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Bild: Menschliche Zellen mit Gold-Nanopartikeln; Copyright: pixabay/fuchs

Mit Gold Krankheiten aufspüren

16.11.2018

Ein Präzisions-Röntgenverfahren soll Krebs früher erkennen sowie die Entwicklung und Kontrolle von Medikamenten verbessern können.
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Bild: Stress-App; Copyright: AG wearHEALTH

Mit der Stress-App der TU Kaiserslautern spielerisch entspannen

09.11.2018

Ob im Job oder in der Freizeit - immer mehr Menschen fühlen sich gestresst. Umso wichtiger ist es, zu lernen, sich bewusst zu entspannen, um den Stress in den Griff zu bekommen. Die App „Stress-Mentor“, die ein Kaiserslauterer Forscherteam entwickelt hat, schafft hier Abhilfe. Auf der Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November stellen die Forscher ihr Projekt vor.
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Bild: Stetoskop auf Datenträger; Copyright: panthermedia.net / Ronald Stikans

Langfristig sicherer Speicher für sensible Gesundheitsdaten

09.11.2018

Forscher der Technischen Universität Darmstadt, die im Sonderforschungsbereich CROSSING der Deutschen Forschungsgemeinschaft zusammenarbeiten, haben gemeinsam mit japanischen und kanadischen Partnern einen technologischen Prototypen entwickelt, der eine jahrzehntelange sichere Speicherung sensibler Gesundheitsdaten gewährleisten soll.
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Bild: „Mit Hilfe des mediNiK Systems eingebettete & mit Greifer herausgeholte Steine vor Nierenmodell (3B Scientific).“; Copyright: Purenum GmbH

Für eine reine Niere: erst zertrümmern dann kleben

08.11.2018

Zu wenig Bewegung, falsche Ernährung: Nierensteine bilden sich aus nicht löslichen Bestandteilen des Urins und gehören mittlerweile zu einer der Volkskrankheiten weltweit. Allein 1,2 Millionen Deutsche erkranken jedes Jahr. Bei einem operativen Eingriff werden die Ablagerungen zertrümmert und entfernt. Auch die kleinsten Reste können nun beseitigt werden. Das Mittel: Ein biokompatibler Klebstoff.
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Bild: Ärztin mit Stetoskop und digitalem Bild; Copyright: panthermedia.net / peshkov

Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft: Chancen nutzen

08.11.2018

Roland-Berger-Studie sieht 10.000 neue Jobs und 15 Milliarden Euro digitale Umsätze in den kommenden zehn Jahren / 98 Prozent der Unternehmen erwarten mehr politische Unterstützung.
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Bild: Bewegungs-Feedback System; Copyright: AG wearHEALTH

Bewegungs-Feedback soll helfen Schonhaltungen beim Gehen abzubauen

08.11.2018

Patienten, die ein neues Hüftgelenk erhalten haben, müssen nach der OP erst wieder lernen, "normal" zu gehen. Helfen soll hierbei ein mobiles Ganganalyse- und Feedback-System, das ein Kaiserslauterer Forscherteam mit Medizinern und Biomechanikern entwickelt. Auf der Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November stellen die Forscher die Technik vor.
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Bild: Das Computerspiel lässt sich mit den Füßen steuern; Copyright: AG wearHEALTH

Mit den Füßen steuern - Computerspiel hilft Thrombose vorzubeugen

07.11.2018

Ein Blutgefäß-Gerinnsel kann dazu führen, dass die Arterie verstopft. Mediziner sprechen von Thrombose. Um ihr vorzubeugen, helfen Übungen für Beine und Füße. Oft fehlt den Betroffenen aber die Motivation. Abhilfe schafft das Computerspiel "jumpBALL", das Kaiserslauterer Forscher mit Medizinern entwickelt haben und das sie auf der Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November vorstellen.
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 Bild: Patientin beim MRT mit Arzt; Copyright: panthermedia.net / SimpleFoto

Durchbruch in der bildgebenden Magnetresonanztomographie des Herzens

07.11.2018

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Bis heute sind trotz Fortschritte in Diagnostik und Therapie einige Bereiche nicht abgedeckt. Um die Diagnostik zu personalisieren, müssen Herz, Organe und Tumore auf molekularer Ebene charakterisiert werden. Das Projekt MetaboliQs kombiniert Quantensensorik und Bildgebung, um die personalisierte Diagnostik voranzutreiben.
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Bild: Funktionsmuster der Brillenelektronik; Copyright: Fraunhofer IBMT, Bernd Müller

Interaktive Shutterbrille ersetzt Klebepflaster

06.11.2018

Bislang behandeln Augenärzte die sogenannte Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern durch Abkleben des gesunden Auges. Das beeinträchtigte Pendant wird dadurch trainiert. Die verordnete Tragezeit des Pflasters wird jedoch oftmals nicht eingehalten. Künftig soll eine elektronische Sehhilfe mit sensorischem Feedback das gesunde Auge situationsbedingt automatisch verdunkeln.
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 Bild: Datenbrille gegen Spinnenphobie; Copyright: Fraunhofer IBMT, Bernd Müller

Spinnenphobie per Augmented Reality therapieren

06.11.2018

Arachnophobie nennen Fachleute die Angst vor Spinnen. Bislang wird diese Phobie mit Hilfe der Konfrontationstherapie behandelt. Das Problem: 60 bis 80 Prozent der Spinnenphobiker werden aufgrund des fehlenden Angebots gar nicht erst therapiert. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher entwickeln gemeinsam mit Partnern ein digitales Therapiesystem, das die Behandlung im häuslichen Umfeld ermöglichen.
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 Bild: Laptop mit Stetoskop; Copyright: panthermedia.net / scanrail

Individualisierte Therapie für Patienten mit Osteoporose

05.11.2018

In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen Menschen an Osteoporose. Auch tritt Osteoporose oftmals zusammen mit Herz-Kreislauferkrankungen auf. Im Verbundprojekt OsteoSys erarbeiten die Partner eine personalisierte Therapie. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT entwickeln ein Probenmanagementsystem.
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 Bild: Blut Untersuchung im Labor; Copyright: panthermedia.net / matej kastelic

Blutmarker zeigt Nervenschädigung an, Siponimod bremst Progression

05.11.2018

Die Multiple-Sklerose-Forschung verzeichnet Durchbrüche. "Erstmals wurde ein Biomarker im Blut identifiziert, der Aussagen über Ausmaß neuronaler Schäden, Krankheitsverlauf und Ansprechen auf eine MS-Therapie erlaubt", berichtet Prof. Frauke Zipp, MS-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Vorstandsmitglied des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS).
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Bild: Man drückt auf Bildschirm mit Sicherheitsschlüssel; Copyright: panthermedia.net/welcomia

Digitalisierung: Zielscheibe Krankenhaus?

02.11.2018

Eins ist sicher: Im Mittelpunkt eines Krankenhauses stehen stets der Patient und seine schnelle Versorgung. Damit dies möglich ist, schreitet die Digitalisierung im Gesundheitssektor rasch voran: Daten werden digital gespeichert, Geräte miteinander vernetzt. Doch wie sicher sind Krankhäuser in diesem innovativen Zeitalter?
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Bild: Auf einem Tisch ein Mikroskop das ein Bild eines Hasen an die Wand wirft; Copyright: Jörg Harms / MPSD

Ein atomarer Blick auf die Arbeit molekularer Maschinen

02.11.2018

Wissenschaftler aus der Abteilung Dynamik in Atomarer Auflösung des MPSD am Center for Free-Electron Laser Science, dem Centre for Ultrafast Imaging (alle in Hamburg), der University of Toronto in Kanada und der ETH Zürich in der Schweiz haben eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten.
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Bild: Saug-/Spülsystems an einem Wirbelsäulen-Modell.; Copyright: Michael Werner

Neues chirurgisches Saug- und Spülsystem

02.11.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Professur für Adaptronik und Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik entwickelten mit sächsischen Chirurgen ein ergonomisches und kostensparendes Instrument aus Formgedächtnismaterialien.
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Bild: mehre Beinpaare bei einem Lauf; Copyright: panthermedia.net/lzf

Diagnostik in Rekordzeit – POCT im Hochleistungssport

02.11.2018

In der Regel funktioniert Diagnostik so: eine Patientenprobe wird entnommen, ins Labor geschickt und dort analysiert. Erst dann kann dem Patienten das Ergebnis mitgeteilt werden. Wenn aber der Patient ein Hochleistungssportler ist und einen straffen Trainingsplan einhalten muss, benötigt er das Ergebnis sofort. Wie das möglich ist? Mit Point-of-care-Testing!
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Bild: Prof. Tobias Gantner; Copyright: privat

"Ein Dr. Algorithmus, der die beste Therapieoption bietet."

