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Bild: Medinprodukte werden kontrolliert; Copyright:Fraunhofer LBF, Raapke

Alles unter Kontrolle: Mehr Zuverlässigkeit bei Medizingeräten

13.12.2018

Wenn es um das Wohl von Patienten geht, sind Mediziner auf die Unterstützung durch modernste Technik angewiesen. Die Zuverlässigkeit der eingesetzten Geräte und deren leistungsfähiges Zusammenspiel sind entscheidend. Im Hinblick auf zukünftige Produkte entwickelt das Fraunhofer-Institut LBF in Zusammenarbeit mit der Firma Dräger ein Konzept, das die Zuverlässigkeit weiter absichert.
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Bild: Viktoria Däschlein-Gessner und Lukas Gooßen; Copyright: RUB, Kramer

Neuer Katalysator erzielt bisher unerreichte Aktivitäten

07.12.2018

Forscher haben einen neuen effizienten Katalysator für die Synthese sogenannter aromatischer Amine entwickelt, die zentrale Bausteine in vielen Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln sind. Das System benötigt weniger Energie als herkömmliche Katalysatoren und ist selektiver, sodass auch weniger Abfallstoffe bei der Reaktion anfallen.
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Bild: digitale Datenerfassung; Copyright: panthermedia.net / Kheng Ho Toh

Vereinfachen Datenerfassung durch gemeinsame Plattform

06.12.2018

Das Deutschsprachige Arthroskopieregister (DART) der DART gGmbH und das KnorpelRegister DGOU der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) arbeiten zukünftig auf einer gemeinsamen Plattform. Zuvor wurden Behandlungsdaten von Arthroskopien an Knie, Schulter und Hüfte sowie Operationen auf zwei Plattformen erfasst. Nun ist nur ein Zugang für beide Register notwendig.
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Bild: Hüftgelenk; Copyright: Fraunhofer IWU

Künstliche Hüftgelenke - Feinjustierung im OP

04.12.2018

Nach dem Einsatz eines neuen Hüftgelenks kann es passieren, dass das Bein nicht mehr die ursprüngliche Länge hat. Mögliche Folge sind Probleme mit der Wirbelsäule. Mit einem neuen Verfahren lässt sich die Beinlänge künftig während der Operation genau justieren.
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Bild: Frühchen-Puppe mit intelligentem Inhalationssystem; Copyright: Fraunhofer ITEM

Translationale Medizintechnik: Intelligentes Inhalationssystem

04.12.2018

Frühchen leiden oftmals an einem Mangel an Surfactant - einer Substanz, die zur Entfaltung der Lunge benötigt wird. Die zur Verfügung stehenden Inhalationssysteme sind nicht an die Bedürfnisse von Früh- und Neugeborenen angepasst. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer ITEM entwickeln ein System, mit dem sich Medikamente in Form von Aerosolen effizient verabreichen lassen.
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Bild: Pierluigi Nicotera und Michael Backes; Copyright: DZNE

Sicherere Verarbeitung von Patientendaten

28.11.2018

Weltweit erheben Wissenschaftler Patientendaten. Diese Daten stammen etwa aus Blutproben oder Röntgenbildern und werden als multimediale Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammengeführt. Die Forscher stehen nun vor der Herausforderung, wie sie diesen biomedizinischen Datenschatz effizient auswerten können, und zwar ohne die Privatsphäre des Patienten zu verletzen.
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Bild: Mann mit einem Cochlea-Implantat sitzt auf einem Sofa und schaut sich ein Tablet an; Copyright: Hibbeler/HörTech gGmbH

High Tech für ein leichteres Leben

27.11.2018

Menschen mit Behinderung haben in der Freizeit und am Arbeitsplatz häufig mit Benachteiligungen zu tun, die ihnen gleichberechtigte Teilhabe im gesellschaftlichen und beruflichen Alltag erschweren. Wissenschaftler an Forschungsinstituten der Zuse-Gemeinschaft arbeiten in mehreren Projekten daran, Innovationen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, die Erleichterungen und Lebensqualität bringen.
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Bild: 3D-Hologramm eines Schraubenziehers in einem 3D-Drucker; Copyright: Universität Paderborn, Reckendorf & Pauly

3D-Druck in der Inklusion: BMBF-Forschungsprojekt "proDruck"

27.11.2018

An der Universität Paderborn ist ein neues Forschungsprojekt zum 3D-Druck gestartet. Das Vorhaben zielt unter der Leitung von Prof. Rainer Koch, Fakultät für Maschinenbau, darauf ab, die Technologie für Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt nutzbar zu machen.
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Bild: Oberstarzt a.D. Professor Andreas Markewitz; Copyright: privat

Elektronische Patientenakten für Forschung & Versorgung

26.11.2018

Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) funktioniert nur gemeinsam: Standardisierungsorganisationen, Vertreter aus Forschung und Wissenschaft sowie Branchenverbände der Gesundheitswirtschaft fordern in einem gemeinsamen Aufruf einen transparenten, koordinierten und ressortübergreifenden Prozess zur Festlegung der technischen und semantischen Spezifikationen medizinischer Inhalte.
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Bild: Tablet-PC zeigt Daten von Socken mit Sensoren an; Copyright: Uniklinkum Dresden / Marc Eisele

High-tech-Diagnostik zur Versorgung von Parkinson-Patienten

26.11.2018

Das Projekt "TelePark – Vernetzung von Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson-Syndrom und Parkinsonspezialisten durch Telemedizin und moderne Sensorik" wird im Rahmen der Förderung innovativer Ansätze im Bereich der Gesundheits- und Pflegewirtschaft der Sächsischen Aufbau Bank (SAB) mit insgesamt 1,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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Bild: Gehirn und DNA-Strang im Hintergrund; Copyright: panthermedia.net / Wavebreakmedia.Itd

