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Bild: leuchtende Nervenzellen in Videoaufnahme; Copyright: Thomas Hainmüller, Marlene Bartos

Karten aus Nervenzellen

21.06.2018

Mäuse bewegen sich durch eine virtuelle Videospielwelt – und liefern Einsichten in Mechanismen der Gedächtnisbildung.
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Bild: S100A8/S100A9-Proteinkomplex (grau/beige) bindet an den Rezeptor TLR4 (regenbogenfarben) und MD2 (rot); Copyright: Vogl et al./ J. Clin. Invest.

Münstersche Forscher entdecken einen neuen möglichen Therapieansatz, um Entzündungen zu regulieren

20.06.2018

Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" haben einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem fast alle Immunreaktionen beginnen. Ihre Studie liefert einen neuen Ansatzpunkt für die Entwicklung von Therapien vieler Krankheiten mit weniger Nebenwirkungen als bisherige Medikamente.
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Bild: Tuberkulosebakterien, die mit BTZ043 behandelt werden (links), bekommen Löcher und laufen aus; Copyright: Dr Andreas Wieser

Tuberkulose: Klinische Erprobung eines neu entwickelten Medikaments startet

19.06.2018

Das erste in Deutschland entwickelte Antibiotikum gegen Tuberkulose wird jetzt klinisch erprobt. Die neu entwickelte Prüfsubstanz mit der Bezeichnung BTZ043 ist auch gegen multiresistente Erreger wirksam, die zunehmend weltweit eine Behandlung erschweren.
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Bild: Illustration eines Augapfels mit diabetischer Retinopathie; Copyright: panthermedia.net/megija

Neue medikamentöse Therapie zur Behandlung von diabetischen Augenerkrankungen in Erprobung

19.06.2018

Bei der sogenannten diabetischen Retinopathie und dem diabetischen Makula-Ödem, zwei der häufigsten Augenschäden bei Patienten mit Diabetes, kommt es zu krankhaften Veränderungen der Durchblutung und der Blutgefäß-Funktionen in der Netzhaut.
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Bild: Die Kombination von Antigen und Adjuvans in virusartigen Partikeln (unten) führt zu stärkeren Immunreaktion als bei getrennter Präsentation; Copyright: PEI

Modulare virusartige Partikel als Impfstoffplattform?

18.06.2018

Virusartige Partikel (VLPs, virus-like particles) werden bereits als wirksame Impfstoffe eingesetzt. Die modulare Kombination von Antigen und Adjuvans in VLPs kann die Wirkung und damit den Schutz noch verstärken. Darauf weisen Ergebnisse einer Forschungsgruppe des Paul-Ehrlich-Instituts hin. Über die Forschungsergebnisse berichtet "Molecular Immunology".
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Bild: Masernvirus unter dem Mikroskop; Copyright: Cynthia S. Goldsmith; William Bellini / CDC

Ansteckung mit Masernviren: Andocken an zwei Zellrezeptoren notwendig

15.06.2018

Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben an einem Tiermodell nachvollzogen, was für die hohe Ansteckungsrate des Masernvirus verantwortlich ist. Wie sie zeigen konnten, spielt die effiziente Interaktion mit zwei zellulären Rezeptoren eine entscheidende Rolle bei der Übertragung der Infektionskrankheit.
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Bild: Explantierte Zebrafisch-Herzen; Copyright: Anne M. Merks, MDC

Polarisierte Zellen bringen das Herz in Form

15.06.2018

Am Anfang seiner Entwicklung ist das Herz ein einfacher Schlauch. Wie sich aus ihm zunächst eine Schleife bildet und schließlich die Kammern und Vorhöfe entstehen, berichtet ein MDC-Forschungsteam im Fachblatt Nature Communications. Ihre Erkenntnisse helfen, die Entstehung angeborener Herzkrankheiten besser zu verstehen.
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Bild: junge Frau und junger Mann vor einem Computer - Carla Winter und Professor Oliver Söhnlein; Copyright: LMU

Zur rechten Zeit gestoppt

14.06.2018

LMU-Forscher weisen erstmals nach, welchen Einfluss die innere Uhr bei Atherosklerose hat. Ihre Studie gibt einen entscheidenden Hinweis, wie sich therapeutische Ansätze verbessern lassen.
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Bild: junge Frau, die Übungen vor dem Fernseher macht, der ein Trainingsprogramm zeigt; Copyright: Fraunhofer FOKUS

Für Hüft- und Kniegelenk-Patienten - Neue telemedizinische Bewegungstherapie

14.06.2018

Wer ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommt, muss danach länger in die Reha. Doch die Angebote sind knapp, die Termine für Berufstätige oft aus Zeitnot nicht einzuhalten. Die Folge: Die Therapie verzögert sich, es entstehen zusätzliche Kosten, mögliche gesundheitliche Einschränkungen drohen.
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Bild: zwei lächelnde Männer in Arztkitteln - Oberarzt Wolfgang Köhler (li.) und Prof. Joseph Claßen; Copyright: Ines Christ/ UKL

