Arzt hält eine Weltkugel in den Händen; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Modulares Notfallkrankenhaus – Schnelle Hilfe bei Katastrophen

08.06.2017

Bei einem Erdbeben oder einer anderen Katastrophe brechen oftmals die Infrastrukturen zusammen und die lokalen Krankenhäuser sind zerstört. Ein modulares Krankenhaus, entwickelt unter der Leitung der Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission, soll bei solchen Katastrophen schnell einsatzbereit sein und die Notfallversorgung unterstützen.
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Bild: Im Bewegungslabor, ein Mann trägt Sensoren auf seinen Beinen und Armen und geht, dabei wird er aufgenommen und beobachtet; Copyright: DAS BILD für ZHAW Gesundheit

Projekt "XoSoft" – Intelligentes ExoSkelett zum Anziehen

01.06.2017

Nach einem Schlaganfall oder aufgrund des Alters, es gibt viele Situationen, in denen Menschen in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkt und auf eine Begleitperson oder ein Hilfsmittel angewiesen sind. Das Projekt XoSoft bietet hierfür eine Lösung an: Ein Soft-Exoskelett, dass wie eine Leggings angezogen werden kann und sich je nach Situation mehr oder weniger versteift.
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Bild: Schwarz-weißes Bild, in dem einige Körperstrukturen farbig hervorgehoben sind; Copyright: ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, Universität Bern

Cochlea-Implantate: mit dem Roboter sicher zum Ziel

22.05.2017

Cochlea-Implantate geben bereits seit vielen Jahren Menschen mit bestimmten Formen des Hörverlusts das Gehör wieder. Für Chirurgen bedeutet die Implantation feinste Millimeterarbeit unter dem Mikroskop, denn je besser die Elektrode des Implantats platziert wurde, desto besser sind die Ergebnisse für den Patienten. Der Einsatz eines OP-Roboters kann die Genauigkeit des Eingriffs erhöhen.
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Bild: Ein Hand tippt auf ein liegendes Tablet ; Copyright: panthermedia.net / Koson Rattanaphan

Projekt A.L.I.N.A: Fortbildung in der Interdisziplinären Notaufnahme

08.05.2017

Wie können sich Mitarbeiter in der Notaufnahme kontinuierlich, schnell und ohne bürokratische Hürden weiterbilden? Die Antwort liefert das Projekt A.L.I.N.A, das mit speziellen Assistenzdiensten und Lernumgebungen den Mitarbeitern neue Tools an die Hand gibt. Welche und wie sie funktionieren, darüber sprachen wir mit Prof. Sabine Blaschke von der Universitätsmedizin Göttingen.
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Bild: Junge Inderin im gelben Sari telefoniert mit einem Handy; Copyright: panthermedia.net/iphemant

Medizintechnik für Indien – der Markt der Zukunft?

02.05.2017

Indien ist ein Land der Widersprüche. Zum einen gibt es Ballungszentren mit modernster Technologie auch in der Gesundheitsversorgung. Zum anderen leben Zweidrittel der Bevölkerung nach wie vor unter hygienisch und finanziell schwierigen Bedingungen auf dem Land. Trotzdem oder gerade deshalb, interessieren sich immer mehr Medizintechnikfirmen aus der ganzen Welt für diesen Markt.
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Bild: Kompass, dessen Nadel auf das Wort

Technologie: Indien bietet Potenzial für Forschung und Entwicklung

02.05.2017

Wenn es um die Herstellung und Entwicklung von Technologieprodukten geht, denken viele direkt an Deutschland, Japan, die USA oder Taiwan. Dass ein Schwellenland wie Indien ebenfalls viel Potenzial bietet, ist häufig unbekannt. Dabei stehen hier sehr viele Fachkräfte und ebenso viel Fachwissen zur Verfügung.
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Bild: Eine Frau mit Glatze und Kopftuch sitzt auf dem Sofa und spricht mit einer anderen Frau; Copyright: panthermedia.net/Katharina Bia asiewicz