Hirntumore: Molekulare Profilerstellung für präzisere Prognose

23.11.2018

Meningiome, eine bestimmte Art von Gehirntumoren, sind meist gut zu behandeln. Einige Subtypen mit aggressivem Verlauf und hoher Rezidivrate müssen mit einer speziellen Therapie behandelt werden. ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien konnten belegen, dass zur herkömmlichen Gewebsuntersuchung eine DNA-Analyse helfen kann, den Subtypus des Meningioms zu bestimmen.
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Bild: Digitales Auge; Copyright: DFKI

Was der Computer sieht, aber nicht versteht

23.11.2018

Im Forschungsprojekt VIDETE werden neue Verfahren der Künstlichen Intelligenz auf Basis neuronaler Netze entwickelt, damit Computer besser verstehen, was sie sehen. Die Herausforderungen, die sich für die neuen Anwendungen in den Bereichen Autonome Systeme, Industrie und Medizin stellen, sind vielfältig.
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 Bild: Frau mit digitalem Laser-Hologramm auf ihrem Auge; Copyright: panthermedia.net / shmeljov

Augenheilkunde: Künstliche Intelligenz und Big Data für Diagnostik

22.11.2018

"Vor einem Jahr haben wir hier darüber gesprochen, dass es künftig möglich sein wird, mit einem automatischen, digitalen Netzhaut-Screening und ohne Hilfe des Augenarztes Diabetes am Auge zu diagnostizieren", sagt Ursula Schmidt-Erfurth, Leiterin der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der MedUni Wien. Eine der neuesten Errungenschaften ist das automatische Diabetes-Screening.
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Bild: Hüft- und Knieprothese; Copyright: panthermedia.net / monstArrr

Hüftprothese: Minimalinvasiv oder klassisch implantieren?

22.11.2018

Für die Implantation ihres künstlichen Hüftgelenks wünschen sich viele Patienten eine minimalinvasive Operation (MIS): Das ist ein Eingriff, der nur kleinstmögliche Schnitte in Haut und Weichteilen vorsieht.
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Bild: Herz-Lunge; Copyright: panthermedia.net / ilexx

Mobile Herz-Lungen-Maschine ermöglicht akute Notfallversorgung

20.11.2018

Die mobile Herz-Lungen-Maschine ermöglicht akute Notfallversorgung von Herzpatienten vor Ort und einen sicheren Transport.
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Bild: Krankenhaus; Copyright: panthermedia.net / Axel Killian

Kritik an Personalmangel auf Kinderintensivstationen

20.11.2018

Auf deutschen Kinderintensivstationen herrscht Mangel an Pflegepersonal. Zuletzt mussten deshalb Betten der Kinderintensivstation an der Medizinischen Hochschule Hannover gesperrt werden. "Das gefährdet die Patientensicherheit kranker Kinder", sagt Dr. Hoffmann, Sprecher der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).
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Bild: Proximity Hat; Copyright: KIT

Daten "fühlen" mit haptischen Displays

19.11.2018

Um unsere Umwelt wahrzunehmen, können wir Menschen auf fünf Sinne zurückgreifen. Beim Umgang mit Technik nutzen wir aber meist Bildschirme oder Lautsprecher, die nur Gehör- und Sehsinn ansprechen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickeln nun haptische Displays, die über den Tastsinn arbeiten.
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Bild: Stetoskop auf Datenträger; Copyright: panthermedia.net / Ronald Stikans

Langfristig sicherer Speicher für sensible Gesundheitsdaten

09.11.2018

Forscher der Technischen Universität Darmstadt, die im Sonderforschungsbereich CROSSING der Deutschen Forschungsgemeinschaft zusammenarbeiten, haben gemeinsam mit japanischen und kanadischen Partnern einen technologischen Prototypen entwickelt, der eine jahrzehntelange sichere Speicherung sensibler Gesundheitsdaten gewährleisten soll.
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Bild: Bewegungs-Feedback System; Copyright: AG wearHEALTH

Bewegungs-Feedback soll helfen Schonhaltungen beim Gehen abzubauen

08.11.2018

Patienten, die ein neues Hüftgelenk erhalten haben, müssen nach der OP erst wieder lernen, "normal" zu gehen. Helfen soll hierbei ein mobiles Ganganalyse- und Feedback-System, das ein Kaiserslauterer Forscherteam mit Medizinern und Biomechanikern entwickelt. Auf der Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November stellen die Forscher die Technik vor.
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 Bild: Laptop mit Stetoskop; Copyright: panthermedia.net / scanrail

Individualisierte Therapie für Patienten mit Osteoporose

05.11.2018

In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen Menschen an Osteoporose. Auch tritt Osteoporose oftmals zusammen mit Herz-Kreislauferkrankungen auf. Im Verbundprojekt OsteoSys erarbeiten die Partner eine personalisierte Therapie. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT entwickeln ein Probenmanagementsystem.
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 Bild: Blut Untersuchung im Labor; Copyright: panthermedia.net / matej kastelic

Blutmarker zeigt Nervenschädigung an, Siponimod bremst Progression

05.11.2018

Die Multiple-Sklerose-Forschung verzeichnet Durchbrüche. "Erstmals wurde ein Biomarker im Blut identifiziert, der Aussagen über Ausmaß neuronaler Schäden, Krankheitsverlauf und Ansprechen auf eine MS-Therapie erlaubt", berichtet Prof. Frauke Zipp, MS-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Vorstandsmitglied des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS).
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Bild: Man drückt auf Bildschirm mit Sicherheitsschlüssel; Copyright: panthermedia.net/welcomia

Digitalisierung: Zielscheibe Krankenhaus?

