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Bild: Kind mit Kopfhörern; Copyright: Eberhard Petzold

Hören bei Kindern – Neues Testsystem

20.09.2018

Bisher wird das Hören bei Kindern bis zum Schuleintritt nur zu zwei Zeitpunkten untersucht - zu selten. Zudem sind die gängigen Methoden nicht geeignet, um die alterstypischen Hörprobleme zu erkennen.
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Bild: Virtual Reality; Copyright: Fraunhofer FEP

Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Simulationsübelkeit

20.09.2018

Forscher des Fraunhofer FEP haben ein großflächiges, hochauflösendes OLED-Mikrodisplay mit hoher Bildwiederholungsrate und geringem Stromverbrauch entwickelt. Dessen Einsatz in VR-Brillen kann dabei helfen, die berühmte Motion Sickness zu vermeiden.
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Bild: Uro-TV bietet Informationen rund um Urologie, die jederzeit im Netz verfügbar sind; Copyright: Bildagentur PantherMedia / belchonock

Uro-TV: Audiovisuelles Online-Angebot

14.09.2018

Deutschlands Urologen setzen auf audiovisuelle Information im Netz: Mit ihrem Uro-TV wollen sie sowohl Patienten und interessierte Laien als auch Ärzte und Fachpersonal im Bewegtbild-Format mit relevanten Informationen aus ihrem Fachgebiet versorgen. Das neue Online-Tool ist ab sofort über deren gemeinsame Internet-Plattform www.urologenportal.de zu erreichen.
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Bild: Durch das Protein mCarmine werden Nervenzellen und Strukturen tief im Gehirn leichter sichtbar; Copyright: MPI für Neurobiologie, Julia Kuhl

Entwickeltes Protein ermöglicht tiefere Einblicke ins Gehirn

14.09.2018

Um die Funktion einzelner Zellen oder Strukturen im intakten Gewebe zu untersuchen, müssen sie sichtbar sein. Forscher schleusen dazu fluoreszierende Proteine in Zellen ein: Zellen, Strukturen oder ihre Aktivität werden unter dem Mikroskop sichtbar. Allerdings müssen die Proteine für den Einsatz in der Forschung optimiert werden.
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Bild: Nach einem Herzinfarkt könnte regelmäßig neues Muskelgewebe gebildet werden; Copyright: Thinkstock/Dr Microbe

Herzinfarkt: Muskelersatz dank Stammzellen

13.09.2018

Herzinfarkt ist in Deutschland immer noch eine der Haupttodesursachen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2015 über 49.000 Menschen an seinen Folgen. Dabei ist die Sterblichkeit nach einem Infarkt in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen.
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Bild: Prof. Dr. Lars Zender, Universitätsklinikum Tübingen; Copyright: Britt Moulien / Uniklinikum Tübingen

Zell-Umgebung beeinflusst Art des Lebertumors

13.09.2018

Ein Forscherteam um Professor Lars Zender vom Universitätsklinikum Tübingen und dem Deutschen Krebskonsortium (DKTK) konnte zeigen, dass das zelluläre Umfeld mit seinen absterbenden Leberzellen richtungsweisend dafür ist, welchen Weg die Tumorzellen einschlagen. Die Ergebnisse werden am 12. September 2018 im renommierten Fachmagazin Nature veröffentlicht.
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Bild: Digitaler Wandel erfordert Lösungen im Human Resources- und Gesundheitsmanagement; Copyright: PantherMedia Stock Agency / tonefotografia

Fach- und Führungskräfte auf den digitalen Wandel vorbereiten

12.09.2018

Der digitale Wandel stellt neue Anforderungen an Fach- und Führungskräfte: Dies erfordert Lösungen im Human Resources- und Gesundheitsmanagement sowohl in Großunternehmen als auch in kleineren Betrieben. Zu präventiven Maßnahmen und neuen Konzepten befragten Wissenschaftler der Universität Heidelberg rund 600 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von in- und ausländischen Unternehmen.
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Bild: Herz-MRT bei Lupuspatienten; Copyright: PantherMedia Stock Agency / Arne Trautmann

Herz-MRT verbessert Diagnostik der Herzbeteiligung bei Lupus

12.09.2018

Die Zahl der Diagnosen von systemischem Lupus erythematodes (SLE) hat sich – auch wegen der verbesserten diagnostischen Möglichkeiten – in den letzten 45 Jahren mindestens verdreifacht. Bei Lupus handelt es sich um eine systemische entzündliche Erkrankung, die mehrere Organe gleichzeitig betreffen kann. Am häufigsten treten Entzündungen der Nieren, der Haut, des Gehirns und auch des Herzen auf.
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Bild: STED-Aufnahme und Röntgen-holographische Abbildung derselben Herzmuskelzelle; Copyright: Universität Göttingen

Kombination von Licht- und Röntgenmikroskopie für umfassenden Einblick

11.09.2018

"Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht." Wie in der Dreigroschenoper von Bertold Brecht galt bisher auch in der Zelle: Nur was im Licht ist, wird gesehen. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen sind einen Schritt weitergegangen: Mit einem neuartigen Mikroskopieverfahren konnten sie sowohl die beleuchtete als auch die "dunkle Seite" der Zelle sichtbar machen.
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Bild: In Grün sind die Huntingtin-Ablagerungen erkennbar, die durch das mutierte Huntingtin-Protein entstehen; Copyright: Franziska Schindler, MDC

Ausbruch und Verlauf der Huntington-Krankheit vorhersagen

11.09.2018

Die Ablagerungen, die bei der unheilbaren Krankheit Chorea Huntington im Gehirn der Patienten entstehen, wachsen aus kurzen Proteinfasern. Das berichtet ein MDC-Forschungsteam im Fachjournal Molecular Cell. Die Ergebnisse könnten die Diagnostik und die Suche nach neuen Medikamenten verbessern.
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Bild: Roboter als Helfer in der Altenpflege; Copyright: Bildagentur PantherMedia /abidal

Kollege Roboter in der Altenpflege

10.09.2018

Ein neues Forschungsprojekt an der HTW Dresden beschäftigt sich mit dem Einsatz von Robotik in Pflegeeinrichtungen.
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Bild: Acht von zehn Deutschen plagen Rückenschmerzen; Copyright: panthermedia.net/stasique

Rückenschmerzen: Das Forschungsprojekt Ran Rücken soll helfen

10.09.2018

Etwa acht von zehn Bundesbürgern bekommen im Laufe ihres Lebens Rückenschmerzen. Zu viel oder falsche Bewegung kann auch zu Problemen führen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Ran Rücken" sucht nach dem richtigen Minimum, das hilft.
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Bild: Mehrkernig werdende (oben) und sich teilende Maus-Herzmuskelzelle (unten); Copyright: Alexandra Becker/Uni Bonn

