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Bild: Prof. Dr. Tim C. Kietzmann; Copyright: Jens Raddatz  / Universität Osnabrück

Menschliches Sehen durch Deep Learning verstehen

24/01/2022

Mithilfe computergestützter Methoden der Künstlichen Intelligenz wie Deep Learning wird in den nächsten fünf Jahren an der Universität Osnabrück das menschliche Sehvermögen aus kognitionswissenschaftlicher Sicht untersucht.
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Bild: Doktorandin Celina von Eiff befestigt Elektroden an einer Kappe; Copyright: Jens Meyer/Uni Jena

Menschen mit Hörprothese orientieren sich an Klangfarbe

17/01/2022

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben im Rahmen einer umfangreichen Studie festgestellt, dass die Wahrnehmung von sogenannten stimmlichen Emotionen bei Trägerinnen und Trägern von Cochlea-Implantaten deutlich vermindert ist. Über ihre Forschungsergebnisse berichten sie in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Ear and Hearing".
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Bild: Ein Empfänger und ein Signalsender eines Cochlea-Implantats auf der Hand eines Menschen; Copyright: PantherMedia  / npudov

Cochlea-Implantat als Sensor

07/01/2022

In enger Zusammenarbeit haben Forschende eine Methode entwickelt, mit der die Stimulationselektroden gebräuchlicher Cochlea Implantate in elektrochemische Sensoren umgewandelt werden können. Mithilfe dieser neuartigen Sensorfunktion könnte langfristig die Funktionsfähigkeit von Cochlea-Implantaten direkt im Innenohr überwacht werden.
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Bild: Doktorandin Diane Barret bereitet eine Probe vor; Copyright: Markus Fischer / Paul Scherrer Institut

Mehr Einblick in den Sehsinn

04/01/2022

Forschende haben einen wichtigen Bestandteil im Auge aufgeklärt. Es handelt sich um ein Protein in den Stäbchenzellen der Netzhaut, die es uns ermöglichen, bei Dämmerlicht zu sehen. Das Protein sorgt als Ionenkanal in der Zellmembran dafür, dass das Sehsignal vom Auge ins Gehirn weitergeleitet wird; Menschen, bei denen das Molekül aufgrund einer Erbkrankheit nicht richtig funktioniert, erblinden.
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Bild: Eine geschulte augenärztliche Hilfskraft nutzt ein umgerüstetes Smartphone als Augenspiegel; Copyright: Universität Bonn/Sankara Eye Foundation

Netzhaut-Untersuchung mit dem Smartphone

03/01/2022

Eine der häufigsten Ursachen für Erblindung sind Netzhautschäden, die zum Beispiel im Zusammenhang mit Diabetes auftreten können. Für aufwendige Untersuchungen des Augenhintergrundes fehlt jedoch vor allem in Entwicklungsländern häufig das Geld. Die Untersuchung ist wichtig, um Schäden an der Netzhaut möglichst früh zu erkennen und zu behandeln.
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Bild: Symbolbild für Spracherkennungssystem; Copyright: PantherMedia  / Karneg

Alexa, bekomme ich Parkinson?

17/12/2021

Eine aktuelle Arbeit zeigt, dass womöglich bei Hochrisikopatientinnen und -patienten eine einfache Analyse der Sprachfrequenzmodulation, wie sie Apps oder auch Systeme wie Alexa leisten können, eine Vorhersage für Parkinson erlaubt.
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Bild: Prof. Frank G. Holz und sein Team während der Operation; Copyright: J.F. Saba/Universitätsklinikum Bonn (UKB)

Implantation eines elektronischen Netzhaut-Chips in der Augenklinik

08/12/2021

In der Augenklinik der Uni Klinik Bonn erfolgte erstmals die Implantation eines Chips unter die Netzhaut. Bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener trockener altersabhängiger Makuladegeneration, für die es bislang noch keine Therapie gab, soll das Sehvermögen im Netzhautzentrum durch den Eingriff in einem gewissen Maß wiederhergestellt werden.
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Bild: Biomimetisches Trommelfellimplantat; Copyright: ITM/TU Dresden

