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Bild: Krebsgewebe; Copyright: panthermedia.net / Norbert Dr. Lange

UZH-Forscher erhält höchsten Schweizer Biochemie-Preis

17.01.2019

Bernd Bodenmiller wird mit dem renommierten Friedrich-Miescher-Preis für seine Arbeiten am Institut für Molekulare Biologie der Universität Zürich ausgezeichnet. Der Preis geht an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits maßgeblich zur biochemischen Forschung in der Schweiz beigetragen haben.
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Bild: Lächelnder junger Mann mit Brille sitzt an einem Mikroskop; Copyright: Elvira Eberhardt/Uni Ulm

Fischembryo: Forscher beobachten Genomaktivierung

10.01.2019

Wissenschaftlern der Universität Ulm ist es erstmals gelungen, mit Hilfe eines speziell entwickelten Fluoreszenzmikroskops "live" in der Zelle zu verfolgen, wie der Transkriptionsprozess während der Embryonalentwicklung erstmals in Gang gebracht und damit das Genom aktiviert wird.
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Bild: Abbildung, wie Hirnregionen einander zuhören; Copyright: Abb.: Alavash et al.

Wie Hirnregionen einander zuhören

04.01.2019

Auditive Kognition: Die Fähigkeit, einer Person zuzuhören und währenddessen ablenkende Geräusche und Stimmen auszublenden, ist abhängig davon, wie gut die Kommunikation von Hirnregionen untereinander auf das aufmerksame Zuhören eingestellt ist.
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Bild: Tabletten auf buntem Gewebe abgebildet; Copyright:  ETH Zürich, Montage

Cholesterinsenker reduzieren braunes Fettgewebe

04.01.2019

Statine, eine der am häufigsten verschriebenen Klasse von Medikamenten, reduzieren das für die Gesundheit vorteilhafte braune Fettgewebe, wie ETH-Wissenschaftler zeigen konnten. Dennoch dürften die Statine nun nicht verteufelt werden, betonen die Forschenden.
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Bild: digitale Erfassung eines Auges; Copyright: panthermedia.net / cosmin momir

Digitaler Blick ins Auge - wenn Algorithmen Diabetes diagnostizieren

02.01.2019

Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist mittlerweile eine Volkskrankheit. Immer mehr Menschen leiden an dieser chronischen Stoffwechselerkrankung. Neben älteren Diagnoseverfahren hat sich das digitale Netzhaut-Screening bewährt - eine vielversprechende Methode, die in Zukunft auch bei der Diagnose weiterer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen wird.
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Bild: Diabetikerin mit Sensor; Copyright: panthermedia.net / Click and Photo

Blutzuckerkontrolle von morgen – moderne Diabetes-Therapien

02.01.2019

Mehr als sechs Millionen Deutsche haben Diabetes, Tendenz steigend – auch weltweit. Herzprobleme, Nierenversagen oder Erblinden – das alles können Folgen der Stoffwechselerkrankung sein. Es ist wichtig, sie früh zu erkennen und richtig zu behandeln. Medizintechnischer Fortschritt wird großgeschrieben: Mittlerweile gibt es für Zuckerkranke die Möglichkeit sich digital verarzten zu lassen.
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Bild: Portrait von Prof. Christian Eggeling; Copyright: Anne Günther/FSU

Erhellende Einblicke in die "Dunkelkammer Zelle"

20.12.2018

Das Institut für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) erhält ein hochmodernes MINFLUX-Mikroskop. Prof. Christian Eggeling und sein Team hatten Erfolg mit ihrem Antrag "Minflux-Jena – Advancing Single-Molecule Detection in Cell-Biological Research" bei der aktuellen Großgeräteinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
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Bild: Frau legt ihre Arme um den Netzhautscanner und guckt lächelnd zur Seite in die Kamera; Copyright: Mimo AG

