22.10.2019

ACL GmbH

Visualisierungskonzepte für den OP der Zukunft

Gerade im klinischen Umfeld steigt die Nachfrage nach einer digitalen Bilddarstellung durch moderne Displays, auf denen selbst kleinste Farbschattierungen verwechslungsfrei zu erkennen sind. Oftmals werden solche bildgebenden Systeme für medizinische Eingriffe aus Platz- und Übersichtsgründen in die OP-Wände eingebaut. Dies ist allerdings aufwendig, denn dabei müssen bauliche Besonderheiten wie Wandöffnungen, Heizungsrohre oder Stromleitungen beachtet werden. Daher bietet die ACL GmbH einen Komplettservice für die Integration von Wandkonsolen in modernen Operationssälen an – von der Beratung über die Fertigung und Montage bis zum Support. Die Visualisierungslösungen sind modular aufgebaut und ermöglichen eine individuelle Darstellung sowie Dokumentation von RIS/PACS-, KIS- und PDMS-Anwendungen – auch mit 4K-Technologie. Dank eines umfangreichen Pre- und After-Sales-Service sind sämtliche Komponenten optimal auf die jeweilige OP-Umgebung abgestimmt und garantieren eine durchgängige Verfügbarkeit der bildgebenden Systeme. Zusätzlich sind optionale Erweiterungen mit weiteren Monitoren, PC-Komponenten und Eingabegeräten möglich. Die individualisierten Wandkonsolenlösungen von ACL werden auf der diesjährigen Medica in Düsseldorf vorgestellt.

 

In vielen Kliniken nimmt die digitale Bearbeitung von Daten sowie Bildern einen immer größeren Stellenwert ein und bei Krankenhäusern mit moderner Technik muss diese auf dem aktuellen Stand gehalten werden. „Bei der Integration von Hardware im Klinikalltag muss schnell und flexibel reagiert werden“, berichtet Matthias Lubkowitz, CEO der ACL GmbH. „Das Zeitfenster dafür ist besonders in Operationssälen häufig sehr eng – ob bei Neueinbauten, Ersatzanschaffungen oder Renovierungen. Manchmal muss hier sogar zwischen zwei Eingriffen innerhalb weniger Stunden eine neue Wandkonsole installiert werden, was eine große Herausforderung darstellt und umfangreiches technisches Wissen sowie Flexibilität erfordert.“ Die ACL GmbH bietet für solche Integrationen ein Full-Service-Paket für die Installation von Wandkonsolen an. Dank der engen Kommunikation mit den Anwendern sind die modularen Konsolen stets für die Anforderungen der jeweiligen Arbeitsplätze optimiert. Auch hochauflösende Displays mit 4K-Technologie können angefertigt werden, die störungsfreie und gestochen scharfe Bilddarstellungen ermöglichen.

 

Individuelle Anpassungsmöglichkeit für den Operationssaal

 

Bei den Konsolenlösungen von ACL handelt es sich um ein flexibles Baukastensystem. Grundsätzlich bestehen sie aus einem Rückteil, das in die Wand eingebaut (In-Wall) oder darauf montiert (On-Wall) ist. Ergänzt wird dieses Element durch eine Frontkomponente, an der das Display (von 21″ bis 55″ – bei Bedarf auch in anderen Größen) und die optionale PC-Hardware-Komponente angebracht sind. Dort lassen sich auch Peripheriegeräte wie zusätzliche Lautsprecher, ID-Kartenleser, DVD-Laufwerk, Fingerprintsensor, RFID-Leser oder Barcode-Scanner integrieren. „Je nach Anforderung befindet sich das Display in einem Metallgehäuse oder wird als Vollglasgerät direkt in eine Glaswand eingearbeitet“, ergänzt Lubkowitz. „Die Metallvariante ist für den flexiblen Einsatz in jeglicher baulicher Situation einsetzbar und besticht durch ihre Langlebigkeit. Die Vollglasvariante hingegen fällt durch ihr besonderes Design auf und eignet sich ideal für die Integration in OP-Glaswände.“ Auch Mischformen mit einem Metallrahmen um einen Glasmonitor sind bei Bedarf möglich. Jede dieser Ausführungen garantiert einen hygienisch einwandfreien Betrieb der zertifizierten Displays nach medizinischen Normen.

