Bild: Frau liegt auf Behandlungsliege und drückt sich eine Hand auf den Bauch; Copyright: panthermedia.net/imagepointfr

Patientensicherheit: pelvines intraoperatives Neuromonitoring ausgezeichnet

16.09.2019

Die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik VDE (VDE|DGBMT) und das Aktionsbündnis für Patientensicherheit vergeben am 25.09.2019 den "Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik".
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Bild: Neurofeedback bei Beinprothesen; Copyright: panthermedia.net/yantuz

Beinprothese mit Gespür verbessert die Gesundheit

10.09.2019

Erstmals spüren zwei Personen mit Beinamputation oberhalb des Knies ihren künstlichen Fuß und ihr künstliches Bein in Echtzeit. Ermöglicht wird dies durch eine neuartige bionische Prothese mit Sensoren. Dank dem Neurofeedback haben die Prothesenträger ein höheres Vertrauen in die künstliche Gliedmaße, das Gehen ist für sie körperlich und mental weniger anstrengend.
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Bild: Darstellung DNA in grün; Copyright: panthermedia.net/krishnacreations

DNA: Korrekturlesefunktion bei Erbinformationen abschalten

05.09.2019

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Institut für Virologie der Freien Universität Berlin haben untersucht, was ein Abschalten der Korrekturlesefunktion der sogenannten DNA-Polymerasen - also von Enzymen zur Vervielfältigung von Erbinformationen - bewirkt.
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Bild: Zeichnung von gleich ausgerichteten Mikroorganismen; Copyright: Philipp Weber, Universität Wien

Genetik: Wenn der Wirt die Richtung weist

02.09.2019

Der Nutzen von Symbiose - also das Zusammenleben unterschiedlicher Arten zum wechselseitigen Vorteil - birgt noch immer viele offene Fragen. Ein internationales ForscherInnenteam um die Mikrobiologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat herausgefunden, dass sich bei gewissen Bakterienarten sogar die Organisation der DNA nach ihrem Wirt ausrichtet.
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Bild: Roboter zeigt mit dem Finger auf CT-Bilder des Hirns, im Hintergrund ein CT-Gerät; Copyright: panthermedia.net/phonlamai

Mensch vs. Maschine – der Nutzen von KI in der Bildgebung

02.09.2019

Gerade in der Radiologie werden große Datenmengen produziert, die sich ohne die Hilfe intelligenter Systeme nicht mehr verwalten lassen. Das betrifft vor allem die Befundung medizinischer Bilder. Wofür Ärzte jahrelange Erfahrung, mehrere Stunden Arbeit und höchste Konzentration benötigen, schafft Künstliche Intelligenz innerhalb weniger Sekunden.
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Bild: DLIR-Aufnahme der Aorta; Copyright: GE Healthcare

Deep Learning Image Reconstruction – wie KI im Klinikalltag aussieht

02.09.2019

Künstliche Intelligenz ist in der Medizin längst keine Zukunftsmusik mehr. Viele Studien und erste Anwendungsbeispiele zeigen, dass sie zum Teil bessere Ergebnisse erzielt als der menschliche Mediziner. Am Universitätsklinikum Jena ist die Arbeit mit KI bereits gelebte Praxis. Als weltweit erste Einrichtung setzt es Algorithmen in der radiologischen Routine ein, um CT-Bilder zu rekonstruieren.
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Bild: Roboter betrachtet riesige Menge an CT-Bildern des Gehirns; Copyright: panthermedia.net/phonlamai

KI in der Bildgebung: wie Maschinen unsere Datenberge bezwingen

02.09.2019

In der modernen Medizin, insbesondere im Bereich der Bildgebung, werden massenweise Daten produziert – so viele, dass Radiologen kaum mit der Befundung der Bilder hinterherkommen. Künstliche Intelligenz könnte die Lösung für dieses Problem sein. Aber wie genau kann sie dabei helfen? Wie sieht eine Zusammenarbeit von Mensch und Maschine aus? Und was wird in Zukunft noch möglich sein?
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Bild: CT-Aufnahme der beiden Lungenflügel mit KI-unterstützter automatischer Hervorhebung, Quantifizierung und Vermessung von Anatomie und Abweichungen; Copyright: Klinikum Nürnberg