Aufnehmen, verarbeiten, kommunizieren – Retinamessungen mit Mimo

19.12.2018

Kontinuierliches Monitoring ist bei jeder Erkrankung elementar. So kann beispielsweise bei Augenleiden durch regelmäßige Retinamessungen eine Verschlechterung des Zustandes früh erkannt und interveniert werden. Voraussetzungen dafür sind eine flächendeckende Versorgung, die unkomplizierte Durchführung von Messungen und zeitnahe Resultate. All dies ist jedoch selten gegeben.
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Bild: Gewebeaufnahme; Copyright: panthermedia.net / Norbert Dr. Lange

DFG fördert Lichtblattmikroskop

14.12.2018

Langes Sitzen erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Wer dazu noch dauerhaft in der gleichen Position verharrt oder in einer ungünstigen Körperhaltung Platz nimmt, riskiert Verspannungen und eine Degeneration der Bandscheiben.
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Bild: Medinprodukte werden kontrolliert; Copyright:Fraunhofer LBF, Raapke

Alles unter Kontrolle: Mehr Zuverlässigkeit bei Medizingeräten

13.12.2018

Wenn es um das Wohl von Patienten geht, sind Mediziner auf die Unterstützung durch modernste Technik angewiesen. Die Zuverlässigkeit der eingesetzten Geräte und deren leistungsfähiges Zusammenspiel sind entscheidend. Im Hinblick auf zukünftige Produkte entwickelt das Fraunhofer-Institut LBF in Zusammenarbeit mit der Firma Dräger ein Konzept, das die Zuverlässigkeit weiter absichert.
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Bild: links: DNA, rechts:Mikroskop; Copyright: panthermedia.net / brijit vijayan

Untersuchung von Proteinen in einer Graphen-Flüssigkeitszelle

12.12.2018

Wissenschaftler am INM entwickelten eine stark verbesserte Mikroskopiemethode zur Untersuchung von Proteinen im hydratisierten Zustand: Die Verwendung einer Graphen-Flüssigkeitszelle für die Transmissionselektronenmikroskopie von Proteinen führte zu einer um eine Größenordnung höheren Strahlenverträglichkeit einer Proteinprobe im Vergleich zu Proben in amorphem Eis.
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Bild: Viktoria Däschlein-Gessner und Lukas Gooßen; Copyright: RUB, Kramer

Neuer Katalysator erzielt bisher unerreichte Aktivitäten

07.12.2018

Forscher haben einen neuen effizienten Katalysator für die Synthese sogenannter aromatischer Amine entwickelt, die zentrale Bausteine in vielen Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln sind. Das System benötigt weniger Energie als herkömmliche Katalysatoren und ist selektiver, sodass auch weniger Abfallstoffe bei der Reaktion anfallen.
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Bild: Tablet Oberfläche für Sehbehinderte; Copyright: panthermedia.net / Leung Cho Pan

Tablets für sehbehinderte Menschen

05.12.2018

Ingenieur Prof. Bastian E. Rapp vom Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg erhält für seine Forschung zu taktilen Displays, deren Abbildung sehbehinderte Menschen ertasten können, einen mit 2 Millionen Euro dotierten Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Rapp und seine Arbeitsgruppe entwickeln neue Konzepte, wie solche Displays aufgebaut werden können.
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Bild: Frau mit Elektroden am Kopf; Copyright: panthermedia.net / yacobchuk1

Elektrische Effektivität - Heilverfahren neben der Schulmedizin

03.12.2018

Die Schulmedizin wird an Hochschulen gelehrt und ist allgemein anerkannt. Aber auch weitere Behandlungsmethoden haben sich bewährt, wie elektrischen Heilverfahren, die zur Genesung und besseren Lebensqualität beitragen. In welchen Fällen sie angewendet werden, welchen Nutzen sie haben und wie der aktuelle Stand dieser Methoden auf dem Medizinmarkt ist, erfahren Sie in unserem Thema des Monats.
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Bild: graphische Visualisierung des neuen Kontrastmittels; Copyright: Barth van Rossum, FMP

Empfindlichere MRT-Diagnostik dank neuartiger "elastischer" Kontrastmittel

03.12.2018

Forscher vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben einen neuen Weg gefunden, in der Magnetresonanz-Tomografie (MRT) qualitativ hochwertige Bilder zu gewinnen. Dabei wird viel weniger Kontrastmittel benötigt als heutzutage üblich. Möglich macht dies der Einsatz einer "elastischen" Proteinstruktur, die gelöstes Xenon selbstregulierend aufnehmen kann.
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 Bild: Patientin beim MRT mit Arzt; Copyright: panthermedia.net / SimpleFoto

