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Bild: Hand einer Person auf dem Handlauf einer Rolltreppe; Copyright: AdobeStock_erweitert_darkside26

Optimierte Kunststoffoberflächen für die UV-Desinfektion

25/09/2020

Oberflächen mit potenziell hoher Keimbelastung, wie im Supermarkt, können nicht chemisch desinfiziert werden. Eine Lösung ist energiereiche UV-Strahlung mit einer Wellenlänge von 100-280 Nanometern, (UV-C), die unter anderem Corona-Viren abtötet. Allerdings kann sie auch die organischen Makromoleküle in Kunststoffen zerstören und dabei zu Materialschäden führen.
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Bild: Hände halten Impfstoff in die Höhe; Copyright: PantherMedia/OlegDudko

ContiVir entwickelt erfolgreich COVID-19-Impfstoffkandidaten

22/09/2020

Angesichts der aktuellen Pandemiekrise ist der Engpass an Kapazitäten zur Herstellung von Impfstoffen weltweit zu einem ernsthaften Problem geworden. ContiVir hat jetzt einen virus-ähnlichen Partikel als COVID-19-Impfstoffkandidaten hergestellt, unter Verwendung eines vollständig hochskalierbaren Systems für die schnelle und effiziente Produktion von Impfstoffen in großen Mengen.
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Bild: Arzt hält Hand eines Patienten und hat auf dem Schoß ein Klemmbrett mit dem Formular

Welttag der Patientensicherheit 2020: sichere Versorgung in der Corona-Krise

17/09/2020

Mitarbeitersicherheit ist Patientensicherheit – das wird während der Corona-Pandemie deutlicher denn je. Dabei geht es nicht nur um Infektionsprävention, sondern auch um Schutz vor physischer und psychischer Belastung. Darauf soll am 17. September 2020 anlässlich des Welttags der Patientensicherheit aufmerksam gemacht werden.
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Bild: Computergenerierte Darstellung eines viralen Proteins, welches sich mit einem Protein in einer Zellmembran verbindet; Copyright: PantherMedia/animaxx3d

Mit maschinellem Lernen gegen Corona

15/09/2020

Forschungsvorhaben der TU Berlin und der Universität Luxemburg erhält Förderung von Google.org über 125.000 US-Dollar. Die intensive Bindung des sogenannten Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus an die menschlichen Wirtszellen scheint ein wesentlicher Faktor für die hohe Infektiosität dieses Virus zu sein.
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Bild: mehrere Glasschälchen mit lilafarbener Flüssigkeit, darüber eine Pipette mit einem lilafarbenen Tropfen; Copyright: Fraunhofer IGB

Infektionen: Moleküle stärken Immunsystem

03/09/2020

Infektionen stellen für Patienten im Krankenhaus eine steigende Gefahr dar. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB hat im Projekt InnateFun zusammen mit mehreren Partnern einen neuen Therapieansatz erarbeitet. Dabei werden die Immunrezeptoren der Zellen so beeinflusst, dass die Zellen die schädlichen Mikroorganismen besser abwehren können.
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Bild: Mann bei der Arbeit am Computer – Prof. Lang bei der rasterelektronenmikroskopischen Betrachtung der Materialoberflächen; Copyright: UBT / Christian Wißler

Biomaterialien aus Spinnenseide: Infektionen verhindern, Heilungsprozesse fördern

01/09/2020

Neue, an der Universität Bayreuth entwickelte Biomaterialien beseitigen Infektionsrisiken und fördern Heilungsprozesse: Einem Forschungsteam unter Leitung von Prof. Thomas Scheibel ist es gelungen, diese für die Biomedizin hochrelevanten Materialeigenschaften zu kombinieren. Die nanostrukturierten Materialien basieren auf Spinnenseide.
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Bild: Bakterienkolonie des Melioidose-Erregers; Copyright: Stefan Monecke/JMM Case Reports

Infektionskrankheit: Schnelltest auf Melioidose entwickelt

01/09/2020

InfectoGnostics-Forscher der Weimarer Firma Senova und des Leibniz-IPHT haben gemeinsam mit weiteren Partnern aus Deutschland, Österreich und Thailand einen neuen Schnelltest auf Melioidose entwickelt. In nur 15 Minuten detektiert der einfache und günstige Streifentest zuverlässig Antikörper im Blut der Patienten, die bei Infektionen mit dem Bakterium Burkholderia pseudomallei gebildet werden.
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Bild: Grafik zur Untersuchung von SARS-CoV-2-Viren im Abwasser; Copyright: Westhaus et. al.

