Körpereigenes Protein schwächt das Herz --

Bild: Bildschirm, der eine Angiographieaufnahme zeigt; Copyright: panthermedia.net/fly_wish

Koronare Herzerkrankung: nicht-invasive Bildgebung reduziert Katheteruntersuchungen

01.09.2017

Die koronare Herzkrankheit (KHK) kann Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche oder Herzinfarkte auslösen. Umso wichtiger ist eine frühe, verlässliche Diagnose, die bei der Behandlung und der Reduktion von Risikofaktoren hilft. Aber was ist die beste Diagnosemethode? Kürzlich fand eine Studie heraus: funktionelle Bildgebung kann Patienten die Untersuchung mit dem Herzkatheter ersparen.
Mehr lesen
Bild: Collage aus mehreren MRT-Aufnahmen des Herzens, auf denen Punkte mit roten Pfeilen markiert sind; Copyright: Universitätsklinikum Münster/Ali Yilmaz

Myokarditis: spezifischere Diagnostik dank molekularer Bildgebung

01.09.2017

Eine Myokarditis, die Entzündung des Herzmuskels, kann viele Ursachen haben. Häufig sind es Viren oder Bakterien, manchmal auch ein akuter Herzanfall. Unabhängig von der Ursache stellt sie Kardiologen aber vor ein Problem: Ohne eine Biopsie ist die Diagnose nur sehr unspezifisch möglich. Abhilfe versprechen hier das Herz-MRT und die molekulare Bildgebung.
Mehr lesen
Bild: älterer Mann hält sich den Kopf; Copyright: panthermedia.net/oleg dudko

Filterschutz fürs Gehirn: Weniger Schlaganfälle bei Herzklappenersatz-OP

25.08.2017

Tritt während einer OP am Herzen ein Schlaganfall auf, bedeutet das für den Patienten häufig Invalidität oder gar den Tod. Mediziner der Klinik für Innere Medizin II um Professor Dr. Wolfgang Rottbauer konnten nun in einer Studie nachweisen, dass ein während eines perkutanen Aortenklappenersatzes zusätzlich verwendetes Doppelfiltersystem drastisch das Risiko für einen Schlaganfall senkt.
Mehr lesen
Bild: Behandlung einer Hautwunde; Copyright: Medizinische Universität Wien

Biologischer Arzneimittelwirkstoff APOSEC ermöglicht neue Therapieformen bei Hautwunden

14.08.2017

APOSEC ist eine aus weißen Blutkörperchen gewonnene Substanz, die von einer Forschergruppe um den Thoraxchirurgen Hendrik Jan Ankersmit, Leiter des Christian Doppler-Labors für Diagnose und Regeneration von Herz- und Thoraxerkrankungen an der MedUni Wien, entwickelt wurde.
Mehr lesen
Bild: Zwei Ärzte stehen neben einer Patientin, die auf einer Liege liegt; Copyright: MHB

Herzhose heilt und hält jung

20.07.2017

Forschern der MHB gelingt Nachweis, dass mit Hilfe einer speziell von ihnen entwickelten Therapie der Alterungsprozess von in Arterien zirkulierenden weißen Blutkörperchen beeinflusst werden kann.
Mehr lesen
Bild: Chemisches Periodensystem mit dem Symbol für Calcium in der Mitte; Copyright: panthermedia.net/imagewell

Neuer Therapieansatz bei Herzschwäche

20.07.2017

Eine Forschergruppe des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) hat einen potentiellen Wirkstoff zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz entdeckt. Die Ergebnisse sollen im nächsten Schritt durch weitere Forschungsarbeit für den klinischen Einsatz nutzbar gemacht werden.
Mehr lesen
Bild: Torso mit Aorta und Herz; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Aortendissektion - die unterschätzte Gefahr

14.07.2017

Wahrscheinlich doppelt so viele Menschen wie bisher angenommen erkranken an einer akut lebensbedrohlichen Aortendissektion. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB). Mit einem speziellen Konzept des DHZB zur Koordination von Diagnose und Behandlung konnten 2016 bereits deutlich mehr Menschen gerettet werden als in den Jahren zuvor.
Mehr lesen
Bild: Querschnitt einer Arterie mit Ablagerungen; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Schmerzen in den Beinen können vor Herzinfarkt warnen