Durchbruch in der bildgebenden Magnetresonanztomographie des Herzens

07.11.2018

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Bis heute sind trotz Fortschritte in Diagnostik und Therapie einige Bereiche nicht abgedeckt. Um die Diagnostik zu personalisieren, müssen Herz, Organe und Tumore auf molekularer Ebene charakterisiert werden. Das Projekt MetaboliQs kombiniert Quantensensorik und Bildgebung, um die personalisierte Diagnostik voranzutreiben.
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Bild: Funktionsmuster der Brillenelektronik; Copyright: Fraunhofer IBMT, Bernd Müller

Interaktive Shutterbrille ersetzt Klebepflaster

06.11.2018

Bislang behandeln Augenärzte die sogenannte Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern durch Abkleben des gesunden Auges. Das beeinträchtigte Pendant wird dadurch trainiert. Die verordnete Tragezeit des Pflasters wird jedoch oftmals nicht eingehalten. Künftig soll eine elektronische Sehhilfe mit sensorischem Feedback das gesunde Auge situationsbedingt automatisch verdunkeln.
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 Bild: Datenbrille gegen Spinnenphobie; Copyright: Fraunhofer IBMT, Bernd Müller

Spinnenphobie per Augmented Reality therapieren

06.11.2018

Arachnophobie nennen Fachleute die Angst vor Spinnen. Bislang wird diese Phobie mit Hilfe der Konfrontationstherapie behandelt. Das Problem: 60 bis 80 Prozent der Spinnenphobiker werden aufgrund des fehlenden Angebots gar nicht erst therapiert. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher entwickeln gemeinsam mit Partnern ein digitales Therapiesystem, das die Behandlung im häuslichen Umfeld ermöglichen.
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Bild: Besucher im Eingangsbereich der MEDICA-Messehallen; Copyright: Messe Düsseldorf

Erleben, erfahren, erlernen: Neues auf der MEDICA 2018

02.11.2018

Es ist wieder soweit: Die weltgrößte Medizinmesse öffnet vom 12. bis zum 15. November wieder ihre Tore. Mehr als 5.000 internationale Aussteller zeigen ihre neuen innovativen Produkte und Anwendungen. In vielen Foren, Konferenzen und Sonderschauen warten spannende Fachvorträge und Diskussionsrunden, die ihnen Einblicke in die Elektromedizin, Labormedizin, Medizintechnik oder Diagnostik geben.
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Bild: graphisch dargestellte Schritte der Lungensegmentierung; Copyright: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus/A. Braune

Lungensegmentierung: weniger Aufwand dank neuer Algorithmen

01.10.2018

Der Blick in die Lunge ist aufwendig. Um das Atmungsorgan von anderen Organen, Geweben und Strukturen zu segmentieren, müssen zwischen 200 und 500 computertomographische Bilder aufgenommen und anschließend manuell gekennzeichnet werden – ein Prozess, der bis zu sechs Stunden dauert. Ein optimiertes Computerprogramm schafft dies nun innerhalb weniger Sekunden.
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Bild: Lunge; Copyright: panthermedia.net/CLIPAREA

Bildgebung der Lunge – für eine gesunde Atmung

01.10.2018

Viele Menschen haben eine kranke oder nicht voll funktionsfähige Lunge. Zum einen wegen des Alters, denn mit der Zeit verringert sich das Volumen des Atmungsorgans, zum anderen spielt auch der Lebensstil eine Rolle. Eine zuverlässige Diagnose und anschließende Behandlung sind essenziell, um es zu schützen. Die moderne Bildgebung hilft Ärzten zu verstehen, was sich in der Lunge abspielt.
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Bild: Ärzte diagnostizieren die Lunge; Copyright: panthermedia.net/Sergey Nivens

