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Bild: Pflegerin überprüft Überwachungsmonitor am Krankenbett und notiert Patientendaten auf einem Klemmbrett; Copyright: PantherMedia/Kzenon

Big Data: Frühwarnsystem für die Intensivstation

03.08.2020

Rund 700 Alarme täglich lösen Monitoring-Systeme auf der Intensivstation pro Patient aus – also etwa einen Alarm alle zwei Minuten. Viele davon sind Fehlalarme. Die daraus resultierenden riesigen Datenmengen führen dazu, dass das Erkennen kritischer Situationen erschwert wird. Darunter leidet schließlich die Behandlung der Intensivpatienten. Diesem Problem widmet sich das Projekt ICU-Cockpit.
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Bild: Geld, rot und grün eingefärbte Zellen auf schwarzem Grund; Copyright: Simon Hippenmeyer/IST Austria

Zellanalyse zeigt: Zellen reagieren unterschiedlich auf genomische Prägung

29.07.2020

Bekanntlich erben wir eine Hälfte unserer Gene von unseren Eltern. Für die Funktion der allermeisten Gene ist es gleichgültig, von welchem Elternteil sie stammen. Doch das gilt nicht für alle Gene: Rund 150 Gene, die der "genomischen Prägung" unterliegen, sind entweder nur aktiv, wenn sie von der Mutter geerbt wurden, oder nur aktiv, wenn sie vom Vater geerbt wurden, je nach Gen.
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Bild: Eine EEK-Kappe hängt über einem EEG-Gerät mit vielen Kabeln und Steckern daran; Copyright: PantherMedia/Satura_

Forscher beobachten Lernprozesse im Gehirn

27.07.2020

Reizt man über längere Zeit die Fingerspitze mit einem wiederholten Tastimpuls, verbessert sich der Tastsinn nachweislich. Was dabei im Gehirn passiert, hat ein Forschungsteam um Privatdozent Dr. Hubert Dinse an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) untersucht.
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Bild: Alpakas; Copyright: Opazo, BIN

Biosensor spürt Übertragung des Parkinson-Proteins auf

21.07.2020

Das menschliche Protein alpha-Synuklein ist ein physiologisches Protein, das vornehmlich in Nervenzellen zu finden ist. Es ist an der Entstehung verschiedener neurodegenerativer Erkrankungen beteiligt, wie der Parkinson-Erkrankung. Im Zuge dieser Erkrankungen kann hαSyn größere unlösliche Aggregate bilden, die zu einem Absterben der betroffenen Nervenzellen im Gehirn führen.
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Bild: Grafische Darstellung der Fasertrakte in einem Teil des Gehirns; Copyright: Bayerischer Horn/ Charité

Gezielte Hirnstimulation gegen Zwangsstörungen

10.07.2020

Einer Forschungsgruppe der Charité - Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, die tiefe Hirnstimulation als Therapie bei Zwangsstörungen noch weiter zu verfeinern. Das Team bestimmte die genaue Position der Stimulationselektroden im Gehirn von Patienten und konnte so einen präzisen Fasertrakt identifizieren, der mit optimalen klinischen Ergebnissen bei der Hirnstimulation zusammenhängt.
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Bild: Startbildschirm der EBRAINS-Plattform; Copyright: HBP

Neurologie: Human Brain Project startet in finale Phase

30.06.2020

Das Europäische Human Brain Project startet in den letzten, drei-jährigen Abschnitt seiner Förderung als Flaggschiff-Projekt. Im HBP verknüpfen Wissenschaftler die Erforschung der Funktionsweise des menschlichen Gehirns und seiner Erkrankungen mit der Entwicklung neuer Methoden und dem Bau einer neuartigen digitalen Forschungsinfrastruktur für die Neurowissenschaften, EBRAINS.
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Bild: Mann mit Cardiogurt auf einem Trainingsgerät in einem rot ausgeleuchteten Raum; Copyright: Robert Stürmer/Empa

Wearables: Gesundheit zum Anziehen

30.06.2020

Dank einer Vielzahl von smarten Technologien analysiert High-Tech-Bekleidung heute Körperfunktionen oder optimiert aktiv das Mikroklima. Als Basis dieser neuen Textilien dienen smarte Fasern und biokompatible Verbundwerkstoffe, die als Sensoren, Medikamentenabgabesysteme oder Gewebeersatz auch in der Medizinforschung zu Innovationen beitragen.
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Bild: Eine ältere Dame erhält eine Infusion, jemand hält ihre Hand fest; Copyright: PantherMedia/ampyang

