Bild: Zwei Petrischalen mit unterschiedlichen Agar-Böden, auf denen Bakterienkulturen wachsen; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Antibiotikaresistenz: technische Kniffe gegen Keime

01.08.2019

Eine Infektion, die nicht mehr behandelt werden kann, ist für Ärzte ein Albtraum und für Patienten potenziell lebensgefährlich. Leider treten heute aber immer häufiger Erreger auf, die gegen Arzneimittel – vor allem Antibiotika – resistent sind. Damit in Zukunft nicht alle unsere Waffen stumpf werden, sind neben klugem Arzneimitteleinsatz auch technische Lösungen gefragt.
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Bild: Ein Labortechniker füllt mit einer Pipette eine Lösung in eine Petrischale; Copyright: panthermedia.net/Arne Trautmann

Reserveantibiotika: "Wir können innerhalb einer halben Stunde feststellen, ob eine Carbapenemase vorliegt"

01.08.2019

Antibiotikaresistenzen sind die größte Herausforderung für die heutige Medizin. Einige Bakterien sprechen nur noch auf wenige Antibiotika an, sodass in der Klinik lange nach einem wirksamen Medikament gesucht werden muss. Umso wichtiger ist es, dass Ärzte Resistenzen schnell erkennen, um wirkungslose Therapien zu vermeiden.
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Bild: Grün leuchtendes Laborgerät; Copyright: Sven Döring

Photonik: "Wir wollen Pathogene und Antibiotikaresistenzen schnell und einfach bestimmen können"

01.08.2019

Die Wertschöpfungskette von Medizinprodukten hat Lücken zwischen Forschung und Industrie, die die Entwicklung von Innovationen ausbremsen. Das gilt auch für zeitkritische und dringend benötigte Produkte wie Schnelltests für resistente Erreger. Auf dem InfectoGnostics-Forschungscampus in Jena arbeiten Partner aus Forschung und Medizin daran, diese Lücken zu schließen.
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Bild: Ein Mann hält eine Handvoll Tablettenblister mit Antibiotika; Copyright: panthermedia.net/alexkalina

Kampf gegen Antibiotikaresistenzen: Vorsprung durch Technik

01.08.2019

Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit zu und erschweren die Behandlung von Patienten mit schweren bakteriellen Infektionen. Allein in Europa sterben laut Schätzung der WHO jährlich 33.000 Menschen daran. Ein immer größeres Problem werden multiresistente Erreger, die gegen mehrere oder sogar alle der bekannten Antibiotika resistent sind.
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Bild: Multi-Elektrodenlayout an einer Pinzette; Copyright: Fraunhofer EMFT/Bernd Müller

Mikrofluidik-Chip: neues Verfahren für den Kampf gegen Viren

19.07.2019

Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten im Projekt ViroSens gemeinsam mit Industriepartnern an einem neuartigen Analyseverfahren, um die Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffen effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Methode kombiniert elektrochemische Sensorik und Biotechnologie und ermöglicht erstmals eine komplett automatisierte Analyse des Infektionszustands von Testzellen.
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Bild: Portrait eines lächelnden Mannes im Forschungslabor; Copyright: Anne Günther/FSU

Webanwendung: Programm zur Vorhersage neuer Wirkstoffe

17.07.2019

Wirkstoffe, die von bestimmten Bakterien hergestellt werden, sind oftmals noch schwieriger aufzuspüren als die Bakterien selbst. Denn Mikroben stellen manche Naturstoffe nur dann her, wenn sie sie benötigen – etwa um andere Bakterien abzuwehren.
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Bild: Organ-on-a-chip unter dem Mikroskop; Copyright: Bernd Müller/Fraunhofer IGB

Organ-on-a-Chip: neues Netzwerk für neue Technologien

15.07.2019

Die Gründungsphase ist abgeschlossen: Die European Organ-on-Chip Society (EUROoCS) steht nun offen für neue Mitglieder. Auf der diesjährigen Jahreskonferenz in Graz (Österreich) wurde die Community-Website gestartet, auf der nähere Informationen zum Thema verfügbar gemacht werden.
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Bild: Wissenschaftler arbeiten im Labor; Copyright: panthermedia.net/pressmaster

Laboreinrichtung: Wirkstoffe aus dem Baukasten

10.07.2019

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine Schlüsselrolle. Biotechnologen der Goethe-Universität ist es jetzt gelungen, diese Enzyme so zu verändern, dass ganz neue Naturstoffe oder auch Bibliotheken von Naturstoffen entstehen.
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Bild: Ärzte untersuchen Molekülstrukturen im Labor; Copyright: panthermedia.net/Lev Dolgachov

