Bild: Dennis Eickelbeck (links) und Stefan Herlitze schauen auf einen PC-Bildschirm, auf dem Zellen grün leuchten; Copyright: RUB, Marquard

Optogenetik: Forscher bringen Zellen zum Leuchten

18.02.2019

Mit einem neuen optogenetischen Werkzeug ist es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelungen, die Signale von Serotoninrezeptoren in Nervenzellen zu steuern, nachzuahmen und sichtbar zu machen.
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Bild: Laborantin bei der Arbeit; Copyright: UKR/Riemenschneider

Hirntumoren aus der Petrischale

18.02.2019

Krebserkrankungen zählen zu den verbreitetsten Krankheiten weltweit. Wissenschaftler und Mediziner sind daher bestrebt, neue Therapien zu entwickeln und bestehende zu optimieren. Grundvoraussetzung hierfür ist es, die Krankheitsentstehung zu verstehen und neue Therapieansätze in einem möglichst realitätsnahen Modell vor dem Einsatz am Menschen erproben zu können.
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Bild: Ärztin Röntgen Bild; Copyright: panthermedia.net / Peter Jobst

Virtuelle Linse verbessert Röntgenmikroskopie

13.02.2019

Röntgenstrahlen ermöglichen Einblicke in das Innere von Materialien, Gewebe und Zellen. Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben eine neue Methode entwickelt, dank der die Röntgenbilder von Materialien noch besser werden. Die Forschenden bewegten dazu eine optische Linse und nahmen Einzelbilder auf, aus denen sie mit Hilfe von Computeralgorithmen die eigentliche Aufnahme errechneten.
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Bild: Mensch Leber; Copyright: panthermedia.net / sciencepics

Weltpremiere in der Krebstherapie: innovatives Verfahren

13.02.2019

Bei der Behandlung von Lebermetastasen übernimmt das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden eine Vorreiterrolle. Anfang Februar 2019 wurde beim ersten Krebspatienten weltweit eine neue Testsubstanz vor der Therapie der von Metastasen befallenen Leber mit Holmium-166 radioaktiv beladenen Kügelchen eingesetzt.
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Bild: Arzt mit Smartphone in der Hand; Copyright: panthermedia.net / Lev Dolgachov

Augen-Screening mit dem Smartphone

11.02.2019

Das Smartphone könnte in Zukunft augenärztliche Untersuchungen ermöglichen. Aus einer Handykamera und bestimmten Aufsätzen haben Wissenschaftler aus Bonn ein einfaches Untersuchungsgerät getestet, das vor allem Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern zugutekommen soll. Auch in Deutschland wäre ein Einsatz denkbar, etwa in Pflegeheimen oder ländlichen Regionen.
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Bild: Ultraschallgerät; Coypright: panthermedia.net / uatp12

Erstes Gerät für hoch fokussierten Ultraschall

11.02.2019

Das Universitätsklinikum Bonn hat ein System zur Anwendung von Magnetresonanz(MR)-gesteuertem, hoch fokussiertem Ultraschall (MRgFUS) innerhalb des Schädels in Betrieb genommen. Mit diesem neuen Verfahren lässt sich Tremor gezielt und nicht-invasiv behandeln. Es ist in Deutschland das erste Gerät dieser Art.
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Bild: Ein kleines Glasfläschchen liegt auf einem Blatt mit einer Strukturformel eines großes Moleküls; Copyright: panthermedia.net/ajrunegwit@gmail.com

Massenspektrometrie: Proteinforscherin Andrea Sinz geehrt

07.02.2019

Prof. Andrea Sinz, Pharmazeutin und Proteinforscherin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), erhält den Fresenius-Preis 2019. Damit würdigt die Gesellschaft Deutscher Chemiker Sinz für ihre wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Protein-Massenspektrometrie.
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Bild: Mann, der einem aus Papier gebastelten Lungenflügel auf sein T-Shirt geklebt hat, hält eine Papier-Schleife in der Hand; Copyright: panthermedia.net/Kostya Klimenko

Molekulare Diagnostik bei 3.000 Lungenkrebs-Patienten

05.02.2019

Aussagekräftige Daten zu genetischen Veränderungen im Tumor sind die Basis einer erfolgreichen zielgerichteten Therapie. Die Teams um Prof. Dr. Albrecht Stenzinger, Institut für Pathologie, und Prof. Dr. Michael Thomas von der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg untersuchten in einer Studie Gewebeproben von 3.000 Lungenkrebs-Patientenmit einer kombinierten DNA- und RNA-Analytik.
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Bild: Illustration von mehreren runden, bunten Zellen; Copyright: Ella Marushchenko

