Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie --

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.

02/02/2015

Foto: Mann am Mikroskop ©panthermedia.net/ luchschen

Die virtuelle Mikroskopie erleichtert den Arbeitsablauf eines Pathologen immens. Sie setzt voraus, dass die histologischen Präparate digital vorliegen, also mit einem Scanner eingescannt wurden; © panthermedia.net/luchschen

Automatisierte Erfassung und Herausforderung Speicherplatz

Foto: Serverraum © panthermedia.net/scanrail

Die digitale Datenspeicherung erlaubt den Zugriff auf alle gewünschten Scans oder Patientenberichte. Ein Vergleich von Scans mit Archivbildern ist jederzeit möglich, allerdings benötigen die Bilder momentan noch sehr viel Speichervolumen; © panthermedia.net/scanrail

Ökonomisierung des Arbeitsablaufes

Foto: histopathologischer Aufnahme einer Schilddrüse

Die Präparatscanner scannen und digitalisieren vollautomatisch gefärbte Gewebeschnitte. Es können mehrere Ebenen erfasst werden, sodass die räumliche Dimension des Gewebes begutachtet werden kann. Hier: eine Schilddrüse; © panthermedia.net/Norbert Dr. Lange

Foto: Melanie Günther; Copyright: B. Frommann

© B. Frommann