Medikamenten-Informationssystem: bessere Daten für Moleküle

09.07.2019

Die molekularen Strukturen von Proteinen, RNA und DNA bilden den Schlüssel zu unserem Verständnis des Lebens. Solche Strukturen werden mit Röntgen- und Neutronenstrahlung gemessen, aber diese Messungen sind selten perfekt: Für die Analyse dieser Daten entwickeln Forscher der Universität Würzburg nun eine neue Software.
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Foto: imCMS Modell; Copyright: Universitätsspital Zürich

KI: molekulare Tumorklassifizierung und Prognose bei Patienten mit Dickdarmkrebs

05.07.2019

Für eine zielgerichtete Therapie des kolorektalen Karzinoms benötigen die behandelnden Ärzte Informationen über den molekularen Subtyp des Tumors. Computer könnten dafür digitale Gewebebilder analysieren. Entwickelt hat die Methode ein Forscherteam des Universitätsspitals Zürich und der Universität Oxford.
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Bild: Array aus Mikrotröpfchen mit verschiedenfarbigen Reagenzien auf der Synthese-Plattform des chemBIOS Chips; Copyright: Maximilian Benz, KIT

Lab-on-a-chip: Turbochip für die Medikamentenentwicklung

03.07.2019

Trotz steigenden Bedarfs sinkt die Zahl neu entwickelter Medikamente in den letzten Jahrzehnten stetig. Die Suche nach neuen Wirkstoffen, deren Herstellung, Charakterisierung und das Testen auf biologische Wirksamkeit ist sehr aufwendig und teuer. Unter anderem auch deswegen, weil alle drei Schritte bis dato noch getrennt voneinander durchgeführt werden.
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Bild: Mikroskop-Aufnahme von Leberzellen in einer Kulturschale; Copyright: IfADo

In-vitro-Verfahren: die Alternative zu Tierversuchen aus der Kulturschale

02.07.2019

Bis ein Medikament auf den Markt kommt, vergehen Jahre, werden hohe Millionenbeträge ausgegeben und finden viele Tierversuche statt. Fehlschläge während der Entwicklung sind keine Seltenheit. Der häufigste Grund: Die Substanzen sind giftig für die Leber. Um das Risiko besser zu bewerten und die Zahl der Tierversuche zu reduzieren, wird an Testsystemen in der Kulturschale geforscht.
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Bild: älterer Mann und jüngere Frau im Labor mit einem DNA-Modell in den Händen; Copyright: Uli Benz/TUM

Labormedizin: künstliche DNA steuert Freisetzung von Wirkstoffen

01.07.2019

Ein Medikament mit drei Wirkstoffen, die nacheinander zu festgelegten Zeitpunkten abgegeben werden – bislang nur eine Zukunftsvision, der ein Team der Technischen Universität München (TUM) jetzt aber ein gutes Stück nähergekommen ist. Durch eine Kombination aus Hydrogelen und künstlicher DNA lassen sich Nanopartikel unter körperähnlichen Bedingungen kontrolliert nacheinander freisetzen.
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Bild: Ein Mann erhält eine Spritze in den unteren Rücken

Infiltrationstherapie bei Rückenschmerzen

01.07.2019

Rückenschmerzen können unterschiedliche, teilweise mehrere Ursachen haben. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören unter anderem Physiotherapie sowie physikalische Maßnahmen und, in schweren Fällen, Operationen. Schmerzmittel sollten nur unter ärztlicher Aufsicht und nicht langfristig verwendet werden.
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Bild: Modell der Wirkung von Strahlung auf einen DNA-Strang; Copyright: Rebecca Meissner

Radiologie: Krebsmedikament wird durch langsame Elektronen aktiviert

06.06.2019

In der Strahlentherapie werden verschiedene Moleküle erprobt, um die Wirkung der Strahlung auf Krebszellen zu verbessern. Forscher von der Universität Innsbruck beobachteten nun, dass langsame Elektronen von Nimorazol-Molekülen äußerst effektiv eingefangen werden. Dieses Ergebnis kann eine Erklärung für die selektive Wirkung dieses in der Strahlentherapie bereits eingesetzten Wirkstoffs liefern.
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Bild: Dosierinhalator und Stethoskop vor einem Regal; Copyright: panthermedia.net/liudmilachernetska@gmail.com

