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Bild: Darstellung des Designer-Moleküls

Schädel-Hirn-Trauma: Kieler Molekül zur Reparatur von Nervenzellen

25.03.2020

Bei einem Schädel-Hirn-Trauma sterben je nach Schwere der Verletzung Nervenzellen im Gehirn in unterschiedlichem Umfang ab. Solche Hirnverletzungen können Konzentration, Entscheidungsfähigkeit, Lernen und Erinnerung einschränken.
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Bild: Darstellung Hirnareale von der Seite; Copyright: panthermedia.net/Francesco  Santalucia

Schlaganfall: Wenn das System erneut ausfällt

24.03.2020

Nach einem Schlaganfall steigt die Gefahr, einen zweiten zu erleiden. Bislang wusste man, sind beim ersten Anfall Areale in der linken Hirnhälfte betroffen, ist vor allem die Sprache beeinträchtigt. Wissenschaftler haben nun mithilfe einer virtuellen Läsion herausgefunden, dass die rechte Hirnhälfte bei wiederholten Störungen tatsächliche eine positive Rolle spielt.
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Bild: Ein würfelförmiges Implantat aus Drahtgeflecht an einem Katheter; Copyright: Maier/DHZB

Implantat: Carag-Okkluder mit abbaubarem Kunststoffgerüst

19.03.2020

Zum ersten Mal wurde am DHZB bei einem Kind ein neuer Schirm zum Verschluss von Defekten der Herzvorhof-Scheidewand eingesetzt. Das System kommt ohne Metall aus und hat stattdessen ein Gerüst, das vom Körper abgebaut wird.
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Bild: Blick aus einem Kontrollraum in ein Katheterlabor; Copyright: panthermedia.net/sudok1

Schlaganfall: Interventionelle Therapie trotz blutverdünnender Therapie

17.03.2020

Bei Schlaganfällen, die durch einen Gefäßverschluss der hirnversorgenden Gefäße durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) entstehen, muss das Gerinnsel so bald wie möglich durch eine medikamentöse Auflösung (Lyse) oder einen Gefäßkatheter-Eingriff (Thrombektomie) entfernt werden.
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Bild: Ein farbiges Computermodell des menschlichen Innenohrs; Copyright: Siwei Bai/TUM

Cochlea: Computermodell zeigt neuronale Erregungsmuster im Innenohr

16.03.2020

Dank eines Cochlea-Implantats können eigentlich gehörlose Menschen in einem erstaunlich hohen Maß wieder hören. Um die Implantate zu optimieren, haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) ein Computermodell entwickelt, mit dem sich die vom Implantat erzeugten neuronalen Erregungsmuster im Hörnerv vorhersagen lassen.
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: Laboruntersuchung; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia (YAYMicro)

Spektroskopie: Mit Licht Moleküle blitzschnell beobachten

13.03.2020

Kurze Pulse von starkem Laserlicht machen die Verteilung kleinster Moleküle sichtbar.
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Bild: Ansicht des Gehirns einer Maus unter dem Fluoreszenz-Mikroskop; Copyright: Ertürk Lab/Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung

"Tissue Clearing": Gefäßanalyse des gesamten Gehirns

13.03.2020

Erkrankungen des Gehirns gehen oft mit typischen Veränderungen der Blutgefäße einher. Münchner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LMU Klinikums, des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich die Strukturen und krankhafte Veränderungen aller Gefäße – auch der feinsten Kapillaren – analysieren lassen.
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Bild: Blick in einen Rettungswagen, in dem ein Mann mit Atemmaske versorgt wird; Copyright: panthermedia.net/limonzest

Rettungswagen: bessere Schlaganfall-Akutversorgung

05.03.2020

Die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten ist in Deutschland im internationalen Vergleich schon auf einem sehr hohen Niveau – doch sie könnte noch weiter optimiert werden. Wenn vermehrt speziell ausgerüstete Krankenwagen – sogenannte Mobile Stroke Units – zum Einsatz kommen würden, könnte das die Behandlungsergebnisse noch erheblich verbessern.
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Bild: Monitor mit gemessenen Hirnströmen, im Hintergrund Mädchen mit verkabeltem Kopf; Copyright: panthermedia.net/yacobchuk1

