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Bild: Eine Laborantin hält eine Petrischale hoch; Copyright: Fraunhofer ITEM

Fraunhofer initiiert deutsch-australisches Projekt iCAIR

20.10.2017

Die größte Hürde bei der Entwicklung neuer Medikamente und Wirkstoffe ist der Schritt vom Labor in die klinische Prüfung. Eine Allianz von Forschenden aus Deutschland und Australien hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, mit dem Projekt iCAIR diese Lücke zu schließen und neuartige Wirkstoffe als Antiinfektiva zu entwickeln.
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Bild: Die Herrschaften Görtz-Schuller-Ringler-Seehafer vor einem MRT-Gerät; Copyright: OTH Amberg-Weiden

Neue Testmethoden für die Eignung von Implantaten für MRT-Untersuchungen

17.10.2017

Für die Prüfung, ob ein Implantat für MRT-Untersuchungen geeignet ist, und damit eine sichere Untersuchung bei Implantat-Trägern gewährleistet werden kann, hat die OTH Amberg-Weiden im Rahmen eines Forschungsprojekts neue Testmethoden entwickelt.
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Bild: Ein Mann reibt sich seine schmerzenden Finger ; Copyright: panthermedia.net/Astrid Gast

Couch Potatoes riskieren Arthrose: AE rät zu mehr Bewegung im Alltag

17.10.2017

Ob Digital Natives, Schulkinder oder Büroarbeiter: Ein sitzender Lebensstil kann Knie- und Hüftgelenksarthrosen begünstigen. Gelenkknorpel wird spröde und baut sich ab, wenn im Rahmen von Bewegung nicht regelmäßig Nährstoffe und Flüssigkeit in seine Oberfläche gepumpt werden. Schmerzhafte Arthrosen und Bewegungseinschränkungen können die Folge sein.
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Bild: Dr. David Stegner an seinem Arbeitsplatz; Copyright: Stegner/Rudolf-Virchow-Zentrum

Spitzenforscher präsentieren in Würzburg neue Hoffnungen für das Herz

16.10.2017

Das Herz stand im Fokus beim dreitägigen Symposium Anfang Oktober am Universitätsklinikum Würzburg. Der Sonderforschungsbereich SFB 688 blickte auf zwölf erfolgreiche Forschungsjahre auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück.
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Bild:Ben Godde, Professor für Neurowissenschaften an der Jacobs University Bremen ; Copyright: Jacobs University

Das Altern aufhalten – und gestalten

16.10.2017

Mit 30 Jahren geht es bergab, spätestens. Dann beginnt bei den allermeisten Menschen das Volumen des Gehirns zu schrumpfen. Das ist die schlechte Nachricht, die gute ist: Dieser Alterungsprozess lässt sich stoppen, mit gezieltem Training, mit Bewegung, mit körperlicher Aktivität.
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Bild: gelbe Koralle im Meer; Copyright: panthermedia.net/Nadine Gerbeckx

Naturstoff aus dem Meer: Promovendin der TH Köln entdeckt neuen onkologischen Wirkstoff

13.10.2017

Brustkrebspatientinnen, die am sogenannten Triple-Negativen Subtyp erkranken, haben nur eine geringe Aussicht auf Heilung. Eine neue Behandlungsform für diese und andere Krebsformen könnte ein Naturstoff aus einer Weichkoralle sein.
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Bild: zwei blasenartige Fettzellen; Copyright: panthermedia.net/sciencepics

Fettzellen als "Heizkraftwerke": Forscher von BioTechMed-Graz entschlüsseln Energiezufuhr

13.10.2017

Kälte verbrennt Fett: Wovon viele träumen, um schlank zu werden, dem sind Forscher der Karl-Franzens-Universität Graz auf der Spur. Um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, wirken bestimmte Fettzellen wie "Heizkraftwerke". Fehlt darin aber ein wichtiges Enzym, wird der Brennstoff aus anderen Zellen gewonnen oder die notwendige Energie muss überhaupt extra zugeführt werden.
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Bild: aufgehäufte Pillen; Copyright: panthermedia.net/Dieter Beselt

Auch offen abgegebene Placebos wirken – wenn sie erklärt werden

12.10.2017

Bei manchen Beschwerden wirkt ein offen verabreichtes Placebo genauso gut wie ein Placebo, das als Täuschung abgegeben wird. Eine wichtige Rolle bei der Vergabe eines Scheinmedikaments spielen die begleitenden Erläuterungen, wie Psychologen der Universität Basel und der Harvard Medical School im Fachjournal Pain berichten.
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Bild: Augenarzt tropft Patientin eine Flüssigkeit ins Auge; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Neue Therapieoption bei Augenleiden - Theodor-Axenfeld-Preis für Kölner Wissenschaftler

11.10.2017

Im Verlauf einer Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) sterben Sehzellen in der Netzhautmitte ab. Neben dem Alter selbst gehört ein überaktives Immunsystem zu den Hauptrisikofaktoren für diese Erkrankung. Hier setzt die Forschungsarbeit von Prof. Thomas Langmann, Lehrstuhlinhaber für Experimentelle Immunologie des Auges am Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln an.
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Bild: drei Portraits einer Frau, links ist sie am jüngsten, rechts am ältesten; Copyright: panthermedia.net/evgenyataman

Mainzer Forscher erzielen Durchbruch beim Verständnis von Alterungsprozessen

11.10.2017

Forscher am Institut für Molekulare Biologie (IMB) in Mainz haben einen Durchbruch bei der Erforschung des Alterungsprozesses erzielt. Beim Fadenwurm der Art Caenorhabditis elegans haben Dr. Holger Richly und seine Kollegen genetische Faktoren entdeckt, die das Altern im jungen Tier verlangsamen, es jedoch im fortgeschrittenen Lebensalter beschleunigen.
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Bild: Arzt, der etwas pipettiert, im Labor; Copyright: panthermedia.net/matej kastelic

Neue Methode zur Abschätzung des Risikos von Virus-Epidemien

10.10.2017

Infektionskrankheiten wie HIV, Hepatitis B oder C, die sexuell oder durch Blut übertragen werden, können sich in der Bevölkerung epidemisch ausbreiten. Eine am UniversitätsSpital Zürich entwickelte biomathematische Methode hilft, das Risiko dafür abzuschätzen.
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Bild: gräuliche Abbildung vom Inneren des menschlichen Oberkörpers mit Speiseröhre und Magen in orange; Copyright: MedUni Wien

Neue Behandlungsoption bei chronischem Hustenreiz und Fremdkörpergefühl in der Speiseröhre

10.10.2017

Chronischer Hustenreiz, permanentes Fremdkörpergefühl, Halskratzen sowie ein Gefühl der Trockenheit sind in der Bevölkerung weitverbreitete Beschwerden, die oft bagatellisiert und fälschlicherweise der gastroösophagealen Refluxkrankheit zugeschrieben werden.
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Bild: ältere Frau auf einem Stuhl, die ihren Kopf in die Hände stützt; Copyright: panthermedia.net/Lev Dolgachov

Studie zur Psychotherapie der Altersdepression - 1,9 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium

09.10.2017

Die Depression im höheren bis hohen Lebensalter ist eine schwerwiegende – bisweilen lebensgefährliche und zunehmende psychische Erkrankung. Psychotherapeutische Konzepte, die spezifisch die Themen des alten Menschen aufgreifen, liegen zwar vor, wurden bisher aber nur unzureichend in klinischen Studien geprüft.
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Bild: Arzt hält Tafel vor sich, auf der

Protein kann Übergang in aggressives Lymphom verhindern

09.10.2017

Die Arbeitsgruppe um Privatdozent Dr. Martin Müller, Abteilung Innere Medizin II am Universitätsklinikum Tübingen konnte in der heute im Fachjournal 'Nature Communications' publizierten Studie das Protein NFAT2 als einen entscheidenden Faktor für den Verlauf der Chronisch-Lymphatische Leukämie (CLL) identifizieren.
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Bild: zwei Frauen führen Übungen aus und sind mit Elektroden verkabelt; Copyright: Universität Erlangen/Wolfgang Kemmler

Ganzkörper-Elektromyostimulations-Training: Fitness oder Prävention?

09.10.2017

Die Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) verspricht ein zeiteffizientes Muskeltraining, das schon bei wenigen Sitzungen pro Woche positive Effekte erzielt. Sie soll zu einem schnellen Aufbau der Muskeln und einem Abbau des Körperfetts führen. Kann WB-EMS-Training herkömmliches Kraft- und Ausdauertraining ersetzen? Und was kann es für die Prävention von Erkrankungen oder Schmerzen leisten?
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Bild: Die TTS-Herzzellen zeigen eine regulär angeordnete Sarkomerstruktur und (B) haben ein mitochondriales Netzwerk (MitoSpy) wie humane Herzzellen; Copyright: Universitätsmedizin Göttingen UMG

Gebrochenes Herz – erste Hilfe in Sicht

06.10.2017

Göttinger Herzforschern ist es erstmals gelungen, genetische Ursachen bei Patienten mit dem "Broken-Heart-Syndrom" zu identifizieren. Veröffentlichung im "Journal of the American College of Cardiology (JACC)".
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Bild: Hand, die in Bauchfett kneift; Copyright: panthermedia.net/AndreyPopov

Forscher finden Grund für gestörten Fettabbau im Alter

06.10.2017

Forscher der Universitäten Yale und Bonn haben eine mögliche Ursache dafür gefunden, dass alte Menschen vermehrt Fett in der Bauchgegend einlagern. Folge können chronische Erkrankungen sein. Die Studie eröffnet möglicherweise auch neue Therapieoptionen. Sie erscheint heute im renommierten Fachmagazin "Nature".
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Bild: Tätowiernadel auf tätowierter Haut; Copyright: panthermedia.net/justtscott

Tätowierungen: Farbpigmente wandern auch als Nanopartikel im Körper

05.10.2017

BfR-Untersuchungen zeigen Migration und langfristige Ablagerung in Lymphknoten.
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Bild: Aufbau der bakteriellen Nano-Harpune; Copyright: Universität Basel, Biozentrum

Bakterielle Nano-Harpune funktioniert wie Power-Bohrer

05.10.2017

Um sich unliebsamer Konkurrenten zu entledigen, bedienen sich einige Bakterien einer ausgeklügelten Waffe – der Nanoharpune. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben nun ganz neue Einblicke in deren Bau, die Funktionsweise sowie das Recycling gewonnen.
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Bild: verschieden Arten von Bakterien auf einer Hautoberfläche; Copyright: panthermedia.net/frenta

Nerven steuern die Bakterienbesiedlung des Körpers

04.10.2017

CAU-Forschungsteam belegt erstmals Zusammenarbeit zwischen Nervensystem und mikrobieller Besiedlung des Körpers.
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Bild: Illustration einer Krebszelle; Copyright: panthermedia.net/arkela

Gallenblasenkrebs: Pharmazeutin entdeckt Protein, das Tumor wachsen lässt – neuer Therapieansatz