KI in der Radiologie: zuverlässiger Partner für die CT-Befundung

02.09.2019

Mehr Patienten, mehr Untersuchungen, mehr CT-Bilder – In der Radiologie gibt es zu viel Arbeit für zu wenige Ärzte. Die CT-Scans werden in kürzester Zeit beurteilt, was dazu führt, dass Auffälligkeiten übersehen werden. Künstliche Intelligenz arbeitet dagegen mit konstanter Geschwindigkeit und Leistung, weswegen in der radiologischen Routine zunehmend auf ihre Unterstützung gesetzt wird.
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Bild: Expression von Id4 (blau) und GFAP (schwarz) in genetisch markierten Stammzellen und deren Nachkommen (magenta) im Hippocampus einer Maus; Copyright: Universität Basel

Genetik: Signal hemmt die Teilung von Stammzellen im Gehirn

30.08.2019

Forschende aus Basel haben die Aktivität von Stammzellen im Gehirn von Mäusen untersucht und einen Schlüsselmechanismus entdeckt, der die Zellvermehrung steuert. Demnach regelt ein bestimmter Generegulator namens Id4, ob Stammzellen ruhen oder in die Zellteilung eintreten.
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Bild: Darstellung von Zellen in Farbe; Copyright: panthermedia.net/ralwel

Neurologie: Neuartiges Immundefizienz-Syndrom entdeckt

29.08.2019

Erstmals konnte ein bisher unbekanntes Immundefizienz-Syndrom nachgewiesen werden, das auf einer verminderten Funktionalität des Enzymkomplexes Polymerase delta beruht und wichtige Erkenntnisse zur adaptiven Immunität und Krebsentstehung bringt. Dieses Enzym ist eine wesentliche Steuereinheit in der DNA-Replikation.
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Bild: Zwei Männer stehen vor einem wissenschaftlichen Poster und sprechen darüber; Copyright: CITEC/Universität Bielefeld

KI: CITEC unterstützt Forschung zu Querschnittslähmung

28.08.2019

Das Projekt "Psink" am Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) unterstützt die Forschung zu Rückenmarkverletzungen – speziell zu der Frage, wie sich Nerven neu bilden.
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Bild: Zwei Ärzte mit einerm 3-D-Druck hergestellten Stereotaxie-Rahmen; Copyright: Stefan Straube / UKL

Neurochirurgie: 3D-Druckmodelle bei Aortenaneurysmen

23.08.2019

Bereits sieben Menschen konnten die Gefäßmediziner am Universitätsklinikum Leipzig dank eines Gefäßmodells aus dem 3D-Drucker helfen und damit deren Leben retten. Denn ein individuell erstelltes Kunststoffmodell hilft den Ärzten, bei einer lebensgefährlichen Aussackung der Aorta, der Hauptschlagader, eine genau passende Prothese zu erstellen und zu implantieren.
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 Bild: Andreas Winklmann mit seiner neuen myoelektrischen Prothese und behandelnden Ärzten; Copyright: Caritas_Krankenhaus St. Josef/A. Käser

Prothesen: weltweit einzigartige Rekonstruktion erfolgreich

20.08.2019

Medizinern des Hochschulzentrums für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Regensburg gelang es in einem weltweit einzigartigen Verfahren, Schulter und Oberarm so zu rekonstruieren, dass dem Betroffenen eine funktionelle Prothese angepasst werden konnte. Solche Rekonstruktionen können ebenfalls nach einer onkologischen Amputation durchgeführt werden.
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Bild: Vorschaubild zum Video

Sportmedizin: Neuromuskuläres Training für optimale Performance

20.08.2019

Beweglichkeit, Kraft und Koordination – sowohl nach Verletzungen, als auch bei gesunden Sportlern, müssen diese drei Komponenten intakt sein, damit Bewegungen reibungslos funktionieren. In der Beta Klinik in Bonn bietet Dr. Markus Klingenberg, Facharzt für Sportmedizin, ein neuromuskuläres Training mit spielerischem Charakter an, welches je nach Bedarf an den Patienten angepasst werden kann.
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 Bild: Röhrchen zur Blutabnahme; Copyright: panthermedia.net/gamjai