Leukämie-Therapie: Doppelt hält besser

04.02.2019

Neue Krebsmedikamente sind ein Eckpfeiler der personalisierten Medizin. Bei Blutkrebs verlangsamen sie oft nur das Fortschreiten der Krankheit und können den Krebs selten ganz besiegen. Betroffene müssen solche Medikamente daher dauerhaft einnehmen, verbunden mit schweren Nebenwirkungen und hohen Kosten für das Gesundheitssystem.
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Bild: Eine Gruppe von vier Ärzten steht in einem Krankenzimmer neben dem Bett eines Patienten; Copyright: ECTU Dresden

Auf dem Weg zur individualisierten Krebstherapie

04.02.2019

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) arbeitet intensiv an der Zukunft der Krebsmedizin: Im April und Mai starten mehrere Studien für neue maßgeschneiderte Therapien gegen Krebs.
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Bild: Arzt im OP; Copyright: UHZ Freiburg/Bad Krozingen/Britt Schilling

Herzinfarkt-Diagnose: Neuer Schnelltest

01.02.2019

Der Herzinfarkt zählt mit rund 49.000 Sterbefällen pro Jahr zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Alljährlich werden rund 220.000 Menschen mit einem Herzinfarkt in die Klinik eingeliefert.
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Bild: Mann mit dem Brillengestell zur Untersuchung; Copyright: Imedos Systems GmbH

Augendiagnostik: zukunftsweisendes Verfahren

01.02.2019

Die Technische Universität Ilmenau hat gemeinsam mit dem Medizintechnikhersteller Imedos Systems aus Jena ein medizinisches Verfahren entwickelt, mit dem die Veränderungen kleinster Gefäße im Auge sichtbar gemacht werden.
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Bild: Zellkultivierung; Copyright: panthermedia.net / matej kastelic

Organ-on-a-chip - Organe im Miniaturformat

01.02.2019

In-vitro-Verfahren und Tierversuche kommen für die Entwicklung sowohl von Medikamenten als auch neuen Therapieansätzen zum Einsatz. Insbesondere Tierversuche werfen jedoch mehr und mehr ethisch umstrittene Fragen auf. Eine vielversprechende Alternative sind Organ-Chips. In einem System mit der Größe eines Smartphones sind hier Organe durch einen künstlichen Kreislauf miteinander verbunden.
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Bild: Mann und Frau im Labor, die einen Multi-Organ-Chip präsentieren;  Copyright: TissUse GmbH

Multi-Organ-Chips – die Patienten von morgen?

01.02.2019

Leber, Nervengewebe oder Darm: Alles wichtige menschliche Organe, die in der Vergangenheit mithilfe von Tierversuchen oder in-vitro-Verfahren auf ihre Funktionsfähigkeit und Verträglichkeit getestet wurden. Die TissUse GmbH, ein Spin-Off der Technischen Universität Berlin, hat in den letzten Jahren Multi-Organ-Chips auf den Markt gebracht. Doch damit ist noch nicht Schluss.
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Bild: Grafische Darstellung mehrerer Zellen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net/dani3315

Organ-on-a-chip-Systeme: begrenzt aussagekräftig?

01.02.2019

Organ-on-a-chip-Systeme stellen eigentlich eine große Bereicherung für die medizinische Forschung dar: An Zellkulturen in den Kammern eines Kunststoffchips können zum Beispiel Wirkstoffe getestet werden. Das vermeidet Tierversuche und erhöht die Patientensicherheit. Aber: Sie bilden den Körper nicht naturgetreu nach, sondern immer nur einige Funktionen. Sind Ergebnisse so überhaupt verwendbar?
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Bild: Zellen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net / devserenco

Organ-on-a-chip – die Mini-Organe der Zukunft?

01.02.2019

Krankheitsursachen ermitteln, Therapieansätze erforschen und die Wirkung von Medikamenten vorhersagen - hierfür kamen bisher In-vitro-Verfahren und Tierversuche zum Einsatz. Nun bieten Organ-on-a-chip-Modelle eine genauere und ethisch vertretbare Alternative. Mehr zu den Modellen, ihren Vorteilen sowie zukünftig geplanten Entwicklungen erfahren Sie in unserem Thema des Monats.
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Bild:3D-Illustration eines Mitglieds der Herpesvirus-Familie; Copyright:Fotolia/Kateryna_Kon

Screening-Verfahren: Herpesviren schwächen Immunsystem

30.01.2019

HZI-Forscher identifizieren ein Werkzeug, mit dem ein Herpesvirus die körpereigene Immunabwehr gezielt abschwächt
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Bild: Immunfluoreszenz von entzündlich verändertem Rückenmark mit roten Mikrogliazellen und grünen aus dem Blut eingewanderten Makrophagen.; Copyright: MJC Jordao/ Universitätsklinikum Freiburg

Neue Immunzellen an entzündlichen Hirnerkrankungen beteiligt

29.01.2019

Ein Team von Forschern unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg konnte im Tiermodell nachweisen, dass bislang völlig unbekannte Immunzelltypen im Verlauf von Multipler Sklerose (MS) im entzündeten Gehirn zu finden sind. Der Nachweis gelang mittels einer neuen, hochauflösenden Methode zur Untersuchung von Einzelzellen.
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Bild: Mikroskopische Aufnahme des Rückenmarks; Copyright: Witte et al.