03.10.2017

Patienten mit Gallenblasenkrebs haben lange Zeit wenig bis keine Beschwerden. Daher wird dieser Tumor meist spät erkannt – nicht selten zu spät für eine Therapie. Die Pharmazeutin Sonja Keßler aus der Arbeitsgruppe von Professor Alexandra Kiemer an der Universität des Saarlandes hat zusammen mit Pathologen der Universität Magdeburg einen neuen Weg zur verbesserten Therapie gefunden.
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Bild: Ein Mann steht im Freien und tippt auf seiner Smart Watch herum; Copyright: panthermedia.net/guniamc

mHealth: Wie mobile Angebote erfolgreich zu Benutzern kommen können

02.10.2017

mHealth verspricht bereits seit einigen Jahren, den Gesundheitsmarkt zu revolutionieren. Doch Apps und Wearables haben es nicht so leicht, wie man vermutet. Eine kürzlich durchgeführte Studie hat ergeben: Bevor sich Hersteller und Mediziner mit Patienten und ihren Mobilgeräten verbinden können, sind noch viele Hürden zu überwinden.
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Foto: oberer Teil von liegenden Röhrchen mit Blutproben; Copyright: panthermedia.net/ktsdesign

Sichere Blutprodukte – PEI entwickelt WHO-Referenzmaterialien für Thrombozytenkonzentrate

02.10.2017

Eine wichtige Säule für die Sicherheit von Blutprodukten ist die Testung der Produkte auf Keime. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Bestand von Referenzstämmen zur Testung von Thrombozytenkonzentraten (weißen Blutkörperchen) um zehn Bakterienstämme erweitert.
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Bild: Tastatur, auf der ein Stetoskop und ein Zettel mit der Aufschrift

Neues Konzept zur Entstehung von Multipler Sklerose vor

29.09.2017

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Halle (Saale) stellen auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Leipzig ein neues Konzept zur Entstehung von Multipler Sklerose vor.
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Bild: Mikroskopaufnahme fluoreszierender Krebszellen; Copyright: panthermedia.net/vshivkova

Studie ermittelt neue Ansätze für gezielte Krebstherapie

29.09.2017

In einem großangelegten Testverfahren haben Forscher und Forscherinnen der Uniklinik Köln die Wirksamkeit von über 1500 Substanzen auf unterschiedliche Krebszellen untersucht. Die Erkenntnisse aus dieser Studie bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Therapieformen für eine spezielle, bislang meist tödlich verlaufende Krebsform.
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Bild: Rückenansicht einer jungen Frau, die einer älteren Frau den Arm umlegt; Copyright: panthermedia.net/obencem

Welche Palliativversorgung brauchen Menschen mit Demenz?

28.09.2017

Welche Versorgung benötigen Patienten, die an Demenz leiden, am Lebensende? Eine neue Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München untersucht die Palliativversorgung von Menschen mit verschiedenen Formen von Demenz in Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen, die schon im jüngeren Alter an einer Demenz erkranken.
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Bild: Mikroskopisches Bild einer Mausleber (ein Modellsystem für chronische Lebererkrankungen); Copyright: USZ

Wie Leberkrebs entsteht

28.09.2017

Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben einen zentralen Mechanismus entdeckt, wie Leberkrebs entsteht. Über Jahre sterben bei chronischen Lebererkrankungen geschädigte Zellen ab und werden durch neue ersetzt. Mit zunehmender Dauer häufen sich die DNA-Schäden, was die Krebsentwicklung begünstigt. Das Enzym Caspase 8 nimmt dabei eine wichtige Doppelrolle ein.
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Bild: Mann befindet sich in virtueller Realität auf einer hohen Stahlkonstruktion; Copyright: VTPlus

Mit Magnetfeldern gegen die Angst

27.09.2017

Ängste verlernen ist möglich. Und noch besser geht es, wenn eine bestimmte Hirnregion zuvor magnetisch stimuliert wird. Das haben Forscher der Uni und des Universitätsklinikums Würzburg in einer neuen Studie gezeigt.
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Bild: Illustration von gold leuchtenden Nervenzellen; Copyright: panthermedia.net/vitstudio

Hilfe zur Selbsthilfe: wie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel Nervenzellen reparieren

27.09.2017

Eine neue Therapiestrategie steht an der Schwelle zur Anwendung: Nervenzellen, die geschädigt sind, sollen mit Wirkstoffen geschützt und zur Selbstreparatur stimuliert werden. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) von ihrem Kongress in Leipzig.
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Bild: Abbildung eines Blutgefäßes im Querschnitt; Copyright: panthermedia.net/Alexmit

Wie sich Blutgefäße herausbilden

26.09.2017

Neue Einblicke in die Entstehung des vaskulären Systems: Forscher um Dr. Carmen Ruiz de Almodóvar vom Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg haben ein zentrales Element entdeckt, dass die Bildung von Blutgefäßen reguliert.
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Bild: farbige Skizze, auf der links und rechts ein menschliches Herz abgebildet ist; Copyright: Eleonora Adami/MDC

Studie an transplantierten Herzen zeigt Risikogene für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

26.09.2017

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Helmholtz Zentrums München hat eine Reihe von neuen Risikogenen für verschiedene Herzerkrankungen gefunden. In der bis dato größten Studie dieser Art untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die RNA von transplantierten Herzen.
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Bild: Abbildung von drei verstopften Arterien im Querschnitt; Copyright: panthermedia.net/ralwel

EU fördert Forschung zur Arteriosklerose

25.09.2017

Arteriosklerose, eine der häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt, beginnt meist mit einer Entzündung der Endothelzellen, die alle Blutgefäße auskleiden. Bisher ist unklar, warum sie auf Risikofaktoren wie Rauchen oder zu hohe Cholesterinwerte reagieren.
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Bild: feine, längliche Elektrode liegt auf dem Tisch, davor zum Vergleich ein 1-Cent-Stück; Copyright: Christian Burkert

Wie Reize auf dem Weg ins Bewusstsein versickern

25.09.2017

Ob wir die Bilder, die auf die Netzhaut unserer Augen fallen, auch bewusst wahrnehmen, entscheidet sich im Gehirn. Eine aktuelle Studie der Universität Bonn zeigt nun, wie manche Reize auf dem Weg ins Bewusstsein gewissermaßen "versickern".
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Bild: Mädchen mit Asthmapumpe; Copyright: panthermedia.net/imagepointfr

Neue Studie: Asthma-Mittel könnte Parkinson-Risiko senken

22.09.2017

Bestimmte Asthma-Medikamente reduzieren möglicherweise das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine vor wenigen Tagen in "Science" veröffentlichte Studie. Beta2-Adrenozeptor-Agonisten wie Salbutamol, die zum Beispiel in gängigen Asthma-Mitteln enthalten sind, reduzieren offenbar die Transkription des Gens für Alpha-Synuklein.
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Bild: Illustration des Leipziger Löffels, der an die Hinterseite des Auges geschoben wird; Copyright: Universität Leipzig/M. Francke

Mit dem "Leipziger Löffel" gegen pathologische Kurzsichtigkeit

22.09.2017

Unter Myopie, auch bekannt als Kurzsichtigkeit, leiden viele Menschen auf der ganzen Welt. Ursache ist eine starke Augenausdehnung. Schreitet diese immer weiter voran, kommt es schließlich zum völligen Verlust der Sehfähigkeit. Ein innovatives Medizinprodukt soll diesen Prozess künftig aufhalten.
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Bild: menschlicher Kopf und Gehirn ; Copyright: panthermedia.net/Cliparea

Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

22.09.2017

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht.
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Bild: Schematische Darstellung der Nano-Kapsel: Glukose-1-phosphat gelangt durch Poren zum eingekapselten Enzym Phosphoglucomutase; Copyright: Universität Basel

Nano-Kapseln ermöglichen Produktion von spezifischen Stoffwechselmolekülen

21.09.2017

Forscher der Universität Basel haben nanometergroße Kapseln entwickelt, mit denen sich das Biomolekül Glukose-6-phosphat herstellen lässt, das bei Stoffwechselvorgängen eine wichtige Rolle spielt. Den Forschern gelang es dabei Bedingungen herzustellen, die denen in der natürlichen Zelle sehr ähnlich sind. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Chemical Communications" veröffentlicht.
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Bild: unterer Teil des Oberkörpers mit rot gekennzeichneten Nieren; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Neuer Ansatz zur Therapie der diabetischen Nephropathie

21.09.2017

Wissenschaftliche Mitarbeiter des Institutes für Klinische Chemie und Pathobiochemie (IKCP) der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg veröffentlichten in der renommierten Fachzeitschrift Journal of American Society of Nephrology (JASN) einen potentiell neuen Therapieansatz der diabetischen Nephropathie.
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Bild: Zellen des Immunsystems ; Copyright: panthermedia.net/ralwel

Immunzellen stellen Körperfett auf die Umwelt ein

20.09.2017

Regulatorische T-Zellen spielen eine wichtige Rolle für die Funktion des Fettgewebes. Das zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Diabetes Centers (HDC) am Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München (TUM) im Fachmagazin "Cell Metabolism".
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Bild: blaue Zelle; Copyright: panthermedia.net/jesper_klausen

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

20.09.2017

MHH-Forscher und Hamburger Kollegen veröffentlichen in "Nature Cell Biology": Das Enzym MK2 entscheidet über Leben und Tod von Zellen.
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Bild: drei lächelnde ältere Männer im Gespräch; Copyright: panthermedia.net/Diego_Cervo

Wie gesund werden wir alt?

19.09.2017

Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenkrebs treten seltener und später im Laufe des Lebens auf, Diabetes mellitus Typ 2 und Multimorbidität häufiger.
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Bild: niedergeschlagene Frau und junges Mädchen im Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/monkeybusiness

Studie untersucht Auswirkungen elterlicher Niedergeschlagenheit auf deren Kinder

18.09.2017

Psychologen der Universität Leipzig untersuchen in einer aktuellen Studie, wie sich Niedergeschlagenheit von Eltern auf das Verhalten und die Psyche ihrer Kinder auswirkt. Dafür sollen Eltern, die häufig unter gedrückter Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit oder Antriebslosigkeit leiden, gemeinsam mit ihren Kindern befragt werden.
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Bild: blauer Bildschirm. der das Wort

Innovative Lasertechnik zur Behandlung des Grünen Stars

18.09.2017

TH Nürnberg erprobt eine neue Strahlquelle zur präzisen und kostengünstigen Behandlung des Glaukoms.
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Bild: Oberkörper eines Mannes im Arztkittel, der Tafel mit der Aufschrift

Hohe MOG-Antikörper-Konzentrationen im Blut finden sich nicht bei Kindern mit MS

18.09.2017

Forschergruppe der UW/H konnte zeigen, dass vielmehr eine eigenständige, neue Gruppe von Erkrankungen vorliegt.
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Bild: Modell einer angeschnittenen Wirbelsäule mit Knochenmark; Copyright: panthermedia.net/Alexmit

Modelle des Knochenmarks zur Erforschung von Blut- und Muskel-Skelett-Erkrankungen

15.09.2017

Für ihre Forschung zur Entstehung hämatologischer und muskuloskelettaler Erkrankungen erhält Dr. Cornelia Lee-Thedieck, Wissenschaftlerin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), einen ERC Starting Grant: Der Europäische Forschungsrat fördert ihr Projekt "BloodANDbone" mit 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre.
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Bild: Bauch einer Schwangeren mit dem Warnhinweis

Malaria in der Schwangerschaft: Mögliche Ursache für Stoffwechselstörungen bei den Nachkommen