02.11.2018

Eins ist sicher: Im Mittelpunkt eines Krankenhauses stehen stets der Patient und seine schnelle Versorgung. Damit dies möglich ist, schreitet die Digitalisierung im Gesundheitssektor rasch voran: Daten werden digital gespeichert, Geräte miteinander vernetzt. Doch wie sicher sind Krankhäuser in diesem innovativen Zeitalter?
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Bild: Sensor mit Armband; Copyright: Tomislav Pozaic/KIT

Sensoren helfen, Stürze zu vermeiden

26.10.2018

Mehr als ein Drittel aller über 65-jährigen Menschen in Deutschland ist akut sturzgefährdet. Die Folgen betreffen sie selbst, ihr persönliches Umfeld, aber auch das Gesundheitssystem. Elektrotechniker des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wollen Abhilfe schaffen: mit neuer Sensortechnik, die Bewegungen und Umfeld in den Blick nimmt und es so möglich macht, das Sturzrisiko zu bewerten.
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Bild: Ärztin macht ein Screening vom Auge des Patienten; Copyright: panthermedia.net / SimpleFoto

Grünen Star dank Biomarkern früh entdecken

26.10.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum haben potenzielle Biomarker identifiziert, die helfen könnten, die Augenkrankheit Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, bei Patienten früher zu erkennen. Außerdem fanden sie heraus, dass die Mutation eines bestimmten Gens bei Mäusen einen erhöhten Augeninnendruck auslöst. Der ist einer der Hauptrisikofaktoren für das Glaukom.
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Bild: Mit der dSTORM Super-Resolution-Mikroskopie lassen sich Tumor-assoziierte Antigene auf primären Tumorzellen sichtbar machen und quantifizieren; Copyright: AG Markus Sauer

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

22.10.2018

Jährlich erkranken weltweit circa 14 Millionen Menschen an bösartigen Tumorerkrankungen, mehr als die Hälfte der Betroffenen sterben an den Folgen. Aktuell ermöglichen neue Immuntherapien erstmals eine vielversprechende, effiziente "personalisierte" Krebsimmuntherapie.
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Bild: Hand eines Arztes mit einem Stetoskop und digitaler Datenmenge; Copyright: panthermedia.net / everythingposs

Datenschätze für die Medizin nutzbar machen

22.10.2018

Bei der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten entstehen Unmengen von Daten. Diese systematisch zu durchkämmen, kann neues Wissen für die Diagnose und Therapie von Leiden wie Krebs schaffen. Darin wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Universität Heidelberg nun gemeinsam junge Forscherinnen und Forscher ausbilden.
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Bild: Multiorgan-Chip; Copyright: Fraunhofer IWS Dresden

Weniger Tierversuche absehbar: Multiorgan-Chip ausgezeichnet

18.10.2018

Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden haben einen sogenannten "Multiorgan-Chip" entwickelt. Dieses nun in Brüssel mit einem "EARTO Innovation Award" ausgezeichnete Mikrosystem aus dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden simuliert den Blutkreislauf und die Organe von Tieren oder Menschen.
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Bild: Neutrale Genommarker-Sets, die bisher in der Genforschung routinemäßig eingesetzt werden, lassen laut Studie von Pouyet Zweifel aufkommen; Copyright: panthermedia.net / Wayebreakmedia Itd

Der fehlerhafte Maßstab in der Genomik und wie man damit umgeht

11.10.2018

Genetische Marker, die sich zufällig entwickelt haben und nicht durch einen selektiven Prozess, werden in der Genetik als zuverlässige "Standards" zum Vergleich verschiedener Populationen verwendet. Nun haben Forschende der Universität Bern und des SIB Schweizerischen Instituts für Bioinformatik entdeckt, dass einige dieser als "neutral" betrachteten Marker zu verzerrten Einschätzungen führen.
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Bild: Modul zur kontinuierlichen Inaktivierung von Erregersuspension; Copyright: Fraunhofer IPA

Krankheitserreger im Visier

11.10.2018

In einem interdisziplinären Projekt haben Forscher aus vier Fraunhofer-Instituten eine Technik entwickelt, mit der sich Erreger zur Herstellung von Impfstoffen schnell und sicher abtöten lassen.
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Bild: Der Laser-Mikroskop ermöglicht zum ersten Mal eine kontinuierliche Überwachung der Netzhaut und kann auch zu Hause zum Einsatz kommen; Copyright: panthermedia.net / Leung Cho Pan

Forscher entwickeln selbstmessenden Netzhaut-Scanner

10.10.2018

Ein von der Berner Fachhochschule BFH entwickeltes Laser-Mikroskop ermöglicht zum ersten Mal eine kontinuierliche Überwachung der Netzhaut – sogar bei Patientinnen und Patienten zu Hause. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für die Behandlungen von weit verbreiteten Augenleiden, die unbehandelt zur Erblindung führen können.
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Bild: Um die Sicherheit bei der Feststellung des Rezeptor-Status zu erhöhen, haben sich die Bioinformatiker an der MedUni Wien für jeden Rezeptor ein Gen-Modell entwickelt; Copyright: panthermedia.net