Hirnstimulation verändert den Stoffwechsel

04.03.2020

Der Vagusnerv spielt bei der Kommunikation zwischen Gehirn und Körper eine zentrale Rolle und kann mit einer elektrischen Stimulation am Ohr gezielt angeregt werden. Wissenschaftler am Uniklinikum Tübingen konnten jetzt zeigen, dass man die Aktivität des Magens über eine Hirnstimulation ausgehend vom Vagusnerv beeinflussen kann.
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Bild: Modellkopf mit Geräten an Ohr und um den Kopf - Designvision der tragbaren Hörhilfe; Copyright: Universität Siegen, Tim zum Hoff

Tragbare Hörhilfe: Hearable der Zukunft

03.03.2020

Den meisten Menschen fällt es nicht leicht, sich in einer belebten Umgebung auf eine spezifische Stimme zu konzentrieren. Besonders schwierig ist dies für Schwerhörige. Ein neuartiges Konzept für Hörhilfen, entwickelt unter Beteiligung von Fraunhofer-Forschern, soll künftig die Sprachverständlichkeit in komplexen Situationen verbessern und es erleichtern, einem einzelnen Sprecher zu folgen.
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Bild: automatisiertes Synthesemodul - Frau im Vordergrund bedient Laptop, Mann dahinter pipettiert etwas; Copyright: HZDR / B. Tiedemann

Parkinson: Radiotracer für die Differentialdiagnostik

03.03.2020

Ein interdisziplinäres Team des Instituts für Radiopharmazeutische Krebsforschung um Prof. Peter Brust hat den dritten Innovationswettbewerb des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gewonnen. Den Forschern gelang es, eine neue Substanz zu entwickeln, mit der sich die Bildgebung der Parkinson-Krankheit verbessern lassen könnte.
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Bild: Pressekonferenz zur Vorstellung der GET-App; Copyright: ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

App zum Reaktions-Check: Gehirnerschütterungen schnell erkennen

02.03.2020

Die Gefahr besteht im Fußball und Eishockey ebenso wie im Handball, American Football oder Basketball: In all den beliebten Mannschaftssportarten erleiden die Spieler hin und wieder eine Gehirnerschütterung. Oft wird die Verletzung unterschätzt, obwohl eine nicht erkannte Gehirnerschütterung lebenslange gesundheitliche Folgen haben kann.
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Bild: Mann mit blauem Kittel sitzt neben älterer Frau, die eine VR-Brille trägt auf einer Couch; Copyright: panthermedia.net/dragoscondreaw

Früherkennung von Parkinson mit VR und Sensoren

25.02.2020

Häufig werden neurologische Erkrankungen, wie zum Beispiel Parkinson, erst spät diagnostiziert. Um den Menschen eine frühere Diagnose zu ermöglichen, wurde das Projekt VAFES ins Leben gerufen. Mithilfe von Sensorik und VR soll ein spielerisches Testsystem entwickelt werden.
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Bild: Ein Mann liegt in einem Krankenhausbett mit verschiedenen Sensoren an Kopf und Armen; Copyright: Neurogeriatrie, UKSH

Wearables: digitale Technik zur Beurteilung chronischer Krankheitslast

21.02.2020

Viele chronische Erkrankungen bringen Beschwerden mit sich, die nicht anhand objektiver Messwerte beziffert werden können. Für Betroffene sind sie aber oft ebenso belastend wie die klassischen Krankheitssymptome. Zu diesen belastenden Begleitsymptomen zählen Schlafstörungen und Fatigue, eine quälende Form von Müdigkeit und Antriebslosigkeit.
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Bild: Lächelnde Frau mit dunklen Haaren steht in weißem Kapitel in einem Labor  - Prof. Elvira Mass; Copyright: Silvia Hoch/Uni Bonn