15.09.2017

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Malaria in der Schwangerschaft und dem späteren Auftreten von Stoffwechselstörungen bei den Nachkommen. Hierzu zählen ein gestörter Zuckerstoffwechsel und Bluthochdruck. Das ist das Ergebnis einer im Jahr 2000 gestarteten Gesundheitsstudie in Ghana/Westafrika, an der 155 Mutter-Kind-Paare teilgenommen haben.
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Bild: Mikroskopische Ansicht von Pilzsporen; Copyright: Universität Göttingen/G. Braus

Pilzsporen zerstören sich selbst

14.09.2017

Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat herausgefunden, wie sich der menschliche Körper gegen Pilzinfektionen schützt. Mit jedem Atemzug gelangen Pilzsporen in die Lunge, wo sie gefährliche Infektionen auslösen können.
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Bild: Mediziner drückt liegendem Patienten eine Atemmaske aufs Gesicht; Copyright: panthermedia.net/chanawit

Schmerzfrei ohne Opiumrausch

14.09.2017

Opium stillt Schmerzen, indem es Ionenkanäle in schmerzempfindlichen Zellen blockiert – daher empfehlen sich diese Kanäle als Ansatzpunkte einer Schmerzbehandlung, die ohne Opiumverabreichung auskommt. Das zeigt eine Forschungsgruppe aus der Marburger Universitätsmedizin gemeinsamen mit deutschen und amerikanischen Beteiligten in einer aktuellen Studie.
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Bild: Mann hält eine rote Petrischale hoch; Copyright: panthermedia.net/Brock Jones

Die Rolle der Vernetzung in Gesundheitssystemen für die Verbreitung von multiresistenten Keimen

13.09.2017

Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundprojekt will erforschen, wie sich aufgrund von Patientenströmen Keime zwischen den Institutionen verbreiten können.
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Bild: Abbildung des neu entdeckten Mechanismus' der GPCR-Signalisierung im Trans-Golgi-Netzwerk; Copyright: AG Calebiro

Wie Rezeptoren für Medikamente im Zellinneren arbeiten

13.09.2017

G-Protein-gekoppelte Rezeptoren sind für viele Medikamente der zentrale Angriffspunkt. Würzburger Wissenschaftler konnten jetzt genauer zeigen, wie diese Rezeptoren im Zellinneren wirken.
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Bild: Querschnitt durch die Fibrille, in dem die stufenweise überlappende Anordnung der Aβ-Proteine deutlich wird; Copyright: Forschungszentrum Jülich/HHU Düsseldorf/Gunnar Schröder

Schärfstes Bild von Alzheimer-Fibrillen zeigt bislang unbekannte Details

12.09.2017

Ein deutsch-niederländisches Forscherteam hat die Struktur einer Amyloid-Fibrille in bislang unerreichter Auflösung entschlüsselt. Fasern aus dem körpereigenen Protein Amyloid-beta (Aß) sind der Hauptbestandteil krankhafter Eiweißablagerungen im Gehirn. Diese gelten als zentrales Kennzeichen der Alzheimerschen Demenz.
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Bild: Abbildung des Nervensystems; Copyright: panthermedia.net/ktsdesign

Lehrbücher müssen neu geschrieben werden: Ursprung des Nervensystems entdeckt

12.09.2017

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben nach fünf Jahren intensiver Forschungsarbeit die Herkunft des menschlichen Nervensystems ergründet. Damit lösen sie eine Jahrzehnte alte Frage: Wurde unser Nervensystem und das Strickleiternervensystem von Insekten und Spinnen zweimal erfunden? Oder haben beide Systeme einen gemeinsamen Ursprung?
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Bild: links: Abbildung einer gesunden Leber, recht: Abbildung einer Fettleber, die eine Steatose entwickeln kann; Copyright: UZH

Auslöser für Fettleber bei Übergewicht gefunden

11.09.2017

Starkes Übergewicht wirkt sich auch auf die Leber aus: Fast ein Drittel aller Erwachsenen leidet unter chronischer Leberverfettung, was zu Entzündungen führen und sogar Krebs auslösen kann. Forschende des Kinderspitals Zürich und der Universität Zürich haben nun Signalwege in den Zellen aufgezeigt, die bei der Entstehung einer Leberverfettung eine wichtige Rolle spielen.
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Bild: ein rund ausgebreiteter Farbfächer mit mehreren Abstufungen jeder Farbe; Copyright: panthermedia.net/Laures

Forscher messen die Grundlagen des Farbsehens

11.09.2017

Dr. Wolf M. Harmening von der Universitäts-Augenklinik Bonn hat zusammen mit US-Kollegen das Farbsehen anhand einzelner Sinneszellen im menschlichen Auge untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Photorezeptorzellen der Netzhaut auch bei isolierter Stimulation besonders empfindlich gegenüber den ihren Sehpigmenten entsprechenden Farben sind.
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Bild: Pilz in Petrischale und auf glatter Oberfläche; Copyright: panthermedia.net/Peter_Jobst

Candida auris: Ein Pilz verlangt Aufmerksamkeit

08.09.2017

Ein neuer Verursacher von Pilzinfektionen sorgt für Schlagzeilen in den Medien weltweit. Experten aus Deutschland und Österreich raten jetzt zu erhöhter Aufmerksamkeit. Gleichzeitig warnen sie vor Panikmache.
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Bild: Mann im Arztkittel, der Schild mit der Aufschrift

Neunfach-HPV-Impfstoff wirkt nachhaltig

07.09.2017

Ein an der MedUni Wien mitentwickelter und im Jahr 2015 zugelassener Impfstoff gegen neun Untertypen des HPV-Virus (humaner Papillomavirus) konnte in einer sechsjährigen Langzeitstudie bei Frauen im Alter von 16 bis 26 Jahren seine nachhaltige Wirkung beweisen. Er hat das Potenzial, 90 Prozent aller Erkrankungen, die durch das humane Papillomavirus ausgelöst werden, zu verhindern.
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Bild: Krebszelle; Copyright: panthermedia.net/royaltystockphoto

Wahlkampf im Körper: ForscherInnen zeigen, wie Krebsproteine ihr Programm durchsetzen

07.09.2017

Kinasen sind Enzyme, die andere Proteine verändern können. Sie spielen unter anderem bei der Entstehung von Krebs eine wichtige Rolle, da ihre Aktivität in Krebszellen sehr häufig stark erhöht sind. Erste Medikamente, die diese Veränderungen korrigieren, gehören heute zu den wirkungsvollsten Therapien, die es gibt.
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Bild: verkrampfte Hände eines älteren Menschen; Copyright: panthermedia.net/astrid gast

Warum ein Diabetesmedikament bei Parkinson helfen könnte

06.09.2017

Tübinger Forscherinnen und Forscher klären an Zellkulturen, dass der Arzneistoff den Energiehaushalt in geschädigten Körperzellen reguliert.
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Bild: Wortfeld mit Bezeichnungen neurodegenerativer Erkrankungen; Copyright: panthermedia.net/Birgit Reitz-Hofmann

Verändertes Immunsystem im Gehirn kann Neurodegeneration hervorrufen

06.09.2017

Krebsmedikament könnte baldige Therapie ermöglichen.
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Bild: Mann auf Parkbank in gekrümmter Haltung, der sich den Kopf hält; Copyright: panthermedia.net/andriy popov

Warum erhöhen psychiatrische Erkrankungen in jungen Jahren das Demenzrisiko im Alter?

05.09.2017

Göttinger Forscher enträtseln Zusammenhang zwischen psychiatrischen Erkrankungen in der Jugend und dem Risiko, im Alter an der Alzheimerdemenz zu erkranken. Sie haben einen Ansatzpunkt gefunden, wie sich die molekulare Ursache behandeln ließe. Veröffentlicht im "EMBO Journal".
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Bild: einzelne Mikrogliazelle (in Gelb), weitere Mikroglia (in Grün); Copyright: Petra Füger, 2017

Abwehrzellen im Gehirn leben länger als gedacht

05.09.2017

Bei Mäusen können Mikrogliazellen die gesamte Lebenszeit der Tiere erreichen. Ihre Lebensdauer ist eng mit ihrer möglichen Rolle beim Immungedächtnis und neurodegenerativen Erkrankungen verbunden.
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Bild: Forscher, der mit Pipette und Petrischalen arbeitet; Copyright: panthermedia.net/matej kastelic

Mögliche neue Therapie bei fehlerhafter Immunreaktion nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation

04.09.2017

Wissenschaftler am Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie des Universitätsklinikums Magdeburg berichten im internationalen Fachjournal "Nature Communication" erstmals über einen möglichen neuen Therapieansatz für einer der am meisten gefürchteten Komplikationen nach einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT).
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Bild: Ärztin mit Kind, das Impfung bekommt; Copyright: panthermedia.net/oleg dudko

Ebola: Frühe Immunantwort gibt Aufschluss über Impfschutz

04.09.2017

Die jüngsten Ausbrüche neuer, bedrohlicher Krankheitserreger wie Ebola oder Zika verdeutlichen, wie wichtig eine schnelle Entwicklung wirksamer Impfstoffe ist. Die Wirksamkeit neuer Vakzine vorhersagen zu können, bleibt aber eine Herausforderung in der Impfstoff-Entwicklung.
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Bild: Collage aus mehreren MRT-Aufnahmen des Herzens, auf denen Punkte mit roten Pfeilen markiert sind; Copyright: Universitätsklinikum Münster/Ali Yilmaz

Myokarditis: spezifischere Diagnostik dank molekularer Bildgebung

01.09.2017

Eine Myokarditis, die Entzündung des Herzmuskels, kann viele Ursachen haben. Häufig sind es Viren oder Bakterien, manchmal auch ein akuter Herzanfall. Unabhängig von der Ursache stellt sie Kardiologen aber vor ein Problem: Ohne eine Biopsie ist die Diagnose nur sehr unspezifisch möglich. Abhilfe versprechen hier das Herz-MRT und die molekulare Bildgebung.
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Bild: Röntgenbild eines Mannes mit Kopfschmerzen, der sich zwei Finger an den Kopf hält; Copyright: panthermedia.net/dimdimich

Riesenzellarteriitis: neuer Wirkstoff Tocilizumab verspricht bessere Therapiemöglichkeiten

01.09.2017

Die Riesenzellarteriitis (RZA) ist eine sogenannte Autoimmunerkrankung und die häufigste Gefäßentzündung von Menschen jenseits des 50. Lebensjahrs. Im Falle der RZA greift die Körperabwehr die Zellen der Innenhaut der großen Gefäße an – die Hauptschlagader und die von ihr abzweigenden Arterien. Die bisherige Therapie mit Kortison heilt etwa die Hälfte der Patienten.
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Bild: Dokument, auf dem 'HBV' steht und auf dem Medikamente verteilt sind; Copyright: panthermedia.net/tashatuvango

Pilotstudie: Neuer Behandlungsansatz für Hepatitis B ermöglicht Heilung

01.09.2017

Auf Grundlage von Einzelfallberichten haben Wissenschaftler der Leipziger Universitätsmedizin erstmalig einen neuen Therapieansatz im Kampf gegen Hepatitis B im Rahmen einer Studie geprüft. Hierzu setzten sie im Rahmen einer kontrollierten Studie die Hepatitis B-Medikamente von Patienten ab, die schon seit vielen Jahren eine Dauertherapie erhalten hatten.
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Bild: grün leuchtender DNA-Strang; Copyright: panthermedia.net/krishnacreations

Wie Zellen ihre eigenen Gene "hacken"