Schlaganfall: Thrombektomie mit oder ohne vorangehende Lysetherapie

18.06.2020

Nach einem Schlaganfall durch ein gefäßverstopfendes Blutgerinnsel (Thrombus) muss so schnell wie möglich die Durchblutung der betroffenen Hirnregion wiederhergestellt werden. Dies kann mit einer medikamentösen Thrombusauflösung oder durch mechanische Entfernung des Thrombus mit einem Gefäßkathetereingriff erfolgen.
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Bild: Ein älterer Mann und eine Frau sitzen nebeneinander auf dem Sofa und benutzen eine VR-Brille; Copyright: PantherMedia/Wavebreakmedia Ltd

VR zeigt, was den Kompass des Gehirns stört

18.06.2020

Die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung lässt mit dem Alter tendenziell nach. Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Fachleute aus den USA berichten in Nature Communications über neue Einblicke in die Ursachen dieses Phänomens.
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Bild: Junge Frau trägt an Stirn und Gesicht geklebte Sensoren; Copyright: Universität Oldenburg/Abteilung Neuropsychologie

Tragbares EEG: Gehirnaktivität im Alltag messen

17.06.2020

Nutzerfreundlich, komfortabel und in Zukunft weitgehend unsichtbar: Diese Eigenschaften sollten Messvorrichtungen haben, die elektrische Aktivitäten des Gehirns über lange Zeit messen können. Ein Oldenburger Team um die Neuropsychologen Prof. Stefan Debener und Sarah Blum stellt jetzt ein entsprechendes Verfahren in einer Studie im Journal of Neural Engineering vor.
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Bild: medizinische Bilder eines menschlichen Gehirns; Copyright: PantherMedia/IgorVetushko

Neurologie: wie das Gehirn unser Sprechen kontrolliert

08.06.2020

Wenn wir sprechen, benötigen wir dazu beide Gehirnhälften. Jede übernimmt einen Teil der komplexen Aufgabe, Laute zu formen, die Stimme zu modulieren und das Gesprochene zu überprüfen. Allerdings ist die Aufgabenteilung anders als bisher gedacht.
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Bild: Ein älterer Mann liegt am Boden und hält sich den Kopf, seine Frau kniet neben ihm und ruft den Notarzt; Copyright: PantherMedia/AndrewLozovyi

Schlaganfall-Versorgung: Wenn jede Minute zählt

02.06.2020

Ein Schlaganfall kann jeden treffen – ältere, aber auch jüngere Menschen. Die Minuten nach dem Schlaganfall entscheiden darüber, ob Behinderung oder Tod die Folgen sind. Nur wenn Akutversorgung, stationäre Behandlung und Rehabilitation gezielt und effektiv durchgeführt werden, sind die Chancen größer, dass nur wenige Schäden zurückbleiben oder dass Beeinträchtigungen sich sogar zurückbilden.
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Bild: Rettungswagen unterwegs; Copyright: Bild: Rettungswagen unterwegs; Copyright: PantherMedia / inhabitant

Mobile Stroke Units: besseres Outcome nach Schlaganfall

02.06.2020

Erleidet ein Patient einen Schlaganfall wird der Rettungswagen gerufen. Doch der Weg ins Krankenhaus ist zeitaufwendig. Damit Behinderungen und Todesfälle vermieden werden, müssen Patienten schnellstmöglich behandelt werden. Eine aktuelle Studie der Charité - Universitätsmedizin Berlin zeigt, dass mobile Stroke Units hierbei eine maßgebende Rolle spielen.
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Bild: Ärztin betrachtet CT-Aufnahmen ds Gehirns am Bett eines Patienten auf der Intensivstation; Copyright: PantherMedia/sudok1

Rundumversorgung beim Schlaganfall: schneller, näher und besser

02.06.2020

"Time is brain" – denn bei einem Schlaganfall spielt die Zeit eine entscheidende Rolle, wenn es zur Unterversorgung von Hirnregionen mit Sauerstoff und Glukose kommt. Es drohen bleibende Schäden, wenn die Versorgung nicht schnell wiederhergestellt wird. Aber es muss nicht nur heißen "Seid schnell!", sondern auch "Nutzt die Zeit gut!".
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Bild: Grafische Darstellung eines Körpers; Copyright: panthermedia.net/kheng ho toh

