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Bild: Ein Mann und eine Frau halten ein Modell eines Herzens und ein Bild eines Herzschrittmachers in der Hand; Copyright: Pöllmann/OTH Amberg-Weiden

Testverfahren: MRT bei aktiven Implantaten

08.01.2019

2022 steigen die Standards für MR-sichere aktive Implantate. Hersteller, unter anderem von Herzschrittmachern oder Insulinpumpen, müssen höhere Anforderungen einhalten, um die Gesundheit des Implantat-Trägers bei einer Magnetresonanztomografie (MRT) sicherzustellen. Eine neue, noch theoretische Testmethode wird gewährleisten, dass die Geräte für eine Untersuchung geeignet sind.
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Bild: Eine weiße Gefäßprothese liegt neben chirurgischem Besteck auf einem OP-Tuch; Copyright: Klinikum der Universität München

Gefäßchirurgie: außergewöhnliche Notoperation

07.01.2019

Am Klinikum der Universität München ist in der Abteilung für Gefäßchirurgie am Campus Großhadern eine einzigartige Operation durchgeführt worden: Prof. Nikolaos Tsilimparis, seit September 2018 Direktor der neu gegründeten Abteilung, hat einem Patienten mit Aortenruptur eine individuell angefertigte Stentprothese eingesetzt. Diese Operation wurde erstmals überhaupt in München durchgeführt.
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Bild: Untersuchung in einem CT; Copyright: panthermedia.net/SimpleFoto

MRT: keine Gesundheitsgefährdung durch implantierte Verhütungsmittel

02.01.2019

Studie zur Risikobewertung kupferhaltiger Verhütungsmittel während bildgebender Untersuchungen mittels MRT und CT gibt Entwarnung.
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Bild: Hüftgelenk; Copyright: Fraunhofer IWU

Künstliche Hüftgelenke - Feinjustierung im OP

04.12.2018

Nach dem Einsatz eines neuen Hüftgelenks kann es passieren, dass das Bein nicht mehr die ursprüngliche Länge hat. Mögliche Folge sind Probleme mit der Wirbelsäule. Mit einem neuen Verfahren lässt sich die Beinlänge künftig während der Operation genau justieren.
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Bild: Mann mit einem Cochlea-Implantat sitzt auf einem Sofa und schaut sich ein Tablet an; Copyright: Hibbeler/HörTech gGmbH

High Tech für ein leichteres Leben

27.11.2018

Menschen mit Behinderung haben in der Freizeit und am Arbeitsplatz häufig mit Benachteiligungen zu tun, die ihnen gleichberechtigte Teilhabe im gesellschaftlichen und beruflichen Alltag erschweren. Wissenschaftler an Forschungsinstituten der Zuse-Gemeinschaft arbeiten in mehreren Projekten daran, Innovationen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, die Erleichterungen und Lebensqualität bringen.
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Bild: Hüft- und Knieprothese; Copyright: panthermedia.net / monstArrr

Hüftprothese: Minimalinvasiv oder klassisch implantieren?

22.11.2018

Für die Implantation ihres künstlichen Hüftgelenks wünschen sich viele Patienten eine minimalinvasive Operation (MIS): Das ist ein Eingriff, der nur kleinstmögliche Schnitte in Haut und Weichteilen vorsieht.
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Bild: Frau mit beiden Händen an der Brust. Schaut schmerzhaft; Copyright: panthermedia.net / belchonock

Defibrillation beim plötzlichen Herztod

31.10.2018

Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit angeborenen oder erworbenen Herzerkrankungen. Der implantierbare Defibrillator (ICD) kann die zugrundeliegenden Herzrhythmusstörungen wirkungsvoll beenden.
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Bild: Blick über die Schulter zweier Ärzte auf Bildschirm, auf dem ein Modell eines Herzen zu sehen ist; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Regenerative Herzklappen: Von der Simulation zur Prothese

23.07.2018

Jedes Jahr werden weltweit über 250.000 Herzklappen implantiert. Kinder und Jugendliche müssen sich dieser Operation wiederholt unterziehen, denn ihre Körper wachsen noch, die Prothesen aber nicht. Regenerative Prothesen lösen dieses Problem. Wie sich jene lebenden Implantate im Körper entwickeln, konnten wir bisher erst hinterher beobachten. Computermodelle machen diese Prozesse nun vorhersagbar.
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Bild: Kleiner brauner Leberfleck auf einem Handrücken; Copyright: panthermedia.net/Mario Hahn

Früherkennung: Tattoo weist auf Krebs – und mehr – hin

09.07.2018

Wer nicht krank ist und Symptome zeigt, geht in der Regel auch nicht zum Arzt. Die meisten Menschen wissen zwar, dass Vorsorgeuntersuchungen, wie zum Beispiel gegen Krebs, wichtig sind, meiden sie aber trotzdem. Ihre Hemmschwelle ist sehr hoch, da eine ernsthafte Erkrankung entdeckt werden könnte. Ein neues Implantat könnte künftig den schweren Gang zur Vorsorge erleichtern oder sogar abschaffen.
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Bild: Zwei Hände halten ein röhrenförmiges Gestellt, auf das ein feucht glänzender, weißer Schlauch gespannt ist; Copyright: Leibniz Universität Hannover/Institut für technische Chemie

Tissue Engineering: Mit dem richtigen Dreh zum Bypass

23.04.2018

Bypässe sind problematisch: Entweder bestehen sie aus synthetischen Materialien, die Blutgerinnsel und Infektionen verursachen können. Oder sie stammen aus Venen des Patienten, aus denen aber oft nicht genügend Material gewonnen werden kann. Ein neu entwickelter Bioreaktor könnte dieses Problem in Zukunft lösen: Er soll die Züchtung von Gefäßprothesen aus körpereigenem Material ermöglichen.
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Bild: Schwarz-weißes Bild, in dem einige Körperstrukturen farbig hervorgehoben sind; Copyright: ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, Universität Bern

