Bild: Ein Röntgenbild der Lunge, das die verzweigten Atemwege zeigt; Copyright: panthermedia.net/Guzel

Ein neuer Blick in die Lunge und andere Organe

26.05.2017

Eine neue Röntgen-Technologie, die Phasenkontrast-Bildgebung, steht nach Jahren der Vorarbeit jetzt in den Startlöchern für den klinischen Einsatz. Ein erstes Einsatzszenario könnte die Darstellung der Lunge bei Patienten mit unterschiedlichen Lungenerkrankungen sein.
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Bild: Grafik, die die Bauchspeicheldrüse im menschlichen Körper zeigt; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Bessere Therapieplanung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs

25.05.2017

Um die Behandlung bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs besser planen und die Aussichten der Patienten besser abschätzen zu können, setzen Radiologen der TU München auf eine Variante der Computertomographie (CT), die Dual-Layer Spektral-CT. Durch das Verfahren lassen sich die Grenzen des Tumors deutlich besser darstellen.
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Bild: Grau-weißes Bild mit vielen länglichen Zellen; Copyright: Helmholtz-Zentrum München

Wie Krebszellen die Lunge fluten

23.05.2017

Vor allem Lungenkrebspatienten leiden an malignem Pleuraerguss, bei dem sich Flüssigkeit zwischen Lungen- und Rippenfell ansammelt. Forscher am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), haben einen Mechanismus entdeckt, wie es dazu kommt.
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Bild: Grafik, die den Darm in einem transparenten menschlichen Körper zeigt; Copyright: panthermedia.net/sciencepics

Darmspiegelung: erfolgreiche Krebsprävention, minimale Komplikationsrate

18.05.2017

Mit einer landesweiten Studie im Saarland bestätigten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Krebsregister Saarland, dass es während und auch nach einer Vorsorge-Darmspiegelung nur sehr selten zu Komplikationen kommt (0,38 Prozent aller Fälle). Zwischenfälle traten ausschließlich dann auf, wenn im Zuge der Untersuchung Krebsvorstufen entfernt wurden.
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Bild: Drei Wissenschaftler mit einem Versuchsaufbau vor einem MRT; Copyright: Andreas Heddergott/TU München

Tumorstoffwechsel: Neuer Biosensor zeigt pH-Wert-Veränderungen

17.05.2017

Bei Tumoren, Entzündungen und Durchblutungsstörungen gerät der Säure-Basen-Haushalt des Körpers lokal aus dem Gleichgewicht. Diese Veränderungen des pH-Werts ließen sich etwa für die Erfolgskontrolle von Krebsbehandlungen nutzen. Bisher fehlt aber eine Bildgebungsmethode, um sie in Patienten sichtbar zu machen.
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Bild: Gemaltes Bild von Blutstammzellen und Lebensmitteln; Copyright: Iris Joval/DKFZ

Vitamin A-Mangel beeinträchtigt Blutstammzellen

09.05.2017

Fehlt es dem Körper an Vitamin A, so wird das blutbildende System im Knochenmark in Mitleidenschaft gezogen. Denn durch den Mangel gehen wichtige Blutstammzellen verloren, wie Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Heidelberger Stammzellinstitut HI-STEM in der neusten Ausgabe der Zeitschrift "CELL" veröffentlichen.
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Bild: Gelb leuchtendes Skelett; Copyright: panthermedia.net/videodoctor

Knochenmetastasen verstehen – Ansätze zur besseren Diagnose und Therapie

08.05.2017

In den kommenden drei Jahren fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein überregional konzipiertes Netzwerk aus Tumor- und Knochenforschern. Deren Ziel ist es, die Entstehung von Knochenmetastasen besser zu verstehen. In diesem Schwerpunktprogramm sollen Schlüsselmechanismen der Knochenbesiedlung durch Tumoren und die sich anschließende Kommunikation zwischen den Zellen aufgeklärt werden.
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Bild: Lungenkrebszellen, in denen das Zellskelett (grün) und die Kerne (blau) angefärbt sind; Copyright: Florian Weinberg

