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Bild: Forscher hält einen Chip in der Hand; Copyright: Empa

Sensoren: Holz auf unserer Haut

09.10.2019

Blutwerte für die medizinische Diagnostik können auch ohne schmerzhaften Nadelstich ermittelt werden. Empa-Forscher entwickeln derzeit gemeinsam mit einem kanadischen Team flexible, bioverträgliche Sensoren aus Nanocellulose, die auf der Haut liegen. Die 3D-gedruckten Analysechips aus nachwachsenden Rohstoffen werden künftig sogar biologisch abbaubar sein.
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Bild: Zellstrukturen unter dem Mikroskop; Copyright: MPI für Biochemie/ Florian Schueder

Mikroskopie: 10-fach schnellere Auflösung

09.10.2019

Fortschritte in der Fluoreszenzmikroskopie ermöglichen es, biologische Prozesse unterhalb der klassischen Beugungsgrenze des Lichtes sichtbar zu machen. Eine Variante dieser sogenannten Superauflösungstechniken ist DNA-PAINT, entwickelt am Max-Planck-Institut für Biochemie.
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Bild: Volker Bruns; Copyright: Fraunhofer ISS

KI-Software: "iSTIX eröffnet den Zugang zur Welt der Digitalen Pathologie"

08.10.2019

Mikroskope, die Zellen für das menschliche Auge sichtbar machen, gibt es zahlreiche auf dem Medizinmarkt. Auf Künstlicher Intelligenz beruhende Softwares zur Analyse dieser Bilder ebenfalls. Nach den mikroskopischen Aufnahmen stehen Wissenschaftler vor immensen Mengen an Scans mit meist geringer Auflösung. Erst als zusammengeführtes Ganzes eröffnen sie den Zugang zur digitalen Pathologie.
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Bild: Wissenschaftlerin bei der Arbeit am Mikroskop; Copyright: panthermedia.net / Kzenon

Lab-on-a-Chip: Sensoren aus bioinspirierten Nanoporen

02.10.2019

Ein interdisziplinäres Team der TU Darmstadt entwickelt eine neue Generation von Sensoren: Auf einem Mikrochip können sie bestimmte Substanzen direkt vor Ort im Körper detektieren. Das System basiert auf bioinspirierten Nanoporen.
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Bild: MEDICA START-UP PARK; Copyright: Messe Düsseldorf/ctillmann

MEDICA START-UP PARK: "Für alle, die den Start-up-Spirit spüren möchten"

01.10.2019

Wenn die Hallen der MEDICA offenstehen und medizinische Innovationen präsentiert werden, so sollte einem Gemeinschaftsstand besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden – dem MEDICA START-UP PARK. Die Start-ups, die sich hier präsentieren, sind nicht nur für Besucher und Investoren interessant, auch langjährige Aussteller und Großunternehmen profitieren vom Kontakt zu den jungen Gründern.
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Bild: rechts Der Computerbildschirm & Mikroskopbilder, Mitte Knochenkrebszelle mit Mitochondrien, links endoplasmatisches Retikulum; Copyright: Universität Bielefeld/ W. Hübner

Superauflösende Mikroskopie: Kinobilder aus lebenden Zellen

26.09.2019

Um Zellen bei der Arbeit zu beobachten, müssen Forschende ein physikalisches Gesetz aushebeln. Eine der schnellsten Techniken, um die Auflösungsgrenze der klassischen Lichtmikroskopie zu überwinden, ist die hochauflösende strukturierte Beleuchtungsmikroskopie. Sie macht Details sichtbar, die etwa hundert Nanometer winzig sind.
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Bild: Aufnahme des neuen Mikroskops zeigt eine lebende Knochenkrebszelle mit Zellkern (blau), Mitochondrien (grün) und Zytoskelett (magenta); Copyright: Universität Bielefeld/W. Hübner

Bildgebung: HD-Mikroskopie in Millisekunden

24.09.2019

Sie können winzig kleine Zellstrukturen sichtbar machen: Modernste Lichtmikroskope bieten Auflösungen von wenigen zehn Nanometern – also dem Millionstel eines Millimeters. Bisher waren superauflösende Mikroskopien allerdings deutlich langsamer als herkömmliche Verfahren, da mehr oder feinere Bilddaten aufgenommen werden mussten.
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Bild: Mann mit Mundschutz und Laborbrille hält Petrischale in die Höhe; Copyright: panthermedia.net/kasto

