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Bild: Fett-Chips werden mit der Pipette bearbeitet; Copyright: Fraunhofer IGB

Organ-on-a-Chip: Dem Chip das Sehen beibringen

03.09.2019

Organs-on-a-Chip haben das Potenzial, die Arzneimittelentwicklung zu revolutionieren. Forscherinnen und Forschern am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB ist es gelungen, verschiedene Gewebe auf Chips zu bringen. Der jüngste Clou: die Nachbildung menschlicher Netzhaut als Retina-Organoid.
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Bild: Biomarker; Copyright: panthermedia.net/gamjai

Biomarker: Voraussage zu implantierbaren Schrittmachern

03.09.2019

Wer profitiert von einem implantierbaren Defibrillator und wer nicht? Diese bisher ungelöste Frage kann erstmals mithilfe eines digitalen Biomarkers beantwortet werden. Das haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an den Standorten München und Göttingen mit einer großen europäischen Studie gezeigt.
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Bild: Darstellung von mitAlbumin beschichteten Nanodiamanten im Gehirn; Copyright: MPI-P, Lizenz CC-BY-SA

Nanotechnologie: Diamanten im Gehirn

02.09.2019

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung haben nun winzig kleine Diamanten, sogenannte Nanodiamanten, hergestellt, die als Plattform sowohl für Therapie als auch Diagnose von Erkrankungen des Gehirns dienen könnten.
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Bild: 3D-Print des Enzyms Transhydrogenase; Copyright: IST Austria - Domen Kampjut/Sazanov group

Biotechnologie: zentralen Stoffwechselenzyms erforscht

30.08.2019

Strukturbiologen enthüllen atomare Struktur und Regulationsmechanismus des Stoffwechselenzyms Transhydrogenase. Das Enzym Transhydrogenase spielt eine wesentliche Rolle in der Regulierung metabolischer Prozesse bei Menschen und Tieren. Fehlfunktionen des Enzyms können schwerwiegende Krankheiten nach sich ziehen.
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Bild: Salz und Magnesium Würfel sowie ein 3D-Template aus Salz; Copyright: Laboratorium für Metallphysik und Technologie/ETH Zürich

3D-Druck: Salzgerüst für bioresorbierbare Knochenimplantate

29.08.2019

Bei komplizierten Knochenbrüchen oder gar fehlenden Knochenteilen setzen Chirurgen in der Regel Metallimplantate ein. ETH-Forschende stellen mithilfe eines 3D-gedruckten Salzgerüstes Magnesium mit strukturierter Porosität her, das sich für bioabbaubare Knochenimplantate eignet.
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Bild: Blutabnahme bei einem Neugeborenen; Copyright: Uniklinikum Dresden/Holger Ostermeyer

Screening: mehr Sicherheit für Neugeborene

19.08.2019

Seit Anfang August wird in Deutschland ein Neugeborenen-Screening auf kombinierte Immundefekte (SCID) vorgenommen. Somit steht den Eltern eine weitere Möglichkeit der durch die Krankenkassen finanzierten Früherkennung zur Verfügung. Ziel des Screenings ist es, bei positiv getesteten Neugeborenen möglichst schnell mit den erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zu beginnen.
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Bild: Zellen; Copyright: panthermedia.net/ralwel

Biosensor: Modifizierung von Kinasen

16.08.2019

Signalwege in menschlichen Zellen können durch Mutationen in Kinasen, die als molekulare Schalter fungieren, gestört werden. Oft sind schwere Krankheiten wie Krebs die Folge. Neues Licht in das Verständnis dieser komplexen Prozesse bringt ein Verfahren, das ein international vernetztes Forscherteam um Eduard Stefan von der Universität Innsbruck entwickelt hat.
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Bild: drei kleine, verschiedenfarbig leuchtende Kästen auf schwarzem Grund – der Single-Cell-Printer für das Labor; Copyright: cytena GmbH

Single-Cell Printer: ein Drucker für das Labor

07.08.2019

Ein Laborgerät, das einzelne, lebensfähige Zellen handhabt und sortiert: Diese Idee haben Forschende von der Professur für Anwendungsentwicklung am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg in die Realität umgesetzt: Die ehemaligen Doktoranden des Instituts Dr. Jonas Schöndube und Dr. André Groß gründeten 2014 gemeinsam mit dem IMTEK das Unternehmen cytena GmbH.
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Bild: blaues, leuchtendes 3D-Modell eines Herzens auf schwarzem Grund; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Künstliche Herzpumpen: täuschend echt