Möglicher Angriffspunkt für Krebstherapien entdeckt

08.05.2017

Ein internationales Team hat einen neuen Ansatz gefunden, mit dem sich das Tumorwachstum bei Krebserkrankungen möglicherweise stoppen lässt. Wie die Forscherinnen und Forscher herausfanden, kooperiert das Enzym RIOK1 mit dem RAS-Protein, das in Tumoren häufig mutiert ist und somit das Wachstum von Tumoren und die Ausbildung von Metastasen fördert.
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Bild: Gefärbter Gewebeschnitt; Copyright: Universitätsklinikum Heidelberg

Entscheidungshilfe zur Bestrahlung von Hirntumoren

03.05.2017

Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Heidelberg gelang es, eine wesentlich genauere Einteilung der häufigsten Hirntumoren von Erwachsenen, der Meningeome, zu erarbeiten als es die aktuelle Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erlaubt.
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Bild: Computergenerierte grafische Darstellung eines Tumors mit Blutgefäßen; Copyright: panthermedia.net/sciencepics

Immuntherapie gegen Krebs: Botenstoff lässt Adern schrumpfen

02.05.2017

Die Immuntherapie mit T-Zellen weckt bei an Krebs Erkrankten große Hoffnungen. Beim Blutkrebs gibt es erste Erfolge, doch solide Tumoren stellen Forschende vor große Probleme. Eine wichtige Rolle bei der Therapie hat der Botenstoff Interferon-Gamma, den die T-Zellen abgeben. Er schneidet dem Krebs die Blutversorgung ab, wie eine Studie im Fachjournal Nature zeigt.
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Bild: Drei Forscher betrachten Proben im Labor; Copyright: Rolf Müller/Ukom UKB

Millionensegen durch Lizenzeinnahmen

02.05.2017

Forschern des Exzellenzclusters ImmunoSensation der Universität Bonn ist gelungen, wovon viele Wissenschaftler träumen: Zusammen mit Forschern aus den USA haben sie sich neue Moleküle patentieren lassen, mit der sich das Immunsystem gegen Tumorzellen lenken lässt.
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Bild: Eine Hand hält das kleine Mikroskop; Copyright: IPHT Jena

Auf dem Weg zur endoskopischen Krebsdiagnose

01.05.2017

Eine kompakte, faseroptische Sonde gibt Einblick in die molekulare Struktur von biologischem Gewebe – schnell und ohne spezielle Färbetechniken. Ein Wissenschaftler-Team erforschte und entwickelte in Zusammenarbeit mit der Firma Grintech die neue Fasersonde, welche mehrere nicht-lineare Bildgebungsverfahren zur Gewebeanalyse nutzt.
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Bild: Arzt untersucht mit einer Lupe einen schwarzen Fleck auf der Haut einer Patientin; Copyright: panthermedia.net/Goodluz

Verbesserte Überlebenschancen bei schwarzem Hautkrebs

28.04.2017

Wissenschaftler der FAU haben in einer klinischen Langzeitstudie einen immunologischen Impfstoff gegen metastasierenden schwarzen Hautkrebs erfolgreich getestet. Zum Einsatz kamen dabei dendritische Zellen, die mittels einer in Erlangen entwickelten Technik in großer Zahl aus dem Blut der Patienten gewonnen und mit speziellen Tumor-Erkennungsmerkmalen beladen wurden.
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Bild: Drei Menschen sitzen vor zwei Bildschirmen und blicken in die Kamera; Copyright: Holger Ostermeyer / Uniklinikum Dresden

