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Bild: Hand-Prothese und menschliche Hand; Copyright: MedUni Wien

Bionische Rekonstruktion nach Hand-Amputation

16.01.2019

Heutige Prothesen ermöglichen PatientInnen nach Hand-Amputationen große Fortschritte im Alltagsleben im Vergleich zu früheren prothetischen Rekonstruktionsverfahren. Der Körper kann mit der Prothese durch einen chirurgischen Nerventransfer besser verbunden werden, wobei funktionslos gewordene Nerven der amputierten Extremität verlegt werden.
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Bild: Ohr-Implantat; Copyright: Empa

Ohren - Implantate aus Nanozellulose

16.01.2019

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3-D-Druck fertigen zu können.
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Bild: Stethoskop auf medizinischen Huntington-Unterlagen; Copyright: panthermedia.net/ Premium shots

Schnellere Diagnose der Huntington-Krankheit

15.01.2019

Die Huntington-Krankheit und einige weitere Hirnerkrankungen werden durch überlange DNA-Sequenzen verursacht. Vom SNF geförderte Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Länge der mutierten Gene schnell und einfach bestimmen lässt.
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Bild: „Smarte“ Kleidung mit hochentwickelter Motion Capturing-Technologie; Copyright: wearHEALTH

Smarte Kleidung für den Alltag

15.01.2019

Xenoma, wearHEALTH, eine Forschungsgruppe der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) starten eine Kooperation, durch die "smarte" Kleidung mit hochentwickelter Motion Capturing-Technologie kombiniert und so tragbare Sensorik unmittelbar für verschiedene Anwendungen in Sport, Gesundheit und Industrie verfügbar wird.
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Bild: mehrere Impfstoffe in Behältern; Copyright: panthermedia.net / alexraths

Impfen ganz ohne Nadel

14.01.2019

Bisher hat man mit dem Impfen stets auch eine Nadel verbunden. Das kann sich bald ändern, denn der University of Sydney ist gelungen, ein Instrument zu entwickeln, mit dem schmerzlos geimpft werden kann. Gleichzeitig werden damit die Kosten dramatisch gesenkt, da keine Kühlkette für den Impfstoff benötigt wird.
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Bild: Büroklammer (links) neben einer supermikrochirurgischen Nadel (rechts); Copyright: UniversitätsSpital Zürich

Mikroskopische Rekonstruktion des größten Lymphgefäßes

14.01.2019

Bei Tumoroperationen am Hals oder in der Brusthöhle werden mitunter größere Lymphgefäße durchtrennt. Diese konnten bis anhin nicht wiederhergestellt werden, was lebensbedrohlich sein kann. Das Team um die plastische Chirurgin Nicole Lindenblatt vom USZ hat zum ersten Mal in der Schweiz das größte Lymphgefäß des Körpers rekonstruiert.
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Bild: Socke TelePark; Copyright: Marc Eisele, Universitätsklinikum Dresden

Freier leben dank Telemedizin – „TelePark“- Projekt für Parkinson-Patienten

08.01.2019

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, bei der Patienten hauptsächlich an Bewegungsstörungen leiden. Dadurch können sie den Alltag nur schwer bewältigen. Regelmäßige Arztbesuche und Therapiestunden sind notwendig. "TelePark" - ein Projekt, bei dem diverse bewegungsbezogene Parameter mithilfe von Sensoren und Apps erfasst werden, soll ihnen eine bessere Lebensqualität bieten.
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Bild: Zwei Frauen stehen vor einem CT-Gerät; Copyright: TU Dresden/Stephan Wiegand

Individualisierte Therapie bei Kopf-Hals-Tumoren

07.01.2019

Patienten mit bösartigen Tumoren im Mund- und Rachenraum leiden trotz erfolgreicher Behandlung oft ein Leben lang unter schweren Nebenwirkungen. Ärzte am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und am NCT Heidelberg wollen nun in einer klinischen Studie prüfen, ob sich durch eine individualisierte Strahlentherapie die negativen Folgen der Therapie reduzieren lassen.
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Bild: Struktur des aktiven Mangan-Katalysators in Wasser; Copyright: Universität Göttingen

Die grüne Alternative der Medikamentenherstellung

03.01.2019

Zur Herstellung von Medikamenten, Pflanzenschutzmitteln und Smartphonedisplays werden zumeist Verfahren eingesetzt, die kostenintensiv sind und eine große Menge an Abfall erzeugen. Wissenschaftlern der Universität Göttingen ist es jetzt gelungen, eine ressourcenschonende, „grüne“ Alternative zu entwickeln. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Catalysis erschienen.
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Bild: Arzt hält Neurostimulator des Zungenschrittmachers und ein Bild; Copyright: Michael Bogár / Uniklinikum Würzburg

Zungenschrittmacher als Therapieoption bei obstruktiver Schlafapnoe

03.01.2019

An der HNO-Klinik des Uniklinikums Würzburg wurde im Dezember 2018 dem ersten Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe ein Zungenschrittmacher implantiert. Das System sorgt dafür, dass dessen Atemwege während des Schlafs offen bleiben.
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Bild: digitale Erfassung eines Auges; Copyright: panthermedia.net / cosmin momir

Digitaler Blick ins Auge - wenn Algorithmen Diabetes diagnostizieren

02.01.2019

Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist mittlerweile eine Volkskrankheit. Immer mehr Menschen leiden an dieser chronischen Stoffwechselerkrankung. Neben älteren Diagnoseverfahren hat sich das digitale Netzhaut-Screening bewährt - eine vielversprechende Methode, die in Zukunft auch bei der Diagnose weiterer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen wird.
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Bild: Frau am Tisch, die Smartphone bedient und von Utensilien für die Diabetes-Therapie umgeben ist; Copyright: panthemedia.net/Lev Dolgachov

Diabetes digital – smarte Unterstützung für Diabetiker

02.01.2019

Glukosewerte messen, Kohlenhydrate schätzen, die richtige Insulinmenge ausrechnen und alle Ergebnisse festhalten – Diabetes ist eine datenlastige Krankheit, die von den Betroffenen viel Disziplin und Aufmerksamkeit erfordert. Die Folgen: Vernachlässigung der Tagebuchführung, geschönte Werte oder Berechnungsfehler. Abhilfe schaffen digitale Technologien, die riesige Datenmengen problemlos managen.
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Bild: Klosneuvirus-Partikel unter dem Elekronenmikroskop; Copyright: Schulz et al.

Einheitliche Qualitätsstandards für die Virenforschung

21.12.2018

Internationales Konsortium stellt Richtlinien und Praxisempfehlungen für die Erforschung neuer Viren auf.
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Bild: Kniegelenke; Copyright: shutterstock

Netzwerk aus Proteinen beeinflusst Fortschreiten der Arthrose

21.12.2018

Ein Netzwerk aus zuckerbindenden Proteinen, den Galektinen, spielt eine wichtige Rolle in der Degeneration von Knorpelgewebe bei Arthrose. Diesen Zusammenhang konnte eine Forschungsgruppe der MedUni Wien in Kooperation mit internationalen Studienpartnern aufzeigen. Bestimmte Galektine werden bei Arthrose von den Knorpelzellen selbst produziert und beschleunigen den Abbauprozess der Knorpelmatrix.
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Bild: Portrait von Prof. Christian Eggeling; Copyright: Anne Günther/FSU

Erhellende Einblicke in die "Dunkelkammer Zelle"

20.12.2018

Das Institut für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) erhält ein hochmodernes MINFLUX-Mikroskop. Prof. Christian Eggeling und sein Team hatten Erfolg mit ihrem Antrag "Minflux-Jena – Advancing Single-Molecule Detection in Cell-Biological Research" bei der aktuellen Großgeräteinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
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Bild: Ansammlung von weißen

Mit Nanopartikeln gegen multi-resistente Keime

20.12.2018

Antibakterielle Nanopartikel besitzen das Potential als effektive Antibiotika breite Anwendung zu finden. Bislang konnten sie jedoch die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen. Einen "Trick", wie Nano-Antibiotika dennoch Einzug in den klinischen Alltag halten könnten, haben jetzt Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz entdeckt.
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Bild: Frau legt ihre Arme um den Netzhautscanner und guckt lächelnd zur Seite in die Kamera; Copyright: Mimo AG

Aufnehmen, verarbeiten, kommunizieren – Retinamessungen mit Mimo

19.12.2018

Kontinuierliches Monitoring ist bei jeder Erkrankung elementar. So kann beispielsweise bei Augenleiden durch regelmäßige Retinamessungen eine Verschlechterung des Zustandes früh erkannt und interveniert werden. Voraussetzungen dafür sind eine flächendeckende Versorgung, die unkomplizierte Durchführung von Messungen und zeitnahe Resultate. All dies ist jedoch selten gegeben.
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Bild: Herzmuskel; Copyright: panthermedia.net / Wavebreakmedia Itd

Dreidimensionaler Herzmuskel aus Hautzellen gezüchtet

19.12.2018

Einem Team aus Forschern des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist es gelungen, aus Hautzellen schlagendes menschliches Herzmuskelgewebe der Vorhöfe zu züchten. Die in Stem Cell Reports veröffentlichte Studie könnte zu einer personalisierten Behandlung von Herzerkrankungen führen und Tierversuche verringern.
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Bild: medizinische Geräte; Copyright: panthermedia.net / Wavebreakmedia Itd.

