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Bild: Lächelnde Frau mit dunklen Haaren steht in weißem Kapitel in einem Labor  - Prof. Elvira Mass; Copyright: Silvia Hoch/Uni Bonn

Schlaganfall: Fluoreszenz zeigt, wie Makrophagen einwandern

18/02/2020

Makrophagen sind als Teil des angeborenen Immunsystems für die Hirnentwicklung und -funktion unablässig. Mit einer neuartigen Methode brachten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der Universität Bonn und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) Makrophagen zum Leuchten, die im Knochenmark gebildet wurden.
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Bild: Roboterarm hebt ein Gefäß aus einer Kühltruhe im Labor; Copyright: Fraunhofer IPT

Labortechnik: automatisierte Herstellung von Zelltherapeutika

18/02/2020

Osteoarthritis und andere schwere Krankheiten können in Zukunft erfolgreich durch Zelltherapeutika behandelt werden, wenn es gelingt, die Ausgangsmaterialien für die neuen Medikamente und Wirkstoffe in großem Maßstab kostengünstig zu produzieren.
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Bild: Computergeneriertes Bild von bunt eingefärbten Zellbestandteilen; Copyright: Burcu Kepsutlu/HZB

Mikroskopie zeigt, wie Nanopartikel Zellen verändern können

17/02/2020

Nanopartikel dringen leicht in Zellen ein. Wie sie sich dort verteilen und was sie bewirken, zeigen nun erstmals hochaufgelöste 3D-Mikroskopie-Aufnahmen an BESSY II. So reichern sich bestimmte Nanopartikel bevorzugt in bestimmten Organellen der Zelle an. Dadurch kann der Energieumsatz in der Zelle steigen.
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Bild: Hand entnimmt ein Fläschchen aus einer Halterung im Labor; Copyright: Sattler/Charité

Labortechnik: Massenspektrometrie für die Präzisionsmedizin

12/02/2020

Forschungsgruppen der Charité Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) bündeln mit weiteren Berliner Partnern ihre herausragende Expertise in der Massenspektrometrie zu einem Forschungskern. Ziel des Konsortiums MSTARS ist es, die Technologie für den Einsatz in der Patientenversorgung weiterzuentwickeln und für die Analyse der Therapieresistenz zu nutzen.
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Bild: humanes, regenerierendes Lebergewebe nach Metastasenresektion; Copyright: V. Sladky

Leberregeneration mithilfe eines neuen Therapie-Targets

06/02/2020

Die Entstehung von Zellen mit vielfachem Chromosomensatz (Polyploidie) ist das Ergebnis einer unvollständigen Zellteilung und zugleich Merkmal vieler Tumorzellen. Polyploidie ist aber auch bei einer Mehrzahl gesunder Leberzellen zu beobachten. Der zugrunde liegende Regulationsmechanismus ist besonders bei der Frühentwicklung und in Regenerationsphasen der Leber hochrelevant.
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Bild: Darstellung eines extravaskuläres Herzunterstützungssystem mittels 3D-Druck; Copyright: AdjuCor GmbH

Implantate: Künstliches Herzbeutel-Gewebe aus dem 3D-Drucker

05/02/2020

Neuartige Polymere sollen es künftig ermöglichen, künstlichen elastischen Gewebeersatz für Perikard, Herzklappen oder Blutgefäße individuell anzufertigen. In dem Projekt PolyKARD werden biomimetische Polymere entwickelt, die mechanische Eigenschaften des Herzbeutel-Gewebes nachahmen können. Mittels 3D-Druck und Elektrospinning sollen daraus maßgeschneiderte Implantate hergestellt werden.
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Bild: Antibiotika-beladenen Eisen-Nanocontainern (rot) in einer Makrophage; Copyright: Stachnik et al., „Scientific Reports“, DOI: 10.1038/s41598-020-58318-7, CC BY 4.0

Röntgen-Kombinationstechnik verfeinert Messungen in Zellen

05/02/2020

Mit einer Röntgen-Kombinationstechnik hat ein Forscherteam Nanotransporter für Tuberkulose-Medikamente mit sehr hoher Präzision in biologischen Zellen aufgespürt. Die Methode vereint zwei ausgeklügelte Röntgenmessungen und kann kleinste Mengen verschiedener Metalle in biologischen Proben mit sehr hoher Auflösung lokalisieren.
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Bild: Krebszellen im Immunsystem Schaubild; Copyright: CIBSS/Universität Freiburg, Michal Rössler