MS: In-vivo-Mikroskopie zeigt gefährliche Risse

28.01.2019

Das Ausmaß der bleibenden Behinderung von MS-Patienten hängt maßgeblich von der Degeneration der langen Nervenzellfortsätze ab. Entscheidend beteiligt sind winzige Risse in der Zellmembran, durch die schädliches Kalzium einströmen kann.
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Bild: sitzender älterer Mann, der seinen Kopf mit den Händen stützt; Copyright: panthermedia.net/AndrewLozovyi

Neuer Bluttest zur Vorhersage des Alzheimer-Verlaufs

23.01.2019

Jahre bevor erste Symptome einer Alzheimer-Erkrankung auftreten, verändert sich das Gehirn und Nervenzellen werden langsam abgebaut. Wissenschaftler zeigen nun, dass sich anhand eines im Blut vorkommenden Eiweißstoffes der Krankheitsverlauf lange vor dem Auftreten der ersten klinischen Anzeichen genau verfolgen lässt.
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Bild: Blick über die Schulter einer Ärztin auf einen Bildschirm mit einem DNA-Strang darauf; Copyright: panthermedia.net/Lev Dolgachov

Software sagt voraus, wo Genschalter an die DNA binden

22.01.2019

Nicht jedes der unzähligen Gene im Erbgut eines Lebewesens wird auch abgelesen. Sie können ein- und ausgeschaltet werden, zum Beispiel, indem bestimmte Proteine, sogenannte Transkriptionsfaktoren, an spezifischen Stellen im Genom andocken. Solche Transkriptionsfaktoren können bei der Entstehung und Behandlung von Krankheiten eine Rolle spielen.
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 Bild: Arzthand zeigt auf Computer; Copyright: panthermedia.net / everythingposs

Modellbasierte Einblicke in die frühe Tumorentstehung

18.01.2019

Wissenschaftler von HTW Dresden und TU Dresden werfen mit Hilfe von mathematischen Modellen Licht auf die früheste Phase der Tumorentstehung.
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Bild: 3D-Modell zeigt farbliche Darstellung unterschiedlicher Lebenszeiten der Proteine; Copyright: cnmpb/rizzoli

Lebenszeit von Proteinen im Gehirn messbar

17.01.2019

Neu entwickelte, quantitative Methode von Göttinger Forschern ermöglicht erstmals, die Lebenszeit von Proteinen im Gehirn zu bestimmen und Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des zugehörigen Gens zu ziehen.
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Bild: Stethoskop auf medizinischen Huntington-Unterlagen; Copyright: panthermedia.net/ Premium shots

Schnellere Diagnose der Huntington-Krankheit

15.01.2019

Die Huntington-Krankheit und einige weitere Hirnerkrankungen werden durch überlange DNA-Sequenzen verursacht. Vom SNF geförderte Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Länge der mutierten Gene schnell und einfach bestimmen lässt.
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Bild: mehrere Impfstoffe in Behältern; Copyright: panthermedia.net / alexraths

Impfen ganz ohne Nadel

14.01.2019

Bisher hat man mit dem Impfen stets auch eine Nadel verbunden. Das kann sich bald ändern, denn der University of Sydney ist gelungen, ein Instrument zu entwickeln, mit dem schmerzlos geimpft werden kann. Gleichzeitig werden damit die Kosten dramatisch gesenkt, da keine Kühlkette für den Impfstoff benötigt wird.
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Bild: Gruppenfoto mit zwei Frauen und drei Männern vor einer Treppe; Copyright: UKE/Axel Kirchhof

Forschungsprojekte zur Vermeidung von Tierversuchen ausgezeichnet

11.01.2019

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) arbeiten Wissenschaftler konstant an Methoden, um Tierversuche zu ersetzen. Dabei greifen sie verstärkt auf Computersimulationen, Multiorganchips oder permanente Zellkulturen zurück. Drei Forschungsprojekte wurden jetzt von der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet und werden über die nächsten zwei Jahre mit insgesamt 500.000 Euro gefördert.
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Bild: Lächelnder junger Mann mit Brille sitzt an einem Mikroskop; Copyright: Elvira Eberhardt/Uni Ulm

Fischembryo: Forscher beobachten Genomaktivierung

10.01.2019

Wissenschaftlern der Universität Ulm ist es erstmals gelungen, mit Hilfe eines speziell entwickelten Fluoreszenzmikroskops "live" in der Zelle zu verfolgen, wie der Transkriptionsprozess während der Embryonalentwicklung erstmals in Gang gebracht und damit das Genom aktiviert wird.
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Bild: Zwei Männer stehen vor einer Tafel, die mit mathematischen Formeln beschrieben ist; Copyright: Stephan Wiegand/MFD