Mit moderner Bildgebung die Lunge im Blick

01.10.2018

Dank verschiedener Bildgebungsverfahren ist es möglich, das Innere des Körpers für Diagnostik, Forschung und Behandlung zugänglich zu machen. Auch die Lunge wird so untersucht. In unserem Thema des Monats haben wir uns angeschaut, wie Ärzte einen genaueren Blick auf die Lunge bekommen, wie sich die Verfahren unterscheiden und welche es in naher Zukunft noch geben wird.
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Bild: Blick über die Schulter zweier Ärzte auf Bildschirm, auf dem ein Modell eines Herzen zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Regenerative Herzklappen: Von der Simulation zur Prothese

23.07.2018

Jedes Jahr werden weltweit über 250.000 Herzklappen implantiert. Kinder und Jugendliche müssen sich dieser Operation wiederholt unterziehen, denn ihre Körper wachsen noch, die Prothesen aber nicht. Regenerative Prothesen lösen dieses Problem. Wie sich jene lebenden Implantate im Körper entwickeln, konnten wir bisher erst hinterher beobachten. Computermodelle machen diese Prozesse nun vorhersagbar.
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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22.06.2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Bild: Dr. Betsch neben einem Computer-Bildschirm, der Scans der Wirbelsäule zeigt; Copyright: privat

Mit Licht und Bluetooth – dynamische Messverfahren für die Orthopädie

02.05.2018

In der Orthopädie ist das Röntgen für Diagnostik und Therapiekontrollen immer noch gang und gäbe. Patienten, die regelmäßig geröntgt werden müssen, werden durch die wiederholte Strahlung jedoch auch belastet. An der Uniklinik Aachen werden daher Methoden genutzt und weiterentwickelt, die nicht nur strahlenfrei sind, sondern auch Bewegungen erfassen können.
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Bild: Frau steht auf einem 3D-Scanner, der ihre Füße misst; Copyright: panthermedia.net/roman023

Biomechanische Messsysteme: vielseitige Helfer für viele Disziplinen

02.05.2018

Wenn etwas in der menschlichen Bewegung nicht mehr rund läuft, zum Beispiel bei Fehlstellungen oder nach einer Verletzung, kommen sie zum Einsatz: biomechanische Messsysteme. Mit verschiedenen Arten von Sensoren und optischen Technologien begeben sich Ärzte, Therapeuten und Sportwissenschaftler auf die Suche nach Ursachen und Korrekturmöglichkeiten.
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Bild: junge Frau mit VR-Brille im VR-Lab, davor ein junger Mann am Bildschirm, auf dem ein virtuelles Herz zu sehen ist; Copyright: Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin Baden-Württemberg

VR-Lab für Medizinstudenten: Bindeglied zwischen Theorie und Praxis

22.03.2018

Virtual Reality und Medizin werden immer häufiger im selben Kontext genannt. Es werden nicht nur Anwendungen entwickelt, die die Therapie von Schmerz- und Angstpatienten unterstützen, auch medizinisches Personal profitiert von der Technik. Vor zwei Monaten hat an der Ulmer Universitätsklinik das VR-Lab eröffnet, in dem Medizinstudenten an 3D-Organen lernen können.
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Bild: Arzt mit einem Laptop, um ihn herum verschiedene medizinische Bilder, hinter ihm ein EKG; Copyright: panthermedia.net/realinemedia

Chirurgische Navigationssysteme: Mit dem Skalpell auf der sicheren Seite

04.01.2018

Bildgebung, Navigation, Vernetzung – Begriffe, mit denen sich der moderne Operationssaal beschreiben lässt. Für die zielsichere chirurgische Arbeit spielen all diese Komponenten eine zentrale Rolle. Vereint werden sie in chirurgischen Navigationssystemen, mit deren Hilfe komplexe Operationen erheblich sicherer werden.
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Bild: Frau, die eine Puppe in einem leuchtenden Pyjama im Arm hält; Copyright: Empa

