Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin --

Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen meist nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.

01.06.2015

Foto: Hand greift nach Blutröhrchen

Bei Tumormarkern handelt es sich um im Blut messbare Substanzen, die bei Tumorerkrankungen in erhöhter Konzentration auftreten können. Sie werden von den Krebszellen selbst oder vom Körper als Reaktion auf den Krebs gebildet; © panthermedia.net/ angellodeco

Foto: Histopathologische Aufnahme der Niere

Gewebe-basierte prognostische Tumormarker: Immunhistochemische Färbung des DcR3-Proteins in einem Nierenzellkarzinom (braun: DcR3-Proteinexpression; blau: Tumorzellkerne). Tumoren mit hoher DcR3-Expression verhalten sich aggressiver als DcR3-negative Tumoren; © Prof. Wilfried Roth

Foto: Frau arbeitet in einem Labor vor Abzeugshaube

Es existieren mehr als 30 verschiedene Urinbiomarker, die für die Diagnostik von Blasenkarzinomen verwendet werden. Allerdings stehen nur wenige dieser Marker kommerziell zur Verfügung. Die restlichen Marker befinden sich oft noch in der Testphase; © panthermedia.net/matej kastelic

Foto: Melanie Günther; Copyright: B. Frommann

©B. Frommann