Wie Mathematik Leukämiepatienten nützt

09.01.2019

Mathematiker der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden, der staatlichen Universität Itajubá in Brasilien und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) sagen mit einem mathematischen Modell vorher, dass sich die Medikamentendosis bei den meisten Patienten mit Chronischer Myeloischer Leukämie (CML) reduzieren lässt – bei gleicher langfristiger Wirksamkeit.
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Bild: Zwei Männer und zwei Frauen in einem Labor; Copyright: MHH/Kaiser

Neues Blut dank neuer Technik

08.01.2019

Ein interdisziplinäres Forscherteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat nun eine neuartige Technik zur Erzeugung von Blutzellen entwickelt: In Bioreaktoren können kontinuierlich unterschiedliche, reife Blutzellen nach Bedarf hergestellt und in einem wöchentlichen Rhythmus über einen Zeitraum von mehreren Monaten geerntet werden.
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Bild: Tabletten auf buntem Gewebe abgebildet; Copyright:  ETH Zürich, Montage

Cholesterinsenker reduzieren braunes Fettgewebe

04.01.2019

Statine, eine der am häufigsten verschriebenen Klasse von Medikamenten, reduzieren das für die Gesundheit vorteilhafte braune Fettgewebe, wie ETH-Wissenschaftler zeigen konnten. Dennoch dürften die Statine nun nicht verteufelt werden, betonen die Forschenden.
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Bild: Struktur des aktiven Mangan-Katalysators in Wasser; Copyright: Universität Göttingen

Die grüne Alternative der Medikamentenherstellung

03.01.2019

Zur Herstellung von Medikamenten, Pflanzenschutzmitteln und Smartphonedisplays werden zumeist Verfahren eingesetzt, die kostenintensiv sind und eine große Menge an Abfall erzeugen. Wissenschaftlern der Universität Göttingen ist es jetzt gelungen, eine ressourcenschonende, „grüne“ Alternative zu entwickeln. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Catalysis erschienen.
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Bild: Blutzuckermessgerät liegt neben einem Smartphone, das Blutzuckerwerte anzeigt; Copyright: panthermedia.net/simpson33

DiaDigital: Durchblick im Dschungel der Diabetes-Apps

02.01.2019

Obwohl sie sehr nützlich sind, haben Gesundheits-Apps einen entscheidenden Nachteil: Jeder kann sie herausbringen und ungeprüft anbieten. Nur wenige Apps benötigen eine Zertifizierung als Medizinprodukt. Woran erkennen Nutzer also eine gute, sichere und nützliche App? Für Diabetes-Apps beantwortet das Gütesiegel "DiaDigital" diese Frage.
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Bild: Frau am Tisch, die Smartphone bedient und von Utensilien für die Diabetes-Therapie umgeben ist; Copyright: panthemedia.net/Lev Dolgachov

Diabetes digital – smarte Unterstützung für Diabetiker

02.01.2019

Glukosewerte messen, Kohlenhydrate schätzen, die richtige Insulinmenge ausrechnen und alle Ergebnisse festhalten – Diabetes ist eine datenlastige Krankheit, die von den Betroffenen viel Disziplin und Aufmerksamkeit erfordert. Die Folgen: Vernachlässigung der Tagebuchführung, geschönte Werte oder Berechnungsfehler. Abhilfe schaffen digitale Technologien, die riesige Datenmengen problemlos managen.
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Bild: digitale Erfassung eines Auges; Copyright: panthermedia.net / cosmin momir

Digitaler Blick ins Auge - wenn Algorithmen Diabetes diagnostizieren

02.01.2019

Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist mittlerweile eine Volkskrankheit. Immer mehr Menschen leiden an dieser chronischen Stoffwechselerkrankung. Neben älteren Diagnoseverfahren hat sich das digitale Netzhaut-Screening bewährt - eine vielversprechende Methode, die in Zukunft auch bei der Diagnose weiterer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen wird.
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Bild: Diabetikerin mit Sensor; Copyright: panthermedia.net / Click and Photo

Blutzuckerkontrolle von morgen – moderne Diabetes-Therapien

02.01.2019

Mehr als sechs Millionen Deutsche haben Diabetes, Tendenz steigend – auch weltweit. Herzprobleme, Nierenversagen oder Erblinden – das alles können Folgen der Stoffwechselerkrankung sein. Es ist wichtig, sie früh zu erkennen und richtig zu behandeln. Medizintechnischer Fortschritt wird großgeschrieben: Mittlerweile gibt es für Zuckerkranke die Möglichkeit sich digital verarzten zu lassen.
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Bild: Klosneuvirus-Partikel unter dem Elekronenmikroskop; Copyright: Schulz et al.