02.11.2018

Die Technik des 20. Jahrhunderts schreitet schneller den je voran - ebenso im Bereich Medizin. Demzufolge ist es nur eine Frage der Zeit, wann Krankenhäuser gänzlich mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet werden - eine datengestützte Medizin, durch die Patienten die beste Therapieempfehlung erhalten und fehlerfreie Operationen durchgeführt werden? Ein Weg, der nicht nur Offenheit erfordert!
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Bild: DNA (grün); Copyright: panthermedia.net / krishnacreations

Präzise Veränderung des Erbguts – mit Licht

01.11.2018

Wissenschaftler*innen aus Heidelberg und Berlin um Roland Eils haben ein Proteinkonstrukt names CASANOVA entwickelt, das die CRISPR Genschere im Dunkeln abschaltet.
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Bild: Samir El-Mashtoly (rechts) und Klaus Gerwert (links); Copyright: Michael Schwettmann

Zellen auf Resistenzen gegen Krebsmedikamente testen

01.11.2018

Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum haben gezeigt, dass sich mit der Raman-Mikroskopie Resistenzen von Tumorzellen gegen Krebsmedikamente nachweisen lassen. Anders als herkömmliche Verfahren bedarf die Methode keiner Antikörper oder Marker. Sie detektiert die natürlichen Reaktionen von Zellen auf die Medikamentengabe und könnte so die Wirkung von Substanzen in präklinischen Studien bestimmen.
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Bild: Frau mit beiden Händen an der Brust. Schaut schmerzhaft; Copyright: panthermedia.net / belchonock

Defibrillation beim plötzlichen Herztod

31.10.2018

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit angeborenen oder erworbenen Herzerkrankungen. Der implantierbare Defibrillator (ICD) kann die zugrundeliegenden Herzrhythmusstörungen wirkungsvoll beenden.
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Bild: Forscher am arbeiten mit Pipette und Probenbehälter; Copyright: panthermedia.net / dolgachov

Goethe-Uni intensiviert Forschung zu Seltenen Erkrankungen

31.10.2018

Patienten mit Seltenen Erkrankungen haben oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich, bis die richtige Diagnose gestellt wird. Ein Grund ist, dass für die Forschung notwendige Patientendaten in unterschiedlicher Sprache und Form vorliegen. Das soll ein neues Verbundprojekt der Europäischen Union, an dem die Goethe-Universität federführend beteiligt ist, jetzt ändern.
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Bild: Ultraschallbilder (links) altes Verfahren (rechts) neues Verfahren; Copyright: Orçun Göksel / ETHZ

Verbesserter Ultraschall für die Brustkrebsdiagnostik

30.10.2018

Die Ultraschalldiagnostik ist eines der drei wichtigsten in der Medizin eingesetzten bildgebenden Verfahren. Sie ist kompakter und kostengünstiger als die Magnetresonanztomographie (MRT) und sicherer als Röntgenaufnahmen. Ihre Bilder sind allerdings nicht immer leicht zu interpretieren.
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Bild: Sensor mit Armband; Copyright: Tomislav Pozaic/KIT

Sensoren helfen, Stürze zu vermeiden

26.10.2018

Mehr als ein Drittel aller über 65-jährigen Menschen in Deutschland ist akut sturzgefährdet. Die Folgen betreffen sie selbst, ihr persönliches Umfeld, aber auch das Gesundheitssystem. Elektrotechniker des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wollen Abhilfe schaffen: mit neuer Sensortechnik, die Bewegungen und Umfeld in den Blick nimmt und es so möglich macht, das Sturzrisiko zu bewerten.
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Bild: Ärztin macht ein Screening vom Auge des Patienten; Copyright: panthermedia.net / SimpleFoto

Grünen Star dank Biomarkern früh entdecken

26.10.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum haben potenzielle Biomarker identifiziert, die helfen könnten, die Augenkrankheit Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, bei Patienten früher zu erkennen. Außerdem fanden sie heraus, dass die Mutation eines bestimmten Gens bei Mäusen einen erhöhten Augeninnendruck auslöst. Der ist einer der Hauptrisikofaktoren für das Glaukom.
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Bild: Patient hält ein digitales Gerät in der Hand; Copyright: panthermedia.net / garagestock

Gesundheit durch Gastroenterologie: personalisierte Prävention

25.10.2018

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsförderung auszubauen und die Prävention zu stärken. Hierfür ist 2015 das Präventionsgesetz in Kraft getreten. Doch um Krankheitsprävention nachhaltig zu gestalten, müsse sich diese am individuellen Risiko des Patienten orientieren, fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten.
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Bild: Arzt befestigt Helm mit zwei Spulen am Kopf der Patientin; Copyright: Ingo Rappers / Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

Entwicklung einer neuartigen therapeutischen Hirnstimulation

25.10.2018

Ein Helm soll zukünftig eine räumlich und zeitlich hochaufgelöste Hirnstimulation ermöglichen und zur Behandlung von Schlaganfällen, Depressionen und Alzheimer eingesetzt werden - Tübinger Forscher beteiligt.
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Bild: Modul mit dielektrisch behinderten Entladungen; Copyright: INP/Eric Timmermann

Innovatives Raumluftsystem reduziert Keimbelastung in Krankenhäusern

24.10.2018

Patienten können sich in Krankenhäusern folgenschwere Infektionen zuziehen. An neuen technischen Lösungen zur Verbesserung der Raumluft in hochsensiblen Klinikbereichen wird seit Jahren gearbeitet. Forscher des INP haben jetzt eine innovative Plasmareinigungsstufe entwickelt, die modular eingebaut werden kann und eine deutliche Keimreduktion mit sich bringt.
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Bild: Kleine Kanälchen, in denen sich Zellen ansiedeln; Copyright: TU Wien

Laser lenkt Zellwachstum in geordnete Bahnen

24.10.2018

Winzige Strukturen, in denen sich lebende Zellen vermehren, kann man gezielt mit Laserstrahlen herstellen. An der TU Wien wurde diese Technik nun deutlich verbessert.
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Bild: Arzt untersucht Patienten auf Leberkarzinom mit Ultraschallgerät; Copyright: panthermedia.net / Bork

Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschall

23.10.2018

In Deutschland erkranken jährlich circa 9000 Menschen an Leberkrebs. Ein gängiges Verfahren zur Diagnose ist die Ultraschalluntersuchung. Wenn die Ultraschalldiagnostik mit speziellen Bluttests kombiniert wird, können Leberkarzinome sogar schon in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden. In einer aktuellen Metaanalyse fanden US-Forscher heraus, dass so 40 Prozent mehr Tumoren erkannt werden.
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Bild: Arzt mit geöffneter Hand und Hinweis auf Immuntherapie; Copyright: panthermedia.net / ankabala

Test zeigt Erfolgsaussichten von Heuschnupfen-Therapien

23.10.2018

Eine spezifische Immuntherapie kann den Alltag für Allergiker deutlich angenehmer machen und langfristig vor Asthma schützen. Was dabei genau geschieht, ist jedoch unklar. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München hat die Prozesse im Körper während einer dreijährigen spezifischen Immuntherapie untersucht.
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Bild: Mit der dSTORM Super-Resolution-Mikroskopie lassen sich Tumor-assoziierte Antigene auf primären Tumorzellen sichtbar machen und quantifizieren; Copyright: AG Markus Sauer

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

22.10.2018

Jährlich erkranken weltweit circa 14 Millionen Menschen an bösartigen Tumorerkrankungen, mehr als die Hälfte der Betroffenen sterben an den Folgen. Aktuell ermöglichen neue Immuntherapien erstmals eine vielversprechende, effiziente "personalisierte" Krebsimmuntherapie.
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Bild: Hand eines Arztes mit einem Stetoskop und digitaler Datenmenge; Copyright: panthermedia.net / everythingposs