Irreversible Elektroporation – Letzte Hoffnung für Leberkrebspatienten

24.04.2017

Leberkrebs ist weltweit der fünfthäufigste bösartige Tumor. Entfernt werden kann der Tumor chirurgisch oder mit thermischen Verfahren. Wenn mit den konservativen Methoden eine Therapie nicht mehr möglich ist, gibt es eine weitere Alternative: Die Irreversible Elektroporation (IRE). Die Wirksamkeit der Methode wurde nun in einer klinischen Studie bestätigt.
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Bild: Computergrafik zweier Hüftgelenksköpfe nebeneinander. Daran wird die Implantation einer Manschette gezeigt; Copyright: revomotion GmbH Köln

Hüftgelenk: Manschette statt Endoprothese

10.04.2017

Menschen mit Hüftgelenksarthrose leiden oft unter starken Schmerzen, bei denen oft nur die Implantation einer Endoprothese Abhilfe schafft. Dies ist mit einem größeren Eingriff und langer Rehabilitation verbunden, da für das Implantat ein Stück des Oberschenkelknochens entfernt wird. Das Forschungsprojekt "MioHIP" strebt eine elastische Alternative an.
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Bild: Demonstartor; Copyright: Leibniz-IPHT

Mit Bildgebung sepsiserregenden Pilzen auf der Spur

03.04.2017

Patienten mit einer Sepsis müssen so schnell wie möglich behandelt werden, denn davon hängt ihr Überleben ab. Wichtig ist daher, möglichst früh mit einer gezielten Therapie zu beginnen. Dafür ist es notwendig, den Erreger genau zu identifizieren. Das ist bei einer Pilzsepsis besonders schwierig.
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Bild: Grafische Darstellung von Europa mit kleinen Figuren darauf zur Darstellung der Bevölkerung; Copyright: panthermedia.net/Takahase Segundo

Krankenhauskeime: Erreger kennen keine Grenzen

03.04.2017

Vieles ist in Europa einheitlich geregelt, die Krankenhaushygiene und der Umgang zum Beispiel mit MRSA im Krankenhaus sind es nicht. Eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen haben die Niederlande inne. Doch können andere Länder dieses System einfach übernehmen? Und wodurch unterscheidet es sich? MEDICA hat dazu den Experten Prof. Alexander W. Friedrich befragt.
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Bild: Eine Petrischale mit gelblichen Bakterienkulturen auf schwarzem Grund; Copyright: panthermedia.net/kwanchaichaiudom

Labormedizin: Infektionen schnell und vorausschauend begegnen

03.04.2017

Das Labor ist eine der wichtigsten, zentralsten Einrichtungen für die Patientenversorgung. Im Labor werden akute, chronische und vererbbare Krankheiten diagnostiziert, regelmäßig der Verlauf von Erkrankungen wie Diabetes kontrolliert oder es werden Biomarker gesucht, auf die die Krebstherapie abgestimmt werden kann.
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Bild: Grafische Darstellung der generischen Architektur der KDI; Copyright: FAU Erlangen-Nürnberg Medizinische Fakultät

Medizinische Datenbanken: Eine für alle und alle für eine

01.03.2017

Im Projekt "KDI – Klinische Datenintelligenz" versuchen Forscher unterschiedlichste Daten zusammenzuführen, um sie sowohl für Kliniker als auch für Wissenschaftler nutzbar zu machen. In Anbetracht der Menge unterschiedlicher Daten, eine gewaltige Aufgabe. Dr. Martin Sedlmayr erklärt im Gespräch mit MEDICA, wie das Projekt gestaltet wird.
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Bild: Chirurg arbeitet mit zwei Instrumenten an einem Simulator des Rückens; Copyright: HTWK Leipzig/Rebecca Schweier

RealSpine: Realitätsnahe Chirurgie-Simulation zum Anfassen

22.02.2017

Chirurgen brauchen Fingerspitzengefühl. Das müssen sie zuerst in Simulationen erwerben, bevor sie Patienten operieren können. An Simulatoren müssen sie aber nicht nur die richtigen Handgriffe lernen, idealerweise sollen sie auch das Operationsgebiet lebensnah erfahren können – wie beim Training mit RealSpine.
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Bild:Ausschnitt der App auf einem Handy ; Copyright: Sonormed GmbH