Leucht-Pyjama ermöglicht Gelbsucht-Therapie in Mamas Armen

20.12.2017

Sechzig Prozent aller Neugeborenen zeigen in den ersten Lebenstagen eine Gelbsucht, die in den meisten Fällen jedoch harmlos ist. Stärker ausgeprägt ist sie bei Frühgeborenen, die zur Behandlung in speziellen Kästen mit Blaulicht bestrahlt werden – nackt und allein. Materialforscher des Empa möchten diese Methode nun mehr an die Bedürfnisse der Babys anpassen und dadurch maßgeblich verbessern.
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Bild: Eine Hand berührt eine Smartphone-Kamera, durch die mit einer App die Herzrate gemessen wird; Copyright: Preventicus GmbH

"Preventicus Heartbeats": App als klinisch validiertes Medizinprodukt

01.12.2017

Der Schlaganfall ist weltweit die zweihäufigste Todesursache. Dabei sind viele Schlaganfälle vermeidbar, denn häufig gehen sie auf nichtentdeckte Herzrhythmusstörungen zurück. Patienten können hier von der Nutzung der klinisch validierten App "Preventicus Heartbeats" profitieren, die den Herzrhythmus über die Kamera des Smartphones misst und dokumentiert.
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Bild: Dreidimensionales Bild einer eingefärbten Gefäßstruktur; Copyright: René Hägerling

Pathologie: mit der 3D-Mikroskopie dem Lymphödem auf der Spur

23.10.2017

Laut WHO sind weltweit 300 Millionen Menschen vom Lymphödem betroffen. Bei diesem Krankheitsbild wird Flüssigkeit aus dem Raum zwischen den Zellen nicht mehr zurück in den Blutkreislauf transportiert und sammelt sich unter der Haut. Die Auslöser dafür sind zum Beispiel Operationen, Verletzungen oder genetische Defekte. Eine neue Mikroskopiemethode könnte nun auch die Ursachen zeigen.
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Bild: Illustration des Leipziger Löffels, der an die Hinterseite des Auges geschoben wird; Copyright: Universität Leipzig/M. Francke

Mit dem "Leipziger Löffel" gegen pathologische Kurzsichtigkeit

22.09.2017

Unter Myopie, auch bekannt als Kurzsichtigkeit, leiden viele Menschen auf der ganzen Welt. Ursache ist eine starke Augenausdehnung. Schreitet diese immer weiter voran, kommt es schließlich zum völligen Verlust der Sehfähigkeit. Ein innovatives Medizinprodukt soll diesen Prozess künftig aufhalten.
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Bild: Farbige Ultraschall-Aufnahme des menschlichen Herzens aus dem Doppler-Ultraschall; Copyright: panthermedia.net/Belish

Bildgebung: Ultraschall, MRT, CT, Katheter und Co. für ein gesundes Herz

01.09.2017

Herzkrankheiten betreffen heute zahllose Menschen, unter anderem weil unsere moderne, ungesunde Lebensweise unserem Herzen stark zu schaffen macht. Für Herzpatienten ist eine zuverlässige Diagnose und Behandlung essentiell, denn alle anderen Organe hängen von unserem zentralen Pumporgan ab. Ein Schlüssel zum Verständnis des Herzens ist dabei die moderne Bildgebung.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22.08.2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Bild: Ein Mann arbeitet an einer Laborbank, auf seinem Monitor läuft ein Programm zur Gestenerkennung; Copyright: Fraunhofer IPA/Heike Quosdorf

Laborautomation: vom Notizbuch zur Gestenerkennung

08.08.2017

Wissenschaftliche Forschung lebt seit Jahrhunderten davon, dass Versuche mit höchster Genauigkeit aufgezeichnet werden. Aber trotz aller Fortschritte im Labor selber finden Aufzeichnungen häufig noch immer manuell statt, zum Beispiel in Notizbüchern, Protokollen oder in der EDV. Eine optische Gestenerkennung könnte Wissenschaftlern diese Arbeit in Zukunft abnehmen.
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Bild: Ein Augenchirurg und ein Assistent behandeln einen Patienten mit einem Chirurgielaser; Copyright: Uniklinikum Dresden/Felix Koopmann