Immunsystem: Blindheit für Krebszellen

04/02/2020

Im Kampf gegen veränderte Zellen im Körper, die zu Krebs werden können, leisten die T-Zellen des Immunsystems Schwerstarbeit. Fresszellen und B-Zellen entdecken Veränderungen und aktivieren die T-Zellen. Diese starten ein regelrechtes Vernichtungsprogramm. Das funktioniert in vielen Fällen gut – bis Krebszellen so mutieren, dass sie eine Art Tarnkappe entwickeln und dem Immunsystem entkommen.
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Bild: Die Schulter eines Mannes mit einer vernähten Narbe; Copyright: panthermedia.net/JPCPROD

Regenerative Medizin: dem Körper heilen helfen

03/02/2020

Große Verletzungen heilen langsam und hinterlassen Narben. Mit regenerativen Therapien versuchen wir deshalb schon lange, Heilung zu beschleunigen und zu verbessern – auch, um bleibende Schäden zu vermeiden. Komplexe Anwendungen wie das Ersetzen von Organen und Gliedmaßen werden zwar noch für lange Zeit mehr Vision als Wirklichkeit sein.
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Bild: Eine freie Proteinkette wird durch eine zentrale Pore gezogen; Copyright: Avellaneda & Tans, AMOLF Amsterdam

Proteine mit einer molekularen Maschine entwirren

03/02/2020

Wie entwirren Zellen Proteine, die verklumpt und damit funktionsunfähig sind? Forscher vom AMOLF-Institut in Amsterdam sowie vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg haben die Funktionsweise einer molekularen Maschine charakterisiert, die an freiliegenden Schleifen der Proteinketten zieht und sie so aus dem Proteinknäuel herauslöst.
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Bild: Computer-generierte Grafik eines sich verzweigenden Blutgefäßes; Copyright: panthermedia.net/Ugreen

Angiogenese: Licht zeigt Blutgefäßen den Weg

03/02/2020

Ziel der Regenerativen Medizin ist es, einen Schaden im Körper durch funktionales Gewebe zu ersetzen. Bei großen Defekten werden hier zuerst Implantate aus Hydrogelen eingesetzt, in denen Zellen wachsen sollen. Diese benötigen immer auch eine Blutversorgung. Gerade bei größeren Implantaten ist das aber ein Problem, denn es lässt sich nicht steuern, wo und wie Blutgefäße wachsen – bis jetzt.
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Bild: Eine Frau arbeitet in einem Labor mit einer Pipette; Copyright: HSKL/Lukas Mohr

Bioprinting: Künstlicher Darm soll Tierversuche eingrenzen

28/01/2020

Tierversuche sind oft unverzichtbar, wenn es um medizinische Forschung geht. Wenn es nun gelingen würde, funktionsfähige Organe im Labor zu züchten, könnte man Tests an Lebewesen deutlich reduzieren oder sogar komplett darauf verzichten.
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Bild: zelluläre Landschaft des Tumors und des umliegenden Gewebes; Copyright: Bernd Bodenmiller / UZH

Differenzierte Bildgebung für bessere Diagnosen bei Brustkrebs

21/01/2020

Eine an der UZH entwickelte bildgebende Methode kann Brustkrebsgewebe neu sehr detailliert darstellen. Mit 35 Markern lassen sich die unterschiedlichen Zelltypen des Brusttumors und seiner Umgebung erkennen. Dies erlaubt präzisere Analysen und differenziertere Klassifizierung der Tumore – und damit zukünftig individuellere Diagnosen für die Patientinnen.
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Bild: Unterschiede auf Zellebene des Gewebes; Copyright: The New England Journal of Medicine ©2020

