News aus der Redaktion MEDICA.de

Schlaganfall: Fluoreszenz zeigt, wie Makrophagen einwandern
Makrophagen sind als Teil des angeborenen Immunsystems für die Hirnentwicklung und -funktion unablässig. Mit einer neuartigen Methode brachten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der Universität Bonn und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) Makrophagen zum Leuchten, die im Knochenmark gebildet wurden.
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Labortechnik: automatisierte Herstellung von Zelltherapeutika
Osteoarthritis und andere schwere Krankheiten können in Zukunft erfolgreich durch Zelltherapeutika behandelt werden, wenn es gelingt, die Ausgangsmaterialien für die neuen Medikamente und Wirkstoffe in großem Maßstab kostengünstig zu produzieren.
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Algorithmen helfen, "Krebs-Gene" zu identifizieren
Gemäß Schätzungen wird sich die Zahl der Krebserkrankungen bis 2040 weltweit verdoppeln. Umso bedeutender wird die Suche nach Genen, die Krebs verursachen. Ein Team von Berner Forschern hat nun Algorithmen entwickelt, welche die Jagd nach "Krebs-Genen" im bisher wenig erforschten Teil unseres Erbguts massiv vereinfachen.
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Mikroskopie zeigt, wie Nanopartikel Zellen verändern können
Nanopartikel dringen leicht in Zellen ein. Wie sie sich dort verteilen und was sie bewirken, zeigen nun erstmals hochaufgelöste 3D-Mikroskopie-Aufnahmen an BESSY II. So reichern sich bestimmte Nanopartikel bevorzugt in bestimmten Organellen der Zelle an. Dadurch kann der Energieumsatz in der Zelle steigen.
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Infektionen: Kaugummi zur Diagnostik
Die Idee ist bestechend: Wer befürchtet, dass sich in seinem Mund- und Rachenraum eine Infektion anbahnt, muss nur kurz einen speziellen Kaugummi kauen, um Gewissheit zu erlangen. Denn wenn dabei ein bitterer Geschmack entsteht, ist klar: Hier vermehren sich gerade unerwünschte Bakterien. Ein Arzt kann dann schnell die passende Behandlung einleiten.
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Klinisches Massenspektrometrie-Zentrum für molekulare Hirnforschung
Münchner Wissenschaftler aus Proteomik, Informatik und Medizin erforschen in einem gemeinsamen Großprojekt die Ursachen von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, deren Diagnostik und Behandlungsverläufe. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert dazu ein klinisches Massenspektrometrie-Zentrum in München (CLINSPECT-M) für zunächst drei Jahre mit 6 Millionen Euro.
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Labortechnik: Massenspektrometrie für die Präzisionsmedizin
Forschungsgruppen der Charité Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) bündeln mit weiteren Berliner Partnern ihre herausragende Expertise in der Massenspektrometrie zu einem Forschungskern. Ziel des Konsortiums MSTARS ist es, die Technologie für den Einsatz in der Patientenversorgung weiterzuentwickeln und für die Analyse der Therapieresistenz zu nutzen.
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Machine Learning: Kampf gegen multiresistente Keime
Grundlegend neue Ansätze gegen multiresistente Keime entwickeln: Das ist das Ziel des neuen bayerischen Forschungsnetzwerks bayresq.net. Der Freistaat stellt dafür über zehn Millionen Euro zur Verfügung. Forschungsgruppen der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg sind an zwei der sechs geförderten Projekte beteiligt. Sie erhalten in den kommenden fünf Jahren rund 2,7 Millionen Euro.
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Leberregeneration mithilfe eines neuen Therapie-Targets
Die Entstehung von Zellen mit vielfachem Chromosomensatz (Polyploidie) ist das Ergebnis einer unvollständigen Zellteilung und zugleich Merkmal vieler Tumorzellen. Polyploidie ist aber auch bei einer Mehrzahl gesunder Leberzellen zu beobachten. Der zugrunde liegende Regulationsmechanismus ist besonders bei der Frühentwicklung und in Regenerationsphasen der Leber hochrelevant.