Eine Norm für die Reinheitsbestimmung aller Medizinprodukte

18.12.2018

Eine neue VDI-Richtlinie, die unter der Federführung des Fraunhofer IPA entstanden ist, sorgt dafür, dass die Bestimmung der Reinheit von Medizinprodukten nun einheitlich geregelt ist. Sie gilt für den gesamten Herstellungsprozess, wozu auch Produktion und Transport zugelieferter Bauteile gehören. Die Richtlinie wird am 24. Januar 2019 in Stuttgart vorgestellt.
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 Bild: Modell zur Kommunikation des Nevennetzwerkes; Copyright: BCF

Kommunikation zwischen neuronalen Netzwerken

18.12.2018

Forscher des Bernstein Center Freiburg und Kollegen schlagen ein neues Modell vor, wie neuronale Netzwerke in unterschiedlichen Gehirnarealen miteinander kommunizieren.
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Bild: Prof. Heinz Koeppl und Jascha Diemer; Copyright: Katrin Binner

Der virtuelle Krebspatient

17.12.2018

An der Schnittstelle zwischen Biologie und Algorithmen: Professor Heinz Koeppl und seine Mitarbeiter entwickeln Computermodelle für die personalisierte Medizin.
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Bild: Laborszene; Copyright: Uniklinkum Dresden / Amac Garbe

Bildung von Knochenmetastasen durch Biomarker früher erkennbar

17.12.2018

Knochen- und Krebsspezialisten haben zwei Biomarker des Knochenstoffwechsels identifiziert, mit denen sich der Verlauf einer Brustkrebserkrankung besser vorhersagen lässt. Das Team des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und des Universitätsklinikums Essen erhofft sich davon eine präzisere Risikoeinschätzung, aus der sich das Fortschreiten der Krankheit hinauszuzögern lässt.
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Bild: v.l. Stefan Sprik, Andreas Petrovic, Hermann Scharfetter; Copyright: Lunghammer - TU Graz

Forscher legen Grundstein für smartes Kontrastmittel

14.12.2018

Langes Sitzen erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Wer dazu noch dauerhaft in der gleichen Position verharrt oder in einer ungünstigen Körperhaltung Platz nimmt, riskiert Verspannungen und eine Degeneration der Bandscheiben.
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Bild: Gewebeaufnahme; Copyright: panthermedia.net / Norbert Dr. Lange

DFG fördert Lichtblattmikroskop

14.12.2018

Langes Sitzen erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Wer dazu noch dauerhaft in der gleichen Position verharrt oder in einer ungünstigen Körperhaltung Platz nimmt, riskiert Verspannungen und eine Degeneration der Bandscheiben.
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Bild: Das Modell des Stuhls; Copyright: Generationdesign

Ungesundes Sitzen vermeiden: Stuhl erkennt Sitzposition

13.12.2018

Langes Sitzen erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Wer dazu noch dauerhaft in der gleichen Position verharrt oder in einer ungünstigen Körperhaltung Platz nimmt, riskiert Verspannungen und eine Degeneration der Bandscheiben.
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Bild: v.l.: Prof. Meinrad Beer, Dr. Benedikt Schwab und Stefanie Lorenz; Copyright: Universitätsklinikum Ulm

Verbesserte Diagnostik bei Brustbiopsien

11.12.2018

Um Läsionen der Brust, wie sie zum Beispiel bei Brustkrebs oder dessen Vorläufern auftreten, zuverlässig bestimmen zu können, werden im Bereich der diagnostischen Radiologie häufig kleinste Gewebeproben entnommen. Oftmals ist die Entnahme, eine so genannte Biopsie, jedoch für die Patientin nicht sehr komfortabel.
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Bild: Proben; Copyright: panthermedia.net / Anna Liebiedieva

Massenspektrometrie leicht gemacht

11.12.2018

Einfach, automatisiert und nachvollziehbar: Eine simple Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Protein-Massenspektrometrie präsentieren Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der jüngsten Ausgabe des Fachblatts Nature Protocols. Die Anleitung richtet sich an andere Wissenschaftler, die bislang noch keine oder nur wenig Erfahrung mit dem Verfahren haben.
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Bild: Frau hält beide Hände vor ihr Herz; Copyright: panthermedia.net / belchonock

Bestrahlungstherapie bei lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörung

10.12.2018

Als einer der ersten Patienten weltweit und als erster Patient in Deutschland konnte am 30. November 2018 ein 79-jähriger Mann mit lebensbedrohlichen und therapierefraktären Herzrhythmusstörungen mittels einer hochpräzisen einmaligen Bestrahlung erfolgreich behandelt werden.
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Bild: Frau bei einer Ultraschalluntersuchung; Copyright: panthermedia.net / Alexander Raths

Ultraschall – Funktionsstörung der Schilddrüse entdecken

10.12.2018

600 000 Frauen in Deutschland sind von der Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow betroffen. Da die Anzeichen denen einer Schilddrüsenüberfunktion ähneln und nur manche Patienten die bekannten hervortretenden Augen zeigen, können die Erkrankungen leicht verwechselt werden. Um rechtzeitig eine Therapie einleiten zu können, führen Ärzte diverse diagnostische Untersuchungen durch.
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Bild: Blutprobe; Copyright: panthermedia.net / Csaba Deli

Bluttest ermöglicht Vermeidung von Leukämie-Rückfällen

07.12.2018

Fast die Hälfte der erkrankten Menschen an akuter myeloische Leukämie (AML) erlebt nach erfolgreicher Chemotherapie eine Wiederkehr des Blutkrebses. Krebsexperten der Universitätsklinika Leipzig und Dresden konnten nachweisen, dass sich mit Hilfe einer Bluttest-basierten Früherkennung das Risiko einer erneuten Erkrankung vorhersagen und durch eine epigenetische Therapie vermeiden lässt.
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Bild: Viktoria Däschlein-Gessner und Lukas Gooßen; Copyright: RUB, Kramer

Neuer Katalysator erzielt bisher unerreichte Aktivitäten

07.12.2018

Forscher haben einen neuen effizienten Katalysator für die Synthese sogenannter aromatischer Amine entwickelt, die zentrale Bausteine in vielen Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln sind. Das System benötigt weniger Energie als herkömmliche Katalysatoren und ist selektiver, sodass auch weniger Abfallstoffe bei der Reaktion anfallen.
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Bild: 3D Struktur des Genoms in Krebs-und gesunden B-Zellen; Copyright: MPI Münster / Vaquerizas lab

Medizinische Zellkernarchitektur-Diagnose in Reichweite

06.12.2018

Forscher des münsterschen Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin und der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben ein Verfahren entwickelt, das die Charakterisierung des dreidimensionalen Aufbaus der DNA im Zellkern direkt in Zellen von Patienten erlaubt.
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Bild: digitale Datenerfassung; Copyright: panthermedia.net / Kheng Ho Toh

Vereinfachen Datenerfassung durch gemeinsame Plattform

06.12.2018

Das Deutschsprachige Arthroskopieregister (DART) der DART gGmbH und das KnorpelRegister DGOU der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) arbeiten zukünftig auf einer gemeinsamen Plattform. Zuvor wurden Behandlungsdaten von Arthroskopien an Knie, Schulter und Hüfte sowie Operationen auf zwei Plattformen erfasst. Nun ist nur ein Zugang für beide Register notwendig.
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Bild: Tablet Oberfläche für Sehbehinderte; Copyright: panthermedia.net / Leung Cho Pan

Tablets für sehbehinderte Menschen

05.12.2018

Ingenieur Prof. Bastian E. Rapp vom Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg erhält für seine Forschung zu taktilen Displays, deren Abbildung sehbehinderte Menschen ertasten können, einen mit 2 Millionen Euro dotierten Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Rapp und seine Arbeitsgruppe entwickeln neue Konzepte, wie solche Displays aufgebaut werden können.
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Bild: neue Therapieoption bei B-Zell-Lymphom; Copyright: shutterstock