Diagnostik: SARS-CoV-2-Viren im Abwasser

28/08/2020

Seit Beginn der Pandemie arbeiten Forschergruppen an Methoden, den Nachweis von SARS-CoV-2 Viren im Abwasser für die Überwachung des COVID-19 Infektionsgrads der Bevölkerung zu verwenden. Die Idee ist einfach: Da infizierte Personen SARS-CoV-2 Viren über die Fäkalien abgeben, könnten Abwasserproben Aufschluss über die Infektionszahlen aller an eine Kläranlage angeschlossener Einwohner liefern.
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Bild: Lunge eines Covid-19-Erkrankten mit neuem Bildgebungsverfahren; Copyright: Tim Salditt, Marina Eckermann

Bildgebung: neue Einsichten in Lungengewebe bei Covid-19-Erkrankungen

26/08/2020

Röntgenphysiker der Universität Göttingen haben zusammen mit Pathologen und Lungenspezialisten der Medizinischen Hochschule Hannover ein neues Bildgebungsverfahren entwickelt, mit dem geschädigtes Lungengewebe nach Erkrankung an Covid-19 hochaufgelöst und dreidimensional dargestellt werden kann.
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Bild: farbige Grafik von vier Spike-Proteinen von SARS-CoV-2; Copyright: MPI für Biophysik, Frankfurt

SARS-CoV-2: neue Erkenntnisse über das Spikeprotein

25/08/2020

Im Kampf gegen das Coronavirus wird intensiv an Impfstoffen und neuen Therapien geforscht. Für das Eindringen in die Zellen benötigt das Virus das Spikeprotein auf seiner Virusoberfläche. Wissenschaftler des PEI haben im Verbund mit Forschungsgruppen in Deutschland mit hochauflösenden bildgebenden und computergestützten Verfahren das Spikeprotein in seiner natürlichen Umgebung analysiert.
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Bild: Mann mit Glatze vor zwei Monitoren; Copyright: Elvira Eberhardt/Universität Ulm

SARS-CoV-2: dem Immunsystem auf die Sprünge helfen

24/08/2020

Der Ulmer Virologe Dr. Konstantin Sparrer erhält vom BMBF 1,8 Millionen Euro für die Einrichtung einer BMBF-Nachwuchsgruppe zur Infektionsforschung. Die Förderdauer beträgt 5 Jahre mit der Option auf eine maximal vierjährige Verlängerung. Sparrer ist Juniorgruppenleiter am Institut für Molekulare Virologie der Uniklinik Ulm und forscht zur Modulation der angeborenen Immunabwehr.
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Bild: Vorrichtung am Tropf, dahinter verschwommen Kopf eines älteren Mannes; Copyright: Fotolia

COVID-19: kein erhöhtes Risiko bei Krebsbehandlungen im Krankenhaus

24/08/2020

Eine Studie unter Leitung der MedUni Wien hat die COVID-19-Infektionsraten von Krebspatienten analysiert. Dabei zeigte sich, dass diese aufgrund strikter Sicherheitsmaßnahmen im klinischen Bereich keine höheren Infektionsraten mit dem Coronavirus aufwiesen als die Gesamtbevölkerung. Eine Krebsbehandlung im Krankenhaus bietet somit kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung.
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Bild: Computergenerierte Darstellung einer weißen Immunzelle mit Antikörpern; Copyright: PantherMedia/animaxx3d

COVID-19: Immunsystem auf Irrwegen

14/08/2020

Bei schweren Krankheitsverläufen von COVID-19 kommt es, anders als bislang allgemein angenommen, nicht allein zu einer starken Immunreaktion – vielmehr ist die Immunantwort in einer Dauerschleife aus Aktivierung und Hemmung gefangen.
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Bild: auf Graphenoxid basierender Biosensor; Copyright: Fraunhofer IZM

