14.11.2019

EIZO GmbH

EIZO erweitert seine Videomanagement-over-IP Lösung mit der Übertragung von 4K 60Hz Bildsignalen im OP

Die EIZO GmbH kündigt heute eine Erweiterung für seine Videomanagement-over-IP Lösung an. CuratOR Alipe ermöglicht die verlustfreie Übertragung von Bildern und Videos innerhalb und außerhalb des Operationssaales (OP). Mit dem neuen IP-Transceiver TIP0810-HDMI können jetzt auch 4K 60Hz Bildsignale übertragen und somit das Videomanagement flexibler gestaltet werden.
 
In modernen Krankenhäusern kommen zunehmend Modalitäten mit einer Bildauflösung von 4K zum Einsatz. Auch steigt weiterhin der Bedarf an flexiblen Videorouting-Systemen, mit denen jedes Bild verlustfrei und in hoher Auflösung immer und überall im Krankenhaus mit optimaler Anzeigequalität verfügbar ist. Hier bietet CuratOR Alipe eine zukunftsorientierte Videomanagement-over-IP Lösung, die modular erweiterbar und skalierbar ist.
 
Die Kernfunktionalität von CuratOR Alipe ist in der Hardware der IP-Transceiver enthalten. Bisher verfügbar waren der TIP0210-DVI (für Auflösungen bis zu 1920 x 1200) und der TIP0410-HDMI (für Auflösungen bis zu 3840 x 2160 / 30 Hz). Mit dem TIP0810-HDMI, welcher Signale bis zu 4K (3840 x 2160) mit 60Hz unterstützt, erweitert EIZO sein Alipe-System. Dies bietet mehr Flexibilität bei der Übertragung von hochaufgelösten medizinischen Bildern über nur ein standardisiertes Netzwerk und ergänzt so das zukunftssichere Lösungskonzept des Alipe-Systems. CuratOR Alipe überträgt Daten ohne Kompression, so dass die bestmögliche Bildqualität gewährleistet ist. Darüber hinaus können vorhandene Installationen mit dem neuen TIP0810-HDMI erweitert werden, um 4K-Modalitäten zu unterstützen.
 
Die Übertragung der Daten erfolgt über Glasfaserkabel. Dabei sind Übertragungslängen von bis zu 10 Kilometer möglich. Somit können nicht nur einzelne Räume, sondern auch Gebäude miteinander vernetzt und Bilddaten mit bis zu 4K Auflösung sowie Audiodaten nahtlos zwischen diesen übermittelt werden. Das ist ideal, wenn Daten innerhalb und außerhalb des OPs als auch zu Konferenzräumen, Hörsälen oder anderen Räumen übertragen werden sollen. Alle IP-Transceiver können für die jeweiligen Anforderungen konfiguriert werden. Sie arbeiten mit passiver Kühlung und sind somit geräuschlos und ohne mechanischen Verschleiß.
 
Das verwendete IP-Protokoll ist paketbasiert. Das hat den Vorteil, dass alle Informationen, egal ob Bild-, Audio-, Video- oder Steuerdaten für Tastatur und Maus über nur ein Netzwerkkabel übertragen werden können. So ist es beispielsweise möglich, einen Rechner, welcher sich im weiter entfernten Rechenzentrum befindet, mit dem EIZO System direkt aus dem OP heraus zu bedienen. In den Geräten sind außerdem Videomanagement-Funktionen integriert, mit denen mehrere Videoquellen auf nur einem Bildschirm dargestellt werden können. Dabei sind unterschiedliche Mehrfachansichten möglich, wie zum Beispiel Side-by-Side, Picture-in-Picture und QuadView.
 
EIZO präsentiert seine Videomanagement-over-IP-Lösung CuratOR Alipe während der MEDICA vom 18.-21. November in Düsseldorf auf dem EIZO Stand, Halle 10, Standnummer 10H41.

Ausstellerdatenblatt