Erhöhte diagnostische Sicherheit bei Wahl der Brustkrebstherapie

10.10.2018

Die Wahl der richtigen Therapie bei Brustkrebs hängt von der Bestimmung der Rezeptoren für Östrogen, Progesteron und HER2 ab. Das wird derzeit mittels Immunhistochemie durchgeführt, die in 5 bis 10 Prozent aller Fälle zu falschen Ergebnissen führt. WissenschaftlerInnen der MedUni Wien haben nachgewiesen, dass man die diagnostische Sicherheit mit einer neuen Untersuchungsmethode erhöhen kann.
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Bild: Unter dem diesjährigen Slogan „My Heart, Your Heart!“ der Herzgesundheit mehr Achtsamkeit schenken; Copyright: panthermedia.net / duiwoy

Ein Versprechen für Dein Herz – World Heart Day 2018

28.09.2018

Am 29. September ist World Heart Day. Im Jahre 2000 von der World Heart Federation (WHF) eingeführt, liefert er Antworten auf die Frage: Wie kann ich mich vor möglichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen? Der diesjährige Slogan "My Heart, Your Heart" soll dazu bewegen, der eigenen Herzgesundheit, aber auch der anderer mehr Achtsamkeit zu schenken.
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Bild: Das aktive Material, untersucht mit hochauflösender Transmissionselektronenmikroskopie und energiedispersiver Röntgenspektroskopie; Copyright: Nature Communications

Unordnung kann Batterien stabilisieren

25.09.2018

Neuartige Materialien können Speicherkapazität und Zyklenfestigkeit von wiederaufladbaren Batterien wesentlich verbessern. Dabei handelt es sich um Hochentropie-Oxide (HEO), die ihre Stabilität der ungeordneten Verteilung ihrer Elemente verdanken. Das haben Wissenschaftler um den Nanotechnologie-Experten Horst Hahn am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gezeigt.
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Bild: Krankenhausmitarbeiterin mit grüner OP-Haube trägt eine AR-Brille, vor ihrem Kopf schwebt ein Bildschirm; Copyright: IT4process GmbH

Augmented Reality: Unterstützung für die Sterilgutversorgung?

08.06.2018

Krankenhauspersonal muss täglich viele komplexe Abläufe einhalten, um Qualität und Patientensicherheit zu gewährleisten. In einigen Bereichen ist der Einsatz von Checklisten und Handbüchern aber eher umständlich als nützlich – wie in der Sterilgutversorgung. Ein neues Projekt erforscht, wie Augmented Reality alle notwendigen Informationen direkt ins Sichtfeld des Personals bringen kann.
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Bild: Hand, die ein Smartphone hält, vor Schreibtisch mit Computer; Copyright: panthermedia.net/ikurucan

Digitale Seelsorger - Datenschutz bei Depressions-Apps

01.06.2018

Die Anzahl der Depressionskranken weltweit nimmt stetig zu – ebenso wie die Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche. Dementsprechend lassen sich eine ganze Reihe von Apps finden, die den Umgang mit der Krankheit erleichtern sollen. Bei deren Nutzung müssen Patienten den digitalen Seelsorgern jedoch sehr sensible Daten anvertrauen. Oft geben sie dabei mehr preis als ihnen bewusst ist.
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Bild: das von Magnosco entwickelte DermaFC; Copyright: Magnosco

Ein Start-Up bringt Melanin zum Leuchten: Hautkrebsdiagnostik mit Magnosco

09.04.2018

Besteht der Verdacht, dass ein Hautmal maligne Veränderungen aufweist, wird es meist zeitnah entfernt. Es ist jedoch nicht in allen Fällen zwangsläufig notwendig, das betroffene Gewebe zu exzidieren. Das Start-Up Magnosco hat ein Verfahren entwickelt, das mithilfe von Laser die Diagnose und Früherkennung von Schwarzem Hautkrebs unterstützt.
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Bild: Stethoskop, das auf einer Weltkarte liegt und transparente Icons, die über das gesamte Bild gelegt sind; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Alles fließt: Transportströme und Materialflüsse in der KH-Logistik

01.02.2018

Wie selbstverständlich erwarten Patienten, in einem Krankenhaus umfassende Versorgung zu erhalten. Dazu gehört nicht nur die geeignete Therapie, sondern auch zum Beispiel ein Bett und regelmäßige Mahlzeiten. Welche Transportwege dafür innerhalb des Krankenhauses zurückgelegt werden müssen, fragen sie sich meist nicht.
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Bild: Schwester im OP steht vor einem Bildschirm und hält eine chirurgische Zange in der Hand; Copyright: ASANUS Medizintechnik GmbH

Den Materialfluss im Blick: vernetzte Systeme in der Krankenhaus-Logistik

01.02.2018

Um Fehlerquellen in der Logistik zu beseitigen, benötigen Krankenhäuser eine genaue Übersicht über Standort und Menge ihrer Materialien. Automatisierte Prozesse können Mitarbeitern außerdem dabei helfen, diese Materialien zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen. Im Krankenhaus der Zukunft werden digitale, vernetzte Systeme die Logistik wesentlich unterstützen.
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Bild: Modern eingerichteter OP-Saal; Copyright: Swen Reichhold

OP der Zukunft: Chirurgische Navigation und vernetzte Geräte

04.01.2018

Während es für OP-Personal selbstverständlich ist, zusammenzuarbeiten, funktioniert die Zusammenarbeit der OP-Geräte noch nicht so gut – viele von ihnen sind noch isoliert voneinander, was den Ablauf der OP fehleranfällig macht. Das gilt auch für chirurgische Navigationstechniken, die die Schnittstelle zwischen Bildgebung, Chirurg und therapeutischen Geräten während des Eingriffs darstellen.
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Bild: Arzt mit einem Laptop, um ihn herum verschiedene medizinische Bilder, hinter ihm ein EKG; Copyright: panthermedia.net/realinemedia