12.07.2017

Tückische Durchblutungsstörung: Herzstiftungs-Experten warnen vor den Gefahren der "Schaufensterkrankheit" und erläutern, wie sie erkannt, behandelt und wie ihr vorgebeugt werden kann.
Mehr lesen
Foto: Staphylococcus aureus-Biofilm auf einer Herzklappenprothese eines Endokarditispatienten; Copyright: Deutsches Herzzentrum Berlin

Lebensbedrohliche Herzklappen-Endokarditis: Wie bekommt man sie besser in den Griff?

04.07.2017

Bessere Analysetechnik für Infektionserreger und neues Katheterverfahren im Fokus: Forscher der Charité Universitätsmedizin und des Deutschen Herzzentrums Berlin erhalten Dr. Rusche-Projektförderung in Höhe von 60.000 Euro.
Mehr lesen
Grafik: Visualisierung des neuen Forschungsgebäudes

"Heart and Brain Center Göttingen" wird gebaut

03.07.2017

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) kann das bundesweit einmalige Wissenschaftsvorhaben umsetzen und das geplante Heart and Brain Center Göttingen (HBCG) bauen. Einen entsprechenden Antrag der UMG hatte der Wissenschaftsrat am 2. Mai positiv bewertet und für eine Förderung an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern empfohlen.
Mehr lesen
Bild: Verschiedene medizinische Piktrogramme; Copyright: panthermedia.net/aimage

Daten sammeln? Daten nutzen! – Vom Segen der Datenberge

01.03.2017

Genomdaten, MRT-Bilder und Blutwerte – die Daten des Medizinsektors sind nicht nur sehr heterogen, sondern vor allem auch äußerst umfangreich. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht nur gesammelt, sondern auch genutzt werden. Denn aufbereitet, verknüpft und analysiert bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten: Für die Forschung, das Krankenhausmanagement und auch für den einzelnen Patienten.
Mehr lesen
Foto: Grafik eines Menschen mit Pfeilen und Beschriftung ; Copyright: panthermedia.net/marigranula

Herzinfarkt bei Diabetes – eine besondere Gefahr

01.12.2016

Diabetiker müssen ihren Blutzucker in den Griff kriegen und auf Folgeerkrankungen achten. Eine Folge eines jahrelangen Diabetes – Nervenschädigungen. Sie sind vielfach für den "Diabetischen Fuß" verantwortlich, bei dem kleine Verletzungen, die nicht gespürt werden, zu großflächigen Entzündungen führen können. Doch viele wissen nicht, dass auch das Herz durch Nervenschäden in Gefahr geraten kann.
Mehr lesen
Bild: Herzförmige Schale mit Salz; Copyright: panthermedia.net/grafvision

Salzkonsum und Blutdruck: Zu viel Salz ist schlecht. Zu wenig auch?

01.12.2016

Kochsalz – oder Natriumchlorid – ist elementar für die Reizweiterleitung in den Nerven. Außerdem regeln die Natriumionen den Wasserhaushalt des Körpers. Sprach man allerdings vom Salzkonsum, so hieß es lange Zeit: "Je weniger, desto besser." Doch vor Kurzem wurde eine Studie herausgebracht, die dieses Dogma in Frage stellt.
Mehr lesen
Foto: Sportler beim Joggen

Individualisierte Sportmedizin: Training nach Plan

22.06.2016

Sport ist gesund – oft auch dann, wenn man krank ist. Zur Schonung raten die meisten Ärzte deshalb nur noch in wenigen Fällen. Sogar Patienten, die kurz vor einer Herztransplantation stehen, können von Sport profitieren. Es ist wie so oft die Dosis, die das Gift macht. Wir haben beim Sportmediziner Prof. Martin Halle nachgefragt, worauf genau zu achten ist.
Mehr lesen
Foto: Drei Männer posieren bei der Verleihung einer Urkunde