Datenschätze für die Medizin nutzbar machen

22.10.2018

Bei der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten entstehen Unmengen von Daten. Diese systematisch zu durchkämmen, kann neues Wissen für die Diagnose und Therapie von Leiden wie Krebs schaffen. Darin wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Universität Heidelberg nun gemeinsam junge Forscherinnen und Forscher ausbilden.
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Bild: Stetoskop liegt auf einem EKG; Copyright: panthermedia.net / BrianAJackson

Gesund im Alter: Forschungsbedarf bei Messmethoden in der Geriatrie

22.10.2018

Wir leben in einer zunehmend alternden Gesellschaft. Zahlreiche Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung in der Geriatrie sind entwickelt worden. Dennoch stehen einige dieser Methoden Arztpraxen und Kliniken nicht zur Verfügung oder haben dringenden Optimierungsbedarf.
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Bild: fMRI Aufnahmen des Gehirns, obere Reihe von oben, untere Reihe von der Seite; Copyright: Gabriele Lohmann/MPI für biologische Kybernetik

MRT: neue Methode der statistischen Inferenz entwickelt

17.10.2018

Neues Verfahren erkennt Hirnaktivierungen mit verbesserter Sensitivität und Präzision.
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Bild: Nahaufnahme mit Mann bei einer Katarakt Operation; Copyright: Thilo Schmülgen/TH Köln

Grauer Star: Neues Verfahren bei der Katarakt-Operation

16.10.2018

Die Operation des Grauen Stars zählt mit ca. 14 Millionen OPs pro Jahr weltweit zu den am häufigsten durchgeführten chirurgischen Eingriffen. Alleine in Deutschland werden jährlich rund 650.000 Operationen durchgeführt.
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Bild: Herz 3D Render in blau. Herzklappen mit orange hervorgehoben; Copyright: panthermedia.net / maya2008

TAVI bei Aortenklappen-Stenose: Eine Option bei niedrigem Operationsrisiko?

15.10.2018

Immer mehr Patientengruppen profitieren von der weniger invasiven TAVI-Methode als Herzklappenersatz. Das Katheter-gestützte Verfahren, bei dem der Klappenersatz in der Regel von der Leiste aus erfolgt, wurde in großen Studien mit herzchirurgischen Eingriffen verglichen.
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Bild: Schwindende Nervenhüllen: An den lädierten Stellen (unten im Bild) im Gehirn von MS-Patienten fehlt das Myelin (oben in blau); Copyright: Dr. med. Imke Metz, Universität Göttingen, Deutschland

Verbindung zwischen Darmflora und Multipler Sklerose entdeckt

12.10.2018

Bei der Multiplen Sklerose wird das Hirngewebe von einer fehlgeleiteten Antwort des körpereigenen Abwehrsystems geschädigt. Bei der Entstehung der Krankheit könnten bakterielle Darmbewohner eine viel größere Rolle spielen als bisher angenommen, wie Forschende der Universität Zürich in ihren Arbeiten zeigen.
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Bild: Ein 'Plasmonisches Lineal‘, bestehend aus zwei Goldnanopartikeln, die über ein Protein (hier Hsp90) verbunden sind; Copyright: Universität Freiburg / Universität Mainz

Dynamik einzelner Proteine

12.10.2018

Das Zusammenspiel aus Struktur und Dynamik bestimmt die Funktion von Proteinen. Anhand Elektronenmikroskopie können Wissenschaftler die Strukturinformationen erfassen, jedoch nur schwer die Proteindynamik messen. Ein Team um Prof. Hugel von der Universität Freiburg und Prof. Sönnichsen von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz konnte mit einer neuen Methode die Proteindynamik aufzeichnen.
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Bild: Neutrale Genommarker-Sets, die bisher in der Genforschung routinemäßig eingesetzt werden, lassen laut Studie von Pouyet Zweifel aufkommen; Copyright: panthermedia.net / Wayebreakmedia Itd

Der fehlerhafte Maßstab in der Genomik und wie man damit umgeht

11.10.2018

Genetische Marker, die sich zufällig entwickelt haben und nicht durch einen selektiven Prozess, werden in der Genetik als zuverlässige "Standards" zum Vergleich verschiedener Populationen verwendet. Nun haben Forschende der Universität Bern und des SIB Schweizerischen Instituts für Bioinformatik entdeckt, dass einige dieser als "neutral" betrachteten Marker zu verzerrten Einschätzungen führen.
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Bild: Modul zur kontinuierlichen Inaktivierung von Erregersuspension; Copyright: Fraunhofer IPA

Krankheitserreger im Visier

11.10.2018

In einem interdisziplinären Projekt haben Forscher aus vier Fraunhofer-Instituten eine Technik entwickelt, mit der sich Erreger zur Herstellung von Impfstoffen schnell und sicher abtöten lassen.
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Bild: Der Laser-Mikroskop ermöglicht zum ersten Mal eine kontinuierliche Überwachung der Netzhaut und kann auch zu Hause zum Einsatz kommen; Copyright: panthermedia.net / Leung Cho Pan

Forscher entwickeln selbstmessenden Netzhaut-Scanner

10.10.2018

Ein von der Berner Fachhochschule BFH entwickeltes Laser-Mikroskop ermöglicht zum ersten Mal eine kontinuierliche Überwachung der Netzhaut – sogar bei Patientinnen und Patienten zu Hause. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für die Behandlungen von weit verbreiteten Augenleiden, die unbehandelt zur Erblindung führen können.
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Bild: Um die Sicherheit bei der Feststellung des Rezeptor-Status zu erhöhen, haben sich die Bioinformatiker an der MedUni Wien für jeden Rezeptor ein Gen-Modell entwickelt; Copyright: panthermedia.net

Erhöhte diagnostische Sicherheit bei Wahl der Brustkrebstherapie

10.10.2018

Die Wahl der richtigen Therapie bei Brustkrebs hängt von der Bestimmung der Rezeptoren für Östrogen, Progesteron und HER2 ab. Das wird derzeit mittels Immunhistochemie durchgeführt, die in 5 bis 10 Prozent aller Fälle zu falschen Ergebnissen führt. WissenschaftlerInnen der MedUni Wien haben nachgewiesen, dass man die diagnostische Sicherheit mit einer neuen Untersuchungsmethode erhöhen kann.
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Bild: Ein Kryoballon-Katheter mit dem aufblasbaren Ballon an der Spitze wird durch die Leistenvene bis in den linken Herzvorhof eingeführt; Copyright: Universitätsklinikum Ulm

Neuer Kryoballon erstmals weltweit eingesetzt

09.10.2018

Herzrasen, innere Unruhe und Schwindel – diese und weitere Symptome können auf Vorhofflimmern hindeuten. Falls eine medikamentöse Therapie nicht ausreicht, kann den Patient*innen eine Kryoablation helfen, also eine gezielte Verödung der Lungenvenen mit Kälte, um den Herzrhythmus störende elektrische Signale zu unterbinden.
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 Bild: Das BMBF-Kompetenzzentrum fördert Maschinelles Lernen und vernetzt Forschungsstandorte intensiv mit der Wirtschaft; Copyright: panthermedia.net / choreograph

Maschinelles Lernen – BMBF-Kompetenzzentrum startet in NRW

09.10.2018

Spitzenforschung etablieren, Nachwuchs fördern, Technologietransfer in Unternehmen stärken – dies sind Bausteine, um die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz in Deutschland auf ein weltweit führendes Niveau zu bringen. Mit diesem Ziel ist das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF initiierte und geförderte "Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr" (ML2R) gestartet.
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Bild: Mit Graphen lassen sich Optimierungsaufgaben in der Logistik, in der ambulanten Pflege und im Warehouse-Management modellieren und optimieren; Copyright: Fraunhofer SCAI

Besser planen mit ausgeklügelten Algorithmen

08.10.2018

Die Organisation von Pflegediensten ist komplex. Ein reibungsloser Betrieb erfordert einen hohen planerischen Aufwand. Mit der Software adiuta.PLAN liefert adiutaByte, ein Spin-off-Projekt des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI, ein Verfahren, das Pläne automatisiert erstellt und dabei in Echtzeit Verkehrs- und Wetterdaten berücksichtigt.
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Bild: Mammographie-Screening ermöglicht eine frühzeitigere Diagnose, um aggressiven Brustkrebs zu erkennen; Copyright: panthermedia.net / SimpleFoto