Chirurgische Navigationssysteme: Mit dem Skalpell auf der sicheren Seite

04.01.2018

Bildgebung, Navigation, Vernetzung – Begriffe, mit denen sich der moderne Operationssaal beschreiben lässt. Für die zielsichere chirurgische Arbeit spielen all diese Komponenten eine zentrale Rolle. Vereint werden sie in chirurgischen Navigationssystemen, mit deren Hilfe komplexe Operationen erheblich sicherer werden.
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Bild: Blick in das Cockpit eines Flugzeugs über die Schultern der Piloten; Copyright: panthermedia.net/natamc

Intensivmedizin: Mehr Sicherheit durch Wissen aus der Luftfahrt

08.12.2017

Was haben die Intensivmedizin und die Luftfahrt gemeinsam? In beiden Bereichen können Fehler schnell Menschenleben gefährden. Hohe Sicherheitsstandards sollten bei beiden also selbstverständlich sein. Aber im Vergleich hinkt die Medizin hinterher, denn dem Personal fehlen häufig Möglichkeiten, für Notsituationen zu trainieren, und geeignete Werkzeuge, um Schaden am Patienten zu vermeiden.
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Bild: Computertastatur, auf der eine Taste durch ein CE-Zeichen mit einer EU-Flagge ersetzt wurde; Copyright: panthermedia.net/NiroDesign

Wann ist ein Medizinprodukt ein Medizinprodukt? – Zertifikate, Normen und Standards

01.12.2017

Um Produktqualität und Patientensicherheit zu gewährleisten, müssen Medizinprodukte besondere Anforderungen erfüllen, die im Medizinproduktgesetz und bestimmten EU-Richtlinien festgehalten sind. Doch welche Normen und Standards müssen eigentlich erfüllt werden und wie wird dies überprüfbar?
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Bild: Eine Hand berührt eine Smartphone-Kamera, durch die mit einer App die Herzrate gemessen wird; Copyright: Preventicus GmbH

"Preventicus Heartbeats": App als klinisch validiertes Medizinprodukt

01.12.2017

Der Schlaganfall ist weltweit die zweihäufigste Todesursache. Dabei sind viele Schlaganfälle vermeidbar, denn häufig gehen sie auf nichtentdeckte Herzrhythmusstörungen zurück. Patienten können hier von der Nutzung der klinisch validierten App "Preventicus Heartbeats" profitieren, die den Herzrhythmus über die Kamera des Smartphones misst und dokumentiert.
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Bild: Arm, dessen Unterarmknochen im Ultraschall-Handscanner gescannt wird; Copyright: Fraunhofer IBMT

Per Ultraschall zur Gewissheit: Nachweis von Volljährigkeit via Handscanner

22.11.2017

Menschenhandel ist ein weltweit begangenes Verbrechen, bei dem oftmals Minderjährige ausgebeutet und zu Prostitution und Zwangsarbeit gezwungen werden. In den meisten Fällen werden sie mit gefälschten Pässen über mehrere Staatsgrenzen geschleust.
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Bild: Mann, der in einen Smartphone-Adapter zum Atemschnelltest pustet; Copyright: THM/Groß/Sohrabi

AST@home: ein Atemschnelltest für das Smartphone bei COPD

02.10.2017

Bei chronischen Erkrankungen der Lunge ist oftmals eine genaue Dokumentation des Verlaufs vonnöten. Eine App, die es ermöglicht, den Krankheitsverlauf bei COPD per Smartphone zu überwachen und dabei die Familie oder das Pflegepersonal miteinzubeziehen, haben Prof. Keywan Sohrabi und Prof. Volker Groß von der THM im Rahmen des Projektes AST@home entwickelt.
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Bild: Finger, dem mithilfe einer Analyse-Kassette Blut abgenommen wird; Copyright: hes_so_valais_wallis

Ohne Verzögerung: Anpassung der Medikamentendosis am Point-of-Care

01.08.2017

Viele therapeutische Medikamente zeigen eine hohe Wirksamkeit, sind aber gleichzeitig auch sehr toxisch. Daher muss ihre Wirkung in regelmäßigen Abständen immer wieder gemessen werden, sodass eine Anpassung der individuellen Medikamentendosis erfolgen kann.
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Bild: Ein Augenchirurg und ein Assistent behandeln einen Patienten mit einem Chirurgielaser; Copyright: Uniklinikum Dresden/Felix Koopmann

Augenchirurgie: Präzision und Prävention mit dem Femtosekundenlaser

03.07.2017

In der Augenchirurgie kommt es vor allem auf genaues Arbeiten an, denn das Operationsgebiet ist sehr klein und empfindlich. Augenchirurgen setzen deshalb schon seit Jahren Laser ein. Besonders gut eignen sich die Femtosekundenlaser, denn sie schneiden das Gewebe präzise und mit wenig Energie, was ungewollten Folgen der Operation vorbeugt.
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Bild: Einbettzimmer mit Fenster in einem Krankenhaus; Copyright: Panthermedia.net/epstock

Krankenhausbau: Infektionsprävention durch Architektur?