Methode zeigt, ob Herzmuskelzellen nachwachsen

10.09.2018

Weltweit fahnden Forscher nach Medikamenten, die Herzmuskelzellen nach einem Infarkt einfach nachwachsen lassen. Bislang ließ sich aber nicht zuverlässig nachweisen, ob ein potenzieller Wirkstoff die verbliebenen Herzzellen tatsächlich zur Teilung anregt. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun eine neue Methode vorgestellt, die das bewerkstelligt.
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Bild: Mit neuartigen Sensoren lässt sich die Aktivierung oder Inaktivierung von GPCRs mit Hochdurchsatzverfahren messen; Copyright: Hannes Schihada

Fortschritt für die Arzneimittelforschung

06.09.2018

Forscher der Universität Würzburg haben eine Methode entwickelt, mit der sich die Aktivierung von Rezeptoren im Hochdurchsatz-Verfahren in kürzester Zeit messen lässt. Das könnte die Entwicklung neuer Arzneistoffe beschleunigen.
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Bild: befruchtetes Fischei mit zwei Zellen; Copyright: Stefan Scholz / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

Schnelles Sortieren dank maschinellem Lernen

05.09.2018

Zebrafische besitzen fast alle Gene, die Menschen auch haben. Daher eignen sich ihre Eier als Modellorganismus für die Gen- und Wirkstoffforschung. Die Probenvorbereitung erfolgt bislang manuell – ein zeitaufwändiger Prozess. Eine neue Technologie vereinzelt und sortiert die Fischeier mithilfe eines ausgeklügelten Machine-Learning-Algorithmus künftig automatisch.
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Bild: Das Modell im Großmaßstab; Copyright: Iris Maurer

Clevere Kombination: verbesserte Haftung auf rauen Oberflächen

05.09.2018

Wenn etwas rückstandslos hin und her bewegt wird, ist Haftung im Spiel. Die Oberflächen solcher Objekte sind jedoch nie zu hundert Prozent glatt. Damit das Haften auch auf solchen rauen Oberflächen verlässlich klappt, haben Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Neue Materialien ein neue Haftstruktur entwickelt, die auch selbsthaftende Wundverschlüsse oder Wearables verbessert.
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Bild: Blick über die Schulter einer Person mit Tablet in der Hand, auf dem der vor ihm befindliche OP mit Bildschirmen und Geräten zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Masterplan Smart Hospital: Gut vernetzt ist halb versorgt

03.09.2018

Künstliche Intelligenz stellt die Diagnose, Roboter operieren und Ärzte steuern jegliche Prozesse per Touchscreen – sieht so das Krankenhaus der Zukunft aus? Und wie weit sind wir von dieser Zukunft überhaupt noch entfernt? Viele Kliniken befinden sich bereits auf dem Weg zum Smart Hospital, in dem sich nicht nur die neueste Technik findet, sondern alles und jeder miteinander vernetzt ist.
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Bild: Ein aggressiver Hirntumor (Glioblastom), dargestellt auf Basis von Magnetresonanzdaten; Copyright: Karl-Heinz Nenning

Epigenetische Analyse von aggressiven Hirntumoren

31.08.2018

Glioblastome sind Hirntumore mit verheerender Prognose. Sie werden von vielfältigen Gendefekten ausgelöst, wodurch sie schwer behandelbar werden. Außerdem spielt die Epigenetik eine wesentliche und oft unterschätzte Rolle: Sie beeinflusst das Fortschreiten des Tumors unabhängig von der genetischen DNA-Sequenz.
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Bild: Sanitäterin im Krankenwagen mit Blick auf Klemmbrett; Copyright: panthermedia.net/ArturVerkhovetskiy

Ambulante Versorgung in Notfällen

29.08.2018

Wie kann die ambulante Versorgung von Pflege- und Hilfsbedürftigen in Schadenslagen sichergestellt werden, wenn Zufahrtswege gesperrt sind und Angehörige und Pflegedienste die Betroffenen nicht erreichen können? Das IAT der Universität Stuttgart untersucht im Forschungsprojekt KOPHIS, wie die Versorgung durch strukturierte Zusammenarbeit relevanter Akteursgruppen gelingen kann.
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Bild: Roboterhand, die einen Kugelschreiber hält und in ein Heft schreibt; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Neue Roboterhand mit Greifintelligenz

28.08.2018

Seit Anfang Juni wird im Institut für Orthopädische Bewegungsdiagnostik der Klinik für Orthopädie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Annastift weltweit zum ersten Mal der Prototyp einer neuen Roboterhand mit armamputierten Patienten getestet.
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Bild: Auf Mikrofluidtechnik basierender Chip; Copyright: Wiley-VCH

Mikrofluidischer Chip für die Einzelzell-Analytik

23.08.2018

Ein paar wenige Zellen, die anders sind als der Rest, können große Auswirkungen haben. So können etwa einzelne Krebszellen einer Chemotherapie gegenüber unempfindlich sein und einen Rückfall bei eigentlich als geheilt geltenden Patienten verursachen.
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Bild: Maus; Copyright: Ella Maru Studio

Neue Software erleichtert Bewegungsforschung

23.08.2018

Eine neue Software soll künftig mit Künstlicher Intelligenz Tiervideos besonders schnell und präzise auswerten: Das Programm DeepLabCut wurde von einem Forschungsteam der Universitäten Tübingen und Harvard entwickelt. Die Software basiert auf dem Algorithmus DeeperCut, der menschliche Körperhaltungen analysieren kann. Auch Bewegungsabläufe von Operationsrobotern können so untersucht werden.
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Bild: Maria Driesel und ihre Kollegen von inveox neben dem neuen Gerät; Copyright: Astrid Eckert

Pathologie 4.0 – inveox automatisiert Laborarbeit

22.08.2018

Verwechslung, Verunreinigung, Verlust – die meisten Fehler in der Pathologie geschehen während des Probeneingangs. Einerseits kommen täglich unzählige Proben im Labor an, andererseits ist der Prozess der Registrierung sehr monoton. Die Folge: Die Arbeit ist ineffizient. Das Start-up inveox hat nun ein System entwickelt, das die Prozesse im Pathologielabor automatisiert und somit effizienter macht.
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Bild: Mikroskopische Aufnahme von lebenden HeLa-Zellen; Copyright: Jörg Mansfeld

