Gesundheitspolitische Interviews --

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Bild: Lichtmikroskopische Aufnahme von Hautzellen in der Petrischale; Copyright: Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns

Gedränge in der Haut

15.12.2017

Stammzellen verhalten sich unterschiedlich – je nachdem, wie eng es in ihrer Umgebung ist.
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Bild: Beispiel von Brustkrebs-Organoiden. Die grünen Zellen in der Fluoreszenzmikroskopie sind genetisch modifiziert; Copyright: Universität Bern

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

14.12.2017

Ein internationales Forschungsteam unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) hat 3D-Zellkulturen entwickelt, deren Gene sie gezielt verändern können. So kann untersucht werden, welche Bedeutung einzelne Gene für die Entstehung von Resistenzmechanismen bei Brustkrebs haben. Dieses Wissen könnte die Wirksamkeit neuer gezielter Therapien erhöhen.
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Bild: Leber mit Tumor; Copyright: panthermedia.net/Eraxion

Leberkrebs: Fettproduktion fördert Tumorbildung

14.12.2017

Fettverbindungen, auch Lipide genannt, sind optimale Energieträger und liefern wichtige Baustoffe für die Zelle. Schnell und unkontrolliert wachsende Krebszellen benötigen davon besonders viel.
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Bild: Schnitt durch Brustkrebsgewebe; Copyright: S. Wienert, C.Denkert, Charité

Immunzellen sagen Heilungschancen bei Brustkrebs voraus

13.12.2017

Wenn Immunzellen in den Tumor eindringen, gilt dies gemeinhin als gutes Zeichen, weil die körpereigene Abwehr gegen den Krebs vorzugehen scheint. Bei bestimmten Brustkrebsformen entscheiden Immunzellen, sogenannte tumorinfiltrierende Lymphozyten (TILs), über die Überlebenschancen und sagen auch den Nutzen einer Chemotherapie voraus.
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Bild: Schnitt durch Brustkrebsgewebe; Copyright: S. Wienert, C.Denkert, Charité

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

13.12.2017

"G-g-g-g-g-g-guten Tag" oder "Ein M-m-m-mohnbrötchen bitte-..." sind für etwa jeden hundertsten Erwachsenen in Deutschland tägliche Hürden. Dennoch ist bisher nur sehr wenig über die Ursachen dieser häufigen Sprechstörung, dem Stottern, bekannt.
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Bild: Biofilm eines klinischen Isolates von Pseudomonas aeruginosa in der Fluoreszenzfärbung (grün: lebende Zellen, rot: tote Zellen); Copyright: TWINCORE/Janne Thöming

Bakterielle Biofilme detektieren und bekämpfen

11.12.2017

HIPS-Forscher haben ein Molekül hergestellt, das Infektionen mit Pseudomonaden im Körper sichtbar machen kann.
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Bild: Illustration eines Herzens; Copyright: panthermedia.net/digitalstorm

Wenn der Herzmuskel aussieht wie ein Schwamm

11.12.2017

In seltenen Fällen geht die Entwicklung der Muskulatur des Herzens beim Embryo nicht richtig von statten, der linke Herzmuskel ist zerklüftet wie ein Schwamm. Das Herz kann deshalb schlecht pumpen, der Herzrhythmus ist gestört.
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Bild: Immunzelle, die mit Boxhandschuh auf Keime zielt; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Gefräßige Immunzellen: Bayreuther Physiker erforschen Transportwege von Krankheitserregern

11.12.2017

Wenn Bakterien, Viren oder andere Partikel in den Organismus von Menschen oder Tieren gelangen, ist das Immunsystem in der Regel imstande, diese Krankheitserreger unschädlich zu machen. Eine wichtige Aufgabe hat dabei ein bestimmter Typ von Immunzellen: Makrophagen.
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Bild: Zeichnung eines Moleküls mit einem Calcium-Atom in der Mitte; Copyright: B. van Rossum, G. Westmeyer/TUM

Sensor misst Kalziumkonzentration im Gewebe

08.12.2017

Über die Menge an Kalzium in und um Zellen werden wichtige Prozesse im Körper gesteuert. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München entwickelte jetzt das erste Sensormolekül, dass Kalzium mit der strahlungsfreien Bildgebungsmethode Optoakustik im lebenden Tieren sichtbar machen kann.
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Bild: Frau sitzt am Strand und lässt sich Sonnencreme in die Hand laufen; Copyright: panthermedia.net/Bignai

Auf frischer Tat ertappt: Papillomviren fördern weißen Hautkrebs

07.12.2017

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums konnten nun erstmals in einem natürlichen System zeigen, dass Papillomviren im Zusammenhang mit UV-Licht die Entstehung von weißem Hautkrebs fördern. Sie liefern erstmals eine Erklärung, warum die Viren beim Menschen zwar in gutartigen Krebsvorstufen, nicht jedoch im fortgeschrittenen Karzinom nachweisbar sind.
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Bild: Aufnahme eines Mäuseherzes; Copyright: Dr. Annika Ottersbach/Uni Bonn