Neuromodulation: gezielte Hirnstimulation gegen Bewegungsstörungen

02.06.2020

Viele neurologische Erkrankungen gehen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit einher. Durch Neuromodulation, eine gezielte Stimulation von Nervenzellen, kann die dabei veränderte neuronale Netzwerkaktivität reguliert werden. Welche Mechanismen der Neuromodulation bei verschiedenen Erkrankungen zugrunde liegen, untersucht jetzt der neue überregionale Sonderforschungsbereich (SFB/Transregio).
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Bild: Das neue Medizingerät Magnetic Particle Imaging (MPI); Copyright: IBI

Molekulare Bildgebung: Schlaganfall schnell und sicher im Blick

02.06.2020

Nach einem Schlaganfall sind Patienten auf eine stationäre Versorgung angewiesen. Lebensnotwendige und überwachende Geräte tragen dazu bei, dass sie sicher und effektiv behandelt werden. Ein neues tomographisches Bildgebungsgerät soll helfen, den riskanten Weg des Patienten in die Radiologie zu vermeiden und eine direkte Überwachung der Gehirndurchblutung am Patientenbett zu ermöglichen.
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Bild: Ein älterer Mann reibt sich die Schläfen mit den Fingern, seine Frau tröstet ihn; Copyright: PantherMedia/ArturVerkohvetskiy

Neurologie: kein Zusammenhang zwischen Migräne und Demenz

25.05.2020

Migräne kann in bestimmten Fällen mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko einhergehen und außerdem zu Veränderungen im Hirngewebe führen. Ob Migräne aber direkt auch das Demenzrisiko erhöht, wurde nun erstmals an einer großen Kohorte prospektiv untersucht. Das beruhigende Ergebnis: Es besteht kein Zusammenhang zwischen Migräne und Demenz.
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Bild: Mikroskop; Copyright: PantherMedia/tmcphotos

Neurologie: Forscher machen aktive Synapsen sichtbar

21.05.2020

Wissenschaftler des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben ein neues genetisches Werkzeug entwickelt, das jede erregende Synapse mit einem winzigen grün fluoreszierenden Punkt markiert. Ihre Studie haben die UKE-Forschenden im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.
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Bild: Tattoo-Elektrode am Hinterkopf; Copyright: Francesco Greco

Hirnsignal-Messung mittels gedruckter Tattoo-Elektroden

14.05.2020

Im Jahr 2015 entwickelte Francesco Greco, Leiter des Laboratory of Applied Materials for Printed and Soft electronics am Institut für Festkörperphysik der TU Graz, gemeinsam mit italienischen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sogenannte "Tattoo-Elektroden".
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Bild: Scan von Hirnorganoide; Copyright: Daniel Gonzalez-Bohorquez, UZH

Fettstoffwechsel steuert Hirnstammzellen

12.05.2020

Ein Enzym des Fettstoffwechsels steuert die Aktivität von Hirnstammzellen und die lebenslange Gehirnentwicklung. Funktioniert das Enzym nicht korrekt, schränkt dies die Lern- und Gedächtnisleistung bei Menschen und Mäusen ein, wie Forschende der Universität Zürich ermittelt haben. Die Regulierung der Stammzellaktivität via Fettstoffwechsel könnte zu neuen Therapien von Hirnerkrankungen führen.
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Bild: Grafik eines Gehirns mit geplatzten Blutgefäßen; Copyright: PantherMedia/artemida psy

Tag gegen den Schlaganfall 2020

10.05.2020

Dieses Jahr steht der Tag gegen den Schlaganfall am 10.05.2020 unter dem Motto "Die digitalen Helfer kommen!". Ein Schlaganfall gilt nach wie vor als eine der häufigsten Todesursachen. Jährlich erleiden rund 270.000 Personen allein in Deutschland einen Schlaganfall.
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Bild: DLIR-Aufnahme der Aorta; Copyright: GE Healthcare

Deep Learning Image Reconstruction – wie KI im Klinikalltag aussieht

02.09.2019

Künstliche Intelligenz ist in der Medizin längst keine Zukunftsmusik mehr. Viele Studien und erste Anwendungsbeispiele zeigen, dass sie zum Teil bessere Ergebnisse erzielt als der menschliche Mediziner. Am Universitätsklinikum Jena ist die Arbeit mit KI bereits gelebte Praxis. Als weltweit erste Einrichtung setzt es Algorithmen in der radiologischen Routine ein, um CT-Bilder zu rekonstruieren.
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Bild: Team Capsix mit KUKA Roboterarm und Körpermodell; Copyright: Capsix Robotics, Lyon