Kontrollierbarer "Protein-Knockdown" in Wirbeltieren

22.08.2018

Die Forschungsgruppen um Dr. Jörg Mansfeld, Forschungsgruppenleiter vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC), und Dr. Caren Norden vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) haben ein Verfahren zur funktionellen Untersuchung von Proteinen erfolgreich weiterentwickelt.
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Bild: zwei Männer vor einem Gerät mit vielen Kabeln; Copyright: Rolf Müller / UK Bonn

Völlig neue Einblicke ins Gehirn dank Spezialfarbstoff

17.08.2018

Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Canberra in Australien sowie des Institute of Science and Technology Austria haben eine Art optischen Sensor für das Gehirn entwickelt. Der Farbstoff bindet an den wichtigen Botenstoff Glyzin und ermöglicht so, den Nervenzellen bei der Arbeit zuzusehen. Die Forscher erhoffen sich dadurch unter anderem neue Einblicke in die Funktion des Gedächtnisses.
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Bild: Foto zur Darstellung der gefilmten Gesichtsbewegung durch die Biofeedbacklupe; Copyright: UKE / Anke Schlüter

Spiegel für Gesichtslähmung: Training mit der digitalen Lupe

17.08.2018

Wenn Patienten mit Gesichtslähmung ihre Muskeln trainieren, kommt es auf kleinste Bewegungen an. Sie zu erkennen, macht ein Biofeedbackspiegel mit Lupenfunktion möglich, den Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit Informatikern der FH Dortmund jetzt entwickelt haben.
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Bild: abstrakte Darstellung einer Gehirnstruktur, im Hintergrund Tafel mit Formeln; Copyright: Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften

EU-Millionenförderung für Deep-Learning-Projekt

16.08.2018

Dr. Guido Montúfar, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig, wurde vom Europäischen Forschungsrat mit einem ERC Starting Grant für exzellente junge Wissenschaftler ausgezeichnet.
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Bild: Mann steht neben dem Bildschirm des neuen multispektralen Mikroskop-Systems; Copyright: Sarah Koßmann

Neues Mikroskop-System für eine "personalisiertere" Medizin

15.08.2018

Im Institut für Pathologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde im Beisein von Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Armin Willingmann das multispektrale Mikroskop-System VECTRA-Polaris eingeweiht.
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Bild: Kapsel; Copyright: panthermedia.net/sibgat

Biomarker besser nachweisen mit Mikrokapseln

15.08.2018

Um Krankheiten besser zu erforschen und zu heilen, müssen Forscher und Ärzte krankheitsrelevante biologische Substanzen wie Proteine und Nukleinsäuren, sogenannte Biomarker, in Blut oder Urin des Patienten nachweisen - und zwar in geringen Mengen und mit hoher Präzision.
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Bild: junge Frau trinkt aus einem Glas Wasser; Copyright: panthermedia.net/avemario

Neuer Test macht Diagnose sicherer

14.08.2018

Wenn Menschen vermehrt Urin ausscheiden – bei Erwachsenen mehr als drei Liter am Tag – tun sich Mediziner unter bestimmten Umständen mit der Diagnose schwer. Neben einem "normalen" Diabetes mellitus, der sich oft einfach mit einer Blutzuckermessung ausschließen lässt, gibt es drei wesentliche Ursachen als Auslöser.
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Bild: Beim Probelauf des optimierten Computerprogramms DICOM-Analyser ; Copyright: Robert Rietscher

In die Lunge blicken

09.08.2018

Das Atmungsorgan automatisch und präzise zu erkennen und ungleich schneller als bisher von umliegenden Geweben und Strukturen mittels sogenannter Segmentierung abzugrenzen, das ermöglicht ein Computerprogramm, an welchem Studierende der Medizininformatik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg derzeit mitarbeiten.
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Bild: Ultraschallbild eines Babys im Bauch der Mutter; Copyright: PantherMedia/mikdam

3D-Modell der menschlichen Plazenta

06.08.2018

Die Plazenta ist das verbindende Organ zwischen Mutter und Embryo. Ihre Hauptfunktionen sind der Austausch von Nährstoffen, Gasen und Stoffwechselprodukten sowie die Produktion von Hormonen und anderen Substanzen, die für die Embryonalentwicklung von essenzieller Bedeutung sind. Nun ist es ForscherInnen der MedUni Wien gelungen, ein 3D-Modell der humanen Plazenta zu entwickeln.
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Bild: Illustration der Funktion des neuen Lab-on-a-chip; Copyright: A. Kleiber/Leibniz-IPHT

Mit Mikrofluidik und KI Pollen unterscheiden

03.08.2018

Ein miniaturisiertes Labor auf einem Chip ermöglicht hochaufgelöste Mikroskopieaufnahmen von mehreren Tausend Pollenpartikeln innerhalb weniger Sekunden. Neuronale Netzwerke übernehmen die Bildverarbeitung und klassifizieren die Partikel schnell und zuverlässig.
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Bild: Mehrere Aufnahmen mit der 4i-Methode; Copyright: UZH

Neue Bildgebungsmethode verfeinert Analyse von Zellproben

03.08.2018

Innovation in der Biomedizin: UZH-Forschende entwickeln eine neue Analysemethode, die zehnmal mehr Proteine pro Probe visualisieren und damit eine umfassende Karte der Zellorganisation samt unterschiedlicher Entwicklungsstadien generieren kann. Diese enorm vielschichtige und verfeinerte Ansicht unterstützt die personalisierte Medizin und wird bereits in der Krebsmedizin angewandt.
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Bild: Mann im Behandlungszimmer einer Ärztin, die vor einem Bildschirm sitzt, auf dem ein Schaubild des männlichen Unterleibs zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/imagepointfr

Mit Ultraschall und KI Prostatakrebs effektiver erkennen

30.07.2018

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Jährlich werden rund 63400 Neuerkrankungen diagnostiziert. Neben einer Tast- und einer Blutuntersuchung spielen bei der Diagnose Ultraschallverfahren eine entscheidende Rolle.
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Bild: Aufbau des Herzens mit Position des His-Bündels; Copyright: Medtronic GmbH

Neuer Schrittmacher stimuliert natürlichen Herzschlag

30.07.2018

Eine nachlassende Pumpleistung des Herzens ist eine häufig beobachtete Langzeitfolge bei Patienten mit Herzschrittmachern. Kürzlich haben Kardiologen der Klinik für Innere Medizin II erstmalig bei Patienten des Ulmer Universitätsklinikums einen innovativen Herzschrittmacher implantiert, der das herzeigene Reiz-Leitungssystem stimuliert und so physiologische, d.h. natürliche Herzschläge auslöst.
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Bild: Blick über die Schulter zweier Ärzte auf Bildschirm, auf dem ein Modell eines Herzen zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Regenerative Herzklappen: Von der Simulation zur Prothese