Forschende entwickeln Schnelltest zur Infektionserkennung

05/08/2020

Besonders die aktuelle Lage der COVID-19-Pandemie zeigt, wie wichtig es ist, Infektionen schnell und genau zu erkennen, sodass weitere Ansteckungen verhindert werden. Für die Bestimmung von viralen oder bakteriellen Infektionen werden Diagnosen auf Basis von Symptomen aufgestellt. Hierbei können schnell Fehleinschätzungen geschehen, bewirken doch einige Infektionen ähnliche Krankheitsverläufe.
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Bild: 3D-Modell des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 in einer Hand; Copyright: Rudolf-Virchow-Zentrum

Coronaviren zum Anfassen aus dem 3D-Drucker

03/08/2020

Viren sind winzig. Mit bloßem Auge kann man sie nicht sehen und selbst für viele Mikroskope sind sie zu klein. Das macht es schwer, die momentane Bedrohung durch COVID-19 und seinem Erreger, den Coronavirus SARS-CoV-2, zu erkennen.
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Bild: Aktenordner mit der Aufschrift

Forschungskooperation für digitales Covid 19-Fallmanagement

31/07/2020

Seit April 2020 unterstützen die Forschungsprofessoren Christian Fegeler, Martin Haag und Wendelin Schramm der Hochschule Heilbronn (HHN) das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn, um neue lokale Ausbrücke des Covid-19-Virus effizient und schnell eindämmen zu können.
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Bild: Zwei Männr stehen vor einem großen, zylinderrförmigen Gerät; Copyright: Rainer Hofmann

Proteinbiosynthese in Bakterien: Neue Perspektiven für die Antibiotika-Forschung

31/07/2020

Forscher der Universität Bayreuth und der Columbia University in New York berichten in der Zeitschrift iScience über wegweisende Erkenntnisse zur Proteinbiosynthese in Bakterien. Das kleine Protein NusG verknüpft zwei molekulare Maschinen, die bei der Genexpression, der Herstellung bakterieller Proteine auf der Basis von Erbinformationen, zusammenwirken: die RNA-Polymerase und das Ribosom.
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Bild: Computergeneriertes Bild eines Büros mit einer Person am Schreibtisch und einer großen blauen Wolke vor dem Gesicht der Perosn; Copyright: THM

Masken tragen im Büro?

30/07/2020

Wie lässt sich in geschlossenen Räumen das Risiko minimieren, an Covid-19 zu erkranken? Dieser Frage ist die TH Mittelhessen nachgegangen. Unter der Leitung der Professoren Dr. Henning Schneider und Dr. Keywan Sohrabi vom Gießener Fachbereich Gesundheit hat eine Forschergruppe untersucht, welche Atemmasken die Verbreitung des Coronavirus zum Beispiel im Büro am ehesten verhindern.
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Bild: Zwei Männr stehen auf einer Baustelle neben einem großen, zylinderrförmigen Gerät; Copyright: Swen Pförtner/Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

Eines der stärksten hochauflösenden NMR-Spektrometer steht in Göttingen

28/07/2020

Es sieht aus wie eine riesige Thermoskanne und wiegt acht Tonnen. Nicht nur deshalb ist das neue 1,2-GHz-NMR-Spektrometer ein Schwergewicht in der weltweiten Forschungslandschaft: Mit seiner magnetischen Feldstärke setzt es neue Maßstäbe in der hochauflösenden Kernspinresonanz (NMR)-Spektroskopie: 28,2 Tesla – fast 600.000-mal stärker als das Erdmagnetfeld.
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Bild: Mann im Labor beim Mikroskopieren; Copyright: Nadine Krüger/Deutsches Primatenzentrum

Malaria-Medikament Chloroquin hemmt SARS-CoV-2 nicht

23/07/2020

Mehr als 600.000 Menschen weltweit sind bisher der Lungenkrankheit COVID-19 zum Opfer gefallen, die durch das SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) verursacht wird. Um möglichst schnell eine wirksame Therapie für COVID-19 zu erhalten, werden derzeit Medikamente getestet, die bereits für die Behandlung anderer Erkrankungen eingesetzt werden.
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Bild: zwei Männer und eine Frau in Arztkitteln vor einem Gebäude; Copyright: Marcel Mompour

COVID-19: neue Studie zum Antikörpernachweis bei Blutspendern

22/07/2020

Eine aktuelle Studie des Instituts für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, hat bei nur 29 von mehr als 3.000 Blutspendern in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen Antikörper gegen das SARS-CoV-2 Virus nachgewiesen.
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Image: Eine weiße Mund-Nasen-Schutz-Maske kommt aus einer Produktionsanlage; Copyright: Fraunhofer IPT