31.08.2017

Forscher am Wiener IMBA –Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – sind den molekularen Abwehrstrategien der Zelle gegen Genomparasiten auf der Spur. Nun konnten sie einen neuen Mechanismus nachweisen, bei dem Zellen ihre eigenen Gene "hacken" um die konventionellen Regeln der Genexpression zu umgehen, wie das Fachmagazin Nature aktuell berichtet.
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Bild: rote und gelb-blaue Antikörper; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Forscher beschreiben neuartigen Antikörper als möglichen Wirkstoff gegen Alzheimer

31.08.2017

Antikörper gegen Alzheimer: Forschern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI und der halleschen Firma Probiodrug AG ist es gelungen, Antikörper als potentielle Wirkstoffe gegen die Krankheit zu entwickeln.
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Bild: Nasenspray, aus dem eine Substanz gesprüht wird; Copyright: HZI/Hallbauer&Fioretti

Auf dem Weg zur Schnupfimpfung

30.08.2017

Impfungen sind nach wie vor der sicherste Schutz vor vielen Infektionskrankheiten. Allerdings ist es nicht einfach, einen Impfstoff zu entwickeln, der das Immunsystem stark genug dazu anregt, schützende Immunantworten hervorzurufen, und gleichzeitig möglichst wenige Nebenwirkungen auslöst.
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Bild: Waage, die 130kg anzeigt; Copyright: panthermedia.net/Olivier Le Moal

Übergewichtige haben zu wenig Zellen mit Sättigungshormonen

30.08.2017

Menschen mit starkem Übergewicht besitzen ein vermindertes Sättigungsgefühl – bei ihnen werden viel weniger Sättigungshormone freigesetzt als bei Normalgewichtigen. Grund: Die dafür verantwortlichen Zellen im Magen-Darm-Trakt von Übergewichtigen sind massiv reduziert, wie Basler Mediziner in "Scientific Reports" berichten.
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Bild: Zellen; Copyright: panthermedia.net/Chirawan Somsanuk

Neuer Rezeptor auf Fresszellen gefunden

29.08.2017

Adenovirale Infektionen haben bei gesunden Menschen einen milden Krankheitsverlauf, sind aber für immungeschwächte Personen gefährlich.
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Bild: Zellteilung mit überzähligen Zentriolen an beiden Spindelpolen; Copyright: Alwin Krämer/DKFZ

Chaos bei der Zellteilung – wie Chromosomenfehler in Krebszellen entstehen

29.08.2017

Krebszellen besitzen häufig zu viele oder zu wenig Chromosomen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums haben nun einen neuen Mechanismus entdeckt, der zu diesen typischen Chromosomenstörungen beiträgt. Die neuen Erkenntnisse bringen die bisherige Vorstellung davon, wie Krebszellen das Chaos bei der Zellteilung überleben, ins Wanken.
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Bild: Schaubild, das verdeutlicht, wie sich Krebszellen gegen eine Chemotherapie wehren; Copyright: Universität Witten/Herdecke

Wie sich Krebszellen gegen Chemotherapeutika „immun“ machen

28.08.2017

Wie sich Krebszellen dagegen wehren, dass eine Chemotherapie sie wirksam bekämpfen kann, ist das Forschungsthema von Jun.-Prof. Dr. Wing-Kee Lee, die an der Universität Witten/Herdecke arbeitet. Sie hat zusammen mit Prof. Richard Kolesnick in der wissenschaftlichen Zeitschrift Cellular Signalling einen Übersichtsartikel dazu veröffentlicht.
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Bild: verschiedene Tange und Braunalgen; Copyright: panthermedia.net/photographieundmehr

Mit Algen Arthritis behandeln

28.08.2017

Forschende der ETH Zürich, der Empa und des norwegischen Forschungsinstituts SINTEF sind einem neuen Ansatz zur Behandlung von Arthritis auf der Spur. Basis dafür ist ein Polysaccharid, ein langkettiges Zuckermolekül, aus Braunalgen.
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Bild: Röhrchen mit Blutproben; Copyright: panthermedia.net/angellodeco

Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

25.08.2017

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal "Nature" eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt.
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Bild: älterer Mann hält sich den Kopf; Copyright: panthermedia.net/oleg dudko

Filterschutz fürs Gehirn: Weniger Schlaganfälle bei Herzklappenersatz-OP

25.08.2017

Tritt während einer OP am Herzen ein Schlaganfall auf, bedeutet das für den Patienten häufig Invalidität oder gar den Tod. Mediziner der Klinik für Innere Medizin II um Professor Dr. Wolfgang Rottbauer konnten nun in einer Studie nachweisen, dass ein während eines perkutanen Aortenklappenersatzes zusätzlich verwendetes Doppelfiltersystem drastisch das Risiko für einen Schlaganfall senkt.
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Bild: Person im Arztkittel, die eine Tafel mit dem Wort

Magenkrebs: Auch Bakterien können Auslöser sein

24.08.2017

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten in Kooperation mit Kollegen am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin und der Stanford School of Medicine, Kalifornien zeigen, dass eine Helicobacterinfektion für die Entwicklung von Magenkrebs verantwortlich sein kann.
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Bild: Leber, die mit roten Warnkreisen markiert ist; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Leberkrebs: MHH behandelt 100. Patienten mit neuer minimal-invasiver Methode

24.08.2017

Durch die Chemosaturation können Tumoren gezielt und effektiv bekämpft werden.
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Bild: Zellen des Immunsystems; Copyright: panthermedia.net/ralwel

Neuer Test für seltene Immunschwäche

23.08.2017

Forscher der Universität Basel haben einen Test entwickelt, mit dem sich die Diagnose eines seltenen und schweren Immundefekts, der veno-okklusiven Erkrankung der Leber mit Immundefekt, schnell und zuverlässig stellen lässt. Das berichten sie in der Fachzeitschrift "Journal of Clinical Immunology".
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Bild: Blutzuckermessgerät; Copyright: panthermedia.net/gisne

Fast jeder vierte Klinik-Patient hat Diabetes

23.08.2017

Jeder vierte Patient einer Universitätsklinik leidet an Diabetes (22 Prozent), noch einmal so viele an Prädiabetes (24 Prozent). Das ergaben aktuelle Untersuchungen von Tübinger Forscherinnen und Forschern des Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und des Helmholtz Zentrum München.
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Bild: Arzt und Patient vor Bildschirm mit Grafik über Prostatakrebs; Copyright: panthermedia.net/imagepointfr

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

22.08.2017

Interdisziplinäres Team an Universitätsklinikum Heidelberg und Nationalem Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg entwickelt Gentest zur Unterscheidung verschiedener Prostatakarzinom-Typen.
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Bild: blauer Bildschirm mit dem Wort

Immunsystem kann durch gezielte Manipulation des Zellstoffwechsels reguliert werden

22.08.2017

Im Rahmen einer schweren bakteriellen Infektionserkrankung, zum Beispiel ausgelöst durch Listerien, kann das Immunsystem bei dem Versuch, diese Infektion zu bekämpfen, derart aktiviert werden, dass die daraus resultierende Entzündungsreaktion und deren Folgen rasch zum Tod führen.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22.08.2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Bild: Arzt betrachtet Röntgen-Bild einer Lunge; Copyright: panthermedia.net/minervastock

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

21.08.2017

Chronische Lungeninfektionen, hervorgerufen durch das Bakterium Pseudomonas aeruginosa, erfordern eine komplexe und meist dauerhafte Therapie mit Antibiotika. Eine vollständige Heilung oder zumindest eine verstärkte Unterdrückung der bakteriellen Last ist in der Regel nicht möglich – neue Medikamente werden dringend benötigt.
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Bild: 3D-Illustration der Anatomie einer Fettzelle; Copyright: panthermedia.net/sciencepics

Viele Proteine müssen laufen, um Fett zu aktivieren

18.08.2017

Wer macht was und wo, wenn die Fettspeicher im Körper aktiviert werden? Die Biochemikerin Ruth Birner-Grünberger untersucht mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF das komplexe Zusammenspiel der Aktivierung und Regulation der Lipolyse und liefert damit die Basis für neue Therapieansätze bei Krankheiten wie Diabetes oder Arteriosklerose.
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Bild: 3D-Modell des Proventrikulus, eines speziellen Organs der Tsetsefliege; Copyright: Lehrstuhl Zoologie I/eLife

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

18.08.2017

Derart detaillierte Aufnahmen vom Erreger der Schlafkrankheit in seinem Wirt sind bislang einzigartig: Sie zeigen, in welch vielfältiger Weise sich die Parasiten in einer Tsetsefliege bewegen. Vorgelegt hat sie ein Forschungsteam vom Biozentrum der Universität Würzburg.
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Bild: DNA-Modell; Copyright: panthermedia.net/cuteimage

RNA: Ein teuflischer Pfad zum Krebs?

17.08.2017

Krebs entsteht durch fehlerhafte DNA – so die aktuelle Lehrmeinung. Aber können auch fehlerhafte Abschriften der DNA in Form des Botenmoleküls RNA die Ursache sein? Für diese überraschende These gibt es inzwischen einige Anhaltspunkte.
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Bild: Abbildung von HIV-1 NEF und eine fluoreszenzmikroskopische Aufnahme einer HIV-1 NEF-exprimierenden Zelle nebeneinander; Copyright: Forschungszentrum Jülich/Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Dem HIV-Protein NEF auf der Spur

17.08.2017

Weltweit leben rund 37 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion. Bisher lässt sich die damit verbundene Krankheit, das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS), nur mit Medikamenten behandeln – aber nicht heilen. Damit bleibt das Humane Immundefizienz-Virus eine der größten Herausforderungen für das öffentliche Gesundheitswesen.
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Bild: Konzentrationsverlauf zweier hypothetischer Medikamente; Copyright: RUB/Lehrstuhl für Stochastik

Neue statistische Verfahren zur Überprüfung von Arzneimittel-Generika

16.08.2017

Ob ein Generikum tatsächlich auf die gleiche Weise wirkt wie die Originalarznei, soll künftig mit verbesserten statistischen Methoden überprüfbar sein. Das Team vom Lehrstuhl für Stochastik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelt dazu neue mathematische Verfahren, gemeinsam mit Kollegen des Pariser Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale.
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Bild: Zuckermolekülstruktur; Copyright: panthermedia.net/Boris Zerwann

Mit Zuckermolekülen Tumore aufspüren

16.08.2017

Wissenschaftler der Universität Würzburg haben eine komplexe Zuckerstruktur synthetisiert, die spezifisch an das Tumorprotein Galectin-1 andockt. Das könnte einmal dabei helfen, Tumore frühzeitig zu erkennen und zielgenau zu bekämpfen.
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Bild: Illustration einer Leber im menschlichen Körper; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Folgeschäden bei Diabetes: entzündete Leber hebt Cholesterinspiegel

15.08.2017

Entzündungsvorgänge in der Leber führen bei Diabetes zu einem erhöhten Cholesterinspiegel und begünstigen so Folgeerkrankungen an den Gefäßen. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München (TUM) und des SFB 1118 am Universitätsklinikum Heidelberg in Cell Reports.
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Bild: Rekonstruktion einzelner Nervenzellen im elektronenmikroskopischen Gehirn einer Fliegenlarve; Copyright: Universität Konstanz