Stammzell-Transplantation an Patienten mit X-chromosomaler Adrenoleukodystrophie am UKL erfolgreich

13.06.2018

Bundesweit erstes Behandlungszentrum für Erwachsene mit Leukodystrophien geplant.
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Bild: Das CAU-Forschungsteam möchte zur Krebsdiagnose künftig Urin statt Blut verwenden; Copyright: Christian Urban, Universität Kiel

Krebsdiagnostik: Pinkeln statt Piksen?

12.06.2018

CAU-Forschungsteam schlägt vor, genetisches Material zu Forschungs- und Diagnosezwecken künftig aus Urin zu gewinnen.
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Bild: Miniaturisierter Wachstumschip zum schnellen Erkennen bakterieller Resistenzen; Copyright: Fraunhofer FIT

Lebensbedrohliche Infektionen bekämpfen

12.06.2018

Diagnostizieren Ärzte bei einem Patienten eine Blutvergiftung, so erhält er sofort ein Breitbandantibiotikum. Doch oftmals wirkt das Medikament nicht. Multiresistente Erreger sind häufig der Grund dafür, dass eine Sepsis eskaliert und der Betroffene stirbt. Bislang dauert die Untersuchung auf Antibiotika-resistenzen mehrere Tage.
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Bild: Molekülstruktur von Arrestin (lila und türkis), gebunden an einen GPCR (rot) in der Zellmembran (horizontale schwarze Linien; Copyright: Naomi Latorraca und Ron Dror/Stanford University

Kommunikation in der Zelle: wichtiger Teilschritt der Signalübermittlung aufgeklärt

11.06.2018

Die Wirksamkeit neuer Arzneistoffe hängt entscheidend vom grundlegenden Verständnis der komplexen Prozesse einer Körperzelle ab. Wissenschaftler der kalifornischen Stanford University und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen wichtigen molekularen Schritt der zellulären Signalweitergabe entschlüsselt und im Fachjournal Nature* veröffentlicht.
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Bild: Der Naturstoff Chinin (Bildmitte) und ein neues Arylanalogon (rechts) mit verbesserter Aktivität gegen Malaria-Erreger; Copyright: Maulide Group

Malaria-Wirkstoff: Wenn die "Kopie" besser als das Original ist

11.06.2018

ChemikerInnen der Universität Wien synthetisieren Chinin und Chinin-Derivate, die wirksamer sind als der Naturstoff.
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Bild: lächelnder Mann mit Brille - Prof. Dr. Ernst A. Wimmer; Copyright: Franck Simonnet

Vererbungsturbo mit Stockungen

08.06.2018

Göttinger Biologen identifizieren Probleme des Genantriebs mit Gen-Scheren.
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Bild: zwei Forscher im Labor, die ein Gefäß betrachten; Copyright: RUB, Marquard

Duftrezeptor als Angriffsziel für Blasenkrebs-Therapie

08.06.2018

Diese Entdeckung könnte eines Tages auch eine Krebs-Diagnose anhand von Urinproben ermöglichen.
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Bild: Kathrin Ciecielski and Prof. Hana Algül (rechts) diskutieren die Ergebnisse der Studie; Copyright:  Andreas Heddergott / Technische Universität München

Neue Wirkstoffe auch gegen Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs einsetzbar

07.06.2018

Ein neuer Anti-Krebswirkstoff könnte gegen mehr Krebsarten eingesetzt werden, als bisher angenommen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) zeigte im Mausmodell und an Patientenproben, dass eine neue Wirkstoffklasse, so genannte SHP2-Inhibitoren, auch gegen aggressive und schwer therapierbare Tumore wie Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs wirken könnten.
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Bild: Illustration eines Gehirns mit Blutgerinnsel; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Lebensrettende Forschung zwischen Medizin und Technik

07.06.2018

Ärzte und Ingenieure suchen gemeinsam nach Therapien lebensbedrohlicher Hirn-Aneurysmen.
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Bild: Niklas Beckonert (links) und Prof. Dr. Heinz Beck im Labor für Experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung der Universität Bonn; Copyright: Katharina Wislsperger/UKB

Ansatzpunkt für neue Epilepsie-Medikamente

06.06.2018

Eine Studie der Universität Bonn zeigt, warum eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Epilepsie-Medikamente vielen Betroffenen nicht hilft. Die Ergebnisse weisen möglicherweise auch den Weg zu neuen, wirksameren Arzneimitteln.
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Bild: Die Brustkrebs-Zelllinie MCF7 produziert das Mikroprotein CASIMO1 (grün). Rot dargestellt ist das Zellskelett-Protein Aktin; Copyright: M. Polycarpou-Schwarz; S. Diederichs, DKFZ