23.07.2018

Jedes Jahr werden weltweit über 250.000 Herzklappen implantiert. Kinder und Jugendliche müssen sich dieser Operation wiederholt unterziehen, denn ihre Körper wachsen noch, die Prothesen aber nicht. Regenerative Prothesen lösen dieses Problem. Wie sich jene lebenden Implantate im Körper entwickeln, konnten wir bisher erst hinterher beobachten. Computermodelle machen diese Prozesse nun vorhersagbar.
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Bild: Arzt und Ärztin stehen zu beiden Seiten einer Patientin, die in ein MRT-Gerät geschoben wird; Copyright: Universitätsklinikum Heidelberg

Hybridgerät zur individuellen Strahlentherapie

20.07.2018

Aus zwei mach eins: In Heidelberg wurde nun die europaweit erste Patientin mit einem neuen Kombinationsgerät zur Strahlentherapie behandelt, das es ermöglicht, parallel zur Bestrahlung präzise Bilder des Tumors zu gewinnen.
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Bild: neues Herz-SPECT-Gerät; Copyright: Universitätsklinikum Freiburg

Schonend, schnell, präzise: Innovative Herz-Bildgebung

20.07.2018

Seit Kurzem setzt die Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Freiburg ein hochempfindliches Herz-SPECT-Gerät ein, wie es nur an wenigen Standorten in Deutschland verfügbar ist. In Baden-Württemberg ist es das erste Gerät seiner Art. Damit lassen sich die Durchblutung und Kontraktion des Herzens deutlich schneller und präziser ermitteln.
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Bild: Blick über die Schulter einer jungen Frau auf Bildschirm mit Messdaten; Copyright: Martin Lifka Photography

Gangmessdaten visualisieren und analysieren

17.07.2018

Viele Menschen sind von Störungen oder Auffälligkeiten im Gangbild, etwa aufgrund funktioneller Defizite, betroffen. Um die behandelnden Therapeutinnen und Therapeuten während der Therapie zu unterstützen, entwickelt die FH St. Pölten im Rahmen eines Forschungsprojekts Werkzeuge, die die Diagnose von Gangstörungen auf Basis komplexer Messdaten erleichtern.
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Bild: Frau am Schreibtisch, die eine Hand an die Schläfe und mit der anderen ihr Smartphone hält; Copyright: panthermedia.net/stokkete

Migränetherapie per App – innovatives Projekt gestartet

17.07.2018

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin startet jetzt gemeinsam mit ihren Partnern ein Projekt zur Smartphone-gestützten Migränetherapie (SMARTGEM). Ziel ist es, Patienten mit häufigen Migräneattacken eine effektive und ortsunabhängige Behandlungsform anzubieten. Die App ist eine Kombination aus Dokumentation, Therapiemodul und Schulung zur Selbsthilfe.
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Bild: Maus, die über eine aufrecht stehende Plexiglas-Platte hüpft; Copyright: UMG

Erfolgreich nachgewiesen: optisches Cochlea Implantat regt Hörnerv an

16.07.2018

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickeln optische Stimulation der Hörschnecke und demonstrieren Hörreaktion tauber Wüstenrennmäuse nach Gentherapie und Implantation eines optischen Cochlea Implantats. Veröffentlichung in Science Translational Medicine.
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Bild: abstrakte Computersimulation der Signalwege eines menschlichen Gehirns; Copyright: panthermedia.net/Andrew Ostrovsky

Start der Informatikplattform The Virtual Brain

16.07.2018

Mit der Informatikplattform "The Virtual Brain" sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) erfolgreich im Großforschungsprojekt des EU-Flaggschiffs "Human Brain Project" angekommen.
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Bild: Drei Frauen und zwei Männer machen ein Gruppenbild mit einer Urkunde; Copyright: Universität Witten/Herdecke

Unerlässliche Werkzeuge in der Pflege

13.07.2018

Die "Wittener Werkzeuge" sind ein Beratungsangebot, dass das Department Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke (UW/H) vor zehn Jahren entwickelt hat, um die Arbeit der Pflegekräfte zu optimieren. Es umfasst unter anderem Patientenkommunikation, Teamarbeit und Selbstpflege.
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Bild: Eine Roboterhand tippt auf eine Computertastatur; Copyright: panthermedia.net/ktsdesign

Bayern: Kompetenznetzwerk für Künstliche maschinelle Intelligenz

10.07.2018

Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, ein neues Kompetenznetzwerk für Künstliche maschinelle Intelligenz an mehreren Standorten im Freistaat aufzubauen. Der Fraunhofer-Gesellschaft kommt dabei – in enger Kooperation mit den Universitäten in München und Erlangen-Nürnberg – eine tragende und koordinierende Rolle zu.
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Bild: Supercomputer JUWELS in der Rechnerhalle; Copyright: Forschungszentrum Jülich / R.-U. Limbach

JUWELS ermöglicht medizinische Forschung in Supergeschwindigkeit

09.07.2018

Bei der Entwicklung innovativer Superrechner-Architekturen ist Europa dabei, die Führung zu übernehmen. Leuchtendes Beispiel hierfür ist der neue Höchstleistungsrechner, der in diesen Tagen am Jülicher Supercomputing Centre (JSC) an den Start geht.
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Bild: zwei Männer links und rechts neben dem Hochleistungscomputer; Copyright: Christian Urban, Universität Kiel

Neuartiger Rechner für die Bioinformatik vorgestellt

09.07.2018

Ein interdisziplinäres Team des Exzellenzclusters Entzündungsforschung hat eine neuartige Rechnerstruktur speziell für Rechenoperationen in der Bioinformatik entwickelt. Damit können aufwändige Programme und Algorithmen mit bis zu 4.000facher Geschwindigkeit berechnet werden.
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Bild: Pinzette hält neues Sensorimplantat; Copyright: Fraunhofer IMS

Grünen Star effektiv therapieren: Wächter über den Augeninnendruck

06.07.2018

Schnell, einfach und unkompliziert – das Sensorsystem EYEMATE, das gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg und dem Unternehmen Implandata Ophthalmic Products GmbH (IOP) aus Hannover entwickelt wurde, stellt eine Innovation in der Augeninnendruckmessung dar.
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Bild: Innenleben des

