14.10.2021

Technische Universität Kaiserslautern

Von der Hilfe bei Schlaganfällen bis zu Sensortechnik für eine bessere Haltung: TU Kaiserslautern präsentiert sich auf der Medica

Am Forschungsstand Rheinland-Pfalz (Halle 3, Stand E80) stellen die TU Kaiserslautern und ihre Partner ihre Projekte vor: Es geht um eine Methode, die künftig helfen soll, Hirnschädigungen bei Schlaganfällen schneller zu erkennen und ein Verfahren der Künstlichen Intelligenz, das in Zukunft personalisierte Diagnose bei Rückenproblemen liefern soll. Zudem präsentieren die Forscherteams eine Software, die bei der Medikamentenentwicklung die wichtige Bewegung von Atomen berücksichtigt sowie eine Sensortechnik, mit der eine bessere Haltung am Arbeitsplatz gewährleistet werden soll.



Neues Verfahren soll Hirnschädigungen bei Schlaganfall schneller erkennen und ihre Folgen abschätzen

Nach einem Schlaganfall sind bestimmte Bereiche im Gehirn nicht mehr leistungsfähig. Fachleute sprechen hier von Läsionen. Sie zu erkennen und ihre Folgen abzuschätzen ist mit heutigen Bildgebungstechniken nicht möglich, wäre aber wichtig für eine Therapie. Ein Forscherteam arbeitet an einer neuen Technik, welche Läsionen automatisch erkennt und Folgen vorhersagt. Zum Einsatz kommt ein neuronales Netzwerk, das aus den Daten der bildgebenden Verfahren und Erfahrungen von Ärzten lernt. So ließen sich Schädigungen früh aufspüren. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rti.uni-kl.de/pressemitteilungen-und-fotos/medica-2021

 

Verfahren der Künstlichen Intelligenz liefert künftig personalisierte Diagnose bei Rückenproblemen

Rückenleiden gelten gemeinhin als Volkskrankheit. Viele Betroffene plagen sich mit Schmerzen herum. An einem Verfahren, mit dem sich Fehlstellungen und -belastungen des Rückens effizienter beobachten lassen, arbeitet ein Forscherteam der TU Kaiserslautern, der Universitätsmedizin in Mainz und mehreren Unternehmen. Zum Einsatz kommen hierbei auch Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI), die helfen, die Wirbelsäule individuell zu analysieren. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rti.uni-kl.de/pressemitteilungen-und-fotos/medica-2021

 

Entwicklung von Medikamenten – Software berücksichtigt Bewegung von Atomen

Bei verschiedenen Erkrankungen helfen oftmals Medikamente. Damit diese ihre Wirkung entfalten können, benötigen Forscher zum Beispiel genaue Informationen über die Oberflächenmoleküle der Viren oder Bakterien. Oft wird bei der Medikamentenentwicklung die Bewegung der Atome dieser Moleküle vernachlässigt. Dies kann aber Folgen für die Wirksamkeit haben. Ein Forscherteam der TU Kaiserslautern und der Universität Leipzig arbeitet an einer Software, die solche Bewegungen berücksichtigt. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rti.uni-kl.de/pressemitteilungen-und-fotos/medica-2021

 

Eine bessere Haltung am Arbeitsplatz dank neuer Sensortechnik

Ob Schmerzen im Rücken, an Schultern oder Knien: Die falsche Haltung am Arbeitsplatz kann Folgen haben. Helfen kann ein Sensorsystem, an dem Forscher der TU Kaiserslautern und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) arbeiten. Sensoren etwa an Armen, Beinen und Rücken ermitteln Bewegungsabläufe. Eine Software wertet die Daten aus. Über eine Smartwatch gibt das System dem Nutzer direkt Rückmeldung, damit er Bewegung oder Haltung korrigiert. Die Sensoren könnten in Arbeitskleidung und -schuhe eingebaut werden. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.rti.uni-kl.de/pressemitteilungen-und-fotos/medica-2021

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