Mit Nanopartikel-Tandems gegen den Herzinfarkt

06.12.2017

Wie lässt sich nach einem Herzinfarkt geschädigtes Gewebe am besten mit Ersatzmuskelzellen behandeln? Ein Forscherteam unter Leitung der Universität Bonn stellt nun an Mäusen ein innovatives Verfahren vor: Muskelersatzzellen, die die Funktion des geschädigten Gewebes übernehmen sollen, werden mit Magnetischen Nanopartikeln beladen.
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Bild: Farbiger DNA-Strang, unter dem die Erbinformationen in den Buchstaben A, C, G und T stehen; Copyright: panthermedia.net/SSilver

Forscherteam kartiert weiße Flecken auf der Proteinlandkarte

06.12.2017

In den Erbinformationen eines jeden Organismus sind die Bauanleitungen für alle Eiweiße gespeichert, die er für seinen Stoffwechsel braucht. Doch obwohl Wissenschaftler inzwischen wissen, wie die genetische Bauanleitung der meisten Proteine aussieht, ist bei sehr vielen dieser Eiweiße noch völlig unklar, welche Aufgabe sie im Körper erfüllen.
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Bild: Struktur eines Proteins; Copyright: panthermedia.net/Leonid Andronov

Forum Gesundheitsforschung empfiehlt nationale Infrastruktur zur Proteom-Massenspektrometrie

05.12.2017

Die klinisch orientierte Massenspektrometrie von Proteinen kann entscheidend dazu beitragen, neue Diagnoseverfahren zu ermöglichen und die Wirkung von Therapien zu verbessern. Um dieses große Potential bei der Weiterentwicklung der personalisierten Medizin wirksam werden zu lassen, empfiehlt das Forum Gesundheitsforschung den Aufbau einer nationalen Infrastruktur.
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Bild: grün- und pinkfarbenes Objekt auf schwarzem Hintergrund: Validierung von PDX1 (Transkriptionsfaktor, der sich oberhalb der T2D-Inselsignaturgene befindet); Copyright: Solimena/Diabetologia

Neue Gene entdeckt, die mit Ausfall insulinproduzierender Zellen bei Diabetes in Verbindung stehen

04.12.2017

Unterstützt von Wissenschaftlern der Hochschulmedizin der TU Dresden ist es gelungen, fehlregulierte Gene in der Bauchspeicheldrüse zu finden, die bei vielen Typ-2-Diabetes Patienten immer wieder auftauchen.
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Bild: DNA-Strang, der von einer Hand gehalten wird; Copyright: panthermedia.net/ADDRicky

Genregulation - Reaktivierung ohne Risiko

04.12.2017

Chemische Modifikationen der DNA steuern, wann welches Gen aktiv ist. LMU-Wissenschaftler haben einen neuen Weg entschlüsselt, wie die Zelle stillgelegte Gene wieder aktivieren kann, ohne die DNA zu beschädigen.
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Bild: Junger Mann mit Brille, viele Symbole sind um seinen Kopf herum gezeichnet; Copyright: panthermedia.net/olly18

Kluge Köpfe haben die besser vernetzten Gehirne

30.11.2017

Eine Studie an der Goethe-Uni zeigt: Bei intelligenteren Menschen arbeiten manche Gehirnregionen besonders eng zusammen, während andere sich abschirmen.
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Bild: Aufnahme eines gefärbten Gewebeschnitts; Copyright: D. Nagel

Verfahren zum Nachweis eines Tumormarkers in bösartigen Lymphomen

30.11.2017

Forscher am Helmholtz Zentrum München entwickelten einen chemischen Sensor mit dem sich die unkontrollierte Aktivierung von Tumor-assoziierten Signalwegen in Blutkrebszellen nachweisen lässt. Solche Sensoren können die Grundlage für Diagnostika bilden, um eine optimale, individualisierte Therapie für Krebspatienten zu finden und den Erfolg einer Behandlung zu überwachen.
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Bild: Grün und blau gefärbte Aufnahme von länglichen Zellen; Copyright: Christoph Giez, Dr. Alexander Klimovich

Bakterien als Schrittmacher des Darms

29.11.2017

CAU-Forschungsteam deckt Verbindung zwischen Mikrobiom und für eine gesunde Darmfunktion unverzichtbaren Gewebekontraktionen auf.
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Bild: Mikroskop-Ansicht eines Wurm-Parasiten im Darm; Copyright: panthermedia.net/Zinco79

