Bild: Cannabis in unterschiedlichen Formen; Copyright: panthermedia.net/Rezeda Kostyleva

Cannabis kehrt Alterungsprozesse im Gehirn um

11.05.2017

Mit zunehmendem Alter nimmt die Gedächtnisleistung ab. Cannabis kann diese Alterungsprozesse im Gehirn umkehren. Das zeigen Wissenschaftler der Universität Bonn mit ihren Kollegen der Hebrew University (Israel) an Mäusen. Alte Tiere konnten durch eine längere niedrig dosierte Behandlung mit einem Cannabis-Wirkstoff in den Zustand von zwei Monate jungen Mäusen zurückversetzt werden.
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Bild: Gelb leuchtendes Skelett; Copyright: panthermedia.net/videodoctor

Knochenmetastasen verstehen – Ansätze zur besseren Diagnose und Therapie

08.05.2017

In den kommenden drei Jahren fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein überregional konzipiertes Netzwerk aus Tumor- und Knochenforschern. Deren Ziel ist es, die Entstehung von Knochenmetastasen besser zu verstehen. In diesem Schwerpunktprogramm sollen Schlüsselmechanismen der Knochenbesiedlung durch Tumoren und die sich anschließende Kommunikation zwischen den Zellen aufgeklärt werden.
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Bild: Lungenkrebszellen, in denen das Zellskelett (grün) und die Kerne (blau) angefärbt sind; Copyright: Florian Weinberg

Möglicher Angriffspunkt für Krebstherapien entdeckt

08.05.2017

Ein internationales Team hat einen neuen Ansatz gefunden, mit dem sich das Tumorwachstum bei Krebserkrankungen möglicherweise stoppen lässt. Wie die Forscherinnen und Forscher herausfanden, kooperiert das Enzym RIOK1 mit dem RAS-Protein, das in Tumoren häufig mutiert ist und somit das Wachstum von Tumoren und die Ausbildung von Metastasen fördert.
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Bild: Zwei Waffelhörnchen nebeneinander, das eine ist mit Geld gefüllt, das andere mit Zuckerwürfeln; Copyright: panthermedia.net/elenachaykina

Erhebliche wirtschaftliche Belastungen durch Diabetes

04.05.2017

Diabetes gehört mit geschätzt über 420 Millionen Betroffenen zu den weltweit häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun in Kooperation mit einem internationalen Forscherteam errechnet, dass sich die globalen Kosten der Krankheit für das Jahr 2015 auf 1,3 Billionen US-Dollar belaufen.
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Bild: (Verschwommenes Bild) Notarzt sitzt im Krankenwagen; Copyright: panthermedia.net/nutnaree49

Für den Katastrophenfall: Neues EU-Notfallkrankenhaus unter Leipziger Beteiligung konzipiert

25.04.2017

Unter Leitung der Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (DG ECHO) wollen neun europäische Länder ein modulares Krankenhaus entwickeln, welches im Katastrophenfall innerhalb kürzester Zeit an den Ort des Geschehens transportiert werden kann.
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Bild: Drei Menschen sitzen vor zwei Bildschirmen und blicken in die Kamera; Copyright: Holger Ostermeyer / Uniklinikum Dresden

Klinische Premiere für innovative Krebstherapie

25.04.2017

Nach erfolgreicher klinischer Erprobung in den Niederlanden wurde am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden weltweit der erste Krebspatient in der klinischen Routine mit Holmium-166 radioaktiv beladenen Kügelchen behandelt. Das Team wandte das Radioembolisationsverfahren mit den innovativen Sphären Mitte März bei einem Darmkrebspatienten an, dessen Leber bereits Metastasen aufweist.
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Bild: Schweißer mit Maske vor dunklem Hintergrund. Deutlich zu sehen sind Stichflamme und Rauch; Copyright:  panthermedia.net / fouroaks

Schweißrauche sind krebserregend bei Menschen

20.04.2017

Im Jahr 1989 war die Beweislage noch dünn. Aufgrund von "geringen Belegen bei Menschen" kam die damalige Expertengruppe der IARC zu dem Schluss: Rauch, der beim Metallschweißen entsteht, ist als "möglicherweise karzinogen" einzustufen. Für eine finale Entscheidung in die eine oder andere Richtung reichte die Datenlage jedoch nicht aus. Bis jetzt.
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Bild: 3D-generierte Graphik eines Hirntumors; Copyright: panthermedia.net/Eraxion