Kardiales Tissue Engineering: das Herz aus der Petrischale

23.09.2019

Für Patienten, die auf Spenderorgane warten, spielt oft jeder weitere Tag eine lebensentscheidende Rolle. Zusätzlich ist nicht jedes Organ für jeden Patienten geeignet. Wenn aber Organe aus patienteneigenen Zellen im Labor gezüchtet werden könnten, wäre das ein enormer Fortschritt. In Tissue Engineering setzen auch Herzpatienten große Hoffnung. Einiges ist bereits möglich – anderes noch Vision.
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Bild: grünliche Flüßigkeit wird mit Pipette auf Reagenzgläser verteilt; Copyright: panthermedia.net/svenhope

Stammzellen: Eigen und doch fremd

19.09.2019

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben nun herausgefunden, dass sich die Stammzellen genetisch verändern, während sie im Labor zum gewünschten Zelltyp heranwachsen. Beim anschließenden Einsetzen des neu gezüchteten Zellgewebes zurück in den Patienten stößt dessen Immunsystem sie deshalb ab.
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Bild: Aus einer Pipette fällt ein Tropfen auf einen grün beleuchteten mikrofluidischen Chip; Copyright: Sven Döring/Leibniz-IPHT

Resistente Keime: Bund investiert in Leibniz-Forschungszentrum in Jena

16.09.2019

Gute Ideen aus der Forschung sollen künftig schneller zu den Patienten gelangen. Dazu investiert der Bund in ein neues Leibniz-Forschungszentrum in Jena. Technologieentwickler, Mediziner und Medizintechnikhersteller entwickeln dort lichtbasierte Technologien für eine bessere Diagnostik und Therapie von Infektionskrankheiten.
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Bild: grafische Darstellung eines Katheters; Copyright: Leibniz-IPHT

Katheter: schonende Diagnose von Speiseröhren-Erkrankungen

11.09.2019

Beschwerden wie Sodbrennen kennt jeder - eine Reflux-Erkrankung, bei der saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Um herauszufinden, wo die Ursachen liegen, müssen sich Patienten einer langwierigen Untersuchung unterziehen. Ein Forscherteam des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien in Jena erforscht ein Diagnosegerät, das die Prozedur für Patienten weniger belastend macht.
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Bild: Chip-Systeme; Copyright: Kai Mattern/Institut für Mikrotechnik/TU Braunschweig

Chip-Systeme: testen Wirkstoffe und Arzneimittel

11.09.2019

In einem Vorhaben wird ein Hornhautmodell so weiterentwickelt, dass es den hohen Anforderungen bei der Arzneimitteltestung gegen Augenkrankheiten entspricht. In einem zweiten Projekt wird eine menschliche nasale Schleimhaut auf einem Chip-System nachgebildet. Beide Testsysteme sollen verlässlichere Aussagen als herkömmliche Verfahren liefern und helfen, Tierversuche zu vermeiden.
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Bild: Dunkelblau gefärbter Gewebeschnitt mit roten Markierungen; Copyright: Sigal/Charité

Im Labor gefährlichen Darmbakterien auf der Spur

28.08.2019

Warum führen bestimmte Bakterien der Magen-Darm-Flora bei einigen Menschen zu Krankheiten im Verdauungstrakt und bei anderen nicht? Welche grundlegenden Mechanismen verbergen sich dahinter? Diesen Fragen geht eine neue Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der Charité – Universitätsmedizin Berlin nach.
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Bild: Eine Forscherin mit weißem Laborkittel sortiert Probenbehälter in einen Schrank ein; Copyright: Carolin Schrandt/DIfE

Mit Biomarkern das Frailty-Syndrom enträtseln

27.08.2019

Vitamin D, Vitamin E und Carotinoide könnten eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung der Altersgebrechlichkeit, auf Englisch Frailty, spielen. Denn Menschen mit dem Frailty-Syndrom haben zu wenig dieser Mikronährstoffe im Blut.
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Bild: Wissenschaftler im Labor; Copyright: panthermedia.net/Robert Przybysz