Parasiten noch nicht reif für die Darmtherapie

24.11.2017

Spielt der Darm verrückt, kann eine Wurmkur Wunder wirken: Vergleichende Studien belegen, dass Würmer bei Autoimmunerkrankten helfen können.
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Bild: realistisch gemaltes menschliches Herz; Copyright: panthermedia.net/tolokonov

Erstmals menschliches Herzproteom entschlüsselt

23.11.2017

Ein gesundes Herz schlägt ungefähr zwei Milliarden Mal im Leben. Dafür sorgen mehr als 10.000 Proteine. Welche und wie viele einzelne Proteine in welchen Zelltypen vorhanden sind, haben jetzt Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie (MPIB) und des Deutschen Herzzentrums München an der Technischen Universität München (TUM) erfasst.
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Bild: DNA-Strang in der Dunkelheit mit einer scheinenden Weltkugel; Copyright: panthermedia.net/JohanSwanepoel

Wirkstoff hilft "Mondschein-Zellen" bei DNA-Reparatur

22.11.2017

Bei der "Mondscheinkrankheit" Xeroderma pigmentosum verhindert ein Gendefekt die Reparatur der DNA nach UV-Schäden. In der Zellkultur haben WissenschaftlerInnen des CeMM nun eine Substanz gefunden, die diesen Defekt aufhebt – und dabei wichtige Erkenntnisse über die molekularen Mechanismen der DNA-Reparatur gewonnen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Molecular Cell veröffentlicht.
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Bild: zwei Mikro-CT-Aufnahmen von Knochenquerschnitten nebeneinander; Copyright: Institut für molekulare Endokrinologie

Osteoporose: neue Teile im großen Puzzle

20.11.2017

Das Protein Menin spielt eine Schlüsselrolle bei der Knochenbildung und der Entstehung von Kieferkrebs. Wissenschaftlern der Universität Ulm ist es gelungen, mit Menin und CXCL10 wichtige Faktoren bei der Entstehung von Osteoporose zu entschlüsseln. Diese Erkenntnisse bieten einen Entwicklungsansatz für neue Therapien der Volkskrankheit.
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Bild: Röntgenbild einer Lunge; Copyright: panthermedia.net/CLIPAREA

Körpereigenes Protein macht Vernarbungen in Lunge rückgängig

20.11.2017

Heidelberger Wissenschaftler entdecken neuen Mechanismus der Erbgut-Reparatur: Möglicher Therapieansatz zur Behandlung der Lungenfibrose / Im Tierversuch heilen Lungenschäden fast vollständig aus / Ergebnisse in Nucleic Acids Research veröffentlicht
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Bild: Struktur des MHC I-Peptidbeladungskomplexes; Copyright: Arne Möller (MPI für Biophysik), Simon Trowitzsch und Robert Tampé (Goethe-Universität)

Wie Zellen Status-Updates filtern

17.11.2017

Körperzellen selektieren im ständigen Kampf gegen Parasiten, Viren oder Krebs Informationen für das Immunsystem. Das geschieht durch eine hochkomplexe molekulare Maschinerie, deren Arbeitsweise Biochemiker der Goethe-Universität und des Max-Planck-Instituts für Biophysik zusammen mit Forschern der Universität Halle aufgeklärt haben.
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Bild: Zellen der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren; Copyright: Universität Bern/Inselspital

Darmbakterien können autoimmune Krankheiten auslösen

17.11.2017

Eine Studie der Universität Bern und der University of Calgary (CA) zeigt, dass spezielle Darmbakterien eine Reaktion des Immunsystems auslösen, die in gewissen Fällen zu autoimmunen Krankheiten führen kann. Der entdeckte Mechanismus könnte dabei helfen, einen neuen Ansatz gegen chronisch-entzündliche Darmkrankheiten und andere autoimmune Erkrankungen zu entwickeln.
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Bild: Stephanie Graser und Daniel Liedtke vor Aquarien mit Zebrafischen; Copyright: Julia Kühl

Seltene Erbkrankheit im Blick

16.11.2017

Schäden an Knochen und Gelenken, dazu starke chronische Schmerzen: So äußert sich die Hypophosphatasie, eine seltene Erbkrankheit. Bei der Suche nach neuen Therapiemöglichkeiten könnten Zebrafische weiterhelfen.
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Bild: Abbildung des Versuchvorgangs; Copyright: Max-Planck-Institut für Hirnforschung

Das Proteom aktiver Nervenzellen

15.11.2017

Max-Planck-Forscher entwickeln eine Technik, mit der sie neue Proteine in unterschiedlichen Zelltypen des Mäusegehirns messen können.
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Bild: Frau, die sich mit einem Blutzuckermessgerät in den Finger sticht; Copyright: panthermedia.net/imagepointfr

