Gesundheitspolitische Interviews --

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Bild: junge Frau, die eine Impfung erhält; Copyright: panthermedia.net/perig76

Weltweit erster wirksamer Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt

19.01.2018

Rund 400 Millionen Menschen weltweit leiden in irgendeiner Form unter ein Allergie gegen Gräserpollen (Rhinitis) – mit den üblichen Symptomen wie Schnupfen, Husten und schweren Atemproblemen.
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Bild: Tastatur, auf der das Wort

Computergestützte Gesichtsanalyse hilft der Diagnose

18.01.2018

Bei seltenen Erkrankungen kann die computergestützte Bildauswertung von Patientenporträts die Diagnose erleichtern und deutlich verbessern. Das stellt ein internationales Wissenschaftlerteam unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn und der Charité – Universitätsmedizin Berlin anhand der so genannten GPI-Ankerstörungen unter Beweis.
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Bild: Illustration eines männlichen Torsos in blau, in dem die Bauchspeicheldrüse rot hervorgehoben ist; Copyright: panthermedia.net/ingridat

Krebs der Bauchspeicheldrüse: Welche Rolle spielt das Immunsystem?

09.01.2018

Dr. Susanne Roth, Assistenzärztin der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, erforscht wie das Immunsystem eine besonders häufige und aggressive Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse, das duktale Pankreasadenokarzinom, beeinflusst. Bislang haben betroffene Patienten kaum Aussicht auf Heilung, wirksame Medikamente gibt es noch nicht.
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Bild: Arzt vor Bildschirm; Copyright: Stefan Straube / Universitätsklinikum Leipzig

Innovative Informationsübertragung aus Körperinneren ermöglicht Präzisionschirurgie bei Bauch-OP

04.01.2018

Durch den Einsatz einer speziellen Bildübertragung während der Operation können die Viszeralchirurgen am Universitätsklinikum Leipzig noch präziser operieren und damit die Sicherheit noch weiter erhöhen. Möglich wird dies durch die intraoperative Hyperspektral-Bildgebung, die die Leipziger als erstes viszeralchirurgisches Zentrum in Deutschland einsetzen.
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Bild: Hand, in der Tabletten liegen, die eine Hand mit Hautkrebs nimmt; Copyright: panthermedia.net/Lighthunter

Die dunkle Seite der medikamentösen Krebsbehandlung

22.12.2017

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) haben sich mit den Schattenseiten der medikamentösen Therapie von Krebserkrankungen beschäftigt: Welche Auswirkung hat die akute Auslösung eines Zellalterungsprogramms auf Tumorzellen? Und welche Rolle spielt dabei das Stammzellprogramm?
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Bild: farbige Darstellung des FolD-Carolacton-Komplexes; Copyright: Fu et al.

Natürliches Antibiotikum mit Potenzial als Krebsmedikament

21.12.2017

Forscher des HIPS und des HZI identifizieren Schlüsselenzym im Folsäurestoffwechsel als Angriffspunkt für den Naturstoff Carolacton.
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Bild: Frau, die eine Puppe in einem leuchtenden Pyjama im Arm hält; Copyright: Empa

Leucht-Pyjama ermöglicht Gelbsucht-Therapie in Mamas Armen

20.12.2017

Sechzig Prozent aller Neugeborenen zeigen in den ersten Lebenstagen eine Gelbsucht, die in den meisten Fällen jedoch harmlos ist. Stärker ausgeprägt ist sie bei Frühgeborenen, die zur Behandlung in speziellen Kästen mit Blaulicht bestrahlt werden – nackt und allein. Materialforscher des Empa möchten diese Methode nun mehr an die Bedürfnisse der Babys anpassen und dadurch maßgeblich verbessern.
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Bild: Grafik einer Krebszelle in braun; Copyright: panthermedia.net/vitanovski

Forscher finden neue Ansätze gegen Wirkstoffresistenzen in der Tumortherapie

20.12.2017

Chemiker der Universität Leipzig haben eine Substanz entwickelt, die ein wichtiges Protein bei der Krebsentstehung hemmt. Die neue Substanz mit der Bezeichnung "Erasin" wirkt gegen das Protein STAT3. Die klinische Hemmung dieses Proteins würde die Bekämpfung von Tumoren ermöglichen, die nicht mehr auf ein bestimmtes Antitumor-Medikament ansprechen.
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Bild: Beispiel von Brustkrebs-Organoiden. Die grünen Zellen in der Fluoreszenzmikroskopie sind genetisch modifiziert; Copyright: Universität Bern

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

14.12.2017

Ein internationales Forschungsteam unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) hat 3D-Zellkulturen entwickelt, deren Gene sie gezielt verändern können. So kann untersucht werden, welche Bedeutung einzelne Gene für die Entstehung von Resistenzmechanismen bei Brustkrebs haben. Dieses Wissen könnte die Wirksamkeit neuer gezielter Therapien erhöhen.
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Bild: Leber mit Tumor; Copyright: panthermedia.net/Eraxion

Leberkrebs: Fettproduktion fördert Tumorbildung

14.12.2017

Fettverbindungen, auch Lipide genannt, sind optimale Energieträger und liefern wichtige Baustoffe für die Zelle. Schnell und unkontrolliert wachsende Krebszellen benötigen davon besonders viel.
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Bild: Schnitt durch Brustkrebsgewebe; Copyright: S. Wienert, C.Denkert, Charité

Immunzellen sagen Heilungschancen bei Brustkrebs voraus

13.12.2017

Wenn Immunzellen in den Tumor eindringen, gilt dies gemeinhin als gutes Zeichen, weil die körpereigene Abwehr gegen den Krebs vorzugehen scheint. Bei bestimmten Brustkrebsformen entscheiden Immunzellen, sogenannte tumorinfiltrierende Lymphozyten (TILs), über die Überlebenschancen und sagen auch den Nutzen einer Chemotherapie voraus.
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Bild: Schnitt durch Brustkrebsgewebe; Copyright: S. Wienert, C.Denkert, Charité

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

13.12.2017

"G-g-g-g-g-g-guten Tag" oder "Ein M-m-m-mohnbrötchen bitte-..." sind für etwa jeden hundertsten Erwachsenen in Deutschland tägliche Hürden. Dennoch ist bisher nur sehr wenig über die Ursachen dieser häufigen Sprechstörung, dem Stottern, bekannt.
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Bild: bunte Pillen auf Löffel; Copyright: panthermedia.net/montenegro1

Hoffnung im Kampf gegen multiresistente Keime

12.12.2017

Forscher der Universitäten Stuttgart und Tübingen weisen Wirksamkeit neuartiger Antibiotika nach.
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Bild: Biofilm eines klinischen Isolates von Pseudomonas aeruginosa in der Fluoreszenzfärbung (grün: lebende Zellen, rot: tote Zellen); Copyright: TWINCORE/Janne Thöming

Bakterielle Biofilme detektieren und bekämpfen

11.12.2017

HIPS-Forscher haben ein Molekül hergestellt, das Infektionen mit Pseudomonaden im Körper sichtbar machen kann.
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Bild: Blick in das Cockpit eines Flugzeugs über die Schultern der Piloten; Copyright: panthermedia.net/natamc