Schlaganfall: Fluoreszenz zeigt, wie Makrophagen einwandern

18.02.2020

Makrophagen sind als Teil des angeborenen Immunsystems für die Hirnentwicklung und -funktion unablässig. Mit einer neuartigen Methode brachten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der Universität Bonn und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) Makrophagen zum Leuchten, die im Knochenmark gebildet wurden.
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Bild: Hinterkopf einer Frau mit Hirnschrittmacher, die ein Smartphone bedient; Copyright: UKR

Hirnschrittmacher: erste Patientin lässt hoffen

14.02.2020

Am Zentrum für Tiefe Hirnstimulation am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wurde weltweit die erste Patientin mit einer Zwangsstörung mit einem neuartigen Hirnschrittmacher versorgt. Dadurch soll eine seit fast 20 Jahren bestehende Erkrankung therapiert werden können.
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Bild: Detailaufnahme Eingang ins Massenspektrometer; Copyright: Wolfgang Filser / TUM

Klinisches Massenspektrometrie-Zentrum für molekulare Hirnforschung

13.02.2020

Münchner Wissenschaftler aus Proteomik, Informatik und Medizin erforschen in einem gemeinsamen Großprojekt die Ursachen von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, deren Diagnostik und Behandlungsverläufe. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert dazu ein klinisches Massenspektrometrie-Zentrum in München (CLINSPECT-M) für zunächst drei Jahre mit 6 Millionen Euro.
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Bild: Mann mit Smartphone lehnt sich an ein Auto; Copyright: MPI CBS

Neurologie: Sinneswahrnehmungen sind keine oberflächliche Hirnarbeit

12.02.2020

Wie entscheidet das Gehirn beim Zusammenspiel der Sinne, auf welchen es die übergreifende Aufmerksamkeit lenkt? Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und des Computational Neuroscience and Cognitive Robotics Centre der University of Birmingham machen erstmals sichtbar, wie Sinnesreize tief im Gehirn verarbeitet werden.
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Bild: Projektgruppe N2B-patch; Copyright: HBC

Multiple Sklerose: "Patienten sind die Experten für ihre Krankheit"

11.02.2020

In einem von der EU geförderten Forschungsprojekt entwickelt ein internationales Konsortium eine neue Technologie für eine bessere Behandlung von Multipler Sklerose (MS). Das innovative Projekt "N2B-patch" verfolgt einen völlig neuartigen Ansatz der Anwendungsform, über die der Wirkstoff durch die Nase ins Gehirn (Nose to Brain) gelangt.
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Bild: Ärzte beobachten Daten auf einem Tablet; Copyright: Klinikum der Universität München (LMU)

Hirnstimulation: Parkinson-Patient mit einzigartigem System versorgt

07.02.2020

In der Neurochirurgischen Klinik des LMU Klinikums München wurde im Januar der erste Parkinson-Patient weltweit mit einem neuen Neurostimulator versorgt, der eine bessere, personalisierte Versorgung von Patienten ermöglicht. Damit könnte eine Behandlung möglich werden, bei der die Stimulation gezielt den Anforderungen an die jeweilige Situation angepasst und optimiert wird.
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Bild: Ärztin mit älterer Patientin bei einer Untersuchung; Copyright: Universitätsmedizin Greifswald

Gleichstrom kombiniert mit kognitivem Training gegen Alzheimer

06.02.2020

Die Alzheimer-Krankheit ist bislang unheilbar. Neben der Erprobung neuer Wirkstoffe gewinnen die nicht-medikamentösen Therapieansätze immer mehr an Bedeutung. Prof. Agnes Flöel von der Universitätsmedizin Greifswald erforscht mit ihrer Arbeitsgruppe die Kombination aus intensivem kognitivem Training und Hirnstimulation durch Gleichstrom.
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Bild: Eine freie Proteinkette wird durch eine zentrale Pore gezogen; Copyright: Avellaneda & Tans, AMOLF Amsterdam