Neue Diagnosemethoden der Neuropathologie

18.04.2017

Rund 8.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an Hirntumoren. Diese Tumoren machen damit etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus. Unter den hirneigenen Tumoren sind die von den Stützzellen des Gehirns ausgehenden Gliome mit sechs Erkrankungen pro 100.000 Einwohner und Jahr am häufigsten. Bei ungefähr der Hälfte dieser Patienten wird dabei ein Glioblastom festgestellt.
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Bild: Ein Gewebeschnitt; Copyright: panthermedia.net/Norbert Dr. Lange

Molekulare Tumorboards auf dem Vormarsch

10.04.2017

Die Zukunft der Pathologie liegt in den molekular-genetischen Untersuchungen von Tumorgewebe. Immer schneller kommen Wissenschaftler den Geheimnissen von Tumorerkrankungen auf die Spur. Das Wissen, welche Genmutationen welche Krebserkrankungen verursachen und wie sie sich ausbreiten, eröffnet die Chance für eine individuelle Therapie des einzelnen Patienten.
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Bild: Puzzle mit dem Wort

Hochrisiko-Medizinprodukte: In 6 von 8 Fällen sieht das IQWiG kein Potenzial

20.03.2017

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat acht Bewertungen des Nutzens und Potenzials neuer Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse abgeschlossen.
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Bild: Drahtknäul auf Fingerkuppe; Copyright: Klinikum der Universität München

Herzspezialisten testen neues OP-Verfahren

17.03.2017

PAPA-ARTIS gegen die drohende Lähmung: Aussackungen der Hauptschlagader (Aorta) sind oft lebensgefährlich. Denn diese sogenannten Aneurysmen können platzen. Ein Ärzteteam aus Herzchirurgie, Gefäßchirurgie und interventioneller Radiologie testet nun ein neues Verfahren bei längeren Operationen an der Hauptschlagader mit dem Ziel, das Risiko einer schweren Komplikation deutlich zu senken.
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Bild: Verwischtes Bild eines fahrenden Notarztwagens; Copyright: panthermedia.net/Bernd Schmidt

300. deutsche Stroke Unit zertifiziert

14.03.2017

Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe haben mit der Klinik für Neurologie und Frührehabilitation an den Kreiskliniken Reutlingen bereits die 300. spezialisierte deutsche Einrichtung zur Schlaganfallversorgung, eine sogenannte Stroke Unit, zertifiziert. Ein Zeichen für eine qualitativ sehr hochwertige Schlaganfallversorgung, so die Experten.
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Bild: Grafik, die die Bestrahlung eines Lebertumors mit Ultraschall zeigt; Copyright: Fraunhofer MEVIS

Ultraschall-Skalpell zerstört Lebertumoren

06.03.2017

Gebündelter Ultraschall kann Tumorzellen effektiv zerstören. Bislang lässt sich diese Methode jedoch nur bei Organen wie Prostata und Gebärmutter anwenden. Fraunhofer-Forscher stellen ein im EU-Projekt TRANS-FUSIMO entwickeltes Verfahren vor, mit dem per fokussiertem Ultraschall auch ein Organ behandelt werden kann, das sich mit der Atmung bewegt – die Leber.
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Bild: Behandschuhte Hände, die ein Präparat festhalten; Copyright: DGFG/Schaft

Vorpräparierte Hornhautlamellen für DMEK verringern Reoperationsrate

23.02.2017

Die DMEK hat sich bei der Behandlung von Hornhauterkrankungen, denen ein Funktionsverlust des Hornhautendothels zu Grunde liegt, in den vergangenen zehn Jahren zum Goldstandard entwickelt. Bisher haben Ärzte die hauchdünnen Transplantate direkt selbst im OP und vor dem Eingriff präpariert. Zunehmend greifen Operateure nun auf in der Hornhautbank vorpräparierte Transplantate zurück.
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