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Bild: Spielplatz, der mit einem rot-weißen Flatterband abgesperrt ist; Copyright: PantherMedia/Heiko Küverling

Algorithmus ermittelt Notwendigkeit von Corona-Beschränkungen

27.05.2020

Um die Rate der Neuinfektionen bei der Covid-19 Epidemie klein zu halten und gleichzeitig die Negativ-Folgen auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben zu begrenzen, sollten Schutzmaßnahmen adaptiv an die jeweiligen Fallzahlen angepasst werden. Doch welche Verbote sind nötig, welche Lockerungen möglich?
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Bild: Eine Person in einem weißen Overall steckt das Gesicht in eine Glasröhre vorne an einem großen Gerät; Copyright: Hermann-Rietschel-Institut, TU Berlin

Wie breitet sich das SARS-CoV-2-Virus in der Raumluft aus?

27.05.2020

Wenn ein Corona-Patient hustet, spricht oder niest, wird ein Strahl an unterschiedlich großen Tröpfchen und Aerosolen erzeugt, der in die Raumluft eindringt und sich dort ausbreitet. Alle diese unterschiedlich großen Tröpfchen und Aerosole enthalten potenziell Viren.
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Bild: Ein lächelnder Mann mit Brille und weißem Kittel sitzt in einem Labor; Copyright: MHH

Pathologie: Wie das Coronavirus die Lunge schädigt

26.05.2020

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann ebenso wie eine schwere Grippe die Atemwege massiv schädigen und zu einem tödlichen Lungenversagen führen. Welche molekularen Veränderungen SARS-CoV-2 im Lungengewebe von Patienten genau auslöst und wie sich diese von den Schäden durch das Influenzavirus unterscheiden, ist bislang jedoch kaum bekannt.
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Bild: zwei Professoren und im Hintergrund ein Techniker in der Biobank; Copyright: MHH / Karin Kaiser

Biobank sammelt Proben für Corona-Forschung

22.05.2020

Um eine Erkrankung effektiv bekämpfen zu können, muss man sie genau kennen. Das gilt auch für die Behandlung von COVID-19. Bislang können Mediziner nicht erklären, warum manche Patienten einen schweren Krankheitsverlauf haben, andere dagegen keine Symptome zeigen und welche Rolle das Immunsystem dabei spielt.
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Bild: Hände mit Einweghandschuhen am Mikroskop; Copyright: MedUni Wien

Obduktionen: COVID-19 schädigt neben der Lunge auch andere Organe

21.05.2020

Die vom Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Krankheit COVID-19 löst nicht nur schwere Lungenentzündungen aus, sondern kann auch Thrombosen in der Lunge verursachen und in weiterer Folge auch andere Organe wie Niere, Leber und die Bauchspeicheldrüse schädigen.
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Bild: Mann mit Schutzbrille und Corona-bedingter Maske im Labor; Copyright: Gunnar Bartsch

Corona: intensive Suche nach einem Medikament

20.05.2020

Chemiker und Virologen der Universität Würzburg testen derzeit im großen Maßstab Substanzen, die das neue Coronavirus bekämpfen sollen. Einige von ihnen haben sich als überraschend wirksam erwiesen.
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Bild: negativ kontrastiertes SARS-CoV-2-Partikel; Copyright: Martin Schauflinger

SARS-CoV-2: klinische Tests für Impfstoff können noch im September beginnen

19.05.2020

Noch in diesem Jahr soll ein potenzieller Impfstoff gegen SARS-CoV-2 in ersten klinischen Versuchen am Menschen getestet werden. "Der Bauplan für den Impfstoff ist fertig. Jetzt muss der Impfstoff für die klinischen Tests noch produziert werden", erklärt Prof. Stephan Becker.
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Bild: sieben Personen mit Faceshields stehen mit Abstand zueinander vor einem Gebäude; Copyright: Universität Paderborn

Gesichtsschilder: mit 3D-Druck gegen die Pandemie

18.05.2020

Seit dem 27. April gilt in Deutschland die Maskenpflicht. Während für den privaten Gebrauch auch selbstgebastelte Gesichtsbedeckungen zulässig sind, müssen Masken im Gesundheitswesen dagegen strengere Mindestanforderungen erfüllen. Damit es also gerade dort, wo sie am dringendsten benötigt werden, zu keinen Engpässen kommt, hat ein regionales Projektteam Gesichtsschilder entwickelt und produziert.
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Bild: Laborantin prüft eine textile Schutzmaske; Copyright: Empa