Die Vermessung des Gehirns

15.08.2017

Ein großer Schritt auf dem Weg zur Entschlüsselung des Gehirns: Katharina Eichler, Doktorandin an der Universität Konstanz, hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit bei dem Konstanzer Neurobiologen Dr. Andreas Thum erstmals das Konnektom der Pilzkörper im Gehirn einer Fliegenlarve (Drosophila melanogaster) beschrieben – den Schaltplan der Nervenzellen.
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Bild: Behandlung einer Hautwunde; Copyright: Medizinische Universität Wien

Biologischer Arzneimittelwirkstoff APOSEC ermöglicht neue Therapieformen bei Hautwunden

14.08.2017

APOSEC ist eine aus weißen Blutkörperchen gewonnene Substanz, die von einer Forschergruppe um den Thoraxchirurgen Hendrik Jan Ankersmit, Leiter des Christian Doppler-Labors für Diagnose und Regeneration von Herz- und Thoraxerkrankungen an der MedUni Wien, entwickelt wurde.
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Bild: rote Blutkörperchen; Copyright: panthermedia.net/juras1077

Blutkrebs: Krankheitsverläufe besser vorhersagbar

11.08.2017

Pionierarbeit: MHH-Wissenschaftler haben einen umfassenden Atlas der Blutbildung erstellt.
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Bild: Hand mit Ultraschallgerät; Copyright: panthermedia.net/Bork

Kindliche Fehlbildungen per Ultraschall erkennen – Feindiagnostik gehört in die Regelversorgung

10.08.2017

Wird mein Kind gesund auf die Welt kommen? Diese Frage beschäftigt werdende Eltern. Antworten geben Ultraschalluntersuchungen schon im ersten Drittel der Schwangerschaft. Doch der Zugang dazu wird vielen erschwert – denn sie sind Selbstzahlerleistungen. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) weist auf die Wichtigkeit dieser Untersuchungen hin.
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Bild: Molekülstruktur; Copyright: panthermedia.net/pol

Ein molekularer Lautstärkeregler

10.08.2017

Vor gut zwei Jahren haben Wissenschaftler der Uni Würzburg entdeckt, dass eine bestimmte Klasse von Rezeptoren mechanische Reize wahrnehmen kann. Jetzt haben sie begonnen, die molekularen Mechanismen zu entschlüsseln.
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Bild: Salmonellen-Erreger mit Filamenten zur Fortbewegung; Copyright: HZI/Manfred Rohde

Achillesferse von Bakterien entdeckt

09.08.2017

HZI-Forscher identifizieren bei Salmonellen ein Protein, das beim Bau des Bewegungsapparates hilft – möglicher Ansatzpunkt für neuartige Medikamente.
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Bild: Nervenzellen; Copyright: panthermedia.net/ktsdesign

Wissenschaftler erforschen an Fruchtfliegen, wie Nervenzellen Reize wahrnehmen

09.08.2017

Sensorische Nervenzellen haben die Aufgabe, Reize unserer Umwelt wahrzunehmen und an das Gehirn weiterzuleiten. Nun haben Wissenschaftler der Universitäten Leipzig und Würzburg erstmals am Tiermodell der Fruchtfliege beobachten können, wie eine bisher wenig erforschte Klasse von Rezeptorproteinen für die Wahrnehmung von mechanischen Reizen in die Kommunikation von Nervenzellen eingreift.
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Bild: Tastatur, Stethoskop und die geschriebenen Worte:

Multiple Sklerose: Schutzeffekt des Antibiotikums Minocyclin noch nicht ausreichend belegt

08.08.2017

Das Antibiotikum Minocyclin verzögert möglicherweise den Ausbruch von Multipler Sklerose (MS). In einer im "New England Journal of Medicine" publizierten Studie erkrankten unter Minocyclin sechs Monate nach einem ersten Schub neurologischer Symptome halb so viele Patienten an MS wie unter Placebo. Nach 24 Monaten war der Schutzeffekt des Antibiotikums allerdings nicht mehr nachweisbar.
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Bild: 3D-Drucker; Copyright: panthermedia.net/aa-w

Ersatzgewebe aus dem 3D-Drucker

08.08.2017

Ersatz für zerstörtes Gewebe aus dem 3D-Drucker gewinnt in der regenerativen Medizin zunehmend an Bedeutung. Die Qualitätskontrolle dieser Ersatzgewebe ist schwierig. Wissenschaftler aus Würzburg und Lübeck testen in einem neuen Forschungsprojekt potenzielle Techniken.
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Bild: Ein Mann arbeitet an einer Laborbank, auf seinem Monitor läuft ein Programm zur Gestenerkennung; Copyright: Fraunhofer IPA/Heike Quosdorf

Laborautomation: vom Notizbuch zur Gestenerkennung

08.08.2017

Wissenschaftliche Forschung lebt seit Jahrhunderten davon, dass Versuche mit höchster Genauigkeit aufgezeichnet werden. Aber trotz aller Fortschritte im Labor selber finden Aufzeichnungen häufig noch immer manuell statt, zum Beispiel in Notizbüchern, Protokollen oder in der EDV. Eine optische Gestenerkennung könnte Wissenschaftlern diese Arbeit in Zukunft abnehmen.
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Bild: von Flammen umgebener Mensch, der sich den Kopf hält; Copyright: panthermedia.net/Sangoiri

In die Röhre statt unters Messer

07.08.2017

Freiburger Neurowissenschaftler erschließen neue Diagnose- und Therapiewege bei Schläfenlappenepilepsie.
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Bild: Röntgenbild einer Lunge ; Copyright: panthermedia.net/Arthit Buarapa

Zellalterung im Lungenepithel

07.08.2017

Eine Lungenfibrose kann möglicherweise auf eine Art Alterungsprozess der Zellen, die sogenannte Seneszenz, zurückgeführt werden. Das zeigen Forscherinnen und Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL).
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Bild: Hand hält Reagenzglas, in dem ein abstraktes DNA-Modell zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/chepko

Biomarker zeigen Aggressivität des Tumors an

04.08.2017

Patienten, die an Dickdarmkrebs im frühen Stadium leiden, könnten in Zukunft von spezifischen Gentests profitieren, die ihre Prognose vorhersagen und dabei helfen, die richtige Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie zu treffen.
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Bild: Elektromikrospkopische Aufnahme von Meningokokken; Copyright: Universitätsspital Bern

Schwere Infektionen bei Kindern auch in der Schweiz verbreitet

04.08.2017

Blutvergiftungen gehören zu den häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern. Viele dieser Infektionen entstehen im Spital. Zu diesen Ergebnissen kommt die nationale Sepsisstudie, welche die Schweizer Kinderkliniken abgeschlossen haben.
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Bild: zwei Fotos vom FlyPi-System; Copyright: Tom Baden/CIN

Laborausrüstung muss nicht teuer sein

03.08.2017

Tübinger Neurowissenschaftler haben ein kostengünstiges Laborsystem für den Selbstbau entwickelt. In der Neurowissenschaft ist die Laborausrüstung oft der größte Kostenfaktor ‒ dabei liefern auch Experimente mit selbstgebauten Setups aus dem 3D-Drucker und mit selbst programmierter Elektronik gute Resultate.
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Bild: Darstellung der Hirnentwicklung in der Petrischale; Copyright: Franco Weth/KIT

Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

03.08.2017

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen.
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Bild: Verschiedene mediterrane Lebensmittel liegen auf dem Tisch; Copyright: panthermedia.net/stockasso

Mediterrane Küche empfiehlt sich auch für nierenkranke Menschen

02.08.2017

Die Arbeitsgruppe "European Renal Nutrition" der "European Renal Association–European Dialysis Transplant Association" (ERA-EDTA) diskutiert in einer Veröffentlichung die Vor- und Nachteile der mediterranen Ernährung bei Nierenpatienten. Grundsätzlich empfiehlt sie diese Diät, sie habe zahlreiche positive Effekte.
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Bild: abstrakte und bunte Darstellung von Proteinen; Copyright: panthermedia.net/Leonid Andronov

Molekularbiologen entdecken eine aktive Rolle von Membranfetten bei der Entstehung von Krankheiten

02.08.2017

Einige Zellen vollführen hochspezialisierte Funktionen und sind unerlässlich für die Koordination vielfältiger Prozesse, beispielsweise regulieren sie den Blutzuckerspiegel durch die Produktion von Insulin. Dem können sie nur nachkommen, indem sie sich auf eine hohe Proteinproduktion spezialisieren.
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Bild: Arzneimittel liegen auf einem Dokument mit dem Titel

Die Behandlung der chronischen Hepatitis C hat in Deutschland eine sehr hohe Qualität

01.08.2017

Zwischen 200.000 und 500.000 Menschen in Deutschland sind mit dem Hepatitis C-Virus infiziert. Die Heilung der chronischen Hepatitis C kann gravierende Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs verhindern. Aktuelle Auswertungen des "Deutschen Hepatitis C-Registers" zeigen, dass die Therapie der Erkrankung in Deutschland auf hohem Niveau erfolgt.
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Bild: Zwei Pillendosen liegen vor vereinfachten Symbolen für Mann und Frau; Copyright: Jan-Peter Kasper/FSU

Getrennte Medizinschränke für sie und ihn

01.08.2017

"Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen." Diesen Satz, wie zahlreiche weitere Bonmots, verdankt die Welt dem großen Loriot. Er war ein Meister darin, die vermeintlichen Gegensätze zwischen Männern und Frauen auf einzigartig komische Weise auszuloten.
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Bild: Frau, die eine Zeichnug von einer Lunge hält; Copyright: panthermedia.net/Monkeybusiness

Molekulare Mikrosysteme: Prävention von Exazerbationen bei Asthma und COPD

01.08.2017

Chronisch-entzündliche Erkrankungen der Atemwege betreffen immer größere Teile der Bevölkerung. Akute Anfälle führen oft zu Verschlimmerungen der Krankheit und reduzieren das Lungenvolumen der Patienten erheblich. Neun Institute eines Forschungsverbundes der Leibniz-Institute arbeiten an Technologien, um Exazerbationen vorherzusagen und dadurch zu verhindern.
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Bild: Finger, dem mithilfe einer Analyse-Kassette Blut abgenommen wird; Copyright: hes_so_valais_wallis

Ohne Verzögerung: Anpassung der Medikamentendosis am Point-of-Care

01.08.2017

Viele therapeutische Medikamente zeigen eine hohe Wirksamkeit, sind aber gleichzeitig auch sehr toxisch. Daher muss ihre Wirkung in regelmäßigen Abständen immer wieder gemessen werden, sodass eine Anpassung der individuellen Medikamentendosis erfolgen kann.
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Bild: rote Blutkörperchen; Copyright: panthermedia.net/ras-slava

Blutstammzellen reagieren selbst auf schwere Infektionen

28.07.2017

Forschende der Universität Zürich zeigen erstmals, dass Blutstammzellen Infektionserreger auch selbst bemerken und sich zu teilen beginnen – also ohne die Signale von Wachstumsfaktoren. Allerdings schädigt diese direkte Produktion von Abwehrzellen die Blutbildung längerfristig, was im Alter zu bösartigen Erkrankungen der Blutstammzellen führen könnte.
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Bild: Das Wort

"Hepatitis eliminieren"- Welt-Hepatitis-Tag 2017

28.07.2017

Impfungen oder zumindest eine frühe Diagnose sind das O und A, um virale Hepatitis weltweit auf lange Sicht einzudämmen – die Krankheit ist immer noch ein globales Weltgesundheitsproblem. Am jährlichen Welt-Hepatitis-Tag soll das Bewusstsein für die Erkrankung und ihre Prävention gestärkt werden.
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Bild: herbstlicher Baum in Form eines Menschenkopfs, der die Blätter verliert; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Basis für neue medikamentöse Therapie bei Demenz