Biomimetisches langzeitresorbierbares Trommelfellimplantat

07/12/2021

Über 30 Millionen Menschen leiden jährlich an den Folgen eines defekten Trommelfells. Ohne fachmedi-zinische Behandlung kann dies zu dauerhaften Schäden und schwerem Hörverlust führen. Zur Rekon-struktion des Trommelfells, der sogenannten Myringoplastik, werden heute körpereigene Knorpelhaut, Muskelhaut oder synthetische Materialien eingesetzt.
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Bild: Geschulte augenärztliche Hilfskraft nutzt ein umgerüstetes Smartphone als Augenspiegel; Copyright: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/Sankara Eye Foundation India

Mit Smartphones gegen die Blindheit

03/12/2021

Schäden der Netzhaut durch Diabetes gelten inzwischen als häufigste Erblindungs-Ursache bei Erwachsenen. Doch für Diabetiker, die in Indien in ärmeren Bereichen leben, fehlt es an ausreichender augenärztlicher Versorgung. Daher hat die Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn zusammen mit der Sankara Eye Foundation ein kostengünstiges Smartphone-basiertes, telemedizinisches DR-Screening gestartet.
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Bild: Illustration der Funktionsweise eines optischen Cochlea-Implantats; Copyright: UMG

Cochlea-Implantate: Licht ins Ohr

01/12/2021

Cochlea-Implantate geben ihren Trägerinnen und Trägern teilweise ihren Hörsinn zurück. Dabei bieten sie aber nur eine stark eingeschränkte Hörqualität, da sie Signalübertragung vom Implantat in das menschliche Nervensystem nur sehr grob möglich ist. Die Implantate der Zukunft könnten hier sehr viel genauer arbeiten, indem sie Nervenzellen mit Licht statt Strom stimulieren.
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Bild: Gesicht und Auge einer jungen Frau in Nahaufnahme; Copyright: PantherMedia/Meseritsch Herby

Implantate für die Sinne – Hören und Sehen mit Technik

01/12/2021

Bestimmte Funktionen des Körpers können wir heute schon gut durch Implantate ersetzen, andere nicht. Bei den Sinnen des Menschen stehen wir hier noch ganz am Anfang, denn die Technologien und Materialien, die uns zur Verfügung stehen, sind im Verhältnis zum Nervensystem noch viel zu grob. Implantate können uns aber auch bei der Erhaltung der Sinne helfen.
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Bild: Ein Mikrosensor im Auge eines Mannes ermöglicht die Selbstmessung; Copyright: Implandata

Glaukom: den Augeninnendruck mit einem Mikroimplantat kontrollieren

01/12/2021

Chronische Erkrankungen erfordern ein engmaschiges Monitoring für den bestmöglichen Therapieerfolg. Patientinnen und Patienten können aber nicht immer alle notwendigen Messungen selbst durchführen und zwischen ihren Besuchen in der Arztpraxis liegen häufig größere Abstände. Ein neues Implantat könnte diese Lücke beim Glaukom schließen und die Selbstmessung für den Augeninnendruck ermöglichen.
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Bild: Ein Empfänger und ein Signalsender eines Cochlea-Implantats auf der Hand eines Menschen; Copyright: PantherMedia/npudov

Implantate: Wenn Technik Sinne macht

01/12/2021

Sei es durch Erkrankungen, Verletzungen oder von Geburt an – manche Menschen verfügen nicht in vollem Umfang über ihre fünf Sinne. Insbesondere für das Hören und Sehen gibt es heute zwar viele Hilfsmittel, mit denen wir eine verlorene Funktion durch einen anderen Sinn ersetzen können.
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Bild: Dr. Sybelle Goedicke; Copyright: Michelle Bous

Elektronische Nase soll Corona am Geruch erkennen

12/11/2021

Corona-Infektionen schnell, zuverlässig und berührungsfrei erkennen: Sybelle Goedicke-Fritz aus dem Team von Professor Michael Zemlin forscht an einer Methode, die Corona allein am Geruch erkennt. Das Verfahren könnte künftig zum Beispiel als Eingangstest an viel besuchten Orten dazu beitragen, dass Infektionen früh erkannt und die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden kann.
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Bild: Blaues Auge ist von Cybertechnologie umgeben; Copyright: PantherMedia  / hquality