Nebenwirkungen von Krebstherapie mit Lichttherapie behandeln

17/01/2020

Erst seit wenigen Jahren ist schwarzer Hautkrebs, auch Melanom genannt, medikamentös behandelbar. Allerdings kommt es bei jedem zweiten Patienten zu starken Autoimmunreaktionen wie Hautausschlag oder Durchfall. Dass sich diese mit einer speziellen Lichttherapie aufhalten lassen, haben jetzt Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg mit schweizerischen Kollegen gezeigt.
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Bild: Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme induzierter pluripotenter Stammzellen; Copyright: Paul-Ehrlich-Institut

Erforschung von induzierten pluripotenten Stammzellen

16/01/2020

Wissenschaftlerinnen des Paul-Ehrlich-Instituts haben mit Forschenden aus Deutschland und Frankreich induzierte pluripotente Stammzellen eines Gesunden, eines Patienten mit Aicardi-Goutières-Syndrom und eines Patienten mit Renpenning-Syndrom erzeugt. Bei den genannten Krankheiten spielen Proteine eine Rolle, die auch für die immunologische Erkennung des Humanen Immundefizienz-Virus wichtig sind.
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Bild: Vergleichende Darstellung in der Fluoreszenzmikroskopie; Copyright: Stefan Hell / Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

MINFLUX-Nanoskopie macht Zellen molekular scharf

15/01/2020

Vor drei Jahren stellten der Göttinger Nobelpreisträger Stefan Hell und sein Team die MINFLUX-Nanoskopie vor. Mit ihr war es erstmals möglich, fluoreszierende Moleküle mit Licht getrennt sichtbar zu machen, die nur ein paar Nanometer (millionstel Millimeter) voneinander entfernt sind – die Technik ist also hundertmal schärfer als die herkömmliche Lichtmikroskopie.
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Bild: systolisch turbulenter Blutfluß durch eine mechanische Herzklappe mit zwei Ventilflügeln; Copyright: H. Zolfaghari, ARTORG Center, Universität Bern

Verringertes Risiko für Blutgerinnsel bei künstlichen Herzklappen

14/01/2020

Menschen mit mechanischen Herzklappen müssen täglich Blutverdünner einnehmen, da sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel und Hirnschlag haben. Nun haben Forschende des ARTORG Center der Universität Bern entdeckt, wie in den Klappen turbulente Blutströmung entsteht, die letztlich zu Gerinnseln führen kann.
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Bild: Knochengewebe; Copyright: panthermedia.net/Nataliia Anisimova

Stammzellen mit Training in Knochenzellen verwandeln

14/01/2020

Gezielt programmierte Materialien können Stammzellen unter bestimmten Bedingungen dazu anregen, sich in Knochenzellen umzuwandeln – das konnte ein deutsches Forschungsteam unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung, nun zeigen.
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Bild: Nahaufnahme von Gewebe: panthermedia.net/drlange

Fibrosebildung durch den Verlust von microRNAs

13/01/2020

Fibrosen sind krankhafte Organ- oder Gewebeverhärtungen, die durch Neubildung von Bindegewebe entstehen und die Funktion von Organen beeinträchtigen. Sie treten u.a. bei Patienten mit Leberzirrhose und Krebs auf, aber auch mit zunehmendem Alter.
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Bild: Computergenerierte Grafik von weißen und roten Blutzellen in einem Gefäß; Copyright: panthermedia.net/dani3315

Künstliche Intelligenz erkennt Blutkrebs

09/01/2020

Künstliche Intelligenz kann eine der häufigsten Formen von Blutkrebs – die Akute Myeloische Leukämie (AML) – mit hoher Zuverlässigkeit erkennen. Das haben Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankung (DZNE) und der Universität Bonn im Rahmen einer Machbarkeitsstudie nun nachgewiesen.
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Bild: Petrischale in einer behandschuhten Hand; Copyright: InfectoGnostics / Fotostudio Ebenbild

MRSA: neue Erkenntnisse über Superkeim vom indischen Subkontinent

17/12/2019

Ein internationales Forscherteam hat erstmals die Evolution und Verbreitungswege eines speziellen Stammes von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) im Detail analysiert. Der sogenannte "Bengal Bay"-Klon vereint eine besondere Virulenz und das Potential zur weltweiten Ausbreitung mit der Multiresistenz von Krankenhauskeimen.
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Bild: Platte zur Untersuchung von Laborproben in behandschuhten Händen; Copyright: David Ausserhofer / MDC