Medizinprodukt für die Hosentasche: Musik statt Tinnitus

08.02.2017

90 Minuten am Tag die eigene Lieblingsmusik hören und dadurch den Tinnitus beeinflussen? Hört sich fast zu gut an, um wahr zu sein. Doch immer mehr Gesetzliche Krankenkassen bezahlen die Behandlung. Wir wollten mehr darüber wissen und haben mit dem Geschäftsführer der Sonormed GmbH, Jörg Land, über Tinnitracks gesprochen.
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Bild: Verschiedene Augenstents, die neben einer Münze liegen; Copyright: I.Chen

Stent statt Augentropfen: Eine neue Methode für Patienten mit Grünem Star

01.02.2017

Stents zur Behandlung eines Glaukoms sind nicht neu, werden allerdings noch nicht sehr lange regelmäßig den Patienten implantiert. Dies ändert sich jedoch, weshalb MEDICA.de nachgefragt hat: Was können die Glaukom-Mini-Stents und für wen sind sie geeignet? Prof. Norbert Pfeiffer hat unsere Fragen beantwortet.
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Bild: Bild eines Vogels in Graustufen und verschwommen; Copyright: Universitätsklinikum Tübingen

Mit Gentherapie gegen Achromatopsie

01.02.2017

Achromatopsie ist eine seltene erbliche Augenerkrankung. Neben kompletter Farbenblindheit leiden die Patienten vor allem unter einer geringen Sehschärfe und einer hohen Blendungsempfindlichkeit.
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Bild: Drei Ärzte bei einer Besprechung; Copyright: KiTZ/Philipp Benjamin

Kindertumorzentrum: Therapie gebündelt unter einem Dach

02.01.2017

Kinder müssen ganz anders behandelt werden als Erwachsene – auch in der Onkologie. Kinder brauchen aber nicht nur neue und andere Behandlungskonzepte, die es zu erforschen gilt. Sie brauchen auch Halt durch ihre Familien, die während der Behandlung in ihrer Nähe sein müssen. Unterbringung, Forschung und Anwendung – all das kann ein Kindertumorzentrum bieten.
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Bild: Grafik eines Ebolavirus vor blauem Hintergrund ; Copyright: panthermedia.net/krishna creations

Wer bin ich? Viren auf der Nanofeder

21.12.2016

Im Projekt VIRUSCAN, gefördert durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, erforscht unter anderem Dr. Charlotte Uetrecht aus Hamburg einzelne Viren, um sie später auf einer Nanofeder bestimmen zu können. MEDICA.de wollte wissen: Wie funktioniert das?
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Eileen Stark bereitet Dominik Wetzel für eine Messung vor; Copyright: WHZ/Helge Gerischer

Querschnittslähmung: Muskeln mittels elektrischer Impulse bewegen

22.11.2016

Etwa 1.800 Mal im Jahr passiert es: Nach einem Unfall beim Sport oder im Straßenverkehr wird das Rückenmark einer Person so verletzt, dass Nervenbahnen durchtrennt werden und sie querschnittsgelähmt sind. Forscher wollen nun eine Software entwickeln, die Hirnsignale von querschnittsgelähmten Patienten misst und durch ein System elektrische Impulse aussendet.
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Foto: Hand einer Person im Krankenhausbett, daneben der Rufknopf; Copyright: panthermedia.net/bignai

Aber sicher: Elektronische Rufanlagen im Krankenhaus

02.11.2016

Jeder Krankenhauspatient kennt sie, doch kaum einer macht sich Gedanken wie sie funktionieren: Rufanlagen. Dabei erfüllen sie eine wichtige Funktion, denn bei einem Notfall "rufen" sie Hilfe. Kaum auszudenken was passiert, wenn sie nicht funktionieren. Deshalb unterliegen sie strengen Sicherheitsbestimmungen. Wir haben mit Dr.-Ing. Matthias Rychetsky gesprochen, der sich mit Rufanlagen auskennt.
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Bild: Grafik eines Kopfes innerhalb eines Computernetzwerks - viele Linien und bunte Farben; Copyright: panthermedia.net/Andrew Ostrovsky

Mein Avatar und ich – die Digitalisierung von Gesundheitsdaten

04.10.2016

Avatare sind bislang nur in Computerspielen anzutreffen. Doch wenn es nach den Forschern des EU-weiten Projektes www.myhealthavatar.eu geht, dann wird sich dies bald ändern.
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Bild: Dunkelhaarige, lächelnde Frau im Arztkittel; Copyright: UKR