Schutzausrüstung: von 0 auf 50.000 Masken täglich

22/07/2020

Not macht erfinderisch: Während viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich getroffen wurden, haben andere darin Chancen erkannt. Ein Beispiel dafür, wie Unternehmen in der Krise auch profitieren können, ist die Produktion medizinischer Schutzausrüstung. Drei Partner haben gemeinsam in kürzester Zeit eine Produktionsanlage für medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken aufgebaut.
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Bild: Frau bei der Laborarbeit; Copyright: Prof. Martin Heßling/THU

Corona: Suche nach effektiven Desinfektionstechniken

22/07/2020

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen, werden geeignete, effiziente und vor allem leicht anwendbare Desinfektionstechniken benötigt.
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Bild: mehrere Laboranten in Schutzausrüstung bei Arbeiten im Reinraum; Copyright: Ralf Mohr/Fraunhofer ITEM

Beschleunigte Herstellung eines Passivimpfstoffs gegen COVID-19

20/07/2020

Antikörper eröffnen eine Behandlungsoption für bereits mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten. Mit der Produktion eines spezifischen SARS-CoV-2-Antikörpers starten die Pharmazeutische Biotechnologie des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Braunschweig zusammen mit der Corat Therapeutics GmbH. Bereits Anfang 2021 soll er in die klinische Prüfung kommen.
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Bild: Frau singt mit sichtbarer Atemwolke; Copyright: Bayerischer Rundfunk/BR

Aerosol-Studie mit Chor zu COVID-Ansteckungsrisiken beim Singen

10/07/2020

Wie hoch ist das Risiko, sich beim Chorsingen mit dem COVID-Virus zu infizieren? Wie lässt sich dieses Risiko reduzieren? Nach Ansteckungsfällen bei mehreren Chören hat der Bayerische Rundfunk für seine Klangkörper gemeinsam mit dem LMU Klinikum München und in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Erlangen (FAU) selbst eine aufwändige Testreihe durchgeführt.
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Bild: Grafik die zeigt, wie die Verschmutzung des Trinkwassers mit MRT-Kontrastmitteln verhindert werden kann; Copyright: Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaften, Universität Wien

Verschmutzung des Trinkwassers mit MRT-Kontrastmitteln verhindern

09/07/2020

Thilo Hofmann und Robert Brünjes vom Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaften der Universität Wien haben Vorschläge, wie die Gadolinium-Verschmutzung der Gewässer und des Trinkwassers verhindert werden kann. Die Lösung: Der Urin von MRT-Patienten muss zumindest 24 Stunden lang gesammelt werden, dann lässt sich Gadolinium sogar recyclen.
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Bild: Zwei Menschen stehen in Schutzanzügen an einer Werkbank in einem Labor; Copyright: Fraunhofer IBMT/Foto Bernd Müller

epiLab: Corona-Testung im mobilen Sicherheitslabor

08/07/2020

Ein Schlüssel gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 liegt in der regelmäßigen und flächendeckenden Testung. So können Infektionen frühzeitig entdeckt und Ansteckungsketten unterbrochen werden. Dabei geht es auch immer wieder um die Frage nach den vorhandenen Testkapazitäten. Im Saarland unterstützt das mobile epiLab die Suche nach verdeckten Infektionen in Pflegeeinrichtungen.
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Bild: Graphische Darstellung von braunen Bakterien, die sich mit Fäden an blaue Ketten binden; Copyright: Dawid Zyla/ETH Zürich

Mikroskopie: Wie der Körper Blasenentzündungen abwehrt

07/07/2020

Manche Menschen sind gegen Harnwegsinfekte besser geschützt als andere, weil ihr Körper möglicherweise höhere Mengen des Proteins Uromodulin herstellt. Wie der Helfer in der Notdurft funktioniert und was sich daraus für die Behandlung und Prävention der schmerzhaften Entzündungen ableiten lässt, hat nun ein interdisziplinäres Forschungsteam herausgefunden.
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Bild: Ein schwarzes, kastenförmiges Gerät neben einem Gerät mit mehreren LEDs an der Vorderseite; Copyright: FBH/P. Immerz