Klinische Premiere für innovative Krebstherapie

25.04.2017

Nach erfolgreicher klinischer Erprobung in den Niederlanden wurde am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden weltweit der erste Krebspatient in der klinischen Routine mit Holmium-166 radioaktiv beladenen Kügelchen behandelt. Das Team wandte das Radioembolisationsverfahren mit den innovativen Sphären Mitte März bei einem Darmkrebspatienten an, dessen Leber bereits Metastasen aufweist.
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Bild: Schweißer mit Maske vor dunklem Hintergrund. Deutlich zu sehen sind Stichflamme und Rauch; Copyright:  panthermedia.net / fouroaks

Schweißrauche sind krebserregend bei Menschen

20.04.2017

Im Jahr 1989 war die Beweislage noch dünn. Aufgrund von "geringen Belegen bei Menschen" kam die damalige Expertengruppe der IARC zu dem Schluss: Rauch, der beim Metallschweißen entsteht, ist als "möglicherweise karzinogen" einzustufen. Für eine finale Entscheidung in die eine oder andere Richtung reichte die Datenlage jedoch nicht aus. Bis jetzt.
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Bild: 3D-generierte Graphik eines Hirntumors; Copyright: panthermedia.net/Eraxion

Neue Diagnosemethoden der Neuropathologie

18.04.2017

Rund 8.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an Hirntumoren. Diese Tumoren machen damit etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus. Unter den hirneigenen Tumoren sind die von den Stützzellen des Gehirns ausgehenden Gliome mit sechs Erkrankungen pro 100.000 Einwohner und Jahr am häufigsten. Bei ungefähr der Hälfte dieser Patienten wird dabei ein Glioblastom festgestellt.
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Bild: Eine Frau bindet ihre Laufschuhe; Copyright: panthermedia.net/kieferpix

Studie: Brustkrebs-Patientinnen profitieren von personalisiertem Training

17.04.2017

Regelmäßige körperliche Aktivität hat einen positiven Effekt – auch bei kranken Menschen. Diese Erkenntnis ist mittlerweile vielfach bestätigt. Noch nicht geklärt ist jedoch, welche Patienten mit welcher Erkrankung welche Art von Training benötigen.
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Bild: Ein Gewebeschnitt; Copyright: panthermedia.net/Norbert Dr. Lange

Molekulare Tumorboards auf dem Vormarsch

10.04.2017

Die Zukunft der Pathologie liegt in den molekular-genetischen Untersuchungen von Tumorgewebe. Immer schneller kommen Wissenschaftler den Geheimnissen von Tumorerkrankungen auf die Spur. Das Wissen, welche Genmutationen welche Krebserkrankungen verursachen und wie sie sich ausbreiten, eröffnet die Chance für eine individuelle Therapie des einzelnen Patienten.
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Bild: Waage, deren Zeiger auf 280 Kilogramm steht; Copyright: panthermedia.net/Kiyoshi Takahase Segundo

Darum fördern Übergewicht und Diabetes den Krebs

06.04.2017

Übergewicht und Adipositas greifen um sich und betreffen inzwischen mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit. Damit nehmen auch Folgeerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer mehr an Bedeutung zu. Weniger bekannt ist, dass Übergewicht und Diabetes auch die Entstehung verschiedener Krebsarten fördern.
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Bild: Zwei Wissenschaftler arbeiten im Labor; Copyright: RUB, Marquard

Krebs: Neues Verfahren zur Identifikation von Biomarkern etabliert

06.04.2017

Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum haben ein Verfahren etabliert, mit dem sie Biomarker zur Diagnose verschiedener Krebsarten identifizieren können. Mit einer speziellen Form der Infrarot (IR)-Spektroskopie detektieren die Forscher Tumorgewebe in einer Biopsie oder Gewebeprobe automatisch und markerfrei.
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Bild: Röhrchen und Behälter zum Sammeln einer Stuhlprobe auf schwarzem Grund; Copyright: panthermedia.net/budabar

