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Bild: zwei Professoren und im Hintergrund ein Techniker in der Biobank; Copyright: MHH / Karin Kaiser

Biobank sammelt Proben für Corona-Forschung

22.05.2020

Um eine Erkrankung effektiv bekämpfen zu können, muss man sie genau kennen. Das gilt auch für die Behandlung von COVID-19. Bislang können Mediziner nicht erklären, warum manche Patienten einen schweren Krankheitsverlauf haben, andere dagegen keine Symptome zeigen und welche Rolle das Immunsystem dabei spielt.
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Bild: Mann mit Schutzbrille und Corona-bedingter Maske im Labor; Copyright: Gunnar Bartsch

Corona: intensive Suche nach einem Medikament

20.05.2020

Chemiker und Virologen der Universität Würzburg testen derzeit im großen Maßstab Substanzen, die das neue Coronavirus bekämpfen sollen. Einige von ihnen haben sich als überraschend wirksam erwiesen.
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Bild: sieben Personen mit Faceshields stehen mit Abstand zueinander vor einem Gebäude; Copyright: Universität Paderborn

Gesichtsschilder: mit 3D-Druck gegen die Pandemie

18.05.2020

Seit dem 27. April gilt in Deutschland die Maskenpflicht. Während für den privaten Gebrauch auch selbstgebastelte Gesichtsbedeckungen zulässig sind, müssen Masken im Gesundheitswesen dagegen strengere Mindestanforderungen erfüllen. Damit es also gerade dort, wo sie am dringendsten benötigt werden, zu keinen Engpässen kommt, hat ein regionales Projektteam Gesichtsschilder entwickelt und produziert.
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Bild: Stammzellen in Nahaufnahme; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Zellersatztherapie: Stammzellen werden zu Betazellen

29.04.2020

Humane pluripotente Stammzellen können sich mit unbegrenzter Kapazität zu jedem Zelltyp des menschlichen Körpers differenzieren. Daher eignen sich pluripotente Stammzellen besonders gut dafür, um spezialisierte (also für eine bestimmte Funktion ausgebildete) Zelltypen für die Zellersatztherapie zu erzeugen – beispielsweise Betazellen für Diabetes-Erkrankte.
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Bild: Drei Wissenschaftler an einer Werkbank im Labor; Copyright: PantherMedia/AlexNazaruk

Superhelden im Kittel: Welttag des Labors 2020

23.04.2020

Labore und Labortechnik sind der vielleicht wichtigste Bestandteil der heutigen Medizin – sie retten und sichern Lebensqualität, gerade in Zeiten einer Infektionskrankheit wie COVID-19, aber auch bei Krebs, chronischen oder anderen Erkrankungen. Der Welttag des Labors macht am 23.04. auf diese Superhelden der Medizin aufmerksam.
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Bild: Ein Wissenschaftler in einem blauen Kittel steht in einem Labor; Copyright: Sven Döring/Leibniz-IPHT

Coronavirus: Thüringer Team entwickelt Antikörpertest mit

16.04.2020

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Jenaer Leibniz-Instituts für Photonische Technologien hat einen Antikörper-Schnelltest auf das neue Coronavirus entwickelt. Er zeigt anhand einer Blutprobe innerhalb von zehn Minuten an, ob eine Person akut mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert oder bereits immun dagegen ist.
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Bild: Ein Mann und eine Frau mit Gesichtsschutz stehen vor einem halboffenen Pavillon-Zelt mit technischen Geräten darin; Copyright: Robert-Bosch-Krankenhaus/Christoph Schmidt

"Access Checker" misst Körpertemperatur, Herz- und Atemfrequenz aus der Ferne

15.04.2020

Ein neuartiges Messverfahren hilft, Corona-infizierte Personen aus sicherem Abstand aufzuspüren. Es registriert Fieber, erhöhten Puls und schnellen Atem, ohne den Mitarbeiter, der die Messung durchführt, zu gefährden. Die Fraunhofer-Institute IPA und IAO testen gerade im Stuttgarter Robert Bosch-Krankenhaus das Verfahren.
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Bild: Eine weiße Tastatur; Copyright: INNOVENT e.V.