Intensivmedizin: Mehr Sicherheit durch Wissen aus der Luftfahrt

08.12.2017

Was haben die Intensivmedizin und die Luftfahrt gemeinsam? In beiden Bereichen können Fehler schnell Menschenleben gefährden. Hohe Sicherheitsstandards sollten bei beiden also selbstverständlich sein. Aber im Vergleich hinkt die Medizin hinterher, denn dem Personal fehlen häufig Möglichkeiten, für Notsituationen zu trainieren, und geeignete Werkzeuge, um Schaden am Patienten zu vermeiden.
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Bild: Aufnahme eines Mäuseherzes; Copyright: Dr. Annika Ottersbach/Uni Bonn

Mit Nanopartikel-Tandems gegen den Herzinfarkt

06.12.2017

Wie lässt sich nach einem Herzinfarkt geschädigtes Gewebe am besten mit Ersatzmuskelzellen behandeln? Ein Forscherteam unter Leitung der Universität Bonn stellt nun an Mäusen ein innovatives Verfahren vor: Muskelersatzzellen, die die Funktion des geschädigten Gewebes übernehmen sollen, werden mit Magnetischen Nanopartikeln beladen.
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Bild: Blutgefäß mit einem Gerinnsel; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Erbsubstanz verursacht Verschluss von Blutgefäßen

05.12.2017

Eine Forschergruppe des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat einen Mechanismus entdeckt, der einen gefährlichen Verschluss von Blutgefäßen auslösen kann. Wie die Wissenschaftler in Science berichten, können spezielle Blutzellen Netzstrukturen aus ihrer Erbsubstanz DNA bilden, die Blutgefäße lebensgefährlich verstopfen.
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Bild: grün- und pinkfarbenes Objekt auf schwarzem Hintergrund: Validierung von PDX1 (Transkriptionsfaktor, der sich oberhalb der T2D-Inselsignaturgene befindet); Copyright: Solimena/Diabetologia

Neue Gene entdeckt, die mit Ausfall insulinproduzierender Zellen bei Diabetes in Verbindung stehen

04.12.2017

Unterstützt von Wissenschaftlern der Hochschulmedizin der TU Dresden ist es gelungen, fehlregulierte Gene in der Bauchspeicheldrüse zu finden, die bei vielen Typ-2-Diabetes Patienten immer wieder auftauchen.
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Bild: Ein Patient erhält eine Injektion ins Auge; Copyright: UKR

KI hilft bei Therapieentscheidung zur Anti-VEGF-Injektion

28.11.2017

Eine Forschergruppe des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) hat ein künstliches neuronales Netzwerk darin trainiert, OCT-Scans der Netzhaut auszuwerten. In bis zu 96 Prozent der Fälle treffen Arzt und Computer die gleiche Therapieentscheidung in Bezug auf Anti-VEGF-Injektionen.
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Bild: Frau von der Seite, die in einen grünen Apfel beißt; Copyright: MedUni Wien

Apfel-Allergen als wirksame Behandlungsoption der Apfelallergie

22.11.2017

Die Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie ist eine sehr häufige Begleiterscheinung einer Birkenpollenallergie – so leiden rund 70 Prozent aller Menschen mit einer Birkenpollenallergie auch unter einer Apfelallergie. Das sind in Österreich rund 280.000 Personen.
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Bild: zwei Mikro-CT-Aufnahmen von Knochenquerschnitten nebeneinander; Copyright: Institut für molekulare Endokrinologie

Osteoporose: neue Teile im großen Puzzle

20.11.2017

Das Protein Menin spielt eine Schlüsselrolle bei der Knochenbildung und der Entstehung von Kieferkrebs. Wissenschaftlern der Universität Ulm ist es gelungen, mit Menin und CXCL10 wichtige Faktoren bei der Entstehung von Osteoporose zu entschlüsseln. Diese Erkenntnisse bieten einen Entwicklungsansatz für neue Therapien der Volkskrankheit.
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Foto: Eine Frau und ein Mann testen das neue Therapieassistenzsystem; Copyright: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Rehabilitation: Der digitale Co-Therapeut

15.11.2017

Nachwuchsforschergruppe AssiSt von der Technischen Universität Chemnitz stellt neuartiges Assistenzsystem zur Rehabilitationsunterstützung vom 13. bis 16. November 2017 auf der MEDICA, der weltgrößten Messe für Medizintechnik, in Düsseldorf vor.
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Bild: Graphische Darstellung der Blutzirkulation im Herzen; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Studie revolutioniert Behandlung bei Herzinfarkt

09.11.2017

Ergebnisse der CULPRIT-SHOCK-Studie vom Herzzentrum Leipzig legen nahe, dass die Leitlinien bei der Behandlung von Herzinfarkten mit kardiogenem Schock überdacht werden sollten.
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Bild: Frau malt ein Herzschlag-Diagramm an eine Tafel; Copyright: panthermedia.net/kbuntu

Frauen sterben im ersten Jahr nach einem Herzinfarkt deutlich häufiger als Männer

30.10.2017

Herzinfarkte sind für Frauen bedrohlicher als für Männer. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt herausgefunden, dass Frauen insbesondere im ersten Jahr nach einem Infarkt einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt sind, zu sterben, als Männer mit vergleichbarer Krankengeschichte.
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Foto: Ein Klebezettel auf dem Multiple Sklerose steht liegt auf einer Tastatur; Copyright: panthermedia.net/Randolf Berold

Möglicher therapeutischer Ansatz für Multiple Sklerose entdeckt

26.10.2017

Heilbar ist MS derzeit noch nicht, mit einer optimalen Therapie lässt sich aber der typische Verlauf der Erkrankung verzögern. Jetzt haben ForscherInnen der MedUni Wien in Kooperation mit nationalen und internationalen ForscherInnen im Tiermodell entdeckt, dass die Familie der Histon-Deazetylasen (HDACs) bei der Entwicklung dieser Art von Autoimmunerkrankungen eine große Rolle spielt.
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Bild: zwei Frauen führen Übungen aus und sind mit Elektroden verkabelt; Copyright: Universität Erlangen/Wolfgang Kemmler

Ganzkörper-Elektromyostimulations-Training: Fitness oder Prävention?