Herzinsuffizienz: Früherkennung mit dem Ultraschall

02.05.2016

Herzinsuffizienz ist eine starke Belastung für die Patienten, denn sie schränkt die alltägliche Leistungsfähigkeit stark ein und raubt ihnen die Energie. Kinder sind, aufgrund ihres großen Bewegungsdranges, davon besonders schwer betroffen. Häufig fällt die Erkrankung aber erst auf, wenn die körperliche Leistung schon abnimmt. Eine Früherkennung könnte das verhindern.
Mehr lesen
Foto: Tastatur mit Herzsymbol

Big Data in der Kardiologie: IT-Plattform soll "Datenmeer" selektieren

01.05.2016

Ein Großteil der Arbeit von Kardiologen besteht neben dem Beraten von Patienten aus dem Erfassen von Daten, um zukünftige Fälle auf Basis der bisher gesammelten Informationen besser behandeln zu können. Bisher wurden diese Daten in Excel-Tabellen oder vielen unterschiedlichen Kommunikationsplattformen festgehalten. Eine Software soll für den standortübergreifenden Austausch sorgen.
Mehr lesen
Foto: Dreidimensionales Bild der rechten Herzkammer

Ultraschall: vier Dimensionen für die pädiatrische Herzdiagnostik

01.03.2016

Es gibt sie glücklicherweise nur bei einer Handvoll Neugeborener, aber sie bestimmen, wenn nicht das ganze Leben, dann doch zumindest die ersten Lebensjahre der Betroffenen: angeborene Herzfehler. Nach den notwendigen Operationen kommen dann immer wieder Kontrolluntersuchungen auf die kleinen Patienten zu. Diese werden bisher im MRT durchgeführt. 4D-Ultraschall stellt eine Alternative dar.
Mehr lesen
Foto: Weinendes Kind mit Gipsarm

Verschiedene Fachrichtungen – ein Ziel: Kinder richtig behandeln

01.03.2016

Kinder, besonders Neugeborene, gelten weithin nicht mehr nur als kleine Erwachsene, deren Behandlung quasi nur "geschrumpft" werden muss. Speziell die Ausbildung von Pädiatern umfasst deshalb mehrere Bereiche, denn bei ihnen läuft letztlich in der Betreuung alles zusammen.
Mehr lesen
Foto: Forscherinnen arbeiten am Versuchsaufbau

Arteriosklerose: mit Turbo-Gen das Übel an der Wurzel packen

09.02.2016

In Industrieländern leiden besonders viele Menschen an Arteriosklerose – mit teils tödlichen Folgen. Die Ablagerungen in den Blutgefäßen führen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Eine neuartige Methode soll nun das Übel an der Wurzel packen und mittels Nanopartikel neue Turboersatzzellen in die Gefäße schleusen, die dort ihre heilende Wirkung entfalten und den Blutdruck regulieren sollen.
Mehr lesen
Foto: Pipette in Petrischale

Große Schritte dank neuer Methoden

01.02.2016

Selbstheilungskräfte wie ein Superheld auf der Kinoleinwand? Zumindest im weitesten Sinne ist es das, worauf die Regenerative Medizin abzielt. Im Teilgebiet der Biomedizin herrscht derzeit die stärkste Entwicklungsdynamik. Neue Methoden sollen der Medizin in neue Sphären verhelfen.
Mehr lesen
Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08.01.2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
Mehr lesen

Mit Wearables ein Bild des Herzens malen

01.09.2015

Smartphone-Anwendungen können, kombiniert mit tragbaren Sensoren, Menschen dabei helfen, gesünder zu leben. Selbstüberwachung ist daher eine der Kernstrategien, um durch einen veränderten Umgang mit der eigenen Gesundheit das Herz zu stärken. Auf der anderen Seite profitieren die Patienten vom Austausch ihrer Daten mit Ärzten und elektronischen Patientenakten (ePA).
Mehr lesen

Schnell und strahlungsarm: Gamma-Kamera der neuesten Generation

03.08.2015

Bei einer Myokardszintigrafie verwenden Nuklearmediziner sogenannte Gamma-Kameras. Die Geräte zeichnen radioaktive Substanzen auf, die dem Patienten injiziert werden, und machen auf diese Weise Veränderungen im Herzmuskel sichtbar. Eine neuartige Gamma-Kamera kann nun schneller und strahlungsärmer Bilder aufnehmen.
Mehr lesen