Brustkrebs: Mikroprotein essentiell für Krebswachstum

06.06.2018

Für die Entwicklung neuer Therapien gegen Brustkrebs ist es erforderlich, genau zu verstehen, wie die Tumorzellen funktionieren. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung haben nun Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum gemacht: In Tumorgewebe von Brustkrebspatientinnen entdeckten sie ein winziges Protein, das für die Vermehrung der Krebszellen essentiell ist.
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Bild: Schematische Darstellung, wie WISP1 die Insulinwirkung in Myotubes und Hepatozyten beeinträchtigt; Copyright: Les Laboratoires Servier

Bauchfett produziert Stoff, der Insulinresistenz und Entzündungen begünstigt

31.05.2018

Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung des DZD hat einen neuen Botenstoff identifiziert, der das Entstehen von Insulinresistenz sowie chronischen Entzündungen begünstigt. Er wird bei starkem Übergewicht aus den Bauchfettzellen freigesetzt und ans Blut abgegeben. Die Erkenntnisse könnten zur Entwicklung neuer Ansätze für die Therapie durch Übergewicht verursachter Erkrankungen beitragen.
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Bild: 3D-Darstellung des SdeA-Toxins; Copyright: Nature/Kalayil et al

Konventionelle Antibiotika-Therapie ergänzen

28.05.2018

Antibiotika-Resistenzen bedrohen weltweit nicht nur die Gesundheit, sondern gefährden auch den ökonomischen Wohlstand. Eine neue Strategie, Bakterien zu bekämpfen, stellt eine AG an der Goethe-Universität in der aktuellen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature vor. Die Forscher haben den molekularen Wirkmechanismus eines Legionellen-Toxins aufgeklärt und einen ersten Inhibitor entwickelt.
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Bild: AML cell lines expressing MLL-fusion genes; Copyright: CeMM/Anna Skucha

Die neue Achillesferse von Blutkrebs

25.05.2018

Akute myeloische Leukämie ist eine aggressive Form von Blutkrebs, sie zählt zu den häufigsten Kinderkrebsarten. AML-Zellen tragen oft Mutation in einem bestimmten Gen, dessen Funktion von einem komplexen Netzwerk aus Protein-Interaktionen abhängt.
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Bild: Kölner Team (von links): Alexander Klimka, Sonja Mertins, Paul Higgins; Copyright: Uniklinik Köln/Klimka

Antibiotikaresistenz – schneller und zuverlässiger Nachweis

24.05.2018

Resistente Keime möglichst früh zu erkennen, kann lebensrettend sein. DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln haben mit Antikörpern einen diagnostischen Test entwickelt, der innerhalb von nur zehn Minuten die weit verbreitete Carbapenem-Resistenz von Acinetobacter-baumannii- Bakterien anzeigt – ähnlich wie ein Schwangerschaftstest.
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Bild: lächelnder Mann im weißen Kittel; Copyright: Klinikum der Universität München

Schutz vor akuter Nierenschädigung nach Herz-OPs

22.05.2018

Herzchirurgische Eingriffe werden weltweit jährlich bei über einer Million Patienten durchgeführt – mit steigender Tendenz. Multiple Begleiterkrankungen und ein komplexes Krankheitsbild von Betroffenen erhöhen die Gefahr für postoperative Komplikationen mit lebensbedrohlichen Konsequenzen.
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Bild: Einzelkomponenten YaxA in blau und YaxB in lila sowie eine aus diesen aufgebaute Pore; Copyright: Bastian Bräuning / TUM

Tödliches Duo: Wirkmechanismus einer Klasse bakterieller Gifte aufgeklärt

18.05.2018

Porenbildende Toxine gehören zu den verbreitetsten bakteriellen Giften. Sie greifen Organismen an, indem sie Löcher in der Zellmembran erzeugen. Ein Wissenschaftsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun den Wirkmechanismus eines dieser Gifte aufgeklärt. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, entsprechende Krankheiten zu bekämpfen oder Pflanzen vor Schäden zu schützen.
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Schaubild: lange nicht-kodierende RNA A-ROD entfaltet Aktivität innerhalb einer DNA-Schlaufe, wo sie Bindung von Proteinen an DKK1-Gen vermittelt; Copyright: E. Ntini / MPI für molekulare Genetik

