Bild: Mikroskopisches, gefärbtes Bild einer Nervenzelle; Copyright: AG van Echten-Deckert/Uni Bonn

Gestörter Fettabbau im Gehirn lässt Mäuse verdummen

22.05.2017

Eine Studie unter Leitung der Universität Bonn wirft einen neuen Blick auf die Entstehung von Demenzerkrankungen. Die Wissenschaftler unterbanden im Gehirn von Mäusen den Abbau eines bestimmten Fettmoleküls. Die Tiere lernten daraufhin deutlich schlechter und konnten sich nicht mehr so gut erinnern. Zudem stieg in ihrem Gehirn die Menge Alzheimer-spezifischer Proteine stark an.
Mehr lesen
Bild: Cannabis in unterschiedlichen Formen; Copyright: panthermedia.net/Rezeda Kostyleva

Cannabis kehrt Alterungsprozesse im Gehirn um

11.05.2017

Mit zunehmendem Alter nimmt die Gedächtnisleistung ab. Cannabis kann diese Alterungsprozesse im Gehirn umkehren. Das zeigen Wissenschaftler der Universität Bonn mit ihren Kollegen der Hebrew University (Israel) an Mäusen. Alte Tiere konnten durch eine längere niedrig dosierte Behandlung mit einem Cannabis-Wirkstoff in den Zustand von zwei Monate jungen Mäusen zurückversetzt werden.
Mehr lesen
Bild: 3D-Bild einer Aminosäure; Copyright: Forschungszentrum Jülich

Winziger Unterschied macht Alzheimer-Protein noch schädlicher

10.05.2017

Im Gehirn entstehende Verklumpungen des körpereigenen Proteins Amyloid-beta (Aβ) gelten als Ursache der Alzheimerschen Demenz. Weniger bekannt ist bisher eine besonders aggressive Variante des Proteins: "Pyroglutamat- Aβ", das in extrem hohem Tempo verklumpt, resistenter gegen Abbauprozesse ist und auf Gehirnzellen noch giftiger wirkt.
Mehr lesen
Bild: Computergenerierte Grafik eines Gehirns neben einer DNA-Spirale; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia Ltd

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

04.05.2017

Wissenschaftler der Universität Basel haben in zwei unabhängigen Studien nachgewiesen, dass sowohl die Struktur des Gehirns als auch mehrere Gedächtnisfunktionen mit Genen des Immunsystems in Zusammenhang stehen. Die Fachzeitschriften Nature Communications und Nature Human Behaviour haben die Forschungsresultate veröffentlicht.
Mehr lesen
Bild: Viele Menschen, das N2B-Konsortium, stehen auf einer Treppe; Copyright: Fraunhofer IGB

Nose2Brain – Effizientere Therapie von Multipler Sklerose

27.04.2017

In einem von der EU geförderten Forschungsprojekt entwickelt ein internationales Konsortium in den kommenden Jahren eine neue Technologie für eine bes-sere Behandlung von Multipler Sklerose. Der innovative "Nose2Brain"-Ansatz sieht vor, einen speziellen Wirkstoff direkt über die Nase in das zentrale Nervensystem zu transportieren.
Mehr lesen
Bild: 3D-generierte Graphik eines Hirntumors; Copyright: panthermedia.net/Eraxion

Neue Diagnosemethoden der Neuropathologie

18.04.2017

Rund 8.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an Hirntumoren. Diese Tumoren machen damit etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus. Unter den hirneigenen Tumoren sind die von den Stützzellen des Gehirns ausgehenden Gliome mit sechs Erkrankungen pro 100.000 Einwohner und Jahr am häufigsten. Bei ungefähr der Hälfte dieser Patienten wird dabei ein Glioblastom festgestellt.
Mehr lesen
Bild: Ein rot und grün gefärbtes Bild von Gewebe; Copyright: Patricia Himmels, Carmen Ruiz de Almodóvar