Wirkstoffkombination: antimikrobielle Ausstattung von Oberflächen

15.04.2020

Wissenschaftler der Industrieforschungseinrichtung INNOVENT e.V. haben schon vor den aktuellen Ereignissen um Covid-19 antimikrobielle Oberflächen als Themenschwerpunkt aufgegriffen. In den letzten Jahren konnten hierbei umfangreiche Kompetenzen im Fachgebiet der antimikrobiellen Beschichtungen, Ausstattung und Materialentwicklung erlangt werden.
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Bild: Probenträger mit rose Flüssigkeit auf einer Laborbank; Copyright: K. Dobberke für Fraunhofer ISC

Corona: Gewebemodelle für schnelle Wirkstofftests

14.04.2020

Die durch SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus 2, »Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2«) verursachte Pandemie schränkt öffentliches Leben und Wirtschaft in bisher ungekannter Weise ein. Entsprechend groß sind die weltweiten Forschungsanstrengungen, die Wissenslücken in Bezug auf den neuen Erreger zu füllen und wirksame Therapien zu entwickeln.
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Bild: Testkartusche wird in ein Laborgerät geschoben; Copyright: PantherMedia/Romaset

Großflächige Herstellung von COVID-19-Testsystemen

13.04.2020

Die EUROIMMUN AG stellt als einer der ersten europäischen Diagnostikahersteller CE-gekennzeichnete Antikörpernachweissysteme zur Unterstützung der Diagnostik von COVID-19 zur Verfügung. Dadurch können Personen identifiziert werden, die bereits Kontakt mit dem Virus hatten.
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Bild: langer Tisch mit 3D-gedruckten Visieren, von denen eins von einem Mann in die Kamera gehalten wird; Copyright: Lunghammer - TU Graz

3D-gedruckte medizinische Schutzschilde für Krankenanstalten

09.04.2020

Schutzausrüstung für klinisches Personal ist dieser Tage weltweit Mangelware. Die TU Graz fertigt für die Steirische Krankenanstalten GmbH 10.000 dringend benötigte Gesichts-Schutzschilde im 3D-Druckverfahren. Die ersten 1.000 Stück wurden heute übergeben.
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Bild: Prototyp des Handydesinfektionssystems; Copyright: Thomas Westerhoff/Fraunhofer IOSB-AST

Hygiene: schnell und sicher mit Licht desinfizieren

07.04.2020

Forscher am Fraunhofer IOSB, Institutsteil Angewandte Systemtechnik-AST haben eine innovative Lösung zum Desinfizieren von Smartphones entwickelt. Diese können damit innerhalb weniger Sekunden von Bakterien und Viren wie SARS-CoV-2 befreit werden. Statt teurer Chemie kommt dabei sogenanntes UVC-Licht zum Einsatz. Weitere Einsatzfelder sind denkbar.
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Bild: 3D-gedrucktes Visier; Copyright: Christian Spieß

Schnell zu fertigende Visiere zum Schutz vor Ansteckung

07.04.2020

Gemeinsam gegen Corona: Die Hochschule Rhein-Waal hat ein Verfahren zur Herstellung von Visieren insbesondere für medizinische Einrichtungen entwickelt, die sich schnell in großen Stückzahlen produzieren lassen. Damit kann die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus durch eine Tröpfcheninfektion reduziert werden. Auch Privatpersonen sollen sich das Visier mittels 3D-Drucker anfertigen können.
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Bild: Datentranfer eines Virus; Copyright: PantherMedia / VFX

Informationssystem entlastet Behörden und Ärzte bei Corona-Erfassung

02.04.2020

Nur wer die genauen Corona-Infektionszahlen kennt, kann effektive Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entwickeln. Jedoch erschweren uneinheitliche Übermittlungswege, potenzielle Bruchstellen in der Übermittlungskette und eine große Anzahl beteiligter Akteure den zügigen Datentransfer an entscheidende Stellen. Hierbei soll das sogenannte Infektionsmelde- und -informationssystem (IMIS) helfen.
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Bild: Blutprobe eines Covid-19-Patienten, Stethoskop und Spritze liegen auf einem weißen Arztkittel; Copyright: PantherMedia / raulmellado