3D-Struktur der DNA zur Aktivierung der Genexpression durch freie lncRNAs

18.05.2018

Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik (MPIMG) in Berlin konnten zeigen, dass eine lncRNA namens A-ROD nur funktionstüchtig ist, wenn sie vom Chromatin in das Kernplasma abgegeben wird. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Communications beschreiben die Wissenschaftler, dass sich A-ROD vollständig vom Chromatin ablösen muss, um regulatorisch aktiv werden zu können.
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Bild: Cluster von MAIT-Zellen in menschlichen Blut- und Darmproben; Copyright: Departement Biomedizin, Tobias Rutishauser

Immunzellen erkennen Stoffwechselprodukte von Darmbakterien

17.05.2018

Eine noch wenig erforschte Gruppe von Immunzellen spielt in der Regulation von Darmbakterien eine wichtige Rolle. Veränderte Stoffwechselbedingungen für die Mikroben wirken sich bei den Abwehrzellen in unterschiedlichen Stadien der Wachsamkeit aus, wie Forschende des Departements Biomedizin von Universität und Universitätsspital Basel in der Fachzeitschrift Mucosal Immunology berichten.
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Bild: Stephanie Kath-Schorr im Labor; Copyright: Barbara Frommann/Uni Bonn

Mehr als Buchstabenmüll: die nicht-kodierende RNA

14.05.2018

Wenn die lebenden Zellen unseres Körpers einen bestimmten Baustoff brauchen, liefert die Ribonukleinsäure (RNA) eine Abschrift der Erbgut-Bibliothek. Allerdings sind diese Informationen nur in einem kleinen Teil des RNA-Strangs festgehalten. Welche Funktionen der Rest des genetischen Codes übernimmt, untersucht Dr. Stephanie Kath-Schorr vom LIMES-Institut der Universität Bonn.
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Bild: Einzelkomponenten YaxA (blau) und YaxB (lila) sowie eine aus diesen aufgebaute Pore; Copyright: Bastian Bräuning / TUM

Forschungsteam klärt Wirkmechanismus einer Klasse bakterieller Gifte auf: Tödliches Duo

11.05.2018

Porenbildende Toxine gehören zu den verbreitetsten bakteriellen Giften. Sie greifen Organismen an, indem sie Löcher in der Zellmembran erzeugen. Ein Wissenschaftsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun den Wirkmechanismus eines dieser Gifte aufgeklärt. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, entsprechende Krankheiten zu bekämpfen oder Pflanzen vor Schäden zu schützen.
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Bild: Schaubild: Dampf dringt durch Hautzellen oder Haarfollikel; Copyright: Empa

Dampfverbrennungen: Durch die Poren in die Haut

11.05.2018

Auch wenn die Wunde oberflächlich harmlos ausschaut, bei einer Verbrennung mit Wasserdampf lautet die Devise: ausdauernd kühlen! Empa-Forscher konnten nun erstmals zeigen, wie heisser Wasserdampf seine perfide Wirkung erzielt: Er durchdringt die oberste Hautschicht und kann in den unteren Hautschichten schwere Verbrennungen auslösen – und dies zunächst fast unsichtbar.
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Bild: lächelndes Kind mit Nasenspray in der Hand; Copyright: Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München

Nasenspray gegen Typ-1-Diabetes? PINIT-Studie testet intranasales Insulin zur Prävention

10.05.2018

Kann intranasales Insulin die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes verhindern? Dieser Frage geht das Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München in Kooperation mit den Technischen Universitäten in München und Dresden bei Kindern mit einem hohen Erkrankungsrisiko in der PINIT-Studie (Primary Intranasal Insulin Trial) nach.
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Bild: Bacillus subtilis Fibrillen Bildung; Copyright: Barth van Rossum, FMP

Wenn Bakterien Häuser bauen

09.05.2018

Biofilme sind schleimartige Schichten an Grenzflächen, in denen Mikroorganismen hausen und widrigen Umweltbedingungen trotzen. Das Bakterium Bacillus subtilis baut diese Schutzhütten mit einer bisher unbekannten Strategie.
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Bild: Fotomontage: Schloss mit Flugzeug; Copyright: Peter Pulkowski (Universitätsmedizin Mainz)

Lärm bringt das Herz aus dem Rhythmus

07.05.2018

Mit steigender Lärmbelästigung nimmt die Häufigkeit von Vorhofflimmern stark zu. Das konnten Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz anhand von Daten der Gutenberg-Gesundheitsstudie nachweisen.
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Bild: Cochlea-Implantat mit Elektroden und optogenetisches Implantat (unten); Copyright: Institut für Auditorische Neurowissenschaften, Universitätsmedizin Göttingen

Schnelle Lichtkanäle befeuern das Hören

07.05.2018

Mit optogenetischen Cochlea-Implantaten könnten taube Menschen möglicherweise eines Tages Musik hören.
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Bild: vier Forscher im Labor; Copyright: WWU/E. Wibberg