Proteine mit einer molekularen Maschine entwirren

03.02.2020

Wie entwirren Zellen Proteine, die verklumpt und damit funktionsunfähig sind? Forscher vom AMOLF-Institut in Amsterdam sowie vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg haben die Funktionsweise einer molekularen Maschine charakterisiert, die an freiliegenden Schleifen der Proteinketten zieht und sie so aus dem Proteinknäuel herauslöst.
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Bild: Eine Gruppe von Männern und Frauen posiert vor einem Gebäude für ein Foto; Copyright: privat

Chirurgie: Trainingsmodell für die Aneurysmabehandlung

28.01.2020

Ein Forschungsteam des Instituts für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik und des Instituts für Mikrosystemtechnik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) hat in Zusammenarbeit mit Neuroradiologen des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) eine neue Methode entwickelt, um Tierversuche für die Behandlungssimulation von Hirngefäßaneurysmen überflüssig zu machen.
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Bild: Junger Mann liegt in einem Bett auf der Intensivstation, Krankenschwester kontrolliert die Einstellung von Geräten; Copyright: panthermedia.net/SimpleFoto

Neurologie: kognitive Defizite nach Intensivbehandlung

27.01.2020

Wer selbst schon einmal intensivmedizinisch behandelt wurde oder wessen Angehörige auf der Intensivstation behandelt wurden, weiß, wie schwer dies ist, aber im besten Falle auch lebensrettend. Doch was kommt danach? Laut Studien leiden bis zu 78% aller Patienten nach der Entlassung von einer Intensivstation an Einschränkungen der kognitiven Leistungsfähigkeit – häufig über viele Jahre.
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Bild: Eine Trainerin im Fitnessstudio zeigt einem älteren Mann die Benutzung eines Ergometers; Copyright: panthermedia.net/Craig Robinson

Sportmedizin: Ist körperliche Fitness gut für den Kopf?

27.01.2020

Fördert körperliche Fitness die Gesundheit des Gehirns? Belege für diese These - wenngleich kein eindeutiger Beweis - kommen von einer neuen Studie. Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universitätsmedizin Greifswald analysierten Daten von mehr als 2.000 Erwachsenen.
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Bild: Schädel, in dem das Gehirn aus Puzzleteilen besteht, von denen eines fehlt; Copyright: panthermedia.net/vampy1

Neurologie: mit neuer Ultraschall-Methode Gehirnleistung verbessern

24.01.2020

Bei neurologischen Erkrankungen wie der Alzheimer Demenz, der Parkinson-Krankheit oder der Multiplen Sklerose, gehen ständig Nervenzellen des Gehirns zugrunde, dadurch kommt es zum Beispiel zu Erinnerungslücken, Sprachstörungen, Stimmungsschwankungen oder reduzierter Bewegungsfähigkeit sowie dem Muskelzittern bei Parkinson.
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Bild: Ein junger Mann erhält ein EKG; Copyright: panthermedia.net/voenkor

Kardiologie: neuester Forschungsstand zur Herzratenvariabilität

08.01.2020

Ein gesundes Herz schlägt nicht ganz regelmäßig. Atmung, Stoffwechsel, Hormone, kognitive Prozesse, Stress und andere Einflüsse des autonomen Nervensystems verändern die Intervalle.
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Bild: Eine ältere und eine jüngere Frau legen gemeinsam ein Puzzle; Copyright: panthermedia.net/iofoto

Neurologie: Wie bleiben wir im Alter geistig fit?