Screening kann aggressiven Brustkrebs früher erkennen

08.10.2018

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Systematische Früherkennung soll die Sterblichkeit an Brustkrebs senken. Mit Hilfe des Landeskrebsregisters Nordrhein-Westfalen wurden 53.375 Untersuchungen aus der Zeit der Einführung des Mammographie-Screening-Programms ausgewertet. Nach den Analysen ermöglicht das Mammographie-Screening eine frühzeitigere Diagnose.
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Bild: Mitte, Mann mit Kittel, im Hintergrund medizinische Geräte. ; Copyright: DHZB/Maier

"Big Data" auf der Intensivstation

05.10.2018

Ein angehender Herzchirurg am Deutschen Herzzentrum Berlin hat ein System entwickelt, das Komplikationen nach einer Herzoperation voraussagen kann, noch bevor es zu ersten Symptomen kommt. Die Studie zur Bewertung dieser neuen Technik wurde jetzt in Lancet Respiratory Medicine veröffentlicht, dem Fachableger von The Lancet, einer der bedeutendsten medizinischen Fachzeitschriften weltweit.
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Bild: Große Rechner, die grün leuchten; Copyright: Markus Breig, KIT

Datenschätze für die Medizin nutzbar machen

04.10.2018

Bei der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten entstehen Unmengen von Daten. Diese systematisch zu durchkämmen, kann neues Wissen für die Diagnose und Therapie von Leiden wie Krebs schaffen.
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Bild: Frau, die hustet; Copyright: panthermedia.net/ Andriy Popov

Hoffnung für Patienten mit chronischer Bronchitis

03.10.2018

Husten und Auswurf sind die Hauptsymptome einer chronischen Bronchitis, wobei das Ausmaß der Beschwerden sehr unterschiedlich sein kann. Häufigste Krankheitsursache ist das Rauchen. Neben Rauchen und Passivrauchen tragen auch andere Schadstoffe in der Luft wie Industrieabgase oder Mineralstäube zur Entstehung einer chronischen Bronchitis bei.
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Bild: graphisch dargestellte Schritte der Lungensegmentierung; Copyright: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus/A. Braune

Lungensegmentierung: weniger Aufwand dank neuer Algorithmen

01.10.2018

Der Blick in die Lunge ist aufwendig. Um das Atmungsorgan von anderen Organen, Geweben und Strukturen zu segmentieren, müssen zwischen 200 und 500 computertomographische Bilder aufgenommen und anschließend manuell gekennzeichnet werden – ein Prozess, der bis zu sechs Stunden dauert. Ein optimiertes Computerprogramm schafft dies nun innerhalb weniger Sekunden.
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Bild: Lunge; Copyright: panthermedia.net/CLIPAREA

Bildgebung der Lunge – für eine gesunde Atmung

01.10.2018

Viele Menschen haben eine kranke oder nicht voll funktionsfähige Lunge. Zum einen wegen des Alters, denn mit der Zeit verringert sich das Volumen des Atmungsorgans, zum anderen spielt auch der Lebensstil eine Rolle. Eine zuverlässige Diagnose und anschließende Behandlung sind essenziell, um es zu schützen. Die moderne Bildgebung hilft Ärzten zu verstehen, was sich in der Lunge abspielt.
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Bild: Unter dem diesjährigen Slogan „My Heart, Your Heart!“ der Herzgesundheit mehr Achtsamkeit schenken; Copyright: panthermedia.net / duiwoy

Ein Versprechen für Dein Herz – World Heart Day 2018

28.09.2018

Am 29. September ist World Heart Day. Im Jahre 2000 von der World Heart Federation (WHF) eingeführt, liefert er Antworten auf die Frage: Wie kann ich mich vor möglichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen? Der diesjährige Slogan "My Heart, Your Heart" soll dazu bewegen, der eigenen Herzgesundheit, aber auch der anderer mehr Achtsamkeit zu schenken.
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Bild: Das Protein CT45 scheint ein Schlüssel zum langfristigen Überleben beim Eierstockkrebs zu sein; Copyright: Monika Krause / MPI für Biochemie

CT45 – ein Schlüssel zum langfristigen Überleben beim Eierstockkrebs

26.09.2018

Die Diagnose Eierstockkrebs gleicht noch heute einem Todesurteil. Ein internationales Forscherteam aus München, Chicago und Kopenhagen hat nun einen molekularen Mechanismus entdeckt, der beim aggressiven Eierstockkrebs ein langfristiges Überleben ermöglicht. Mithilfe der Proteomik identifizierten die Forscher das Protein CT45 als prognostischen Krebszellmarker.
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Bild:  Mit Hilfe von Massenspektrometrie werden einzelnen Lipide voneinander getrennt, ihre Masse sowie molekularen Eigenschaften ermittelt und folglich ein Atlas des Fettgewebes erstellt; Copyright:

Die Vermessung der Lipide: Atlas des menschlichen Fettgewebes

26.09.2018

Etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung sind adipös, also stark übergewichtig. Um das komplexe Zusammenspiel der beteiligten Biomoleküle bei Adipositas zu erfassen, arbeitet Mike Lange vom Institut für Bioanalytische Chemie der Universität Leipzig an einem Atlas des weißen Fettgewebes – einer Übersicht aller Lipide in einem bestimmten Bereich des Körpers.
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Bild: Resistente pathogene Bakterien mit ihren natürlichen Feinden, den Viren bekämpfen; Copyright: panthermedia.net / katerynakon

Mit Viren gegen resistente Bakterien

25.09.2018

Dr. Li Deng vom Helmholtz Zentrum München erhält einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Die Wissenschaftlerin möchte mit neuen Mitteln gegen Antibiotikaresistenzen vorgehen und bekämpft Bakterien mit ihren natürlichen Feinden - den Viren. Für dieses Vorhaben erhält sie über fünf Jahre rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeld.
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Bild: Das aktive Material, untersucht mit hochauflösender Transmissionselektronenmikroskopie und energiedispersiver Röntgenspektroskopie; Copyright: Nature Communications

Unordnung kann Batterien stabilisieren

25.09.2018

Neuartige Materialien können Speicherkapazität und Zyklenfestigkeit von wiederaufladbaren Batterien wesentlich verbessern. Dabei handelt es sich um Hochentropie-Oxide (HEO), die ihre Stabilität der ungeordneten Verteilung ihrer Elemente verdanken. Das haben Wissenschaftler um den Nanotechnologie-Experten Horst Hahn am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gezeigt.
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Bild: Viren können in der Bauchfell-Krebstherapie zu ungeahnten Helfern werden; Copyright: panthermedia.net / sciencepics

Virotherapie bei Bauchfellkrebs - Neue biologische Krebstherapie

24.09.2018

Krebserkrankungen, die das Bauchfell betreffen, gehören zu den am schwersten zu behandelnden Tumorerkrankungen. Trotz enormer Anstrengungen haben klassische Therapieverfahren wie Chemotherapie oft keinen Erfolg. Die Virotherapie stellt eine vollkommen neue, biologische Krebstherapie dar. Dabei werden Krebszellen gezielt durch onkolytische Viren zerstört
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Bild: Gelbfieber-Viren unterm Elektronenmikroskop; Copyright: Alamy / CDC / BSIP via MPG

Zika und Gelbfieber: Impfstoffe ohne Ei

24.09.2018

Die Versorgung mit einigen lebenswichtigen Impfstoffen könnte in Zukunft sicherer werden. Ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg entwickelt Methoden, mit denen sich Viren für Impfstoffe in deutlich höherer Konzentration vermehren lassen als bislang.
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Bild: Kind mit Kopfhörern; Copyright: Eberhard Petzold

Hören bei Kindern – Neues Testsystem

20.09.2018

Bisher wird das Hören bei Kindern bis zum Schuleintritt nur zu zwei Zeitpunkten untersucht - zu selten. Zudem sind die gängigen Methoden nicht geeignet, um die alterstypischen Hörprobleme zu erkennen.
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Bild: Virtual Reality; Copyright: Fraunhofer FEP

Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Simulationsübelkeit

20.09.2018

Forscher des Fraunhofer FEP haben ein großflächiges, hochauflösendes OLED-Mikrodisplay mit hoher Bildwiederholungsrate und geringem Stromverbrauch entwickelt. Dessen Einsatz in VR-Brillen kann dabei helfen, die berühmte Motion Sickness zu vermeiden.
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Bild: Uro-TV bietet Informationen rund um Urologie, die jederzeit im Netz verfügbar sind; Copyright: Bildagentur PantherMedia / belchonock

Uro-TV: Audiovisuelles Online-Angebot

14.09.2018

Deutschlands Urologen setzen auf audiovisuelle Information im Netz: Mit ihrem Uro-TV wollen sie sowohl Patienten und interessierte Laien als auch Ärzte und Fachpersonal im Bewegtbild-Format mit relevanten Informationen aus ihrem Fachgebiet versorgen. Das neue Online-Tool ist ab sofort über deren gemeinsame Internet-Plattform www.urologenportal.de zu erreichen.
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Bild: Durch das Protein mCarmine werden Nervenzellen und Strukturen tief im Gehirn leichter sichtbar; Copyright: MPI für Neurobiologie, Julia Kuhl

Entwickeltes Protein ermöglicht tiefere Einblicke ins Gehirn

14.09.2018

Um die Funktion einzelner Zellen oder Strukturen im intakten Gewebe zu untersuchen, müssen sie sichtbar sein. Forscher schleusen dazu fluoreszierende Proteine in Zellen ein: Zellen, Strukturen oder ihre Aktivität werden unter dem Mikroskop sichtbar. Allerdings müssen die Proteine für den Einsatz in der Forschung optimiert werden.
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Bild: Nach einem Herzinfarkt könnte regelmäßig neues Muskelgewebe gebildet werden; Copyright: Thinkstock/Dr Microbe

Herzinfarkt: Muskelersatz dank Stammzellen

13.09.2018

Herzinfarkt ist in Deutschland immer noch eine der Haupttodesursachen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2015 über 49.000 Menschen an seinen Folgen. Dabei ist die Sterblichkeit nach einem Infarkt in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen.
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Bild: Prof. Dr. Lars Zender, Universitätsklinikum Tübingen; Copyright: Britt Moulien / Uniklinikum Tübingen

Zell-Umgebung beeinflusst Art des Lebertumors

13.09.2018

Ein Forscherteam um Professor Lars Zender vom Universitätsklinikum Tübingen und dem Deutschen Krebskonsortium (DKTK) konnte zeigen, dass das zelluläre Umfeld mit seinen absterbenden Leberzellen richtungsweisend dafür ist, welchen Weg die Tumorzellen einschlagen. Die Ergebnisse werden am 12. September 2018 im renommierten Fachmagazin Nature veröffentlicht.
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Bild: Digitaler Wandel erfordert Lösungen im Human Resources- und Gesundheitsmanagement; Copyright: PantherMedia Stock Agency / tonefotografia

Fach- und Führungskräfte auf den digitalen Wandel vorbereiten

12.09.2018

Der digitale Wandel stellt neue Anforderungen an Fach- und Führungskräfte: Dies erfordert Lösungen im Human Resources- und Gesundheitsmanagement sowohl in Großunternehmen als auch in kleineren Betrieben. Zu präventiven Maßnahmen und neuen Konzepten befragten Wissenschaftler der Universität Heidelberg rund 600 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von in- und ausländischen Unternehmen.
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Bild: Herz-MRT bei Lupuspatienten; Copyright: PantherMedia Stock Agency / Arne Trautmann

Herz-MRT verbessert Diagnostik der Herzbeteiligung bei Lupus

12.09.2018

Die Zahl der Diagnosen von systemischem Lupus erythematodes (SLE) hat sich – auch wegen der verbesserten diagnostischen Möglichkeiten – in den letzten 45 Jahren mindestens verdreifacht. Bei Lupus handelt es sich um eine systemische entzündliche Erkrankung, die mehrere Organe gleichzeitig betreffen kann. Am häufigsten treten Entzündungen der Nieren, der Haut, des Gehirns und auch des Herzen auf.
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Bild: STED-Aufnahme und Röntgen-holographische Abbildung derselben Herzmuskelzelle; Copyright: Universität Göttingen

Kombination von Licht- und Röntgenmikroskopie für umfassenden Einblick

11.09.2018

"Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht." Wie in der Dreigroschenoper von Bertold Brecht galt bisher auch in der Zelle: Nur was im Licht ist, wird gesehen. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen sind einen Schritt weitergegangen: Mit einem neuartigen Mikroskopieverfahren konnten sie sowohl die beleuchtete als auch die "dunkle Seite" der Zelle sichtbar machen.
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Bild: In Grün sind die Huntingtin-Ablagerungen erkennbar, die durch das mutierte Huntingtin-Protein entstehen; Copyright: Franziska Schindler, MDC

Ausbruch und Verlauf der Huntington-Krankheit vorhersagen

11.09.2018

Die Ablagerungen, die bei der unheilbaren Krankheit Chorea Huntington im Gehirn der Patienten entstehen, wachsen aus kurzen Proteinfasern. Das berichtet ein MDC-Forschungsteam im Fachjournal Molecular Cell. Die Ergebnisse könnten die Diagnostik und die Suche nach neuen Medikamenten verbessern.
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Bild: Roboter als Helfer in der Altenpflege; Copyright: Bildagentur PantherMedia /abidal

Kollege Roboter in der Altenpflege

10.09.2018

Ein neues Forschungsprojekt an der HTW Dresden beschäftigt sich mit dem Einsatz von Robotik in Pflegeeinrichtungen.
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Bild: Acht von zehn Deutschen plagen Rückenschmerzen; Copyright: panthermedia.net/stasique

Rückenschmerzen: Das Forschungsprojekt Ran Rücken soll helfen

10.09.2018

Etwa acht von zehn Bundesbürgern bekommen im Laufe ihres Lebens Rückenschmerzen. Zu viel oder falsche Bewegung kann auch zu Problemen führen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Ran Rücken" sucht nach dem richtigen Minimum, das hilft.
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Bild: Mehrkernig werdende (oben) und sich teilende Maus-Herzmuskelzelle (unten); Copyright: Alexandra Becker/Uni Bonn

Methode zeigt, ob Herzmuskelzellen nachwachsen

10.09.2018

Weltweit fahnden Forscher nach Medikamenten, die Herzmuskelzellen nach einem Infarkt einfach nachwachsen lassen. Bislang ließ sich aber nicht zuverlässig nachweisen, ob ein potenzieller Wirkstoff die verbliebenen Herzzellen tatsächlich zur Teilung anregt. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun eine neue Methode vorgestellt, die das bewerkstelligt.
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Bild: Mit neuartigen Sensoren lässt sich die Aktivierung oder Inaktivierung von GPCRs mit Hochdurchsatzverfahren messen; Copyright: Hannes Schihada

Fortschritt für die Arzneimittelforschung

06.09.2018

Forscher der Universität Würzburg haben eine Methode entwickelt, mit der sich die Aktivierung von Rezeptoren im Hochdurchsatz-Verfahren in kürzester Zeit messen lässt. Das könnte die Entwicklung neuer Arzneistoffe beschleunigen.
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Bild: befruchtetes Fischei mit zwei Zellen; Copyright: Stefan Scholz / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

Schnelles Sortieren dank maschinellem Lernen

05.09.2018

Zebrafische besitzen fast alle Gene, die Menschen auch haben. Daher eignen sich ihre Eier als Modellorganismus für die Gen- und Wirkstoffforschung. Die Probenvorbereitung erfolgt bislang manuell – ein zeitaufwändiger Prozess. Eine neue Technologie vereinzelt und sortiert die Fischeier mithilfe eines ausgeklügelten Machine-Learning-Algorithmus künftig automatisch.
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Bild: Das Modell im Großmaßstab; Copyright: Iris Maurer

Clevere Kombination: verbesserte Haftung auf rauen Oberflächen

05.09.2018

Wenn etwas rückstandslos hin und her bewegt wird, ist Haftung im Spiel. Die Oberflächen solcher Objekte sind jedoch nie zu hundert Prozent glatt. Damit das Haften auch auf solchen rauen Oberflächen verlässlich klappt, haben Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Neue Materialien ein neue Haftstruktur entwickelt, die auch selbsthaftende Wundverschlüsse oder Wearables verbessert.
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Bild: Blick über die Schulter einer Person mit Tablet in der Hand, auf dem der vor ihm befindliche OP mit Bildschirmen und Geräten zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Masterplan Smart Hospital: Gut vernetzt ist halb versorgt