07.08.2019

Das Herz stellt die moderne Medizin noch immer vor große Herausforderungen. Über zehn Millionen Menschen in Europa leiden an einer Herzschwäche, und nicht wenige davon brauchen ein Spenderherz. Um die Wartezeit zu überbrücken, werden ihnen künstliche Herzpumpen eingesetzt, Komplikationen sind dabei nicht selten. Das Projekt "Zurich Heart" unter Mitwirkung der Empa entwickelt Lösungen.
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Bild: sternförmige Sensor-Tattoos in unterschiedlichen Farben, darunter eine Farbskala für Veränderungen des pH-Wertes; Copyright: Wiley-VCH

Hautsensoren: Tattoo erkennt Veränderungen im Blut-pH und mehr

05.08.2019

Tätowieren könnte auch diagnostisch interessant werden. Ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland hat Tattoos entwickelt, die eigentlich krankheitsanzeigende Sensoren sind. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie erläutern, injizierten sie anstelle von Tattoofarbe eine Lösung aus chemischen Sensoren in die Haut.
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Bild: Eine Zelle wird mit einer Transfektions- und Screening-Plattform im Labor untersucht; Copyright: Fraunhofer IPA

Labormedizin: Wenn Maschinen riechen könnten

26.07.2019

Was wäre, wenn Roboter riechen könnten? Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart IPA widmet sich im Rahmen seines Leitthemas "Biologische Transformation" nun verstärkt der Verbindung von biologischen und technischen Systemen. Eine neue Plattformtechnologie soll zellbasierte Sensoren automatisiert herstellen und wirtschaftlich nutzbar machen.
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Bild: Multi-Elektrodenlayout an einer Pinzette; Copyright: Fraunhofer EMFT/Bernd Müller

Mikrofluidik-Chip: neues Verfahren für den Kampf gegen Viren

19.07.2019

Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten im Projekt ViroSens gemeinsam mit Industriepartnern an einem neuartigen Analyseverfahren, um die Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffen effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Methode kombiniert elektrochemische Sensorik und Biotechnologie und ermöglicht erstmals eine komplett automatisierte Analyse des Infektionszustands von Testzellen.
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Bild: Grafische Darstellung mehrerer Zellen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net/dani3315

Organ-on-a-chip-Systeme: begrenzt aussagekräftig?

01.02.2019

Organ-on-a-chip-Systeme stellen eigentlich eine große Bereicherung für die medizinische Forschung dar: An Zellkulturen in den Kammern eines Kunststoffchips können zum Beispiel Wirkstoffe getestet werden. Das vermeidet Tierversuche und erhöht die Patientensicherheit. Aber: Sie bilden den Körper nicht naturgetreu nach, sondern immer nur einige Funktionen. Sind Ergebnisse so überhaupt verwendbar?
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Bild: Kleiner brauner Leberfleck auf einem Handrücken; Copyright: panthermedia.net/Mario Hahn

Früherkennung: Tattoo weist auf Krebs – und mehr – hin

09.07.2018

Wer nicht krank ist und Symptome zeigt, geht in der Regel auch nicht zum Arzt. Die meisten Menschen wissen zwar, dass Vorsorgeuntersuchungen, wie zum Beispiel gegen Krebs, wichtig sind, meiden sie aber trotzdem. Ihre Hemmschwelle ist sehr hoch, da eine ernsthafte Erkrankung entdeckt werden könnte. Ein neues Implantat könnte künftig den schweren Gang zur Vorsorge erleichtern oder sogar abschaffen.
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Bild: Zwei Hände halten ein röhrenförmiges Gestellt, auf das ein feucht glänzender, weißer Schlauch gespannt ist; Copyright: Leibniz Universität Hannover/Institut für technische Chemie

Tissue Engineering: Mit dem richtigen Dreh zum Bypass

23.04.2018

Bypässe sind problematisch: Entweder bestehen sie aus synthetischen Materialien, die Blutgerinnsel und Infektionen verursachen können. Oder sie stammen aus Venen des Patienten, aus denen aber oft nicht genügend Material gewonnen werden kann. Ein neu entwickelter Bioreaktor könnte dieses Problem in Zukunft lösen: Er soll die Züchtung von Gefäßprothesen aus körpereigenem Material ermöglichen.
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Bild: Im Bewegungslabor, ein Mann trägt Sensoren auf seinen Beinen und Armen und geht, dabei wird er aufgenommen und beobachtet; Copyright: DAS BILD für ZHAW Gesundheit

Projekt "XoSoft" – Intelligentes ExoSkelett zum Anziehen

01.06.2017

Nach einem Schlaganfall oder aufgrund des Alters, es gibt viele Situationen, in denen Menschen in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkt und auf eine Begleitperson oder ein Hilfsmittel angewiesen sind. Das Projekt XoSoft bietet hierfür eine Lösung an: Ein Soft-Exoskelett, dass wie eine Leggings angezogen werden kann und sich je nach Situation mehr oder weniger versteift.
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