Analysegeräte: Sichtbarkeit von Stoffwechselprodukten

23.08.2019

Forscherteam der JLU entwickelt massenspektrometrisches Verfahren zur Aufklärung von Stoffwechselwegen und Signalkaskaden auf zellulärer Ebene.
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Bild: Röhrchen mit Blutproben; Copyright: Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns

Biomarker: Gesundheit im Alter verraten

22.08.2019

Alternsforscher des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns und des Leiden University Medical Center (LUMC) wollen grundlegende Erkenntnisse aus der Forschung an Tiermodellen auf die Ursachen des Alterns im Menschen übertragen. Sie haben eine Kombination von Biomarkern im Blut entdeckt, die bei klinischen Studien helfen könnte, die Anfälligkeit älterer Menschen für Krankheiten abzuschätzen.
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Bild: Teilnehmer des German Medical Awards 2018; Copyright: German Medical Award

German Medical Award 2019 zeichnet Zukunft der Patienten(versorgung) aus

22.08.2019

Im Rahmen der MEDICA in Düsseldorf findet am 18. November der German Medical Award statt. Besonderes Engagement und fortschrittliche Patientenversorgung stehen im Fokus der Verleihung. Ärzte, Kliniken und Unternehmen aus Medizin und Gesundheitswirtschaft können hier ihre Leistung in Medizin und Management unter Beweis stellen und haben die Chance, ausgezeichnet zu werden.
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Bild: Histologischer Schnitt von Onchocerca volvulus unter dem Mikroskop; Copyright: Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie (IMMIP) / UK Bonn

KI: im Kampf gegen Flussblindheit

20.08.2019

Mehr als 21 Millionen Menschen in Afrika sind mit dem Fadenwurm Onchocerca volvulus, dem Erreger der Flussblindheit, infiziert, der zur Blindheit führen kann. Parasitologen am Universitätsklinikum Bonn suchen nach neuen Waffen gegen den Parasiten. Dazu wollen sie jetzt ein Verfahren entwickeln, bei der Künstliche Intelligenz Gewebeproben von Patienten unter dem Mikroskop automatisch auswertet.
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 Bild: Röhrchen zur Blutabnahme; Copyright: panthermedia.net/gamjai

Biomarker: neuer Indikator bei Alzheimer

19.08.2019

Biomarker gelten bei Alzheimer als gute diagnostische Indikatoren. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen haben daher nach einem neuen Biomarker gesucht, der schon im Blut nachgewiesen werden kann. Dabei sind die Forscher auf Kallikrein-8 (KLK8) gestoßen. Das Enzym ist an der Gedächtnisbildung und Angstentstehung beteiligt.
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Bild: Blutabnahme bei einem Neugeborenen; Copyright: Uniklinikum Dresden/Holger Ostermeyer

Screening: mehr Sicherheit für Neugeborene

19.08.2019

Seit Anfang August wird in Deutschland ein Neugeborenen-Screening auf kombinierte Immundefekte (SCID) vorgenommen. Somit steht den Eltern eine weitere Möglichkeit der durch die Krankenkassen finanzierten Früherkennung zur Verfügung. Ziel des Screenings ist es, bei positiv getesteten Neugeborenen möglichst schnell mit den erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zu beginnen.
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Bild: Laborsituation - Prof. Popp zeigt einem jungen Mann einen kleinen Gegenstand in seiner Hand; Copyright: Leibniz-IPHT/Sven Döring

Tumorentfernung: dreifache Bildgebung für eindeutige Diagnostik

08.08.2019

Viele Patienten müssen nach einer Tumorentfernung erneut in die Klinik kommen und sich einer weiteren Operation unterziehen. Der Grund: Der Tumor konnte nicht eindeutig identifiziert und daher nicht vollständig entfernt werden. Das ist nicht nur ethisch, sondern auch finanziell problematisch. Mit einem neuen operationsbegleitenden Gerät sollen Tumoren schnell und treffsicher aufgespürt werden.
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Bild: drei kleine, verschiedenfarbig leuchtende Kästen auf schwarzem Grund – der Single-Cell-Printer für das Labor; Copyright: cytena GmbH