Kardiologie: wie das Herz altert

17/12/2019

Alter gehört zu den größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben nun erforscht, was tief im Herzen passiert, wenn es altert. Dafür haben sie in abertausenden alten und jungen Herzzellen untersucht, welche Gene in ihnen aktiv sind.
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Bild: Zellen eines kranken Herzens; Copyright: Muhly-Reinholz, Dimmeler

Kardiologie: ein Zellatlas des kranken Herzens

16/12/2019

Wie erholt sich das Herz nach einem Infarkt? Was unterscheidet junge Herzen von alten? Diese Fragen wollen Forscher mithilfe neuer Technologien beantworten, die verschiedenste Zelltypen und ihre Aktivitäten bis auf die Ebene von Proteinen und Genen verfolgen.
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Bild: 3D Grafik von einer Virenvermehrung; Copyright: Clemens Grimm

Immunologie: Virenvermehrung in 3D

13/12/2019

Vaccinia-Viren dienen als Impfstoff gegen menschliche Pockenerkrankungen und als Basis neuer Krebstherapien. Zwei Studien liefern jetzt faszinierende Einblicke in deren ungewöhnliche Vermehrungsstrategie auf atomarer Ebene.
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Bild: lächelnder Mann sitzt auf einem Sofa; Copyright: Universität des Saarlandes/Thorsten Mohr

Zellmembran: Rolle bei der Entstehung chronischer Krankheiten

11/12/2019

Viele Krankheiten, etwa Diabetes oder die Nichtalkoholische Fettleber, haben ihre Ursachen in molekularen Abläufen der Körperzellen. Die genauen Mechanismen, wie solche Krankheiten entstehen, sind bisher kaum verstanden. Ein Team um Professor Robert Ernst wird nun der Frage nachgehen, inwieweit ein gestörtes Gleichgewicht von Fetten und Proteinen in der Zellmembran Krankheiten auslösen kann.
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Bild: zwei Männer in Kitteln unterhalten sich; Copyright: Universitätsklinikum Heidelberg

Fettstoffwechsel: angekurbelt schützt er das Herz

10/12/2019

Ein kleines Molekül schützt das Herz davor, dass seine Pumpfunktion sich verschlechtert. Professor Johannes Backs und Dr. Zegeye Jebessa, Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Universitätsklinikum Heidelberg, haben jetzt in Herzmuskelzellen von Mäusen herausgefunden, wie dieses Schutzmolekül gebildet wird.
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Bild: verstopfte Zelle in Großaufnahme; Copyright: S. Uderhardt/Uni-Klinikum Erlangen

Abwehrzellen: Verstopfung löst Entzündung aus

10/12/2019

So wie Wale während ihres Fressvorgangs Unmengen an Wasser aufnehmen und dann ihre Nahrung herausfiltern, nehmen auch Fresszellen des Immunsystems große Mengen an Gewebsflüssigkeit auf, um diese anschließend in zellinneren Bläschen, den Vakuolen, zu filtern.
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Bild: Mikroskop Aufnahme von altem Knochenmark.; Copyright: Konfokalmikroskopische Aufnahme: Mehmet Sacma / Universität Ulm

Stammzellen: Nischen im Knochenmark schützen vor Alterung

09/12/2019

Alle Gewebe altern, besonders betroffen ist das blutbildende System. Denn die hämatopoetischen Stammzellen (HSC), aus denen Blut- und Immunzellen hervorgehen, altern besonders schnell. Ein internationales Team um Forschende aus Ulm und Barcelona hat entdeckt, dass es im Knochenmark allerdings besondere Nischen gibt, die blutbildende Stammzellen vor Alterungsprozessen schützen.
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Bild: Patient leidet an Knieschmerzen aufgrund Osteoporose; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Regenerative Medizin: Heilung für beschädigte Knochen

04/12/2019

Immer mehr und vor allem ältere Menschen leiden an der Krankheit Osteoporose. Der Abbau der Knochendichte führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche. Nun wird an der Hochschule Rhein-Waal zu Materialien geforscht, welche die Knochensubstanz schneller heilen lassen.
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Bild: holografisches Mikroskop für die Asthma-Diagnose; Copyright: Fraunhofer EMB