Einheitliche Qualitätsstandards für die Virenforschung

21.12.2018

Internationales Konsortium stellt Richtlinien und Praxisempfehlungen für die Erforschung neuer Viren auf.
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Bild: Kniegelenke; Copyright: shutterstock

Netzwerk aus Proteinen beeinflusst Fortschreiten der Arthrose

21.12.2018

Ein Netzwerk aus zuckerbindenden Proteinen, den Galektinen, spielt eine wichtige Rolle in der Degeneration von Knorpelgewebe bei Arthrose. Diesen Zusammenhang konnte eine Forschungsgruppe der MedUni Wien in Kooperation mit internationalen Studienpartnern aufzeigen. Bestimmte Galektine werden bei Arthrose von den Knorpelzellen selbst produziert und beschleunigen den Abbauprozess der Knorpelmatrix.
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Bild: Portrait von Prof. Christian Eggeling; Copyright: Anne Günther/FSU

Erhellende Einblicke in die "Dunkelkammer Zelle"

20.12.2018

Das Institut für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) erhält ein hochmodernes MINFLUX-Mikroskop. Prof. Christian Eggeling und sein Team hatten Erfolg mit ihrem Antrag "Minflux-Jena – Advancing Single-Molecule Detection in Cell-Biological Research" bei der aktuellen Großgeräteinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
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Bild: Ansammlung von weißen

Mit Nanopartikeln gegen multi-resistente Keime

20.12.2018

Antibakterielle Nanopartikel besitzen das Potential als effektive Antibiotika breite Anwendung zu finden. Bislang konnten sie jedoch die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen. Einen "Trick", wie Nano-Antibiotika dennoch Einzug in den klinischen Alltag halten könnten, haben jetzt Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz entdeckt.
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 Bild: Proben eines Massenspektrometers; Copyright: panthermedia.net / Rueangwit Sawangkaew

Neues Forschungsgroßgerät ermöglicht Blick auf Proteine in der Zelle

19.12.2018

Proteine sind an Stoffwechselwegen beteiligt, regeln den Nährstofftransport oder fungieren als Botenstoffe. Mit Hilfe von Massenspektrometern ist es möglich, die Gesamtheit der Proteine einer Zelle zu ermitteln. Forscher an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) haben ein Großgerät entwickelt, das es ermöglicht, die Rolle von bestimmten Proteinen bei Krankheiten besser zu verstehen.
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Bild: Herzmuskel; Copyright: panthermedia.net / Wavebreakmedia Itd

Dreidimensionaler Herzmuskel aus Hautzellen gezüchtet

19.12.2018

Einem Team aus Forschern des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist es gelungen, aus Hautzellen schlagendes menschliches Herzmuskelgewebe der Vorhöfe zu züchten. Die in Stem Cell Reports veröffentlichte Studie könnte zu einer personalisierten Behandlung von Herzerkrankungen führen und Tierversuche verringern.
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Bild: Laborszene; Copyright: Uniklinkum Dresden / Amac Garbe

Bildung von Knochenmetastasen durch Biomarker früher erkennbar

17.12.2018

Knochen- und Krebsspezialisten haben zwei Biomarker des Knochenstoffwechsels identifiziert, mit denen sich der Verlauf einer Brustkrebserkrankung besser vorhersagen lässt. Das Team des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und des Universitätsklinikums Essen erhofft sich davon eine präzisere Risikoeinschätzung, aus der sich das Fortschreiten der Krankheit hinauszuzögern lässt.
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Bild: v.l. Stefan Sprik, Andreas Petrovic, Hermann Scharfetter; Copyright: Lunghammer - TU Graz

Forscher legen Grundstein für smartes Kontrastmittel

14.12.2018

Langes Sitzen erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Wer dazu noch dauerhaft in der gleichen Position verharrt oder in einer ungünstigen Körperhaltung Platz nimmt, riskiert Verspannungen und eine Degeneration der Bandscheiben.
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Bild: links: DNA, rechts:Mikroskop; Copyright: panthermedia.net / brijit vijayan

Untersuchung von Proteinen in einer Graphen-Flüssigkeitszelle

12.12.2018

Wissenschaftler am INM entwickelten eine stark verbesserte Mikroskopiemethode zur Untersuchung von Proteinen im hydratisierten Zustand: Die Verwendung einer Graphen-Flüssigkeitszelle für die Transmissionselektronenmikroskopie von Proteinen führte zu einer um eine Größenordnung höheren Strahlenverträglichkeit einer Proteinprobe im Vergleich zu Proben in amorphem Eis.
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Bild: v.l.: Prof. Meinrad Beer, Dr. Benedikt Schwab und Stefanie Lorenz; Copyright: Universitätsklinikum Ulm