Diabetes – beweg(t) dein Leben! - Weltdiabetes-Tag 2017

14.11.2017

Diabetes – beweg(t) dein Leben! - unter diesem Motto steht der diesjährige Weltdiabetes-Tag am 14.11.2017. Vor allem bei Typ-2-Diabetes können ein ausreichendes Maß an Bewegung und eine gesunde Ernährung den Verlauf der Zuckerstoffwechsel-Erkrankung maßgeblich beeinflussen.
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Bild: Mikroskopie von Hautzellen; Copyright: Matthias Rübsam

Haut schützen, Barrieren bilden: Alter Bekannter in neuer Rolle

13.11.2017

Um die Barrierefunktion der Haut zu gewährleisten, bedarf es einer gegenseitigen Regulierung von Verbindungen zwischen Hautzellen und einem Rezeptor für Wachstumsfaktoren. Die Erkenntnisse können helfen, die Folgen von entzündlichen Hautkrankheiten sowie der verminderten Hautbarrierefunktion im Alter zu verringern.
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Bild: Schaubild der Ribosomen-assoziierte Proteinqualitätskontrolle; Copyright: Max-Planck-Institut für Biochemie

Zellulärer Stromausfall

10.11.2017

Ein gemeinsames Merkmal neurodegenerativer Erkrankungen sind Proteinablagerungen in den Nervenzellen. Wie Wissenschaftler jetzt berichten, produzieren auch gesunde Zellen kontinuierlich verklumpungsanfällige Proteine. Grund dafür sind reaktive Sauerstoffspezies, die bei der zellulären Energiegewinnung entstehen.
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Bild: Bildung von extrazellulären Strukturen durch weiße Blutzellen nach Stimulation durch ANCA; Copyright: A. Schreiber

Neuer Therapieansatz für Autoimmunerkrankung

10.11.2017

Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, einen zentralen Mechanismus in der Pathogenese einer schwerwiegenden Autoimmunerkrankung besser zu verstehen.
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Bild: Darstellung von Zell-Rezeptoren und einem Virus, der vom Immunsystem angegriffen wird; Copyright: panthermedia.net/Ugreen

Türsteher der Immunzellen arbeiten im Team

09.11.2017

Jede Zelle hat an ihrer Oberfläche Rezeptoren, die ähnlich wie Türsteher auf Signale von außen reagieren. So können die Zellen des angeborenen Immunsystems mit ihren "Toll Like Rezeptoren" (TLR) zwischen Freund und Feind unterscheiden. Dabei arbeiten oft zwei Türsteher zusammen, wie Forscher der Goethe-Universität mittels neuer superauflösenden optischen Mikroskopie-Technik herausgefunden haben.
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Bild: Epitheliale Brustkrebszellen nach der Behandlung mit einem EMT-Auslöser; Copyright: Universität Basel, Department Biomedizin

Neu entdeckte microRNA reguliert Mobilität von Tumorzellen

07.11.2017

Krebszellen können einen zellulären Prozess reaktivieren, der für die Embryonalentwicklung wesentlich ist. Das versetzt sie in die Lage, den primären Tumor zu verlassen, in umliegende Gewebe einzudringen und in peripheren Organen Metastasen zu bilden. Nun geben Forscher vom Departement Biomedizin der Universität Basel Einblick in die molekularen Netzwerke, die diesen Prozess steuern.
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Bild: Schaubild über die Auswirkung des Fettstoffwechsels auf die Histon-Modifikation; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Fettstoffwechsel beeinflusst Genaktivität

01.11.2017

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben zwei neue Arten von Histon-Modifikationen charakterisiert. Durch sie kann sich der zelluläre Stoffwechsel auf die Aktivität von Genen auswirken. Die Studie erschien in 'Nature Structural and Molecular Biology'.
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Bild: Projektkonsortium

Projekt "Hospital 4.0" gestartet – Bessere Logistik für Krankenhäuser

31.10.2017

Unter Leitung der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT verbessert das BMBF-geförderte Projekt "Hospital 4.0 - Schlanke digital-unterstützte Logistikprozesse in Krankenhäusern" die Patientenversorgung in Krankenhäusern durch technologiebasierte Logistikprozesse. Im Fokus stehen unter anderem die Logistik der Zentrallager und die Bettenlogistik.
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Bild: Struktur der Plasmamembran einer Zelle; Copyright: panthermedia.net/vampy1

Membranen: Das Dosentelefon der Zelle?