08.01.2020

Diese Frage beschäftigt Forscher seit langem. Die Anforderungen des demografischen Wandels verlangen nach mehr Wissen. Eine Studie vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) gibt nun Hinweise, wer im Alter geistig fit bleibt.
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Bild: Aufnahme des Gehirns mit farblich hervorgehobenen Arealen; Copyright: Philipps-Universität Marburg

Bildgebung zeigt, wie kognitive Verhaltenstherapie auf Hirnaktivität wirkt

07.01.2020

Behandelt man eine Panikstörung durch kognitive Verhaltenstherapie, so schlägt sich deren Erfolg in einer geänderten Hirnaktivität nieder. Das hat ein bundesweites Forschungsteam aus Psychologie, Hirnforschung und Medizin herausgefunden, indem es Verhaltensexperimente mit bildgebenden Verfahren kombinierte.
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Bild: Stethoskop StethoMe liegt auf einem Tisch neben einem Handy, im Hintergrund sind Füße eines Kindes zu sehen; Copyright: StethoMe

Telemedizin: besser atmen mit Künstlicher Intelligenz (KI) für die Atemwege

01.10.2019

Lungenentzündung, COPD oder Mukoviszidose - Menschen mit solchen Lungenerkrankungen müssen regelmäßig einen Arzt aufsuchen. Auch kleine Kinder müssen sich bestimmten ärztlichen Tests unterziehen. Um ständige Arztbesuche zu vermeiden, bietet die Telemedizin zahlreiche Möglichkeiten, Untersuchungen zu Hause durchzuführen.
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Bild: Roboter zeigt mit dem Finger auf CT-Bilder des Hirns, im Hintergrund ein CT-Gerät; Copyright: panthermedia.net/phonlamai

Mensch vs. Maschine – der Nutzen von KI in der Bildgebung

02.09.2019

Gerade in der Radiologie werden große Datenmengen produziert, die sich ohne die Hilfe intelligenter Systeme nicht mehr verwalten lassen. Das betrifft vor allem die Befundung medizinischer Bilder. Wofür Ärzte jahrelange Erfahrung, mehrere Stunden Arbeit und höchste Konzentration benötigen, schafft Künstliche Intelligenz innerhalb weniger Sekunden.
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Bild: DLIR-Aufnahme der Aorta; Copyright: GE Healthcare

Deep Learning Image Reconstruction – wie KI im Klinikalltag aussieht

02.09.2019

Künstliche Intelligenz ist in der Medizin längst keine Zukunftsmusik mehr. Viele Studien und erste Anwendungsbeispiele zeigen, dass sie zum Teil bessere Ergebnisse erzielt als der menschliche Mediziner. Am Universitätsklinikum Jena ist die Arbeit mit KI bereits gelebte Praxis. Als weltweit erste Einrichtung setzt es Algorithmen in der radiologischen Routine ein, um CT-Bilder zu rekonstruieren.
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Bild: Roboter betrachtet riesige Menge an CT-Bildern des Gehirns; Copyright: panthermedia.net/phonlamai

KI in der Bildgebung: wie Maschinen unsere Datenberge bezwingen

02.09.2019

In der modernen Medizin, insbesondere im Bereich der Bildgebung, werden massenweise Daten produziert – so viele, dass Radiologen kaum mit der Befundung der Bilder hinterherkommen. Künstliche Intelligenz könnte die Lösung für dieses Problem sein. Aber wie genau kann sie dabei helfen? Wie sieht eine Zusammenarbeit von Mensch und Maschine aus? Und was wird in Zukunft noch möglich sein?
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Bild: CT-Aufnahme der beiden Lungenflügel mit KI-unterstützter automatischer Hervorhebung, Quantifizierung und Vermessung von Anatomie und Abweichungen; Copyright: Klinikum Nürnberg

KI in der Radiologie: zuverlässiger Partner für die CT-Befundung

02.09.2019

Mehr Patienten, mehr Untersuchungen, mehr CT-Bilder – In der Radiologie gibt es zu viel Arbeit für zu wenige Ärzte. Die CT-Scans werden in kürzester Zeit beurteilt, was dazu führt, dass Auffälligkeiten übersehen werden. Künstliche Intelligenz arbeitet dagegen mit konstanter Geschwindigkeit und Leistung, weswegen in der radiologischen Routine zunehmend auf ihre Unterstützung gesetzt wird.
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Bild: Hochsprung einer Leichtathletikerin; Copyright: panthermedia.net/Moodbaord