Darmerkrankungen: Mehr Patientenkomfort und Autonomie dank App

04.10.2016

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa treten gehäuft in jungen Jahren auf und konfrontieren die Betroffenen ihr Leben lang. Der Gang zur Kontrolluntersuchung alle zwei bis drei Monate ist da Routine. Eine speziell entwickelte App soll nun Abhilfe schaffen.
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Bild: Offene OP am Unterarm eines Patienten; Copyright: panthermedia.net/Chanawit Sitthisombat

Dialyse: per Katheter zum Shunt

08.09.2016

Der Beginn einer Dialysebehandlung markiert für viele Patienten die lebenslange Abhängigkeit von der Blutwäsche. Bevor es dazu überhaupt kommen kann, muss ein Blutgefäß im Arm des Patienten so vergrößert werden, dass es genügend Blut führt und mehrmals pro Woche an das Dialysegerät angeschlossen werden kann. Dazu wird chirurgisch ein Shunt, eine Verbindung, zwischen Arterie und Vene geschaffen.
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Bild: Hybrid-OP; Copyright: Philips GmbH

Hybrid-OP: Der OP der Zukunft, schon heute?

01.09.2016

Bei einer OP steht der Patient im Mittelpunkt. Er soll möglichst schonend und wirkungsvoll therapiert werden, weshalb der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC) geht. Doch je kleiner die Eingriffe werden sollen, desto besser muss auch die Technologie sein. Der Hybrid-OP verbindet Chirurgie und Bildgebung miteinander und ersetzt immer mehr klassische offen-chirurgische Techniken mit MIC.
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Bild: Kind im Kinder-MRT, Arzt steht daneben; Copyright: Klinikum Dortmund/Dr. Lindel

MRT-Untersuchung: Videoprojektionen nehmen Kindern die Angst

22.08.2016

Eine wunderschöne Blumenwiese, ein Ausflug am Strand oder ein Besuch im Zoo. All dies können Kinder im Klinikum Dortmund erleben und das 270 Grad um sie herum – projiziert auf die Wand. Denn dort wurde ein Raum erschaffen, der den kleinen Patienten die Angst während einer MRT-Untersuchung nehmen soll.
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Bild: Sofwareoberfläche; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Zelle unter Beobachtung: "Mit der Software können wir die Entwicklung im Video studieren"

08.08.2016

Was passiert während sich Stammzellen differenzieren? Welche molekularen Eigenschaften haben sie? Fragen, die nun mithilfe einer neuen Open-Source-Software einfacher beantwortet werden sollen. Wir sprachen mit Prof. Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München, der an der Entwicklung der Software beteiligt war.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Grafik: Hand hält Smartphone, im Hintergrund vier kleine Bilder mit Einsatzsituationen

Notfall: App alarmiert Ersthelfer

08.06.2016

Wird eine Person bewusstlos oder erleidet sie einen Herzstillstand, so können wenige Minuten über Leben und Tod entscheiden. Aber nicht immer kann der Rettungsdienst so schnell vor Ort sein. Um lebenserhaltende Sofortmaßnahmen zu sichern, wurde die App "Mobile Retter" entwickelt, welche einen Ersthelfer in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes alarmiert.
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Foto: Modernes leeres Krankenhausbett

Textilien in Krankenhaus und Praxis – Es geht den Keimschleudern an den Kragen

01.06.2016

In manchen Krankenhäusern ist das Statussymbol der Mediziner schon lange verboten – der Arztkittel. Untersuchungen hatten ergeben, dass besonders die Ärmel mit verschiedenen Erregern belastet waren. Doch nicht nur Arztkittel können im Gesundheitsbereich Keime übertragen. Verschiedene Textilien kommen dort zum Einsatz. Wäre es deshalb nicht sinnvoll, diese antimikrobiell auszurüsten?
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Photo: Viele Utensilien zur Diabetes-Selbstbehandlung; Copyright: panthermedia.net/MihaPstock

Künstliches Pankreas: (fast) automatisierte Diabetesbehandlung?