Biomarker: neuer Indikator bei Alzheimer

19.08.2019

Biomarker gelten bei Alzheimer als gute diagnostische Indikatoren. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen haben daher nach einem neuen Biomarker gesucht, der schon im Blut nachgewiesen werden kann. Dabei sind die Forscher auf Kallikrein-8 (KLK8) gestoßen. Das Enzym ist an der Gedächtnisbildung und Angstentstehung beteiligt.
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Bild: Zellen; Copyright: panthermedia.net/ralwel

Biosensor: Modifizierung von Kinasen

16.08.2019

Signalwege in menschlichen Zellen können durch Mutationen in Kinasen, die als molekulare Schalter fungieren, gestört werden. Oft sind schwere Krankheiten wie Krebs die Folge. Neues Licht in das Verständnis dieser komplexen Prozesse bringt ein Verfahren, das ein international vernetztes Forscherteam um Eduard Stefan von der Universität Innsbruck entwickelt hat.
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Bild: Zwei Menschen haben ihre Hände übereinander gelegt; Copyright: panthermedia.net/wavebreakmedialtd

Neurologie: Nutzung von Smartphones und Nerven-Engpass-Syndrom

14.08.2019

Die intensive Nutzung von Smartphones fördert vermutlich einen Nerven-Engpass im Handgelenk mit schmerzhaften Taubheitsgefühlen, das sogenannte Karpaltunnelsyndrom (KTS). Wer häufig Kribbeln im zweiten und dritten Finger spürt, sollte einen Neurologen aufsuchen. Für Schwangere sind örtliche Kortison-Spritzen zur Behandlung besonders geeignet.
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Bild: Darstellung eines Gehirns auf blauem Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/Alexmit

Hirnstimulation: Verbesserung beim motorischen Lernen

12.08.2019

Wir bedienen das Smartphone oder schreiben auf einer Tastatur, tagtäglich automatisch und ohne nachzudenken. Diese Fertigkeiten mussten wir jedoch anfangs durch wiederholtes Üben mühsam erwerben. Das motorische Lernen erfolgt dabei sowohl während des aktiven Übens neuer Abläufe, als auch in den Pausen danach.
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Bild: Computergrafik eines Gehirns, in dem Nervenzellen hell leuchten; Copyright: panthermedia.net/alexmit

Gehirn: Versteckte Dynamik in neuronalen Netzwerken entdeckt

26.07.2019

Neuronale Netzwerke im Gehirn verarbeiten Informationen besonders gut, wenn sie sich in der Nähe eines kritischen Punkts befinden. Davon gingen Hirnforscher bis jetzt aufgrund theoretischer Überlegungen aus. Doch in experimentellen Untersuchungen der Hirnaktivität fanden sich weniger Anzeichen für solche kritischen Zustände, als eigentlich zu erwarten wäre.
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Bild: Orange Absperrpylone bilden die Silhouette eines Schädels, sie umgeben eine hirnförmiges Loch im Asphalt; Copyright: panthermedia.net/lightsource

Zellanalyse: Wie MS das Gehirn schrumpfen lässt

23.07.2019

Wissenschaftler haben entdeckt, dass bestimmte Zellen im Gehirn, die als "Projektionsneurone" bezeichnet werden, eine zentrale Rolle bei den Gehirnveränderungen spielen, die mit der Multiplen Sklerose (MS) einhergehen.
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Bild: Frau mit Migräne; Copyright: panthermedia.net/rinderart

Freier Kopf, ohne Schmerzen – World Brain Day 2019

19.07.2019

Am 22. Juli 2019 ist Welttag des Gehirns. Er wurde von der World Federation of Neurology (WFN) und der International Headache Society (IHS) ins Leben gerufen, damit Menschen neurologischen Erkrankungen mehr Aufmerksamkeit schenken. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Migräne – eine leidvolle Erkrankung, die Menschen in Ihrem Alltag schwer beeinträchtigt.
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Bild: Hochsprung einer Leichtathletikerin; Copyright: panthermedia.net/Moodbaord

Training und Rehabilitation: fit dank Schwebe-Modus

01.07.2019

Bei Breiten- und Hochleistungssportlern, aber auch bei Hobbysportlern, kommt es häufig zu Sportverletzungen, Gleichgewichtsstörungen oder Defiziten in Motorik und Haltung. Durch Prävention und optimales Training können solche Vorfälle vermieden und der Wiedereinstieg in den Sport nach Verletzungen gezielt therapiert werden.
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Bild: Marathon-Läufer; Copyright: panthermedia.net/adamgregor