KI: Schnelltest für die Asthma-Diagnose

03/12/2019

Mit mehr als 235 Millionen Patienten ist Asthma weltweit eine der häufigsten Atemwegserkrankungen. Frühzeitig erkannt, lässt sich die Krankheit gut behandeln. Ein Forscherteam an der Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik EMB entwickelt gemeinsam mit Hightech-Unternehmen einen Schnelltest, der zur Asthma-Diagnose nur einen Tropfen Blut benötigt.
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Bild: CRISPR-Switch Technologie zur Krebsforschung; Copyright: IMBA/Kaminski Grafik

Immunologie: Tool für den Genscheren - "Feinschliff"

02/12/2019

ForscherInnen aus dem Labor von Ulrich Elling am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – haben in Kollaboration mit den Vienna BioCenter Core Facilities eine revolutionäre Technologie namens "CRISPR-Switch" entwickelt, die es nun ermöglicht, die CRISPR-Technik noch präziser anzuwenden.
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Bild: Eine rote Kugel, die sich langsam in mehreckige Bestandteile auflöst; Copyright: Lior Friedman

Machine Learning: 3D-Landkarten der Genaktivität

29/11/2019

Mithilfe eines dreidimensionalen Computermodells lässt sich künftig schnell ermitteln, welche Gene jeweils in welchen Zellen und an welcher Stelle eines Organs aktiv sind. Ein Team um Nikolaus Rajewsky, Berlin, und Nir Friedman, Jerusalem, stellt die neue Methode und darauf basierende Erkenntnisse in Nature vor.
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Bild: Volker Bruns; Copyright: Fraunhofer ISS

KI-Software: "iSTIX eröffnet den Zugang zur Welt der Digitalen Pathologie"

08/10/2019

Mikroskope, die Zellen für das menschliche Auge sichtbar machen, gibt es zahlreiche auf dem Medizinmarkt. Auf Künstlicher Intelligenz beruhende Softwares zur Analyse dieser Bilder ebenfalls. Nach den mikroskopischen Aufnahmen stehen Wissenschaftler vor immensen Mengen an Scans mit meist geringer Auflösung. Erst als zusammengeführtes Ganzes eröffnen sie den Zugang zur digitalen Pathologie.
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Bild: Zellkultivierung; Copyright: panthermedia.net / matej kastelic

Organ-on-a-chip - Organe im Miniaturformat

01/02/2019

In-vitro-Verfahren und Tierversuche kommen für die Entwicklung sowohl von Medikamenten als auch neuen Therapieansätzen zum Einsatz. Insbesondere Tierversuche werfen jedoch mehr und mehr ethisch umstrittene Fragen auf. Eine vielversprechende Alternative sind Organ-Chips. In einem System mit der Größe eines Smartphones sind hier Organe durch einen künstlichen Kreislauf miteinander verbunden.
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Bild: Mann und Frau im Labor, die einen Multi-Organ-Chip präsentieren;  Copyright: TissUse GmbH

Multi-Organ-Chips – die Patienten von morgen?

01/02/2019

Leber, Nervengewebe oder Darm: Alles wichtige menschliche Organe, die in der Vergangenheit mithilfe von Tierversuchen oder in-vitro-Verfahren auf ihre Funktionsfähigkeit und Verträglichkeit getestet wurden. Die TissUse GmbH, ein Spin-Off der Technischen Universität Berlin, hat in den letzten Jahren Multi-Organ-Chips auf den Markt gebracht. Doch damit ist noch nicht Schluss.
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Bild: Grafische Darstellung mehrerer Zellen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net/dani3315

Organ-on-a-chip-Systeme: begrenzt aussagekräftig?