LED-Bestrahlungssystem: von der Desinfektion bis zu medizinischen Behandlungen

07/07/2020

Mit UV-LEDs ausgestattet kann das System Keime auf Oberflächen wie Handy-Displays beseitigen. Auch LEDs, die das optimale Emissionsspektrum zum Aushärten von Polymeren oder für medizinische Behandlungen liefern, lassen sich einbauen – sogar mehrere Wellenlängen in einem Gerät sind möglich.
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Bild: Mann im Schutzanzug bedient per Bedienfeld ein großes Gerät; Copyright: Med Uni Graz

Forscher testen Corona-Medikamente an SARS-CoV-2-Virusproben

03/07/2020

Im BSL-3 Labor an der Medizinischen Universität Graz, dem Labor mit der höchsten Sicherheitsausstattung Österreichs, werden aktuell mögliche Medikamente auf ihre Wirkung gegen SARS-CoV-2-Erreger getestet. In dem interdisziplinären Forschungsprojekt setzen sich das acib, die Med Uni Graz und das Grazer Biotech-Unternehmen Innophore zum Ziel, eine vorklinische Wirkstoff-Datenbank aufzubauen.
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Bild: positiver Corona-Test; Copyright: PantherMedia/Andy Dean Photography (YAYMicro)

Covid-19-Studie: Kann das Blutplasma Genesener vor schwerem Verlauf schützen?

29/06/2020

Im Blutplasma von Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben, befinden sich Antikörper des Immunsystems gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Ob Hochrisikopatienten durch Gabe dieses Blutplasmas vor einem schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung geschützt werden können, untersucht die nun gestartete Studie "RECOVER" unter Federführung des Universitätsklinikums Heidelberg.
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Bild: grün leuchtende Proteine in menschlichen Zellen; Copyright: Jonathan Schmid-Burgk / Broad Institute of MIT and Harvard, UK Bonn

Hoffnung auf SARS-CoV-2-Massentestung mit neuer Technologie

29/06/2020

Prof. Jonathan Schmid-Burgk leitet die neue Arbeitsgruppe für "Functional Immunogenomics" am Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Bonn. Im Rahmen der neu eingerichteten Professur und Leitungsstelle geht der 34-jährige Genomforscher dem komplexen Zusammenspiel zwischen Genen und unserem Immunsystem nach.
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Bild: Mann rennt auf einer Laufplan auf einem Sportplatz; Copyright: PantherMedia/stetsik

Wieder sportlich aktiv werden während der COVID-19 Pandemie

22/06/2020

Nachdem die Möglichkeiten für Sportaktivitäten stark eingeschränkt wurden, um die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen, öffnen die Sportstätten nun erneut die Türen für Freizeit- und Leistungssportler. Durch die andauernde Lage gelten jedoch immer noch Einschränkungen, um das Infektionsrisiko gering zu halten.
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Bild: Eine Forscherin mit Mundschutz, Handschuhen und Haube legt einen Objektträger auf ein Mikroskop; Copyright: PantherMedia/Kzenon

Laborarbeit: auf die richtige Schutzausrüstung kommt es an

01/04/2020

Beim Umgang mit infektiösen Stoffen kommt es nicht nur drauf an, vorsichtig und im richtigen Verhalten im Labor und für die Arbeit mit diesen Stoffen geschult zu sein. Wichtig ist auch sichere persönliche Schutzausrüstung, die die Mitarbeiter vor Kontakt mit Gewebe, Flüssigkeiten und Aerosolen schützt.
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Bild: Wissenschaftler mit Handschuhen und Schutzanzug arbeitet an einem Mikroskop; Copyright: PantherMedia/EvgeniyShkolenko

BSL-4-Labore: sicher ist sicher

01/04/2020

Labore werden in vier Schutzstufen eingeteilt, die bestimmen, mit welchen Biostoffen darin gearbeitet werden darf. Die höchste Stufe, BSL-4, ist vermutlich die prominenteste, wenn man an den Umgang mit Krankheitserregern denkt. Dabei gehören die wenigsten Labore zur Stufe BSL-4, da sie auch die höchsten, komplexesten und damit teuersten Anforderungen haben.
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Bild: Ein Forscher sitzt an einem Laborarbeitsplatz und zieht sich Schutzhandschuhe an; Copyright: PantherMedia/dragana.stock@gmail.com