Sportmedizin – gesund in Bewegung bleiben

01.07.2019

Körperliche Aktivität hat in der heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Auf der Suche nach Ausgleich oder als Hochleistungssportler - körperliche Aktivität in den eigenen Lebensstil zu integrieren, hat eine sowohl physische als auch psychische positive Wirkung. Doch lassen sich Körper und sportliche Aktivität in Einklang bringen, sodass Sport nicht zur Belastung, sondern Entlastung wird?
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Bild: Detaillierte videobasierte Erfassung der Bewegung aller Fingergelenke einer Hand beim Greifen eines Objektes; Copyright: Swathi Sheshadri

KI: krankhafte Bewegungsmuster erkennen

28.06.2019

Geh- und Greifbewegungen von Patienten zuverlässig zu bewerten, ist für die Diagnose und Therapie von Bewegungsstörungen essentiell, beispielsweise nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson-Syndromen. Wie gut diese anspruchsvolle Diagnostik gelingt, hängt maßgeblich von der Erfahrung und den Fähigkeiten des behandelnden Arztes ab.
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Foto: Illustration eines Roboters, der mit einer Lupe Nervenzellen untersucht; Copyright: MPI für Neurobiologie, Julia Kuhl

Künstliche Intelligenz lernt Nervenzellen am Aussehen zu erkennen

26.06.2019

Ist es möglich, das Gehirn zu verstehen? Noch ist die Wissenschaft weit von einer Antwort auf diese Frage entfernt. Seitdem Forscher jedoch künstliche Intelligenz auf neurobiologische Analysen trainieren, scheint es zumindest möglich, den zellulären Aufbau eines Gehirns zu rekonstruieren.
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Bild: Team Capsix mit KUKA Roboterarm und Körpermodell; Copyright: Capsix Robotics, Lyon

Gesund leben dank Robotik – KUKA Innovation Award 2019

24.06.2019

Forscher näher an die Industrie heranbringen und die Entwicklung von Robotik vorantreiben – das ist der Gedanke hinter dem KUKA Innovation Award. Das Thema des diesjährigen Awards ist "Healthy Living". Bewerber aus aller Welt waren aufgerufen, eine robotische Anwendung für die Medizin zu entwickeln. Nun stehen die Finalisten fest, die ihre Innovationen auf der MEDICA 2019 präsentieren werden.
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Bild: Armprothese; Copyright: panthermedia.net/belahoche

Prothesen: Neue Dimensionen bei bionischer Rekonstruktion

21.06.2019

Die MedUni Wien ist mit dem Team um Oskar Aszmann von der Klinischen Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie die weltweit führende Innovationskraft in der bionischen Rekonstruktion. Das Behandlungsspektrum zur Wiederherstellung verlorener Körperfunktionen ist auch das Ziel des an der MedUni Wien/AKH Wien eröffneten Klinischen Labors für Bionische Extremitätenrekonstruktion.
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Bild: Ärztin in OP-Kleidung steht im Kontrollraum eines MRTs und betrachtet Monitore; Copyright: Uniklinik Magdeburg

VISUALASE: Epilepsie-OP mit dem Laserkatheter

11.06.2019

Epilepsie-Patienten konnten bisher entweder medikamentös oder chirurgisch behandelt werden. Dabei werden Hirnareale, die epileptische Anfälle hervorrufen, entfernt. Mit der Laserablation ist nun auch in Europa eine neue, katheterbasierte Operationstechnik verfügbar, die Patienten eine solche offene Operation am Gehirn erspart.
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Bild: Frau verwendet Roboterarm, um etwas auf dem Tisch zu greifen; Copyright: RWTH Aachen/RPE & inRehaRob

Von Exoskeletten und Servicerobotern – die Rehabilitation der Zukunft

03.06.2019

Für die meisten Menschen ist die Grundlage für ihre Lebensqualität, sich uneingeschränkt und selbstständig bewegen zu können. Ist dies zum Beispiel nach einem Schlaganfall nicht mehr möglich, ist eine zeit- und kostenintensive Rehabilitation notwendig. Wir stellen einige Projekte vor, in denen innovative Lösungen entwickelt werden und Robotik eine tragende Rolle spielt.
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Bild: dreieckiger Tisch, an dem drei Patienten verschiedene robotikgestützte Reha-Übungen machen; Copyright: Hocoma, Switzerland