22.05.2016

Die Diabetes-Therapie ist für Patienten sehr aufwendig: Sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren, Medikamente einnehmen und Insulin spritzen. Bei einem schlechten Selbstmanagement drohen ihnen gefährliche Entgleisungen des Blutzuckers. Aber auch externe Faktoren können dazu beitragen, dass der Zucker macht, was er will. Ein künstliches Pankreas könnte hier Abhilfe schaffen.
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Foto: Drei Männer posieren bei der Verleihung einer Urkunde

Herzinsuffizienz: Früherkennung mit dem Ultraschall

02.05.2016

Herzinsuffizienz ist eine starke Belastung für die Patienten, denn sie schränkt die alltägliche Leistungsfähigkeit stark ein und raubt ihnen die Energie. Kinder sind, aufgrund ihres großen Bewegungsdranges, davon besonders schwer betroffen. Häufig fällt die Erkrankung aber erst auf, wenn die körperliche Leistung schon abnimmt. Eine Früherkennung könnte das verhindern.
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Foto: Keramikgelenke

Kniegelenk auf Knopfdruck

22.04.2016

Wie kann man Keramiken drucken, welchen Zweck erfüllen sie und wie profitiert die Medizintechnik davon? Antworten liefert Dr.-Ing. Tassilo Moritz vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS.
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Photo: Alte Frau mit Smartphone

Health-Apps: "Mobile Smartphone-Applikationen haben Stärken und Schwächen"

22.03.2016

Medizinische Apps wie Diabetes- oder Bluthochdrucktagebücher werden bei Smartphonenutzern immer beliebter. Doch das Angebot ist groß und nicht immer übersichtlich. Hinzu kommt die Frage wie die mit den Apps gewonnen Daten sinnvoll mit in die Therapie einfließen können.
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Grafik: Der Pankreas und umgebende Organe

Pankreaskrebs: per Signatur zur Diagnose

08.03.2016

Das Pankreaskarzinom ist eine der tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt, denn es kann nur schwer diagnostiziert werden und macht sich erst spät durch Beschwerden bemerkbar. Ein Labortest, der an der Universitätsmedizin Greifswald entwickelt wird, könnte in Zukunft die frühzeitige Diagnostik des Karzinoms und damit eine schnellere und bessere Behandlung ermöglichen.
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Foto: Forscher betrachtet mikrofluidische LabDisc

Point-of-Care Tests: von der Scheibe zur Diagnose

22.02.2016

Einfache Lösungen für schnelle Ergebnisse sind ein großer Gewinn für die Medizin: Patienten erhalten Diagnosen früher und Ärzte haben mehr Zeit, diese richtig zu behandeln. Solche Werkzeuge arbeiten ohne aufwendige Ressourcen und geschultes Personal. Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt könnte all das für Point-of-Care Tests bei Infektionskrankrankheiten ermöglichen.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Knieimplantat aus Kobalt-Chrom

Maßgeschneiderte Implantate überdecken Knochen optimal

22.01.2016

Er passt zwar, doch irgendwo zwickt es doch noch. Obwohl ein Anzug von der Stange seinen Zweck erfüllt, ist er noch lange nicht die idealste Lösung. Anders ist es mit einem maßgeschneidertem. Ähnlich ist es auch mit Implantaten. Oftmals klagen Patienten darüber, dass sie sich fremd anfühlen. Der 3D-Druckist auf dem besten Weg, dies zu ändern. Hier werden die Implantate an den Träger angepasst.
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Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08.01.2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
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Foto: Schwangerschaftstest

Katastrophenmedizin oder katastrophale Medizin?

04.01.2016

Für die meisten Europäer liegt es schon lange zurück, für die Bewohner Westafrikas sind die Folgen der Ebola-Epidemie, die im Dezember 2013 begann und bis heute andauert, deutlich zu spüren. Rund 11 300 starben bei der Epidemie bislang, mehr als 28 000 erkrankten. Auch wenn der Ausbruch mittlerweile in vielen Ländern gedämmt scheint, in einigen Orten treten nach wie vor neue Fälle auf.
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Foto: Magnet zeichnet zickzack Linie

