Datenschutz: Ist medizinische Forschung anonymisierbar? --

Datenschutz: Ist medizinische Forschung anonymisierbar?

Interview mit Prof. Klaus Pommerening, Sprecher der AG Datenschutz, TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V.

Elektronische Patientenakten, Telemedizin, Clouds und Big Data: Fragen des Datenschutzes tauchen überall im digitalisierten Gesundheitswesen auf. Aber wie sieht es eigentlich fern der Anwendung, an den Grundlagen der Medizin, aus? Können Patientendaten und Persönlichkeitsrechte in der Forschung geschützt werden, wenn sich mehrere Zentren und zahllose Forscher an Studien beteiligen?

08.07.2015

Foto: Mann mit Brille und Halbglatze - Prof. Klaus Pommerening

Prof. Klaus Pommerening; ©privat

Foto: kleine Zyklopen glotzen auf eine Festplatte

Die Rahmenbedingungen eines Forschungsvorhabens und die Zusammenarbeit aller Beteiligten bestimmen letztendlich, wie ein Datenschutzkonzept aussehen muss; ©panthermedia.net/ 3dkombinat

Foto: Menschen mit bedeckten Gesichtern

Bei der Anonymisierung in der medizinischen Forschung werden alle Patientendaten entfernt, die direkt auf eine Person hinweisen. Außerdem müssen weitere Merkmale bearbeitet werden, die indirekt einen Rückschluss auf ihre Identität zulassen; ©panthermedia.net/ dolgachov

Foto: Bild einer Frau, von Binärcode überdeckt

Der Datenschutz wird immer schwieriger, denn es werden immer mehr Daten generiert; ©panthermedia.net/ editorialz

Foto: Timo Roth; Copyright: B. Frommann

© B. Frommann