28.07.2017

MHH-Forscher haben Mechanismus entdeckt, der für das Lernen und Erinnern wichtig ist.
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Bild: Chromosomenkette und Mensch, der sie mit der Lupe betrachtet; Copyright: panthermedia.net/Nasir Khan

Kein Gen ist eine Insel

27.07.2017

Gene sind keine Einzelgänger. Wie Perlen auf einer Kette sind sie nebeneinander auf langen DNA-Molekülen, den Chromosomen, aufgereiht. Bis jetzt war wenig darüber bekannt, wie die Position eines Genes auf einem Chromosom seine Evolution beeinflusst.
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Bild: Zeichnung eines Kinderkopfes mit einem Puzzleteil darin; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Chancen für die Behandlung von Kinderdemenz

27.07.2017

Demenz ist keine reine Alterskrankheit – auch Kinder und Jugendliche können davon betroffen sein. Ein Forschungsteam der Universität Würzburg sieht gute Chancen, mit etablierten Medikamenten gegen Kinderdemenz vorzugehen. Kinderdemenzen sind genetisch bedingte Stoffwechselerkrankungen des Gehirns.
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Bild: Mutter mit Kind beim Arzt; Copyright: panthermedia.net/Monkeybusiness

Schwere Erkältungen: Mutationen machen Kinder anfällig

25.07.2017

Vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Forschende haben Genmutationen entdeckt, die Infektionen der Atemwege bei Kindern schwerer verlaufen lassen. In ihrer Studie zeigen sie, wie dies funktioniert.
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Bild: Tumor; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Neue Erkenntnisse zum Einfluss von Viren auf die Entstehung von Krebs

25.07.2017

Welche Rolle spielen Viren und virale Proteine (Onkoproteine) bei der Krebsentstehung? Welchen Einfluss hat dabei die menschlichen Zelle und wie sehen die Ursprungszellen von Tumoren aus, die durch Viren ausgelöst werden?
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Bild:Lunge mit Lungenkarzinom; Copyright: panthermedia.net/maurus

Ursache der Chemo-Resistenz beim kleinzelligen Lungenkarzinom entschlüsselt

24.07.2017

Beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom (Small Cell Lung Cancer - SCLC), das vor allem sehr starke RaucherInnen betrifft, kommt es etwa ein Jahr nach der erfolgreichen Behandlung mit einer zytotoxischen Chemotherapie und Bestrahlung zu einem Rückfall mit Tumorrezidiven, die resistent gegen weitere Chemotherapien sind.
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Bild: trauriges Kind; Copyright: panthermedia.net/zaur.mail.ru

Lese-Rechtschreibstörung rechtzeitig erkennen: Grundlagen für zukünftigen Frühtest gelegt

24.07.2017

Fünf Jahre gemeinsame Forschungsarbeit könnten ihn möglich machen: Einen Frühtest, der die weitverbreitete Lese-Rechtschreibstörung (LRS) rechtzeitig erkennt – und so rund fünf Prozent der Kinder einen langen Leidensweg ersparen könnte.
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Bild: junge Frau nimmt einer anderen jungen Frau Blut ab; Copyright:panthermedia.net / Arne Trautmann

Arztassistent – Beruf mit Perspektive

22.06.2017

Der Beruf des Arztes ist anstrengend und beinhaltet viele verschiedene Tätigkeiten. Schon lange gibt es deshalb Diskussionen, wie Ärzte durch weitere Fachkräfte unterstützt werden können. Eine Lösung: Hilfe durch sogenannte Arztassistenten.
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Bild: Im Bewegungslabor, ein Mann trägt Sensoren auf seinen Beinen und Armen und geht, dabei wird er aufgenommen und beobachtet; Copyright: DAS BILD für ZHAW Gesundheit

Projekt "XoSoft" – Intelligentes ExoSkelett zum Anziehen

01.06.2017

Nach einem Schlaganfall oder aufgrund des Alters, es gibt viele Situationen, in denen Menschen in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkt und auf eine Begleitperson oder ein Hilfsmittel angewiesen sind. Das Projekt XoSoft bietet hierfür eine Lösung an: Ein Soft-Exoskelett, dass wie eine Leggings angezogen werden kann und sich je nach Situation mehr oder weniger versteift.
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Bild: Ein Hand tippt auf ein liegendes Tablet ; Copyright: panthermedia.net / Koson Rattanaphan

Projekt A.L.I.N.A: Fortbildung in der Interdisziplinären Notaufnahme

08.05.2017

Wie können sich Mitarbeiter in der Notaufnahme kontinuierlich, schnell und ohne bürokratische Hürden weiterbilden? Die Antwort liefert das Projekt A.L.I.N.A, das mit speziellen Assistenzdiensten und Lernumgebungen den Mitarbeitern neue Tools an die Hand gibt. Welche und wie sie funktionieren, darüber sprachen wir mit Prof. Sabine Blaschke von der Universitätsmedizin Göttingen.
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Bild: Junge Inderin im gelben Sari telefoniert mit einem Handy; Copyright: panthermedia.net/iphemant

Medizintechnik für Indien – der Markt der Zukunft?

02.05.2017

Indien ist ein Land der Widersprüche. Zum einen gibt es Ballungszentren mit modernster Technologie auch in der Gesundheitsversorgung. Zum anderen leben Zweidrittel der Bevölkerung nach wie vor unter hygienisch und finanziell schwierigen Bedingungen auf dem Land. Trotzdem oder gerade deshalb, interessieren sich immer mehr Medizintechnikfirmen aus der ganzen Welt für diesen Markt.
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Bild: Kompass, dessen Nadel auf das Wort

Technologie: Indien bietet Potenzial für Forschung und Entwicklung

02.05.2017

Wenn es um die Herstellung und Entwicklung von Technologieprodukten geht, denken viele direkt an Deutschland, Japan, die USA oder Taiwan. Dass ein Schwellenland wie Indien ebenfalls viel Potenzial bietet, ist häufig unbekannt. Dabei stehen hier sehr viele Fachkräfte und ebenso viel Fachwissen zur Verfügung.
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Bild: Demonstartor; Copyright: Leibniz-IPHT

Mit Bildgebung sepsiserregenden Pilzen auf der Spur

03.04.2017

Patienten mit einer Sepsis müssen so schnell wie möglich behandelt werden, denn davon hängt ihr Überleben ab. Wichtig ist daher, möglichst früh mit einer gezielten Therapie zu beginnen. Dafür ist es notwendig, den Erreger genau zu identifizieren. Das ist bei einer Pilzsepsis besonders schwierig.
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Bild: Grafische Darstellung von Europa mit kleinen Figuren darauf zur Darstellung der Bevölkerung; Copyright: panthermedia.net/Takahase Segundo

Krankenhauskeime: Erreger kennen keine Grenzen

03.04.2017

Vieles ist in Europa einheitlich geregelt, die Krankenhaushygiene und der Umgang zum Beispiel mit MRSA im Krankenhaus sind es nicht. Eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen haben die Niederlande inne. Doch können andere Länder dieses System einfach übernehmen? Und wodurch unterscheidet es sich? MEDICA hat dazu den Experten Prof. Alexander W. Friedrich befragt.
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Bild: Eine Petrischale mit gelblichen Bakterienkulturen auf schwarzem Grund; Copyright: panthermedia.net/kwanchaichaiudom

Labormedizin: Infektionen schnell und vorausschauend begegnen

03.04.2017

Das Labor ist eine der wichtigsten, zentralsten Einrichtungen für die Patientenversorgung. Im Labor werden akute, chronische und vererbbare Krankheiten diagnostiziert, regelmäßig der Verlauf von Erkrankungen wie Diabetes kontrolliert oder es werden Biomarker gesucht, auf die die Krebstherapie abgestimmt werden kann.
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Bild: Grafische Darstellung der generischen Architektur der KDI; Copyright: FAU Erlangen-Nürnberg Medizinische Fakultät

Medizinische Datenbanken: Eine für alle und alle für eine

01.03.2017

Im Projekt "KDI – Klinische Datenintelligenz" versuchen Forscher unterschiedlichste Daten zusammenzuführen, um sie sowohl für Kliniker als auch für Wissenschaftler nutzbar zu machen. In Anbetracht der Menge unterschiedlicher Daten, eine gewaltige Aufgabe. Dr. Martin Sedlmayr erklärt im Gespräch mit MEDICA, wie das Projekt gestaltet wird.
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Bild: Verschiedene Augenstents, die neben einer Münze liegen; Copyright: I.Chen

Stent statt Augentropfen: Eine neue Methode für Patienten mit Grünem Star

01.02.2017

Stents zur Behandlung eines Glaukoms sind nicht neu, werden allerdings noch nicht sehr lange regelmäßig den Patienten implantiert. Dies ändert sich jedoch, weshalb MEDICA.de nachgefragt hat: Was können die Glaukom-Mini-Stents und für wen sind sie geeignet? Prof. Norbert Pfeiffer hat unsere Fragen beantwortet.
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Bild: Bild eines Vogels in Graustufen und verschwommen; Copyright: Universitätsklinikum Tübingen

Mit Gentherapie gegen Achromatopsie

01.02.2017

Achromatopsie ist eine seltene erbliche Augenerkrankung. Neben kompletter Farbenblindheit leiden die Patienten vor allem unter einer geringen Sehschärfe und einer hohen Blendungsempfindlichkeit.
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Bild: Drei Ärzte bei einer Besprechung; Copyright: KiTZ/Philipp Benjamin

Kindertumorzentrum: Therapie gebündelt unter einem Dach

02.01.2017

Kinder müssen ganz anders behandelt werden als Erwachsene – auch in der Onkologie. Kinder brauchen aber nicht nur neue und andere Behandlungskonzepte, die es zu erforschen gilt. Sie brauchen auch Halt durch ihre Familien, die während der Behandlung in ihrer Nähe sein müssen. Unterbringung, Forschung und Anwendung – all das kann ein Kindertumorzentrum bieten.
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Bild: Grafik eines Ebolavirus vor blauem Hintergrund ; Copyright: panthermedia.net/krishna creations

Wer bin ich? Viren auf der Nanofeder

21.12.2016

Im Projekt VIRUSCAN, gefördert durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, erforscht unter anderem Dr. Charlotte Uetrecht aus Hamburg einzelne Viren, um sie später auf einer Nanofeder bestimmen zu können. MEDICA.de wollte wissen: Wie funktioniert das?
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Eileen Stark bereitet Dominik Wetzel für eine Messung vor; Copyright: WHZ/Helge Gerischer

Querschnittslähmung: Muskeln mittels elektrischer Impulse bewegen

22.11.2016

Etwa 1.800 Mal im Jahr passiert es: Nach einem Unfall beim Sport oder im Straßenverkehr wird das Rückenmark einer Person so verletzt, dass Nervenbahnen durchtrennt werden und sie querschnittsgelähmt sind. Forscher wollen nun eine Software entwickeln, die Hirnsignale von querschnittsgelähmten Patienten misst und durch ein System elektrische Impulse aussendet.
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Foto: Hand einer Person im Krankenhausbett, daneben der Rufknopf; Copyright: panthermedia.net/bignai

Aber sicher: Elektronische Rufanlagen im Krankenhaus

02.11.2016

Jeder Krankenhauspatient kennt sie, doch kaum einer macht sich Gedanken wie sie funktionieren: Rufanlagen. Dabei erfüllen sie eine wichtige Funktion, denn bei einem Notfall "rufen" sie Hilfe. Kaum auszudenken was passiert, wenn sie nicht funktionieren. Deshalb unterliegen sie strengen Sicherheitsbestimmungen. Wir haben mit Dr.-Ing. Matthias Rychetsky gesprochen, der sich mit Rufanlagen auskennt.
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Bild: Grafik eines Kopfes innerhalb eines Computernetzwerks - viele Linien und bunte Farben; Copyright: panthermedia.net/Andrew Ostrovsky

Mein Avatar und ich – die Digitalisierung von Gesundheitsdaten

04.10.2016

Avatare sind bislang nur in Computerspielen anzutreffen. Doch wenn es nach den Forschern des EU-weiten Projektes www.myhealthavatar.eu geht, dann wird sich dies bald ändern.
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Bild: Dunkelhaarige, lächelnde Frau im Arztkittel; Copyright: UKR

Darmerkrankungen: Mehr Patientenkomfort und Autonomie dank App

04.10.2016

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa treten gehäuft in jungen Jahren auf und konfrontieren die Betroffenen ihr Leben lang. Der Gang zur Kontrolluntersuchung alle zwei bis drei Monate ist da Routine. Eine speziell entwickelte App soll nun Abhilfe schaffen.
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Bild: Hybrid-OP; Copyright: Philips GmbH

Hybrid-OP: Der OP der Zukunft, schon heute?