Magnetogenetik: Nervenzellen die Richtung vorgeben

01.12.2015

Könnte man Zellen im Gehirn dazu anregen in eine bestimmte Richtung zu wachsen, würde man bei Parkinsonpatienten vermutlich eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreichen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Projekt MAGNEURON mit diesem Ansatz. Gefördert wird das Projekt von der EU mit rund 3,5 Millionen Euro.
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Foto: Chirurg bedient Roboter

Robotik: Operation mit Gefühl

02.11.2015

Minimal-invasive Eingriffe sind schonender für den Patienten, haben aber einen entscheidenden Nachteil für den Chirurgen: Er kann nicht direkt mit dem Operationsfeld interagieren. So entgehen ihm manchmal Eindrücke, die für den Erfolg des Eingriffs sehr wichtig sind. Hier kann der Chirurgieroboter MiroSurge helfen, der ein Feedback an den Chirurgen weiterleitet.
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Vom Periodensystem in die Medizin: Silizium für die Theranostik

01.10.2015

Seit einiger Zeit werden Halbleiter-Nanopartikel für bio-medizinische Anwendungen erforscht. Dabei sind sie nicht nur Millionstel Millimeter klein, sondern bieten ein großes Potenzial für die Diagnostik und Therapie, der sogenannten Theranostik, von Krebs. Sie dringen in Zellen ein, werden durch Ultraschall-Strahlung in Bewegung versetzt und zerstören die Zellen durch die ausgelöste Vibration.
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Theranostik: Komplexe Partikel für die Medizin von morgen

01.10.2015

Sie ist ein Kofferwort, eine Vermischung von zwei Wörtern. Damit spart sie uns Zeit und Arbeit beim Sprechen, denn der menschliche Sprachapparat ist träge. Und sie beschreibt einen Koffervorgang: die Kombination von zwei Vorgängen in der Medizin, die normalerweise getrennt sind. Die Rede ist von Theranostik.
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01.09.2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Radiopharmazeutika: Individualisierte Diagnostik und Therapie

03.08.2015

Bösartige Tumoren können mit Röntgenstrahlen bekämpft werden - meistens durch Bestrahlung von außen. Nuklearmediziner erreichen dies auch im Inneren des Körpers mit radioaktiv markierten Substanzen, den Radiopharmazeutika. Auch für die Diagnostik bieten sie einen großen Mehrwert, solange ihnen ein spezifisches Ziel zugewiesen werden kann.
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EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01.07.2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
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Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

01.06.2015

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01.06.2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Gesetzliches Hautkrebsscreening: "Es geht nicht nur um die Mortalität"

04.05.2015

Der lang ersehnte Evaluationsbericht zum Hautkrebsscreening-Angebot der Krankenkasse liegt seit Ende April 2015 endlich vor. Wir sprachen mit Dr. Ralph von Kiedrowski, Mitglied des Vorstands Berufsverband Deutscher Dermatologen, was das Screening leisten kann und wie er den Bericht des G-BA versteht.
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Krisenmanagement: Die Gesamtheit im Blick

02.03.2015

Wie sollte ein Krankenhaus in einer Krisensituation am besten reagieren und auf welche Krisenfälle sollte es vorbereitet sein? Wir sprachen zum Thema mit Prof. Ronald Glasberg von der SRH Hochschule Berlin.
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Foto: Geordnete und beschriftete Objektträger

Gewebelagerung: "Unsere Top-Biobanken sind international taktgebend"

02.02.2015

Nur Projekte mit solider Basis haben auf Dauer Erfolg. Das gilt auch in der Wissenschaft. Für die biomedizinische Grundlagenforschung sind Biobanken der wichtigste Baustein dieser Basis: Dort gelagerte hochwertige Gewebeproben ermöglichen erst aussagekräftige Forschung - beispielsweise bei der Suche nach den Ursachen für Tumorentstehung.
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Foto: Interagierende Proteine

CED: Wenn Genetik und Umwelt zusammenspielen

05.01.2015

T-Zellen sind die Wächter unseres Immunsystems. Weisen sie Veränderungen auf, kann es zu starken Entzündungsreaktionen im Körper kommen. Bei Personen, die von einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung betroffen sind, wird vermutet, dass ihre T-Zellen nicht richtig funktionieren. Zwei Proteine, die auf aktivierten T-Zellen zu finden sind und miteinander agieren, wurden nun genauer untersucht.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01.12.2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Wundbehandlung mit Fischhaut