Neue Methode: RNA-Modifikation direkt markieren und aufspüren

02.05.2018

Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Universität Münster haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem sie wichtige Modifikationen an der Boten-RNA verorten können. Dabei arbeiteten Biochemiker und Molekularbiologen interdisziplinär zusammen. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie (International Edition) erschienen.
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Bild: Mitochondrien; Copyright: Gábor Zsurka/Uni Bonn

DNA-Kopierer arbeitet auch als Schredder

02.05.2018

Ein internationales Forscherteam hat in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, eine unerwartete Entdeckung gemacht: Ein Enzym, das dort für die Vervielfältigung der DNA zuständig ist, kann zusätzlich defekte DNA abbauen. Diese Doppelfunktion lässt sich eventuell für die Therapie bestimmter Formen der Epilepsie nutzen.
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Bild: Frau schiebt Probenbehältnisse in ein rot leuchtendes Gerät; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Helmholtz-Forscher bekommen Herpesvirus zu fassen

01.05.2018

Das humane Herpesvirus 6 ist beim Menschen weit verbreitet. In der Regel wird es vom Körper unter Kontrolle gehalten, bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem kann es aber zu Krankheiten führen.
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Bild: Entwicklungsstand eines Zebrafischembryos 28 Stunden nach der Befruchtung; Copyright: Universität Basel

Wer bin ich? Wie Zellen zu ihrer Identität kommen

01.05.2018

Wie sich aus einer einzelnen Embryonalzelle eine Herz-, Nerven- oder Blutzelle entwickelt, hat die Forschungsgruppe von Alex Schier, Direktor des Biozentrums, Universität Basel, genauer untersucht. Die Forscher konnten erstmals den gesamten Entwicklungsverlauf einzelner Zellen rekonstruieren und zeigen, dass sie im Laufe ihrer Reifung eingeschlagene Wege sogar wieder verlassen können.
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Bild: Anopheles-Mücke auf menschlicher Haut; Copyright: Dr. Mirko Singer

Neuer Impfstoff-Kandidat gegen Malaria erfolgreich in erster klinischer Studie untersucht

26.04.2018

Klinische Studie der Phase Ia am Universitätsklinikum Heidelberg zeigt: Impfstoff-Kandidat ist sehr gut verträglich und sicher. Alle Probanden bildeten funktionale Antikörper.
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Bild: Zellwandproteine stellen in einem kreisförmigen Bereich (gestrichelt) den Kontakt zur Oberfläche her; Copyright: AG Jacobs

Forscher bestimmen "Sitzfläche" von Bakterien

24.04.2018

Physikern und Biologen der Universität des Saarlandes ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, die Kontaktfläche zwischen Bakterien und Oberflächen zu bestimmen. Interessanterweise muss eine große "Sitzfläche" nicht gleichzeitig eine große Haftkraft bedeuten.
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Bild: Schilddrüsenhormone werden direkt an der Zelloberfläche vom Rezeptor gebunden, bevor dieser in den Zellkern wandert und dort an vorgegebene DNA-Stellen bindet um Gene; Copyright: biolution GmbH

Wissenschaftler warnen: Weit verbreiteter Jodmangel mindert die Intelligenz bei Kindern

23.04.2018

Wissenschaftler befürchten, dass bis zu 50 Prozent aller Neugeborenen in Europa aufgrund von Jodmangel in der Gehirnentwicklung beeinträchtigt sind.
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Bild: Zwei Hände halten ein röhrenförmiges Gestellt, auf das ein feucht glänzender, weißer Schlauch gespannt ist; Copyright: Leibniz Universität Hannover/Institut für technische Chemie

Tissue Engineering: Mit dem richtigen Dreh zum Bypass

23.04.2018

Bypässe sind problematisch: Entweder bestehen sie aus synthetischen Materialien, die Blutgerinnsel und Infektionen verursachen können. Oder sie stammen aus Venen des Patienten, aus denen aber oft nicht genügend Material gewonnen werden kann. Ein neu entwickelter Bioreaktor könnte dieses Problem in Zukunft lösen: Er soll die Züchtung von Gefäßprothesen aus körpereigenem Material ermöglichen.
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Bild: Kleinkind auf dem Arm einer Krankenschwester, das eine Impfung erhält; Copyright: panthermedia.net/evgenyataman

Europäische Impfwoche 2018 – Recht auf Schutz oder Pflicht zu schützen?