Schutz in Corona-Zeiten: für eine gesicherte Maskenqualität

18.05.2020

Empa-Forschende haben gemeinsam mit der Schweizer Textilbranche Technologien und Qualitätsstandards für textile Masken entwickelt. Ab sofort können dadurch in der Schweiz sogenannte Community Masken produziert werden.
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Bild: Ein Laborgerät mit einem Roboterarm; Copyright: HZB/C. Feiler

Corona-Forschung: Berliner Konsortium sucht Wirkstoffe

07.05.2020

Die Berliner Biotech-Firma Molox GmbH und ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben ein Konsortium aus regionalen Forschergruppen und BASF initiiert. Gemeinsam wollen sie einen Startpunkt für die Entwicklung eines möglichen Wirkstoffs gegen das neue Coronavirus identifizieren.
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Bild: Petrischale mit schwarzen Bakterien-Kulturen; Copyright: Universität Stuttgart/IMB

Natur als Vorbild: Neuartige Wirkstoffe effektiver produzieren

07.05.2020

Multiresistente Keime können insbesondere bei Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem schwere Infektionen auslösen und sind mit konventionellen Antibiotika nur schlecht behandelbar. Abhilfe versprechen neuartige Wirkstoffe mit anti-infektiver und teils antibiotischer Wirkung wie etwa Violacein, doch ist es bisher schwierig, diese in ausreichender Menge herzustellen.
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Bild: Grafische Darstellung eines Proteins; Copyright: PantherMedia/Norbert Dr. Lange

Coronavirus: Plattform screent virtuell Milliarden potenzieller Wirkstoffe

06.05.2020

Die Entwicklung neuer Wirkstoffe in der Medizin kann viele Jahre dauern und Milliarden Euro kosten. Einem internationalen Team von Wissenschaftlern mit Beteiligung von Forschern der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin ist es jetzt gelungen, eine Plattform zu entwickeln, die Milliarden potenzielle Wirkstoffe in kürzester Zeit untersuchen kann.
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Bild: Lächelnde Forscherin mit Brille und mittellangen braunen Haaren sitzt an einer Laborbank - Prof. Sigrun Smola; Copyright: Rüdiger Koop, UKS

Coronavirus: Virologen steigern die Kapazitäten für Massentests

06.05.2020

Weltweit wird eine hohe Testkapazität benötigt, um die Coronavirus-Pandemie eindämmen zu können. Homburger Virologen haben bereits zu Beginn der Coronakrise ein Pool-Testverfahren entwickelt, das nun im Fachjournal The Lancet Infectious Diseases publiziert wurde.
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Bild: Hände werden unter laufendem Wasser gewaschen; Copyright: PantherMedia/artinum prekmoung

Tag der Handhygiene 2020

05.05.2020

Der Tag der Handhygiene findet jährlich am 5. Mai statt. Ursprünglich von der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen, könnte eine Erinnerung zur Handhygiene aktuell nicht passender sein. Intensives Händewaschen mit Seife ist momentan ein essenzieller Bestandteil, um die Verbreitung von ansteckenden Krankheiten wie COVID-19 zu verringern.
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Bild: Ein Mann und eine Frau arbeiten in einer Werkstatt mit Modellen von Gesichtsmasken; Copyright: Empa

Schweiz: Mit vereinten Kräften gegen Masken-Notstand

27.04.2020

Schutzmasken sind derzeit ein rares Gut. Um die Schweiz in der Corona-Krise mit effizientem Schutzmaterial auszurüsten, arbeiten Empa-Forscher gemeinsam mit einem landesweiten Team aus Forschung, Gesundheitswesen und Industrie am Projekt "ReMask".
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Bild: Drei Wissenschaftler an einer Werkbank im Labor; Copyright: PantherMedia/AlexNazaruk

Superhelden im Kittel: Welttag des Labors 2020

23.04.2020

Labore und Labortechnik sind der vielleicht wichtigste Bestandteil der heutigen Medizin – sie retten und sichern Lebensqualität, gerade in Zeiten einer Infektionskrankheit wie COVID-19, aber auch bei Krebs, chronischen oder anderen Erkrankungen. Der Welttag des Labors macht am 23.04. auf diese Superhelden der Medizin aufmerksam.
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Bild: Zwei Männer und eine Frau im Labor neben einem Gerät; Copyright: Lunghammer - TU Graz

