Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen --

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

Interview mit JProf. Daniela Wenzel, Institut für Physiologie I der Universität Bonn

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen. Im Interview mit MEDICA.de erläutert Juniorprofessorin Daniela Wenzel, wie die Genersatztherapie funktioniert und wie viel Forschungsbedarf noch bis zur Anwendung am Menschen erfolgen muss.

09.02.2016

Foto: Daniela Wenzel

JProf. Daniela Wenzel; © Rolf Müller/Uni Bonn

Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Wenzel (links) und Dr. Sarah Rieck untersuchen, wie sich krankhaft veränderte Blutgefäße durch Ersatzzellen regenerieren lassen; © Katharina Wislsperger/Ukom UKB

Foto: Endothelzellen leuchten grün auf

Die linke Abbildung zeigt ein Blutgefäß, das mit den fluoreszierenden Zellen (grün) besiedelt wurde. Rechts eine Detailaufnahme einer Gefäßwand mit Markierung des eNOS-Proteins (rot); © Rieck/Vosen/Uni Bonn

Foto: Melanie Günther; Copyright: B. Frommann

© B. Frommann