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Bild: Grafik, die den Darm in einem transparenten menschlichen Körper zeigt; Copyright: panthermedia.net/sciencepics

Darmspiegelung: erfolgreiche Krebsprävention, minimale Komplikationsrate

18.05.2017

Mit einer landesweiten Studie im Saarland bestätigten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Krebsregister Saarland, dass es während und auch nach einer Vorsorge-Darmspiegelung nur sehr selten zu Komplikationen kommt (0,38 Prozent aller Fälle). Zwischenfälle traten ausschließlich dann auf, wenn im Zuge der Untersuchung Krebsvorstufen entfernt wurden.
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Bild: Drei Menschen sitzen vor zwei Bildschirmen und blicken in die Kamera; Copyright: Holger Ostermeyer / Uniklinikum Dresden

Klinische Premiere für innovative Krebstherapie

25.04.2017

Nach erfolgreicher klinischer Erprobung in den Niederlanden wurde am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden weltweit der erste Krebspatient in der klinischen Routine mit Holmium-166 radioaktiv beladenen Kügelchen behandelt. Das Team wandte das Radioembolisationsverfahren mit den innovativen Sphären Mitte März bei einem Darmkrebspatienten an, dessen Leber bereits Metastasen aufweist.
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Bild:Darstellung in dunklen Blautönen - Mikroskopischer Schnitt durch einen Mäusedarm; Copyright:  Poeck / TUM

Stammzell-Transplantation: Aktivierung von Signalwegen schützt vor gefährlicher Immunreaktion

21.04.2017

Stammzelltransplantationen können Leben retten, etwa bei Leukämie. Ohne Risiken sind sie jedoch nicht. Eine mögliche Komplikation ist die Graft-versus-Host-Reaktion, bei der aus den Stammzellen Immunzellen entstehen, die den Körper angreifen. Ein Team der TU München hat molekulare Mechanismen identifiziert, die Erkrankte vor der gefährlichen Reaktion schützen könnten. Der Schlüssel liegt im Darm.
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Bild: Computergeneriertes Bild des menschlichen Darms und Blinddarms; Copyright: panthermedia.net/decade3d

Ultraschall bei der Diagnose von Blinddarmentzündungen

14.04.2017

Grummeln im Darm, unangenehmer Durchfall, krampfartiges Ziehen im Bauch: Wer diese Beschwerden häufiger verspürt, sollte der Ursache auf den Grund gehen. Oft ist eine Ultraschalluntersuchung dabei einer der ersten Schritte. So können zum Beispiel Blinddarmentzündungen und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Chron mittlerweile per Sonografie sehr gut diagnostiziert werden.
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Bild: Röhrchen und Behälter zum Sammeln einer Stuhlprobe auf schwarzem Grund; Copyright: panthermedia.net/budabar

Darmkrebs: Antikörper suchen verstecktes Blut im Stuhl

03.04.2017

Ab dem 1. April 2017 erstatten die Krankenkassen einen neuen Test zur Früherkennung von Darmkrebs. Der bisherige Guajak-Test wird durch einen immunologischen Stuhltest ersetzt, den immunologischen fäkalen Okkultbluttest iFOBT. Dieser beruht auf einer Antikörper-Reaktion mit dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin und hat sich in Studien als noch zuverlässiger erwiesen.
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Bild: Dunkelhaarige, lächelnde Frau im Arztkittel; Copyright: UKR

Darmerkrankungen: Mehr Patientenkomfort und Autonomie dank App

04.10.2016

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa treten gehäuft in jungen Jahren auf und konfrontieren die Betroffenen ihr Leben lang. Der Gang zur Kontrolluntersuchung alle zwei bis drei Monate ist da Routine. Eine speziell entwickelte App soll nun Abhilfe schaffen.
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Foto: Kind wird mit Stechhilfe in den Finger gestochen

Diabetes: flächendeckende Prävention, frühzeitige "Impfung"?