Meilenstein in der Sepsis-Früherkennung

21.04.2020

Gene aktivieren oder stilllegen, defekte Zellen abbauen, neues Gewebe aufbauen: Unser Körper arbeitet ständig daran, sich selbst zu reparieren, auch im Krankheitsfall. Um eine Krankheit zu bekämpfen, sendet unser Körper Signale aus, oft lange bevor wir selbst die Krankheit bemerken.
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Bild: Ein Wissenschaftler in einem blauen Kittel steht in einem Labor; Copyright: Sven Döring/Leibniz-IPHT

Coronavirus: Thüringer Team entwickelt Antikörpertest mit

16.04.2020

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Jenaer Leibniz-Instituts für Photonische Technologien hat einen Antikörper-Schnelltest auf das neue Coronavirus entwickelt. Er zeigt anhand einer Blutprobe innerhalb von zehn Minuten an, ob eine Person akut mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert oder bereits immun dagegen ist.
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Bild: Ein Mann und eine Frau mit Gesichtsschutz stehen vor einem halboffenen Pavillon-Zelt mit technischen Geräten darin; Copyright: Robert-Bosch-Krankenhaus/Christoph Schmidt

"Access Checker" misst Körpertemperatur, Herz- und Atemfrequenz aus der Ferne

15.04.2020

Ein neuartiges Messverfahren hilft, Corona-infizierte Personen aus sicherem Abstand aufzuspüren. Es registriert Fieber, erhöhten Puls und schnellen Atem, ohne den Mitarbeiter, der die Messung durchführt, zu gefährden. Die Fraunhofer-Institute IPA und IAO testen gerade im Stuttgarter Robert Bosch-Krankenhaus das Verfahren.
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Bild: Eine weiße Tastatur; Copyright: INNOVENT e.V.

Wirkstoffkombination: antimikrobielle Ausstattung von Oberflächen

15.04.2020

Wissenschaftler der Industrieforschungseinrichtung INNOVENT e.V. haben schon vor den aktuellen Ereignissen um Covid-19 antimikrobielle Oberflächen als Themenschwerpunkt aufgegriffen. In den letzten Jahren konnten hierbei umfangreiche Kompetenzen im Fachgebiet der antimikrobiellen Beschichtungen, Ausstattung und Materialentwicklung erlangt werden.
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Bild: Probenträger mit rose Flüssigkeit auf einer Laborbank; Copyright: K. Dobberke für Fraunhofer ISC

Corona: Gewebemodelle für schnelle Wirkstofftests

14.04.2020

Die durch SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus 2, »Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2«) verursachte Pandemie schränkt öffentliches Leben und Wirtschaft in bisher ungekannter Weise ein. Entsprechend groß sind die weltweiten Forschungsanstrengungen, die Wissenslücken in Bezug auf den neuen Erreger zu füllen und wirksame Therapien zu entwickeln.
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Bild: Testkartusche wird in ein Laborgerät geschoben; Copyright: PantherMedia/Romaset

Großflächige Herstellung von COVID-19-Testsystemen

13.04.2020

Die EUROIMMUN AG stellt als einer der ersten europäischen Diagnostikahersteller CE-gekennzeichnete Antikörpernachweissysteme zur Unterstützung der Diagnostik von COVID-19 zur Verfügung. Dadurch können Personen identifiziert werden, die bereits Kontakt mit dem Virus hatten.
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Bild: vier Männer in Arztkitteln präsentieren das Beatmungsgerät an einer Übungspuppe; Copyright: Technische Hochschule Mittelhessen/Armin Eikenberg

Kostengünstiges mobiles Beatmungsgerät entwickelt

10.04.2020

Covid-19 breitet sich weiter aus. Beatmungsgeräte sind knapp. Abhilfe könnte eine Neuentwicklung von Wissenschaftlern der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des Universitätsklinikums Gießen/Marburg (UKGM) schaffen.
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Bild: Sicht auf Bildschirm, auf dem Onlineprogramm zu sehen ist, am Rand des Bildes das Profil einer Frau; Copyright: Fabian Eggert / IPU Berlin