09.10.2017

Die Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) verspricht ein zeiteffizientes Muskeltraining, das schon bei wenigen Sitzungen pro Woche positive Effekte erzielt. Sie soll zu einem schnellen Aufbau der Muskeln und einem Abbau des Körperfetts führen. Kann WB-EMS-Training herkömmliches Kraft- und Ausdauertraining ersetzen? Und was kann es für die Prävention von Erkrankungen oder Schmerzen leisten?
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Bild: männliche Hände halten Smartwatch und Smartphone mit der gleichen Gesundheits-Anwendung nebeneinander; Copyright: panthermedia.net/Alexey_Boldin

mHealth: Der Doktor für die Hosentasche

02.10.2017

Dass sich die Digitalisierung auch im Gesundheitswesen niederschlägt, zeigt sich spätestens seit Inkrafttreten des eHealth-Gesetzes am 01. Januar 2016. Es soll die digitale Infrastruktur der gesundheitlichen Versorgung verbessern. Eine Unterkategorie der elektronischen Lösungen in der Gesundheitsbranche erfreut sich dabei seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit: mHealth.
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Bild: Eingangsbereich der MEDICA

Neuheiten auf der MEDICA 2017 – MEDICA LABMED FORUM, MEDICA START-UP PARK und MEDICA ACADEMY

02.10.2017

Es erwarten Sie in diesem Jahr eine ganze Reihe von spannenden Neuheiten wie die informative und praxisorientierte MEDICA ACADEMY, der START-UP PARK für Newcomer und Networker aus der Start-up Szene und das interdisziplinär angelegte MEDICA LABMED Forum.
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Bild: Mann, der in einen Smartphone-Adapter zum Atemschnelltest pustet; Copyright: THM/Groß/Sohrabi

AST@home: ein Atemschnelltest für das Smartphone bei COPD

02.10.2017

Bei chronischen Erkrankungen der Lunge ist oftmals eine genaue Dokumentation des Verlaufs vonnöten. Eine App, die es ermöglicht, den Krankheitsverlauf bei COPD per Smartphone zu überwachen und dabei die Familie oder das Pflegepersonal miteinzubeziehen, haben Prof. Keywan Sohrabi und Prof. Volker Groß von der THM im Rahmen des Projektes AST@home entwickelt.
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Bild: Illustration des Leipziger Löffels, der an die Hinterseite des Auges geschoben wird; Copyright: Universität Leipzig/M. Francke

Mit dem "Leipziger Löffel" gegen pathologische Kurzsichtigkeit

22.09.2017

Unter Myopie, auch bekannt als Kurzsichtigkeit, leiden viele Menschen auf der ganzen Welt. Ursache ist eine starke Augenausdehnung. Schreitet diese immer weiter voran, kommt es schließlich zum völligen Verlust der Sehfähigkeit. Ein innovatives Medizinprodukt soll diesen Prozess künftig aufhalten.
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Bild: Collage aus mehreren MRT-Aufnahmen des Herzens, auf denen Punkte mit roten Pfeilen markiert sind; Copyright: Universitätsklinikum Münster/Ali Yilmaz

Myokarditis: spezifischere Diagnostik dank molekularer Bildgebung

01.09.2017

Eine Myokarditis, die Entzündung des Herzmuskels, kann viele Ursachen haben. Häufig sind es Viren oder Bakterien, manchmal auch ein akuter Herzanfall. Unabhängig von der Ursache stellt sie Kardiologen aber vor ein Problem: Ohne eine Biopsie ist die Diagnose nur sehr unspezifisch möglich. Abhilfe versprechen hier das Herz-MRT und die molekulare Bildgebung.
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Bild: Farbige Ultraschall-Aufnahme des menschlichen Herzens aus dem Doppler-Ultraschall; Copyright: panthermedia.net/Belish

Bildgebung: Ultraschall, MRT, CT, Katheter und Co. für ein gesundes Herz

01.09.2017

Herzkrankheiten betreffen heute zahllose Menschen, unter anderem weil unsere moderne, ungesunde Lebensweise unserem Herzen stark zu schaffen macht. Für Herzpatienten ist eine zuverlässige Diagnose und Behandlung essentiell, denn alle anderen Organe hängen von unserem zentralen Pumporgan ab. Ein Schlüssel zum Verständnis des Herzens ist dabei die moderne Bildgebung.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22.08.2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Bild: Point-of-Care Testgerät und ausgefüllte Tabellen; Copyright: panthermedia.net/gabriella

Point-of-Care-Tests: Hilfreich wenn es schnell gehen soll?

01.08.2017

Fortschritte in der Technik und bei Analysemethoden sowie eine zunehmende Miniaturisierung von Laborgeräten und -verfahren machen es möglich: die patientennahe Labordiagnostik (Point-of-Care Testing, POCT). POCT-Projekte gibt es viele, und alle versprechen eine schnelle Diagnose sowie ökonomische Vorteile. Doch sind die Tests auch für den Klinikalltag geeignet?
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Bild: Finger, dem mithilfe einer Analyse-Kassette Blut abgenommen wird; Copyright: hes_so_valais_wallis

Ohne Verzögerung: Anpassung der Medikamentendosis am Point-of-Care

01.08.2017

Viele therapeutische Medikamente zeigen eine hohe Wirksamkeit, sind aber gleichzeitig auch sehr toxisch. Daher muss ihre Wirkung in regelmäßigen Abständen immer wieder gemessen werden, sodass eine Anpassung der individuellen Medikamentendosis erfolgen kann.
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Bild: Ein dermatologischer Laser wird bei einem Muttermal angewendet; Copyright: panthermedia.net/Michael Krause

Laserchirurgie: Usability, Flexibilität, Behandlungsqualität

03.07.2017

Das Skalpell gilt als das klassische Chirurgiewerkzeug und ist als solches seit langer Zeit unverändert geblieben. Technologie eröffnet uns heute aber neue Möglichkeiten zum Schneiden von Gewebe: Neben Hochfrequenz-Skalpellen, die mit Strom arbeiten, nutzen Chirurgen auch Laser in verschiedenen Ausprägungen. Sie versprechen eine gute Bedienbarkeit und eine bessere Behandlung.
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Bild: Ein Augenchirurg und ein Assistent behandeln einen Patienten mit einem Chirurgielaser; Copyright: Uniklinikum Dresden/Felix Koopmann

Augenchirurgie: Präzision und Prävention mit dem Femtosekundenlaser

03.07.2017

In der Augenchirurgie kommt es vor allem auf genaues Arbeiten an, denn das Operationsgebiet ist sehr klein und empfindlich. Augenchirurgen setzen deshalb schon seit Jahren Laser ein. Besonders gut eignen sich die Femtosekundenlaser, denn sie schneiden das Gewebe präzise und mit wenig Energie, was ungewollten Folgen der Operation vorbeugt.
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Bild: junge Frau nimmt einer anderen jungen Frau Blut ab; Copyright:panthermedia.net / Arne Trautmann

Arztassistent – Beruf mit Perspektive

22.06.2017

Der Beruf des Arztes ist anstrengend und beinhaltet viele verschiedene Tätigkeiten. Schon lange gibt es deshalb Diskussionen, wie Ärzte durch weitere Fachkräfte unterstützt werden können. Eine Lösung: Hilfe durch sogenannte Arztassistenten.
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Bild: Ein Arzt hält eine Weltkugel in den Händen; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Modulares Notfallkrankenhaus – Schnelle Hilfe bei Katastrophen

08.06.2017

Bei einem Erdbeben oder einer anderen Katastrophe brechen oftmals die Infrastrukturen zusammen und die lokalen Krankenhäuser sind zerstört. Ein modulares Krankenhaus, entwickelt unter der Leitung der Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission, soll bei solchen Katastrophen schnell einsatzbereit sein und die Notfallversorgung unterstützen.
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Bild: Zwei Senioren sitzen nebeneinander und blicken nach vorne auf einen Bildschirm, auf dem ein Bingospiel zu sehen ist. Eine Frau will gerade aufstehen; Copyright: SilverFit, Robert ten Berge

SilverFit – Training und Spiel für Senioren

01.06.2017

Bewegung ist gut für die Gesundheit und mit zunehmendem Alter wird sie immer weniger. Dem will das niederländische Unternehmen SilverFit entgegenwirken. Seine Geräte, die Sport und Spiel miteinander verbinden, richten sich in erster Linie an ältere Menschen. Ihr Ziel: Den Menschen Freude, Spaß und Motivation an Bewegung zu geben – in der Rehabilitation und im Alltagsleben.
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Bild: Junge Inderin im gelben Sari telefoniert mit einem Handy; Copyright: panthermedia.net/iphemant

Medizintechnik für Indien – der Markt der Zukunft?