 

Besonderen Wert legt ACL bei seinen individuell gefertigten Displays- und PC-Lösungen auf die technischen Spezifikationen: beispielsweise Blickwinkel, Helligkeit oder Kontrast. Zusätzlich wird das DICOM-Preset der Auslieferung auf seine Farbwerte überprüft und entsprechend konfiguriert, damit sämtliche Graustufen korrekt dargestellt und nicht verfälscht werden. „Ebenso steht die Langlebigkeit der Displays bei uns im Vordergrund“, erläutert Lubkowitz. „Solche bildgebenden Systeme sind üblicherweise dauerhaft eingeschaltet – oftmals 24/7 –, wodurch sie sich schneller abnutzen. Für den medizinischen Bereich ist aber die Zuverlässigkeit sämtlicher unterstützender Systeme für die Patienten häufig lebenswichtig.“ ACL garantiert die Qualität seiner Geräte durch ein sorgfältiges Sourcing der Komponenten und eine hohe Fertigungstiefe. So schneidet und bedruckt das Unternehmen beispielsweise sein Glas selbst, kann dank einer internen Bondingmaschine Display und Glas verkleben und fertigt auch das Gehäuse inhouse.

 

Full-Service-Konzept mit Beratung im Vorfeld und späterem Support

 

Damit die Wandkonsolen alle Anforderungen vor Ort optimal erfüllen, begleitet ACL mit einer umfangreichen Dienstleistung seine Kunden bis zur Installation und darüber hinaus. Dies beginnt mit einem Starttermin und einer Begehung der Örtlichkeiten. „In diesem Rahmen beraten wir gerne und unterstützen unsere Kunden mit unserem Know-how aus über 20 Jahren“, so Lubkowitz. „Nachdem die Anforderungen besprochen und unser Lösungsvorschlag mit dem Anwender abgestimmt wurde, übernehmen wir die Installation in vollkommener Eigenverantwortung. Dazu gehört beispielsweise auch die Umsetzung von Wandöffnungen, wenn der Platz für die Konsole doch nicht ausreichen sollte.“ Im After-Sales-Service unterstützt ACL mit einem großen Portfolio an unterschiedlichen Service-Paketen. Auch hier kann sich der Kunde das für ihn ideale Supportpaket aus verschiedenen Wartungsverträgen zusammenstellen. Diese reichen von einem einfachen Jahreswartungstermin bis hin zum Full-Service mit einer verkürzten Reaktionszeit. Ebenso unterstützt ACL Krankenhäuser mit Schulungen, um das Personal für die Durchführung kleiner Wartungen und Reparaturen zu zertifizieren.

 

Auf der diesjährigen Medica wird die individuelle Integration der ACL-Wandkonsolen mithilfe einer Vollglaswand vorgestellt. Diese simuliert eine OP-Situation mit zwei Vollglaskonsolen auf einer Wandpaneelenbreite von 1,20 m. „Bei dem kleinen Display handelt es sich um einen Schwestern-Arbeitsplatz mit einem 24″-Touchpanel, an der großen Konsole befindet sich ein 43″-Touchmonitor (4K) für einen reinen Bildarbeitsplatz.“, erklärt Lubkowitz. „Anhand dieser Beispiele demonstrieren wir interessierten Besuchern, wie unsere Lösungen baulich in die jeweilige Umgebung integriert werden können.“ Für erste Beratungen und konkrete Anfragen rund um den Einbau von Video-Management-Systemen in ein medizinisches Umfeld stehen das ACL-Team in Halle 10 an Stand B41 zur Verfügung.

Ausstellerdatenblatt