Universität Innsbruck entwickelt neues Corona-Testverfahren

02.04.2020

Michael Traugott und seine Spin-Off-Firma Sinsoma GmbH entwickeln zusammen mit den Instituten für Zoologie und für Mikrobiologie der Universität Innsbruck ein neues Testverfahren zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus. Dieses neue PCR-Verfahren arbeitet mit anderen Analysestoffen, die leichter zu beschaffen sind und Tests im Hochdurchsatzverfahren ermöglichen. Erste Tests waren erfolgreich.
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Bild: Eine Forscherin mit Mundschutz, Handschuhen und Haube legt einen Objektträger auf ein Mikroskop; Copyright: PantherMedia/Kzenon

Laborarbeit: auf die richtige Schutzausrüstung kommt es an

01.04.2020

Beim Umgang mit infektiösen Stoffen kommt es nicht nur drauf an, vorsichtig und im richtigen Verhalten im Labor und für die Arbeit mit diesen Stoffen geschult zu sein. Wichtig ist auch sichere persönliche Schutzausrüstung, die die Mitarbeiter vor Kontakt mit Gewebe, Flüssigkeiten und Aerosolen schützt.
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Bild: Wissenschaftler mit Handschuhen und Schutzanzug arbeitet an einem Mikroskop; Copyright: PantherMedia/EvgeniyShkolenko

BSL-4-Labore: sicher ist sicher

01.04.2020

Labore werden in vier Schutzstufen eingeteilt, die bestimmen, mit welchen Biostoffen darin gearbeitet werden darf. Die höchste Stufe, BSL-4, ist vermutlich die prominenteste, wenn man an den Umgang mit Krankheitserregern denkt. Dabei gehören die wenigsten Labore zur Stufe BSL-4, da sie auch die höchsten, komplexesten und damit teuersten Anforderungen haben.
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Bild: Ansicht eines KARMIN Demonstrators; Copyright: Tom Bauer / IIKE

Krankenhauseinrichtung: Architektur verhindert Infektionen

01.04.2020

Welche Bakterien leben auf Oberflächen in Patientenzimmern? Kann eine neue Raumplanung Infektionen in Kliniken verhindern? Damit beschäftigten sich Architekten der Technischen Universität Braunschweig mit Molekularbiologen und Medizinern im Projekt KARMIN. Die Projektpartner entwickeln mit einem bayerischen Unternehmenspartner einen Prototypen für ein infektionspräventives Patientenzimmer.
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Bild: Ein Forscher sitzt an einem Laborarbeitsplatz und zieht sich Schutzhandschuhe an; Copyright: PantherMedia/dragana.stock@gmail.com

Sicheres Labor – Schutz durch Technik

01.04.2020

Wenn in der biomedizinischen Forschung oder der Diagnostik mit potenziell infektiösen Materialien wie Zellkulturen, Blut oder Gewebe gearbeitet wird, muss das Laborpersonal unbedingt vor einer Ansteckung geschützt werden. Neben verschiedenen Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz kommt es hier auch auf das richtige Arbeitsmaterial an.
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Bild: Mikroskop neben einem Bildschirm, der ein Bild von Bakterienkulturen zeigt; Copyright: PantherMedia/shmeljov

Sicherheit im Labor: Infektionsschutz bei der Arbeit

01.04.2020

Was reingeht, darf nicht rauskommen - und drinnen auch niemandem schaden. So lässt sich das Thema "Sicherheit im Labor" vielleicht in einem Satz zusammenfassen – zumindest dort, wo in Biologie und Medizin mit Krankheitserregern gearbeitet wird. Die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen hängen vor allem davon ab, was "drin" ist.
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Bild: Vorschaubild zum Video

Trinkwasserdesinfektion im Krankenhaus - Vollautomatische Legionellen-Bekämpfung

31.03.2020

Neben der Handhygiene steht auch die Trinkwasserhygiene auf der To-do-Liste jedes Krankenhauses. Extrem viel Geld wird in saubere Wasserleitungen gesteckt, um Legionellen zu vernichten. Eine alternative Lösung zur mechanischen und thermischen Bekämpfung bietet die Wasserdesinfektion mithilfe eines Automaten.
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Bild: Schutzmaske; Copyright: AM Filament GmbH/ Lars Meyer

Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

30.03.2020

Ein Gummiband, eine Folie und zwei Bauteile aus dem 3D-Drucker – daraus stellen Ingenieure der Universität Duisburg-Essen (UDE) gerade dringend benötigte Schutzmasken zur Behandlung von Corona-Patienten her. Wenn alles klappt sollen 1000 Stück so bald wie möglich an das Uniklinikum Essen (UK Essen) gehen.
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Bild: Grafik zeigt Färbeprozess von Tumorzellen; Copyright: Wiley-VCH

Färben und Entfärben von Zellproben zur Tumordiagnostik

27.03.2020

Bei der Behandlung eines Tumors spielt auch seine Mikroumgebung eine wichtige Rolle. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen Wissenschaftler eine Methode vor, mit der Zellproben aus Tumoren und Mikroumgebung in rascher Folge in weniger als einer Stunde mit fluoreszierenden Antikörpern gefärbt, entfärbt und erneut gefärbt werden können.
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Bild: UV Visual Lift; Copyright: by UVentions

Hygiene: Intelligenter Schutz vor Keimen wie dem Coronavirus

23.03.2020

Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze können von Mensch zu Mensch, über Hände oder Gegenstände verbreitet werden. In öffentlichen Bereichen und Räumen berühren Menschen Türklingen und Taster in Aufzügen und gehen unaufhaltsam hinein- und heraus. Eine regelmäßige Desinfektion mit Menschenhand ist kaum zu überwältigen. UVentions GmbH hat hierfür eine intelligente Lösung gefunden.
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Bild: Zellen mit Zellkern; Copyright: Institut für Orale Biologie, UZH

Interaktionen bei der Geweberegeneration von Stammzellen

23.03.2020

Forschende der Universität Zürich zeigen, dass verschiedene Stammzelltypen auf unterschiedliche Weise mit Nerven versehen werden. Das Wachstum von Nerven könnte entscheidend dafür sein, dass sich Gewebe korrekt regenerieren. Aber auch Krebsstammzellen stellen Kontakte zu Nervenzellen her. Die gezielte Beeinflussung des Nervenwachstums in Tumoren könnte neue Wege für die Krebstherapie eröffnen.
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Bild: Ein Mann arbeitet an einer Anlage in einem Labor; Copyright: Tobias Sauer/DKMS Life Science Lab

Blutkrebs: Testverfahren beschleunigt Suche nach Stammzellspender

16.03.2020

Das DKMS Life Science Lab hat ein Verfahren entwickelt, den Cytomegalievirus (CMV)-Status per Wangenabstrich zu bestimmen und damit die Suche nach einem passenden Stammzellspender zu verkürzen. Vorher war dieser Test nur per Blutabnahme möglich. Der CMV-Status spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg einer Stammzelltransplantation.
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Bild: Wissenschaftler untersucht Zellen im Labor; Copyright: panthermedia.net/18percentgrey

Plattform erkennt vergiftete Zellen

10.03.2020

Im jetzt gestarteten Forschungsverbund MorphoTox entwickeln Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der TU Ilmenau und des Leibniz-IPHT eine Auswerteplattform, mit deren Hilfe Zellreaktionen auf giftige Stoffe frühzeitig und effektiv festgestellt werden können. Diese Plattform soll in der Wirkstofftestung oder für neue diagnostische Verfahren eingesetzt werden.
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Bild: Laborantin am Mikroskop, die in einer Hand ein Tablet hält; Copyright: panthermedia.net/SimpleFoto

Mit KI gegen multiresistente Tuberkulose-Erreger

02.03.2020

Der Freistaat Bayern fördert ab 2020 sechs interdisziplinäre Forschergruppen für ihre wegweisende Zukunftsforschung. Eines der Projekte nutzt das Potential neuer digitaler Methoden und künstlicher Intelligenz zur Bekämpfung multiresistenter Tuberkulose.
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Bild: Keimzentrum im lymphatischen Gewebe; Copyright: Angelika Schmidt / AG Baumjohann