Verbesserte Diagnostik bei Brustbiopsien

11.12.2018

Um Läsionen der Brust, wie sie zum Beispiel bei Brustkrebs oder dessen Vorläufern auftreten, zuverlässig bestimmen zu können, werden im Bereich der diagnostischen Radiologie häufig kleinste Gewebeproben entnommen. Oftmals ist die Entnahme, eine so genannte Biopsie, jedoch für die Patientin nicht sehr komfortabel.
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Bild: Viktoria Däschlein-Gessner und Lukas Gooßen; Copyright: RUB, Kramer

Neuer Katalysator erzielt bisher unerreichte Aktivitäten

07.12.2018

Forscher haben einen neuen effizienten Katalysator für die Synthese sogenannter aromatischer Amine entwickelt, die zentrale Bausteine in vielen Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln sind. Das System benötigt weniger Energie als herkömmliche Katalysatoren und ist selektiver, sodass auch weniger Abfallstoffe bei der Reaktion anfallen.
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Bild: Blutprobe; Copyright: panthermedia.net / Csaba Deli

Bluttest ermöglicht Vermeidung von Leukämie-Rückfällen

07.12.2018

Fast die Hälfte der erkrankten Menschen an akuter myeloische Leukämie (AML) erlebt nach erfolgreicher Chemotherapie eine Wiederkehr des Blutkrebses. Krebsexperten der Universitätsklinika Leipzig und Dresden konnten nachweisen, dass sich mit Hilfe einer Bluttest-basierten Früherkennung das Risiko einer erneuten Erkrankung vorhersagen und durch eine epigenetische Therapie vermeiden lässt.
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Bild: 3D Struktur des Genoms in Krebs-und gesunden B-Zellen; Copyright: MPI Münster / Vaquerizas lab

Medizinische Zellkernarchitektur-Diagnose in Reichweite

06.12.2018

Forscher des münsterschen Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin und der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben ein Verfahren entwickelt, das die Charakterisierung des dreidimensionalen Aufbaus der DNA im Zellkern direkt in Zellen von Patienten erlaubt.
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Bild: neue Therapieoption bei B-Zell-Lymphom; Copyright: shutterstock

Neue Therapie-Option verdoppelt Lebensdauer im Vergleich zu Chemotherapie

05.12.2018

Die CAR-T-Zell Therapie ist eine Therapieoption für PatientInnen, die an einem Diffus B-Zell-Lymphom leiden. Das ist das Ergebnis der JULIET-Studie, an der ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien beteiligt waren. Bei der CAR-T-Zell Therapie wird ein bestimmtes Protein auf der Tumoroberfläche durch zuvor veränderte T-Zellen erkannt, wodurch Tumorzellen zerstört werden.
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Bild: Kind mit Beatmungsmaske; Copyright: panthermedia.net / blanscape

Frühe Inhalationstherapie hilft Babys mit Mukoviszidose

03.12.2018

Weltweit erste Studie zur Wirksamkeit einer Präventionstherapie ab den ersten Lebensmonaten unter Federführung des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg abgeschlossen: Inhalation von hypertoner Kochsalzlösung verbessert Atmung und Entwicklung insgesamt.
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Bild: graphische Visualisierung des neuen Kontrastmittels; Copyright: Barth van Rossum, FMP

Empfindlichere MRT-Diagnostik dank neuartiger "elastischer" Kontrastmittel

03.12.2018

Forscher vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben einen neuen Weg gefunden, in der Magnetresonanz-Tomografie (MRT) qualitativ hochwertige Bilder zu gewinnen. Dabei wird viel weniger Kontrastmittel benötigt als heutzutage üblich. Möglich macht dies der Einsatz einer "elastischen" Proteinstruktur, die gelöstes Xenon selbstregulierend aufnehmen kann.
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Bild: Tablet-PC zeigt Daten von Socken mit Sensoren an; Copyright: Uniklinkum Dresden / Marc Eisele

High-tech-Diagnostik zur Versorgung von Parkinson-Patienten

26.11.2018

Das Projekt "TelePark – Vernetzung von Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson-Syndrom und Parkinsonspezialisten durch Telemedizin und moderne Sensorik" wird im Rahmen der Förderung innovativer Ansätze im Bereich der Gesundheits- und Pflegewirtschaft der Sächsischen Aufbau Bank (SAB) mit insgesamt 1,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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Bild: Gehirn und DNA-Strang im Hintergrund; Copyright: panthermedia.net / Wavebreakmedia.Itd

Hirntumore: Molekulare Profilerstellung für präzisere Prognose

23.11.2018

Meningiome, eine bestimmte Art von Gehirntumoren, sind meist gut zu behandeln. Einige Subtypen mit aggressivem Verlauf und hoher Rezidivrate müssen mit einer speziellen Therapie behandelt werden. ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien konnten belegen, dass zur herkömmlichen Gewebsuntersuchung eine DNA-Analyse helfen kann, den Subtypus des Meningioms zu bestimmen.
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Bild: Tissue-Grinder; Copyright: Fraunhofer IPA