Früher handeln, freier atmen – ganzheitliches COPD-Management

01.03.2019

Die COPD gilt als weltweit dritthäufigste Todesursache und trifft vor allem Raucher. Sie ist zwar nicht heilbar, doch mit der richtigen Kombination aus früher Diagnose, Therapie und Selbstmanagement kann ein erheblicher Teil der Lebensqualität zurückgewonnen werden. Unterstützt wird die ganzheitliche Versorgung von diversen Geräten und technischen Hilfsmitteln.
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Bild: älterer hustender Mann mit Zigarette; Copyright: panthermedia.net/ljsphotography

Rundum versorgt bei COPD: Diagnose, Therapie, Selbstmanagement

01.03.2019

Von COPD sind etwa 200 Millionen Menschen weltweit betroffen. Oft wird die chronische Lungenerkrankung jedoch erst spät von Betroffenen bemerkt und durch einen Arzt diagnostiziert. Die Konsequenz: Folgeerkrankungen und hohe Versorgungskosten. Umso wichtiger sind daher eine frühzeitige Diagnose, umfassende Therapie und regelmäßige Kontrolle. Geräte und Helfer unterstützen diese Rundumversorgung.
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Bild: Frühchen-Puppe mit Medikamentenabgabesystem an der Nase; Copyright: Fraunhofer ITEM/Till Holland

Schonende Medikation für die Kleinsten – mit jedem Atemzug

22.02.2019

Laut WHO werden weltweit zehn Prozent aller Babys zu früh geboren. Da die Organe der Kleinen noch nicht vollständig ausgereift sind, kann es schnell zu Komplikationen und Erkrankungen kommen. Das betrifft vor allem die Lunge der Frühgeborenen. Zusätzlich müssen Infektionen besonders schonend behandelt werden, da die Frühchen selbst höchst empfindlich sind – eine große Herausforderung.
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Foto: Vorschaubild zum Video

Hybride Bildgebung – doppelter Blick in die Lunge

25.01.2019

CT, MRT oder Röntgen: All diese Verfahren verschaffen Ärzten einen Blick ins Innere des Körpers – auch die Lunge - und helfen bei der Diagnose. An der Klinik für Nuklearmedizin an der Uniklinik der RWTH Aachen wird eine hochmoderne Gammakamera eingesetzt, die SPECT und CT vereint.
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Bild: Mann, der sich den Bauch hält; Copyright: panthermedia.net/ByLove

Heilung aus der Kapsel: mit Kohlenmonoxid gegen Entzündungen

22.05.2018

Ein unerwarteter Verbündeter kann im Kampf gegen Entzündungen im Körper von hohem Wert sein: CO. Auch bei entzündlichen Darm- oder Magenerkrankungen verspricht es als therapeutisches Gas Abhilfe. Es ist allerdings schwierig, den Wirkstoff zielgenau an den gewünschten Ort zu transportieren. Ein Forscherteam der Universität Würzburg setzt mit der Entwicklung einer neuartigen Kapsel genau dort an.
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Bild: Befüllen eines Containers mit dem Nährmedium für die Krebszellen; Copyright: Dr. Markus Wehland

Zellen im Weltall – extraterrestrische Ansätze in der Tumorforschung

22.02.2018

Auf der Erde sind alle Experimente an die Gravitation gebunden. Von der Schwerkraft befreit, zeigen aber beispielsweise Tumorzellen ein völlig anderes Verhalten. Im Rahmen des Projektes "Thyroid Cancer Cells in Space" der Universität Magdeburg werden Boxen in der Größe eines Smartphones, die niedrig differenzierte Schilddrüsentumorzellen enthalten, ins All geschickt.
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Bild: Finger, dem mithilfe einer Analyse-Kassette Blut abgenommen wird; Copyright: hes_so_valais_wallis

Ohne Verzögerung: Anpassung der Medikamentendosis am Point-of-Care

01.08.2017

Viele therapeutische Medikamente zeigen eine hohe Wirksamkeit, sind aber gleichzeitig auch sehr toxisch. Daher muss ihre Wirkung in regelmäßigen Abständen immer wieder gemessen werden, sodass eine Anpassung der individuellen Medikamentendosis erfolgen kann.
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Schluckstörungen – Fehler bei der Medikamentenapplikation vermeiden

27.01.2017

Dysphagien sind eine belastende Situation für Patienten. Hinzu kommt, dass es immer wieder zu akuten Fehlern bei der Behandlung kommt, wenn den Patienten Medikamente verabreicht werden müssen. Doch wie kann man Patienten mit Schluckstörungen besser betreuen? Wir besuchen das Hüttenhospital Dortmund und fragen bei Dr. Martin Jäger, einem Experten auf diesem Gebiet, nach.
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