Neue Therapie-Option verdoppelt Lebensdauer im Vergleich zu Chemotherapie

05.12.2018

Die CAR-T-Zell Therapie ist eine Therapieoption für PatientInnen, die an einem Diffus B-Zell-Lymphom leiden. Das ist das Ergebnis der JULIET-Studie, an der ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien beteiligt waren. Bei der CAR-T-Zell Therapie wird ein bestimmtes Protein auf der Tumoroberfläche durch zuvor veränderte T-Zellen erkannt, wodurch Tumorzellen zerstört werden.
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Bild: Frühchen-Puppe mit intelligentem Inhalationssystem; Copyright: Fraunhofer ITEM

Translationale Medizintechnik: Intelligentes Inhalationssystem

04.12.2018

Frühchen leiden oftmals an einem Mangel an Surfactant - einer Substanz, die zur Entfaltung der Lunge benötigt wird. Die zur Verfügung stehenden Inhalationssysteme sind nicht an die Bedürfnisse von Früh- und Neugeborenen angepasst. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer ITEM entwickeln ein System, mit dem sich Medikamente in Form von Aerosolen effizient verabreichen lassen.
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Bild: Hüftgelenk; Copyright: Fraunhofer IWU

Künstliche Hüftgelenke - Feinjustierung im OP

04.12.2018

Nach dem Einsatz eines neuen Hüftgelenks kann es passieren, dass das Bein nicht mehr die ursprüngliche Länge hat. Mögliche Folge sind Probleme mit der Wirbelsäule. Mit einem neuen Verfahren lässt sich die Beinlänge künftig während der Operation genau justieren.
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Bild: Frau mit Elektroden im Nacken; Copyright: panthermedia.net / microgen

Zurück zur Gesundheit - wenn elektrische Impulse heilen

03.12.2018

Stärkung und Heilung dank elektrischer Impulse - ist das möglich? Wenn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist oder die Muskulatur nicht mehr die gewohnte Kraft aufweist, können elektrische Therapieverfahren zur Besserung oder gar Heilung von Krankheiten führen. Doch warum suchen immer mehr Menschen nach diesen Alternativen, welche Vorteile bringen sie und wo liegen deren Limitationen?
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Bild: graphische Visualisierung des neuen Kontrastmittels; Copyright: Barth van Rossum, FMP

Empfindlichere MRT-Diagnostik dank neuartiger "elastischer" Kontrastmittel

03.12.2018

Forscher vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben einen neuen Weg gefunden, in der Magnetresonanz-Tomografie (MRT) qualitativ hochwertige Bilder zu gewinnen. Dabei wird viel weniger Kontrastmittel benötigt als heutzutage üblich. Möglich macht dies der Einsatz einer "elastischen" Proteinstruktur, die gelöstes Xenon selbstregulierend aufnehmen kann.
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Bild: Ärztin hält ein Handy mit einer Gesundheitsapp in der Hand. Vor ihr liegt ein Tablet was eine Herzfrequenz anzeigt; Copyright: panthermedia.net / AndreyPopov

Ärzte sollen mit Blutdrucküberwachungs-Apps arbeiten können

30.11.2018

Mit der Lockerung des Fernbehandlungsverbots erhalten digitale Behandlungsansätze auch in Deutschland immer weiter Einzug in den Praxisalltag. Die Blutdrucktherapie ist prädestiniert für die telemedizinische Mitversorgung der Betroffenen. Ziel ist, die in Blutdruck-Apps von Patienten dokumentierten Werte datensicher in das Praxissystem zu transferieren und damit dem Arzt nutzbar zu machen.
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Bild: Experimentalraum des OncoRay; Copyright: MFD/Stephan Wiegand

Klare Vision zur Perfektionierung der Protonentherapie

30.11.2018

Einem Dresdner Wissenschaftlerteam am OncoRay ist es zum ersten Mal gelungen, einen Magnetresonanztomographen (MRT) mit einer Protonenstrahleinheit zu kombinieren. Ziel ist es die Präzision dieser Form der Krebstherapie zu verbessern und somit die Treffsicherheit für Tumore zu erhöhen.
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Bild: Illustration zur Digitalisierung; Copyright: panthermedia.net / peshkov

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Deutschland hinkt hinterher

29.11.2018

Elektronische Patientenakten verhindern gefährliche Arzneimittel-Wechselwirkungen, Telemedizin verbindet Patienten ortsunabhängig mit medizinischen Experten, Gesundheits-Apps stärken chronisch Kranke. All das wäre in Deutschland möglich, doch der digitale Fortschritt kommt nicht bei den Patienten an – zumindest nicht ausreichend.
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Bild: Pierluigi Nicotera und Michael Backes; Copyright: DZNE

Sicherere Verarbeitung von Patientendaten

28.11.2018

Weltweit erheben Wissenschaftler Patientendaten. Diese Daten stammen etwa aus Blutproben oder Röntgenbildern und werden als multimediale Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammengeführt. Die Forscher stehen nun vor der Herausforderung, wie sie diesen biomedizinischen Datenschatz effizient auswerten können, und zwar ohne die Privatsphäre des Patienten zu verletzen.
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Bild: Professor Christoph Lübbert; Copyright: Stefan Straube / UKL

Kitteltaschen-Ratgeber 3.0

28.11.2018

Der Antiinfektiva-Leitfaden des Universitätsklinikums Leipzig ist vollständig überarbeitet worden und in der neuen erweiterten Form als Kitteltaschenbuch wie auch als komplett überarbeitete App erhältlich. Der erstmals im Jahr 2014 am UKL etablierte Kitteltaschen-Ratgeber gibt schnell und übersichtlich diagnostische Hinweise und Empfehlungen für die Therapie und Prophylaxe bei Infektionen.
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Bild: 3D-Hologramm eines Schraubenziehers in einem 3D-Drucker; Copyright: Universität Paderborn, Reckendorf & Pauly

3D-Druck in der Inklusion: BMBF-Forschungsprojekt "proDruck"

27.11.2018

An der Universität Paderborn ist ein neues Forschungsprojekt zum 3D-Druck gestartet. Das Vorhaben zielt unter der Leitung von Prof. Rainer Koch, Fakultät für Maschinenbau, darauf ab, die Technologie für Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt nutzbar zu machen.
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Bild: Mann mit einem Cochlea-Implantat sitzt auf einem Sofa und schaut sich ein Tablet an; Copyright: Hibbeler/HörTech gGmbH

High Tech für ein leichteres Leben

27.11.2018

Menschen mit Behinderung haben in der Freizeit und am Arbeitsplatz häufig mit Benachteiligungen zu tun, die ihnen gleichberechtigte Teilhabe im gesellschaftlichen und beruflichen Alltag erschweren. Wissenschaftler an Forschungsinstituten der Zuse-Gemeinschaft arbeiten in mehreren Projekten daran, Innovationen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, die Erleichterungen und Lebensqualität bringen.
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Bild: Oberstarzt a.D. Professor Andreas Markewitz; Copyright: privat

Elektronische Patientenakten für Forschung & Versorgung

26.11.2018

Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) funktioniert nur gemeinsam: Standardisierungsorganisationen, Vertreter aus Forschung und Wissenschaft sowie Branchenverbände der Gesundheitswirtschaft fordern in einem gemeinsamen Aufruf einen transparenten, koordinierten und ressortübergreifenden Prozess zur Festlegung der technischen und semantischen Spezifikationen medizinischer Inhalte.
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Bild: Tablet-PC zeigt Daten von Socken mit Sensoren an; Copyright: Uniklinkum Dresden / Marc Eisele

High-tech-Diagnostik zur Versorgung von Parkinson-Patienten

26.11.2018

Das Projekt "TelePark – Vernetzung von Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson-Syndrom und Parkinsonspezialisten durch Telemedizin und moderne Sensorik" wird im Rahmen der Förderung innovativer Ansätze im Bereich der Gesundheits- und Pflegewirtschaft der Sächsischen Aufbau Bank (SAB) mit insgesamt 1,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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Bild: Gehirn und DNA-Strang im Hintergrund; Copyright: panthermedia.net / Wavebreakmedia.Itd

Hirntumore: Molekulare Profilerstellung für präzisere Prognose

23.11.2018

Meningiome, eine bestimmte Art von Gehirntumoren, sind meist gut zu behandeln. Einige Subtypen mit aggressivem Verlauf und hoher Rezidivrate müssen mit einer speziellen Therapie behandelt werden. ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien konnten belegen, dass zur herkömmlichen Gewebsuntersuchung eine DNA-Analyse helfen kann, den Subtypus des Meningioms zu bestimmen.
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Bild: Digitales Auge; Copyright: DFKI

Was der Computer sieht, aber nicht versteht

23.11.2018

Im Forschungsprojekt VIDETE werden neue Verfahren der Künstlichen Intelligenz auf Basis neuronaler Netze entwickelt, damit Computer besser verstehen, was sie sehen. Die Herausforderungen, die sich für die neuen Anwendungen in den Bereichen Autonome Systeme, Industrie und Medizin stellen, sind vielfältig.
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 Bild: Frau mit digitalem Laser-Hologramm auf ihrem Auge; Copyright: panthermedia.net / shmeljov

Augenheilkunde: Künstliche Intelligenz und Big Data für Diagnostik

22.11.2018

"Vor einem Jahr haben wir hier darüber gesprochen, dass es künftig möglich sein wird, mit einem automatischen, digitalen Netzhaut-Screening und ohne Hilfe des Augenarztes Diabetes am Auge zu diagnostizieren", sagt Ursula Schmidt-Erfurth, Leiterin der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der MedUni Wien. Eine der neuesten Errungenschaften ist das automatische Diabetes-Screening.
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Bild: Hüft- und Knieprothese; Copyright: panthermedia.net / monstArrr

Hüftprothese: Minimalinvasiv oder klassisch implantieren?

