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Bild: abstrakte Computersimulation der Signalwege eines menschlichen Gehirns; Copyright: panthermedia.net/Andrew Ostrovsky

Start der Informatikplattform "The Virtual Brain"

16.07.2018

Mit der Informatikplattform "The Virtual Brain" sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) erfolgreich im Großforschungsprojekt des EU-Flaggschiffs "Human Brain Project" angekommen.
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Bild: Maus, die über eine aufrecht stehende Plexiglas-Platte hüpft; Copyright: UMG

Erfolgreich nachgewiesen: optisches Cochlea Implantat regt Hörnerv an

16.07.2018

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickeln optische Stimulation der Hörschnecke und demonstrieren Hörreaktion tauber Wüstenrennmäuse nach Gentherapie und Implantation eines optischen Cochlea Implantats. Veröffentlichung in Science Translational Medicine.
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Bild: Zwei Männer und eine Frau sitzen in einem Labor; Copyright: UMG

MS: Förderung für höchstauflösende 3D-Nano-Mikroskopie

11.07.2018

Göttinger und Heidelberger Forscher entwickeln höchstauflösendes Mikroskopieverfahren zur Untersuchung von Schädigungen an Nervenzellen und deren Fortsätzen im Gehirn bei Multipler Sklerose. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Inititativprojekt NanoPatho im Programm "Photonik" mit 7,7 Mio Euro für drei Jahre.
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Bild: Grafische Darstellung eines Blutgerinnsels im Gehirn; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Katheterbehandlung auch bei größeren Schlaganfällen effektiv?

10.07.2018

Bei einer sogenannten Thrombektomie lassen sich Blutgerinnsel nach einem Schlaganfall mit einem Katheter aus dem Gehirn entfernen. Eine aktuelle Studie unter Leitung Prof. Martin Bendszus, Ärztlicher Leiter der Abteilung Neuroradiologie des Universitätsklinikums, untersucht nun, ob auch von mittelschweren Schlaganfällen betroffene Patienten von dem Verfahren profitieren können.
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Bild: Supercomputer JUWELS in der Rechnerhalle; Copyright: Forschungszentrum Jülich / R.-U. Limbach

JUWELS ermöglicht medizinische Forschung in Supergeschwindigkeit

09.07.2018

Bei der Entwicklung innovativer Superrechner-Architekturen ist Europa dabei, die Führung zu übernehmen. Leuchtendes Beispiel hierfür ist der neue Höchstleistungsrechner, der in diesen Tagen am Jülicher Supercomputing Centre (JSC) an den Start geht.
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Bild: Mann steht vor großen Bildschirmen und trägt Kappe mit Sensoren; Copyright: DFKI GmbH

Mit der Kraft der Gedanken: Neue Qualität der Mensch-Roboter-Interaktion

28.06.2018

Wie lassen sich unsere Gedanken für die Interaktion mit Robotern nutzen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Robotics Innovation Center am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Arbeitsgruppe Robotik der Universität Bremen.
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Bild: mittelalte Frau, die Hörtest mit weißhaariger Frau durchführt, daneben Schaubild zum Thema Sprachverständnis; Copyright: IPSY / Universität zu Lübeck

Hörvermögen mit künstlichem Innenohr

22.06.2018

Neuer Hörtest kann das künftige Sprachverständnis mit Cochlea-Implantat präzise vorhersagen.
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Bild: leuchtende Nervenzellen in Videoaufnahme; Copyright: Thomas Hainmüller, Marlene Bartos

Karten aus Nervenzellen

21.06.2018

Mäuse bewegen sich durch eine virtuelle Videospielwelt – und liefern Einsichten in Mechanismen der Gedächtnisbildung.
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Bild: junge Frau, die Übungen vor dem Fernseher macht, der ein Trainingsprogramm zeigt; Copyright: Fraunhofer FOKUS

Für Hüft- und Kniegelenk-Patienten - Neue telemedizinische Bewegungstherapie

14.06.2018

Wer ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommt, muss danach länger in die Reha. Doch die Angebote sind knapp, die Termine für Berufstätige oft aus Zeitnot nicht einzuhalten. Die Folge: Die Therapie verzögert sich, es entstehen zusätzliche Kosten, mögliche gesundheitliche Einschränkungen drohen.
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Bild: zwei lächelnde Männer in Arztkitteln - Oberarzt Wolfgang Köhler (li.) und Prof. Joseph Claßen; Copyright: Ines Christ/ UKL

Stammzell-Transplantation an Patienten mit X-chromosomaler Adrenoleukodystrophie am UKL erfolgreich

13.06.2018

Bundesweit erstes Behandlungszentrum für Erwachsene mit Leukodystrophien geplant.
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Bild: Illustration eines Gehirns mit Blutgerinnsel; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Lebensrettende Forschung zwischen Medizin und Technik

