Extremereignisse im Gehirn --

Extremereignisse im Gehirn

Physiker der Universitäten Bonn und Oldenburg haben ein Modell entwickelt, dessen Verhalten – obwohl es auf strengen Regeln basiert – sich scheinbar spontan ändern kann. Auch in der Natur kommt es häufig zu derartigen Wechseln, etwa bei der Entstehung von Migräne-Attacken oder epileptischen Anfällen. Der Mechanismus könnte dazu beitragen, Extremereignisse wie diese besser zu verstehen.

26.02.2016

Grafik: Rote, blaue und grüne Farbschemen auf schwarzem Hintergrund, die aussehen wie ein Sattel

Chaotischer Sattel, der das Verhalten des in Bonn und Oldenburg entwickelten Modells beschreibt. Man kann sich ihn vereinfacht als gebogenen Pferdesattel vorstellen, auf dem eine Kugel entlangrollt; © AG Neurophysik/Uniklinik für Epileptologie Bonn