22.11.2018

Für die Implantation ihres künstlichen Hüftgelenks wünschen sich viele Patienten eine minimalinvasive Operation (MIS): Das ist ein Eingriff, der nur kleinstmögliche Schnitte in Haut und Weichteilen vorsieht.
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Bild: Proband mit einer Neuroprothese; Copyright: MoreGrasp

MoreGrasp – mit Querschnittslähmung wieder Greifen können

22.11.2018

Jährlich erleiden 250.000 bis 500.000 Menschen eine Rückenmarkverletzung, MoreGrasp soll ihnen dabei das Leben erleichtern. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt die verlorene Greiffunktion bei Personen mit hoher Querschnittslähmung wiederherzustellen. Dafür haben Forscher der Technischen Universität Graz eine Neuroprothese entwickelt, die sich derzeit in einer Machbarkeitsstudie befindet.
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Bild: Tissue-Grinder; Copyright: Fraunhofer IPA

Der schnelle Weg zur individuellen Therapie

21.11.2018

Ob ein Tumor sich bereits im Körper ausgebreitet hat und Metastasen bildet, lässt sich mit Hilfe der Lymphknoten-Diagnostik feststellen. Ein interdisziplinäres Team aus drei Fraunhofer-Instituten hat diese Diagnose-Methode jetzt optimiert und automatisiert.
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Bild: Ärztin mit Stetoskop und Patientenakte; Copyright: panthermedia.net / Wavebreakmedia.Itd

Intelligente Software meistert Zeichenerkennung

21.11.2018

Eine Vielzahl von Texten und Informationen wird heute digitalisiert und maschinell erfasst. Dennoch gelingt es wenigen Programmen, die Lesefähigkeit des Menschen zu erreichen und Dokumente fehlerfrei zu erkennen. Nun hat das Fraunhofer IAIS in Zusammenarbeit mit der CIB software GmbH eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die Zeichen mit menschenähnlicher Genauigkeit erkennt.
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Bild: Krankenhaus; Copyright: panthermedia.net / Axel Killian

Kritik an Personalmangel auf Kinderintensivstationen

20.11.2018

Auf deutschen Kinderintensivstationen herrscht Mangel an Pflegepersonal. Zuletzt mussten deshalb Betten der Kinderintensivstation an der Medizinischen Hochschule Hannover gesperrt werden. "Das gefährdet die Patientensicherheit kranker Kinder", sagt Dr. Hoffmann, Sprecher der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).
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Bild: Menschliche Zellen mit Gold-Nanopartikeln; Copyright: pixabay/fuchs

Mit Gold Krankheiten aufspüren

16.11.2018

Ein Präzisions-Röntgenverfahren soll Krebs früher erkennen sowie die Entwicklung und Kontrolle von Medikamenten verbessern können.
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Bild: Stetoskop auf Datenträger; Copyright: panthermedia.net / Ronald Stikans

Langfristig sicherer Speicher für sensible Gesundheitsdaten

09.11.2018

Forscher der Technischen Universität Darmstadt, die im Sonderforschungsbereich CROSSING der Deutschen Forschungsgemeinschaft zusammenarbeiten, haben gemeinsam mit japanischen und kanadischen Partnern einen technologischen Prototypen entwickelt, der eine jahrzehntelange sichere Speicherung sensibler Gesundheitsdaten gewährleisten soll.
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Bild: Stress-App; Copyright: AG wearHEALTH

Mit der Stress-App der TU Kaiserslautern spielerisch entspannen

09.11.2018

Ob im Job oder in der Freizeit - immer mehr Menschen fühlen sich gestresst. Umso wichtiger ist es, zu lernen, sich bewusst zu entspannen, um den Stress in den Griff zu bekommen. Die App „Stress-Mentor“, die ein Kaiserslauterer Forscherteam entwickelt hat, schafft hier Abhilfe. Auf der Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November stellen die Forscher ihr Projekt vor.
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Bild: „Mit Hilfe des mediNiK Systems eingebettete & mit Greifer herausgeholte Steine vor Nierenmodell (3B Scientific).“; Copyright: Purenum GmbH

Für eine reine Niere: erst zertrümmern dann kleben

08.11.2018

Zu wenig Bewegung, falsche Ernährung: Nierensteine bilden sich aus nicht löslichen Bestandteilen des Urins und gehören mittlerweile zu einer der Volkskrankheiten weltweit. Allein 1,2 Millionen Deutsche erkranken jedes Jahr. Bei einem operativen Eingriff werden die Ablagerungen zertrümmert und entfernt. Auch die kleinsten Reste können nun beseitigt werden. Das Mittel: Ein biokompatibler Klebstoff.
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Bild: Ärztin mit Stetoskop und digitalem Bild; Copyright: panthermedia.net / peshkov

Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft: Chancen nutzen

08.11.2018

Roland-Berger-Studie sieht 10.000 neue Jobs und 15 Milliarden Euro digitale Umsätze in den kommenden zehn Jahren / 98 Prozent der Unternehmen erwarten mehr politische Unterstützung.
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Bild: Bewegungs-Feedback System; Copyright: AG wearHEALTH

Bewegungs-Feedback soll helfen Schonhaltungen beim Gehen abzubauen

08.11.2018

Patienten, die ein neues Hüftgelenk erhalten haben, müssen nach der OP erst wieder lernen, "normal" zu gehen. Helfen soll hierbei ein mobiles Ganganalyse- und Feedback-System, das ein Kaiserslauterer Forscherteam mit Medizinern und Biomechanikern entwickelt. Auf der Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November stellen die Forscher die Technik vor.
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Bild: Das Computerspiel lässt sich mit den Füßen steuern; Copyright: AG wearHEALTH

Mit den Füßen steuern - Computerspiel hilft Thrombose vorzubeugen

07.11.2018

Ein Blutgefäß-Gerinnsel kann dazu führen, dass die Arterie verstopft. Mediziner sprechen von Thrombose. Um ihr vorzubeugen, helfen Übungen für Beine und Füße. Oft fehlt den Betroffenen aber die Motivation. Abhilfe schafft das Computerspiel "jumpBALL", das Kaiserslauterer Forscher mit Medizinern entwickelt haben und das sie auf der Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November vorstellen.
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 Bild: Patientin beim MRT mit Arzt; Copyright: panthermedia.net / SimpleFoto

Durchbruch in der bildgebenden Magnetresonanztomographie des Herzens

07.11.2018

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Bis heute sind trotz Fortschritte in Diagnostik und Therapie einige Bereiche nicht abgedeckt. Um die Diagnostik zu personalisieren, müssen Herz, Organe und Tumore auf molekularer Ebene charakterisiert werden. Das Projekt MetaboliQs kombiniert Quantensensorik und Bildgebung, um die personalisierte Diagnostik voranzutreiben.
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Bild: Funktionsmuster der Brillenelektronik; Copyright: Fraunhofer IBMT, Bernd Müller

Interaktive Shutterbrille ersetzt Klebepflaster

06.11.2018

Bislang behandeln Augenärzte die sogenannte Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern durch Abkleben des gesunden Auges. Das beeinträchtigte Pendant wird dadurch trainiert. Die verordnete Tragezeit des Pflasters wird jedoch oftmals nicht eingehalten. Künftig soll eine elektronische Sehhilfe mit sensorischem Feedback das gesunde Auge situationsbedingt automatisch verdunkeln.
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 Bild: Datenbrille gegen Spinnenphobie; Copyright: Fraunhofer IBMT, Bernd Müller

Spinnenphobie per Augmented Reality therapieren

06.11.2018

Arachnophobie nennen Fachleute die Angst vor Spinnen. Bislang wird diese Phobie mit Hilfe der Konfrontationstherapie behandelt. Das Problem: 60 bis 80 Prozent der Spinnenphobiker werden aufgrund des fehlenden Angebots gar nicht erst therapiert. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher entwickeln gemeinsam mit Partnern ein digitales Therapiesystem, das die Behandlung im häuslichen Umfeld ermöglichen.
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 Bild: Laptop mit Stetoskop; Copyright: panthermedia.net / scanrail

Individualisierte Therapie für Patienten mit Osteoporose

05.11.2018

In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen Menschen an Osteoporose. Auch tritt Osteoporose oftmals zusammen mit Herz-Kreislauferkrankungen auf. Im Verbundprojekt OsteoSys erarbeiten die Partner eine personalisierte Therapie. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT entwickeln ein Probenmanagementsystem.
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 Bild: Blut Untersuchung im Labor; Copyright: panthermedia.net / matej kastelic

Blutmarker zeigt Nervenschädigung an, Siponimod bremst Progression

05.11.2018

Die Multiple-Sklerose-Forschung verzeichnet Durchbrüche. "Erstmals wurde ein Biomarker im Blut identifiziert, der Aussagen über Ausmaß neuronaler Schäden, Krankheitsverlauf und Ansprechen auf eine MS-Therapie erlaubt", berichtet Prof. Frauke Zipp, MS-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Vorstandsmitglied des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS).
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Bild: Man drückt auf Bildschirm mit Sicherheitsschlüssel; Copyright: panthermedia.net/welcomia

Digitalisierung: Zielscheibe Krankenhaus?