23.04.2018

Das allgemeine Motto der Europäischen Impfwoche "Vorbeugen – Schützen – Impfen" ist in Zeiten der Globalisierung und Migration aktueller denn je. Es ist eine politische und strukturelle Herausforderung, möglichst vielen Menschen den Zugang zu Impfungen zu ermöglichen. Doch auch die beste Versorgung nützt nichts, wenn der Einzelne nicht seine Pflicht gegenüber der Gesellschaft erkennt.
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Bild: Philipp Stüve, Lucia Minarrieta, Luciana Berod im Labor; Copyright: TWINCORE

Einfluss des Immunzell-Fettsäurestoffwechsels auf die Tuberkulose-Abwehr

20.04.2018

Dass der Fettsäurestoffwechsel die Funktion von Immunzellen beeinflusst – etwa von T-Zellen – ist inzwischen bekannt und belegt. Aber welche konkrete Bedeutung haben Veränderungen im Metabolismus von Immunzellen bei einer Infektion?
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Bild: Forscher arbeitet an einer Chromatographie-Anlage zur Trennung von Substanzgemischen; Copyright: Anna Schroll, HKI

Bakterien und Amöben: Gefährliches Zusammenleben

19.04.2018

Forscher um Pierre Stallforth vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena haben zwei von Bakterien gebildete Stoffe identifiziert, die zusammen gegen den gefürchteten multiresistenten Krankenhauskeim MRSA wirksam sind.
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Bild: bunte dreidimensionale Struktur von SF3B im Komplex mit dem Wirkstoff Pladienolid B; Copyright: Vlad Pena/MPI für biophysikalische Chemie

Maßgeschneiderte Krebstherapie: Wie ein Keil im Scharnier

16.04.2018

Im Kampf gegen Krebs entwickeln Wissenschaftler neue Medikamente, die Tumorzellen an bisher ungenutzten Schwachstellen treffen sollen. Ein derartiger "wunder Punkt" ist der Proteinkomplex SF3B.
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Bild: Entwurf des prophylaktischen Impfstoffantigens, das vor fast allen krebserregenden HPV sowie einer Reihe von sogenannten

Neuer Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs

12.04.2018

Ein neuer Impfstoff gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) soll vor allem in Ländern der Dritten Welt dazu beitragen, die Rate an HPV-Impfungen zu steigern. Am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben Wissenschaftler unter der Leitung von Martin Müller dazu ein völlig neues Impfkonzept entwickelt. Die Vakzine ist kostengünstig und schützt vor fast allen krebserregenden HPV-Typen.
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Bild: mikroskopische Aufnahme von Zebrafischlarven; Copyright: AG Junker, MDC

Narben der Entwicklung

11.04.2018

Mithilfe der Gen-Schere CRISPR-Cas9 hat das Team um MDC-Forscher Jan Philipp Junker eine Technik entwickelt, mit der sie Art und Herkunft aller Zellen in einem Organismus gleichzeitig ermitteln können. Sie stellen sie in "Nature Biotechnology" vor.
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Bild: Muskelfaser mit beschädigten Bereichen (rot); Copyright:  Dieter Fürst/Institut für Zellbiologie

Forscher untersuchen zelluläre Schutzmechanismen

11.04.2018

In unserem Körper wirken ständig mechanische Kräfte. Wie sich unsere Zellen und Gewebe gegen mechanische Belastungen schützen, untersucht nun eine Forschungsgruppe um den Zellbiologen Prof. Jörg Höhfeld von der Universität Bonn.
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Bild: Abbau von TDP-43 in einer menschlichen Zelle und einer Hefezelle; Copyright: Christian Wißler

Muskelkrankheit ALS: Bayreuther Biologen entdecken gestörte zelluläre Selbstreinigung

09.04.2018

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine bis heute unheilbare Erkrankung des Nervensystems. Dabei werden die für die Muskelbewegungen zuständigen Nervenzellen fortschreitend geschädigt. Der kürzlich verstorbene britische Physiker Stephen Hawking litt unter dieser degenerativen Krankheit.
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Bild: Ärztin untersucht ein Baby am Fuß; Copyright: HMGU

Verfahren zur Berechnung: Gibt es ein genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes?

06.04.2018

Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München hat ein Verfahren zur Risikoberechnung für Typ-1-Diabetes entwickelt, das älteren Methoden deutlich überlegen ist.
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Bild: bunte 3D-Weltkugel im Comic-Stil mit Zeichen für Ortsangaben; Copyright: Shimpei Ishiyama

Wie man Gedächtniszellen im Gehirn umprogrammiert

05.04.2018

Langzeiterinnerungen an bestimmte Orte werden im Gehirn in sogenannten Ortszellen gespeichert. Neurowissenschaftler unter Leitung von Dr. Andrea Burgalossi vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen ist es gelungen, solche Ortszellen "umzuprogrammieren", indem sie einzelne Neuronen direkt mit elektrischen Impulsen anregten.
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Bild: Blutzellen unter dem Mikroskop; Copyright: National Cancer Institute