09.01.2017

Maßnahmen zur Infektionsprävention in Krankenhäusern gibt es sehr viele. Sie haben alle etwas gemeinsam: Sie sind Einzelteile eines übergreifenden Gesamtkonzepts, das gegen die Verbreitung von hochinfektiösen und resistenten Pathogenen im Krankenhaus gerichtet ist. Einen Teil des Krankenhauses lassen bisherige Hygienekonzepte allerdings außer Acht: die Architektur des Gebäudes selbst.
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Foto: Grafik eines Menschen mit Pfeilen und Beschriftung ; Copyright: panthermedia.net/marigranula

Herzinfarkt bei Diabetes – eine besondere Gefahr

01.12.2016

Diabetiker müssen ihren Blutzucker in den Griff kriegen und auf Folgeerkrankungen achten. Eine Folge eines jahrelangen Diabetes – Nervenschädigungen. Sie sind vielfach für den "Diabetischen Fuß" verantwortlich, bei dem kleine Verletzungen, die nicht gespürt werden, zu großflächigen Entzündungen führen können. Doch viele wissen nicht, dass auch das Herz durch Nervenschäden in Gefahr geraten kann.
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Bild: Verschwommenes Bild von Mitarbeitern im Krankenhaus, die einen Flur entlang laufen; Copyright: Panthermedia.net/SimpleFoto

Innerklinisches Notfallmanagement: Es gibt Handlungsbedarf

08.11.2016

Notfälle gibt es nicht nur außerhalb der Klinik - auch im Patientenzimmer kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Neben den Intensivstationen betrifft dies auch die Normalstationen, auf denen die Patienten nicht eng überwacht werden. Auch hier muss das Personal besonders aufmerksam sein, denn Notfälle kündigen sich mitunter durch bestimmte Symptome an.
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Bild: Ein Computerfenster, in dessen Mitte in großen weißen Buchstaben Diabetes steht. Eine Hand tippt das Wort an; Copyright: panthermedia.net/Pichet Wissawapipat

Telediabetologie: Mit Telemedizin gegen Diabetes

02.11.2016

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Grund genug, sich über die Möglichkeiten der Medizin zum Thema "Diabetes" zu informieren. Ein Bereich ist die Telediabetologie, eine Verbindung von Telemedizin und Diabetologie. Noch ist sie in Deutschland nicht weit verbreitet, doch das soll sich ändern, denn die Vorteile für Patienten, Ärzte und Krankenkassen liegen auf der Hand.
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Foto: Hand einer Person im Krankenhausbett, daneben der Rufknopf; Copyright: panthermedia.net/bignai

Aber sicher: Elektronische Rufanlagen im Krankenhaus

02.11.2016

Jeder Krankenhauspatient kennt sie, doch kaum einer macht sich Gedanken wie sie funktionieren: Rufanlagen. Dabei erfüllen sie eine wichtige Funktion, denn bei einem Notfall "rufen" sie Hilfe. Kaum auszudenken was passiert, wenn sie nicht funktionieren. Deshalb unterliegen sie strengen Sicherheitsbestimmungen. Wir haben mit Dr.-Ing. Matthias Rychetsky gesprochen, der sich mit Rufanlagen auskennt.
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Bild: Arzt mit Laptop, auf dessen Bildschirm Viren zu sehen sind; Copyright: panthermedia.net/cuteimage

Infektionsprävention mit vernetzten Geräten

02.11.2016

Sind die Geräte in einem Krankenhaus miteinander vernetzt, lassen sich Ressourcen einsparen – der Betrieb läuft schneller und reibungsloser. Doch ergibt sich dadurch auch ein gewisses Risiko: Wird ein Gerät mit Schadsoftware infiziert, breitet sich die Infektion sehr schnell aus. Hier gilt es, die vernetzten Geräte und vor allem die sensiblen Patientendaten zu schützen.
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Bild: Mind Map Regulation ; Copyright: panthermedia.net/aiemsinsuk

Neue Besen kehren gut? Die überarbeitete Medizinprodukteverordnung der EU

10.10.2016

Das Jahr 2016 bringt eine neue Medicine Device Regulation (MDR) mit sich. Seit 2012 wurde beraten und verhandelt, nun liegt das Ergebnis vor und muss von allen EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Wir sprachen mit Prof. Ernst Klar von der DGCH und Delegierter für die AMWF wie Zufrieden die Fachgesellschaften mit der neuen Verordnung sind.
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Bild: Grafik eines Kopfes innerhalb eines Computernetzwerks - viele Linien und bunte Farben; Copyright: panthermedia.net/Andrew Ostrovsky

Mein Avatar und ich – die Digitalisierung von Gesundheitsdaten

04.10.2016

Avatare sind bislang nur in Computerspielen anzutreffen. Doch wenn es nach den Forschern des EU-weiten Projektes www.myhealthavatar.eu geht, dann wird sich dies bald ändern.
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Bild: Verschiedene Symbole in Waben erscheinen wie auf einem Bildschirm. Eine weiß behandschuhte Hand tippt mit dem Zeigefinger auf eine Wabe; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Vernetzte Gesundheit – Apps und Co.

04.10.2016

Die Digitalisierung ist im Vormarsch und macht auch vor der Medizin nicht halt. Eine Sprechstunde über Video, eine Fitness-App oder die Sammlung von Daten für eine bessere Krebstherapie: E-Health verknüpft die Möglichkeiten des Internets mit den Anforderungen der Medizin und eröffnet der Medizinbranche völlig neue Möglichkeiten.)
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Bild: Hybrid-OP; Copyright: Philips GmbH

Hybrid-OP: Der OP der Zukunft, schon heute?