02.11.2018

Eins ist sicher: Im Mittelpunkt eines Krankenhauses stehen stets der Patient und seine schnelle Versorgung. Damit dies möglich ist, schreitet die Digitalisierung im Gesundheitssektor rasch voran: Daten werden digital gespeichert, Geräte miteinander vernetzt. Doch wie sicher sind Krankhäuser in diesem innovativen Zeitalter?
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Bild: Prof. Tobias Gantner; Copyright: privat

"Ein Dr. Algorithmus, der die beste Therapieoption bietet."

02.11.2018

Die Technik des 20. Jahrhunderts schreitet schneller den je voran - ebenso im Bereich Medizin. Demzufolge ist es nur eine Frage der Zeit, wann Krankenhäuser gänzlich mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet werden - eine datengestützte Medizin, durch die Patienten die beste Therapieempfehlung erhalten und fehlerfreie Operationen durchgeführt werden? Ein Weg, der nicht nur Offenheit erfordert!
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Bild: Auf einem Tisch ein Mikroskop das ein Bild eines Hasen an die Wand wirft; Copyright: Jörg Harms / MPSD

Ein atomarer Blick auf die Arbeit molekularer Maschinen

02.11.2018

Wissenschaftler aus der Abteilung Dynamik in Atomarer Auflösung des MPSD am Center for Free-Electron Laser Science, dem Centre for Ultrafast Imaging (alle in Hamburg), der University of Toronto in Kanada und der ETH Zürich in der Schweiz haben eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten.
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Bild: Saug-/Spülsystems an einem Wirbelsäulen-Modell.; Copyright: Michael Werner

Neues chirurgisches Saug- und Spülsystem

02.11.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Professur für Adaptronik und Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik entwickelten mit sächsischen Chirurgen ein ergonomisches und kostensparendes Instrument aus Formgedächtnismaterialien.
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Bild: mehre Beinpaare bei einem Lauf; Copyright: panthermedia.net/lzf

Diagnostik in Rekordzeit – POCT im Hochleistungssport

02.11.2018

In der Regel funktioniert Diagnostik so: eine Patientenprobe wird entnommen, ins Labor geschickt und dort analysiert. Erst dann kann dem Patienten das Ergebnis mitgeteilt werden. Wenn aber der Patient ein Hochleistungssportler ist und einen straffen Trainingsplan einhalten muss, benötigt er das Ergebnis sofort. Wie das möglich ist? Mit Point-of-care-Testing!
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Bild: Samir El-Mashtoly (rechts) und Klaus Gerwert (links); Copyright: Michael Schwettmann

Zellen auf Resistenzen gegen Krebsmedikamente testen

01.11.2018

Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum haben gezeigt, dass sich mit der Raman-Mikroskopie Resistenzen von Tumorzellen gegen Krebsmedikamente nachweisen lassen. Anders als herkömmliche Verfahren bedarf die Methode keiner Antikörper oder Marker. Sie detektiert die natürlichen Reaktionen von Zellen auf die Medikamentengabe und könnte so die Wirkung von Substanzen in präklinischen Studien bestimmen.
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Bild: DNA (grün); Copyright: panthermedia.net / krishnacreations

Präzise Veränderung des Erbguts – mit Licht

01.11.2018

Wissenschaftler*innen aus Heidelberg und Berlin um Roland Eils haben ein Proteinkonstrukt names CASANOVA entwickelt, das die CRISPR Genschere im Dunkeln abschaltet.
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Bild: Frau mit beiden Händen an der Brust. Schaut schmerzhaft; Copyright: panthermedia.net / belchonock

Defibrillation beim plötzlichen Herztod

31.10.2018

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit angeborenen oder erworbenen Herzerkrankungen. Der implantierbare Defibrillator (ICD) kann die zugrundeliegenden Herzrhythmusstörungen wirkungsvoll beenden.
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Bild: Forscher am arbeiten mit Pipette und Probenbehälter; Copyright: panthermedia.net / dolgachov

Goethe-Uni intensiviert Forschung zu Seltenen Erkrankungen

31.10.2018

Patienten mit Seltenen Erkrankungen haben oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich, bis die richtige Diagnose gestellt wird. Ein Grund ist, dass für die Forschung notwendige Patientendaten in unterschiedlicher Sprache und Form vorliegen. Das soll ein neues Verbundprojekt der Europäischen Union, an dem die Goethe-Universität federführend beteiligt ist, jetzt ändern.
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Bild: Ultraschallbilder (links) altes Verfahren (rechts) neues Verfahren; Copyright: Orçun Göksel / ETHZ

Verbesserter Ultraschall für die Brustkrebsdiagnostik

30.10.2018

Die Ultraschalldiagnostik ist eines der drei wichtigsten in der Medizin eingesetzten bildgebenden Verfahren. Sie ist kompakter und kostengünstiger als die Magnetresonanztomographie (MRT) und sicherer als Röntgenaufnahmen. Ihre Bilder sind allerdings nicht immer leicht zu interpretieren.
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Bild: Sensor mit Armband; Copyright: Tomislav Pozaic/KIT

Sensoren helfen, Stürze zu vermeiden

26.10.2018

Mehr als ein Drittel aller über 65-jährigen Menschen in Deutschland ist akut sturzgefährdet. Die Folgen betreffen sie selbst, ihr persönliches Umfeld, aber auch das Gesundheitssystem. Elektrotechniker des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wollen Abhilfe schaffen: mit neuer Sensortechnik, die Bewegungen und Umfeld in den Blick nimmt und es so möglich macht, das Sturzrisiko zu bewerten.
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Bild: Ärztin macht ein Screening vom Auge des Patienten; Copyright: panthermedia.net / SimpleFoto

Grünen Star dank Biomarkern früh entdecken

26.10.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum haben potenzielle Biomarker identifiziert, die helfen könnten, die Augenkrankheit Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, bei Patienten früher zu erkennen. Außerdem fanden sie heraus, dass die Mutation eines bestimmten Gens bei Mäusen einen erhöhten Augeninnendruck auslöst. Der ist einer der Hauptrisikofaktoren für das Glaukom.
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Bild: Patient hält ein digitales Gerät in der Hand; Copyright: panthermedia.net / garagestock

Gesundheit durch Gastroenterologie: personalisierte Prävention

25.10.2018

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsförderung auszubauen und die Prävention zu stärken. Hierfür ist 2015 das Präventionsgesetz in Kraft getreten. Doch um Krankheitsprävention nachhaltig zu gestalten, müsse sich diese am individuellen Risiko des Patienten orientieren, fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten.
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Bild: Arzt befestigt Helm mit zwei Spulen am Kopf der Patientin; Copyright: Ingo Rappers / Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

Entwicklung einer neuartigen therapeutischen Hirnstimulation

25.10.2018

Ein Helm soll zukünftig eine räumlich und zeitlich hochaufgelöste Hirnstimulation ermöglichen und zur Behandlung von Schlaganfällen, Depressionen und Alzheimer eingesetzt werden - Tübinger Forscher beteiligt.
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Bild: Modul mit dielektrisch behinderten Entladungen; Copyright: INP/Eric Timmermann

Innovatives Raumluftsystem reduziert Keimbelastung in Krankenhäusern

24.10.2018

Patienten können sich in Krankenhäusern folgenschwere Infektionen zuziehen. An neuen technischen Lösungen zur Verbesserung der Raumluft in hochsensiblen Klinikbereichen wird seit Jahren gearbeitet. Forscher des INP haben jetzt eine innovative Plasmareinigungsstufe entwickelt, die modular eingebaut werden kann und eine deutliche Keimreduktion mit sich bringt.
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Bild: Kleine Kanälchen, in denen sich Zellen ansiedeln; Copyright: TU Wien