Augenchirurgie: Präzision und Prävention mit dem Femtosekundenlaser

03.07.2017

In der Augenchirurgie kommt es vor allem auf genaues Arbeiten an, denn das Operationsgebiet ist sehr klein und empfindlich. Augenchirurgen setzen deshalb schon seit Jahren Laser ein. Besonders gut eignen sich die Femtosekundenlaser, denn sie schneiden das Gewebe präzise und mit wenig Energie, was ungewollten Folgen der Operation vorbeugt.
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Bild: Ein dermatologischer Laser wird bei einem Muttermal angewendet; Copyright: panthermedia.net/Michael Krause

Laserchirurgie: Usability, Flexibilität, Behandlungsqualität

03.07.2017

Das Skalpell gilt als das klassische Chirurgiewerkzeug und ist als solches seit langer Zeit unverändert geblieben. Technologie eröffnet uns heute aber neue Möglichkeiten zum Schneiden von Gewebe: Neben Hochfrequenz-Skalpellen, die mit Strom arbeiten, nutzen Chirurgen auch Laser in verschiedenen Ausprägungen. Sie versprechen eine gute Bedienbarkeit und eine bessere Behandlung.
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Bild: Sofwareoberfläche; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Zelle unter Beobachtung: "Mit der Software können wir die Entwicklung im Video studieren"

08.08.2016

Was passiert während sich Stammzellen differenzieren? Welche molekularen Eigenschaften haben sie? Fragen, die nun mithilfe einer neuen Open-Source-Software einfacher beantwortet werden sollen. Wir sprachen mit Prof. Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München, der an der Entwicklung der Software beteiligt war.
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Photo: Alte Frau mit Smartphone

Health-Apps: "Mobile Smartphone-Applikationen haben Stärken und Schwächen"

22.03.2016

Medizinische Apps wie Diabetes- oder Bluthochdrucktagebücher werden bei Smartphonenutzern immer beliebter. Doch das Angebot ist groß und nicht immer übersichtlich. Hinzu kommt die Frage wie die mit den Apps gewonnen Daten sinnvoll mit in die Therapie einfließen können.
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Grafik: Der Pankreas und umgebende Organe

Pankreaskrebs: per Signatur zur Diagnose

08.03.2016

Das Pankreaskarzinom ist eine der tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt, denn es kann nur schwer diagnostiziert werden und macht sich erst spät durch Beschwerden bemerkbar. Ein Labortest, der an der Universitätsmedizin Greifswald entwickelt wird, könnte in Zukunft die frühzeitige Diagnostik des Karzinoms und damit eine schnellere und bessere Behandlung ermöglichen.
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Schnelltest zur Vermeidung von Thrombosen gesucht

01.07.2015

Thrombosen sind ein Risiko nicht bloß für Vielflieger, sondern auch für Träger von Implantaten im Herz-Kreislauf-System sowie frisch operierte Patienten. Blutverdünner verhindern die Entstehung der gefährlichen Gerinnsel, müssen aber sorgsam eingestellt werden und wirken nicht bei allen Menschen gleich. Eine genaue Analyse der Thrombozyten könnte in Zukunft Komplikationen verhindern.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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RESCUER: "Bei Großveranstaltungen soll die Menschenmenge aktiv an der Gewährleistung ihrer eigenen Sicherheit teilnehmen"

01.04.2014

Tausende Menschen drängen sich durch einen engen Tunnel: Bei dem Unglück auf der Loveparade 2010 in Duisburg starben auf diese Weise 21 Personen und weitere Hunderte wurden verletzt. Heute weiß man, dass solche Katastrophen sich verhindern ließen, wenn die Kommunikation zwischen den Veranstaltungsteilnehmern und den Einsatzkräften besser wäre.
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Chirurgie: "Unsere Kamera spürt kleinste Tumorreste auf"

03.02.2014

Tumorgewebe vom gesunden Gewebe zu unterscheiden, ist für Chirurgen nicht immer leicht. Verstreute Krebsnester und Frühkarzinome sind für sie mit bloßem Auge oft kaum zu erkennen. Eine spezielle Kamera macht jetzt sogar die kleinsten Tumorreste während einer Operation sichtbar.
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