Gehen ist Kopfsache – wie Robotik die Rehabilitation unterstützt

03.06.2019

Die Menschen werden immer älter. Zugleich möchten sie bis ins hohe Alter selbstständig leben. Doch mit dem Alter lassen die motorischen & kognitiven Fähigkeiten nach, z.B. infolge eines Schlaganfalls. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt rasant. Zusätzlich entscheiden sich zu wenige junge Menschen für den belastungsintensiven Pflegeberuf. Roboter könnten helfen, die Versorgungslücke zu schließen.
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Bild: Junge mit robotikgestützten Gangtrainer auf dem Laufband; Copyright: panthermedia.net/olesiabilkei

Robotik – Reha mit Motoren und Sensoren

03.06.2019

Sie arbeiten mit Kraft, Präzision und unermüdlich. Das macht Roboter zu einem idealen Instrument für die Rehabilitation. Im Gang- oder Motoriktraining sind Bewegungsabläufe tausende Male zu wiederholen, damit sie neu erlernt werden können. Was Patienten ermüdet und Therapeuten Zeit kostet, ist für robotikgestützte Systeme leicht zu bewältigen. Erfahren Sie mehr zu Robotik in der Rehabilitation.
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Bild: Junge verwendet Roboterarm vor einem Monitor mit Computerspiel, daneben steht die Therapeutin; Copyright: Helios Klinik Hattingen

Reha mit Roboter – robotikgestützte Therapie in der Neurologie

03.06.2019

Möchten Patienten nach einem Schlaganfall Bewegungen neu erlernen, so müssen diese häufig wiederholt werden. Das ist jedoch mit extremer Anstrengung verbunden. In der Industrie werden überall dort, wo Aufgaben mit vielen Wiederholungen oder hohem Kraftaufwand erledigt werden müssen, Roboter eingesetzt. Was in der Fabrik seit Jahrzehnten funktioniert, findet heute vermehrt Einzug in die Rehaklinik.
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Bild: Ein Mann liegt auf einer Behandlungsliege unter einem Strahlentherapiegerät; Copyright: panthermedia.net/adriaticphoto

Herzrhythmusstörungen: Behandlung im Linearbeschleuniger

08.04.2019

Herzrhythmusstörungen entstehen, wenn Nervenzellen unkontrolliert Kontraktionen des Herzmuskels auslösen. Sie werden entweder medikamentös oder durch eine Katheterablation des Gewebes behandelt. Bei einem Patienten, bei dem dies nicht möglich war, wendeten Kardiologen und Strahlentherapeuten in einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Präzisionsbestrahlung einen neuen Ansatz an.
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Bild: Mann bei CT-Untersuchung; Copyright: panthermedia.nt/Romaset

Schlaganfall: Mit 4D-Hirnperfusion schneller zur Behandlung

01.04.2019

Beim ischämischen Schlaganfall kommt es auf eine schnelle Behandlung an. Hier sind vor allem gute Bildgebungsdaten wichtig, mit denen Ärzte die bestmögliche Therapieentscheidung treffen können. Moderne CT-Scanner kommen immer häufiger zur Beurteilung von Schlaganfallpatienten zum Einsatz, denn sie können die Durchblutung des Gehirns im zeitlichen Verlauf zeigen.
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Bild: CT-Scan offen; Copyright: panthermedia.net/SimpleFoto

Funktionelle Bildgebung: Ein Blick in die Kommandozentrale

01.04.2019

In unserem Gehirn laufen alle Informationen aus unserem Körper und der Umwelt zusammen und werden in Millisekunden zu Reaktionen umgewandelt. Für die Medizin und die Forschung ist es essenziell zu wissen, wie unsere Umschaltzentrale aussieht. Um ihn beim Arbeiten genauer zu beobachten, kommen funktionelle Verfahren zum Einsatz.
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Bild: Patientin während einer fMRT-Untersuchung; Copyright: panthermedia.net/Chris De Silver

Funktionelle Bildgebung: Wie tickt unser Gehirn?

