15.11.2019

SCHOTT AG Lighting & Imaging

SCHOTT leitet neues Lichtzeitalter für Einweg-Endoskope ein

Der SCHOTT® SingleEZ Guide, ein Plug-n-Play-Lichtleiter, ist erster Baustein der neuen modularen Produktfamilie auf Glasfaserbasis.

Der Spezialist für faseroptische Beleuchtung steigt mit dem neuen SCHOTT® SingleEZ Guide in den Markt für Single-Use-Endoskope ein. Der Lichtleiter ist als Plug-n-Play-Komponente ausgelegt und lässt sich somit leicht, schnell und kostensparend in das Gesamtsystem einbauen. Durch den platzsparenden Einsatz von flexiblen Glasfasern kann in den sehr dünnen Lichtleitern ein Maximum an Licht zum Ort des Geschehens transportiert werden. Die glasfaserbasierte Beleuchtung reduziert die Wärmeübertragung und trägt somit zu einer einfacheren medizintechnischen Zulassung bei. Der Technologiekonzern SCHOTT stellt seine Innovationen für Einweg-Endoskope erstmals auf der Fachmesse COMPAMED vom 18. bis 21. November 2019 in Düsseldorf aus (Halle 8b, Stand H08).

SCHOTT bietet mit dem neuen dünnen Lichtleiter für Einweg-Endoskope eine glasfaserbasierte Beleuchtung an, die einfach und komfortabel mittels Plug-and-Play im Gesamtsystem verbaut werden kann. „Mit unserem neuen SCHOTT® SingleEZ Konzept vereinfachen wir die Integration von glasfaseroptischer Beleuchtung und machen deren zahlreiche Vorteile für Single-Use-Endoskope nutzbar“, so Holger Werner, Business Development Manager Medical SCHOTT Lighting & Imaging. „Dadurch bieten wir erstklassige Lichtqualität, wo andere Beleuchtungsverfahren wie Direkt-LED oder Kunststofffasern an ihre technischen Grenzen stoßen.“

Minimaler Durchmesser bei maximaler Effizienz

Gerade bei sehr dünnen Skopen wie Bronchoskopen, Rhinoskopen oder Urethroskopen ist der zur Verfügung stehende Bauraum für Beleuchtung begrenzt. Das heißt, dass dem Außendurchmesser für die Lichtleiter Grenzen gesetzt sind. Das SCHOTT Konzept maximiert die Lichtmenge, indem es den verfügbaren Raum durch eine aktive Fläche maximal ausfüllt.

Reguliertes Hitzemanagement

Der SCHOTT® SingleEZ Guide hilft zudem, beim Produktdesign technische Hürden wie das Wärmemanagement auf ökonomische Weise zu überwinden. Die faseroptische Beleuchtungslösung trennt LED-Lichtquelle und Lichtaustrittsoptik, das Licht wird dazwischen über passive Glasfasern geleitet. Durch den Verzicht auf Wärme emittierende LEDs am Einsatzort, dem menschlichen Gewebe, werden die Temperatur deutlich reduziert und somit die kritische Schwelle von 41 °C unterschritten. Dies hilft, entsprechende medizintechnische Regularien wie die Norm IEC 60601-1 besser zu erfüllen: Zulassungen und rasche Markteinführung werden damit erleichtert.

Erhöhte Bildqualität durch besseres Licht

Der SCHOTT® SingleEZ Guide verfügt über einen Lichtaustrittskegel von 120°, der exakt dem Öffnungswinkel der Kamera entspricht. Eine Schattenbildung wird somit verhindert. Der Farbwiedergabeindex (CRI) des Gesamtsystems wird erhöht, indem das Licht einer höherwertigen Lichtquelle farbgetreu an den Einsatzort gebracht wird. Diese hohe Beleuchtungsqualität schafft entscheidende Vorteile, denn genaue Bilder sind Voraussetzung für optimale Gewebedifferenzierung und damit aussagekräftige Diagnosen.

Reduzierte Komplexität

Die neuen Lichtleiter von SCHOTT sind leicht ins Gesamtsystem integrierbar, da sie als fertige Plug-and-Play-Komponente zum Einsatz kommen. Das heißt, der Kunde benötigt kein Know-how über die Verarbeitung von Glasfasern: es müssen weder lose Faserbündel integriert und noch Arbeitsschritte wie Schleifen und Polieren durchführt werden.



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