Onlineprogramm: psychische Belastungen in der Corona-Krise besser bewältigen

10.04.2020

Zum Umgang mit psychischen Belastungen im Kontext der COVID-19 Pandemie hat Prof. Gunther Meinlschmidt von der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen Selfapy ein begleitetes Onlineprogramm erarbeitet.
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Bild: langer Tisch mit 3D-gedruckten Visieren, von denen eins von einem Mann in die Kamera gehalten wird; Copyright: Lunghammer - TU Graz

3D-gedruckte medizinische Schutzschilde für Krankenanstalten

09.04.2020

Schutzausrüstung für klinisches Personal ist dieser Tage weltweit Mangelware. Die TU Graz fertigt für die Steirische Krankenanstalten GmbH 10.000 dringend benötigte Gesichts-Schutzschilde im 3D-Druckverfahren. Die ersten 1.000 Stück wurden heute übergeben.
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Bild: Tablet, auf dem ein Herz sowie Pulsschlag zu sehen sind und das mit einem Stethoskop untersucht wird; Copyright: PantherMedia/LevDolgachov

Telemedizin: Schutz von Hochrisikopatienten

09.04.2020

Patienten mit Lungenerkrankungen gehören in Zeiten von Covid 19 zu dem am meisten gefährdeten Personenkreis. Selbst in normalen Zeiten werden jährlich 250.000 Patienten mit schweren Lungenerkrankungen (COPD) in deutschen Krankenhäusern behandelt.
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Bild: Info-Blatt darüber, welche Daten die App überträgt; Copyright: Robert Koch-Institut

Datenspende-App: mehr über Verbreitung des Coronavirus' erfahren

08.04.2020

Das Robert Koch-Institut stellt ab sofort eine App zur Verfügung, die ergänzende Informationen dazu liefern soll, wo und wie schnell sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland ausbreitet. Die App ist unter dem Namen "Corona-Datenspende" für iOS und Android-Geräte verfügbar. Sie funktioniert in Kombination mit Fitnessarmbändern und Smartwatches verschiedener Hersteller.
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Bild: Notfall-Beatmungsgerät; Copyright: Dr. Ronny Grunert

Notfall-Beatmungsgerät aus dem 3D-Drucker

08.04.2020

Das Unmögliche möglich gemacht: Am Anfang der Woche konstruiert, am Ende der Woche an der Universitätsklinik Leipzig schon im Test. Wissenschaftler der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) aus dem Bereich Biomedizinische Technik setzen ihr Knowhow und die hervorragenden Kooperationen für die Entwicklung eines 3D-gedrucktes Notfall-Beatmungsgerätes ein.
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Bild: Prototyp des Handydesinfektionssystems; Copyright: Thomas Westerhoff/Fraunhofer IOSB-AST

Hygiene: schnell und sicher mit Licht desinfizieren

07.04.2020

Forscher am Fraunhofer IOSB, Institutsteil Angewandte Systemtechnik-AST haben eine innovative Lösung zum Desinfizieren von Smartphones entwickelt. Diese können damit innerhalb weniger Sekunden von Bakterien und Viren wie SARS-CoV-2 befreit werden. Statt teurer Chemie kommt dabei sogenanntes UVC-Licht zum Einsatz. Weitere Einsatzfelder sind denkbar.
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Bild: 3D-gedrucktes Visier; Copyright: Christian Spieß

Schnell zu fertigende Visiere zum Schutz vor Ansteckung

07.04.2020

Gemeinsam gegen Corona: Die Hochschule Rhein-Waal hat ein Verfahren zur Herstellung von Visieren insbesondere für medizinische Einrichtungen entwickelt, die sich schnell in großen Stückzahlen produzieren lassen. Damit kann die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus durch eine Tröpfcheninfektion reduziert werden. Auch Privatpersonen sollen sich das Visier mittels 3D-Drucker anfertigen können.
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Bild: Screenshot des Visualisierungs-Tools zur Intensivbetten-Auslastung; Copyright: AG Datenanalyse und Visualisierung/Universität Konstanz

Visualisierungs-Tool zur Darstellung von Intensivbetten-Kapazitäten

06.04.2020

Ein Team von Informatikern der Universität Konstanz um Prof. Daniel Keim, Professor für Datenanalyse und Visualisierung, hat ein Visualisierungs-Tool mit dem Namen "Coronavis" (kurz für "Corona-Visualisierung") entwickelt.
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Bild: Smartphone, auf dessen Display die SORMAS-App zu sehen ist; Copyright: HZI / Melching