Laser lenkt Zellwachstum in geordnete Bahnen

24.10.2018

Winzige Strukturen, in denen sich lebende Zellen vermehren, kann man gezielt mit Laserstrahlen herstellen. An der TU Wien wurde diese Technik nun deutlich verbessert.
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Bild: Arzt mit geöffneter Hand und Hinweis auf Immuntherapie; Copyright: panthermedia.net / ankabala

Test zeigt Erfolgsaussichten von Heuschnupfen-Therapien

23.10.2018

Eine spezifische Immuntherapie kann den Alltag für Allergiker deutlich angenehmer machen und langfristig vor Asthma schützen. Was dabei genau geschieht, ist jedoch unklar. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München hat die Prozesse im Körper während einer dreijährigen spezifischen Immuntherapie untersucht.
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Bild: Arzt untersucht Patienten auf Leberkarzinom mit Ultraschallgerät; Copyright: panthermedia.net / Bork

Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschall

23.10.2018

In Deutschland erkranken jährlich circa 9000 Menschen an Leberkrebs. Ein gängiges Verfahren zur Diagnose ist die Ultraschalluntersuchung. Wenn die Ultraschalldiagnostik mit speziellen Bluttests kombiniert wird, können Leberkarzinome sogar schon in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden. In einer aktuellen Metaanalyse fanden US-Forscher heraus, dass so 40 Prozent mehr Tumoren erkannt werden.
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Bild: Hand eines Arztes mit einem Stetoskop und digitaler Datenmenge; Copyright: panthermedia.net / everythingposs

Datenschätze für die Medizin nutzbar machen

22.10.2018

Bei der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten entstehen Unmengen von Daten. Diese systematisch zu durchkämmen, kann neues Wissen für die Diagnose und Therapie von Leiden wie Krebs schaffen. Darin wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Universität Heidelberg nun gemeinsam junge Forscherinnen und Forscher ausbilden.
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Bild: Mit der dSTORM Super-Resolution-Mikroskopie lassen sich Tumor-assoziierte Antigene auf primären Tumorzellen sichtbar machen und quantifizieren; Copyright: AG Markus Sauer

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

22.10.2018

Jährlich erkranken weltweit circa 14 Millionen Menschen an bösartigen Tumorerkrankungen, mehr als die Hälfte der Betroffenen sterben an den Folgen. Aktuell ermöglichen neue Immuntherapien erstmals eine vielversprechende, effiziente "personalisierte" Krebsimmuntherapie.
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Bild: Stetoskop liegt auf einem EKG; Copyright: panthermedia.net / BrianAJackson

Gesund im Alter: Forschungsbedarf bei Messmethoden in der Geriatrie

22.10.2018

Wir leben in einer zunehmend alternden Gesellschaft. Zahlreiche Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung in der Geriatrie sind entwickelt worden. Dennoch stehen einige dieser Methoden Arztpraxen und Kliniken nicht zur Verfügung oder haben dringenden Optimierungsbedarf.
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Bild: graphisch dargestellte Schritte der Lungensegmentierung; Copyright: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus/A. Braune

Lungensegmentierung: weniger Aufwand dank neuer Algorithmen

01.10.2018

Der Blick in die Lunge ist aufwendig. Um das Atmungsorgan von anderen Organen, Geweben und Strukturen zu segmentieren, müssen zwischen 200 und 500 computertomographische Bilder aufgenommen und anschließend manuell gekennzeichnet werden – ein Prozess, der bis zu sechs Stunden dauert. Ein optimiertes Computerprogramm schafft dies nun innerhalb weniger Sekunden.
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Bild: Lunge; Copyright: panthermedia.net/CLIPAREA

Bildgebung der Lunge – für eine gesunde Atmung

01.10.2018

Viele Menschen haben eine kranke oder nicht voll funktionsfähige Lunge. Zum einen wegen des Alters, denn mit der Zeit verringert sich das Volumen des Atmungsorgans, zum anderen spielt auch der Lebensstil eine Rolle. Eine zuverlässige Diagnose und anschließende Behandlung sind essenziell, um es zu schützen. Die moderne Bildgebung hilft Ärzten zu verstehen, was sich in der Lunge abspielt.
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Bild: Acht von zehn Deutschen plagen Rückenschmerzen; Copyright: panthermedia.net/stasique

Rückenschmerzen: Das Forschungsprojekt Ran Rücken soll helfen

10.09.2018

Etwa acht von zehn Bundesbürgern bekommen im Laufe ihres Lebens Rückenschmerzen. Zu viel oder falsche Bewegung kann auch zu Problemen führen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Ran Rücken" sucht nach dem richtigen Minimum, das hilft.
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Bild: Blick über die Schulter einer Person mit Tablet in der Hand, auf dem der vor ihm befindliche OP mit Bildschirmen und Geräten zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Masterplan Smart Hospital: Gut vernetzt ist halb versorgt

03.09.2018

Künstliche Intelligenz stellt die Diagnose, Roboter operieren und Ärzte steuern jegliche Prozesse per Touchscreen – sieht so das Krankenhaus der Zukunft aus? Und wie weit sind wir von dieser Zukunft überhaupt noch entfernt? Viele Kliniken befinden sich bereits auf dem Weg zum Smart Hospital, in dem sich nicht nur die neueste Technik findet, sondern alles und jeder miteinander vernetzt ist.
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Bild: Maria Driesel und ihre Kollegen von inveox neben dem neuen Gerät; Copyright: Astrid Eckert

Pathologie 4.0 – inveox automatisiert Laborarbeit

22.08.2018

Verwechslung, Verunreinigung, Verlust – die meisten Fehler in der Pathologie geschehen während des Probeneingangs. Einerseits kommen täglich unzählige Proben im Labor an, andererseits ist der Prozess der Registrierung sehr monoton. Die Folge: Die Arbeit ist ineffizient. Das Start-up inveox hat nun ein System entwickelt, das die Prozesse im Pathologielabor automatisiert und somit effizienter macht.
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Bild: Blick über die Schulter zweier Ärzte auf Bildschirm, auf dem ein Modell eines Herzen zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Regenerative Herzklappen: Von der Simulation zur Prothese

23.07.2018

Jedes Jahr werden weltweit über 250.000 Herzklappen implantiert. Kinder und Jugendliche müssen sich dieser Operation wiederholt unterziehen, denn ihre Körper wachsen noch, die Prothesen aber nicht. Regenerative Prothesen lösen dieses Problem. Wie sich jene lebenden Implantate im Körper entwickeln, konnten wir bisher erst hinterher beobachten. Computermodelle machen diese Prozesse nun vorhersagbar.
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Bild: junge Frau kniet neben bewusstlosem Mann und tätigt Anruf mit Smartphone; Copyright: panthermedia.net/pixelaway

Reanimation per Videostream – wie EmergencyEye Leben retten kann

02.07.2018

Wenn das Herz nicht mehr schlägt, kommt es ohne Reanimationsmaßnahmen innerhalb von Minuten zu irreversiblen Schäden im Gehirn. In den wenigsten Fällen wird bei einem Herzstillstand überhaupt etwas getan. Oft sind Ersthelfer selbst hilflos angesichts der Situation. Etwa 65.000 Menschen sterben so jährlich in Deutschland am plötzlichen Herztod. An genau diesem Problem setzt EmergencyEye an.
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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22.06.2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Bild: Dr. Betsch neben einem Computer-Bildschirm, der Scans der Wirbelsäule zeigt; Copyright: privat

Mit Licht und Bluetooth – dynamische Messverfahren für die Orthopädie

02.05.2018

In der Orthopädie ist das Röntgen für Diagnostik und Therapiekontrollen immer noch gang und gäbe. Patienten, die regelmäßig geröntgt werden müssen, werden durch die wiederholte Strahlung jedoch auch belastet. An der Uniklinik Aachen werden daher Methoden genutzt und weiterentwickelt, die nicht nur strahlenfrei sind, sondern auch Bewegungen erfassen können.
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Bild: das von Magnosco entwickelte DermaFC; Copyright: Magnosco

Ein Start-Up bringt Melanin zum Leuchten: Hautkrebsdiagnostik mit Magnosco

09.04.2018

Besteht der Verdacht, dass ein Hautmal maligne Veränderungen aufweist, wird es meist zeitnah entfernt. Es ist jedoch nicht in allen Fällen zwangsläufig notwendig, das betroffene Gewebe zu exzidieren. Das Start-Up Magnosco hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Laser die Diagnose und Früherkennung von Schwarzem Hautkrebs unterstützt.
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Bild: junge Frau mit VR-Brille im VR-Lab, davor ein junger Mann am Bildschirm, auf dem ein virtuelles Herz zu sehen ist; Copyright: Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin Baden-Württemberg