Darmkrebs: Antikörper suchen verstecktes Blut im Stuhl

03.04.2017

Ab dem 1. April 2017 erstatten die Krankenkassen einen neuen Test zur Früherkennung von Darmkrebs. Der bisherige Guajak-Test wird durch einen immunologischen Stuhltest ersetzt, den immunologischen fäkalen Okkultbluttest iFOBT. Dieser beruht auf einer Antikörper-Reaktion mit dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin und hat sich in Studien als noch zuverlässiger erwiesen.
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Bild: Chirurg bei einem Eingriff im OP; Copyright: UKR

Neue Hoffnung für Leberkrebspatienten

28.03.2017

Die Irreversible Elektroporation (IRE) eröffnet konservativ nicht mehr therapierbaren Leberkrebs-Patienten eine neue Option. Das Institut für Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) hat zu diesem innovativen und schonenden Verfahren die bisher größte klinische Studie durchgeführt.
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Bild:Tumor in blau  ; Copyright: panthermedia.net/Eraxion

Schonende Tumorbehandlung

24.03.2017

Prof. Günther Dollinger vom Institut für angewandte Physik und Messtechnik an der Universität der Bundeswehr München hat ein neues Verfahren zur Tumorbehandlung entwickelt, die sogenannte Protonen-Minibeam-Therapie. Bei dieser Methode bleibt das umliegende und gesunde Gewebe von Strahlung verschont.
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Bild: Grafik einer Brust; Copyright: panthermedia.net/Decade3D

Boost-Bestrahlung bei Brustkrebs bringt für viele Patientinnen bessere Tumorkontrolle

23.03.2017

Die Strahlentherapie nach einer brusterhaltenden Operation ist eine hocheffektive Behandlungsmethode. Eine Dosissteigerung – "Boost" genannt – im ehemaligen Tumorbereich kann verhindern, dass es an der operierten Brust erneut zum Krebswachstum kommt. Dies bestätigt eine europäische Langzeitstudie, in der die Ergebnisse der Studienteilnehmerinnen 20 Jahren nach der Erkrankung ausgewertet wurden.
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Bild: Puzzle mit dem Wort

Hochrisiko-Medizinprodukte: In 6 von 8 Fällen sieht das IQWiG kein Potenzial

20.03.2017

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat acht Bewertungen des Nutzens und Potenzials neuer Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse abgeschlossen.
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Bild: Mikroskopische Aufnahme einer Zelle; Copyright: Markus Christmann, Universitätsmedizin Mainz

Auch geringer Tabakkonsum erhöht Krebsrisiko

07.03.2017

Schon eine niedrige Dosis des im Tabakrauch enthaltenen Umweltgiftes Benzpyren schädigt die DNA. Wie Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie an der Universitätsmedizin Mainz nun erstmalig nachgewiesen haben, können sich die geschädigten Zellen jedoch an diesen Schaden anpassen. Allerdings geht diese Anpassung mit einem erhöhten Mutationsrisiko der Zellen einher.
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Bild: Computergenerierte Grafik der Speiseröhre im menschlichen Körper; Copyright: panthermedia.net/Eraxion

Speiseröhrenkrebs einfacher erkennen

07.03.2017

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden vier Jahren ein neues Endoskop zu entwickeln, womit Ärzte Speiseröhrenkrebs einfacher und schneller diagnostizieren können als bisher. Sie erhoffen sich dadurch weniger Biopsien, bessere Therapieergebnisse sowie Kostenersparnisse im Gesundheitssystem.
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Bild: Grafik, die die Bestrahlung eines Lebertumors mit Ultraschall zeigt; Copyright: Fraunhofer MEVIS

Ultraschall-Skalpell zerstört Lebertumoren

06.03.2017

Gebündelter Ultraschall kann Tumorzellen effektiv zerstören. Bislang lässt sich diese Methode jedoch nur bei Organen wie Prostata und Gebärmutter anwenden. Fraunhofer-Forscher stellen ein im EU-Projekt TRANS-FUSIMO entwickeltes Verfahren vor, mit dem per fokussiertem Ultraschall auch ein Organ behandelt werden kann, das sich mit der Atmung bewegt – die Leber.
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