Der schnelle Weg zur individuellen Therapie

21.11.2018

Ob ein Tumor sich bereits im Körper ausgebreitet hat und Metastasen bildet, lässt sich mit Hilfe der Lymphknoten-Diagnostik feststellen. Ein interdisziplinäres Team aus drei Fraunhofer-Instituten hat diese Diagnose-Methode jetzt optimiert und automatisiert.
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Recombinant Shrimp Allergen: Pen a 1

08.11.2018

Penaeus aztecus (brown shrimp) , also known as Farfantepenaeus aztecus, is closely related to the most imported species of farmed crustaceans worldwide, the giant tiger prawn (P. monodon). Despite...
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New Human Chimeric Monoclonal Antibodies: PL-7 humAb IgG, PL-12 humAb IgG and Sp100 humAb IgG

08.11.2018

For mRNA translation at the ribosomes, amino acids are covalently attached (“loaded”) onto their respective tRNAs by specific aminoacyl-tRNA synthetases. Threonyl-tRNA synthetase (PL-7) is specific...
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Bild: mehre Beinpaare bei einem Lauf; Copyright: panthermedia.net/lzf

Diagnostik in Rekordzeit – POCT im Hochleistungssport

02.11.2018

In der Regel funktioniert Diagnostik so: eine Patientenprobe wird entnommen, ins Labor geschickt und dort analysiert. Erst dann kann dem Patienten das Ergebnis mitgeteilt werden. Wenn aber der Patient ein Hochleistungssportler ist und einen straffen Trainingsplan einhalten muss, benötigt er das Ergebnis sofort. Wie das möglich ist? Mit Point-of-care-Testing!
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Bild: Besucher im Eingangsbereich der MEDICA-Messehallen; Copyright: Messe Düsseldorf

Erleben, erfahren, erlernen: Neues auf der MEDICA 2018

02.11.2018

Es ist wieder soweit: Die weltgrößte Medizinmesse öffnet vom 12. bis zum 15. November wieder ihre Tore. Mehr als 5.000 internationale Aussteller zeigen ihre neuen innovativen Produkte und Anwendungen. In vielen Foren, Konferenzen und Sonderschauen warten spannende Fachvorträge und Diskussionsrunden, die ihnen Einblicke in die Elektromedizin, Labormedizin, Medizintechnik oder Diagnostik geben.
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Neu: Wide Bore Tips – speziell für viskose Flüssigkeiten

18.10.2018

Sowohl im Bereich Life-Science wie auch in der klinischen Diagnostik steigt die Anzahl der zu analysierenden Proben stetig. Für eine personalisierte Therapie ist nicht nur die richtige Dosierung der...
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Riplate® 384 – jetzt auch als SW für mehr Volumen erhältlich

18.10.2018

Für die Entwicklung von Medikamenten oder Pflanzenschutzmitteln ist eine große Anzahl an Untersuchungen notwendig, um diese Substanzen auf möglichst viele Anwendungen zu überprüfen. In einem...
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Neue, verbesserte Rezeptur von neodisher® PreStop - mit selbsttätiger Vorreinigung!

15.10.2018

Neue, verbesserte Rezeptur von neodisher® PreStop - mit selbsttätiger Vorreinigung! neodisher® PreStop von Dr. Weigert ist ein Korrosionsschutzmittel zur Vorbehandlung von chirurgischen Instrumenten.
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Neue therapeutic drug monitoring Kit für Evolocumab und PCSK9

04.10.2018

Die ersten PCSK9-Inhibitoren kommen auf den Markt und BioTeZ hat gerade die Entwicklung abgeschlossen für ein therapeutischen Wirkstoff und Antigen-Monitoring-Kit. Der recoveryELISA® (RPE) ermöglicht...
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New product: High sensitivity UV-Vis micro spectrometer

02.10.2018

The Scientific CMOS sensors provide low noise, fast frame rates, high dynamic range, high quantum efficiency, high resolution. Our micro spectrometer integrates this new SCMOS detector. ...
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Das HUDSON Institut etabliert Testverfahren zur Früherkennung von Präeklampsi

19.09.2018

Präeklampsie ist eine schwere Störung der Schwangerschaft die das Risiko einer Frühgeburt erhöht und lebensbedrohlichen Blutdruck der Mutter verursacht. Die Regulation des Blutdrucks sowie die Messung...
Mehr lesen

IVDR: 5 ultimative Vorbereitungs-Tipps

14.09.2018

Die IVDR (In Vitro Diagnostics Regulation) hält für die Hersteller von In-vitro-Diagnostika (IVD) viele drastisch neuen Anforderungen bereit, und so sollte die im Vergleich zur MDR längere...
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Bild: Maria Driesel und ihre Kollegen von inveox neben dem neuen Gerät; Copyright: Astrid Eckert