Training und Rehabilitation: fit dank Schwebe-Modus

01.07.2019

Bei Breiten- und Hochleistungssportlern, aber auch bei Hobbysportlern, kommt es häufig zu Sportverletzungen, Gleichgewichtsstörungen oder Defiziten in Motorik und Haltung. Durch Prävention und optimales Training können solche Vorfälle vermieden und der Wiedereinstieg in den Sport nach Verletzungen gezielt therapiert werden.
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Bild: Marathon-Läufer; Copyright: panthermedia.net/adamgregor

Sportmedizin – gesund in Bewegung bleiben

01.07.2019

Körperliche Aktivität hat in der heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Auf der Suche nach Ausgleich oder als Hochleistungssportler - körperliche Aktivität in den eigenen Lebensstil zu integrieren, hat eine sowohl physische als auch psychische positive Wirkung. Doch lassen sich Körper und sportliche Aktivität in Einklang bringen, sodass Sport nicht zur Belastung, sondern Entlastung wird?
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Bild: Team Capsix mit KUKA Roboterarm und Körpermodell; Copyright: Capsix Robotics, Lyon

Gesund leben dank Robotik – KUKA Innovation Award 2019

24.06.2019

Forscher näher an die Industrie heranbringen und die Entwicklung von Robotik vorantreiben – das ist der Gedanke hinter dem KUKA Innovation Award. Das Thema des diesjährigen Awards ist "Healthy Living". Bewerber aus aller Welt waren aufgerufen, eine robotische Anwendung für die Medizin zu entwickeln. Nun stehen die Finalisten fest, die ihre Innovationen auf der MEDICA 2019 präsentieren werden.
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Bild: Ärztin in OP-Kleidung steht im Kontrollraum eines MRTs und betrachtet Monitore; Copyright: Uniklinik Magdeburg

VISUALASE: Epilepsie-OP mit dem Laserkatheter

11.06.2019

Epilepsie-Patienten konnten bisher entweder medikamentös oder chirurgisch behandelt werden. Dabei werden Hirnareale, die epileptische Anfälle hervorrufen, entfernt. Mit der Laserablation ist nun auch in Europa eine neue, katheterbasierte Operationstechnik verfügbar, die Patienten eine solche offene Operation am Gehirn erspart.
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Bild: Frau verwendet Roboterarm, um etwas auf dem Tisch zu greifen; Copyright: RWTH Aachen/RPE & inRehaRob

Von Exoskeletten und Servicerobotern – die Rehabilitation der Zukunft

03.06.2019

Für die meisten Menschen ist die Grundlage für ihre Lebensqualität, sich uneingeschränkt und selbstständig bewegen zu können. Ist dies zum Beispiel nach einem Schlaganfall nicht mehr möglich, ist eine zeit- und kostenintensive Rehabilitation notwendig. Wir stellen einige Projekte vor, in denen innovative Lösungen entwickelt werden und Robotik eine tragende Rolle spielt.
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Bild: dreieckiger Tisch, an dem drei Patienten verschiedene robotikgestützte Reha-Übungen machen; Copyright: Hocoma, Switzerland

Gehen ist Kopfsache – wie Robotik die Rehabilitation unterstützt

03.06.2019

Die Menschen werden immer älter. Zugleich möchten sie bis ins hohe Alter selbstständig leben. Doch mit dem Alter lassen die motorischen & kognitiven Fähigkeiten nach, z.B. infolge eines Schlaganfalls. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt rasant. Zusätzlich entscheiden sich zu wenige junge Menschen für den belastungsintensiven Pflegeberuf. Roboter könnten helfen, die Versorgungslücke zu schließen.
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Bild: Junge mit robotikgestützten Gangtrainer auf dem Laufband; Copyright: panthermedia.net/olesiabilkei