03.09.2018

Künstliche Intelligenz stellt die Diagnose, Roboter operieren und Ärzte steuern jegliche Prozesse per Touchscreen – sieht so das Krankenhaus der Zukunft aus? Und wie weit sind wir von dieser Zukunft überhaupt noch entfernt? Viele Kliniken befinden sich bereits auf dem Weg zum Smart Hospital, in dem sich nicht nur die neueste Technik findet, sondern alles und jeder miteinander vernetzt ist.
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Bild: Ein aggressiver Hirntumor (Glioblastom), dargestellt auf Basis von Magnetresonanzdaten; Copyright: Karl-Heinz Nenning

Epigenetische Analyse von aggressiven Hirntumoren

31.08.2018

Glioblastome sind Hirntumore mit verheerender Prognose. Sie werden von vielfältigen Gendefekten ausgelöst, wodurch sie schwer behandelbar werden. Außerdem spielt die Epigenetik eine wesentliche und oft unterschätzte Rolle: Sie beeinflusst das Fortschreiten des Tumors unabhängig von der genetischen DNA-Sequenz.
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Bild: Sanitäterin im Krankenwagen mit Blick auf Klemmbrett; Copyright: panthermedia.net/ArturVerkhovetskiy

Ambulante Versorgung in Notfällen

29.08.2018

Wie kann die ambulante Versorgung von Pflege- und Hilfsbedürftigen in Schadenslagen sichergestellt werden, wenn Zufahrtswege gesperrt sind und Angehörige und Pflegedienste die Betroffenen nicht erreichen können? Das IAT der Universität Stuttgart untersucht im Forschungsprojekt KOPHIS, wie die Versorgung durch strukturierte Zusammenarbeit relevanter Akteursgruppen gelingen kann.
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Bild: Roboterhand, die einen Kugelschreiber hält und in ein Heft schreibt; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Neue Roboterhand mit Greifintelligenz

28.08.2018

Seit Anfang Juni wird im Institut für Orthopädische Bewegungsdiagnostik der Klinik für Orthopädie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Annastift weltweit zum ersten Mal der Prototyp einer neuen Roboterhand mit armamputierten Patienten getestet.
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Bild: Auf Mikrofluidtechnik basierender Chip; Copyright: Wiley-VCH

Mikrofluidischer Chip für die Einzelzell-Analytik

23.08.2018

Ein paar wenige Zellen, die anders sind als der Rest, können große Auswirkungen haben. So können etwa einzelne Krebszellen einer Chemotherapie gegenüber unempfindlich sein und einen Rückfall bei eigentlich als geheilt geltenden Patienten verursachen.
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Bild: Maus; Copyright: Ella Maru Studio

Neue Software erleichtert Bewegungsforschung

23.08.2018

Eine neue Software soll künftig mit Künstlicher Intelligenz Tiervideos besonders schnell und präzise auswerten: Das Programm DeepLabCut wurde von einem Forschungsteam der Universitäten Tübingen und Harvard entwickelt. Die Software basiert auf dem Algorithmus DeeperCut, der menschliche Körperhaltungen analysieren kann. Auch Bewegungsabläufe von Operationsrobotern können so untersucht werden.
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Bild: Maria Driesel und ihre Kollegen von inveox neben dem neuen Gerät; Copyright: Astrid Eckert

Pathologie 4.0 – inveox automatisiert Laborarbeit

22.08.2018

Verwechslung, Verunreinigung, Verlust – die meisten Fehler in der Pathologie geschehen während des Probeneingangs. Einerseits kommen täglich unzählige Proben im Labor an, andererseits ist der Prozess der Registrierung sehr monoton. Die Folge: Die Arbeit ist ineffizient. Das Start-up inveox hat nun ein System entwickelt, das die Prozesse im Pathologielabor automatisiert und somit effizienter macht.
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Bild: Mikroskopische Aufnahme von lebenden HeLa-Zellen; Copyright: Jörg Mansfeld

Kontrollierbarer "Protein-Knockdown" in Wirbeltieren

22.08.2018

Die Forschungsgruppen um Dr. Jörg Mansfeld, Forschungsgruppenleiter vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC), und Dr. Caren Norden vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) haben ein Verfahren zur funktionellen Untersuchung von Proteinen erfolgreich weiterentwickelt.
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Bild: Blick über die Schulter zweier Ärzte auf Bildschirm, auf dem ein Modell eines Herzen zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Regenerative Herzklappen: Von der Simulation zur Prothese

23.07.2018

Jedes Jahr werden weltweit über 250.000 Herzklappen implantiert. Kinder und Jugendliche müssen sich dieser Operation wiederholt unterziehen, denn ihre Körper wachsen noch, die Prothesen aber nicht. Regenerative Prothesen lösen dieses Problem. Wie sich jene lebenden Implantate im Körper entwickeln, konnten wir bisher erst hinterher beobachten. Computermodelle machen diese Prozesse nun vorhersagbar.
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Bild: junge Frau kniet neben bewusstlosem Mann und tätigt Anruf mit Smartphone; Copyright: panthermedia.net/pixelaway

Reanimation per Videostream – wie EmergencyEye Leben retten kann

02.07.2018

Wenn das Herz nicht mehr schlägt, kommt es ohne Reanimationsmaßnahmen innerhalb von Minuten zu irreversiblen Schäden im Gehirn. In den wenigsten Fällen wird bei einem Herzstillstand überhaupt etwas getan. Oft sind Ersthelfer selbst hilflos angesichts der Situation. Etwa 65.000 Menschen sterben so jährlich in Deutschland am plötzlichen Herztod. An genau diesem Problem setzt EmergencyEye an.
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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22.06.2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Bild: Dr. Betsch neben einem Computer-Bildschirm, der Scans der Wirbelsäule zeigt; Copyright: privat

Mit Licht und Bluetooth – dynamische Messverfahren für die Orthopädie

02.05.2018

In der Orthopädie ist das Röntgen für Diagnostik und Therapiekontrollen immer noch gang und gäbe. Patienten, die regelmäßig geröntgt werden müssen, werden durch die wiederholte Strahlung jedoch auch belastet. An der Uniklinik Aachen werden daher Methoden genutzt und weiterentwickelt, die nicht nur strahlenfrei sind, sondern auch Bewegungen erfassen können.
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Bild: das von Magnosco entwickelte DermaFC; Copyright: Magnosco

Ein Start-Up bringt Melanin zum Leuchten: Hautkrebsdiagnostik mit Magnosco

09.04.2018

Besteht der Verdacht, dass ein Hautmal maligne Veränderungen aufweist, wird es meist zeitnah entfernt. Es ist jedoch nicht in allen Fällen zwangsläufig notwendig, das betroffene Gewebe zu exzidieren. Das Start-Up Magnosco hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Laser die Diagnose und Früherkennung von Schwarzem Hautkrebs unterstützt.
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Bild: junge Frau mit VR-Brille im VR-Lab, davor ein junger Mann am Bildschirm, auf dem ein virtuelles Herz zu sehen ist; Copyright: Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin Baden-Württemberg

VR-Lab für Medizinstudenten: Bindeglied zwischen Theorie und Praxis

22.03.2018

Virtual Reality und Medizin werden immer häufiger im selben Kontext genannt. Es werden nicht nur Anwendungen entwickelt, die die Therapie von Schmerz- und Angstpatienten unterstützen, auch medizinisches Personal profitiert von der Technik. Vor zwei Monaten hat an der Ulmer Universitätsklinik das VR-Lab eröffnet, in dem Medizinstudenten an 3D-Organen lernen können.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01.03.2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Krankenhauslager; Copyright: panthermedia.net/.shock