SORMAS-App unterstützt Gesundheitsämter

06.04.2020

Die Covid-19-Pandemie betrifft weltweit immer mehr Länder. Da das Virus bei vielen Infizierten keine oder nur milde Symptome auslöst, gehen Forscher von einer hohen Dunkelziffer aus. Um die weitere Ausbreitung zu verlangsamen, setzen Gesundheitsbehörden auf ein konsequentes Management der Kontaktpersonen bestätigter Infektionsfälle.
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Bild: einfaches Beatmungsgeraetfür COVID-Erkrankte; Copyright: TU Wien

Beatmung: einfaches Sauerstoff-Gerät für COVID-19-Kranke

03.04.2020

Es besteht nur aus wenigen einfachen Teilen und könnte in kurzer Zeit einsatzbereit sein: Ein neuartiges Sauerstoffgerät soll COVID-19-Kranken beim Atmen helfen.
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Bild: Datentranfer eines Virus; Copyright: PantherMedia / VFX

Informationssystem entlastet Behörden und Ärzte bei Corona-Erfassung

02.04.2020

Nur wer die genauen Corona-Infektionszahlen kennt, kann effektive Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entwickeln. Jedoch erschweren uneinheitliche Übermittlungswege, potenzielle Bruchstellen in der Übermittlungskette und eine große Anzahl beteiligter Akteure den zügigen Datentransfer an entscheidende Stellen. Hierbei soll das sogenannte Infektionsmelde- und -informationssystem (IMIS) helfen.
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Bild: Blutprobe eines Covid-19-Patienten, Stethoskop und Spritze liegen auf einem weißen Arztkittel; Copyright: PantherMedia / raulmellado

Universität Innsbruck entwickelt neues Corona-Testverfahren

02.04.2020

Michael Traugott und seine Spin-Off-Firma Sinsoma GmbH entwickeln zusammen mit den Instituten für Zoologie und für Mikrobiologie der Universität Innsbruck ein neues Testverfahren zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus. Dieses neue PCR-Verfahren arbeitet mit anderen Analysestoffen, die leichter zu beschaffen sind und Tests im Hochdurchsatzverfahren ermöglichen. Erste Tests waren erfolgreich.
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Bild: Eine Forscherin mit Mundschutz, Handschuhen und Haube legt einen Objektträger auf ein Mikroskop; Copyright: PantherMedia/Kzenon

Laborarbeit: auf die richtige Schutzausrüstung kommt es an

01.04.2020

Beim Umgang mit infektiösen Stoffen kommt es nicht nur drauf an, vorsichtig und im richtigen Verhalten im Labor und für die Arbeit mit diesen Stoffen geschult zu sein. Wichtig ist auch sichere persönliche Schutzausrüstung, die die Mitarbeiter vor Kontakt mit Gewebe, Flüssigkeiten und Aerosolen schützt.
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Bild: Wissenschaftler mit Handschuhen und Schutzanzug arbeitet an einem Mikroskop; Copyright: PantherMedia/EvgeniyShkolenko

BSL-4-Labore: sicher ist sicher

01.04.2020

Labore werden in vier Schutzstufen eingeteilt, die bestimmen, mit welchen Biostoffen darin gearbeitet werden darf. Die höchste Stufe, BSL-4, ist vermutlich die prominenteste, wenn man an den Umgang mit Krankheitserregern denkt. Dabei gehören die wenigsten Labore zur Stufe BSL-4, da sie auch die höchsten, komplexesten und damit teuersten Anforderungen haben.
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Bild: Ansicht eines KARMIN Demonstrators; Copyright: Tom Bauer / IIKE

Krankenhauseinrichtung: Architektur verhindert Infektionen

01.04.2020

Welche Bakterien leben auf Oberflächen in Patientenzimmern? Kann eine neue Raumplanung Infektionen in Kliniken verhindern? Damit beschäftigten sich Architekten der Technischen Universität Braunschweig mit Molekularbiologen und Medizinern im Projekt KARMIN. Die Projektpartner entwickeln mit einem bayerischen Unternehmenspartner einen Prototypen für ein infektionspräventives Patientenzimmer.
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Bild: Ein Forscher sitzt an einem Laborarbeitsplatz und zieht sich Schutzhandschuhe an; Copyright: PantherMedia/dragana.stock@gmail.com