Sicheres Labor – Schutz durch Technik

01/04/2020

Wenn in der biomedizinischen Forschung oder der Diagnostik mit potenziell infektiösen Materialien wie Zellkulturen, Blut oder Gewebe gearbeitet wird, muss das Laborpersonal unbedingt vor einer Ansteckung geschützt werden. Neben verschiedenen Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz kommt es hier auch auf das richtige Arbeitsmaterial an.
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Bild: Mikroskop neben einem Bildschirm, der ein Bild von Bakterienkulturen zeigt; Copyright: PantherMedia/shmeljov

Sicherheit im Labor: Infektionsschutz bei der Arbeit

01/04/2020

Was reingeht, darf nicht rauskommen - und drinnen auch niemandem schaden. So lässt sich das Thema "Sicherheit im Labor" vielleicht in einem Satz zusammenfassen – zumindest dort, wo in Biologie und Medizin mit Krankheitserregern gearbeitet wird. Die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen hängen vor allem davon ab, was "drin" ist.
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Bild: UV Visual Lift; Copyright: by UVentions

Hygiene: Intelligenter Schutz vor Keimen wie dem Coronavirus

23/03/2020

Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze können von Mensch zu Mensch, über Hände oder Gegenstände verbreitet werden. In öffentlichen Bereichen und Räumen berühren Menschen Türklingen und Taster in Aufzügen und gehen unaufhaltsam hinein- und heraus. Eine regelmäßige Desinfektion mit Menschenhand ist kaum zu überwältigen. UVentions GmbH hat hierfür eine intelligente Lösung gefunden.
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Bild: Patient mit Schmerzen in Fingern; Copyright: panthermedia.net/Milkos

APRICOT-Projekt: Implantat "hilf(t) dem Menschen, sich selbst zu heilen"

01/01/2020

In der heutigen Zeit werden Menschen immer älter, die Anzahl der Arthrose-Patienten steigt. Aber auch bei der jüngeren Generation ist aufgrund der täglichen Anwendung mobiler Geräte das Risiko, an Arthrose zu erkranken erhöht. Das EU-Projekt APRICOT entwickelt einen neuen Implantattyp zur Behandlung von Fingergelenkarthrose – eine Hilfe zur Selbstheilung.
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Bild: Arzt tröstet Patienten vor der OP; Copyright: panthermedia.net/luckybusiness

Endoprothetik-Chirurgie: zwischen moderner und klassischer OP-Technik

01/01/2020

Wer auf ein künstliches Gelenk angewiesen ist, muss sich einer Operation unterziehen. Zwischen Roboter, herkömmlicher oder minimal-invasiver Operationstechnik müssen Arzt und Patient gemeinsam entscheiden, welche Operationsmethode am geeignetsten ist. Hierbei sollen post-operative Risiken möglichst gering gehalten werden und Vorteile überwiegen.
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Bild: Diagnostischer Test liegt auf einem Tisch; Copyright: beta web GmbH/Melanie Prüser

Einwegtests: Hohe Empfindlichkeit und einfache Handhabung

12/12/2019

Diagnostische Tests benötigen normalerweise einiges an Zeit und eine sterile Umgebung, um Resultate zu erhalten. Um Kosten und Aufwand für diese Aufgaben zu sparen, gibt es daher verschiedene Diagnosetests. Die Technologie dahinter beschleunigt und vereinfacht den Prozess nicht nur, sondern bietet auch die Möglichkeit, ihn in Zukunft für den Heimgebrauch zu nutzen.
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Bild: Ein Arzt steht vor einer schwebenden Grafik eines Gehirns und tippt auf einen Punkt; Copyright: panthermedia.net/Igor Vetushko

Medizin 5.0: Beratung durch selbstlernende Algorithmen

04/11/2019

Künstliche Intelligenz ist eines der Heilsversprechen der Medizin: Sie soll Personal entlasten, Kosten sparen und zuverlässig und unermüdlich arbeiten. Doch bevor die Algorithmen diagnostizieren dürfen, müssen noch viele technische und ethische Fragen beantwortet werden. Wie KI und die "Medizin 5.0" das Gesundheitswesen umkrempeln können, erfahren Sie auf der MEDICA 2019.
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Bild: Flaggen wehen vor einem dunklen Abendhimmel im Wind; Copyright: Messe Düsseldorf/ctillmann