Gesund leben dank Robotik – KUKA Innovation Award 2019

24.06.2019

Forscher näher an die Industrie heranbringen und die Entwicklung von Robotik vorantreiben – das ist der Gedanke hinter dem KUKA Innovation Award. Das Thema des diesjährigen Awards ist "Healthy Living". Bewerber aus aller Welt waren aufgerufen, eine robotische Anwendung für die Medizin zu entwickeln. Nun stehen die Finalisten fest, die ihre Innovationen auf der MEDICA 2019 präsentieren werden.
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Bild: Ärztin in OP-Kleidung steht im Kontrollraum eines MRTs und betrachtet Monitore; Copyright: Uniklinik Magdeburg

VISUALASE: Epilepsie-OP mit dem Laserkatheter

11.06.2019

Epilepsie-Patienten konnten bisher entweder medikamentös oder chirurgisch behandelt werden. Dabei werden Hirnareale, die epileptische Anfälle hervorrufen, entfernt. Mit der Laserablation ist nun auch in Europa eine neue, katheterbasierte Operationstechnik verfügbar, die Patienten eine solche offene Operation am Gehirn erspart.
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Bild: Mann liegt auf dem Boden, vor ihm der mobile Roboter mit Tablet; Copyright: Fraunhofer IPA

MobiKa – programmiert aufs Helfen

22.05.2019

Verschiedene Erkrankungen oder auch das Alter fordern sie, die Hilfe im Alltag. Doch Angehörige oder Pflegepersonal sind nicht immer zur Stelle. MobiKa soll als mobiler Serviceroboter Betroffene unterstützen, sie motivieren und ihnen wieder mehr Lebensqualität schenken.
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Bild: Mann bei CT-Untersuchung; Copyright: panthermedia.nt/Romaset

Schlaganfall: Mit 4D-Hirnperfusion schneller zur Behandlung

01.04.2019

Beim ischämischen Schlaganfall kommt es auf eine schnelle Behandlung an. Hier sind vor allem gute Bildgebungsdaten wichtig, mit denen Ärzte die bestmögliche Therapieentscheidung treffen können. Moderne CT-Scanner kommen immer häufiger zur Beurteilung von Schlaganfallpatienten zum Einsatz, denn sie können die Durchblutung des Gehirns im zeitlichen Verlauf zeigen.
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Bild: CT-Scan offen; Copyright: panthermedia.net/SimpleFoto

Funktionelle Bildgebung: Ein Blick in die Kommandozentrale

01.04.2019

In unserem Gehirn laufen alle Informationen aus unserem Körper und der Umwelt zusammen und werden in Millisekunden zu Reaktionen umgewandelt. Für die Medizin und die Forschung ist es essenziell zu wissen, wie unsere Umschaltzentrale aussieht. Um ihn beim Arbeiten genauer zu beobachten, kommen funktionelle Verfahren zum Einsatz.
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Bild: Patientin während einer fMRT-Untersuchung; Copyright: panthermedia.net/Chris De Silver

Funktionelle Bildgebung: Wie tickt unser Gehirn?

01.04.2019

Unser Gehirn ist unsere Kommandozentrale. Hier werden alle Informationen und Eindrücke gesammelt und zu Reaktionen und Bewegungen umgewandelt. Einen Blick ins Innere dieser menschlichen Nervenzentrums verschaffen sich Ärzte und Forscher dank moderner Bildgebungsverfahren. Mithilfe der funktionellen Variante können sie unserem Kopf bei der Arbeit zusehen.
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Bild: Nahaufnahme einer Patientin im MRT-Gerät; Copyright: panthermedia.net/Craig Robinson

Gehirnkartierung: präoperative Planung mit funktioneller MRT

01.04.2019

Eine Operation beginnt bereits, bevor der Patient auf dem Operationstisch liegt – nämlich mit der Planung. So muss beispielsweise bei einer anstehenden Hirnoperation zunächst das Gehirn kartiert werden. Dabei wird das Aktivitätsniveau bestimmter Hirnareale sichtbar gemacht. Möglich macht dies die funktionelle Magnetresonanztomographie.
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Bild: Kleiner Junge, der ein medizinisches Gerät auf dem Kopf trägt; Copyright: panthermedia.net/ahfoto.mail.ru