In Kundennähe fertigen: Die Fabrik zum Mitnehmen

06.07.2018

Künftig können Unternehmen flexibel an Standorten direkt in Kundennähe produzieren. Eine komplette, automatische Produktionslinie steckt in einem Container und lässt sich per Lkw schnell an jeden beliebigen Ort verfrachten– bei medizinischen Produkten etwa in die Nähe der Klinik. Fraunhofer-Forscher haben die mobile Fabrik gemeinsam mit Partnern im EU-Projekt CassaMobile entwickelt.
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Bild: Chirurgen bei der Arbeit; Copyright: panthermedia.net/satyrenko

Optische Kohärenztomographie: Expertennetzwerk gegründet

05.07.2018

Die OCT ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem sich organisches Gewebe wie Tumorgewebe in einem sehr frühen Krankheitsstadium untersuchen lässt. Vielen medizinischen Disziplinen fehlt jedoch das Know-how, um die Technologie anzuwenden. In den vergangenen Monaten wurde ein Netzwerk aus Ärzten und Partnern aus Industrie und Forschung aufgebaut, um weitere Anwendungsgebiete zu erschließen.
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Bild: eine Art molekulare Landkarte in pink und grün, die mit der neuen Technologie entstanden ist; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Innovative Gewebeanalyse dank neuem Bildgebungsverfahren

04.07.2018

Insgesamt 200.000 Euro Fördergeld gehen an das Ausgründungsprojekt Theraselect. Jeweils die Hälfte tragen die Helmholtz-Gemeinschaft und das Helmholtz Zentrum München, aus dem das geplante Spin Off hervorgeht. Grundlage ist ein Verfahren der bildgebenden Massenspektrometrie, das tausende von Molekülen in Gewebeproben sichtbar macht.
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Bild: Mädchen mit Krebs schlafend im Bett; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Hochpräzisionsbestrahlung: Hoffnung für Patienten mit vereinzelten Metastasen

03.07.2018

Für medizinischen Laien bedeutet Metastasierung, dass ein Patient keine Aussicht auf Heilung hat. Das muss aber dank moderner Hochpräzisions-Radiotherapie nicht immer der Fall sein.
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Bild: Mann Armprothese greift nach etwas im Regal; Copyright: Universitätsmedizin Göttingen

Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

03.07.2018

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings nur die Steuerung einer einzelnen Funktion zur gleichen Zeit. So kann die Prothese entweder geöffnet oder gedreht werden, nicht aber beides gleichzeitig, so wie wir es von gesunden Händen gewohnt sind.
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Bild: Nahaufnahme eines Ohres einer Frau mit Hand davor, um das rote Kreise gemalt sind; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Cochlea-Implantate: Versorgungs- und Qualitätsstandards

02.07.2018

Jährlich erhalten etwa 4.000 hochgradig schwerhörige, ertaubte Menschen und gehörlos geborene Kinder ihr Hörvermögen zurück – dank des Einsatzes einer elektronischen Innenohrprothese, dem sogenannten Cochlea-Implantat. Die Behandlung ist ein komplexer, interdisziplinärer Prozess.
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Bild: junge Frau kniet neben bewusstlosem Mann und tätigt Anruf mit Smartphone; Copyright: panthermedia.net/pixelaway

Reanimation per Videostream – wie EmergencyEye Leben retten kann

02.07.2018

Wenn das Herz nicht mehr schlägt, kommt es ohne Reanimationsmaßnahmen innerhalb von Minuten zu irreversiblen Schäden im Gehirn. In den wenigsten Fällen wird bei einem Herzstillstand überhaupt etwas getan. Oft sind Ersthelfer selbst hilflos angesichts der Situation. Etwa 65.000 Menschen sterben so jährlich in Deutschland am plötzlichen Herztod. An genau diesem Problem setzt EmergencyEye an.
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Bild: Hände halten Katheter im OP; Copyright: DGA/P.Himsel

Katheterbehandlung: Knackpunkt verkalkte Oberschenkelarterie

29.06.2018

Die Oberschenkelarterie gewährleistet die Blutversorgung des ganzen Beines. Engstellen und Verschlüsse sollten daher rechtzeitig mit Hilfe einer Katheterbehandlung behoben werden, um die Folgen einer Mangeldurchblutung, wie Schmerzen, nicht heilende Wunden und letztlich Amputationen zu verhindern. Kalkeinlagerungen versteifen und verengen die Arterie jedoch schlimmstenfalls wie ein Rohr.
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Bild: junge Ärztin vor einem Ultraschall-Gerät; Copyright: panthermedia.net/Robert Przybysz

Neues radiologisches Verfahren für die Leberdiagnostik

27.06.2018

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben erfolgreich eine neue Technik zur Untersuchung von übergewichtigen Jugendlichen mit Lebererkrankungen getestet. Die sogenannte Time-harmonic Elastography ermöglicht es, den Schweregrad der Erkrankung zu bestimmen, ohne den Patienten Lebergewebe zu entnehmen. Im Fachjournal Radiology wurden die Ergebnisse jetzt veröffentlicht.
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Bild: virtuelles Herz auf einem virtuellen medizinischen Bedienfeld; Copyright: panthermedia.net/luca de polo

Simulierter Eingriff am virtuellen Herzen

26.06.2018

Wie lassen sich minimalinvasive Herzeingriffe mit Hilfe moderner Daten- und Bildverarbeitungsalgorithmen effektiver und patientenschonender ausführen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS in Bremen – und kann bereits entscheidende Erfolge verbuchen.
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Bild: Gründer von inveox mit dem Prototyp ihres Automaten zur Erfassung medizinischer Proben; Copyright: A. Eckert / TUM

Automatisierung im Labor verspricht zuverlässigere Diagnostik

26.06.2018

Das Start-up inveox widmet sich einem enorm wichtigen, aber nahezu unsichtbaren Bereich der Medizin: der Pathologie. Das von Studierenden und Alumni der TUM gegründete Unternehmen will mit seinen Erfindungen die Untersuchung von Gewebeproben automatisieren und digitalisieren. Jetzt hat das Team eine voll funktionsfähige Vor-Serien-Version seines Systems vorgestellt.
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Bild: Illustration von einem Micromesh-Stent in der Halsschlagader; Copyright: DGA

Innovationen in der Gefäßmedizin: Patienten profitieren

25.06.2018

Allein in Deutschland muss jährlich rund 50.000 Mal ein Zeh, ein Fuß, ein Unterschenkel oder gar ein Bein aufgrund von durchblutungsbedingten Gewebeschäden amputiert werden. Fortschritte in der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet minimalinvasiver Verfahren bieten diesen Patienten neue Perspektiven, können helfen Amputationen zu vermeiden und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
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Bild: Prof. Jens Frahm sitzt in einem MRT-Gerät; Copyright: Frank Vinken / Max-Planck-Gesellschaft