02.05.2017

Indien ist ein Land der Widersprüche. Zum einen gibt es Ballungszentren mit modernster Technologie auch in der Gesundheitsversorgung. Zum anderen leben Zweidrittel der Bevölkerung nach wie vor unter hygienisch und finanziell schwierigen Bedingungen auf dem Land. Trotzdem oder gerade deshalb, interessieren sich immer mehr Medizintechnikfirmen aus der ganzen Welt für diesen Markt.
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Bild: Eine Frau mit Glatze und Kopftuch sitzt auf dem Sofa und spricht mit einer anderen Frau; Copyright: panthermedia.net/Katharina Bia asiewicz

Irreversible Elektroporation – Letzte Hoffnung für Leberkrebspatienten

24.04.2017

Leberkrebs ist weltweit der fünfthäufigste bösartige Tumor. Entfernt werden kann der Tumor chirurgisch oder mit thermischen Verfahren. Wenn mit den konservativen Methoden eine Therapie nicht mehr möglich ist, gibt es eine weitere Alternative: Die Irreversible Elektroporation (IRE). Die Wirksamkeit der Methode wurde nun in einer klinischen Studie bestätigt.
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Bild: Demonstartor; Copyright: Leibniz-IPHT

Mit Bildgebung sepsiserregenden Pilzen auf der Spur

03.04.2017

Patienten mit einer Sepsis müssen so schnell wie möglich behandelt werden, denn davon hängt ihr Überleben ab. Wichtig ist daher, möglichst früh mit einer gezielten Therapie zu beginnen. Dafür ist es notwendig, den Erreger genau zu identifizieren. Das ist bei einer Pilzsepsis besonders schwierig.
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Bild: Eine Petrischale mit gelblichen Bakterienkulturen auf schwarzem Grund; Copyright: panthermedia.net/kwanchaichaiudom

Labormedizin: Infektionen schnell und vorausschauend begegnen

03.04.2017

Das Labor ist eine der wichtigsten, zentralsten Einrichtungen für die Patientenversorgung. Im Labor werden akute, chronische und vererbbare Krankheiten diagnostiziert, regelmäßig der Verlauf von Erkrankungen wie Diabetes kontrolliert oder es werden Biomarker gesucht, auf die die Krebstherapie abgestimmt werden kann.
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Bild: Blick über die Schulter eines Augenchirurgen, der am Mikroskop operiert; Copyright: panthermedia.net/mearicon

Augenheilkunde heute und morgen: Chirurgie und mehr

01.02.2017

Verfahren der Augenheilkunde und Augenchirurgie waren schon in der Antike bekannt. Heute wollen wir uns wohl kaum mehr vorstellen, wie und unter welchen Umständen damals und in späteren Epochen an unserem vermutlich wichtigsten Sinnesorgan operiert wurde. Gegenwart und Zukunft dieser medizinischen Fachdisziplin sehen dafür umso vielversprechender aus.
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Bild: Verschiedene Augenstents, die neben einer Münze liegen; Copyright: I.Chen

Stent statt Augentropfen: Eine neue Methode für Patienten mit Grünem Star

01.02.2017

Stents zur Behandlung eines Glaukoms sind nicht neu, werden allerdings noch nicht sehr lange regelmäßig den Patienten implantiert. Dies ändert sich jedoch, weshalb MEDICA.de nachgefragt hat: Was können die Glaukom-Mini-Stents und für wen sind sie geeignet? Prof. Norbert Pfeiffer hat unsere Fragen beantwortet.
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Bild: Bild eines Vogels in Graustufen und verschwommen; Copyright: Universitätsklinikum Tübingen

Mit Gentherapie gegen Achromatopsie

01.02.2017

Achromatopsie ist eine seltene erbliche Augenerkrankung. Neben kompletter Farbenblindheit leiden die Patienten vor allem unter einer geringen Sehschärfe und einer hohen Blendungsempfindlichkeit.
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Bild: Ein junges Mädchen liegt im Krankenhausbett, hinter ihr justiert eine Krankenschwester einen Monitor; Copyright: panthermedia.net / Monkeybusiness Images

Arbeiten mit krebskranken Kindern – mehr als nur ein Job

02.01.2017

Der Titel unseres Themas "Kinderonkologie" hat bei vielen Kollegen zu starken Reaktionen geführt: "Das geht mir zu nah, darüber könnte ich nicht schreiben" oder "Wie hält man es aus, sich damit zu beschäftigen?". Dabei stehen wir als Journalisten am Spielfeldrand, den wirklich harten Job machen die Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern im Krankenhaus, im Hospiz und die Familien zu Hause.
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Bild: Junge im Krankenhausbett blickt hoch zu einer Ärztin, die eine Hand auf seiner Schulter hat; Copyright: panthermedia.net/spotmatikphoto

"Immer ehrlich sein" – Vom Umgang mit schwerkranken Kindern

02.01.2017

Wenn Kinder unter einer schweren oder sogar unheilbaren Krankheit leiden, ist oftmals der erste Impuls von Erwachsenen, ihnen nichts davon zu verraten und die Situation schönzureden. Doch gerade dieses Verhalten führt dazu, dass Kinder sich oftmals innerlich zurückziehen.
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Bild: Drei Ärzte bei einer Besprechung; Copyright: KiTZ/Philipp Benjamin

Kindertumorzentrum: Therapie gebündelt unter einem Dach

02.01.2017

Kinder müssen ganz anders behandelt werden als Erwachsene – auch in der Onkologie. Kinder brauchen aber nicht nur neue und andere Behandlungskonzepte, die es zu erforschen gilt. Sie brauchen auch Halt durch ihre Familien, die während der Behandlung in ihrer Nähe sein müssen. Unterbringung, Forschung und Anwendung – all das kann ein Kindertumorzentrum bieten.
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Ein lächelnder alter Mann sitzt neben mehreren jungen Menschen; Copyright: panthermedia.net/SimpleFoto

Alterskrankheiten: Auch Lebensstil und Prävention kommen zum Tragen

01.12.2016

Schon der Volksmund weiß: "Das Alter ist ein Spital, das alle Krankheiten aufnimmt", und die Medizin bestätigt es: Ältere Menschen sind nicht nur deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten als noch in mittleren Jahren, auch Körper und Geist sind weniger widerstandsfähig und erholen sich langsamer oder gar nicht mehr von Beeinträchtigungen oder Verletzungen.
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Bild: Ein Computerfenster, in dessen Mitte in großen weißen Buchstaben Diabetes steht. Eine Hand tippt das Wort an; Copyright: panthermedia.net/Pichet Wissawapipat