30.10.2017

Für Zellen ist ein schneller Informationsaustausch lebensnotwendig. Mittels Computersimulationen fanden Wissenschaftler nun heraus, dass sich Informationen in Form von Kraftimpulsen, in der Zellmembran über bestimmte Distanzen mit Schallgeschwindigkeit ausbreiten.
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Bild: Dr. Janine Gotot, Prof. Dr. Christian Kurts und Christoph Heuser; Copyright: Volker Lannert/Uni Bonn

Forscher lösen Bremse des Immunsystems

27.10.2017

Viele Tumoren verfügen über Mechanismen, mit denen sie ihrer Vernichtung durch das Immunsystem entgehen. Sie missbrauchen dazu die natürlichen "Bremsen" der Immunabwehr, die normalerweise ein Überschießen der Immunantwort verhindern. Wissenschaftler der Universität Bonn konnten nun eine dieser Bremsen lösen.
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Bild: Darstellung von Lymphozyten im Blut; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Vom Dr. Jekyll zum Mr. Hyde der Krebsimmuntherapie

25.10.2017

Neue Immuntherapien können die körpereigenen Abwehrwaffen gegen Krebszellen schärfen. Teilweise versagt jedoch diese Strategie. Die Ursachen lagen bislang weitgehend im Dunkeln. Ein internationales Forscherteam unter Führung der Universitätsklinika in Magdeburg und Bonn hat nun einen körpereigenen "Bremsmechanismus" aufgedeckt, der die Wirksamkeit der Krebsimmuntherapie begrenzt.
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Bild: zwei blasenartige Fettzellen; Copyright: panthermedia.net/sciencepics

Fettzellen als "Heizkraftwerke": Forscher von BioTechMed-Graz entschlüsseln Energiezufuhr

13.10.2017

Kälte verbrennt Fett: Wovon viele träumen, um schlank zu werden, dem sind Forscher der Karl-Franzens-Universität Graz auf der Spur. Um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, wirken bestimmte Fettzellen wie "Heizkraftwerke". Fehlt darin aber ein wichtiges Enzym, wird der Brennstoff aus anderen Zellen gewonnen oder die notwendige Energie muss überhaupt extra zugeführt werden.
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Bild: gelbe Koralle im Meer; Copyright: panthermedia.net/Nadine Gerbeckx

Naturstoff aus dem Meer: Promovendin der TH Köln entdeckt neuen onkologischen Wirkstoff

13.10.2017

Brustkrebspatientinnen, die am sogenannten Triple-Negativen Subtyp erkranken, haben nur eine geringe Aussicht auf Heilung. Eine neue Behandlungsform für diese und andere Krebsformen könnte ein Naturstoff aus einer Weichkoralle sein.
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Bild: Arzt hält Tafel vor sich, auf der

Protein kann Übergang in aggressives Lymphom verhindern

09.10.2017

Die Arbeitsgruppe um Privatdozent Dr. Martin Müller, Abteilung Innere Medizin II am Universitätsklinikum Tübingen konnte in der heute im Fachjournal 'Nature Communications' publizierten Studie das Protein NFAT2 als einen entscheidenden Faktor für den Verlauf der Chronisch-Lymphatische Leukämie (CLL) identifizieren.
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Bild: Die TTS-Herzzellen zeigen eine regulär angeordnete Sarkomerstruktur und (B) haben ein mitochondriales Netzwerk (MitoSpy) wie humane Herzzellen; Copyright: Universitätsmedizin Göttingen UMG

Gebrochenes Herz – erste Hilfe in Sicht

06.10.2017

Göttinger Herzforschern ist es erstmals gelungen, genetische Ursachen bei Patienten mit dem "Broken-Heart-Syndrom" zu identifizieren. Veröffentlichung im "Journal of the American College of Cardiology (JACC)".
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Bild: Hand, die in Bauchfett kneift; Copyright: panthermedia.net/AndreyPopov

Forscher finden Grund für gestörten Fettabbau im Alter

06.10.2017

Forscher der Universitäten Yale und Bonn haben eine mögliche Ursache dafür gefunden, dass alte Menschen vermehrt Fett in der Bauchgegend einlagern. Folge können chronische Erkrankungen sein. Die Studie eröffnet möglicherweise auch neue Therapieoptionen. Sie erscheint heute im renommierten Fachmagazin "Nature".
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Bild: Tätowiernadel auf tätowierter Haut; Copyright: panthermedia.net/justtscott

Tätowierungen: Farbpigmente wandern auch als Nanopartikel im Körper

05.10.2017

BfR-Untersuchungen zeigen Migration und langfristige Ablagerung in Lymphknoten.
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Bild: Aufbau der bakteriellen Nano-Harpune; Copyright: Universität Basel, Biozentrum

Bakterielle Nano-Harpune funktioniert wie Power-Bohrer

05.10.2017

Um sich unliebsamer Konkurrenten zu entledigen, bedienen sich einige Bakterien einer ausgeklügelten Waffe – der Nanoharpune. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben nun ganz neue Einblicke in deren Bau, die Funktionsweise sowie das Recycling gewonnen.
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Bild: PIF (grün) moduliert die Immunzellen (rot) in der Endometriose (Mikroskopische Aufnahme); Copyright:Inselspital, Universitätsspital Bern

Neue Endometriose-Behandlung in Sicht?