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Immunsystem: Blindheit für Krebszellen
Im Kampf gegen veränderte Zellen im Körper, die zu Krebs werden können, leisten die T-Zellen des Immunsystems Schwerstarbeit. Fresszellen und B-Zellen entdecken Veränderungen und aktivieren die T-Zellen. Diese starten ein regelrechtes Vernichtungsprogramm. Das funktioniert in vielen Fällen gut – bis Krebszellen so mutieren, dass sie eine Art Tarnkappe entwickeln und dem Immunsystem entkommen.
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Proteine mit einer molekularen Maschine entwirren
Wie entwirren Zellen Proteine, die verklumpt und damit funktionsunfähig sind? Forscher vom AMOLF-Institut in Amsterdam sowie vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg haben die Funktionsweise einer molekularen Maschine charakterisiert, die an freiliegenden Schleifen der Proteinketten zieht und sie so aus dem Proteinknäuel herauslöst.
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Biomarker: Spendernieren unter dem molekularen Mikroskop
Rund 20 Prozent der Spendernieren sind fünf Jahre nach der Transplantation nicht mehr funktionstüchtig. Meist liegt eine Abstoßungsreaktion zugrunde. Wie können Abstoßungen verhindert und Spenderorgane gerettet werden? Die Messung molekularer Marker eröffnet dafür neue Perspektiven.
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Typ-1-Diabetes: weltweit erster Früherkennungstest eingesetzt
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben in einer großen, bayernweit angelegten Bevölkerungsstudie den weltweit ersten Früherkennungstest für Typ-1-Diabetes eingesetzt und die Auswirkungen untersucht.
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Kardiologie: Gene reagieren geschlechtsspezifisch auf Herzklappenfehler
Wenn die Herzklappe zwischen Aorta und linker Herzkammer verengt ist, also eine Aortenklappenstenose vorliegt, sind bei Männern andere Gene aktiv als bei Frauen. Das konnten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erstmals zeigen.
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Diagnostik: Alzheimer-Bluttest wird weiterentwickelt
Die Alzheimer-Krankheit durch einen Bluttest frühzeitig und sicher nachweisen: Daran arbeitet Prof. Klaus Gerwert von der Ruhr-Universität Bochum. Gemeinsam mit Prof. Philip Scheltens vom University Medical Center Amsterdam will er seinen "immuno-infrarot Sensor" zur Erkennung von alzheimertypischen Biomarker-Proteinen im Blut mit einem weiteren Testverfahren kombinieren.
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Bioprinting: Künstlicher Darm soll Tierversuche eingrenzen
Tierversuche sind oft unverzichtbar, wenn es um medizinische Forschung geht. Wenn es nun gelingen würde, funktionsfähige Organe im Labor zu züchten, könnte man Tests an Lebewesen deutlich reduzieren oder sogar komplett darauf verzichten.
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Neue Wirkstoffe gegen multiresistente Keime
Laut Weltgesundheitsorganisation WHO nehmen Antibiotikaresistenzen weltweit alarmierende Ausmaße an. Sie drohten hundert Jahre medizinischen Fortschritts zunichtezumachen, so WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus. Eine Lösung dafür zu finden, sei eine der dringendsten Herausforderungen im Gesundheitsbereich. Hier setzt das Projekt Phage4Cure an.
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Differenzierte Bildgebung für bessere Diagnosen bei Brustkrebs
Eine an der UZH entwickelte bildgebende Methode kann Brustkrebsgewebe neu sehr detailliert darstellen. Mit 35 Markern lassen sich die unterschiedlichen Zelltypen des Brusttumors und seiner Umgebung erkennen. Dies erlaubt präzisere Analysen und differenziertere Klassifizierung der Tumore – und damit zukünftig individuellere Diagnosen für die Patientinnen.
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Diagnostika: erster Test für neuartiges Coronavirus entwickelt
Ein Team des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ein Nachweisverfahren für das derzeit in China kursierende Coronavirus entwickelt. Die WHO hat das Testprotokoll jetzt als bisher ersten diagnostischen Leitfaden veröffentlicht. Verdachtsfälle können nun schnell auf das Virus untersucht werden.
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Nebenwirkungen von Krebstherapie mit Lichttherapie behandeln
Erst seit wenigen Jahren ist schwarzer Hautkrebs, auch Melanom genannt, medikamentös behandelbar. Allerdings kommt es bei jedem zweiten Patienten zu starken Autoimmunreaktionen wie Hautausschlag oder Durchfall. Dass sich diese mit einer speziellen Lichttherapie aufhalten lassen, haben jetzt Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg mit schweizerischen Kollegen gezeigt.