Telediabetologie: Mit Telemedizin gegen Diabetes

02.11.2016

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Grund genug, sich über die Möglichkeiten der Medizin zum Thema "Diabetes" zu informieren. Ein Bereich ist die Telediabetologie, eine Verbindung von Telemedizin und Diabetologie. Noch ist sie in Deutschland nicht weit verbreitet, doch das soll sich ändern, denn die Vorteile für Patienten, Ärzte und Krankenkassen liegen auf der Hand.
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Bild: Frau liegt längst auf einer Liege. Ihr rechtes Bein wird von einem Mann bewegt, der neben ihr steht: Panthermedia.net/Wavebreakmedia

Prerehabilitation: Fit in den OP

24.10.2016

Prerehabilitation gewinnt in der Medizin immer mehr an Bedeutung. Sie hilft, Patienten auf bevorstehende Behandlungen und Operationen vorzubereiten, beugt damit Risiken und Komplikationen während einer OP vor und ermöglicht eine schnellere Rehabilitation.
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Bild: Dunkelhaarige, lächelnde Frau im Arztkittel; Copyright: UKR

Darmerkrankungen: Mehr Patientenkomfort und Autonomie dank App

04.10.2016

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa treten gehäuft in jungen Jahren auf und konfrontieren die Betroffenen ihr Leben lang. Der Gang zur Kontrolluntersuchung alle zwei bis drei Monate ist da Routine. Eine speziell entwickelte App soll nun Abhilfe schaffen.
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Bild: Operationssaal; Copyright: Klinikum Weiden/privat

Intraoperative Bildgebung – Mehrwert oder Hightech-Spielzeug?

01.09.2016

Während der Operation einzelne Ergebnisse mit einem Angiografiesystem beobachten? Dies ist bereits in etwa 200 Krankenhäusern in Deutschland möglich. Mit der intraoperativen Bildgebung lassen sich große Eingriffe durch minimal-invasive Operationen ersetzen, denn die Ärzte können die Ergebnisse sofort kontrollieren. So werden Patienten geschont.
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Bild: Hybrid-OP; Copyright: Philips GmbH

Hybrid-OP: Der OP der Zukunft, schon heute?

01.09.2016

Bei einer OP steht der Patient im Mittelpunkt. Er soll möglichst schonend und wirkungsvoll therapiert werden, weshalb der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie (MIC) geht. Doch je kleiner die Eingriffe werden sollen, desto besser muss auch die Technologie sein. Der Hybrid-OP verbindet Chirurgie und Bildgebung miteinander und ersetzt immer mehr klassische offen-chirurgische Techniken mit MIC.
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Bild: Modern eingerichteter OP mit Patientenstuhl, großen Bildschirmen und Lampen; Copyright: Erwin Keeve, Charité

OP der Zukunft: Technik im Dienste des Chirurgen

01.09.2016

Wenn es um die Zukunft der Medizin geht, wird oft gefragt, wie wir gerne behandelt werden wollen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage: Wie wollen Ärzte behandeln? Gerade in der Chirurgie werden ihre Arbeitsabläufe von der Technik bestimmt, die sie umgibt. Im OP der Zukunft muss die Entwicklung der Technik deshalb auch auf die Bedürfnisse der Chirurgen abgestimmt werden.
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Bild: Kind im Kinder-MRT, Arzt steht daneben; Copyright: Klinikum Dortmund/Dr. Lindel

MRT-Untersuchung: Videoprojektionen nehmen Kindern die Angst

22.08.2016

Eine wunderschöne Blumenwiese, ein Ausflug am Strand oder ein Besuch im Zoo. All dies können Kinder im Klinikum Dortmund erleben und das 270 Grad um sie herum – projiziert auf die Wand. Denn dort wurde ein Raum erschaffen, der den kleinen Patienten die Angst während einer MRT-Untersuchung nehmen soll.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Foto: Kinder beim Fußballspielen auf einer Wiese

Sich regen bringt Segen: Sogar kranke Menschen profitieren vom Sport

01.07.2016

Kinder spüren es von ganz allein – sich zu bewegen bringt Spaß, macht glücklich und hält fit. Es stellt sich deshalb die Frage, wann und warum dieser natürliche Bewegungsdrang bei vielen mit dem Älterwerden nachlässt? Denn Erkrankungen wie Diabetes Typ II oder Bluthochdruck könnten durch ausreichend Bewegung deutlich zurückgedrängt werden.
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Foto: Sportler beim Joggen

Individualisierte Sportmedizin: Training nach Plan

22.06.2016

Sport ist gesund – oft auch dann, wenn man krank ist. Zur Schonung raten die meisten Ärzte deshalb nur noch in wenigen Fällen. Sogar Patienten, die kurz vor einer Herztransplantation stehen, können von Sport profitieren. Es ist wie so oft die Dosis, die das Gift macht. Wir haben beim Sportmediziner Prof. Martin Halle nachgefragt, worauf genau zu achten ist.
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Photo: Viele Utensilien zur Diabetes-Selbstbehandlung; Copyright: panthermedia.net/MihaPstock

Künstliches Pankreas: (fast) automatisierte Diabetesbehandlung?

22.05.2016

Die Diabetes-Therapie ist für Patienten sehr aufwendig: Sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren, Medikamente einnehmen und Insulin spritzen. Bei einem schlechten Selbstmanagement drohen ihnen gefährliche Entgleisungen des Blutzuckers. Aber auch externe Faktoren können dazu beitragen, dass der Zucker macht, was er will. Ein künstliches Pankreas könnte hier Abhilfe schaffen.
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Foto: Arzt sitzt am Computer

Neues E-Health-Gesetz: "Der Patient hat die Kontrolle über seine Daten"

08.05.2016

Das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" (kurz E-Health-Gesetz) trat am 29. Dezember vergangen Jahres in Kraft. Bis Ende 2018 werden Krankenhäuser und Arztpraxen schrittweise an die neuen Funktionen der digitalen Gesundheitskarte und der Telemedizin herangeführt.
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Foto: Tastatur mit Herzsymbol

Big Data in der Kardiologie: IT-Plattform soll "Datenmeer" selektieren

01.05.2016

Ein Großteil der Arbeit von Kardiologen besteht neben dem Beraten von Patienten aus dem Erfassen von Daten, um zukünftige Fälle auf Basis der bisher gesammelten Informationen besser behandeln zu können. Bisher wurden diese Daten in Excel-Tabellen oder vielen unterschiedlichen Kommunikationsplattformen festgehalten. Eine Software soll für den standortübergreifenden Austausch sorgen.
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Foto: Intelligente Zahnschiene SensoBite

Big Data in der Medizin: Fortschritte bei Diagnose und Behandlung

01.04.2016

In der Zukunft könnte es Medikamente geben, die individuell auf jeden Patienten zugeschnitten sind. Ärzte operieren mit 3D-Datenbrillen und können so präziser arbeiten. Diagnosen seltener Krankheiten, die heute noch Jahren dauern können, erfolgen innerhalb weniger Tage. Und vielleicht wird es Therapien gegen psychische Erkrankungen wie Schizophrenie geben.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Knieimplantat aus Kobalt-Chrom