08.04.2016

Diabetes erwischt neue Patienten oft kalt - etwa wenn sie mit einer Stoffwechselentgleisung in der Notaufnahme landen. Häufig betrifft das Kinder. Ihr Immunsystem zerstört schon früh die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und verursacht so einen Typ 1 Diabetes. Der ließe sich durch frühes Screening erkennen und mit einer Regulierung des Immunsystems möglicherweise sogar vermeiden.
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Foto: Laborratte

Multiple Sklerose: Wirkt der Darm auf das Immunsystem?

01.12.2015

Multiple Sklerose kann scheinbar jeden treffen – ungeachtet von Alter, Herkunft, Lebensweise oder Geschlecht. Aber warum trifft sie dann nicht jeden? Scheinbar bestimmen nicht nur genetische und Umweltfaktoren, ob sie entsteht oder nicht. Auch die zahllosen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln, könnten daran beteiligt sein.
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01.09.2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Grafik: Zeichnung des menschlichen Kreuzbeins

Chirurgie: "Im kleinen Becken ist Neuromonitoring noch Neuland"

08.05.2015

Rund um den Darm liegt ein dichtes Nervengeflecht, das Chirurgen Probleme bereitet: Einerseits ist es schwer vom umgebenden Gewebe zu unterscheiden, andererseits müssen manchmal Teile davon zusammen mit einem Teil des Darms entfernt werden. Eine Beschädigung dieser Nerven kann aber bleibende Schäden zur Folge haben, denn sie kontrollieren Blasenfunktion, Schließmuskulatur und Sexualfunktionen.
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Krebsvorsorge: Nützlich und letztendlich individuell

04.05.2015

Es gibt im Leben eines Erwachsenen viele Entscheidungen, darunter die zur Krebsvorsorge. Sie ist freiwillig und viele wägen ab: "Hin oder nicht, will ich das Ergebnis wissen?" Nicht nur Screening-Teilnehmer, sondern auch Wissenschaft, Politik und Gesundheitswesen machen sich dazu Gedanken: Sie fragen sich bei jedem neuen Früherkennungsverfahren "Was nützt es und wer soll es bezahlen?"
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Foto: Interagierende Proteine

CED: Wenn Genetik und Umwelt zusammenspielen

05.01.2015

T-Zellen sind die Wächter unseres Immunsystems. Weisen sie Veränderungen auf, kann es zu starken Entzündungsreaktionen im Körper kommen. Bei Personen, die von einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung betroffen sind, wird vermutet, dass ihre T-Zellen nicht richtig funktionieren. Zwei Proteine, die auf aktivierten T-Zellen zu finden sind und miteinander agieren, wurden nun genauer untersucht.
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Foto: Stäbchenbakterien

Mikrobiomtransfer: Fremder Stuhl heilt schwere Darmerkrankung

05.01.2015

Es klingt befremdlich: Bei einem Mikrobiomtransfer wird der Stuhl eines gesunden Spenders in den Darm eines erkrankten Patienten übertragen, um dessen geschädigte Darmflora zu regenerieren. In der Tierwelt ist das völlig normal. Der Stuhltransfer hat sich nun als Standard für die Behandlung von Clostridium difficile etabliert.
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Multiresistente Erreger wollen die Welt erobern

01.08.2014

Bakterien sind überall: auf der Haut, im Darm und in jeder Pfütze. Die meisten, die sich auf dem menschlichen Körper tummeln, sind gut. Jedoch nicht alle. Am gefährlichsten sind die Erreger, die Resistenzen aufweisen und so nur sehr schwer zu bekämpfen sind. Ihre Verbreitung bedroht dann Menschen auf der ganzen Welt.
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Foto: Stäbchenbakterien

Endoskopie: "Ein kleiner Abschnitt der Darmwand wird komplett entfernt"

05.01.2014

Für jeden Erwachsenen steht irgendwann der Gang zur Darmkrebsvorsorge an. Während die Untersuchung dank einer Sedierung schnell vorbei ist, hat sie manchmal noch ein Nachspiel: Nämlich dann, wenn Wucherungen im Darm nicht mit dem Endoskop entfernt werden konnten und eine offene Operation notwendig wird.
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