Logistik im Krankenhaus: Garant für Qualität und Effizienz

01.02.2018

Warenverteilung, Ausstattung der OPs mit Sterilgut, Speiseversorgung der Patienten – in einem Krankenhaus geschieht das rund um die Uhr. Um reibungslose Abläufe zu gewährleisten, ist eine gute Logistik essentiell. Alle Fäden laufen schließlich im krankenhausinternen Logistikzentrum zusammen. Bei Planung und Organisation eines solchen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.
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Bild: Stethoskop, das auf einer Weltkarte liegt und transparente Icons, die über das gesamte Bild gelegt sind; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Alles fließt: Transportströme und Materialflüsse in der KH-Logistik

01.02.2018

Wie selbstverständlich erwarten Patienten, in einem Krankenhaus umfassende Versorgung zu erhalten. Dazu gehört nicht nur die geeignete Therapie, sondern auch zum Beispiel ein Bett und regelmäßige Mahlzeiten. Welche Transportwege dafür innerhalb des Krankenhauses zurückgelegt werden müssen, fragen sie sich meist nicht.
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Bild: elektromagnetisches chirurgisches Navigationssystem der Firma Fiagon; Copyright: Fiagon

Der Co-Pilot des Chirurgen: Punktgenauigkeit durch elektromagnetische Navigationssysteme

04.01.2018

Die genaue Position und Ausrichtung chirurgischer Werkzeuge muss während der OP stets im Blick behalten werden, um Erfolg und Sicherheit des Eingriffs zu garantieren. Mithilfe von feinen Sensoren an der Spitze der Instrumente und einem elektromagnetischen Signal bilden die elektromagnetischen Navigationssysteme von Fiagon ihre Position im Körper präzise ab.
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Bild: Arzt mit einem Laptop, um ihn herum verschiedene medizinische Bilder, hinter ihm ein EKG; Copyright: panthermedia.net/realinemedia

Chirurgische Navigationssysteme: Mit dem Skalpell auf der sicheren Seite

04.01.2018

Bildgebung, Navigation, Vernetzung – Begriffe, mit denen sich der moderne Operationssaal beschreiben lässt. Für die zielsichere chirurgische Arbeit spielen all diese Komponenten eine zentrale Rolle. Vereint werden sie in chirurgischen Navigationssystemen, mit deren Hilfe komplexe Operationen erheblich sicherer werden.
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Bild: Frau, die eine Puppe in einem leuchtenden Pyjama im Arm hält; Copyright: Empa

Leucht-Pyjama ermöglicht Gelbsucht-Therapie in Mamas Armen

20.12.2017

Sechzig Prozent aller Neugeborenen zeigen in den ersten Lebenstagen eine Gelbsucht, die in den meisten Fällen jedoch harmlos ist. Stärker ausgeprägt ist sie bei Frühgeborenen, die zur Behandlung in speziellen Kästen mit Blaulicht bestrahlt werden – nackt und allein. Materialforscher des Empa möchten diese Methode nun mehr an die Bedürfnisse der Babys anpassen und dadurch maßgeblich verbessern.
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Bild: Illustration des Leipziger Löffels, der an die Hinterseite des Auges geschoben wird; Copyright: Universität Leipzig/M. Francke

Mit dem "Leipziger Löffel" gegen pathologische Kurzsichtigkeit

22.09.2017

Unter Myopie, auch bekannt als Kurzsichtigkeit, leiden viele Menschen auf der ganzen Welt. Ursache ist eine starke Augenausdehnung. Schreitet diese immer weiter voran, kommt es schließlich zum völligen Verlust der Sehfähigkeit. Ein innovatives Medizinprodukt soll diesen Prozess künftig aufhalten.
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Bild: Ein Mann arbeitet an einer Laborbank, auf seinem Monitor läuft ein Programm zur Gestenerkennung; Copyright: Fraunhofer IPA/Heike Quosdorf

Laborautomation: vom Notizbuch zur Gestenerkennung

08.08.2017

Wissenschaftliche Forschung lebt seit Jahrhunderten davon, dass Versuche mit höchster Genauigkeit aufgezeichnet werden. Aber trotz aller Fortschritte im Labor selber finden Aufzeichnungen häufig noch immer manuell statt, zum Beispiel in Notizbüchern, Protokollen oder in der EDV. Eine optische Gestenerkennung könnte Wissenschaftlern diese Arbeit in Zukunft abnehmen.
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Bild: junge Frau nimmt einer anderen jungen Frau Blut ab; Copyright:panthermedia.net / Arne Trautmann

Arztassistent – Beruf mit Perspektive

22.06.2017

Der Beruf des Arztes ist anstrengend und beinhaltet viele verschiedene Tätigkeiten. Schon lange gibt es deshalb Diskussionen, wie Ärzte durch weitere Fachkräfte unterstützt werden können. Eine Lösung: Hilfe durch sogenannte Arztassistenten.
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Bild: Grafische Darstellung von Europa mit kleinen Figuren darauf zur Darstellung der Bevölkerung; Copyright: panthermedia.net/Takahase Segundo

Krankenhauskeime: Erreger kennen keine Grenzen

03.04.2017

Vieles ist in Europa einheitlich geregelt, die Krankenhaushygiene und der Umgang zum Beispiel mit MRSA im Krankenhaus sind es nicht. Eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen haben die Niederlande inne. Doch können andere Länder dieses System einfach übernehmen? Und wodurch unterscheidet es sich? MEDICA hat dazu den Experten Prof. Alexander W. Friedrich befragt.
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Bild: Junger Mann mit Locken mit offenem Mund und Händen über dem Kopf. Er wird von allen Seiten mit Aufgaben bestürmt; Copyright: panthermedia.net/Dima Sidelnikov

Gesund im Job: "Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine Win-win-Situation"

22.03.2017

Sport treiben, sich fit halten, gesund alt werden – Ziele einer modernen Lebensführung, die viele praktizieren. Ein weiteres Schlagwort: Work-Life-Balance. Doch wie kann diese Balance gehalten werden, wenn es im Beruf eben nicht möglich ist, gesund zu bleiben? Wenn Stress und körperliche sowie seelische Belastungen einen Arbeitnehmer kaputtmachen?
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Bild: Verschiedene medizinische Piktrogramme; Copyright: panthermedia.net/aimage

Daten sammeln? Daten nutzen! – Vom Segen der Datenberge

01.03.2017

Genomdaten, MRT-Bilder und Blutwerte – die Daten des Medizinsektors sind nicht nur sehr heterogen, sondern vor allem auch äußerst umfangreich. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht nur gesammelt, sondern auch genutzt werden. Denn aufbereitet, verknüpft und analysiert bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten: Für die Forschung, das Krankenhausmanagement und auch für den einzelnen Patienten.
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Bild: Grafische Darstellung der generischen Architektur der KDI; Copyright: FAU Erlangen-Nürnberg Medizinische Fakultät

Medizinische Datenbanken: Eine für alle und alle für eine

01.03.2017

Im Projekt "KDI – Klinische Datenintelligenz" versuchen Forscher unterschiedlichste Daten zusammenzuführen, um sie sowohl für Kliniker als auch für Wissenschaftler nutzbar zu machen. In Anbetracht der Menge unterschiedlicher Daten, eine gewaltige Aufgabe. Dr. Martin Sedlmayr erklärt im Gespräch mit MEDICA, wie das Projekt gestaltet wird.
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Bild: Monitor und Anzeigen im OP, dahinter ein OP-Team; Copyright: panthermedia.net/chanawit

Smart statt Big: Wie Daten im OP mitarbeiten können

01.03.2017

Der OP ist das Herzstück jedes Krankenhauses und zugleich auch die teuerste Ressource, die effizient genutzt werden sollte. In der Praxis kommt es hier aber oft zu Verzögerungen, wenn Eingriffe nicht optimal aufeinander folgen. Das Forschungskonsortium InnOPlan will deshalb die Daten aus OP-Geräten nutzbar machen, um die Planung rund um den OP zu verbessern.
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Bild: Zwei Leute sitzen in einem Raum und blicken auf einen Bildschirm; Copyright: Rhön-Klinikum, ZTM Bad Kissingen

Projekt TeleView – Telemedizin für Flüchtlinge

23.01.2017

Wenn ein Flüchtling nach Deutschland kommt, hat er mit sprachlichen und kulturellen Barrieren zu kämpfen – auch im medizinischen Bereich. Oft können die Patienten weder ihre Krankengeschichte noch ihr akutes Leiden verständlich machen, was zu hohen Zeitaufwänden und Kosten in Arztpraxen und Unterkünften führt. Diesem Problem will das telemedizinische Projekt TeleView entgegenwirken.
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Bild: Einbettzimmer mit Fenster in einem Krankenhaus; Copyright: Panthermedia.net/epstock

Krankenhausbau: Infektionsprävention durch Architektur?