MRT-Aufnahme in Sekunden statt Minuten

25.06.2018

Das Europäische Patentamt würdigt den Göttinger Physiker Jens Frahm vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie mit dem Europäischen Erfinderpreis für seine bahnbrechenden Weiterentwicklungen in der Magnetresonanztomografie. In zwei Schritten ist es ihm und seinem Team gelungen, die MRT um das bis zu 10.000-fache zu beschleunigen und die Technologie in der klinischen Praxis zu etablieren.
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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22.06.2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Bild: Dr. Betsch neben einem Computer-Bildschirm, der Scans der Wirbelsäule zeigt; Copyright: privat

Mit Licht und Bluetooth – dynamische Messverfahren für die Orthopädie

02.05.2018

In der Orthopädie ist das Röntgen für Diagnostik und Therapiekontrollen immer noch gang und gäbe. Patienten, die regelmäßig geröntgt werden müssen, werden durch die wiederholte Strahlung jedoch auch belastet. An der Uniklinik Aachen werden daher Methoden genutzt und weiterentwickelt, die nicht nur strahlenfrei sind, sondern auch Bewegungen erfassen können.
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Bild: das von Magnosco entwickelte DermaFC; Copyright: Magnosco

Ein Start-Up bringt Melanin zum Leuchten: Hautkrebsdiagnostik mit Magnosco

09.04.2018

Besteht der Verdacht, dass ein Hautmal maligne Veränderungen aufweist, wird es meist zeitnah entfernt. Es ist jedoch nicht in allen Fällen zwangsläufig notwendig, das betroffene Gewebe zu exzidieren. Das Start-Up Magnosco hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Laser die Diagnose und Früherkennung von Schwarzem Hautkrebs unterstützt.
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Bild: junge Frau mit VR-Brille im VR-Lab, davor ein junger Mann am Bildschirm, auf dem ein virtuelles Herz zu sehen ist; Copyright: Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin Baden-Württemberg

VR-Lab für Medizinstudenten: Bindeglied zwischen Theorie und Praxis

22.03.2018

Virtual Reality und Medizin werden immer häufiger im selben Kontext genannt. Es werden nicht nur Anwendungen entwickelt, die die Therapie von Schmerz- und Angstpatienten unterstützen, auch medizinisches Personal profitiert von der Technik. Vor zwei Monaten hat an der Ulmer Universitätsklinik das VR-Lab eröffnet, in dem Medizinstudenten an 3D-Organen lernen können.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01.03.2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Krankenhauslager; Copyright: panthermedia.net/.shock

Logistik im Krankenhaus: Garant für Qualität und Effizienz

01.02.2018

Warenverteilung, Ausstattung der OPs mit Sterilgut, Speiseversorgung der Patienten – in einem Krankenhaus geschieht das rund um die Uhr. Um reibungslose Abläufe zu gewährleisten, ist eine gute Logistik essentiell. Alle Fäden laufen schließlich im krankenhausinternen Logistikzentrum zusammen. Bei Planung und Organisation eines solchen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.
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Bild: Stethoskop, das auf einer Weltkarte liegt und transparente Icons, die über das gesamte Bild gelegt sind; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Alles fließt: Transportströme und Materialflüsse in der KH-Logistik

01.02.2018

Wie selbstverständlich erwarten Patienten, in einem Krankenhaus umfassende Versorgung zu erhalten. Dazu gehört nicht nur die geeignete Therapie, sondern auch zum Beispiel ein Bett und regelmäßige Mahlzeiten. Welche Transportwege dafür innerhalb des Krankenhauses zurückgelegt werden müssen, fragen sie sich meist nicht.
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Bild: elektromagnetisches chirurgisches Navigationssystem der Firma Fiagon; Copyright: Fiagon

Der Co-Pilot des Chirurgen: Punktgenauigkeit durch elektromagnetische Navigationssysteme

04.01.2018

Die genaue Position und Ausrichtung chirurgischer Werkzeuge muss während der OP stets im Blick behalten werden, um Erfolg und Sicherheit des Eingriffs zu garantieren. Mithilfe von feinen Sensoren an der Spitze der Instrumente und einem elektromagnetischen Signal bilden die elektromagnetischen Navigationssysteme von Fiagon ihre Position im Körper präzise ab.
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Bild: Arzt mit einem Laptop, um ihn herum verschiedene medizinische Bilder, hinter ihm ein EKG; Copyright: panthermedia.net/realinemedia

Chirurgische Navigationssysteme: Mit dem Skalpell auf der sicheren Seite

04.01.2018

Bildgebung, Navigation, Vernetzung – Begriffe, mit denen sich der moderne Operationssaal beschreiben lässt. Für die zielsichere chirurgische Arbeit spielen all diese Komponenten eine zentrale Rolle. Vereint werden sie in chirurgischen Navigationssystemen, mit deren Hilfe komplexe Operationen erheblich sicherer werden.
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Bild: Frau, die eine Puppe in einem leuchtenden Pyjama im Arm hält; Copyright: Empa

Leucht-Pyjama ermöglicht Gelbsucht-Therapie in Mamas Armen

20.12.2017

Sechzig Prozent aller Neugeborenen zeigen in den ersten Lebenstagen eine Gelbsucht, die in den meisten Fällen jedoch harmlos ist. Stärker ausgeprägt ist sie bei Frühgeborenen, die zur Behandlung in speziellen Kästen mit Blaulicht bestrahlt werden – nackt und allein. Materialforscher des Empa möchten diese Methode nun mehr an die Bedürfnisse der Babys anpassen und dadurch maßgeblich verbessern.
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Bild: Illustration des Leipziger Löffels, der an die Hinterseite des Auges geschoben wird; Copyright: Universität Leipzig/M. Francke

Mit dem "Leipziger Löffel" gegen pathologische Kurzsichtigkeit

22.09.2017

Unter Myopie, auch bekannt als Kurzsichtigkeit, leiden viele Menschen auf der ganzen Welt. Ursache ist eine starke Augenausdehnung. Schreitet diese immer weiter voran, kommt es schließlich zum völligen Verlust der Sehfähigkeit. Ein innovatives Medizinprodukt soll diesen Prozess künftig aufhalten.
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Bild: Ein Mann arbeitet an einer Laborbank, auf seinem Monitor läuft ein Programm zur Gestenerkennung; Copyright: Fraunhofer IPA/Heike Quosdorf