Single-Cell Printer: ein Drucker für das Labor

07.08.2019

Ein Laborgerät, das einzelne, lebensfähige Zellen handhabt und sortiert: Diese Idee haben Forschende von der Professur für Anwendungsentwicklung am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg in die Realität umgesetzt: Die ehemaligen Doktoranden des Instituts Dr. Jonas Schöndube und Dr. André Groß gründeten 2014 gemeinsam mit dem IMTEK das Unternehmen cytena GmbH.
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Bild: blaues, leuchtendes 3D-Modell eines Herzens auf schwarzem Grund; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Künstliche Herzpumpen: täuschend echt

07.08.2019

Das Herz stellt die moderne Medizin noch immer vor große Herausforderungen. Über zehn Millionen Menschen in Europa leiden an einer Herzschwäche, und nicht wenige davon brauchen ein Spenderherz. Um die Wartezeit zu überbrücken, werden ihnen künstliche Herzpumpen eingesetzt, Komplikationen sind dabei nicht selten. Das Projekt "Zurich Heart" unter Mitwirkung der Empa entwickelt Lösungen.
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Bild: virtueller Schnitt durch das komplette Nervensystem einer Taufliegenlarve; Copyright: Janelia / MDC

Software: Google Maps fürs Gewebe

06.08.2019

Moderne lichtmikroskopische Techniken liefern überaus detailreiche Einblicke in Organe. Allerdings werden dabei Terabytes an Daten produziert, die meist kaum noch zu händeln sind. Eine Software, die ein Team um den MDC-Forscher Dr. Stephan Preibisch in Nature Methods vorstellt, sorgt nun für Übersicht.
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Bild: Ein Labortechniker füllt mit einer Pipette eine Lösung in eine Petrischale; Copyright: panthermedia.net/Arne Trautmann

Reserveantibiotika: "Wir können innerhalb einer halben Stunde feststellen, ob eine Carbapenemase vorliegt"

01.08.2019

Antibiotikaresistenzen sind die größte Herausforderung für die heutige Medizin. Einige Bakterien sprechen nur noch auf wenige Antibiotika an, sodass in der Klinik lange nach einem wirksamen Medikament gesucht werden muss. Umso wichtiger ist es, dass Ärzte Resistenzen schnell erkennen, um wirkungslose Therapien zu vermeiden.
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Bild: Zwei Petrischalen mit unterschiedlichen Agar-Böden, auf denen Bakterienkulturen wachsen; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Antibiotikaresistenz: technische Kniffe gegen Keime

01.08.2019

Eine Infektion, die nicht mehr behandelt werden kann, ist für Ärzte ein Albtraum und für Patienten potenziell lebensgefährlich. Leider treten heute aber immer häufiger Erreger auf, die gegen Arzneimittel – vor allem Antibiotika – resistent sind. Damit in Zukunft nicht alle unsere Waffen stumpf werden, sind neben klugem Arzneimitteleinsatz auch technische Lösungen gefragt.
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Bild: medizintechnologisches Gerät; Copyright: Diabetes Center Berne

Diabetestechnologie: Zukunft der Berner Diabetes-Forschung

29.07.2019

Die Universität Bern und das Diabetes Center Berne (DCB) schaffen gemeinsam vier Professuren, die sich mit Forschung und Entwicklung im Bereich der Diabetestechnologie befassen. Damit gewinnt die Berner Diabetes-Forschung an internationaler Bedeutung, was den Medizinalstandort nachhaltig stärkt.
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Bild: Eine Zelle wird mit einer Transfektions- und Screening-Plattform im Labor untersucht; Copyright: Fraunhofer IPA

Labormedizin: Wenn Maschinen riechen könnten

26.07.2019

Was wäre, wenn Roboter riechen könnten? Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart IPA widmet sich im Rahmen seines Leitthemas "Biologische Transformation" nun verstärkt der Verbindung von biologischen und technischen Systemen. Eine neue Plattformtechnologie soll zellbasierte Sensoren automatisiert herstellen und wirtschaftlich nutzbar machen.
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Bild: Ein Forscherin mit Brille und dunklen Haaren schaut durch ein Mikroskop; Copyright: Empa

Krankenhausinfektionen: Wie bilden sich Biofilme?