Medizin am Puls der Zeit: Innovationen und Trends auf der MEDICA 2019

04/11/2019

Bald öffnet die weltweit größte Messe für Medizintechnik wieder ihre Tore: Vom 18. bis zum 21. November präsentieren in Düsseldorf mehr als 5.000 Aussteller ihre neuesten Produkte und Ideen auf der MEDICA. Neben vielen etablierten Unternehmen können Sie hier auch eine Reihe junger Start-Ups treffen. Als Besucher der Foren und Konferenzen erwartet Sie auch ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm.
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Bild: Ein Labortechniker füllt mit einer Pipette eine Lösung in eine Petrischale; Copyright: panthermedia.net/Arne Trautmann

Reserveantibiotika: "Wir können innerhalb einer halben Stunde feststellen, ob eine Carbapenemase vorliegt"

01/08/2019

Antibiotikaresistenzen sind die größte Herausforderung für die heutige Medizin. Einige Bakterien sprechen nur noch auf wenige Antibiotika an, sodass in der Klinik lange nach einem wirksamen Medikament gesucht werden muss. Umso wichtiger ist es, dass Ärzte Resistenzen schnell erkennen, um wirkungslose Therapien zu vermeiden.
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Bild: Zwei Petrischalen mit unterschiedlichen Agar-Böden, auf denen Bakterienkulturen wachsen; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Antibiotikaresistenz: technische Kniffe gegen Keime

01/08/2019

Eine Infektion, die nicht mehr behandelt werden kann, ist für Ärzte ein Albtraum und für Patienten potenziell lebensgefährlich. Leider treten heute aber immer häufiger Erreger auf, die gegen Arzneimittel – vor allem Antibiotika – resistent sind. Damit in Zukunft nicht alle unsere Waffen stumpf werden, sind neben klugem Arzneimitteleinsatz auch technische Lösungen gefragt.
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Bild: Grün leuchtendes Laborgerät; Copyright: Sven Döring

Photonik: "Wir wollen Pathogene und Antibiotikaresistenzen schnell und einfach bestimmen können"

01/08/2019

Die Wertschöpfungskette von Medizinprodukten hat Lücken zwischen Forschung und Industrie, die die Entwicklung von Innovationen ausbremsen. Das gilt auch für zeitkritische und dringend benötigte Produkte wie Schnelltests für resistente Erreger. Auf dem InfectoGnostics-Forschungscampus in Jena arbeiten Partner aus Forschung und Medizin daran, diese Lücken zu schließen.
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Bild: Ein Mann hält eine Handvoll Tablettenblister mit Antibiotika; Copyright: panthermedia.net/alexkalina

Kampf gegen Antibiotikaresistenzen: Vorsprung durch Technik

01/08/2019

Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit zu und erschweren die Behandlung von Patienten mit schweren bakteriellen Infektionen. Allein in Europa sterben laut Schätzung der WHO jährlich 33.000 Menschen daran. Ein immer größeres Problem werden multiresistente Erreger, die gegen mehrere oder sogar alle der bekannten Antibiotika resistent sind.
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Bild: Rotationsellipsoid mit Gold-Beschichtung zur Sammlung der aus dem Hautgewebe zurückgestreuten Photonen; Copyright: Sven Delbeck/Fachhochschule Südwestfalen

Blutzuckermessung: Infrarot statt invasiv

22/03/2019

Im interdisziplinären Zentrum für Lebenswissenschaften in Iserlohn forscht ein Doktorand zurzeit an einem modernen nicht-invasiven Messverfahren für Diabetiker, das den täglichen Stich in den Finger überflüssig machen soll. Sein Hilfsmittel: ein Laser-Spektrometer.
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Bild: zwei Männer im Labor neben dem Organ Care System mit einer Schweinelunge darin; Copyright: Kaiser/MHH

Organ Care System: Therapie unter Extrembedingungen

08/05/2018

Multiresistente Keime, die mit hundertfacher Antibiotikadosis und bei Temperaturen von über 40 Grad behandelt werden – das kann der menschliche Organismus nicht bewältigen. Wenn aber das kranke Organ außerhalb des Körpers therapiert wird, sind extreme Bedingungen möglich. Medizinern ist nun erstmals die Behandlung einer schweren Lungenentzündung im Organ Care System gelungen.
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