07.06.2018

Ärzte und Ingenieure suchen gemeinsam nach Therapien lebensbedrohlicher Hirn-Aneurysmen.
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Bild: Niklas Beckonert (links) und Prof. Dr. Heinz Beck im Labor für Experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung der Universität Bonn; Copyright: Katharina Wislsperger/UKB

Ansatzpunkt für neue Epilepsie-Medikamente

06.06.2018

Eine Studie der Universität Bonn zeigt, warum eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Epilepsie-Medikamente vielen Betroffenen nicht hilft. Die Ergebnisse weisen möglicherweise auch den Weg zu neuen, wirksameren Arzneimitteln.
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Bild: Struktur eines volumenregulierten Chloridkanals; Copyright: Raimund Dutzler, UZH

Struktur zellulärer Ventile eröffnet neue Therapieansätze

30.05.2018

UZH-Biochemiker haben den detaillierten Aufbau eines volumenregulierten Chloridkanals ermittelt. Dieses zelluläre Ventil wird aktiviert, um zu verhindern, dass die Zellen bersten, wenn sie anschwellen. Das Protein spielt auch eine wichtige Rolle in der Aufnahme von Chemotherapeutika und der Freisetzung von Neurotransmittern bei einem Hirnschlag.
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Bild: Mikroskopische Aufnahme einer ENaC positiven Stammzelle in rot, umgeben von Ependymzellen; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Alles fließt: Hirnwasser regt Nerven-Stammzellen zur Teilung an

29.05.2018

Stammzellen im Gehirn können sich teilen und bilden zeitlebens Nervenzellen, die an verschiedenen Hirnfunktionen, zum Beispiel dem Gedächtnis, beteiligt sind. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben im Fachmagazin Cell Stem Cell gezeigt, dass auch ein Kanalprotein und Scherkräfte der Gehirnflüssigkeit eine zentrale Rolle dabei spielen.
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Bild: Frau mit Tuch um den Kopf im Bett; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Genetisches Routinescreening für bestimmte kindliche Hirntumoren bald Standard?

16.05.2018

Ein internationales Forscherteam des Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg, des European Molecular Biology Laboratory und des Deutschen Krebskonsortiums hat zusammen mit Kollegen des St. Jude Children's Research Hospital in Memphis und des Hospital for Sick Children in Toronto erbliche Genveränderungen identifiziert, die zur Entwicklung bestimmter bösartiger Hirntumoren führen können.
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Bild: Fotomontage: Schloss mit Flugzeug; Copyright: Peter Pulkowski (Universitätsmedizin Mainz)

Lärm bringt das Herz aus dem Rhythmus

07.05.2018

Mit steigender Lärmbelästigung nimmt die Häufigkeit von Vorhofflimmern stark zu. Das konnten Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz anhand von Daten der Gutenberg-Gesundheitsstudie nachweisen.
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Bild: Cochlea-Implantat mit Elektroden und optogenetisches Implantat (unten); Copyright: Institut für Auditorische Neurowissenschaften, Universitätsmedizin Göttingen

Schnelle Lichtkanäle befeuern das Hören

07.05.2018

Mit optogenetischen Cochlea-Implantaten könnten taube Menschen möglicherweise eines Tages Musik hören.
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Bild: Entwicklungsstand eines Zebrafischembryos 28 Stunden nach der Befruchtung; Copyright: Universität Basel

Wer bin ich? Wie Zellen zu ihrer Identität kommen

01.05.2018

Wie sich aus einer einzelnen Embryonalzelle eine Herz-, Nerven- oder Blutzelle entwickelt, hat die Forschungsgruppe von Alex Schier, Direktor des Biozentrums, Universität Basel, genauer untersucht. Die Forscher konnten erstmals den gesamten Entwicklungsverlauf einzelner Zellen rekonstruieren und zeigen, dass sie im Laufe ihrer Reifung eingeschlagene Wege sogar wieder verlassen können.
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Bild: Der dreidimensionale zelluläre JuBrain-Atlas basiert auf mikrostrukturellen Kartierungen von zehn post mortem Gehirnen; Copyright: Jülich/HBP

Von der Genexpression zur Mikrostruktur des Gehirns

25.04.2018

Ein neues Werkzeug des Human Brain Project hilft dabei, die Rolle von Genen in krankheitsrelevanten Hirnregionen zu untersuchen.
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Bild: Schilddrüsenhormone werden direkt an der Zelloberfläche vom Rezeptor gebunden, bevor dieser in den Zellkern wandert und dort an vorgegebene DNA-Stellen bindet um Gene; Copyright: biolution GmbH

Wissenschaftler warnen: Weit verbreiteter Jodmangel mindert die Intelligenz bei Kindern

23.04.2018

Wissenschaftler befürchten, dass bis zu 50 Prozent aller Neugeborenen in Europa aufgrund von Jodmangel in der Gehirnentwicklung beeinträchtigt sind.
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Bild: Junge Radiologin betrachtet Aufnahmen des Schädels und macht sich Notizen; Copyright: panthermedia.net/mark@rocketclips.com