24.07.2019

Biofilme sind enorm widerstandsfähige Ansammlungen von Keimen, die besonders in Krankenhäusern zum Problem werden können. Wie ein einziges großes Lebewesen breiten sie sich auf Wunden aus oder besiedeln Implantate und Medizinprodukte. Biomedizinische Materialien mit neuartigen Oberflächen sollen den Krankheitserregern Einhalt gebieten.
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Bild: Orange Absperrpylone bilden die Silhouette eines Schädels, sie umgeben eine hirnförmiges Loch im Asphalt; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Zellanalyse: Wie MS das Gehirn schrumpfen lässt

23.07.2019

Wissenschaftler haben entdeckt, dass bestimmte Zellen im Gehirn, die als "Projektionsneurone" bezeichnet werden, eine zentrale Rolle bei den Gehirnveränderungen spielen, die mit der Multiplen Sklerose (MS) einhergehen.
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Bild: Laborapparatur, die über eine Spritze mit Flüssigkeit gefüllt wird; Copyright: Bernd Müller/Fraunhofer IGB

Europäisches Organ-on-Chip-Netzwerk sucht neue Mitglieder

23.07.2019

Die Gründungsphase ist abgeschlossen: Die European Organ-on-Chip Society (EUROoCS) steht nun offen für neue Mitglieder. Auf der diesjährigen Jahreskonferenz in Graz (Österreich) wurde die Community-Website gestartet, auf der nähere Informationen zum Thema verfügbar gemacht werden.
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Bild: Multi-Elektrodenlayout an einer Pinzette; Copyright: Fraunhofer EMFT/Bernd Müller

Mikrofluidik-Chip: neues Verfahren für den Kampf gegen Viren

19.07.2019

Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten im Projekt ViroSens gemeinsam mit Industriepartnern an einem neuartigen Analyseverfahren, um die Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffen effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Methode kombiniert elektrochemische Sensorik und Biotechnologie und ermöglicht erstmals eine komplett automatisierte Analyse des Infektionszustands von Testzellen.
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Bild: zwei Männer mit großen Schildkröten in den Händen, im Hintergrund sind Lemuren; Copyright: Oliver Dietze

Diagnostik: Blutproben aus dem Zoo helfen bei der Vorhersage von Krankheiten

16.07.2019

In den Zoos von Saarbrücken und Neunkirchen leben Pinguine, Asiatische Elefanten und viele andere Tierarten. Da sie von verschiedenen Kontinenten stammen, wird den Tieren regelmäßig Blut abgenommen, um ihre Gesundheit zu überprüfen.
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Bild: Fahnen; Copyright: SilverSky LifeSciences GmbH

Auf neuen Wegen der Medizin - Diagnostics Partnering Conference 2019

08.07.2019

Parallel zum ersten Tag der MEDICA findet am 18. November 2019 die Diagnostics Partnering Conference (DxPx Conference) statt. Hier treffen Interessenvertreter aus der Diagnostik- sowie Research Tool Industrie zusammen. Neue Technologien entdecken, Finanzierungsmöglichkeiten finden und Kooperationen eingehen – all das sind Schwerpunkte der DxPx Conference.
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Bild: Zellkultivierung; Copyright: panthermedia.net / matej kastelic

Organ-on-a-chip - Organe im Miniaturformat

01.02.2019

In-vitro-Verfahren und Tierversuche kommen für die Entwicklung sowohl von Medikamenten als auch neuen Therapieansätzen zum Einsatz. Insbesondere Tierversuche werfen jedoch mehr und mehr ethisch umstrittene Fragen auf. Eine vielversprechende Alternative sind Organ-Chips. In einem System mit der Größe eines Smartphones sind hier Organe durch einen künstlichen Kreislauf miteinander verbunden.
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Bild: Mann und Frau im Labor, die einen Multi-Organ-Chip präsentieren;  Copyright: TissUse GmbH

Multi-Organ-Chips – die Patienten von morgen?

