Knochendefekte füllen – Ersatzgewebe mit eigener Blutversorgung --

Knochendefekte füllen – Ersatzgewebe mit eigener Blutversorgung

Interview mit Prof. Raymund Horch, Direktor der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik Universitätsklinikum Erlangen

Gewebe im Labor züchten, den Patienten bei Bedarf einsetzen, fertig! So schön einfach, wie man es sich zu Beginn des "Tissue Engineering" erhoffte, geht es leider nicht. Zwar können stabile Gewebe, etwa für Knochendefekte, durchaus in der Petrischale gezüchtet werden. Nur sterben diese leider im Körper schnell wieder ab, wenn die entsprechende Nährstoffversorgung fehlt.

01.02.2016

Foto: Prof. Raymund Horch

Prof. Raymund Horch; © privat

Grafik des Verfahrens

Knochenmarksstammzellen vom Patienten werden mit Knochenersatzmaterial mittels Fibrinkleber in den Defekt eingebracht. Dort können kleine Blutgefäße aussprossen und mithilfe der Matrix den Defekt wieder aufbauen; © privat

Foto: Simone Ernst; Copyright: B. Frommann

© B. Frommann