Maßgeschneiderte Implantate überdecken Knochen optimal

22.01.2016

Er passt zwar, doch irgendwo zwickt es doch noch. Obwohl ein Anzug von der Stange seinen Zweck erfüllt, ist er noch lange nicht die idealste Lösung. Anders ist es mit einem maßgeschneidertem. Ähnlich ist es auch mit Implantaten. Oftmals klagen Patienten darüber, dass sie sich fremd anfühlen. Der 3D-Druckist auf dem besten Weg, dies zu ändern. Hier werden die Implantate an den Träger angepasst.
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Foto: weißer Jeep mit roter Aufschrift

Rapid Tests: Nützliche Helfer für den Feldeinsatz

04.01.2016

Infektionskrankheiten sind in Krisengebieten weit verbreitet. Mangelt es vor Ort an medizinischer Versorgung, können die Menschen nicht ausreichend behandelt werden. Laboruntersuchungen im Feldeinsatz sind nur sehr eingeschränkt möglich. Rapid Tests ermöglichen es medizinischen Fachkräften schnell und genau, Patienten auf einige Infektionskrankheiten zu testen, zum Beispiel Malaria oder HIV.
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Foto: Schwangerschaftstest

Katastrophenmedizin oder katastrophale Medizin?

04.01.2016

Für die meisten Europäer liegt es schon lange zurück, für die Bewohner Westafrikas sind die Folgen der Ebola-Epidemie, die im Dezember 2013 begann und bis heute andauert, deutlich zu spüren. Rund 11 300 starben bei der Epidemie bislang, mehr als 28 000 erkrankten. Auch wenn der Ausbruch mittlerweile in vielen Ländern gedämmt scheint, in einigen Orten treten nach wie vor neue Fälle auf.
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Grafik: Stent in einem Blutgefäß

Mechanische Thrombektomie: Schlaganfallbehandlung 2.0

01.12.2015

Rund 250.000 Deutsche erleiden jährlich einen Schlaganfall. Damit ist er die dritthäufigste Todesursache nach Herz- und Krebserkrankungen. Die Durchblutungsstörung, die in Folge im Gehirn auftritt, wird in der Regel mit einer systemischen Thrombolyse behandelt. Ein Verfahren, das diverse Risiken birgt. Anders die mechanische Thrombektomie, die im Vergleich eindeutige Vorteile mitbringt.
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Foto: Magnet zeichnet zickzack Linie

Magnetogenetik: Nervenzellen die Richtung vorgeben

01.12.2015

Könnte man Zellen im Gehirn dazu anregen in eine bestimmte Richtung zu wachsen, würde man bei Parkinsonpatienten vermutlich eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreichen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Projekt MAGNEURON mit diesem Ansatz. Gefördert wird das Projekt von der EU mit rund 3,5 Millionen Euro.
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Grafik: Speiseröhrenkrebs

Speiseröhrenkrebs: Höhere Patientensicherheit durch das "Da Vinci" System

09.11.2015

Heutzutage finden sich immer mehr Roboter in Operationssälen, die zum einen die Chirurgen unterstützen und zum anderen die Sicherheit der Patienten erhöhen sollen. Eines dieser Systeme ist das "Da Vinci" System, das schon seit mehreren Jahren für verschiedene Operationsformen verwendet wird. Unter anderem auch bei Speiseröhrenkrebs. Doch erfüllt es wirklich das, was es verspricht?
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02.11.2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Theranostik: Komplexe Partikel für die Medizin von morgen

01.10.2015

Sie ist ein Kofferwort, eine Vermischung von zwei Wörtern. Damit spart sie uns Zeit und Arbeit beim Sprechen, denn der menschliche Sprachapparat ist träge. Und sie beschreibt einen Koffervorgang: die Kombination von zwei Vorgängen in der Medizin, die normalerweise getrennt sind. Die Rede ist von Theranostik.
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Mit Ultraschall gegen Myome

01.10.2015

Eine gute Diagnostik gehört zu einer guten Therapie. Es kann jedoch von Vorteil sein, während einer Behandlung kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Ein Beispiel: die Behandlung von Gebärmuttermyomen. In der Uniklinik Bonn werden Patientinnen seit kurzem mit einem hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall behandelt. Prof. Holger Strunk erklärt das Verfahren.
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01.09.2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Prostatakrebs: Wirkstoff mit theranostischem Potenzial

03.08.2015

Endoradiotherapie kann sehr unangenehm für Krebspatienten sein, denn es werden nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesunde angegriffen. Manchmal muss die Behandlung aufgrund der Nebenwirkungen sogar abgebrochen werden. Ärzte und Forscher suchen deshalb ständig nach Wegen, Radiopharmaka direkt und ausschließlich an ihr Ziel zu transportieren.
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Radiopharmazeutika: Individualisierte Diagnostik und Therapie

03.08.2015

Bösartige Tumoren können mit Röntgenstrahlen bekämpft werden - meistens durch Bestrahlung von außen. Nuklearmediziner erreichen dies auch im Inneren des Körpers mit radioaktiv markierten Substanzen, den Radiopharmazeutika. Auch für die Diagnostik bieten sie einen großen Mehrwert, solange ihnen ein spezifisches Ziel zugewiesen werden kann.
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Kardiokapsel: Kleinster Herzschrittmacher der Welt

01.07.2015

Bei einer Herzrhythmusstörung gerät die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen aus dem Takt. Oft reicht eine medikamentöse Behandlung aus. In anderen Fällen muss ein Herzschrittmacher implantiert werden. Wie jeder andere Eingriff ist auch solch eine Operation mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen oder Verschlüsse des Gefäßsystems können im schlimmsten Fall die Folge sein.
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Foto: Bild mit rot leuchtender Harnblase, daneben Cystoskop

Mit Fluoreszenz das Unsichtbare sichtbar machen

22.06.2015

Harnblasentumore haben unterschiedliche Wachstumseigenschaften. Sie sind in den meisten Fällen auf die innere Wand der Harnblase beschränkt und somit gut resezierbar. Anders das Carcinoma in situ, das sich nach einer bestimmten Zeit muskelinvasiv ausbreitet. Um bei einer Resektion den Tumor möglichst vollständig entfernen zu können, kann die photodynamische Diagnostik (PDD) sinnvoll sein.
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Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

01.06.2015

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01.06.2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Krebs-Früherkennung: "Ärzte und Patienten brauchen eine gute Datenbasis"

04.05.2015

Ob Mammografie, Darmspiegelung oder Hautkrebs-Screening – ab einem bestimmten Alter werden uns mehrere Krebs-Früherkennungsverfahren angeboten. Viele wissen jedoch nicht, dass diese Screenings auch mit Risiken verbunden sind. Das fand Dr. Sylvia Sänger vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf in einer Studie heraus.
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Gesetzliches Hautkrebsscreening: "Es geht nicht nur um die Mortalität"

04.05.2015

Der lang ersehnte Evaluationsbericht zum Hautkrebsscreening-Angebot der Krankenkasse liegt seit Ende April 2015 endlich vor. Wir sprachen mit Dr. Ralph von Kiedrowski, Mitglied des Vorstands Berufsverband Deutscher Dermatologen, was das Screening leisten kann und wie er den Bericht des G-BA versteht.
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Für Ärzte ist auch die Perspektive des Patienten wichtig