01.02.2019

Leber, Nervengewebe oder Darm: Alles wichtige menschliche Organe, die in der Vergangenheit mithilfe von Tierversuchen oder in-vitro-Verfahren auf ihre Funktionsfähigkeit und Verträglichkeit getestet wurden. Die TissUse GmbH, ein Spin-Off der Technischen Universität Berlin, hat in den letzten Jahren Multi-Organ-Chips auf den Markt gebracht. Doch damit ist noch nicht Schluss.
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Bild: Grafische Darstellung mehrerer Zellen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net/dani3315

Organ-on-a-chip-Systeme: begrenzt aussagekräftig?

01.02.2019

Organ-on-a-chip-Systeme stellen eigentlich eine große Bereicherung für die medizinische Forschung dar: An Zellkulturen in den Kammern eines Kunststoffchips können zum Beispiel Wirkstoffe getestet werden. Das vermeidet Tierversuche und erhöht die Patientensicherheit. Aber: Sie bilden den Körper nicht naturgetreu nach, sondern immer nur einige Funktionen. Sind Ergebnisse so überhaupt verwendbar?
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Vom Algorithmus zum Schnelltest – Künstliche Intelligenz klassifiziert Blutzellen

21.11.2018

Unser Blut verrät so einiges über unsere körperliche Verfassung. So gibt zum Beispiel die Form unserer Blutzellen Aufschluss über einige erblich bedingte Krankheiten. Dazu müssen die Zellen jedoch erst einmal unter dem Mikroskop betrachtet und einer bestimmten Zellklasse zugeordnet werden. Welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielt, haben wir uns an der Uni des Saarlandes erklären lassen.
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Bild: Vorschau zum Video

Interview mit der Mfd Diagnostics GmbH

15.11.2018

Stoffwechselenzyme, Blutbild-, Fett- oder Zuckerwerte - Laborwerte dienen nicht nur zur Erkennung von Krankheiten, sondern helfen auch den Krankheitsverlauf zu beurteilen und Behandlungen zu kontrollieren. Wie ein Gerät namens NADHJA hier helfen kann, sehen wir am Stand von Mfd Diagnostics auf der MEDICA 2018.
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Bild: mehre Beinpaare bei einem Lauf; Copyright: panthermedia.net/lzf

Diagnostik in Rekordzeit – POCT im Hochleistungssport

02.11.2018

In der Regel funktioniert Diagnostik so: eine Patientenprobe wird entnommen, ins Labor geschickt und dort analysiert. Erst dann kann dem Patienten das Ergebnis mitgeteilt werden. Wenn aber der Patient ein Hochleistungssportler ist und einen straffen Trainingsplan einhalten muss, benötigt er das Ergebnis sofort. Wie das möglich ist? Mit Point-of-care-Testing!
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Bild: Acht von zehn Deutschen plagen Rückenschmerzen; Copyright: panthermedia.net/stasique

Rückenschmerzen: Das Forschungsprojekt Ran Rücken soll helfen

10.09.2018

Etwa acht von zehn Bundesbürgern bekommen im Laufe ihres Lebens Rückenschmerzen. Zu viel oder falsche Bewegung kann auch zu Problemen führen. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Ran Rücken" sucht nach dem richtigen Minimum, das hilft.
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Bild: Maria Driesel und ihre Kollegen von inveox neben dem neuen Gerät; Copyright: Astrid Eckert

Pathologie 4.0 – inveox automatisiert Laborarbeit

22.08.2018

Verwechslung, Verunreinigung, Verlust – die meisten Fehler in der Pathologie geschehen während des Probeneingangs. Einerseits kommen täglich unzählige Proben im Labor an, andererseits ist der Prozess der Registrierung sehr monoton. Die Folge: Die Arbeit ist ineffizient. Das Start-up inveox hat nun ein System entwickelt, das die Prozesse im Pathologielabor automatisiert und somit effizienter macht.
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Personalisierte Krebsmedizin – Mit TherapySelect zur bestmöglichen Behandlung

30.04.2018

Medizin wird immer personalisierter. Das ist vor allem für die Onkologie interessant, da eine Krebserkrankung so individuell ist wie der jeweilige Patient. Bei der Therapiewahl müssen sowohl Eigenschaften des Tumors als auch persönliche Merkmale des Patienten berücksichtigt werden. Wie das genau aussieht, haben wir uns bei der Diagnostikfirma TherapySelect mit Sitz in Heidelberg angeschaut.
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Bild: Drei Männer im Anzug und eine Frau im Laborkittel stehen in einem Labor; Copyright: Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern/Norbert Fellechner