Immunologie: Rachenmandeln als Test-Labor

28.02.2020

LMU-Wissenschaftler haben Immunzellen aus Gewebe von menschlichen Tonsillen gewonnen und damit ein Verfahren entwickelt, mit dem sich wichtige Schritte der Körperabwehr analysieren und neue entzündungshemmende Medikamente testen lassen. Was normalerweise als Klinikabfall gilt, ist für Dirk Baumjohann und sein Team wertvolles Forschungsmaterial: Gewebe, das bei einer gewöhnlichen Mandel-OP anfällt.
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Bild: Biomarker werden getestet; Copyright: panthermedia.net/sven hoppe

Krebs-Früherkennung: Biomarker im Blut

27.02.2020

Ein Team aus Bioinformatikern und Biologen der Universität des Saarlandes hat in mehreren Studien nachgewiesen, dass im Blut von Lungenkrebs-Patienten bereits vor Ausbruch der Krankheit spezifische kurze Nukleinsäuren – sogenannte microRNAs – zu finden sind.
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Bild: Schematische Darstellung der Bindung des Pionier-Transkriptionsfaktors Oct4; Copyright: Jan Huertas and Vlad Cojocaru, ©MPI Münster, ©Hubrecht Institute

Computersimulationen: Erkennung von DNA

27.02.2020

Forscher des Hubrecht-Instituts (KNAW - Niederlande) und des Max-Planck-Instituts in Münster haben entdeckt, wie ein essentielles Protein bei der Umwandlung von normalen adulten humanen Zellen in Stammzellen zur Aktivierung der genomischen DNA beiträgt. Ihre Ergebnisse werden im "Biophysical Journal" veröffentlicht.
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Bild: Sportlerin mit Knieschmerzen; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia Itd

Endoprothesen: zwischen Möglichkeit und Realität

01.01.2020

Wenn natürliche Gelenke ihre Funktionsfähigkeit verlieren, können sie durch künstliche Gelenke, auch Endoprothesen genannt, ganz oder teilweise ersetzt werden. Endoprothesen müssen eine gewisse Beschaffenheit aufweisen, da sie so lange wie möglich im Körper verbleiben sollen. Neben einigen Risiken, können Endoprothesen auch zu einem mobilen und unbeschwerten Leben für Jung und Alt beitragen.
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Bild: Patient mit Schmerzen in Fingern; Copyright: panthermedia.net/Milkos

APRICOT-Projekt: Implantat "hilf(t) dem Menschen, sich selbst zu heilen"

01.01.2020

In der heutigen Zeit werden Menschen immer älter, die Anzahl der Arthrose-Patienten steigt. Aber auch bei der jüngeren Generation ist aufgrund der täglichen Anwendung mobiler Geräte das Risiko, an Arthrose zu erkranken erhöht. Das EU-Projekt APRICOT entwickelt einen neuen Implantattyp zur Behandlung von Fingergelenkarthrose – eine Hilfe zur Selbstheilung.
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Bild: zementierte künstliche Hüftendoprothese; Copyright: panthermedia.net/coddie

Endoprothesen: ein Schritt zur freien und leichten Bewegung

01.01.2020

Gelenke können plötzlich oder schleichend ihre natürliche Funktion verlieren, sei es nach Unfällen, durch Krankheiten oder Abnutzung. In diesen Fällen können künstliche Gelenke implantiert werden – Endoprothesen. Als Gelenkersatz sollen sie so lange wie möglich im Körper verbleiben. Sie sind Garant für eine bessere Lebensqualität und Bewegungsfreiheit.
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Bild: Arzt tröstet Patienten vor der OP; Copyright: panthermedia.net/luckybusiness

Endoprothetik-Chirurgie: zwischen moderner und klassischer OP-Technik

01.01.2020

Wer auf ein künstliches Gelenk angewiesen ist, muss sich einer Operation unterziehen. Zwischen Roboter, herkömmlicher oder minimal-invasiver Operationstechnik müssen Arzt und Patient gemeinsam entscheiden, welche Operationsmethode am geeignetsten ist. Hierbei sollen post-operative Risiken möglichst gering gehalten werden und Vorteile überwiegen.
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Bild: Flaggen wehen vor einem dunklen Abendhimmel im Wind; Copyright: Messe Düsseldorf/ctillmann