Motoneuronen zeigen den Blutgefäßen, wo es langgeht

07.04.2017

Einen entscheidenden Regulator für die Bildung von Blutgefäßen im sich ausbildenden Rückenmark während der Embryonalphase haben Heidelberger Neurowissenschaftler identifiziert. Sie konnten zeigen, dass spezielle Nervenzellen – sogenannte Motoneuronen – diesen Vorgang kontrollieren.
Mehr lesen
Bild: Oranges Bild, Zink in Periodensystem ; Copyright:  panthermedia.net / nmcandre

Besser lernen dank Zink?

24.03.2017

Zink ist ein wichtiges Spurenelement, das an vielen zellulären Vorgängen beteiligt ist. Dieser sind schwedische Forscher jetzt einen Schritt näher gekommen.
Mehr lesen
Bild: Verschiedene Abbildungen von Gelenken, die rot als schmerzhaft dargestellt sind; Copyright: panthermedia.net /Vitaliy Vodolazskyy

Parkinson auf der Spur

22.03.2017

Um Krankheiten wie Parkinson bekämpfen zu können, müssen ihre molekularen Ursachen verstanden sein. Chemikern der Universität Konstanz um Prof. Malte Drescher gelang es jüngst, die Konsequenzen zu analysieren, die von einer punktuellen Mutation des Proteins Alpha-Synuclein ausgehen – einem Protein, das eng mit der Parkinson-Krankheit verknüpft ist.
Mehr lesen
Bild: Ein Forscher und eine Forscherin im Labor; Copyright: FZ/E. Deiters-Keul

Wissenschaftler programmieren Haut- zu Hirnzellen

15.03.2017

Wissenschaftlern der Universität Münster und des Max-Planck-Instituts (MPI) für molekulare Biomedizin in Münster ist es gelungen, bestimmte Hirnzellen (Oligodendrozyten) aus Hautzellen herzustellen - und zwar erstmals auf besonders effiziente Weise. So ist es möglich, große Mengen der Zellen zu gewinnen, was für die Forschung von Bedeutung ist.
Mehr lesen
Bild: Computergenerierter Kopf, dessen obere Schädelhälfte fehlt. Zu sehen sind stattdessen viele Zahnräder, die in und um seinen Kopf herum schweben; Copyright: panthermedia.net/agsandrew

Auf dem Weg zu einem Schaltplan des Gehirns

08.03.2017

Eine genaue Kenntnis der Verknüpfungen im Gehirn gilt als Voraussetzung für ein besseres Verständnis dieses Organs. Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben jetzt einen neuen Algorithmus, das heißt ein neues Rechenverfahren, entwickelt, das mit weitaus größerer Genauigkeit als bisherige in der Lage ist, aus mikroskopischen Bildern des Gehirns auf dessen Verknüpfungsstruktur zu schließen.
Mehr lesen
Bild: Darstellung in Grau einer Nervernzellenvernetzung; Copyright: Julia Kuhl

Mit Künstlicher Intelligenz das Gehirn verstehen

28.02.2017

Wie entsteht Bewusstsein? Die Antwort steckt vermutlich in den Verbindungen zwischen Nervenzellen. Doch kaum etwas ist über den Schaltplan des Gehirns bekannt. Ein Problem: Kein Computer konnte bislang die Zellkontakte sicher identifizieren. Dies wollen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie nun mit künstlicher Intelligenz ändern.
Mehr lesen
Bild: Muskelbiopsie eines Patienten; Copyright: Klinikum der Universität München

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

24.02.2017

Wissenschaftler am Klinikum der Universität München sowie den Universitäten Newcastle und Liverpool haben in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen eine Genmutation identifiziert, die zu einer angeborenen Muskelerkrankung führt. Die Ergebnisse der Studie sind in der Online-Ausgabe der Zeitschrift "American Journal of Human Genetics" veröffentlicht worden.
Mehr lesen