Dem Tumor auf der Spur: personalisierter Impfstoff gegen Krebs

01.03.2018

Konventionelle Krebstherapien richten sich zumeist nach der Lokalisation des Tumors. Bei diesem Ansatz werden jedoch die individuellen genetischen Mutationen im Tumor des jeweiligen Patienten außen vor gelassen. Neue Ansätze in der Krebsforschung betonen immer stärker das Konzept der personalisierten Therapie.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01.03.2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Befüllen eines Containers mit dem Nährmedium für die Krebszellen; Copyright: Dr. Markus Wehland

Zellen im Weltall – extraterrestrische Ansätze in der Tumorforschung

22.02.2018

Auf der Erde sind alle Experimente an die Gravitation gebunden. Von der Schwerkraft befreit, zeigen aber beispielsweise Tumorzellen ein völlig anderes Verhalten. Im Rahmen des Projektes "Thyroid Cancer Cells in Space" der Universität Magdeburg werden Boxen in der Größe eines Smartphones, die niedrig differenzierte Schilddrüsentumorzellen enthalten, ins All geschickt.
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Bild: Stethoskop, das auf einer Weltkarte liegt und transparente Icons, die über das gesamte Bild gelegt sind; Copyright: panthermedia.net/everythingposs

Alles fließt: Transportströme und Materialflüsse in der KH-Logistik

01.02.2018

Wie selbstverständlich erwarten Patienten, in einem Krankenhaus umfassende Versorgung zu erhalten. Dazu gehört nicht nur die geeignete Therapie, sondern auch zum Beispiel ein Bett und regelmäßige Mahlzeiten. Welche Transportwege dafür innerhalb des Krankenhauses zurückgelegt werden müssen, fragen sie sich meist nicht.
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Bild:

Mit "gesprühten" Muskelzellen zur biomimetischen Oberfläche

08.01.2018

Nur wenige Patienten mit Herzschwäche haben das Glück, ein Spenderorgan zu erhalten. Seit einigen Jahren gibt es Herzassistenzpumpen, die die ungewisse Wartezeit überbrücken sollen. Diese werden vom Körper nicht immer optimal angenommen.
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Bild: Reagenzgläser in einem Ständer; Copyright: Messe Düsseldorf

MEDICA 2017: Rund um die Labormedizin mit dem MEDICA LABMED FORUM

02.11.2017

Wenn Sie sich auf der MEDICA 2017 für Labormedizin interessieren, werden sie schnell feststellen, dass die Messehallen 1 und 2 abgerissen wurden. Dort soll eine modernere Halle entstehen. Die Aussteller aus der Labormedizin haben bis dahin einen neuenStandort in den Leichtbauhallen 3a und 18 auf dem Freigelände. Außerdem erhalten sie dort ihr eigenes Forum.
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Bild: Dreidimensionales Bild einer eingefärbten Gefäßstruktur; Copyright: René Hägerling

Pathologie: mit der 3D-Mikroskopie dem Lymphödem auf der Spur

23.10.2017

Laut WHO sind weltweit 300 Millionen Menschen vom Lymphödem betroffen. Bei diesem Krankheitsbild wird Flüssigkeit aus dem Raum zwischen den Zellen nicht mehr zurück in den Blutkreislauf transportiert und sammelt sich unter der Haut. Die Auslöser dafür sind zum Beispiel Operationen, Verletzungen oder genetische Defekte. Eine neue Mikroskopiemethode könnte nun auch die Ursachen zeigen.
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Foto: Vorschaubild zum Video

Point-of-Care-Tests im Krankenhaus – Diagnostik mit Qualität

18.10.2017

Point-of-care Tests sind aus der medizinischen Praxis inzwischen nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen unkomplizierte, automatisierte Testverfahren, die schnelle Ergebnisse bringen. Auch in Krankenhäusern kommen POCT-Systeme seit einigen Jahren verstärkt zum Einsatz.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22.08.2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Bild: Ein Mann arbeitet an einer Laborbank, auf seinem Monitor läuft ein Programm zur Gestenerkennung; Copyright: Fraunhofer IPA/Heike Quosdorf