Laborautomation: vom Notizbuch zur Gestenerkennung

08.08.2017

Wissenschaftliche Forschung lebt seit Jahrhunderten davon, dass Versuche mit höchster Genauigkeit aufgezeichnet werden. Aber trotz aller Fortschritte im Labor selber finden Aufzeichnungen häufig noch immer manuell statt, zum Beispiel in Notizbüchern, Protokollen oder in der EDV. Eine optische Gestenerkennung könnte Wissenschaftlern diese Arbeit in Zukunft abnehmen.
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Bild: junge Frau nimmt einer anderen jungen Frau Blut ab; Copyright:panthermedia.net / Arne Trautmann

Arztassistent – Beruf mit Perspektive

22.06.2017

Der Beruf des Arztes ist anstrengend und beinhaltet viele verschiedene Tätigkeiten. Schon lange gibt es deshalb Diskussionen, wie Ärzte durch weitere Fachkräfte unterstützt werden können. Eine Lösung: Hilfe durch sogenannte Arztassistenten.
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Bild: Grafische Darstellung von Europa mit kleinen Figuren darauf zur Darstellung der Bevölkerung; Copyright: panthermedia.net/Takahase Segundo

Krankenhauskeime: Erreger kennen keine Grenzen

03.04.2017

Vieles ist in Europa einheitlich geregelt, die Krankenhaushygiene und der Umgang zum Beispiel mit MRSA im Krankenhaus sind es nicht. Eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen haben die Niederlande inne. Doch können andere Länder dieses System einfach übernehmen? Und wodurch unterscheidet es sich? MEDICA hat dazu den Experten Prof. Alexander W. Friedrich befragt.
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Bild: Junger Mann mit Locken mit offenem Mund und Händen über dem Kopf. Er wird von allen Seiten mit Aufgaben bestürmt; Copyright: panthermedia.net/Dima Sidelnikov

Gesund im Job: "Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine Win-win-Situation"

22.03.2017

Sport treiben, sich fit halten, gesund alt werden – Ziele einer modernen Lebensführung, die viele praktizieren. Ein weiteres Schlagwort: Work-Life-Balance. Doch wie kann diese Balance gehalten werden, wenn es im Beruf eben nicht möglich ist, gesund zu bleiben? Wenn Stress und körperliche sowie seelische Belastungen einen Arbeitnehmer kaputtmachen?
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Bild: Verschiedene medizinische Piktrogramme; Copyright: panthermedia.net/aimage

Daten sammeln? Daten nutzen! – Vom Segen der Datenberge

01.03.2017

Genomdaten, MRT-Bilder und Blutwerte – die Daten des Medizinsektors sind nicht nur sehr heterogen, sondern vor allem auch äußerst umfangreich. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht nur gesammelt, sondern auch genutzt werden. Denn aufbereitet, verknüpft und analysiert bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten: Für die Forschung, das Krankenhausmanagement und auch für den einzelnen Patienten.
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Bild: Grafische Darstellung der generischen Architektur der KDI; Copyright: FAU Erlangen-Nürnberg Medizinische Fakultät

Medizinische Datenbanken: Eine für alle und alle für eine

01.03.2017

Im Projekt "KDI – Klinische Datenintelligenz" versuchen Forscher unterschiedlichste Daten zusammenzuführen, um sie sowohl für Kliniker als auch für Wissenschaftler nutzbar zu machen. In Anbetracht der Menge unterschiedlicher Daten, eine gewaltige Aufgabe. Dr. Martin Sedlmayr erklärt im Gespräch mit MEDICA, wie das Projekt gestaltet wird.
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Bild: Monitor und Anzeigen im OP, dahinter ein OP-Team; Copyright: panthermedia.net/chanawit

Smart statt Big: Wie Daten im OP mitarbeiten können

01.03.2017

Der OP ist das Herzstück jedes Krankenhauses und zugleich auch die teuerste Ressource, die effizient genutzt werden sollte. In der Praxis kommt es hier aber oft zu Verzögerungen, wenn Eingriffe nicht optimal aufeinander folgen. Das Forschungskonsortium InnOPlan will deshalb die Daten aus OP-Geräten nutzbar machen, um die Planung rund um den OP zu verbessern.
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Bild: Zwei Leute sitzen in einem Raum und blicken auf einen Bildschirm; Copyright: Rhön-Klinikum, ZTM Bad Kissingen

Projekt TeleView – Telemedizin für Flüchtlinge

23.01.2017

Wenn ein Flüchtling nach Deutschland kommt, hat er mit sprachlichen und kulturellen Barrieren zu kämpfen – auch im medizinischen Bereich. Oft können die Patienten weder ihre Krankengeschichte noch ihr akutes Leiden verständlich machen, was zu hohen Zeitaufwänden und Kosten in Arztpraxen und Unterkünften führt. Diesem Problem will das telemedizinische Projekt TeleView entgegenwirken.
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Bild: Einbettzimmer mit Fenster in einem Krankenhaus; Copyright: Panthermedia.net/epstock

Krankenhausbau: Infektionsprävention durch Architektur?

09.01.2017

Maßnahmen zur Infektionsprävention in Krankenhäusern gibt es sehr viele. Sie haben alle etwas gemeinsam: Sie sind Einzelteile eines übergreifenden Gesamtkonzepts, das gegen die Verbreitung von hochinfektiösen und resistenten Pathogenen im Krankenhaus gerichtet ist. Einen Teil des Krankenhauses lassen bisherige Hygienekonzepte allerdings außer Acht: die Architektur des Gebäudes selbst.
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Bild: Verschwommenes Bild von Mitarbeitern im Krankenhaus, die einen Flur entlang laufen; Copyright: Panthermedia.net/SimpleFoto

Innerklinisches Notfallmanagement: Es gibt Handlungsbedarf

08.11.2016

Notfälle gibt es nicht nur außerhalb der Klinik - auch im Patientenzimmer kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Neben den Intensivstationen betrifft dies auch die Normalstationen, auf denen die Patienten nicht eng überwacht werden. Auch hier muss das Personal besonders aufmerksam sein, denn Notfälle kündigen sich mitunter durch bestimmte Symptome an.
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Bild: Ein Computerfenster, in dessen Mitte in großen weißen Buchstaben Diabetes steht. Eine Hand tippt das Wort an; Copyright: panthermedia.net/Pichet Wissawapipat