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Erforschung von induzierten pluripotenten Stammzellen
Wissenschaftlerinnen des Paul-Ehrlich-Instituts haben mit Forschenden aus Deutschland und Frankreich induzierte pluripotente Stammzellen eines Gesunden, eines Patienten mit Aicardi-Goutières-Syndrom und eines Patienten mit Renpenning-Syndrom erzeugt. Bei den genannten Krankheiten spielen Proteine eine Rolle, die auch für die immunologische Erkennung des Humanen Immundefizienz-Virus wichtig sind.
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Stammzellen mit Training in Knochenzellen verwandeln
Gezielt programmierte Materialien können Stammzellen unter bestimmten Bedingungen dazu anregen, sich in Knochenzellen umzuwandeln – das konnte ein deutsches Forschungsteam unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung, nun zeigen.
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Fibrosebildung durch den Verlust von microRNAs
Fibrosen sind krankhafte Organ- oder Gewebeverhärtungen, die durch Neubildung von Bindegewebe entstehen und die Funktion von Organen beeinträchtigen. Sie treten u.a. bei Patienten mit Leberzirrhose und Krebs auf, aber auch mit zunehmendem Alter.
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Diagnostik: Wann bricht das Immunsystem nach Sepsis zusammen?
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg erforschen in einem neuen EU-Konsortium frühe Diagnosemöglichkeiten des Immunkollaps nach Sepsis. Das Projekt wird von der Europäischen Union mit insgesamt 2,5 Millionen Euro gefördert.
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Labortechnik: Gerät "Seahorse" ermöglicht passgenaue Diagnostik
Parkinson, Alzheimer, Krebs: Mithilfe der mitochondrialen Medizin können solche und andere schwere Krankheiten erkannt sowie die Wirkung verschiedener Medikamente bei Betroffenen überprüft werden. Die Forschung in diesem Bereich ist an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen als ein Schwerpunkt im Masterstudiengang Biomedical Sciences schon lange etabliert.
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News der Aussteller von MEDICA und COMPAMED

Diagnose vor Therapie - Neue Wege in der Diagnostik von Infektionen
Der InfectoGnostics Forschungscampus Jena beschreitet als öffentlich-private Partnerschaft neue Wege in der Diag-nostik von Infektionserregern und deren Resistenzen. Mehr als 30 Partner aus...
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HUDSON Institute established assay for early detection of preeclampsia
Preeclampsia is a serious disorder of human pregnancy with the risk of a premature birth and life-threatening blood pressure of the mother. The adjustment of the blood pressure as well as the...
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Trainee-Programm erfüllt Erwartungen auf beiden Seiten
Mannheim:   Die Mannheimer Metecon GmbH, Dienstleister für Hersteller von Medizinprodukten und IVD für den regulatorischen Marktzugang, kämpfte wie viele Unternehmen um den eigenen Nachwuchs: „...
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Produktneuheit: TMX 3x0/4x0 Kühlschrankthermometer
Zur Überwachung der Probentemperatur im Labor, aber auch in mikrobiologischen Forschungseinrichtungen ist ein Thermometer mit Minimum und Maximum Werteanzeige vorgeschrieben. Bedarf besteht auch bei...
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Das Komplettpaket für Diagnostikunternehmen - OPTIMA life science auf der MEDICA 2019
Füllen, Beschichten und Verpacken von Diagnostik-Produkten – das alles beherrscht der Geschäftsbereich Optima Life Science der Optima Unternehmensgruppe aus Schwäbisch Hall (Deutschland). Mit der...
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20 Jahre Metecon GmbH: Was war? Was wird kommen?
Mannheim:   2019 ist Jubiläumsjahr bei Metecon: Der Dienstleister für die Dokumentation und Zulassung von Medizinprodukten und IVD feiert seinen 20. Geburtstag! Ein willkommener Anlass für den...
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Biochip statt Tierversuch - LiquiDoS dosiert Nährmedium mit System
Neue Wirkstoffe erfordern neue Tests. Dabei werden Tierversuche aus ethischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Gründen zunehmend von Biochips abgelöst. Auf den Chips werden menschliche Zellen...
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Videomessesplitter zur Labortechnik

MEDICA LABMED FORUM – Videomessesplitter