Hirnstimulation: Behandlung durch Strom und Magnetfelder

03.12.2018

Bei vielen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen ist die Behandlung alles andere als einfach. Medikamentöse Therapien benötigen immer eine feine Einstellung und operative Eingriffe am Gehirn bergen Risiken. Die nicht-invasive Hirnstimulation verfolgt einen anderen Ansatz: Magnetfelder und Strom verändern die Abläufe im Gehirn – ohne den Patienten zu gefährden.
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Bild: Arzt klebt Elektroden am oberen Rücken einer jungen Frau auf; Copyright: panthermedia.net/microgen

Transkutane Elektrische Nervenstimulation: schmerzfrei dank Strom

03.12.2018

Weltweit leidet Schätzungen zufolge jeder Dritte an chronischen Schmerzen. Zu den häufigsten zählen Rücken-, Kopf-, aber auch Nervenschmerzen. Bei vielen Betroffenen sind die Schmerzen so stark, dass sie Beruf, Sozialleben oder Psyche stark beeinträchtigen. Der Schmerz besitzt einen selbstständigen Krankheitswert und muss behandelt werden – zum Beispiel mit Strom.
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Bild: Frau mit Elektroden im Nacken; Copyright: panthermedia.net / microgen

Zurück zur Gesundheit - wenn elektrische Impulse heilen

03.12.2018

Stärkung und Heilung dank elektrischer Impulse - ist das möglich? Wenn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist oder die Muskulatur nicht mehr die gewohnte Kraft aufweist, können elektrische Therapieverfahren zur Besserung oder gar Heilung von Krankheiten führen. Doch warum suchen immer mehr Menschen nach diesen Alternativen, welche Vorteile bringen sie und wo liegen deren Limitationen?
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Bild: Silhouette eines Kopfes, in dessen Mitte ein Loch in Form eines Puzzleteils ist. Das Puzzleteil liegt daneben; Copyright: panthermedia.net/SIPhotography

Schlaganfall: WAKE-UP-Studie als Weckruf für die Akutbehandlung

08.08.2018

Manche Lösungen sind einfach, aber nicht unbedingt offensichtlich. Die WAKE-UP-Studie, an der 70 europäische Schlaganfallzentren beteiligt waren, hat jetzt ein relativ einfaches Vorgehen überprüft, um die Akutbehandlung von Schlaganfallpatienten zu steuern und potenziell viele bleibende Schäden zu vermeiden. Das Beste daran: Es ist überall in der MRT-Diagnostik verfügbar.
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Bild:Älteres Paar sitzt nebeneinander und schaut auf seine Smartphones; Copyright: panthermedia.net/Fabrice Michaudeau

Neurologie: Parkinson mit App und Daten früher erkennen?

01.08.2018

Big Data gleicht häufig der Suche nach der Nadel im Heuhaufen: In einem großen Datenberg stecken Muster, die die Antwort auf eine bestimmte Frage enthalten. Die Kunst ist es, aussagekräftige Daten zu erhalten und die Muster darin zu finden. Wie verschiedene smarte Geräte und eine App hier zusammenarbeiten und automatisch Daten sammeln, ohne den Nutzer zu stören, zeigt das iPROGNOSIS-Projekt.
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Bild: Junge Radiologin betrachtet Aufnahmen des Schädels und macht sich Notizen; Copyright: panthermedia.net/mark@rocketclips.com

Radiologie: maschinelles Lernen zur Unterstützung der Befundung

08.03.2018

Automatisierung stellt in vielen Arbeitsbereichen eine Erleichterung dar, aber ist sie auch eine Lösung für die Befundung von medizinischen Bilddaten? Kann ein Computer überhaupt zuverlässig genug arbeiten, um bei medizinischen Entscheidung mitzuwirken? Landshuter Forscher beschäftigen sich mit der Frage, wie lernende Algorithmen zuverlässiger arbeiten und Radiologen unterstützen können.
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Bild: elektromagnetisches chirurgisches Navigationssystem der Firma Fiagon; Copyright: Fiagon

Der Co-Pilot des Chirurgen: Punktgenauigkeit durch elektromagnetische Navigationssysteme

04.01.2018

Die genaue Position und Ausrichtung chirurgischer Werkzeuge muss während der OP stets im Blick behalten werden, um Erfolg und Sicherheit des Eingriffs zu garantieren. Mithilfe von feinen Sensoren an der Spitze der Instrumente und einem elektromagnetischen Signal bilden die elektromagnetischen Navigationssysteme von Fiagon ihre Position im Körper präzise ab.
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