01.04.2015

Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg, auch im Arzt-Patienten-Verhältnis. Gegenüber früher hat sich dieses Verhältnis aber etwas gewandelt: Ärzte sind zwar nach wie vor die Experten, aber auch Patienten wissen, dank Internet und Populärwissenschaft, mittlerweile mehr über Gesundheit und Krankheit. "Der informierte Patient" ist für Ärzte aber kein Problem, sondern Anlass für mehr Verständnis.
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Arzt und Patient: Eine schwierige Beziehung

01.04.2015

Die Begegnung zwischen Arzt und Patient gestaltet sich nicht immer einfach. Auf der einen Seite der Arzt, dessen Aufgabe es ist, vielen Patienten zu helfen. Auf der anderen Seite der Patient, der zum Arzt geht in der Hoffnung, dass sein Problem dort behandelt werden kann. Schwierig wird es immer dann, wenn einer das Gefühl hat, dass es nicht rund läuft. Und das passiert nicht selten.
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Foto: Kniegelenksspiegelung

Knorpelregister: "Wir generieren völlig unabhängige Daten"

23.03.2015

Nutzt dem Patienten die Behandlung oder nicht? Wie viele Patienten werden aufgrund eines Knorpelschadens am Kniegelenk behandelt? Welcher Eingriff wird am häufigsten durchgeführt? Diese und andere Fragen sollen zukünftig mithilfe eines neuen Knorpelregisters beantwortet werden können, das die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie im Oktober 2013 ins Leben gerufen hat.
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Foto: Ensminger und Gummert halten Silikonherz

Aortenklappenprothese: präzise Operationsvorbereitung dank Silikonherz

23.02.2015

Eine 80-jährige Patientin benötigt eine neue Aortenklappenprothese. Da die alte stark verkalkt ist, öffnen die Segel nicht mehr richtig. Aufgrund verschiedener Faktoren gilt die Patientin als inoperabel. Um ihr dennoch eine Operation zu ermöglichen, haben Spezialisten des Herz- und Diabeteszentrums NRW den Eingriff anhand eines originalgetreuen 3D-Modells des Herzes vorbereitet.
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Foto: Kind im Krankenhaus

Kinderpathologie: Spezielles Wissen rund um die Kleinsten

02.02.2015

Ist ein Kind krank, gehen die Eltern mit ihm zum Kinderarzt. Müssen dann pathologische Untersuchungen durchgeführt werden, ist der Kinderpathologe gefragt. Dieser Zweig der Pathologie erfordert besonderes Fachwissen. Für die Verbreitung und Erhaltung dieses Wissens setzt sich die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Fetalpathologen ein.
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Foto: Stäbchenbakterien

Mikrobiomtransfer: Fremder Stuhl heilt schwere Darmerkrankung

05.01.2015

Es klingt befremdlich: Bei einem Mikrobiomtransfer wird der Stuhl eines gesunden Spenders in den Darm eines erkrankten Patienten übertragen, um dessen geschädigte Darmflora zu regenerieren. In der Tierwelt ist das völlig normal. Der Stuhltransfer hat sich nun als Standard für die Behandlung von Clostridium difficile etabliert.
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Foto: Gerät zur Produktion standardisierter Wunden

ARTcut: Standardisierte Verletzung von Hautmodellen für die Wundheilungsforschung

08.12.2014

Vergleichende Forschungsmodelle in der Wundheilungsforschung sind unerlässlich, um neue Therapien für chronische Wunden zu evaluieren. Studien müssen somit gleichwertige Grundvoraussetzungen aufweisen und an ähnlichen Wunden durchgeführt werden. Ein Forscherteam arbeitet aus diesem Grund an einem automatisierten Verfahren, um standardisierte Wunden in Hautmodellen zu setzen.
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„Wenn Patientenüberwachung zu intensiv wird, verletzt es Menschenwürde und Menschenrechte“

01.12.2014

Moderne Medizintechnik erleichtert und entlastet die Pflege und sorgt zugleich für die Sicherheit der Patienten. Mit Monitoring oder elektronischen Sensoren zur Fernüberwachung gehen aber auch immer wieder Überschreitungen ethischer Aspekte einher. Patienten fühlen sich überwacht und im schlimmsten Fall ihrer Freiheit und Autonomie beraubt.
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Sterbehilfe – ein Menschenrecht?

01.12.2014

Vor wenigen Wochen, am 1. November 2014 nahm die an einem tödlichen Gehirntumor leidende, 29-jährige Brittany Maynard Medikamente ein, um im Kreis ihrer Familie zu sterben. Vorausgegangen waren Monate der Verzweiflung und Angst, aber auch der Liebe und der Lust am Leben, wie es die junge Frau in mehreren Videos schildert, die sie aufnahm, um für ein Sterben in Würde zu kämpfen.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01.12.2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Wundbehandlung mit Fischhaut

03.11.2014

Die Behandlung von chronischen Wunden ist äußerst problematisch. Sie heilen oft Monate oder sogar Jahre lang. Manchmal heilen sie gar nicht, was zu 100.000 Amputationen jährlich allein in den USA führt. Eine neue Technologie aus Island, die auf Fischhaut basiert und bereits klinisch angewendet wird, ermöglicht eine bessere Heilung von chronischen Wunden und Brandwunden.
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Foto: Anwendung der IRE im OP

Prostatakrebs: Schonende Entfernung durch Irreversible Elektroporation

08.10.2014

Die NanoKnife®-Therapie, die am Prostata Center in Offenbach am Main praktiziert wird, entfernt Krebsherde gegenüber der Prostatektomie oder der Strahlentherapie auf schonende Art und Weise. Prof. Michael K. Stehling erläutert im Interview mit MEDICA.de die Vorteile des fokalen Therapieverfahrens.
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Foto: Dr. Anna-Maria Liphardt

Labor im Weltall: Dem Knorpelabbau auf der Spur

01.10.2014

Am 10 November 2014 wird der Raumfahrer Alexander Gerst von der ISS auf die Erde zurückkehren. Dann wird er nicht nur sehnsüchtig von seiner Familie empfangen werden, sondern auch von Dr. Anna-Maria Liphardt vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln.
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Kinderanästhesie: "Einen eigenen Facharzt würde ich ablehnen"

01.09.2014

Müssen bereits die Kleinsten in den OP-Saal sorgen sich nicht nur die Eltern. Für das gesamte OP-Team ist diese Situation eine besondere Herausforderung, denn Kinder sind immer ganz besondere Patienten.
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Intensivstation der Zukunft - Schnellere Genesung durch Wohlfühlarchitektur

01.09.2014

Kühl und trostlos sind die Zimmer deutscher Intensivstationen. Hektische Bewegungen bestimmen neben lauter Überwachungstechnik den Alltag der Patienten. Oft begünstigt künstliches Licht zusätzlich einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus. Schlafmittel sollen dieses Problem lösen, erhöhen aber auch gleichzeitig das Risiko für Delirien.
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Krankenhaus: Viele kleine Maßnahmen gegen Infektionen und Sepsis