Bluter und ihre Behandlung – Gefahrensignale an Immunantwort gegen Faktor-VIII beteiligt

03.04.2018

Bei Patienten mit Bluterkrankheit (Hämophilie A) wird der fehlende Blutgerinnungsfaktor VIII intravenös gegeben und so ersetzt. Ein Teil der Patienten entwickelt jedoch Antikörper (Inhibitoren) gegen Faktor VIII, was im schlimmsten Fall zu unkontrollierbaren Blutungen führen kann.
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Bild: Prof. Wolfgang Herr, Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III des UKR, und PD Simone Thomas, Leiterin der klinischen Prüfung; Copyright: UKR/Klaus Völcker

Krebsimmuntherapie: Erste deutsche klinische Studie zur T-Zell-Rezeptor-Therapie gestartet

29.03.2018

Unter Federführung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) beginnt aktuell deutschlandweit die erste klinische Studie zu einem neuen Ansatz in der Krebsimmuntherapie. Die T-Zell-Rezeptor-Therapie MDG1011 der Medigene AG könnte bei nachgewiesener Wirksamkeit bei bestimmten hämatologischen Erkrankungen eine Alternative zur Stammzelltransplantation sein.
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Bild: Goldfisch und verschiedene Formen von Angelhaken; Copyright: Morris Koechle / ETH Zürich

Den richtigen "Fisch" angeln

29.03.2018

ETH-Forscher entwickelten ein Verfahren, mit dem sie auf einen Schlag Millionen von potenziellen, selbst hergestellten Wirkstoffkandidaten prüfen können.
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Bild: junges Mädchen in der Sonne; Copyright: panthermedia.net/fotograf561

Was wird aus "gesunder Bräune" in 25 Jahren? Die App zeigt's!

28.03.2018

"Sunface App" soll Jugendliche für Gefahren durch UV-Strahlung sensibilisieren.
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Bild: bunte Pillen und Kapseln auf blauem Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/CandyBoxImages

Wissenschaftler aus Berlin und Zürich entwickeln Methode zur Planung von Antibiotika-Therapien

28.03.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und der Eidgenössischen Technische Hochschule (ETH) Zürich haben eine mathematische Methode zur Vorhersage von Resistenzen gegenüber Antibiotika und Arzneimitteln entwickelt.
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Bild: mit dem Rasterelektronenmikroskop aufgenommene Krebszellen; Copyright: Universität Basel, Biozentrum/Swiss Nanoscience Institute

Forscher entdecken neues Anti-Krebs-Protein

27.03.2018

Ein internationales Forscherteam hat ein neues Anti-Krebs-Protein entdeckt. Das Protein namens LHPP verhindert, dass sich Krebszellen in der Leber ungebremst vermehren. Zudem eignet es sich als Biomarker für die Diagnose und Prognose von Leberzellkrebs. Dies berichten Forscher unter der Leitung von Prof. Michael N. Hall vom Biozentrum der Universität Basel in "Nature".
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01.03.2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Befüllen eines Containers mit dem Nährmedium für die Krebszellen; Copyright: Dr. Markus Wehland

Zellen im Weltall – extraterrestrische Ansätze in der Tumorforschung

22.02.2018

Auf der Erde sind alle Experimente an die Gravitation gebunden. Von der Schwerkraft befreit, zeigen aber beispielsweise Tumorzellen ein völlig anderes Verhalten. Im Rahmen des Projektes "Thyroid Cancer Cells in Space" der Universität Magdeburg werden Boxen in der Größe eines Smartphones, die niedrig differenzierte Schilddrüsentumorzellen enthalten, ins All geschickt.
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Bild:

Mit "gesprühten" Muskelzellen zur biomimetischen Oberfläche

08.01.2018

Nur wenige Patienten mit Herzschwäche haben das Glück, ein Spenderorgan zu erhalten. Seit einigen Jahren gibt es Herzassistenzpumpen, die die ungewisse Wartezeit überbrücken sollen. Diese werden vom Körper nicht immer optimal angenommen.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22.08.2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Bild: Finger, dem mithilfe einer Analyse-Kassette Blut abgenommen wird; Copyright: hes_so_valais_wallis

Ohne Verzögerung: Anpassung der Medikamentendosis am Point-of-Care

01.08.2017

Viele therapeutische Medikamente zeigen eine hohe Wirksamkeit, sind aber gleichzeitig auch sehr toxisch. Daher muss ihre Wirkung in regelmäßigen Abständen immer wieder gemessen werden, sodass eine Anpassung der individuellen Medikamentendosis erfolgen kann.
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Bild: Ein Augenchirurg und ein Assistent behandeln einen Patienten mit einem Chirurgielaser; Copyright: Uniklinikum Dresden/Felix Koopmann