VR-Lab für Medizinstudenten: Bindeglied zwischen Theorie und Praxis

22.03.2018

Virtual Reality und Medizin werden immer häufiger im selben Kontext genannt. Es werden nicht nur Anwendungen entwickelt, die die Therapie von Schmerz- und Angstpatienten unterstützen, auch medizinisches Personal profitiert von der Technik. Vor zwei Monaten hat an der Ulmer Universitätsklinik das VR-Lab eröffnet, in dem Medizinstudenten an 3D-Organen lernen können.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01.03.2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Stethoskop, das auf einer Weltkarte liegt und transparente Icons, die über das gesamte Bild gelegt sind; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Alles fließt: Transportströme und Materialflüsse in der KH-Logistik

01.02.2018

Wie selbstverständlich erwarten Patienten, in einem Krankenhaus umfassende Versorgung zu erhalten. Dazu gehört nicht nur die geeignete Therapie, sondern auch zum Beispiel ein Bett und regelmäßige Mahlzeiten. Welche Transportwege dafür innerhalb des Krankenhauses zurückgelegt werden müssen, fragen sie sich meist nicht.
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Bild: Krankenhauslager; Copyright: panthermedia.net/.shock

Logistik im Krankenhaus: Garant für Qualität und Effizienz

01.02.2018

Warenverteilung, Ausstattung der OPs mit Sterilgut, Speiseversorgung der Patienten – in einem Krankenhaus geschieht das rund um die Uhr. Um reibungslose Abläufe zu gewährleisten, ist eine gute Logistik essentiell. Alle Fäden laufen schließlich im krankenhausinternen Logistikzentrum zusammen. Bei Planung und Organisation eines solchen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.
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Bild: elektromagnetisches chirurgisches Navigationssystem der Firma Fiagon; Copyright: Fiagon

Der Co-Pilot des Chirurgen: Punktgenauigkeit durch elektromagnetische Navigationssysteme

04.01.2018

Die genaue Position und Ausrichtung chirurgischer Werkzeuge muss während der OP stets im Blick behalten werden, um Erfolg und Sicherheit des Eingriffs zu garantieren. Mithilfe von feinen Sensoren an der Spitze der Instrumente und einem elektromagnetischen Signal bilden die elektromagnetischen Navigationssysteme von Fiagon ihre Position im Körper präzise ab.
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Bild: Arzt mit einem Laptop, um ihn herum verschiedene medizinische Bilder, hinter ihm ein EKG; Copyright: panthermedia.net/realinemedia

Chirurgische Navigationssysteme: Mit dem Skalpell auf der sicheren Seite

04.01.2018

Bildgebung, Navigation, Vernetzung – Begriffe, mit denen sich der moderne Operationssaal beschreiben lässt. Für die zielsichere chirurgische Arbeit spielen all diese Komponenten eine zentrale Rolle. Vereint werden sie in chirurgischen Navigationssystemen, mit deren Hilfe komplexe Operationen erheblich sicherer werden.
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Bild: Frau, die eine Puppe in einem leuchtenden Pyjama im Arm hält; Copyright: Empa

Leucht-Pyjama ermöglicht Gelbsucht-Therapie in Mamas Armen

20.12.2017

Sechzig Prozent aller Neugeborenen zeigen in den ersten Lebenstagen eine Gelbsucht, die in den meisten Fällen jedoch harmlos ist. Stärker ausgeprägt ist sie bei Frühgeborenen, die zur Behandlung in speziellen Kästen mit Blaulicht bestrahlt werden – nackt und allein. Materialforscher des Empa möchten diese Methode nun mehr an die Bedürfnisse der Babys anpassen und dadurch maßgeblich verbessern.
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Bild: Illustration des Leipziger Löffels, der an die Hinterseite des Auges geschoben wird; Copyright: Universität Leipzig/M. Francke

Mit dem "Leipziger Löffel" gegen pathologische Kurzsichtigkeit

22.09.2017

Unter Myopie, auch bekannt als Kurzsichtigkeit, leiden viele Menschen auf der ganzen Welt. Ursache ist eine starke Augenausdehnung. Schreitet diese immer weiter voran, kommt es schließlich zum völligen Verlust der Sehfähigkeit. Ein innovatives Medizinprodukt soll diesen Prozess künftig aufhalten.
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Bild: Ein Mann arbeitet an einer Laborbank, auf seinem Monitor läuft ein Programm zur Gestenerkennung; Copyright: Fraunhofer IPA/Heike Quosdorf

Laborautomation: vom Notizbuch zur Gestenerkennung

08.08.2017

Wissenschaftliche Forschung lebt seit Jahrhunderten davon, dass Versuche mit höchster Genauigkeit aufgezeichnet werden. Aber trotz aller Fortschritte im Labor selber finden Aufzeichnungen häufig noch immer manuell statt, zum Beispiel in Notizbüchern, Protokollen oder in der EDV. Eine optische Gestenerkennung könnte Wissenschaftlern diese Arbeit in Zukunft abnehmen.
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Bild: junge Frau nimmt einer anderen jungen Frau Blut ab; Copyright:panthermedia.net / Arne Trautmann

Arztassistent – Beruf mit Perspektive

22.06.2017

Der Beruf des Arztes ist anstrengend und beinhaltet viele verschiedene Tätigkeiten. Schon lange gibt es deshalb Diskussionen, wie Ärzte durch weitere Fachkräfte unterstützt werden können. Eine Lösung: Hilfe durch sogenannte Arztassistenten.
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Bild: Grafische Darstellung von Europa mit kleinen Figuren darauf zur Darstellung der Bevölkerung; Copyright: panthermedia.net/Takahase Segundo

Krankenhauskeime: Erreger kennen keine Grenzen

03.04.2017

Vieles ist in Europa einheitlich geregelt, die Krankenhaushygiene und der Umgang zum Beispiel mit MRSA im Krankenhaus sind es nicht. Eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen haben die Niederlande inne. Doch können andere Länder dieses System einfach übernehmen? Und wodurch unterscheidet es sich? MEDICA hat dazu den Experten Prof. Alexander W. Friedrich befragt.
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Bild: Junger Mann mit Locken mit offenem Mund und Händen über dem Kopf. Er wird von allen Seiten mit Aufgaben bestürmt; Copyright: panthermedia.net/Dima Sidelnikov

Gesund im Job: "Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine Win-win-Situation"

22.03.2017

Sport treiben, sich fit halten, gesund alt werden – Ziele einer modernen Lebensführung, die viele praktizieren. Ein weiteres Schlagwort: Work-Life-Balance. Doch wie kann diese Balance gehalten werden, wenn es im Beruf eben nicht möglich ist, gesund zu bleiben? Wenn Stress und körperliche sowie seelische Belastungen einen Arbeitnehmer kaputtmachen?
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Bild: Verschiedene medizinische Piktrogramme; Copyright: panthermedia.net/aimage

Daten sammeln? Daten nutzen! – Vom Segen der Datenberge

01.03.2017

Genomdaten, MRT-Bilder und Blutwerte – die Daten des Medizinsektors sind nicht nur sehr heterogen, sondern vor allem auch äußerst umfangreich. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht nur gesammelt, sondern auch genutzt werden. Denn aufbereitet, verknüpft und analysiert bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten: Für die Forschung, das Krankenhausmanagement und auch für den einzelnen Patienten.
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Bild: Grafische Darstellung der generischen Architektur der KDI; Copyright: FAU Erlangen-Nürnberg Medizinische Fakultät

Medizinische Datenbanken: Eine für alle und alle für eine

01.03.2017

Im Projekt "KDI – Klinische Datenintelligenz" versuchen Forscher unterschiedlichste Daten zusammenzuführen, um sie sowohl für Kliniker als auch für Wissenschaftler nutzbar zu machen. In Anbetracht der Menge unterschiedlicher Daten, eine gewaltige Aufgabe. Dr. Martin Sedlmayr erklärt im Gespräch mit MEDICA, wie das Projekt gestaltet wird.
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Bild: Monitor und Anzeigen im OP, dahinter ein OP-Team; Copyright: panthermedia.net/chanawit

Smart statt Big: Wie Daten im OP mitarbeiten können

01.03.2017

Der OP ist das Herzstück jedes Krankenhauses und zugleich auch die teuerste Ressource, die effizient genutzt werden sollte. In der Praxis kommt es hier aber oft zu Verzögerungen, wenn Eingriffe nicht optimal aufeinander folgen. Das Forschungskonsortium InnOPlan will deshalb die Daten aus OP-Geräten nutzbar machen, um die Planung rund um den OP zu verbessern.
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Bild: Zwei Leute sitzen in einem Raum und blicken auf einen Bildschirm; Copyright: Rhön-Klinikum, ZTM Bad Kissingen

Projekt TeleView – Telemedizin für Flüchtlinge

23.01.2017

Wenn ein Flüchtling nach Deutschland kommt, hat er mit sprachlichen und kulturellen Barrieren zu kämpfen – auch im medizinischen Bereich. Oft können die Patienten weder ihre Krankengeschichte noch ihr akutes Leiden verständlich machen, was zu hohen Zeitaufwänden und Kosten in Arztpraxen und Unterkünften führt. Diesem Problem will das telemedizinische Projekt TeleView entgegenwirken.
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Bild: Einbettzimmer mit Fenster in einem Krankenhaus; Copyright: Panthermedia.net/epstock

Krankenhausbau: Infektionsprävention durch Architektur?