04.10.2017

Wieso verbessert sich Endometriose in der Schwangerschaft? Wissenschaftler des Inselspitals, HCERM Rom und BioIncept haben in der Antwort auf diese Frage neues Potenzial zur Behandlung und Prävention von Endometriose entdeckt.
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Foto: oberer Teil von liegenden Röhrchen mit Blutproben; Copyright: panthermedia.net/ktsdesign

Sichere Blutprodukte – PEI entwickelt WHO-Referenzmaterialien für Thrombozytenkonzentrate

02.10.2017

Eine wichtige Säule für die Sicherheit von Blutprodukten ist die Testung der Produkte auf Keime. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) haben im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Bestand von Referenzstämmen zur Testung von Thrombozytenkonzentraten (weißen Blutkörperchen) um zehn Bakterienstämme erweitert.
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Bild: Mikroskopaufnahme fluoreszierender Krebszellen; Copyright: panthermedia.net/vshivkova

Studie ermittelt neue Ansätze für gezielte Krebstherapie

29.09.2017

In einem großangelegten Testverfahren haben Forscher und Forscherinnen der Uniklinik Köln die Wirksamkeit von über 1500 Substanzen auf unterschiedliche Krebszellen untersucht. Die Erkenntnisse aus dieser Studie bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Therapieformen für eine spezielle, bislang meist tödlich verlaufende Krebsform.
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Bild: Tastatur, auf der ein Stetoskop und ein Zettel mit der Aufschrift

Neues Konzept zur Entstehung von Multipler Sklerose vor

29.09.2017

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Halle (Saale) stellen auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Leipzig ein neues Konzept zur Entstehung von Multipler Sklerose vor.
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Bild: Mikroskopisches Bild einer Mausleber (ein Modellsystem für chronische Lebererkrankungen); Copyright: USZ

Wie Leberkrebs entsteht

28.09.2017

Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben einen zentralen Mechanismus entdeckt, wie Leberkrebs entsteht. Über Jahre sterben bei chronischen Lebererkrankungen geschädigte Zellen ab und werden durch neue ersetzt. Mit zunehmender Dauer häufen sich die DNA-Schäden, was die Krebsentwicklung begünstigt. Das Enzym Caspase 8 nimmt dabei eine wichtige Doppelrolle ein.
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Bild: Illustration von gold leuchtenden Nervenzellen; Copyright: panthermedia.net/vitstudio

Hilfe zur Selbsthilfe: wie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel Nervenzellen reparieren

27.09.2017

Eine neue Therapiestrategie steht an der Schwelle zur Anwendung: Nervenzellen, die geschädigt sind, sollen mit Wirkstoffen geschützt und zur Selbstreparatur stimuliert werden. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) von ihrem Kongress in Leipzig.
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Bild: Abbildung eines Blutgefäßes im Querschnitt; Copyright: panthermedia.net/Alexmit

Wie sich Blutgefäße herausbilden

26.09.2017

Neue Einblicke in die Entstehung des vaskulären Systems: Forscher um Dr. Carmen Ruiz de Almodóvar vom Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg haben ein zentrales Element entdeckt, dass die Bildung von Blutgefäßen reguliert.
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Bild: menschlicher Kopf und Gehirn ; Copyright: panthermedia.net/Cliparea

Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

22.09.2017

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht.
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Bild: Mädchen mit Asthmapumpe; Copyright: panthermedia.net/imagepointfr

Neue Studie: Asthma-Mittel könnte Parkinson-Risiko senken

22.09.2017

Bestimmte Asthma-Medikamente reduzieren möglicherweise das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine vor wenigen Tagen in "Science" veröffentlichte Studie. Beta2-Adrenozeptor-Agonisten wie Salbutamol, die zum Beispiel in gängigen Asthma-Mitteln enthalten sind, reduzieren offenbar die Transkription des Gens für Alpha-Synuklein.
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Bild: unterer Teil des Oberkörpers mit rot gekennzeichneten Nieren; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Neuer Ansatz zur Therapie der diabetischen Nephropathie

21.09.2017

Wissenschaftliche Mitarbeiter des Institutes für Klinische Chemie und Pathobiochemie (IKCP) der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg veröffentlichten in der renommierten Fachzeitschrift Journal of American Society of Nephrology (JASN) einen potentiell neuen Therapieansatz der diabetischen Nephropathie.
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Bild: Schematische Darstellung der Nano-Kapsel: Glukose-1-phosphat gelangt durch Poren zum eingekapselten Enzym Phosphoglucomutase; Copyright: Universität Basel

Nano-Kapseln ermöglichen Produktion von spezifischen Stoffwechselmolekülen

21.09.2017

Forscher der Universität Basel haben nanometergroße Kapseln entwickelt, mit denen sich das Biomolekül Glukose-6-phosphat herstellen lässt, das bei Stoffwechselvorgängen eine wichtige Rolle spielt. Den Forschern gelang es dabei Bedingungen herzustellen, die denen in der natürlichen Zelle sehr ähnlich sind. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Chemical Communications" veröffentlicht.
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Bild: blaue Zelle; Copyright: panthermedia.net/jesper_klausen