Schnelltest zur Vermeidung von Thrombosen gesucht

01.07.2015

Thrombosen sind ein Risiko nicht bloß für Vielflieger, sondern auch für Träger von Implantaten im Herz-Kreislauf-System sowie frisch operierte Patienten. Blutverdünner verhindern die Entstehung der gefährlichen Gerinnsel, müssen aber sorgsam eingestellt werden und wirken nicht bei allen Menschen gleich. Eine genaue Analyse der Thrombozyten könnte in Zukunft Komplikationen verhindern.
Mehr lesen

EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01.07.2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
Mehr lesen

Kardiokapsel: Kleinster Herzschrittmacher der Welt

01.07.2015

Bei einer Herzrhythmusstörung gerät die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen aus dem Takt. Oft reicht eine medikamentöse Behandlung aus. In anderen Fällen muss ein Herzschrittmacher implantiert werden. Wie jeder andere Eingriff ist auch solch eine Operation mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen oder Verschlüsse des Gefäßsystems können im schlimmsten Fall die Folge sein.
Mehr lesen
Foto: Stents

Stents: Flechten statt schneiden

22.05.2015

Geflochtene Stents sind nicht neu in der Medizin, doch ihre Herstellung ist nach wie vor zeitaufwändig. Prof. Stefan Jockenhövel von der RWTH Aachen verfolgt mit seinem Team deshalb das Ziel eine maschinelle Produktion möglich zu machen.
Mehr lesen
Foto: Ensminger und Gummert halten Silikonherz

Aortenklappenprothese: präzise Operationsvorbereitung dank Silikonherz

23.02.2015

Eine 80-jährige Patientin benötigt eine neue Aortenklappenprothese. Da die alte stark verkalkt ist, öffnen die Segel nicht mehr richtig. Aufgrund verschiedener Faktoren gilt die Patientin als inoperabel. Um ihr dennoch eine Operation zu ermöglichen, haben Spezialisten des Herz- und Diabeteszentrums NRW den Eingriff anhand eines originalgetreuen 3D-Modells des Herzes vorbereitet.
Mehr lesen
Foto: Hand hält Würfel mit der Formel für Magnesium

Resorbierbares Stützgeflecht aus Magnesium: "Die Patches müssen der Bewegung des Herzmuskels folgen"

08.08.2014

Ein aus Magnesium bestehendes Implantat soll bald Patienten helfen, die im Hochdruckbereich des Herzens eine Schädigung aufweisen. Das Implantat schütz eine Gewebematrix, an der neue Zellen wachsen sollen, die das betroffene Gewebe ersetzen. Das Implantat selbst soll sich nach einigen Monaten rückstandlos auflösen. MEDICA.de sprach mit Dr.-Ing. Thomas Hassel über das spannende Projekt.
Mehr lesen

Fußball: "Wir wollen weltweit erstmalig die Todesfälle erfassen"

02.06.2014

Plötzliche Todesfälle von Fußballspielern sorgen immer wieder für Schlagzeilen: Sie treffen internationale Leistungssportler, die die Idole Vieler sind und zum Zeitpunkt ihres Todes auf dem Spielfeld und mitten im Rampenlicht stehen. Häufig sind angeborene Herzfehler die Ursache. Sportmediziner und die FIFA wollen nun Daten erheben, um Vorsorgeuntersuchungen im Leistungsfußball zu verbessern.
Mehr lesen

Gefäßgesundheit bei Sportlern

02.06.2014

"Sport ist gesund", sagt man. Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit unserer Gefäße und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Langjähriger Leistungssport kann jedoch auch negative Auswirkungen auf die Gefäßgesundheit haben und das Herzinfarkt-Risiko erhöhen. Prof. Martin Halle von der TU München erklärt auf MEDICA.de, worauf Sportler achten müssen.
Mehr lesen

"Das Virus manipuliert die Wirtszelle auf unterschiedlichen Ebenen"

08.01.2014

Erkrankungen des Herzens können durch spezielle Viren ausgelöst werden, die den Herzmuskel befallen. Medikamente dagegen könnten durchaus entwickelt werden, wenn das Virus nicht mutiert.
Mehr lesen