09.01.2017

Maßnahmen zur Infektionsprävention in Krankenhäusern gibt es sehr viele. Sie haben alle etwas gemeinsam: Sie sind Einzelteile eines übergreifenden Gesamtkonzepts, das gegen die Verbreitung von hochinfektiösen und resistenten Pathogenen im Krankenhaus gerichtet ist. Einen Teil des Krankenhauses lassen bisherige Hygienekonzepte allerdings außer Acht: die Architektur des Gebäudes selbst.
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Bild: Verschwommenes Bild von Mitarbeitern im Krankenhaus, die einen Flur entlang laufen; Copyright: Panthermedia.net/SimpleFoto

Innerklinisches Notfallmanagement: Es gibt Handlungsbedarf

08.11.2016

Notfälle gibt es nicht nur außerhalb der Klinik - auch im Patientenzimmer kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Neben den Intensivstationen betrifft dies auch die Normalstationen, auf denen die Patienten nicht eng überwacht werden. Auch hier muss das Personal besonders aufmerksam sein, denn Notfälle kündigen sich mitunter durch bestimmte Symptome an.
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Bild: Ein Computerfenster, in dessen Mitte in großen weißen Buchstaben Diabetes steht. Eine Hand tippt das Wort an; Copyright: panthermedia.net/Pichet Wissawapipat

Telediabetologie: Mit Telemedizin gegen Diabetes

02.11.2016

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Grund genug, sich über die Möglichkeiten der Medizin zum Thema "Diabetes" zu informieren. Ein Bereich ist die Telediabetologie, eine Verbindung von Telemedizin und Diabetologie. Noch ist sie in Deutschland nicht weit verbreitet, doch das soll sich ändern, denn die Vorteile für Patienten, Ärzte und Krankenkassen liegen auf der Hand.
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Bild: Arzt mit Laptop, auf dessen Bildschirm Viren zu sehen sind; Copyright: panthermedia.net/cuteimage

Infektionsprävention mit vernetzten Geräten

02.11.2016

Sind die Geräte in einem Krankenhaus miteinander vernetzt, lassen sich Ressourcen einsparen – der Betrieb läuft schneller und reibungsloser. Doch ergibt sich dadurch auch ein gewisses Risiko: Wird ein Gerät mit Schadsoftware infiziert, breitet sich die Infektion sehr schnell aus. Hier gilt es, die vernetzten Geräte und vor allem die sensiblen Patientendaten zu schützen.
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Bild: Mind Map Regulation ; Copyright: panthermedia.net/aiemsinsuk

Neue Besen kehren gut? Die überarbeitete Medizinprodukteverordnung der EU

10.10.2016

Das Jahr 2016 bringt eine neue Medicine Device Regulation (MDR) mit sich. Seit 2012 wurde beraten und verhandelt, nun liegt das Ergebnis vor und muss von allen EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Wir sprachen mit Prof. Ernst Klar von der DGCH und Delegierter für die AMWF wie Zufrieden die Fachgesellschaften mit der neuen Verordnung sind.
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Bild: Verschiedene Symbole in Waben erscheinen wie auf einem Bildschirm. Eine weiß behandschuhte Hand tippt mit dem Zeigefinger auf eine Wabe; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Vernetzte Gesundheit – Apps und Co.

04.10.2016

Die Digitalisierung ist im Vormarsch und macht auch vor der Medizin nicht halt. Eine Sprechstunde über Video, eine Fitness-App oder die Sammlung von Daten für eine bessere Krebstherapie: E-Health verknüpft die Möglichkeiten des Internets mit den Anforderungen der Medizin und eröffnet der Medizinbranche völlig neue Möglichkeiten.)
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Bild: Dunkelhaarige, lächelnde Frau im Arztkittel; Copyright: UKR

Darmerkrankungen: Mehr Patientenkomfort und Autonomie dank App

04.10.2016

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa treten gehäuft in jungen Jahren auf und konfrontieren die Betroffenen ihr Leben lang. Der Gang zur Kontrolluntersuchung alle zwei bis drei Monate ist da Routine. Eine speziell entwickelte App soll nun Abhilfe schaffen.
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Bild: Blaues Stethoskop neben blauer Weltkugel aus Glas auf blauer Tastatur; Copyright: panthermedia.net/Neirfys

Krankenhaus blau statt grün: Sparsamkeit in allen Bereichen

01.08.2016

Krankenhäuser arbeiten selten wirtschaftlich und nachhaltig - alte Bausubstanz und der riesige logistische Betrieb rund um die teure Patientenversorgung gehen ins Geld. Um aus den roten Zahlen heraus zu kommen, müssen Krankenhäuser an allen Ecken und Enden effizienter werden. Ein Weg, über den sie dieses Ziel erreichen können, führt über das Blue Hospital Concept.
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Bild: Luftaufnahme eines großen Krankenhauses in einer Stadt; Copyright: panthermedia.net/kruwt

Nachhaltigkeit: Das Krankenhaus im Dreiklang

01.08.2016

Der Mensch hinterlässt einen riesigen ökologischen Fußabdruck auf dem Planeten. Nachhaltigkeit, also ressourcenschonendes und umweltorientiertes Handeln, ist trotzdem noch längst nicht überall angekommen. Gerade der öffentliche Sektor tut sich schwer, denn Nachhaltigkeit braucht eine Anschubfinanzierung, um Prozesse und Technik zu erneuern und umzustellen. Das gilt besonders für Krankenhäuser.
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Photo: Viele Utensilien zur Diabetes-Selbstbehandlung; Copyright: panthermedia.net/MihaPstock

Künstliches Pankreas: (fast) automatisierte Diabetesbehandlung?

22.05.2016

Die Diabetes-Therapie ist für Patienten sehr aufwendig: Sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren, Medikamente einnehmen und Insulin spritzen. Bei einem schlechten Selbstmanagement drohen ihnen gefährliche Entgleisungen des Blutzuckers. Aber auch externe Faktoren können dazu beitragen, dass der Zucker macht, was er will. Ein künstliches Pankreas könnte hier Abhilfe schaffen.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Knieimplantat aus Kobalt-Chrom

Maßgeschneiderte Implantate überdecken Knochen optimal

22.01.2016

Er passt zwar, doch irgendwo zwickt es doch noch. Obwohl ein Anzug von der Stange seinen Zweck erfüllt, ist er noch lange nicht die idealste Lösung. Anders ist es mit einem maßgeschneidertem. Ähnlich ist es auch mit Implantaten. Oftmals klagen Patienten darüber, dass sie sich fremd anfühlen. Der 3D-Druckist auf dem besten Weg, dies zu ändern. Hier werden die Implantate an den Träger angepasst.
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Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08.01.2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02.11.2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Krisenmanagement: Die Gesamtheit im Blick

02.03.2015

Wie sollte ein Krankenhaus in einer Krisensituation am besten reagieren und auf welche Krisenfälle sollte es vorbereitet sein? Wir sprachen zum Thema mit Prof. Ronald Glasberg von der SRH Hochschule Berlin.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Intensivstation der Zukunft - Schnellere Genesung durch Wohlfühlarchitektur

01.09.2014

Kühl und trostlos sind die Zimmer deutscher Intensivstationen. Hektische Bewegungen bestimmen neben lauter Überwachungstechnik den Alltag der Patienten. Oft begünstigt künstliches Licht zusätzlich einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus. Schlafmittel sollen dieses Problem lösen, erhöhen aber auch gleichzeitig das Risiko für Delirien.
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KOHALA: Digitaler Schüler für die Krebsbehandlung

03.02.2014

Einen aufwendigen Arbeitsschritt von vier Stunden auf fünf Minuten zu verkürzen und ihn dabei noch zu automatisieren – das klingt wie ein Traum für Beschäftigte in allen Bereichen und Branchen. Für Radiologen könnte er bald wahr werden: Eine Software könnte ihnen die langwierige Aufbereitung von CT-Aufnahmen abnehmen, die vor der Bestrahlung eines Tumors notwendig ist.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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