Sicheres Labor – Schutz durch Technik

01.04.2020

Wenn in der biomedizinischen Forschung oder der Diagnostik mit potenziell infektiösen Materialien wie Zellkulturen, Blut oder Gewebe gearbeitet wird, muss das Laborpersonal unbedingt vor einer Ansteckung geschützt werden. Neben verschiedenen Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz kommt es hier auch auf das richtige Arbeitsmaterial an.
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Bild: Mikroskop neben einem Bildschirm, der ein Bild von Bakterienkulturen zeigt; Copyright: PantherMedia/shmeljov

Sicherheit im Labor: Infektionsschutz bei der Arbeit

01.04.2020

Was reingeht, darf nicht rauskommen - und drinnen auch niemandem schaden. So lässt sich das Thema "Sicherheit im Labor" vielleicht in einem Satz zusammenfassen – zumindest dort, wo in Biologie und Medizin mit Krankheitserregern gearbeitet wird. Die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen hängen vor allem davon ab, was "drin" ist.
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Bild: Labortestung zum Coronavirus; Copyright: PantherMedia / Andy Dean Photography (YAYMicro)

Pool-Testen von SARS-CoV-2 Proben erhöht Testkapazität

31.03.2020

Forschern des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes in Frankfurt um Prof. Erhard Seifried und dem Institut für Medizinische Virologie des Universitätsklinikums der Goethe-Universität Frankfurt um Prof. Sandra Ciesek ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, das es ermöglicht, die Testkapazitäten zum Nachweis von SARS-CoV-2 ab sofort dramatisch weltweit zu erhöhen.
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Bild: Labortestung zum Coronavirus; Copyright: PantherMedia / Andy Dean Photography (YAYMicro)

Mobile Teststationen auf Corona-Erreger in Niedersachsen

31.03.2020

Ein hannoversches Forschungs- und Entwicklungskonsortium unter Koordination der Leibniz Universität Hannover (LUH) hat für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter großer Kliniken und systemrelevanter produzierender und forschender Unternehmen ein neues Konzept für Corona-Teststationen entwickelt.
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Bild: Vorschaubild zum Video

Trinkwasserdesinfektion im Krankenhaus - Vollautomatische Legionellen-Bekämpfung

31.03.2020

Neben der Handhygiene steht auch die Trinkwasserhygiene auf der To-do-Liste jedes Krankenhauses. Extrem viel Geld wird in saubere Wasserleitungen gesteckt, um Legionellen zu vernichten. Eine alternative Lösung zur mechanischen und thermischen Bekämpfung bietet die Wasserdesinfektion mithilfe eines Automaten.
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Bild: Ärztin mit Mobiltelefon in der Hand; Copyright: PantherMedia / AntonioGuillemF

Neue App zum Umgang mit infektiösen Proben

30.03.2020

Das Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern und das universitäre Notfallzentrum vom Inselspital, Universitätsspital Bern haben zusammen die "Biorisk-Manager"-App entwickelt. Sie gibt Fachpersonen umfassend Auskunft über Risiken und bietet Anleitung im Umgang mit infektiösen Proben von Mensch und Tier.
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Bild: Schutzmaske; Copyright: AM Filament GmbH/ Lars Meyer

Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

30.03.2020

Ein Gummiband, eine Folie und zwei Bauteile aus dem 3D-Drucker – daraus stellen Ingenieure der Universität Duisburg-Essen (UDE) gerade dringend benötigte Schutzmasken zur Behandlung von Corona-Patienten her. Wenn alles klappt sollen 1000 Stück so bald wie möglich an das Uniklinikum Essen (UK Essen) gehen.
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Bild: Maschine im Labor für Testverfahren; Copyright: DKMS Life Science Lab

DKMS-Labor unterstützt bei Covid-19 Testverfahren

25.03.2020

Das DKMS Life Science Lab typisiert täglich Tausende Gewebeproben potenzieller Stammzellspender für Blutkrebspatienten in aller Welt. Jetzt werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Labor zusätzlich das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden im Kampf gegen das neuartige Corona-Virus unterstützen.
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Bild: UV Visual Lift; Copyright: by UVentions