Augenchirurgie: Präzision und Prävention mit dem Femtosekundenlaser

03.07.2017

In der Augenchirurgie kommt es vor allem auf genaues Arbeiten an, denn das Operationsgebiet ist sehr klein und empfindlich. Augenchirurgen setzen deshalb schon seit Jahren Laser ein. Besonders gut eignen sich die Femtosekundenlaser, denn sie schneiden das Gewebe präzise und mit wenig Energie, was ungewollten Folgen der Operation vorbeugt.
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Sofwareoberfläche; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Zelle unter Beobachtung: "Mit der Software können wir die Entwicklung im Video studieren"

08.08.2016

Was passiert während sich Stammzellen differenzieren? Welche molekularen Eigenschaften haben sie? Fragen, die nun mithilfe einer neuen Open-Source-Software einfacher beantwortet werden sollen. Wir sprachen mit Prof. Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München, der an der Entwicklung der Software beteiligt war.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Foto: Weinendes Kind mit Gipsarm

Verschiedene Fachrichtungen – ein Ziel: Kinder richtig behandeln

01.03.2016

Kinder, besonders Neugeborene, gelten weithin nicht mehr nur als kleine Erwachsene, deren Behandlung quasi nur "geschrumpft" werden muss. Speziell die Ausbildung von Pädiatern umfasst deshalb mehrere Bereiche, denn bei ihnen läuft letztlich in der Betreuung alles zusammen.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Pipette in Petrischale

Große Schritte dank neuer Methoden

01.02.2016

Selbstheilungskräfte wie ein Superheld auf der Kinoleinwand? Zumindest im weitesten Sinne ist es das, worauf die Regenerative Medizin abzielt. Im Teilgebiet der Biomedizin herrscht derzeit die stärkste Entwicklungsdynamik. Neue Methoden sollen der Medizin in neue Sphären verhelfen.
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Vom Periodensystem in die Medizin: Silizium für die Theranostik

01.10.2015

Seit einiger Zeit werden Halbleiter-Nanopartikel für bio-medizinische Anwendungen erforscht. Dabei sind sie nicht nur Millionstel Millimeter klein, sondern bieten ein großes Potenzial für die Diagnostik und Therapie, der sogenannten Theranostik, von Krebs. Sie dringen in Zellen ein, werden durch Ultraschall-Strahlung in Bewegung versetzt und zerstören die Zellen durch die ausgelöste Vibration.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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Foto: Interagierende Proteine

CED: Wenn Genetik und Umwelt zusammenspielen

05.01.2015

T-Zellen sind die Wächter unseres Immunsystems. Weisen sie Veränderungen auf, kann es zu starken Entzündungsreaktionen im Körper kommen. Bei Personen, die von einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung betroffen sind, wird vermutet, dass ihre T-Zellen nicht richtig funktionieren. Zwei Proteine, die auf aktivierten T-Zellen zu finden sind und miteinander agieren, wurden nun genauer untersucht.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Wundbehandlung mit Fischhaut

03.11.2014

Die Behandlung von chronischen Wunden ist äußerst problematisch. Sie heilen oft Monate oder sogar Jahre lang. Manchmal heilen sie gar nicht, was zu 100.000 Amputationen jährlich allein in den USA führt. Eine neue Technologie aus Island, die auf Fischhaut basiert und bereits klinisch angewendet wird, ermöglicht eine bessere Heilung von chronischen Wunden und Brandwunden.
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Foto: Dr. Anna-Maria Liphardt

Labor im Weltall: Dem Knorpelabbau auf der Spur

01.10.2014

Am 10 November 2014 wird der Raumfahrer Alexander Gerst von der ISS auf die Erde zurückkehren. Dann wird er nicht nur sehnsüchtig von seiner Familie empfangen werden, sondern auch von Dr. Anna-Maria Liphardt vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01.07.2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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Gezüchtete Haut ermöglicht großflächige Transplantationen

01.07.2014

Bei großflächigen Brandwunden sind Hauttransplantationen erforderlich. Chirurgen entnehmen dem Patienten dafür eine dünne Spalthauund bringen sie an der verletzten Stellen an. Nun soll Haut, die im Labor hergestellt wurde, dabei helfen, sowohl Brand- als auch chronische Wunden zu decken und somit zu heilen. Züricher Forscher arbeiten seit über 13 Jahren daran.
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Chirurgie: "Unsere Kamera spürt kleinste Tumorreste auf"

03.02.2014

Tumorgewebe vom gesunden Gewebe zu unterscheiden, ist für Chirurgen nicht immer leicht. Verstreute Krebsnester und Frühkarzinome sind für sie mit bloßem Auge oft kaum zu erkennen. Eine spezielle Kamera macht jetzt sogar die kleinsten Tumorreste während einer Operation sichtbar.
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