Laborautomation: vom Notizbuch zur Gestenerkennung

08.08.2017

Wissenschaftliche Forschung lebt seit Jahrhunderten davon, dass Versuche mit höchster Genauigkeit aufgezeichnet werden. Aber trotz aller Fortschritte im Labor selber finden Aufzeichnungen häufig noch immer manuell statt, zum Beispiel in Notizbüchern, Protokollen oder in der EDV. Eine optische Gestenerkennung könnte Wissenschaftlern diese Arbeit in Zukunft abnehmen.
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Bild: Collage aus zwei Bildern, eines zeigt eine runde, durchsichtige Plastikscheibe mit Mikrokanälen, eines einen Plastikchip; Copyright: Hahn-Schickard, Bild Bernd Müller

Pränatal-Diagnostik: Erbgutanalyse durch Tröpfchen-PCR

24.07.2017

Mithilfe einer neuartigen Analysemethode, bei der fetale DNA aus dem Blut der Mutter extrahiert wird, sollen auf nichtinvasive Weise genetische Krankheiten des Kindes pränatal diagnostiziert werden. Eine Arbeitsgruppe der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung ist Teil des Projekts "ANGELab" und hat das Diagnostikverfahren mitentwickelt.
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Bild: Junge Inderin im gelben Sari telefoniert mit einem Handy; Copyright: panthermedia.net/iphemant

Medizintechnik für Indien – der Markt der Zukunft?

02.05.2017

Indien ist ein Land der Widersprüche. Zum einen gibt es Ballungszentren mit modernster Technologie auch in der Gesundheitsversorgung. Zum anderen leben Zweidrittel der Bevölkerung nach wie vor unter hygienisch und finanziell schwierigen Bedingungen auf dem Land. Trotzdem oder gerade deshalb, interessieren sich immer mehr Medizintechnikfirmen aus der ganzen Welt für diesen Markt.
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Bild: Eine Petrischale mit gelblichen Bakterienkulturen auf schwarzem Grund; Copyright: panthermedia.net/kwanchaichaiudom

Labormedizin: Infektionen schnell und vorausschauend begegnen

03.04.2017

Das Labor ist eine der wichtigsten, zentralsten Einrichtungen für die Patientenversorgung. Im Labor werden akute, chronische und vererbbare Krankheiten diagnostiziert, regelmäßig der Verlauf von Erkrankungen wie Diabetes kontrolliert oder es werden Biomarker gesucht, auf die die Krebstherapie abgestimmt werden kann.
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Bild: Demonstartor; Copyright: Leibniz-IPHT

Mit Bildgebung sepsiserregenden Pilzen auf der Spur

03.04.2017

Patienten mit einer Sepsis müssen so schnell wie möglich behandelt werden, denn davon hängt ihr Überleben ab. Wichtig ist daher, möglichst früh mit einer gezielten Therapie zu beginnen. Dafür ist es notwendig, den Erreger genau zu identifizieren. Das ist bei einer Pilzsepsis besonders schwierig.
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Bild: Grafische Darstellung von Europa mit kleinen Figuren darauf zur Darstellung der Bevölkerung; Copyright: panthermedia.net/Takahase Segundo

Krankenhauskeime: Erreger kennen keine Grenzen

03.04.2017

Vieles ist in Europa einheitlich geregelt, die Krankenhaushygiene und der Umgang zum Beispiel mit MRSA im Krankenhaus sind es nicht. Eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen haben die Niederlande inne. Doch können andere Länder dieses System einfach übernehmen? Und wodurch unterscheidet es sich? MEDICA hat dazu den Experten Prof. Alexander W. Friedrich befragt.
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Foto: DNA

Humangenetik: "Ärzte sollen Patienten zum Verfahren umfassend beraten können"

01.04.2016

Die Humangenetik beschäftigt sich mit dem Erbgut von uns Menschen. DNA, Chromosomen und Gene können von Fachärzten genauestens untersucht werden. Um Patienten umfangreich beraten zu können, müssen Ärzte die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung vorweisen.
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