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

20.09.2017

MHH-Forscher und Hamburger Kollegen veröffentlichen in "Nature Cell Biology": Das Enzym MK2 entscheidet über Leben und Tod von Zellen.
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Bild: Zellen des Immunsystems ; Copyright: panthermedia.net/ralwel

Immunzellen stellen Körperfett auf die Umwelt ein

20.09.2017

Regulatorische T-Zellen spielen eine wichtige Rolle für die Funktion des Fettgewebes. Das zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Diabetes Centers (HDC) am Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München (TUM) im Fachmagazin "Cell Metabolism".
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Bild: blauer Bildschirm. der das Wort

Innovative Lasertechnik zur Behandlung des Grünen Stars

18.09.2017

TH Nürnberg erprobt eine neue Strahlquelle zur präzisen und kostengünstigen Behandlung des Glaukoms.
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Bild: Oberkörper eines Mannes im Arztkittel, der Tafel mit der Aufschrift

Hohe MOG-Antikörper-Konzentrationen im Blut finden sich nicht bei Kindern mit MS

18.09.2017

Forschergruppe der UW/H konnte zeigen, dass vielmehr eine eigenständige, neue Gruppe von Erkrankungen vorliegt.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22.08.2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Bild: Finger, dem mithilfe einer Analyse-Kassette Blut abgenommen wird; Copyright: hes_so_valais_wallis

Ohne Verzögerung: Anpassung der Medikamentendosis am Point-of-Care

01.08.2017

Viele therapeutische Medikamente zeigen eine hohe Wirksamkeit, sind aber gleichzeitig auch sehr toxisch. Daher muss ihre Wirkung in regelmäßigen Abständen immer wieder gemessen werden, sodass eine Anpassung der individuellen Medikamentendosis erfolgen kann.
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Bild: Ein Augenchirurg und ein Assistent behandeln einen Patienten mit einem Chirurgielaser; Copyright: Uniklinikum Dresden/Felix Koopmann

Augenchirurgie: Präzision und Prävention mit dem Femtosekundenlaser

03.07.2017

In der Augenchirurgie kommt es vor allem auf genaues Arbeiten an, denn das Operationsgebiet ist sehr klein und empfindlich. Augenchirurgen setzen deshalb schon seit Jahren Laser ein. Besonders gut eignen sich die Femtosekundenlaser, denn sie schneiden das Gewebe präzise und mit wenig Energie, was ungewollten Folgen der Operation vorbeugt.
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Bild: Zebrafischgehirn, Fluoreszenzbild (links) und 3D-Bild (rechts); Copyright: privat

"Ein 3D-Film des Gehirns in Aktion"

08.12.2016

Dabei zusehen, wie Millionen von Nervenzellen im Gehirn miteinander interagieren – für eine lange Zeit war das nur begrenzt möglich. Die bisherigen Techniken können lediglich die obersten Schichten visualisieren oder sie sind zu langsam in der Bildgebung. Aber nun haben Prof. Daniel Razansky und sein Team eine neue Methode zur Visualisierung entwickelt.
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Bild: Sofwareoberfläche; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Zelle unter Beobachtung: "Mit der Software können wir die Entwicklung im Video studieren"

08.08.2016

Was passiert während sich Stammzellen differenzieren? Welche molekularen Eigenschaften haben sie? Fragen, die nun mithilfe einer neuen Open-Source-Software einfacher beantwortet werden sollen. Wir sprachen mit Prof. Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München, der an der Entwicklung der Software beteiligt war.
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Bild: Geschlossene Augen einer Patientin. Über den Augenbrauen sind jeweils eine Elektrode angebracht; Copyright: savir-center.com

Elektrostimulation: Mit Stromstößen gegen Erblindung

22.07.2016

Weltweit leiden Millionen Menschen an einer Teilerblindung – durch Glaukom, einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Jahrelang galt der Verlust der Sehkraft als irreversibel. Doch eine neuartige Behandlung ermöglicht es, das Sehvermögen zu verbessern.
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Foto: Weinendes Kind mit Gipsarm

Verschiedene Fachrichtungen – ein Ziel: Kinder richtig behandeln

01.03.2016

Kinder, besonders Neugeborene, gelten weithin nicht mehr nur als kleine Erwachsene, deren Behandlung quasi nur "geschrumpft" werden muss. Speziell die Ausbildung von Pädiatern umfasst deshalb mehrere Bereiche, denn bei ihnen läuft letztlich in der Betreuung alles zusammen.
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Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
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Foto: Pipette in Petrischale