Robotik – Reha mit Motoren und Sensoren

03.06.2019

Sie arbeiten mit Kraft, Präzision und unermüdlich. Das macht Roboter zu einem idealen Instrument für die Rehabilitation. Im Gang- oder Motoriktraining sind Bewegungsabläufe tausende Male zu wiederholen, damit sie neu erlernt werden können. Was Patienten ermüdet und Therapeuten Zeit kostet, ist für robotikgestützte Systeme leicht zu bewältigen. Erfahren Sie mehr zu Robotik in der Rehabilitation.
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Bild: Junge verwendet Roboterarm vor einem Monitor mit Computerspiel, daneben steht die Therapeutin; Copyright: Helios Klinik Hattingen

Reha mit Roboter – robotikgestützte Therapie in der Neurologie

03.06.2019

Möchten Patienten nach einem Schlaganfall Bewegungen neu erlernen, so müssen diese häufig wiederholt werden. Das ist jedoch mit extremer Anstrengung verbunden. In der Industrie werden überall dort, wo Aufgaben mit vielen Wiederholungen oder hohem Kraftaufwand erledigt werden müssen, Roboter eingesetzt. Was in der Fabrik seit Jahrzehnten funktioniert, findet heute vermehrt Einzug in die Rehaklinik.
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Bild: Ein Mann liegt auf einer Behandlungsliege unter einem Strahlentherapiegerät; Copyright: panthermedia.net/adriaticphoto

Herzrhythmusstörungen: Behandlung im Linearbeschleuniger

08.04.2019

Herzrhythmusstörungen entstehen, wenn Nervenzellen unkontrolliert Kontraktionen des Herzmuskels auslösen. Sie werden entweder medikamentös oder durch eine Katheterablation des Gewebes behandelt. Bei einem Patienten, bei dem dies nicht möglich war, wendeten Kardiologen und Strahlentherapeuten in einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Präzisionsbestrahlung einen neuen Ansatz an.
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Bild: Mann bei CT-Untersuchung; Copyright: panthermedia.nt/Romaset

Schlaganfall: Mit 4D-Hirnperfusion schneller zur Behandlung

01.04.2019

Beim ischämischen Schlaganfall kommt es auf eine schnelle Behandlung an. Hier sind vor allem gute Bildgebungsdaten wichtig, mit denen Ärzte die bestmögliche Therapieentscheidung treffen können. Moderne CT-Scanner kommen immer häufiger zur Beurteilung von Schlaganfallpatienten zum Einsatz, denn sie können die Durchblutung des Gehirns im zeitlichen Verlauf zeigen.
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Bild: CT-Scan offen; Copyright: panthermedia.net/SimpleFoto

Funktionelle Bildgebung: Ein Blick in die Kommandozentrale

01.04.2019

In unserem Gehirn laufen alle Informationen aus unserem Körper und der Umwelt zusammen und werden in Millisekunden zu Reaktionen umgewandelt. Für die Medizin und die Forschung ist es essenziell zu wissen, wie unsere Umschaltzentrale aussieht. Um ihn beim Arbeiten genauer zu beobachten, kommen funktionelle Verfahren zum Einsatz.
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Bild: Patientin während einer fMRT-Untersuchung; Copyright: panthermedia.net/Chris De Silver

Funktionelle Bildgebung: Wie tickt unser Gehirn?

01.04.2019

Unser Gehirn ist unsere Kommandozentrale. Hier werden alle Informationen und Eindrücke gesammelt und zu Reaktionen und Bewegungen umgewandelt. Einen Blick ins Innere dieser menschlichen Nervenzentrums verschaffen sich Ärzte und Forscher dank moderner Bildgebungsverfahren. Mithilfe der funktionellen Variante können sie unserem Kopf bei der Arbeit zusehen.
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Bild: Nahaufnahme einer Patientin im MRT-Gerät; Copyright: panthermedia.net/Craig Robinson

Gehirnkartierung: präoperative Planung mit funktioneller MRT

01.04.2019

Eine Operation beginnt bereits, bevor der Patient auf dem Operationstisch liegt – nämlich mit der Planung. So muss beispielsweise bei einer anstehenden Hirnoperation zunächst das Gehirn kartiert werden. Dabei wird das Aktivitätsniveau bestimmter Hirnareale sichtbar gemacht. Möglich macht dies die funktionelle Magnetresonanztomographie.
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Bild: Handprothese drückt einen kleinen Ball zusammen; Copyright: Alina Kettenbach