Hygiene: Intelligenter Schutz vor Keimen wie dem Coronavirus

23.03.2020

Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze können von Mensch zu Mensch, über Hände oder Gegenstände verbreitet werden. In öffentlichen Bereichen und Räumen berühren Menschen Türklingen und Taster in Aufzügen und gehen unaufhaltsam hinein- und heraus. Eine regelmäßige Desinfektion mit Menschenhand ist kaum zu überwältigen. UVentions GmbH hat hierfür eine intelligente Lösung gefunden.
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Bild: Wissenschaftler untersucht Zellen im Labor; Copyright: panthermedia.net/18percentgrey

Plattform erkennt vergiftete Zellen

10.03.2020

Im jetzt gestarteten Forschungsverbund MorphoTox entwickeln Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der TU Ilmenau und des Leibniz-IPHT eine Auswerteplattform, mit deren Hilfe Zellreaktionen auf giftige Stoffe frühzeitig und effektiv festgestellt werden können. Diese Plattform soll in der Wirkstofftestung oder für neue diagnostische Verfahren eingesetzt werden.
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Bild: Laborantin am Mikroskop, die in einer Hand ein Tablet hält; Copyright: panthermedia.net/SimpleFoto

Mit KI gegen multiresistente Tuberkulose-Erreger

02.03.2020

Der Freistaat Bayern fördert ab 2020 sechs interdisziplinäre Forschergruppen für ihre wegweisende Zukunftsforschung. Eines der Projekte nutzt das Potential neuer digitaler Methoden und künstlicher Intelligenz zur Bekämpfung multiresistenter Tuberkulose.
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Bild: Patient mit Schmerzen in Fingern; Copyright: panthermedia.net/Milkos

APRICOT-Projekt: Implantat "hilf(t) dem Menschen, sich selbst zu heilen"

01.01.2020

In der heutigen Zeit werden Menschen immer älter, die Anzahl der Arthrose-Patienten steigt. Aber auch bei der jüngeren Generation ist aufgrund der täglichen Anwendung mobiler Geräte das Risiko, an Arthrose zu erkranken erhöht. Das EU-Projekt APRICOT entwickelt einen neuen Implantattyp zur Behandlung von Fingergelenkarthrose – eine Hilfe zur Selbstheilung.
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Bild: Arzt tröstet Patienten vor der OP; Copyright: panthermedia.net/luckybusiness

Endoprothetik-Chirurgie: zwischen moderner und klassischer OP-Technik

01.01.2020

Wer auf ein künstliches Gelenk angewiesen ist, muss sich einer Operation unterziehen. Zwischen Roboter, herkömmlicher oder minimal-invasiver Operationstechnik müssen Arzt und Patient gemeinsam entscheiden, welche Operationsmethode am geeignetsten ist. Hierbei sollen post-operative Risiken möglichst gering gehalten werden und Vorteile überwiegen.
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Bild: Diagnostischer Test liegt auf einem Tisch; Copyright: beta web GmbH/Melanie Prüser

Einwegtests: Hohe Empfindlichkeit und einfache Handhabung

12.12.2019

Diagnostische Tests benötigen normalerweise einiges an Zeit und eine sterile Umgebung, um Resultate zu erhalten. Um Kosten und Aufwand für diese Aufgaben zu sparen, gibt es daher verschiedene Diagnosetests. Die Technologie dahinter beschleunigt und vereinfacht den Prozess nicht nur, sondern bietet auch die Möglichkeit, ihn in Zukunft für den Heimgebrauch zu nutzen.
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Bild: Ein Arzt steht vor einer schwebenden Grafik eines Gehirns und tippt auf einen Punkt; Copyright: panthermedia.net/Igor Vetushko

Medizin 5.0: Beratung durch selbstlernende Algorithmen

04.11.2019

Künstliche Intelligenz ist eines der Heilsversprechen der Medizin: Sie soll Personal entlasten, Kosten sparen und zuverlässig und unermüdlich arbeiten. Doch bevor die Algorithmen diagnostizieren dürfen, müssen noch viele technische und ethische Fragen beantwortet werden. Wie KI und die "Medizin 5.0" das Gesundheitswesen umkrempeln können, erfahren Sie auf der MEDICA 2019.
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Bild: Flaggen wehen vor einem dunklen Abendhimmel im Wind; Copyright: Messe Düsseldorf/ctillmann