03.11.2014

Die Behandlung von chronischen Wunden ist äußerst problematisch. Sie heilen oft Monate oder sogar Jahre lang. Manchmal heilen sie gar nicht, was zu 100.000 Amputationen jährlich allein in den USA führt. Eine neue Technologie aus Island, die auf Fischhaut basiert und bereits klinisch angewendet wird, ermöglicht eine bessere Heilung von chronischen Wunden und Brandwunden.
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Foto: Dr. Anna-Maria Liphardt

Labor im Weltall: Dem Knorpelabbau auf der Spur

01.10.2014

Am 10 November 2014 wird der Raumfahrer Alexander Gerst von der ISS auf die Erde zurückkehren. Dann wird er nicht nur sehnsüchtig von seiner Familie empfangen werden, sondern auch von Dr. Anna-Maria Liphardt vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln.
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Wachkoma: Hirnstimulation durch Laserstrahl

01.09.2014

Die Öffentlichkeit bemerkt Erkrankungen erst dann, wenn Prominente Patienten werden: Im Frühjahr 2014 fiel Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher nach einer Kopfverletzung bei einem Skiunfall für mehrere Monate ins Koma. Solche Unfälle zeigen, wie empfindlich das Gehirn auf Schäden reagiert. Hirnstimulation könnte möglicherweise die Rehabilitation bei Wachkomapatienten unterstützen.
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Kinderanästhesie: "Einen eigenen Facharzt würde ich ablehnen"

01.09.2014

Müssen bereits die Kleinsten in den OP-Saal sorgen sich nicht nur die Eltern. Für das gesamte OP-Team ist diese Situation eine besondere Herausforderung, denn Kinder sind immer ganz besondere Patienten.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01.07.2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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Sport und Krebs: kein Allheilmittel, aber notwendige Unterstützung

02.06.2014

Wann Sport als gesund gilt, wie oft er betrieben werden sollte und welche Wirkung er auf den Körper hat – diese Fragen wurden in den letzten Jahrzehnten stets unterschiedlich beantwortet. Viele in der Vergangenheit durchgeführte Studien bestätigen jedoch die Annahme, dass Sport und Bewegung immer der Gesundheit nützen und zwar auch, wenn man bereits erkrankt ist.
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Mobile Assistenzsysteme: "Das Gerät meldet automatisch, dass etwas nicht in Ordnung ist"

02.05.2014

Im Alter aktiv und mobil sein - wer möchte das nicht? Menschen, die unter Demenz leiden, können davon oftmals nur träumen. Die Angst den Weg nicht mehr nach Hause zu finden oder im Notfall keine Hilfe zu erfahren, führt dazu, dass viele Betroffene ihren Lebensraum stark einschränken. Dabei gibt es viele Menschen, die mit einer leichten Demenz durchaus noch aktiv am Leben teilnehmen könnten.
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Seminare für Ärzte: "Für die Sicherheit ihrer Patienten sind Ärzte verpflichtet, sich fortzubilden"

04.03.2014

Fortbildungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Arztberufes, denn die Forschung liefert immer wieder neue Erkenntnisse, die früher oder später Eingang in die Behandlung von Patienten finden.
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Radiologie und Technik: "Es wurden zahlreiche Phantomstudien durchgeführt, welche die Vorteile dieses neuartigen CT-Systems belegen"

03.02.2014

Radiologen kommen bei der Behandlung von Krebs meist erst nach den Onkologen zum Zug. Dabei hält die moderne Radiologie mittlerweile auch Behandlungen bereit. MEDICA.de sprach mit Prof. Stefan Schönberg, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim, über den Einsatz eines neuartigen Computertomografen und seine Vorteile für die Patienten.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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Klinische Studien: "Registry-embedded clinical trials stellen den Weg in die Zukunft dar"

06.01.2014

Selbst medizinische Risikoprodukte werden nicht immer so sorgfältig geprüft wie nötig – sei es aus krimineller Energie, mangelndem Know-how oder Kostengründen. Eine Überarbeitung der klinischen Studienverfahren kann nicht nur Schlupflöcher und methodische Schwächen beseitigen. Danach können Produkte und Verfahren auch schneller in die allgemeine Versorgung eingeführt werden.
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