SoftHand: Greifintelligenz für Unterarmprothesen

10.12.2018

Unterarmprothesen hatten bisher häufig nur eine kosmetische Funktion, um das Fehlen einer Gliedmaße zu kaschieren. Neuere Modelle helfen ihrem Träger zwar beim Greifen, müssen aber für jeden Handgriff neu angesteuert und aktiviert werden. Noch fehlt eine Prothese, die sich einfach steuern lässt und flexibel auf den Gegenstand reagiert, den der Träger greift.
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Bild: Kleiner Junge, der ein medizinisches Gerät auf dem Kopf trägt; Copyright: panthermedia.net/ahfoto.mail.ru

Hirnstimulation: Behandlung durch Strom und Magnetfelder

03.12.2018

Bei vielen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen ist die Behandlung alles andere als einfach. Medikamentöse Therapien benötigen immer eine feine Einstellung und operative Eingriffe am Gehirn bergen Risiken. Die nicht-invasive Hirnstimulation verfolgt einen anderen Ansatz: Magnetfelder und Strom verändern die Abläufe im Gehirn – ohne den Patienten zu gefährden.
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Bild: Arzt klebt Elektroden am oberen Rücken einer jungen Frau auf; Copyright: panthermedia.net/microgen

Transkutane Elektrische Nervenstimulation: schmerzfrei dank Strom

03.12.2018

Weltweit leidet Schätzungen zufolge jeder Dritte an chronischen Schmerzen. Zu den häufigsten zählen Rücken-, Kopf-, aber auch Nervenschmerzen. Bei vielen Betroffenen sind die Schmerzen so stark, dass sie Beruf, Sozialleben oder Psyche stark beeinträchtigen. Der Schmerz besitzt einen selbstständigen Krankheitswert und muss behandelt werden – zum Beispiel mit Strom.
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Bild: Proband mit einer Neuroprothese; Copyright: MoreGrasp

MoreGrasp – mit Querschnittslähmung wieder Greifen können

22.11.2018

Jährlich erleiden 250.000 bis 500.000 Menschen eine Rückenmarkverletzung, MoreGrasp soll ihnen dabei das Leben erleichtern. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt die verlorene Greiffunktion bei Personen mit hoher Querschnittslähmung wiederherzustellen. Dafür haben Forscher der Technischen Universität Graz eine Neuroprothese entwickelt, die sich derzeit in einer Machbarkeitsstudie befindet.
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Bild:Älteres Paar sitzt nebeneinander und schaut auf seine Smartphones; Copyright: panthermedia.net/Fabrice Michaudeau

Neurologie: Parkinson mit App und Daten früher erkennen?

01.08.2018

Big Data gleicht häufig der Suche nach der Nadel im Heuhaufen: In einem großen Datenberg stecken Muster, die die Antwort auf eine bestimmte Frage enthalten. Die Kunst ist es, aussagekräftige Daten zu erhalten und die Muster darin zu finden. Wie verschiedene smarte Geräte und eine App hier zusammenarbeiten und automatisch Daten sammeln, ohne den Nutzer zu stören, zeigt das iPROGNOSIS-Projekt.
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Bild: Junge Radiologin betrachtet Aufnahmen des Schädels und macht sich Notizen; Copyright: panthermedia.net/mark@rocketclips.com

Radiologie: maschinelles Lernen zur Unterstützung der Befundung

08.03.2018

Automatisierung stellt in vielen Arbeitsbereichen eine Erleichterung dar, aber ist sie auch eine Lösung für die Befundung von medizinischen Bilddaten? Kann ein Computer überhaupt zuverlässig genug arbeiten, um bei medizinischen Entscheidung mitzuwirken? Landshuter Forscher beschäftigen sich mit der Frage, wie lernende Algorithmen zuverlässiger arbeiten und Radiologen unterstützen können.
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