01.09.2016

Bei einer OP steht der Patient im Mittelpunkt. Er soll möglichst schonend und wirkungsvoll therapiert werden, weshalb der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC) geht. Doch je kleiner die Eingriffe werden sollen, desto besser muss auch die Technologie sein. Der Hybrid-OP verbindet Chirurgie und Bildgebung miteinander und ersetzt immer mehr klassische offen-chirurgische Techniken mit MIC.
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Bild: Modern eingerichteter OP mit Patientenstuhl, großen Bildschirmen und Lampen; Copyright: Erwin Keeve, Charité

OP der Zukunft: Technik im Dienste des Chirurgen

01.09.2016

Wenn es um die Zukunft der Medizin geht, wird oft gefragt, wie wir gerne behandelt werden wollen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage: Wie wollen Ärzte behandeln? Gerade in der Chirurgie werden ihre Arbeitsabläufe von der Technik bestimmt, die sie umgibt. Im OP der Zukunft muss die Entwicklung der Technik deshalb auch auf die Bedürfnisse der Chirurgen abgestimmt werden.
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Bild: Stecker an der Rückseite eines Computers; Copyright: panthermedia.net/Paylessimages

Interoperabilität: mit Sicherheit vernetzt

08.07.2016

Computer benötigen nicht nur eine gemeinsame Sprache, um miteinander reden zu können. Ihre Unterhaltung muss auch besonders sicher sein, wenn sie beispielsweise über medizinische Daten sprechen. Im Gesundheitssystem existieren trotzdem noch immer viele verschiedene Systeme von verschiedenen Anbietern, die nicht richtig miteinander reden können. Interoperabilität heißt hier die Lösung.
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Foto: Schreiner arbeitet an einer Tischsäge; Copyright: panthermedia.net/Marko Volkmar

Prävention: digitale Helfer für die digitale Arbeitswelt

01.07.2016

Belastung oder Erleichterung? Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist beides, denn wir können einerseits immer besser und öfter erreicht und, zumindest in einigen Bereichen, auch immer besser durch maschinelle Arbeit ersetzt werden. Digitale Tools können uns aber auch unterstützen, indem sie etwa unsere Körperfunktionen messen und uns warnen, wenn wir unsere Gesundheit gefährden.
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Foto: Modernes leeres Krankenhausbett

Textilien in Krankenhaus und Praxis – Es geht den Keimschleudern an den Kragen

01.06.2016

In manchen Krankenhäusern ist das Statussymbol der Mediziner schon lange verboten – der Arztkittel. Untersuchungen hatten ergeben, dass besonders die Ärmel mit verschiedenen Erregern belastet waren. Doch nicht nur Arztkittel können im Gesundheitsbereich Keime übertragen. Verschiedene Textilien kommen dort zum Einsatz. Wäre es deshalb nicht sinnvoll, diese antimikrobiell auszurüsten?
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Photo: Viele Utensilien zur Diabetes-Selbstbehandlung; Copyright: panthermedia.net/MihaPstock

Künstliches Pankreas: (fast) automatisierte Diabetesbehandlung?

22.05.2016

Die Diabetes-Therapie ist für Patienten sehr aufwendig: Sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren, Medikamente einnehmen und Insulin spritzen. Bei einem schlechten Selbstmanagement drohen ihnen gefährliche Entgleisungen des Blutzuckers. Aber auch externe Faktoren können dazu beitragen, dass der Zucker macht, was er will. Ein künstliches Pankreas könnte hier Abhilfe schaffen.
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Foto: Arzt sitzt am Computer

Neues E-Health-Gesetz: "Der Patient hat die Kontrolle über seine Daten"

08.05.2016

Das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" (kurz E-Health-Gesetz) trat am 29. Dezember vergangen Jahres in Kraft. Bis Ende 2018 werden Krankenhäuser und Arztpraxen schrittweise an die neuen Funktionen der digitalen Gesundheitskarte und der Telemedizin herangeführt.
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Foto: Pfleger schiebt Inkubator ins MRT; Copyright: LMT Medical Systems GmbH

Ein Inkubator für das MRT

01.03.2016

Bei frühgeborenen Kindern entscheidet jede Kleinigkeit über Leben und Tod. Die richtige Diagnostik spielt daher eine enorm wichtige Rolle. Hierzu zählt auch die Untersuchung der Säuglinge in einem MRT. Bisher war es nur bedingt möglich, frühgeborene Babys ohne Inkubator in ein MRT zu schieben. Doch dieses Problem könnte nun gelöst worden sein.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08.01.2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02.11.2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01.09.2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Wearables und Apps: Unsichere Verbindungen, sorglose Nutzer

01.09.2015

Für Enthusiasten der "Quantified Self"-Bewegung sind sie hochinteressant, für Sportler sind sie sehr nützlich: Wearables, die zahlreiche Körperparameter erfassen, speichern und eine Langzeitauswertung der Daten ermöglichen. Spätestens für den Einsatz in Medizin und Rehabilitation müssen sich aber Hersteller und Nutzer gleichermaßen fragen: Wie sicher sind die Geräte eigentlich?
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Kardiokapsel: Kleinster Herzschrittmacher der Welt

01.07.2015

Bei einer Herzrhythmusstörung gerät die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen aus dem Takt. Oft reicht eine medikamentöse Behandlung aus. In anderen Fällen muss ein Herzschrittmacher implantiert werden. Wie jeder andere Eingriff ist auch solch eine Operation mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen oder Verschlüsse des Gefäßsystems können im schlimmsten Fall die Folge sein.
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Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

01.06.2015

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.
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Krebs-Früherkennung: "Ärzte und Patienten brauchen eine gute Datenbasis"

04.05.2015

Ob Mammografie, Darmspiegelung oder Hautkrebs-Screening – ab einem bestimmten Alter werden uns mehrere Krebs-Früherkennungsverfahren angeboten. Viele wissen jedoch nicht, dass diese Screenings auch mit Risiken verbunden sind. Das fand Dr. Sylvia Sänger vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf in einer Studie heraus.
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Krebsvorsorge: Nützlich und letztendlich individuell

