Plasmasterilisation: mit Wirkstoffcocktail gegen Bakterien --

Plasmasterilisation: mit Wirkstoffcocktail gegen Bakterien

Interview mit Juniorprof. Katharina Stapelmann, Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und Plasmatechnik (AEPT), Ruhr-Universität Bochum

01.06.2016

Foto: Lächelnde Frau mit langen blonden Haaren und Brille - Juniorprof. Katharina Stapelmann

Juniorprof. Katharina Stapelmann; ©Meike Klinck

Plasmasterilisation - Bildergalerie

Foto: Forscherin mit kurzen dunklen Haaren und Brille arbeitet an einem großen Apparat
Juniorprofessorin Dr. Katharina Stapelmann hat an der RUB einen Prototypen für einen Plasmasterilisator gebaut.
Foto: Forscherin mit kurzen dunklen Haaren und Brille setzt transparente Schublade in Apparat ein
Die Sterilisationskammer entwarf die Forscherin als praktische Schublade mit einer Grundfläche im DIN-A4-Format.
Foto: Teile aus Kunststoff liegen in einer pink leuchtenden, transparenten Schublade
Katharina Stapelmanns Sterilisator eignet sich nicht nur für Medizinbesteck und Bauteile für die Raumfahrt. Auch Bohrschablonen für Zahnimplantate kann sie damit von Keimen befreien – interessant für Zahntechniker, die bislang kein Sterilisationsverfahren zur Verfügung haben, mit dem sie die empfindlichen Teile aus Metall und Kunststoff behandeln können.
Foto: Großer Apparat aus Metall mit pink leuchtendem Fenster in der Front
Der Sterilisator im RUB-Labor nutzt ein Wasserstoff-Plasma, für das das pinke Leuchten charakteristisch ist.
Foto: Teppiche aus kugelförmigen Bakterien in einer schwarz-weißen Aufnahme
Für ihre Sterilisationsversuche nutzte Katharina Stapelmann Schrauben, die von circa 25 Lagen eines besonders hartnäckigen Bakteriums überzogen waren. Bei 1000-facher Vergrößerung kann man mit dem Rasterelektronenmikroskop die einzelnen kugelförmigen Bakterienzellen sichtbar machen.
Foto: Timo Roth; Copyright: B. Frommann

© B. Frommann