Diabeteserkennung auf der Netzhaut durch Deep Learning

11/11/2021

Die durch Diabetes hervorgerufene Erkrankung der Netzhaut (diabetische Retinopathie, DR) ist die häufigste Ursache für den Verlust des Sehvermögens bei Erwachsenen im Alter zwischen 25 und 60 Jahren in Europa. Wenn DR frühzeitig erkannt wird, kann eine Behandlung den Sehkraftverlust wirksam reduzieren oder verhindern.
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Bild: Eine Frau sitzt vor einem Gerät, mit dem ihr Auge untersucht wird; Copyright: PantherMedia/Med_Photo_Studio

Alzheimer: Blick ins Auge für die Früherkennung

22/03/2021

Alzheimer ist zwar nach wie vor unheilbar, aber wenn die Erkrankung früh genug erkannt wird, können Gegenmaßnahmen die Prognose verbessern und Patienten länger beschwerdefrei halten. Leider gibt es aber noch keine zuverlässige Früherkennung. Das könnte sich in Zukunft mit einer nicht-invasiven, spektroskopischen Untersuchung der Netzhaut ändern.
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Bild: Marathon-Läufer; Copyright: panthermedia.net/adamgregor

Sportmedizin – gesund in Bewegung bleiben

01/07/2019

Körperliche Aktivität hat in der heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Auf der Suche nach Ausgleich oder als Hochleistungssportler - körperliche Aktivität in den eigenen Lebensstil zu integrieren, hat eine sowohl physische als auch psychische positive Wirkung. Doch lassen sich Körper und sportliche Aktivität in Einklang bringen, sodass Sport nicht zur Belastung, sondern Entlastung wird?
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Bild: Sportschuhe eines Sportlers; Copyright: panthermedia.net/ Daxiao_Productions

Sportmedizin – Leistungswerte bei bester Gesundheit

01/07/2019

Wer körperliche Aktivitäten in den eigenen Lebensstil integriert, lebt gesünder und ausgeglichener. Doch wo liegen die Belastungsgrenzen? Lassen sich Messungen des Gesundheitszustands auch unterwegs durchführen? Wie sportmedizinische Untersuchungen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit beizubehalten und gesundheitliche Risiken zu minimieren, erfahren Sie in unserem Thema des Monats.
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Bild: Hochsprung einer Leichtathletikerin; Copyright: panthermedia.net/Moodbaord

Training und Rehabilitation: fit dank Schwebe-Modus

01/07/2019

Bei Breiten- und Hochleistungssportlern, aber auch bei Hobbysportlern, kommt es häufig zu Sportverletzungen, Gleichgewichtsstörungen oder Defiziten in Motorik und Haltung. Durch Prävention und optimales Training können solche Vorfälle vermieden und der Wiedereinstieg in den Sport nach Verletzungen gezielt therapiert werden.
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Bild: Handgelenk mit Smartwatch, die den Pulsschlag misst; Copyright: panthermedia.net / Lev Dolgachov

mHealth: Vorhofflimmern erkennen – die App für ein gesundes Herz

08/05/2019

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. 1,8 Millionen Menschen leiden in Deutschland an dieser Krankheit. Sie ist schwer zu diagnostizieren. Häufig bleibt sie sogar unbemerkt und kann zum Schlaganfall führen. Eine Smartwatch mit einer neuen medizinischen App soll Patienten nun helfen, Vorhofflimmern rechtzeitig zu erkennen.
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Bild: Socke TelePark; Copyright: Marc Eisele, Universitätsklinikum Dresden

Freier leben dank Telemedizin – "TelePark"- Projekt für Parkinson-Patienten

08/01/2019

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, bei der Patienten hauptsächlich an Bewegungsstörungen leiden. Dadurch können sie den Alltag nur schwer bewältigen. Regelmäßige Arztbesuche und Therapiestunden sind notwendig. "TelePark" - ein Projekt, bei dem diverse bewegungsbezogene Parameter mithilfe von Sensoren und Apps erfasst werden, soll ihnen eine bessere Lebensqualität bieten.
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