Cochlea-Implantate: mit dem Roboter sicher zum Ziel

22.05.2017

Cochlea-Implantate geben bereits seit vielen Jahren Menschen mit bestimmten Formen des Hörverlusts das Gehör wieder. Für Chirurgen bedeutet die Implantation feinste Millimeterarbeit unter dem Mikroskop, denn je besser die Elektrode des Implantats platziert wurde, desto besser sind die Ergebnisse für den Patienten. Der Einsatz eines OP-Roboters kann die Genauigkeit des Eingriffs erhöhen.
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Bild: Computergrafik zweier Hüftgelenksköpfe nebeneinander. Daran wird die Implantation einer Manschette gezeigt; Copyright: revomotion GmbH Köln

Hüftgelenk: Manschette statt Endoprothese

10.04.2017

Menschen mit Hüftgelenksarthrose leiden oft unter starken Schmerzen, bei denen oft nur die Implantation einer Endoprothese Abhilfe schafft. Dies ist mit einem größeren Eingriff und langer Rehabilitation verbunden, da für das Implantat ein Stück des Oberschenkelknochens entfernt wird. Das Forschungsprojekt "MioHIP" strebt eine elastische Alternative an.
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Bild: Blick über die Schulter eines Augenchirurgen, der am Mikroskop operiert; Copyright: panthermedia.net/mearicon

Augenheilkunde heute und morgen: Chirurgie und mehr

01.02.2017

Verfahren der Augenheilkunde und Augenchirurgie waren schon in der Antike bekannt. Heute wollen wir uns wohl kaum mehr vorstellen, wie und unter welchen Umständen damals und in späteren Epochen an unserem vermutlich wichtigsten Sinnesorgan operiert wurde. Gegenwart und Zukunft dieser medizinischen Fachdisziplin sehen dafür umso vielversprechender aus.
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Bild: Mind Map Regulation ; Copyright: panthermedia.net/aiemsinsuk

Neue Besen kehren gut? Die überarbeitete Medizinprodukteverordnung der EU

10.10.2016

Das Jahr 2016 bringt eine neue Medicine Device Regulation (MDR) mit sich. Seit 2012 wurde beraten und verhandelt, nun liegt das Ergebnis vor und muss von allen EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Wir sprachen mit Prof. Ernst Klar von der DGCH und Delegierter für die AMWF wie Zufrieden die Fachgesellschaften mit der neuen Verordnung sind.
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Foto: Zwei Liegeradfahrer bei einem Wettrennen; Copyright: ETH Zürich/Alessandro Della Bella

Cybathlon: ein neue Art Wettkampf für Menschen mit Behinderungen

01.07.2016

Technische Hilfsmittel, die Menschen Superkräfte verleihen, sind in Comics und Filmen ganz normal. In der Realität ist der Zweck dieser Assistenztechnologien viel irdischer: Sie sollen Menschen mit Behinderung im Alltag helfen. Auch die MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE, die im November auf der MEDICA stattfindet, befasst sich mit diesem Thema.
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Grafik: Stent im menschlichen Körper

Sicher oder nicht? "In Ländern wie Japan oder den USA, hat der AK-DES noch keinen Marktzugang"

01.05.2016

Antikörperbeschichtete, medikamentenfreisetzende Stents (AK-DES) haben eine beschichtete Außenseite mit Medikamenten zur Immunsuppression und eine Innenseite, die mit Antikörpern beschichtet ist, um das Anwachsen von Endothelzellen zu beschleunigen. Nur lässt sich leider dieser Nutzen nicht nachweisen, auch weil die Datenlage noch dünn ist.
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Foto: Keramikgelenke

Kniegelenk auf Knopfdruck

22.04.2016

Wie kann man Keramiken drucken, welchen Zweck erfüllen sie und wie profitiert die Medizintechnik davon? Antworten liefert Dr.-Ing. Tassilo Moritz vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS.
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Foto: Prof. Paul Dalton

Melt Electrospinning Writing: Polymerfasern für das Tissue Engineering

01.02.2016

Manchmal muss Weichgewebe in unserem Körper infolge einer Operation oder Verletzung ersetzt werden. Chirurgen können Ersatz aber nicht immer aus einem anderen Teil des Körpers entnehmen. Dann müssen sie auf Implantate zurückgreifen. Die Herstellung weicher Implantate, die konstant so belastbar wie unser eigenes Gewebe sind, ist eine große Herausforderung.
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Foto: Knieimplantat aus Kobalt-Chrom

Maßgeschneiderte Implantate überdecken Knochen optimal

22.01.2016

Er passt zwar, doch irgendwo zwickt es doch noch. Obwohl ein Anzug von der Stange seinen Zweck erfüllt, ist er noch lange nicht die idealste Lösung. Anders ist es mit einem maßgeschneidertem. Ähnlich ist es auch mit Implantaten. Oftmals klagen Patienten darüber, dass sie sich fremd anfühlen. Der 3D-Druckist auf dem besten Weg, dies zu ändern. Hier werden die Implantate an den Träger angepasst.
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Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08.01.2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
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Kardiokapsel: Kleinster Herzschrittmacher der Welt

01.07.2015

Bei einer Herzrhythmusstörung gerät die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen aus dem Takt. Oft reicht eine medikamentöse Behandlung aus. In anderen Fällen muss ein Herzschrittmacher implantiert werden. Wie jeder andere Eingriff ist auch solch eine Operation mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen oder Verschlüsse des Gefäßsystems können im schlimmsten Fall die Folge sein.
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