Medizin am Puls der Zeit: Innovationen und Trends auf der MEDICA 2019

04.11.2019

Bald öffnet die weltweit größte Messe für Medizintechnik wieder ihre Tore: Vom 18. bis zum 21. November präsentieren in Düsseldorf mehr als 5.000 Aussteller ihre neuesten Produkte und Ideen auf der MEDICA. Neben vielen etablierten Unternehmen können Sie hier auch eine Reihe junger Start-Ups treffen. Als Besucher der Foren und Konferenzen erwartet Sie auch ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm.
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Bild: Ein Labortechniker füllt mit einer Pipette eine Lösung in eine Petrischale; Copyright: panthermedia.net/Arne Trautmann

Reserveantibiotika: "Wir können innerhalb einer halben Stunde feststellen, ob eine Carbapenemase vorliegt"

01.08.2019

Antibiotikaresistenzen sind die größte Herausforderung für die heutige Medizin. Einige Bakterien sprechen nur noch auf wenige Antibiotika an, sodass in der Klinik lange nach einem wirksamen Medikament gesucht werden muss. Umso wichtiger ist es, dass Ärzte Resistenzen schnell erkennen, um wirkungslose Therapien zu vermeiden.
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Bild: Zwei Petrischalen mit unterschiedlichen Agar-Böden, auf denen Bakterienkulturen wachsen; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Antibiotikaresistenz: technische Kniffe gegen Keime

01.08.2019

Eine Infektion, die nicht mehr behandelt werden kann, ist für Ärzte ein Albtraum und für Patienten potenziell lebensgefährlich. Leider treten heute aber immer häufiger Erreger auf, die gegen Arzneimittel – vor allem Antibiotika – resistent sind. Damit in Zukunft nicht alle unsere Waffen stumpf werden, sind neben klugem Arzneimitteleinsatz auch technische Lösungen gefragt.
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Bild: Grün leuchtendes Laborgerät; Copyright: Sven Döring

Photonik: "Wir wollen Pathogene und Antibiotikaresistenzen schnell und einfach bestimmen können"

01.08.2019

Die Wertschöpfungskette von Medizinprodukten hat Lücken zwischen Forschung und Industrie, die die Entwicklung von Innovationen ausbremsen. Das gilt auch für zeitkritische und dringend benötigte Produkte wie Schnelltests für resistente Erreger. Auf dem InfectoGnostics-Forschungscampus in Jena arbeiten Partner aus Forschung und Medizin daran, diese Lücken zu schließen.
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Bild: Ein Mann hält eine Handvoll Tablettenblister mit Antibiotika; Copyright: panthermedia.net/alexkalina

Kampf gegen Antibiotikaresistenzen: Vorsprung durch Technik

01.08.2019

Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit zu und erschweren die Behandlung von Patienten mit schweren bakteriellen Infektionen. Allein in Europa sterben laut Schätzung der WHO jährlich 33.000 Menschen daran. Ein immer größeres Problem werden multiresistente Erreger, die gegen mehrere oder sogar alle der bekannten Antibiotika resistent sind.
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Bild: Rotationsellipsoid mit Gold-Beschichtung zur Sammlung der aus dem Hautgewebe zurückgestreuten Photonen; Copyright: Sven Delbeck/Fachhochschule Südwestfalen

Blutzuckermessung: Infrarot statt invasiv

22.03.2019

Im interdisziplinären Zentrum für Lebenswissenschaften in Iserlohn forscht ein Doktorand zurzeit an einem modernen nicht-invasiven Messverfahren für Diabetiker, das den täglichen Stich in den Finger überflüssig machen soll. Sein Hilfsmittel: ein Laser-Spektrometer.
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Bild: zwei Männer im Labor neben dem Organ Care System mit einer Schweinelunge darin; Copyright: Kaiser/MHH

Organ Care System: Therapie unter Extrembedingungen

08.05.2018

Multiresistente Keime, die mit hundertfacher Antibiotikadosis und bei Temperaturen von über 40 Grad behandelt werden – das kann der menschliche Organismus nicht bewältigen. Wenn aber das kranke Organ außerhalb des Körpers therapiert wird, sind extreme Bedingungen möglich. Medizinern ist nun erstmals die Behandlung einer schweren Lungenentzündung im Organ Care System gelungen.
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