01/02/2019

Organ-on-a-chip-Systeme stellen eigentlich eine große Bereicherung für die medizinische Forschung dar: An Zellkulturen in den Kammern eines Kunststoffchips können zum Beispiel Wirkstoffe getestet werden. Das vermeidet Tierversuche und erhöht die Patientensicherheit. Aber: Sie bilden den Körper nicht naturgetreu nach, sondern immer nur einige Funktionen. Sind Ergebnisse so überhaupt verwendbar?
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Foto: Vorschaubild zum Video

Vom Algorithmus zum Schnelltest – Künstliche Intelligenz klassifiziert Blutzellen

21/11/2018

Unser Blut verrät so einiges über unsere körperliche Verfassung. So gibt zum Beispiel die Form unserer Blutzellen Aufschluss über einige erblich bedingte Krankheiten. Dazu müssen die Zellen jedoch erst einmal unter dem Mikroskop betrachtet und einer bestimmten Zellklasse zugeordnet werden. Welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielt, haben wir uns an der Uni des Saarlandes erklären lassen.
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Bild: Kleiner brauner Leberfleck auf einem Handrücken; Copyright: panthermedia.net/Mario Hahn

Früherkennung: Tattoo weist auf Krebs – und mehr – hin

09/07/2018

Wer nicht krank ist und Symptome zeigt, geht in der Regel auch nicht zum Arzt. Die meisten Menschen wissen zwar, dass Vorsorgeuntersuchungen, wie zum Beispiel gegen Krebs, wichtig sind, meiden sie aber trotzdem. Ihre Hemmschwelle ist sehr hoch, da eine ernsthafte Erkrankung entdeckt werden könnte. Ein neues Implantat könnte künftig den schweren Gang zur Vorsorge erleichtern oder sogar abschaffen.
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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22/06/2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Bild: Zwei Hände halten ein röhrenförmiges Gestellt, auf das ein feucht glänzender, weißer Schlauch gespannt ist; Copyright: Leibniz Universität Hannover/Institut für technische Chemie

Tissue Engineering: Mit dem richtigen Dreh zum Bypass

23/04/2018

Bypässe sind problematisch: Entweder bestehen sie aus synthetischen Materialien, die Blutgerinnsel und Infektionen verursachen können. Oder sie stammen aus Venen des Patienten, aus denen aber oft nicht genügend Material gewonnen werden kann. Ein neu entwickelter Bioreaktor könnte dieses Problem in Zukunft lösen: Er soll die Züchtung von Gefäßprothesen aus körpereigenem Material ermöglichen.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01/03/2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Befüllen eines Containers mit dem Nährmedium für die Krebszellen; Copyright: Dr. Markus Wehland

Zellen im Weltall – extraterrestrische Ansätze in der Tumorforschung

22/02/2018

Auf der Erde sind alle Experimente an die Gravitation gebunden. Von der Schwerkraft befreit, zeigen aber beispielsweise Tumorzellen ein völlig anderes Verhalten. Im Rahmen des Projektes "Thyroid Cancer Cells in Space" der Universität Magdeburg werden Boxen in der Größe eines Smartphones, die niedrig differenzierte Schilddrüsentumorzellen enthalten, ins All geschickt.
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Mit "gesprühten" Muskelzellen zur biomimetischen Oberfläche

08/01/2018

Nur wenige Patienten mit Herzschwäche haben das Glück, ein Spenderorgan zu erhalten. Seit einigen Jahren gibt es Herzassistenzpumpen, die die ungewisse Wartezeit überbrücken sollen. Diese werden vom Körper nicht immer optimal angenommen.
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Bild: Nachweis einzelner Proteine anhand von interferometrischer Detektion des gestreuten Lichts; Copyright: MPL

Schnittstelle von Physik und Medizin: neues interdisziplinäres Zentrum

22/08/2017

Die Physik hat vor allem in ihrer praktischen Form schon immer die Medizin unterstützt. In einem interdisziplinären Zentrum in Erlangen sollen nun Physiker und Mediziner gemeinsam forschen und dabei auch theoretische physikalische Grundlagen bei der Erforschung von Krankheiten miteinbeziehen.
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Foto: Vorschaubild zum Video

Lichtmikroskop ChipScope – ein Blick hinein in lebende Zellen

14/07/2017

Ein Mikroskop, das nur wenige Millimeter groß ist und helfen kann Zellveränderungen in Echtzeit zu betrachten. Das ist das Ziel des EU-Projektes ChipScope. Die Wissenschaftler um Dr. Hutomo Wasisto in Braunschweig helfen mit, dieses Vorhaben wahr werden zu lassen.
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