09.01.2017

Maßnahmen zur Infektionsprävention in Krankenhäusern gibt es sehr viele. Sie haben alle etwas gemeinsam: Sie sind Einzelteile eines übergreifenden Gesamtkonzepts, das gegen die Verbreitung von hochinfektiösen und resistenten Pathogenen im Krankenhaus gerichtet ist. Einen Teil des Krankenhauses lassen bisherige Hygienekonzepte allerdings außer Acht: die Architektur des Gebäudes selbst.
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Bild: Verschwommenes Bild von Mitarbeitern im Krankenhaus, die einen Flur entlang laufen; Copyright: Panthermedia.net/SimpleFoto

Innerklinisches Notfallmanagement: Es gibt Handlungsbedarf

08.11.2016

Notfälle gibt es nicht nur außerhalb der Klinik - auch im Patientenzimmer kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Neben den Intensivstationen betrifft dies auch die Normalstationen, auf denen die Patienten nicht eng überwacht werden. Auch hier muss das Personal besonders aufmerksam sein, denn Notfälle kündigen sich mitunter durch bestimmte Symptome an.
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Bild: Ein Computerfenster, in dessen Mitte in großen weißen Buchstaben Diabetes steht. Eine Hand tippt das Wort an; Copyright: panthermedia.net/Pichet Wissawapipat

Telediabetologie: Mit Telemedizin gegen Diabetes

02.11.2016

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Grund genug, sich über die Möglichkeiten der Medizin zum Thema "Diabetes" zu informieren. Ein Bereich ist die Telediabetologie, eine Verbindung von Telemedizin und Diabetologie. Noch ist sie in Deutschland nicht weit verbreitet, doch das soll sich ändern, denn die Vorteile für Patienten, Ärzte und Krankenkassen liegen auf der Hand.
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Bild: Arzt mit Laptop, auf dessen Bildschirm Viren zu sehen sind; Copyright: panthermedia.net/cuteimage

Infektionsprävention mit vernetzten Geräten

02.11.2016

Sind die Geräte in einem Krankenhaus miteinander vernetzt, lassen sich Ressourcen einsparen – der Betrieb läuft schneller und reibungsloser. Doch ergibt sich dadurch auch ein gewisses Risiko: Wird ein Gerät mit Schadsoftware infiziert, breitet sich die Infektion sehr schnell aus. Hier gilt es, die vernetzten Geräte und vor allem die sensiblen Patientendaten zu schützen.
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Bild: Mind Map Regulation ; Copyright: panthermedia.net/aiemsinsuk

Neue Besen kehren gut? Die überarbeitete Medizinprodukteverordnung der EU

10.10.2016

Das Jahr 2016 bringt eine neue Medicine Device Regulation (MDR) mit sich. Seit 2012 wurde beraten und verhandelt, nun liegt das Ergebnis vor und muss von allen EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Wir sprachen mit Prof. Ernst Klar von der DGCH und Delegierter für die AMWF wie Zufrieden die Fachgesellschaften mit der neuen Verordnung sind.
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Bild: Dunkelhaarige, lächelnde Frau im Arztkittel; Copyright: UKR

Darmerkrankungen: Mehr Patientenkomfort und Autonomie dank App

04.10.2016

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa treten gehäuft in jungen Jahren auf und konfrontieren die Betroffenen ihr Leben lang. Der Gang zur Kontrolluntersuchung alle zwei bis drei Monate ist da Routine. Eine speziell entwickelte App soll nun Abhilfe schaffen.
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Bild: Verschiedene Symbole in Waben erscheinen wie auf einem Bildschirm. Eine weiß behandschuhte Hand tippt mit dem Zeigefinger auf eine Wabe; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Vernetzte Gesundheit – Apps und Co.

04.10.2016

Die Digitalisierung ist im Vormarsch und macht auch vor der Medizin nicht halt. Eine Sprechstunde über Video, eine Fitness-App oder die Sammlung von Daten für eine bessere Krebstherapie: E-Health verknüpft die Möglichkeiten des Internets mit den Anforderungen der Medizin und eröffnet der Medizinbranche völlig neue Möglichkeiten.)
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Bild: Blaues Stethoskop neben blauer Weltkugel aus Glas auf blauer Tastatur; Copyright: panthermedia.net/Neirfys

Krankenhaus blau statt grün: Sparsamkeit in allen Bereichen

01.08.2016

Krankenhäuser arbeiten selten wirtschaftlich und nachhaltig - alte Bausubstanz und der riesige logistische Betrieb rund um die teure Patientenversorgung gehen ins Geld. Um aus den roten Zahlen heraus zu kommen, müssen Krankenhäuser an allen Ecken und Enden effizienter werden. Ein Weg, über den sie dieses Ziel erreichen können, führt über das Blue Hospital Concept.
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Bild: Luftaufnahme eines großen Krankenhauses in einer Stadt; Copyright: panthermedia.net/kruwt

Nachhaltigkeit: Das Krankenhaus im Dreiklang

01.08.2016

Der Mensch hinterlässt einen riesigen ökologischen Fußabdruck auf dem Planeten. Nachhaltigkeit, also ressourcenschonendes und umweltorientiertes Handeln, ist trotzdem noch längst nicht überall angekommen. Gerade der öffentliche Sektor tut sich schwer, denn Nachhaltigkeit braucht eine Anschubfinanzierung, um Prozesse und Technik zu erneuern und umzustellen. Das gilt besonders für Krankenhäuser.
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Photo: Viele Utensilien zur Diabetes-Selbstbehandlung; Copyright: panthermedia.net/MihaPstock

Künstliches Pankreas: (fast) automatisierte Diabetesbehandlung?

22.05.2016

Die Diabetes-Therapie ist für Patienten sehr aufwendig: Sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren, Medikamente einnehmen und Insulin spritzen. Bei einem schlechten Selbstmanagement drohen ihnen gefährliche Entgleisungen des Blutzuckers. Aber auch externe Faktoren können dazu beitragen, dass der Zucker macht, was er will. Ein künstliches Pankreas könnte hier Abhilfe schaffen.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Knieimplantat aus Kobalt-Chrom

Maßgeschneiderte Implantate überdecken Knochen optimal

22.01.2016

Er passt zwar, doch irgendwo zwickt es doch noch. Obwohl ein Anzug von der Stange seinen Zweck erfüllt, ist er noch lange nicht die idealste Lösung. Anders ist es mit einem maßgeschneidertem. Ähnlich ist es auch mit Implantaten. Oftmals klagen Patienten darüber, dass sie sich fremd anfühlen. Der 3D-Druckist auf dem besten Weg, dies zu ändern. Hier werden die Implantate an den Träger angepasst.
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Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08.01.2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02.11.2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Krisenmanagement: Die Gesamtheit im Blick

02.03.2015

Wie sollte ein Krankenhaus in einer Krisensituation am besten reagieren und auf welche Krisenfälle sollte es vorbereitet sein? Wir sprachen zum Thema mit Prof. Ronald Glasberg von der SRH Hochschule Berlin.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Intensivstation der Zukunft - Schnellere Genesung durch Wohlfühlarchitektur

01.09.2014

Kühl und trostlos sind die Zimmer deutscher Intensivstationen. Hektische Bewegungen bestimmen neben lauter Überwachungstechnik den Alltag der Patienten. Oft begünstigt künstliches Licht zusätzlich einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus. Schlafmittel sollen dieses Problem lösen, erhöhen aber auch gleichzeitig das Risiko für Delirien.
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KOHALA: Digitaler Schüler für die Krebsbehandlung

03.02.2014

Einen aufwendigen Arbeitsschritt von vier Stunden auf fünf Minuten zu verkürzen und ihn dabei noch zu automatisieren – das klingt wie ein Traum für Beschäftigte in allen Bereichen und Branchen. Für Radiologen könnte er bald wahr werden: Eine Software könnte ihnen die langwierige Aufbereitung von CT-Aufnahmen abnehmen, die vor der Bestrahlung eines Tumors notwendig ist.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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