Telediabetologie: Mit Telemedizin gegen Diabetes

02.11.2016

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Grund genug, sich über die Möglichkeiten der Medizin zum Thema "Diabetes" zu informieren. Ein Bereich ist die Telediabetologie, eine Verbindung von Telemedizin und Diabetologie. Noch ist sie in Deutschland nicht weit verbreitet, doch das soll sich ändern, denn die Vorteile für Patienten, Ärzte und Krankenkassen liegen auf der Hand.
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Bild: Arzt mit Laptop, auf dessen Bildschirm Viren zu sehen sind; Copyright: panthermedia.net/cuteimage

Infektionsprävention mit vernetzten Geräten

02.11.2016

Sind die Geräte in einem Krankenhaus miteinander vernetzt, lassen sich Ressourcen einsparen – der Betrieb läuft schneller und reibungsloser. Doch ergibt sich dadurch auch ein gewisses Risiko: Wird ein Gerät mit Schadsoftware infiziert, breitet sich die Infektion sehr schnell aus. Hier gilt es, die vernetzten Geräte und vor allem die sensiblen Patientendaten zu schützen.
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Bild: Mind Map Regulation ; Copyright: panthermedia.net/aiemsinsuk

Neue Besen kehren gut? Die überarbeitete Medizinprodukteverordnung der EU

10.10.2016

Das Jahr 2016 bringt eine neue Medicine Device Regulation (MDR) mit sich. Seit 2012 wurde beraten und verhandelt, nun liegt das Ergebnis vor und muss von allen EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Wir sprachen mit Prof. Ernst Klar von der DGCH und Delegierter für die AMWF wie Zufrieden die Fachgesellschaften mit der neuen Verordnung sind.
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Bild: Dunkelhaarige, lächelnde Frau im Arztkittel; Copyright: UKR

Darmerkrankungen: Mehr Patientenkomfort und Autonomie dank App

04.10.2016

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa treten gehäuft in jungen Jahren auf und konfrontieren die Betroffenen ihr Leben lang. Der Gang zur Kontrolluntersuchung alle zwei bis drei Monate ist da Routine. Eine speziell entwickelte App soll nun Abhilfe schaffen.
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Bild: Verschiedene Symbole in Waben erscheinen wie auf einem Bildschirm. Eine weiß behandschuhte Hand tippt mit dem Zeigefinger auf eine Wabe; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Vernetzte Gesundheit – Apps und Co.

04.10.2016

Die Digitalisierung ist im Vormarsch und macht auch vor der Medizin nicht halt. Eine Sprechstunde über Video, eine Fitness-App oder die Sammlung von Daten für eine bessere Krebstherapie: E-Health verknüpft die Möglichkeiten des Internets mit den Anforderungen der Medizin und eröffnet der Medizinbranche völlig neue Möglichkeiten.)
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Bild: Blaues Stethoskop neben blauer Weltkugel aus Glas auf blauer Tastatur; Copyright: panthermedia.net/Neirfys

Krankenhaus blau statt grün: Sparsamkeit in allen Bereichen

01.08.2016

Krankenhäuser arbeiten selten wirtschaftlich und nachhaltig - alte Bausubstanz und der riesige logistische Betrieb rund um die teure Patientenversorgung gehen ins Geld. Um aus den roten Zahlen heraus zu kommen, müssen Krankenhäuser an allen Ecken und Enden effizienter werden. Ein Weg, über den sie dieses Ziel erreichen können, führt über das Blue Hospital Concept.
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Bild: Luftaufnahme eines großen Krankenhauses in einer Stadt; Copyright: panthermedia.net/kruwt

Nachhaltigkeit: Das Krankenhaus im Dreiklang

01.08.2016

Der Mensch hinterlässt einen riesigen ökologischen Fußabdruck auf dem Planeten. Nachhaltigkeit, also ressourcenschonendes und umweltorientiertes Handeln, ist trotzdem noch längst nicht überall angekommen. Gerade der öffentliche Sektor tut sich schwer, denn Nachhaltigkeit braucht eine Anschubfinanzierung, um Prozesse und Technik zu erneuern und umzustellen. Das gilt besonders für Krankenhäuser.
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Photo: Viele Utensilien zur Diabetes-Selbstbehandlung; Copyright: panthermedia.net/MihaPstock

Künstliches Pankreas: (fast) automatisierte Diabetesbehandlung?

22.05.2016

Die Diabetes-Therapie ist für Patienten sehr aufwendig: Sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren, Medikamente einnehmen und Insulin spritzen. Bei einem schlechten Selbstmanagement drohen ihnen gefährliche Entgleisungen des Blutzuckers. Aber auch externe Faktoren können dazu beitragen, dass der Zucker macht, was er will. Ein künstliches Pankreas könnte hier Abhilfe schaffen.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Knieimplantat aus Kobalt-Chrom

Maßgeschneiderte Implantate überdecken Knochen optimal

22.01.2016

Er passt zwar, doch irgendwo zwickt es doch noch. Obwohl ein Anzug von der Stange seinen Zweck erfüllt, ist er noch lange nicht die idealste Lösung. Anders ist es mit einem maßgeschneidertem. Ähnlich ist es auch mit Implantaten. Oftmals klagen Patienten darüber, dass sie sich fremd anfühlen. Der 3D-Druckist auf dem besten Weg, dies zu ändern. Hier werden die Implantate an den Träger angepasst.
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Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08.01.2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02.11.2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Krisenmanagement: Die Gesamtheit im Blick

02.03.2015

Wie sollte ein Krankenhaus in einer Krisensituation am besten reagieren und auf welche Krisenfälle sollte es vorbereitet sein? Wir sprachen zum Thema mit Prof. Ronald Glasberg von der SRH Hochschule Berlin.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Intensivstation der Zukunft - Schnellere Genesung durch Wohlfühlarchitektur

01.09.2014

Kühl und trostlos sind die Zimmer deutscher Intensivstationen. Hektische Bewegungen bestimmen neben lauter Überwachungstechnik den Alltag der Patienten. Oft begünstigt künstliches Licht zusätzlich einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus. Schlafmittel sollen dieses Problem lösen, erhöhen aber auch gleichzeitig das Risiko für Delirien.
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KOHALA: Digitaler Schüler für die Krebsbehandlung

03.02.2014

Einen aufwendigen Arbeitsschritt von vier Stunden auf fünf Minuten zu verkürzen und ihn dabei noch zu automatisieren – das klingt wie ein Traum für Beschäftigte in allen Bereichen und Branchen. Für Radiologen könnte er bald wahr werden: Eine Software könnte ihnen die langwierige Aufbereitung von CT-Aufnahmen abnehmen, die vor der Bestrahlung eines Tumors notwendig ist.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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