Pathologie 4.0 – inveox automatisiert Laborarbeit

22.08.2018

Verwechslung, Verunreinigung, Verlust – die meisten Fehler in der Pathologie geschehen während des Probeneingangs. Einerseits kommen täglich unzählige Proben im Labor an, andererseits ist der Prozess der Registrierung sehr monoton. Die Folge: Die Arbeit ist ineffizient. Das Start-up inveox hat nun ein System entwickelt, das die Prozesse im Pathologielabor automatisiert und somit effizienter macht.
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Bild: Kleiner brauner Leberfleck auf einem Handrücken; Copyright: panthermedia.net/Mario Hahn

Früherkennung: Tattoo weist auf Krebs – und mehr – hin

09.07.2018

Wer nicht krank ist und Symptome zeigt, geht in der Regel auch nicht zum Arzt. Die meisten Menschen wissen zwar, dass Vorsorgeuntersuchungen, wie zum Beispiel gegen Krebs, wichtig sind, meiden sie aber trotzdem. Ihre Hemmschwelle ist sehr hoch, da eine ernsthafte Erkrankung entdeckt werden könnte. Ein neues Implantat könnte künftig den schweren Gang zur Vorsorge erleichtern oder sogar abschaffen.
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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22.06.2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Bild: Zwei Hände halten ein röhrenförmiges Gestellt, auf das ein feucht glänzender, weißer Schlauch gespannt ist; Copyright: Leibniz Universität Hannover/Institut für technische Chemie

Tissue Engineering: Mit dem richtigen Dreh zum Bypass

23.04.2018

Bypässe sind problematisch: Entweder bestehen sie aus synthetischen Materialien, die Blutgerinnsel und Infektionen verursachen können. Oder sie stammen aus Venen des Patienten, aus denen aber oft nicht genügend Material gewonnen werden kann. Ein neu entwickelter Bioreaktor könnte dieses Problem in Zukunft lösen: Er soll die Züchtung von Gefäßprothesen aus körpereigenem Material ermöglichen.
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Bild: Drei Männer im Anzug und eine Frau im Laborkittel stehen in einem Labor; Copyright: Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern/Norbert Fellechner

Dem Tumor auf der Spur: personalisierter Impfstoff gegen Krebs

01.03.2018

Konventionelle Krebstherapien richten sich zumeist nach der Lokalisation des Tumors. Bei diesem Ansatz werden jedoch die individuellen genetischen Mutationen im Tumor des jeweiligen Patienten außen vor gelassen. Neue Ansätze in der Krebsforschung betonen immer stärker das Konzept der personalisierten Therapie.
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Bild: Mehrere bunte Tabletten, die auf einer Zielscheibe liegen, eine davon liegt in der Mitte; Copyright: panthermedia.net/georgemuresan

Personalisierte Medizin – zielstrebig zur Heilung

01.03.2018

Die personalisierte Medizin will bei der Behandlung nicht mehr jeden Patienten über einen Kamm scheren, sondern die Therapie passgenau auf die Ursache ihrer Erkrankung abstimmen. Für die Patienten bedeutet das häufig bessere Heilungserfolge und weniger Nebenwirkungen. Für die Ärzte treten interdisziplinäre Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung in den Vordergrund.
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Bild: Eine Gruppe von Ärzten hält große, bunte Puzzleteile in Händen, die sie zusammenstecken; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Personalisierte Medizin: Paradigmenwechsel auf dem Vormarsch

01.03.2018

In der personalisierten Medizin folgt die Therapie nicht dem Prinzip "one size fits all", sondern ist "tailormade", also auf jeden Einzelfall zugeschnitten. Für Patienten bedeutet das höhere Heilungschancen und weniger Nebenwirkungen. Sie hat ihren Ursprung in der Onkologie, wird heute aber zunehmend auch bei anderen Krankheitsbildern eingesetzt. So zum Beispiel am ZPM Tübingen.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01.03.2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Befüllen eines Containers mit dem Nährmedium für die Krebszellen; Copyright: Dr. Markus Wehland

Zellen im Weltall – extraterrestrische Ansätze in der Tumorforschung

22.02.2018

Auf der Erde sind alle Experimente an die Gravitation gebunden. Von der Schwerkraft befreit, zeigen aber beispielsweise Tumorzellen ein völlig anderes Verhalten. Im Rahmen des Projektes "Thyroid Cancer Cells in Space" der Universität Magdeburg werden Boxen in der Größe eines Smartphones, die niedrig differenzierte Schilddrüsentumorzellen enthalten, ins All geschickt.
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Mit "gesprühten" Muskelzellen zur biomimetischen Oberfläche

08.01.2018

Nur wenige Patienten mit Herzschwäche haben das Glück, ein Spenderorgan zu erhalten. Seit einigen Jahren gibt es Herzassistenzpumpen, die die ungewisse Wartezeit überbrücken sollen. Diese werden vom Körper nicht immer optimal angenommen.
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