01.08.2014

Wenn weder das Immunsystem noch Antibiotika eine Infektion unter Kontrolle bekommen, kann daraus eine Sepsis entstehen - eine Infektion, die mehrere Organe gleichzeitig angreift und eine Überreaktion des Immunsystems hervorruft. Das bedeutet Lebensgefahr für den Patienten.
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Hygiene: "Der Sensor greift das Prinzip der sogenannten photonischen Strukturen auf"

01.08.2014

Infektionen schnell und zuverlässig mit dem bloßen Auge erkennen. Das wünschen sich viele Behandler im Krankenhaus und in der Arztpraxis. Damit dieser Traum Wirklichkeit wird, forscht der Siegener Wissenschaftler Prof. Holger Schönherr an einem Sensor, der durch einen Farbwechsel eine Infektion anzeigen soll.
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Foto: Übergewichtige Menschen von hinten

Diabetes Mellitus: Gefährliche Folgen, gute Präventionsmöglichkeiten

22.07.2014

Diabetes ist eine Zivilisationskrankheit, die mit gefährlichen Folgen für den einzelnen Patienten und die gesamte Gesellschaft verbunden ist. Mit gezielten Präventionsmethoden kann man der Krankheit jedoch erfolgreich vorbeugen.
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Gezüchtete Haut ermöglicht großflächige Transplantationen

01.07.2014

Bei großflächigen Brandwunden sind Hauttransplantationen erforderlich. Chirurgen entnehmen dem Patienten dafür eine dünne Spalthauund bringen sie an der verletzten Stellen an. Nun soll Haut, die im Labor hergestellt wurde, dabei helfen, sowohl Brand- als auch chronische Wunden zu decken und somit zu heilen. Züricher Forscher arbeiten seit über 13 Jahren daran.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01.07.2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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Foto: Ältere Frau spricht am Telefon

Studie zur Betreuung chronisch Kranker: "Coaching kann Geld einsparen"

10.06.2014

Die Techniker Krankenkasse führte eine Studie zum Thema "Telefon-Coaching hilft Schwerkranken und spart Kosten" durch. Wir sprachen mit Günter van Aalst über die interessanten Ergebnisse.
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Sport und Krebs: kein Allheilmittel, aber notwendige Unterstützung

02.06.2014

Wann Sport als gesund gilt, wie oft er betrieben werden sollte und welche Wirkung er auf den Körper hat – diese Fragen wurden in den letzten Jahrzehnten stets unterschiedlich beantwortet. Viele in der Vergangenheit durchgeführte Studien bestätigen jedoch die Annahme, dass Sport und Bewegung immer der Gesundheit nützen und zwar auch, wenn man bereits erkrankt ist.
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mHealth Alliance: "Mobile Health hat das Potenzial, die Gesundheitsversorgung für Millionen Menschen zu verbessern"

02.05.2014

Ob in entlegenen Regionen oder in einer Großstadt – Menschen brauchen überall eine gute Gesundheitsversorgung. Dank Mobile Health können immer mehr Menschen auch in armen Regionen der Welt medizinische Hilfe erhalten.
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Medical Apps: Funktionalität und Sicherheit sind Trumpf

02.05.2014

Erfolgreiche Kommunikation ist das A und O der Medizin. Auch hier werden längst modernste Kanäle genutzt. Medical Apps müssen gleich mehrere Ansprüche erfüllen: Damit sich ihr Einsatz lohnt, müssen sie einen Nutzen für Prävention oder Therapie haben. Und für eine sichere Anwendung müssen sie sowohl technisch als auch medizinisch einwandfrei sein.
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Jede Minute zählt: Rettungskräfte kämpfen gegen die Uhr

01.04.2014

Wenn der Anruf bei der Leitstelle eingeht, muss es schnell gehen: Die Rettungskräfte sprinten zum Wagen, schießen auf die Straße und finden innerhalb weniger Minuten den Weg zum Patienten. Spätestens nach dreißig Minuten ist er im Krankenhaus angelangt, aus dem er hoffentlich bald wieder gesund entlassen wird. So zumindest die Theorie.
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"Einige Krankenhäuser nutzen Technologien aus dem Weltraum"

24.03.2014

Er ist eine Art "Pille" McCoy, denn er hält Astronauten fit: Dr. Simon Evetts ist bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA verantwortlich für die Gesundheit der Weltraumfahrer. MEDICA.de sprach mit ihm über Astronautensport, Weltraumtechnologie und den Nutzen für uns Erdbewohner.
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KOHALA: Digitaler Schüler für die Krebsbehandlung

03.02.2014

Einen aufwendigen Arbeitsschritt von vier Stunden auf fünf Minuten zu verkürzen und ihn dabei noch zu automatisieren – das klingt wie ein Traum für Beschäftigte in allen Bereichen und Branchen. Für Radiologen könnte er bald wahr werden: Eine Software könnte ihnen die langwierige Aufbereitung von CT-Aufnahmen abnehmen, die vor der Bestrahlung eines Tumors notwendig ist.
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Radiologie und Technik: "Es wurden zahlreiche Phantomstudien durchgeführt, welche die Vorteile dieses neuartigen CT-Systems belegen"

03.02.2014

Radiologen kommen bei der Behandlung von Krebs meist erst nach den Onkologen zum Zug. Dabei hält die moderne Radiologie mittlerweile auch Behandlungen bereit. MEDICA.de sprach mit Prof. Stefan Schönberg, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim, über den Einsatz eines neuartigen Computertomografen und seine Vorteile für die Patienten.
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"Das immunsensorische System geht über die eigentlichen Immunzellen hinaus"

22.01.2014

Es ist Wächter des Körpers und unter Umständen sein Feind: Das Immunsystem schützt uns auf zellulärer Ebene vor Eindringlingen, kann aber auch schwerwiegende Erkrankungen auslösen, wenn es den Körper selbst fälschlich als Bedrohung erkennt. Molekulare Rezeptoren im gesamten Körper ermöglichen diese „Wahrnehmung“ dessen, was im Körper geschieht.
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Foto: Mann und Frau beim Arzt

"Geschlechterabhängige Umstellungen in Diagnostik und Therapie werden zu erwarten sein"

15.01.2014

Die Gleichstellung von Frau und Mann ist in der westlichen Welt seit vielen Jahren Thema und wird bereits an vielen Stellen erfolgreich umgesetzt, auch wenn es noch einige Hürden zu nehmen gilt - man denke nur an die Einführung einer Frauenquote in den Führungsetagen.
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"Das Virus manipuliert die Wirtszelle auf unterschiedlichen Ebenen"

08.01.2014

Erkrankungen des Herzens können durch spezielle Viren ausgelöst werden, die den Herzmuskel befallen. Medikamente dagegen könnten durchaus entwickelt werden, wenn das Virus nicht mutiert.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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Klinische Studien: "Registry-embedded clinical trials stellen den Weg in die Zukunft dar"

06.01.2014

Selbst medizinische Risikoprodukte werden nicht immer so sorgfältig geprüft wie nötig – sei es aus krimineller Energie, mangelndem Know-how oder Kostengründen. Eine Überarbeitung der klinischen Studienverfahren kann nicht nur Schlupflöcher und methodische Schwächen beseitigen. Danach können Produkte und Verfahren auch schneller in die allgemeine Versorgung eingeführt werden.
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