04.05.2015

Es gibt im Leben eines Erwachsenen viele Entscheidungen, darunter die zur Krebsvorsorge. Sie ist freiwillig und viele wägen ab: "Hin oder nicht, will ich das Ergebnis wissen?" Nicht nur Screening-Teilnehmer, sondern auch Wissenschaft, Politik und Gesundheitswesen machen sich dazu Gedanken: Sie fragen sich bei jedem neuen Früherkennungsverfahren "Was nützt es und wer soll es bezahlen?"
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Krisenmanagement: Die Gesamtheit im Blick

02.03.2015

Wie sollte ein Krankenhaus in einer Krisensituation am besten reagieren und auf welche Krisenfälle sollte es vorbereitet sein? Wir sprachen zum Thema mit Prof. Ronald Glasberg von der SRH Hochschule Berlin.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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„Wenn Patientenüberwachung zu intensiv wird, verletzt es Menschenwürde und Menschenrechte“

01.12.2014

Moderne Medizintechnik erleichtert und entlastet die Pflege und sorgt zugleich für die Sicherheit der Patienten. Mit Monitoring oder elektronischen Sensoren zur Fernüberwachung gehen aber auch immer wieder Überschreitungen ethischer Aspekte einher. Patienten fühlen sich überwacht und im schlimmsten Fall ihrer Freiheit und Autonomie beraubt.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01.12.2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Kinderanästhesie: "Einen eigenen Facharzt würde ich ablehnen"

01.09.2014

Müssen bereits die Kleinsten in den OP-Saal sorgen sich nicht nur die Eltern. Für das gesamte OP-Team ist diese Situation eine besondere Herausforderung, denn Kinder sind immer ganz besondere Patienten.
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Medical Apps: Funktionalität und Sicherheit sind Trumpf

02.05.2014

Erfolgreiche Kommunikation ist das A und O der Medizin. Auch hier werden längst modernste Kanäle genutzt. Medical Apps müssen gleich mehrere Ansprüche erfüllen: Damit sich ihr Einsatz lohnt, müssen sie einen Nutzen für Prävention oder Therapie haben. Und für eine sichere Anwendung müssen sie sowohl technisch als auch medizinisch einwandfrei sein.
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Mobile Assistenzsysteme: "Das Gerät meldet automatisch, dass etwas nicht in Ordnung ist"

02.05.2014

Im Alter aktiv und mobil sein - wer möchte das nicht? Menschen, die unter Demenz leiden, können davon oftmals nur träumen. Die Angst den Weg nicht mehr nach Hause zu finden oder im Notfall keine Hilfe zu erfahren, führt dazu, dass viele Betroffene ihren Lebensraum stark einschränken. Dabei gibt es viele Menschen, die mit einer leichten Demenz durchaus noch aktiv am Leben teilnehmen könnten.
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Training: "Jeden Fehler, den die Teilnehmer am Simulator machen, müssen sie nicht erst am Patienten erfahren"

01.04.2014

Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen – die Behandlung von Notfallpatienten ist zeitkritisch und meistens überlebenswichtig. Mögliche Fehler können verheerend sein. Um sie zu vermeiden, benötigen Notärzte und Rettungsassistenten Routine und Erfahrung, die sie nicht immer im Einsatz erwerben können. An Patientensimulatoren können sie sich auf seltene Situationen vorbereiten.
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RESCUER: "Bei Großveranstaltungen soll die Menschenmenge aktiv an der Gewährleistung ihrer eigenen Sicherheit teilnehmen"

01.04.2014

Tausende Menschen drängen sich durch einen engen Tunnel: Bei dem Unglück auf der Loveparade 2010 in Duisburg starben auf diese Weise 21 Personen und weitere Hunderte wurden verletzt. Heute weiß man, dass solche Katastrophen sich verhindern ließen, wenn die Kommunikation zwischen den Veranstaltungsteilnehmern und den Einsatzkräften besser wäre.
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Fortbildungen: Ohne übergreifende Zusammenarbeit geht es nicht

04.03.2014

Medizin und Medizintechnik wachsen. Das betrifft nicht nur die Nachfrage nach medizinischen Leistungen, die eine immer ältere und immer wohlhabendere Bevölkerung an das Gesundheitssystem stellt. Auch die wissenschaftlichen und praktischen Kenntnisse nehmen zu. Ärztliches und nicht-ärztliches Personal muss deshalb ständig über den Einsatz neuer Geräte und Therapien auf dem Laufenden bleiben.
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KOHALA: Digitaler Schüler für die Krebsbehandlung

03.02.2014

Einen aufwendigen Arbeitsschritt von vier Stunden auf fünf Minuten zu verkürzen und ihn dabei noch zu automatisieren – das klingt wie ein Traum für Beschäftigte in allen Bereichen und Branchen. Für Radiologen könnte er bald wahr werden: Eine Software könnte ihnen die langwierige Aufbereitung von CT-Aufnahmen abnehmen, die vor der Bestrahlung eines Tumors notwendig ist.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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Klinische Studien: "Registry-embedded clinical trials stellen den Weg in die Zukunft dar"

06.01.2014

Selbst medizinische Risikoprodukte werden nicht immer so sorgfältig geprüft wie nötig – sei es aus krimineller Energie, mangelndem Know-how oder Kostengründen. Eine Überarbeitung der klinischen Studienverfahren kann nicht nur Schlupflöcher und methodische Schwächen beseitigen. Danach können Produkte und Verfahren auch schneller in die allgemeine Versorgung eingeführt werden.
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