Radiologie: maschinelles Lernen zur Unterstützung der Befundung

08.03.2018

Automatisierung stellt in vielen Arbeitsbereichen eine Erleichterung dar, aber ist sie auch eine Lösung für die Befundung von medizinischen Bilddaten? Kann ein Computer überhaupt zuverlässig genug arbeiten, um bei medizinischen Entscheidung mitzuwirken? Landshuter Forscher beschäftigen sich mit der Frage, wie lernende Algorithmen zuverlässiger arbeiten und Radiologen unterstützen können.
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Bild: elektromagnetisches chirurgisches Navigationssystem der Firma Fiagon; Copyright: Fiagon

Der Co-Pilot des Chirurgen: Punktgenauigkeit durch elektromagnetische Navigationssysteme

04.01.2018

Die genaue Position und Ausrichtung chirurgischer Werkzeuge muss während der OP stets im Blick behalten werden, um Erfolg und Sicherheit des Eingriffs zu garantieren. Mithilfe von feinen Sensoren an der Spitze der Instrumente und einem elektromagnetischen Signal bilden die elektromagnetischen Navigationssysteme von Fiagon ihre Position im Körper präzise ab.
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Hybrid-OP; Copyright: Philips GmbH

Hybrid-OP: Der OP der Zukunft, schon heute?

01.09.2016

Bei einer OP steht der Patient im Mittelpunkt. Er soll möglichst schonend und wirkungsvoll therapiert werden, weshalb der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC) geht. Doch je kleiner die Eingriffe werden sollen, desto besser muss auch die Technologie sein. Der Hybrid-OP verbindet Chirurgie und Bildgebung miteinander und ersetzt immer mehr klassische offen-chirurgische Techniken mit MIC.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Foto: Weinendes Kind mit Gipsarm

Verschiedene Fachrichtungen – ein Ziel: Kinder richtig behandeln

01.03.2016

Kinder, besonders Neugeborene, gelten weithin nicht mehr nur als kleine Erwachsene, deren Behandlung quasi nur "geschrumpft" werden muss. Speziell die Ausbildung von Pädiatern umfasst deshalb mehrere Bereiche, denn bei ihnen läuft letztlich in der Betreuung alles zusammen.
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Foto: Pipette in Petrischale

Große Schritte dank neuer Methoden

01.02.2016

Selbstheilungskräfte wie ein Superheld auf der Kinoleinwand? Zumindest im weitesten Sinne ist es das, worauf die Regenerative Medizin abzielt. Im Teilgebiet der Biomedizin herrscht derzeit die stärkste Entwicklungsdynamik. Neue Methoden sollen der Medizin in neue Sphären verhelfen.
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Foto: Laborratte

Multiple Sklerose: Wirkt der Darm auf das Immunsystem?

01.12.2015

Multiple Sklerose kann scheinbar jeden treffen – ungeachtet von Alter, Herkunft, Lebensweise oder Geschlecht. Aber warum trifft sie dann nicht jeden? Scheinbar bestimmen nicht nur genetische und Umweltfaktoren, ob sie entsteht oder nicht. Auch die zahllosen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, könnten daran beteiligt sein.
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Foto: Magnet zeichnet zickzack Linie

Magnetogenetik: Nervenzellen die Richtung vorgeben

01.12.2015

Könnte man Zellen im Gehirn dazu anregen in eine bestimmte Richtung zu wachsen, würde man bei Parkinsonpatienten vermutlich eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreichen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Projekt MAGNEURON mit diesem Ansatz. Gefördert wird das Projekt von der EU mit rund 3,5 Millionen Euro.
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Grafik: Stent in einem Blutgefäß

Mechanische Thrombektomie: Schlaganfallbehandlung 2.0

01.12.2015

Rund 250.000 Deutsche erleiden jährlich einen Schlaganfall. Damit ist er die dritthäufigste Todesursache nach Herz- und Krebserkrankungen. Die Durchblutungsstörung, die in Folge im Gehirn auftritt, wird in der Regel mit einer systemischen Thrombolyse behandelt. Ein Verfahren, das diverse Risiken birgt. Anders die mechanische Thrombektomie, die im Vergleich eindeutige Vorteile mitbringt.
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Wachkoma: Hirnstimulation durch Laserstrahl

01.09.2014

Die Öffentlichkeit bemerkt Erkrankungen erst dann, wenn Prominente Patienten werden: Im Frühjahr 2014 fiel Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher nach einer Kopfverletzung bei einem Skiunfall für mehrere Monate ins Koma. Solche Unfälle zeigen, wie empfindlich das Gehirn auf Schäden reagiert. Hirnstimulation könnte möglicherweise die Rehabilitation bei Wachkomapatienten unterstützen.
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Kinderanästhesie: "Einen eigenen Facharzt würde ich ablehnen"

01.09.2014

Müssen bereits die Kleinsten in den OP-Saal sorgen sich nicht nur die Eltern. Für das gesamte OP-Team ist diese Situation eine besondere Herausforderung, denn Kinder sind immer ganz besondere Patienten.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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