Medizin am Puls der Zeit: Innovationen und Trends auf der MEDICA 2019

04.11.2019

Bald öffnet die weltweit größte Messe für Medizintechnik wieder ihre Tore: Vom 18. bis zum 21. November präsentieren in Düsseldorf mehr als 5.000 Aussteller ihre neuesten Produkte und Ideen auf der MEDICA. Neben vielen etablierten Unternehmen können Sie hier auch eine Reihe junger Start-Ups treffen. Als Besucher der Foren und Konferenzen erwartet Sie auch ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm.
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Bild: Ein Labortechniker füllt mit einer Pipette eine Lösung in eine Petrischale; Copyright: panthermedia.net/Arne Trautmann

Reserveantibiotika: "Wir können innerhalb einer halben Stunde feststellen, ob eine Carbapenemase vorliegt"

01.08.2019

Antibiotikaresistenzen sind die größte Herausforderung für die heutige Medizin. Einige Bakterien sprechen nur noch auf wenige Antibiotika an, sodass in der Klinik lange nach einem wirksamen Medikament gesucht werden muss. Umso wichtiger ist es, dass Ärzte Resistenzen schnell erkennen, um wirkungslose Therapien zu vermeiden.
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Bild: Zwei Petrischalen mit unterschiedlichen Agar-Böden, auf denen Bakterienkulturen wachsen; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Antibiotikaresistenz: technische Kniffe gegen Keime

01.08.2019

Eine Infektion, die nicht mehr behandelt werden kann, ist für Ärzte ein Albtraum und für Patienten potenziell lebensgefährlich. Leider treten heute aber immer häufiger Erreger auf, die gegen Arzneimittel – vor allem Antibiotika – resistent sind. Damit in Zukunft nicht alle unsere Waffen stumpf werden, sind neben klugem Arzneimitteleinsatz auch technische Lösungen gefragt.
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Bild: Grün leuchtendes Laborgerät; Copyright: Sven Döring

Photonik: "Wir wollen Pathogene und Antibiotikaresistenzen schnell und einfach bestimmen können"

01.08.2019

Die Wertschöpfungskette von Medizinprodukten hat Lücken zwischen Forschung und Industrie, die die Entwicklung von Innovationen ausbremsen. Das gilt auch für zeitkritische und dringend benötigte Produkte wie Schnelltests für resistente Erreger. Auf dem InfectoGnostics-Forschungscampus in Jena arbeiten Partner aus Forschung und Medizin daran, diese Lücken zu schließen.
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Bild: Ein Mann hält eine Handvoll Tablettenblister mit Antibiotika; Copyright: panthermedia.net/alexkalina

Kampf gegen Antibiotikaresistenzen: Vorsprung durch Technik

01.08.2019

Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit zu und erschweren die Behandlung von Patienten mit schweren bakteriellen Infektionen. Allein in Europa sterben laut Schätzung der WHO jährlich 33.000 Menschen daran. Ein immer größeres Problem werden multiresistente Erreger, die gegen mehrere oder sogar alle der bekannten Antibiotika resistent sind.
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Bild: Vorschau zum Video

Firmenjubiläum auf der MEDICA - Interview mit der Dr. Schumacher GmbH

15.11.2018

Die Dr. Schumacher GmbH hatte auf der MEDICA 2018 etwas zu feiern, nämlich das 40jährige Bestehen des Unternehmens. Wir haben die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit den Geschäftsführern über die Firmengeschichte, die MEDICA und die Wahrung von Hygiene in Krankenhäusern und Arztpraxen genutzt.
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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22.06.2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Bild: zwei Männer im Labor neben dem Organ Care System mit einer Schweinelunge darin; Copyright: Kaiser/MHH

Organ Care System: Therapie unter Extrembedingungen

08.05.2018

Multiresistente Keime, die mit hundertfacher Antibiotikadosis und bei Temperaturen von über 40 Grad behandelt werden – das kann der menschliche Organismus nicht bewältigen. Wenn aber das kranke Organ außerhalb des Körpers therapiert wird, sind extreme Bedingungen möglich. Medizinern ist nun erstmals die Behandlung einer schweren Lungenentzündung im Organ Care System gelungen.
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