01.09.2016

Bei einer OP steht der Patient im Mittelpunkt. Er soll möglichst schonend und wirkungsvoll therapiert werden, weshalb der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC) geht. Doch je kleiner die Eingriffe werden sollen, desto besser muss auch die Technologie sein. Der Hybrid-OP verbindet Chirurgie und Bildgebung miteinander und ersetzt immer mehr klassische offen-chirurgische Techniken mit MIC.
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Bild: Sofwareoberfläche; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Zelle unter Beobachtung: "Mit der Software können wir die Entwicklung im Video studieren"

08.08.2016

Was passiert während sich Stammzellen differenzieren? Welche molekularen Eigenschaften haben sie? Fragen, die nun mithilfe einer neuen Open-Source-Software einfacher beantwortet werden sollen. Wir sprachen mit Prof. Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München, der an der Entwicklung der Software beteiligt war.
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Foto: Modernes leeres Krankenhausbett

Textilien in Krankenhaus und Praxis – Es geht den Keimschleudern an den Kragen

01.06.2016

In manchen Krankenhäusern ist das Statussymbol der Mediziner schon lange verboten – der Arztkittel. Untersuchungen hatten ergeben, dass besonders die Ärmel mit verschiedenen Erregern belastet waren. Doch nicht nur Arztkittel können im Gesundheitsbereich Keime übertragen. Verschiedene Textilien kommen dort zum Einsatz. Wäre es deshalb nicht sinnvoll, diese antimikrobiell auszurüsten?
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Foto: Drei Männer posieren bei der Verleihung einer Urkunde

Herzinsuffizienz: Früherkennung mit dem Ultraschall

02.05.2016

Herzinsuffizienz ist eine starke Belastung für die Patienten, denn sie schränkt die alltägliche Leistungsfähigkeit stark ein und raubt ihnen die Energie. Kinder sind, aufgrund ihres großen Bewegungsdranges, davon besonders schwer betroffen. Häufig fällt die Erkrankung aber erst auf, wenn die körperliche Leistung schon abnimmt. Eine Früherkennung könnte das verhindern.
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Foto: Keramikgelenke

Kniegelenk auf Knopfdruck

22.04.2016

Wie kann man Keramiken drucken, welchen Zweck erfüllen sie und wie profitiert die Medizintechnik davon? Antworten liefert Dr.-Ing. Tassilo Moritz vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS.
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Foto: Schwangerschaftstest

Katastrophenmedizin oder katastrophale Medizin?

04.01.2016

Für die meisten Europäer liegt es schon lange zurück, für die Bewohner Westafrikas sind die Folgen der Ebola-Epidemie, die im Dezember 2013 begann und bis heute andauert, deutlich zu spüren. Rund 11 300 starben bei der Epidemie bislang, mehr als 28 000 erkrankten. Auch wenn der Ausbruch mittlerweile in vielen Ländern gedämmt scheint, in einigen Orten treten nach wie vor neue Fälle auf.
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Foto: Magnet zeichnet zickzack Linie

Magnetogenetik: Nervenzellen die Richtung vorgeben

01.12.2015

Könnte man Zellen im Gehirn dazu anregen in eine bestimmte Richtung zu wachsen, würde man bei Parkinsonpatienten vermutlich eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreichen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Projekt MAGNEURON mit diesem Ansatz. Gefördert wird das Projekt von der EU mit rund 3,5 Millionen Euro.
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Foto: Chirurg bedient Roboter

Robotik: Operation mit Gefühl

02.11.2015

Minimal-invasive Eingriffe sind schonender für den Patienten, haben aber einen entscheidenden Nachteil für den Chirurgen: Er kann nicht direkt mit dem Operationsfeld interagieren. So entgehen ihm manchmal Eindrücke, die für den Erfolg des Eingriffs sehr wichtig sind. Hier kann der Chirurgieroboter MiroSurge helfen, der ein Feedback an den Chirurgen weiterleitet.
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Vom Periodensystem in die Medizin: Silizium für die Theranostik

01.10.2015

Seit einiger Zeit werden Halbleiter-Nanopartikel für bio-medizinische Anwendungen erforscht. Dabei sind sie nicht nur Millionstel Millimeter klein, sondern bieten ein großes Potenzial für die Diagnostik und Therapie, der sogenannten Theranostik, von Krebs. Sie dringen in Zellen ein, werden durch Ultraschall-Strahlung in Bewegung versetzt und zerstören die Zellen durch die ausgelöste Vibration.
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Theranostik: Komplexe Partikel für die Medizin von morgen

01.10.2015

Sie ist ein Kofferwort, eine Vermischung von zwei Wörtern. Damit spart sie uns Zeit und Arbeit beim Sprechen, denn der menschliche Sprachapparat ist träge. Und sie beschreibt einen Koffervorgang: die Kombination von zwei Vorgängen in der Medizin, die normalerweise getrennt sind. Die Rede ist von Theranostik.
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01.09.2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Foto: großer Supercomputer

Big Data: Den Fluch der Dimension brechen

28.08.2015

Der Begriff Big Data ist komplex. Beschreibt er einmal die Datenmenge selbst, bezeichnet er im anderen Moment die Technologie, die zum Sammeln und Auswerten der Daten notwendig ist. Fakt ist: Aus der Medizin ist Big Data nicht mehr wegzudenken. Datengestützte Modelle helfen nicht nur die medizinische Forschung voran zu bringen, sondern auch Therapieentscheidungen zu erleichtern.
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Radiopharmazeutika: Individualisierte Diagnostik und Therapie

03.08.2015

Bösartige Tumoren können mit Röntgenstrahlen bekämpft werden - meistens durch Bestrahlung von außen. Nuklearmediziner erreichen dies auch im Inneren des Körpers mit radioaktiv markierten Substanzen, den Radiopharmazeutika. Auch für die Diagnostik bieten sie einen großen Mehrwert, solange ihnen ein spezifisches Ziel zugewiesen werden kann.
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Foto: Menschen mit bedeckten Gesichtern

Datenschutz: Ist medizinische Forschung anonymisierbar?

08.07.2015

Elektronische Patientenakten, Telemedizin, Clouds und Big Data: Fragen des Datenschutzes tauchen überall im digitalisierten Gesundheitswesen auf. Aber wie sieht es eigentlich fern der Anwendung, an den Grundlagen der Medizin, aus? Können Patientendaten und Persönlichkeitsrechte in der Forschung geschützt werden, wenn sich mehrere Zentren und zahllose Forscher an Studien beteiligen?
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EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01.07.2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
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Foto: Mini-Organ-Chip

Künstlicher Mini-Organismus: Wenn das Herz auf einem Chip schlägt

08.06.2015

Den menschlichen Organismus im Miniformat nachbauen – Forscher vom Fraunhofer IWS trauten sich an diese Herausforderung. Sie entwickelten ein kompaktes System, in dem verschiedene physikalische Prozesse auf einem Chip nachgeahmt werden können. So ist es auch möglich, die Herz- oder Lungenfunktionen zu imitieren.
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Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

01.06.2015

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01.06.2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Gesetzliches Hautkrebsscreening: "Es geht nicht nur um die Mortalität"

04.05.2015

Der lang ersehnte Evaluationsbericht zum Hautkrebsscreening-Angebot der Krankenkasse liegt seit Ende April 2015 endlich vor. Wir sprachen mit Dr. Ralph von Kiedrowski, Mitglied des Vorstands Berufsverband Deutscher Dermatologen, was das Screening leisten kann und wie er den Bericht des G-BA versteht.
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Foto: Kniegelenksspiegelung

Knorpelregister: "Wir generieren völlig unabhängige Daten"

23.03.2015

Nutzt dem Patienten die Behandlung oder nicht? Wie viele Patienten werden aufgrund eines Knorpelschadens am Kniegelenk behandelt? Welcher Eingriff wird am häufigsten durchgeführt? Diese und andere Fragen sollen zukünftig mithilfe eines neuen Knorpelregisters beantwortet werden können, das die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie im Oktober 2013 ins Leben gerufen hat.
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Krisenmanagement: Die Gesamtheit im Blick

02.03.2015

Wie sollte ein Krankenhaus in einer Krisensituation am besten reagieren und auf welche Krisenfälle sollte es vorbereitet sein? Wir sprachen zum Thema mit Prof. Ronald Glasberg von der SRH Hochschule Berlin.
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Foto: Ensminger und Gummert halten Silikonherz

Aortenklappenprothese: präzise Operationsvorbereitung dank Silikonherz

23.02.2015

Eine 80-jährige Patientin benötigt eine neue Aortenklappenprothese. Da die alte stark verkalkt ist, öffnen die Segel nicht mehr richtig. Aufgrund verschiedener Faktoren gilt die Patientin als inoperabel. Um ihr dennoch eine Operation zu ermöglichen, haben Spezialisten des Herz- und Diabeteszentrums NRW den Eingriff anhand eines originalgetreuen 3D-Modells des Herzes vorbereitet.
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Foto: Geordnete und beschriftete Objektträger

Gewebelagerung: "Unsere Top-Biobanken sind international taktgebend"

02.02.2015

Nur Projekte mit solider Basis haben auf Dauer Erfolg. Das gilt auch in der Wissenschaft. Für die biomedizinische Grundlagenforschung sind Biobanken der wichtigste Baustein dieser Basis: Dort gelagerte hochwertige Gewebeproben ermöglichen erst aussagekräftige Forschung - beispielsweise bei der Suche nach den Ursachen für Tumorentstehung.
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Foto: Interagierende Proteine

CED: Wenn Genetik und Umwelt zusammenspielen

05.01.2015

T-Zellen sind die Wächter unseres Immunsystems. Weisen sie Veränderungen auf, kann es zu starken Entzündungsreaktionen im Körper kommen. Bei Personen, die von einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung betroffen sind, wird vermutet, dass ihre T-Zellen nicht richtig funktionieren. Zwei Proteine, die auf aktivierten T-Zellen zu finden sind und miteinander agieren, wurden nun genauer untersucht.
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Foto: Gerät zur Produktion standardisierter Wunden