Große Schritte dank neuer Methoden

01.02.2016

Selbstheilungskräfte wie ein Superheld auf der Kinoleinwand? Zumindest im weitesten Sinne ist es das, worauf die Regenerative Medizin abzielt. Im Teilgebiet der Biomedizin herrscht derzeit die stärkste Entwicklungsdynamik. Neue Methoden sollen der Medizin in neue Sphären verhelfen.
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Vom Periodensystem in die Medizin: Silizium für die Theranostik

01.10.2015

Seit einiger Zeit werden Halbleiter-Nanopartikel für bio-medizinische Anwendungen erforscht. Dabei sind sie nicht nur Millionstel Millimeter klein, sondern bieten ein großes Potenzial für die Diagnostik und Therapie, der sogenannten Theranostik, von Krebs. Sie dringen in Zellen ein, werden durch Ultraschall-Strahlung in Bewegung versetzt und zerstören die Zellen durch die ausgelöste Vibration.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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Foto: Interagierende Proteine

CED: Wenn Genetik und Umwelt zusammenspielen

05.01.2015

T-Zellen sind die Wächter unseres Immunsystems. Weisen sie Veränderungen auf, kann es zu starken Entzündungsreaktionen im Körper kommen. Bei Personen, die von einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung betroffen sind, wird vermutet, dass ihre T-Zellen nicht richtig funktionieren. Zwei Proteine, die auf aktivierten T-Zellen zu finden sind und miteinander agieren, wurden nun genauer untersucht.
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Wundbehandlung mit Fischhaut

03.11.2014

Die Behandlung von chronischen Wunden ist äußerst problematisch. Sie heilen oft Monate oder sogar Jahre lang. Manchmal heilen sie gar nicht, was zu 100.000 Amputationen jährlich allein in den USA führt. Eine neue Technologie aus Island, die auf Fischhaut basiert und bereits klinisch angewendet wird, ermöglicht eine bessere Heilung von chronischen Wunden und Brandwunden.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Foto: Dr. Anna-Maria Liphardt

Labor im Weltall: Dem Knorpelabbau auf der Spur

01.10.2014

Am 10 November 2014 wird der Raumfahrer Alexander Gerst von der ISS auf die Erde zurückkehren. Dann wird er nicht nur sehnsüchtig von seiner Familie empfangen werden, sondern auch von Dr. Anna-Maria Liphardt vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln.
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Gezüchtete Haut ermöglicht großflächige Transplantationen

01.07.2014

Bei großflächigen Brandwunden sind Hauttransplantationen erforderlich. Chirurgen entnehmen dem Patienten dafür eine dünne Spalthauund bringen sie an der verletzten Stellen an. Nun soll Haut, die im Labor hergestellt wurde, dabei helfen, sowohl Brand- als auch chronische Wunden zu decken und somit zu heilen. Züricher Forscher arbeiten seit über 13 Jahren daran.
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Parkinson-Diagnose: Die Haut lässt tief blicken

01.07.2014

Parkinson ist eine Krankheit, in deren Verlauf bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Das macht sich nach einigen Jahren durch bestimmte körperliche Symptome bemerkbar. Trotzdem kann die Krankheit erst nach dem Tod des Patienten durch eine Untersuchung des Gehirns sicher diagnostiziert werden. Eine zuverlässige Diagnosemöglichkeit zu Lebzeiten fehlt.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01.07.2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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"Man weiß nicht, warum bestimmte Pharmaka besonders gut binden und andere kaum"

10.02.2014

Die kleinsten Proteinstrukturen möchte Prof. Joachim Heberle von der Freien Universität Berlin unter dem Mikroskop sichtbar machen. Mit einem aus der Physik stammenden Infrarotmikroskop soll es ihm gelingen. Welche Technik dahinter steckt und was er in Zukunft damit noch untersuchen möchte, darüber sprach er mit MEDICA.de.
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Chirurgie: "Unsere Kamera spürt kleinste Tumorreste auf"

03.02.2014

Tumorgewebe vom gesunden Gewebe zu unterscheiden, ist für Chirurgen nicht immer leicht. Verstreute Krebsnester und Frühkarzinome sind für sie mit bloßem Auge oft kaum zu erkennen. Eine spezielle Kamera macht jetzt sogar die kleinsten Tumorreste während einer Operation sichtbar.
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"Das immunsensorische System geht über die eigentlichen Immunzellen hinaus"

22.01.2014

Es ist Wächter des Körpers und unter Umständen sein Feind: Das Immunsystem schützt uns auf zellulärer Ebene vor Eindringlingen, kann aber auch schwerwiegende Erkrankungen auslösen, wenn es den Körper selbst fälschlich als Bedrohung erkennt. Molekulare Rezeptoren im gesamten Körper ermöglichen diese „Wahrnehmung“ dessen, was im Körper geschieht.
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