ARTcut: Standardisierte Verletzung von Hautmodellen für die Wundheilungsforschung

08.12.2014

Vergleichende Forschungsmodelle in der Wundheilungsforschung sind unerlässlich, um neue Therapien für chronische Wunden zu evaluieren. Studien müssen somit gleichwertige Grundvoraussetzungen aufweisen und an ähnlichen Wunden durchgeführt werden. Ein Forscherteam arbeitet aus diesem Grund an einem automatisierten Verfahren, um standardisierte Wunden in Hautmodellen zu setzen.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01.12.2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Grafik: Viele verschiedene Menschen als Comicfiguren

Bevölkerungsstudie: "Wir möchten die Probanden über viele Jahre begleiten"

24.11.2014

Wie entwickeln sich Volkskrankheiten und kann man sie verhindern, wenn man auslösende Faktoren kennt? Eine neue Nationale Kohorte soll in den kommenden Jahren antworten liefern. Mit eingebunden in die Studie ist das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen. Wir sprachen mit Dr. Kerstin Wirkner , die die Studie in Leipzig mit betreuen wird.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Wundbehandlung mit Fischhaut

03.11.2014

Die Behandlung von chronischen Wunden ist äußerst problematisch. Sie heilen oft Monate oder sogar Jahre lang. Manchmal heilen sie gar nicht, was zu 100.000 Amputationen jährlich allein in den USA führt. Eine neue Technologie aus Island, die auf Fischhaut basiert und bereits klinisch angewendet wird, ermöglicht eine bessere Heilung von chronischen Wunden und Brandwunden.
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Foto: Dr. Anna-Maria Liphardt

Labor im Weltall: Dem Knorpelabbau auf der Spur

01.10.2014

Am 10 November 2014 wird der Raumfahrer Alexander Gerst von der ISS auf die Erde zurückkehren. Dann wird er nicht nur sehnsüchtig von seiner Familie empfangen werden, sondern auch von Dr. Anna-Maria Liphardt vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln.
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Foto: Nanodiamant

Nanodiamanten: "Unser Ziel ist nicht, eine spezielle Krankheit diagnostizieren zu können, sondern der Medizin ein universelles Werkzeug zur Verfügung zu stellen"

22.09.2014

Sie sind nicht nur „a girl's best friend“, sondern auch wichtige Helfer in der Medizin: Diamanten. Letztere sind allerdings so klein, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Dr. Patrick Happel von der Ruhr-Universität Bochum erforscht sogenannte Nanodiamanten. Sie sollen einmal dabei helfen die medizinische Bildgebung deutlich zu verbessern.
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Wachkoma: Hirnstimulation durch Laserstrahl

01.09.2014

Die Öffentlichkeit bemerkt Erkrankungen erst dann, wenn Prominente Patienten werden: Im Frühjahr 2014 fiel Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher nach einer Kopfverletzung bei einem Skiunfall für mehrere Monate ins Koma. Solche Unfälle zeigen, wie empfindlich das Gehirn auf Schäden reagiert. Hirnstimulation könnte möglicherweise die Rehabilitation bei Wachkomapatienten unterstützen.
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Kinderanästhesie: "Einen eigenen Facharzt würde ich ablehnen"

01.09.2014

Müssen bereits die Kleinsten in den OP-Saal sorgen sich nicht nur die Eltern. Für das gesamte OP-Team ist diese Situation eine besondere Herausforderung, denn Kinder sind immer ganz besondere Patienten.
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Foto: Hand hält Würfel mit der Formel für Magnesium

Resorbierbares Stützgeflecht aus Magnesium: "Die Patches müssen der Bewegung des Herzmuskels folgen"

08.08.2014

Ein aus Magnesium bestehendes Implantat soll bald Patienten helfen, die im Hochdruckbereich des Herzens eine Schädigung aufweisen. Das Implantat schütz eine Gewebematrix, an der neue Zellen wachsen sollen, die das betroffene Gewebe ersetzen. Das Implantat selbst soll sich nach einigen Monaten rückstandlos auflösen. MEDICA.de sprach mit Dr.-Ing. Thomas Hassel über das spannende Projekt.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01.07.2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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Foto: Ältere Frau spricht am Telefon

Studie zur Betreuung chronisch Kranker: "Coaching kann Geld einsparen"

10.06.2014

Die Techniker Krankenkasse führte eine Studie zum Thema "Telefon-Coaching hilft Schwerkranken und spart Kosten" durch. Wir sprachen mit Günter van Aalst über die interessanten Ergebnisse.
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Sport und Krebs: kein Allheilmittel, aber notwendige Unterstützung

02.06.2014

Wann Sport als gesund gilt, wie oft er betrieben werden sollte und welche Wirkung er auf den Körper hat – diese Fragen wurden in den letzten Jahrzehnten stets unterschiedlich beantwortet. Viele in der Vergangenheit durchgeführte Studien bestätigen jedoch die Annahme, dass Sport und Bewegung immer der Gesundheit nützen und zwar auch, wenn man bereits erkrankt ist.
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Mobile Assistenzsysteme: "Das Gerät meldet automatisch, dass etwas nicht in Ordnung ist"

02.05.2014

Im Alter aktiv und mobil sein - wer möchte das nicht? Menschen, die unter Demenz leiden, können davon oftmals nur träumen. Die Angst den Weg nicht mehr nach Hause zu finden oder im Notfall keine Hilfe zu erfahren, führt dazu, dass viele Betroffene ihren Lebensraum stark einschränken. Dabei gibt es viele Menschen, die mit einer leichten Demenz durchaus noch aktiv am Leben teilnehmen könnten.
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Grafik: Raumstation

"Studien mit Mikroschwerkraft deuten darauf hin, dass Stammzellwachstum im Weltraum schneller abläuft"

22.04.2014

Die Internationale Raumstation ISS ist nicht nur das größte künstliche Objekt im Weltraum. Sie ist auch ein Labor für Physiker, Chemiker, Biologen und Mediziner, das mit ungefähr 28.000 Stundenkilometern in rund 400 Kilometern Höhe die Erde umkreist. Und dank dieses Standortes könnte die ISS eines Tages auch einen wichtigen Beitrag zur regenerativen Medizin leisten.
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Foto: Chef und Mitarbeiter

"Mitarbeiter, die ihre Begabungen mit Lust einbringen, bleiben gesund"

08.04.2014

Dr. Walter Kromm, Master of Public Health, ist nicht nur Allgemeinarzt, sondern auch Gesundheitsberater für Führungskräfte. In seiner langjährigen Tätigkeit stellte er immer wieder fest, wie wichtig die Gesundheit der Mitarbeiter für die Gesundheit des gesamten Unternehmens ist.
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"Einige Krankenhäuser nutzen Technologien aus dem Weltraum"

24.03.2014

Er ist eine Art "Pille" McCoy, denn er hält Astronauten fit: Dr. Simon Evetts ist bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA verantwortlich für die Gesundheit der Weltraumfahrer. MEDICA.de sprach mit ihm über Astronautensport, Weltraumtechnologie und den Nutzen für uns Erdbewohner.
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Foto: Ärztin spricht mit Mädchen

"Pädiatrische Erkrankungen machen oft eigene Entwürfe notwendig"

10.03.2014

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und können auch nicht so behandelt werden. Diese Erkenntnis haben Mediziner zwar verinnerlicht, Gerätehersteller tun sich damit aber schwer: Der Markt für pädiatrische Medizinprodukte ist sehr klein und Forscher haben Schwierigkeiten, ihre Ideen als kommerzielle Produkte umzusetzen.
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Seminare für Ärzte: "Für die Sicherheit ihrer Patienten sind Ärzte verpflichtet, sich fortzubilden"

04.03.2014

Fortbildungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Arztberufes, denn die Forschung liefert immer wieder neue Erkenntnisse, die früher oder später Eingang in die Behandlung von Patienten finden.
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"Ein MRT-Gerät von der Größe von zwei bis drei Schuhkartons könnte man sich bald auf den Schreibtisch stellen"

24.02.2014

Magnetresonanztomografie (MRT) ist in der Diagnostik ein gängiges Verfahren. Mit Millionen Kernspins erzeugt es ein Signal, das wiederum in Bilder umgewandelt wird. Um die Kernspins auszurichten, verwendet man sehr große Magneten. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Freiburg erforschen eine neue Methode, die ohne teure Magnete auskommt.
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"Man weiß nicht, warum bestimmte Pharmaka besonders gut binden und andere kaum"

10.02.2014

Die kleinsten Proteinstrukturen möchte Prof. Joachim Heberle von der Freien Universität Berlin unter dem Mikroskop sichtbar machen. Mit einem aus der Physik stammenden Infrarotmikroskop soll es ihm gelingen. Welche Technik dahinter steckt und was er in Zukunft damit noch untersuchen möchte, darüber sprach er mit MEDICA.de.
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Radiologie und Technik: "Es wurden zahlreiche Phantomstudien durchgeführt, welche die Vorteile dieses neuartigen CT-Systems belegen"

03.02.2014

Radiologen kommen bei der Behandlung von Krebs meist erst nach den Onkologen zum Zug. Dabei hält die moderne Radiologie mittlerweile auch Behandlungen bereit. MEDICA.de sprach mit Prof. Stefan Schönberg, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim, über den Einsatz eines neuartigen Computertomografen und seine Vorteile für die Patienten.
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"Das immunsensorische System geht über die eigentlichen Immunzellen hinaus"

22.01.2014

Es ist Wächter des Körpers und unter Umständen sein Feind: Das Immunsystem schützt uns auf zellulärer Ebene vor Eindringlingen, kann aber auch schwerwiegende Erkrankungen auslösen, wenn es den Körper selbst fälschlich als Bedrohung erkennt. Molekulare Rezeptoren im gesamten Körper ermöglichen diese „Wahrnehmung“ dessen, was im Körper geschieht.
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Foto: Mann und Frau beim Arzt

"Geschlechterabhängige Umstellungen in Diagnostik und Therapie werden zu erwarten sein"

15.01.2014

Die Gleichstellung von Frau und Mann ist in der westlichen Welt seit vielen Jahren Thema und wird bereits an vielen Stellen erfolgreich umgesetzt, auch wenn es noch einige Hürden zu nehmen gilt - man denke nur an die Einführung einer Frauenquote in den Führungsetagen.
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"Das Virus manipuliert die Wirtszelle auf unterschiedlichen Ebenen"

08.01.2014

Erkrankungen des Herzens können durch spezielle Viren ausgelöst werden, die den Herzmuskel befallen. Medikamente dagegen könnten durchaus entwickelt werden, wenn das Virus nicht mutiert.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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Klinische Studien: "Registry-embedded clinical trials stellen den Weg in die Zukunft dar"

06.01.2014

Selbst medizinische Risikoprodukte werden nicht immer so sorgfältig geprüft wie nötig – sei es aus krimineller Energie, mangelndem Know-how oder Kostengründen. Eine Überarbeitung der klinischen Studienverfahren kann nicht nur Schlupflöcher und methodische Schwächen beseitigen. Danach können Produkte und Verfahren auch schneller in die allgemeine Versorgung eingeführt werden.
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