01.04.2019

Unser Gehirn ist unsere Kommandozentrale. Hier werden alle Informationen und Eindrücke gesammelt und zu Reaktionen und Bewegungen umgewandelt. Einen Blick ins Innere dieser menschlichen Nervenzentrums verschaffen sich Ärzte und Forscher dank moderner Bildgebungsverfahren. Mithilfe der funktionellen Variante können sie unserem Kopf bei der Arbeit zusehen.
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Bild: Nahaufnahme einer Patientin im MRT-Gerät; Copyright: panthermedia.net/Craig Robinson

Gehirnkartierung: präoperative Planung mit funktioneller MRT

01.04.2019

Eine Operation beginnt bereits, bevor der Patient auf dem Operationstisch liegt – nämlich mit der Planung. So muss beispielsweise bei einer anstehenden Hirnoperation zunächst das Gehirn kartiert werden. Dabei wird das Aktivitätsniveau bestimmter Hirnareale sichtbar gemacht. Möglich macht dies die funktionelle Magnetresonanztomographie.
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Bild: Handprothese drückt einen kleinen Ball zusammen; Copyright: Alina Kettenbach

SoftHand: Greifintelligenz für Unterarmprothesen

10.12.2018

Unterarmprothesen hatten bisher häufig nur eine kosmetische Funktion, um das Fehlen einer Gliedmaße zu kaschieren. Neuere Modelle helfen ihrem Träger zwar beim Greifen, müssen aber für jeden Handgriff neu angesteuert und aktiviert werden. Noch fehlt eine Prothese, die sich einfach steuern lässt und flexibel auf den Gegenstand reagiert, den der Träger greift.
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Bild: Kleiner Junge, der ein medizinisches Gerät auf dem Kopf trägt; Copyright: panthermedia.net/ahfoto.mail.ru

Hirnstimulation: Behandlung durch Strom und Magnetfelder

03.12.2018

Bei vielen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen ist die Behandlung alles andere als einfach. Medikamentöse Therapien benötigen immer eine feine Einstellung und operative Eingriffe am Gehirn bergen Risiken. Die nicht-invasive Hirnstimulation verfolgt einen anderen Ansatz: Magnetfelder und Strom verändern die Abläufe im Gehirn – ohne den Patienten zu gefährden.
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Bild: Arzt klebt Elektroden am oberen Rücken einer jungen Frau auf; Copyright: panthermedia.net/microgen

Transkutane Elektrische Nervenstimulation: schmerzfrei dank Strom

03.12.2018

Weltweit leidet Schätzungen zufolge jeder Dritte an chronischen Schmerzen. Zu den häufigsten zählen Rücken-, Kopf-, aber auch Nervenschmerzen. Bei vielen Betroffenen sind die Schmerzen so stark, dass sie Beruf, Sozialleben oder Psyche stark beeinträchtigen. Der Schmerz besitzt einen selbstständigen Krankheitswert und muss behandelt werden – zum Beispiel mit Strom.
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Bild: Proband mit einer Neuroprothese; Copyright: MoreGrasp

MoreGrasp – mit Querschnittslähmung wieder Greifen können

22.11.2018

Jährlich erleiden 250.000 bis 500.000 Menschen eine Rückenmarkverletzung, MoreGrasp soll ihnen dabei das Leben erleichtern. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt die verlorene Greiffunktion bei Personen mit hoher Querschnittslähmung wiederherzustellen. Dafür haben Forscher der Technischen Universität Graz eine Neuroprothese entwickelt, die sich derzeit in einer Machbarkeitsstudie befindet.
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Bild:Älteres Paar sitzt nebeneinander und schaut auf seine Smartphones; Copyright: panthermedia.net/Fabrice Michaudeau

Neurologie: Parkinson mit App und Daten früher erkennen?

01.08.2018

Big Data gleicht häufig der Suche nach der Nadel im Heuhaufen: In einem großen Datenberg stecken Muster, die die Antwort auf eine bestimmte Frage enthalten. Die Kunst ist es, aussagekräftige Daten zu erhalten und die Muster darin zu finden. Wie verschiedene smarte Geräte und eine App hier zusammenarbeiten und automatisch Daten sammeln, ohne den Nutzer zu stören, zeigt das iPROGNOSIS-Projekt.
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Bild: Junge Radiologin betrachtet Aufnahmen des Schädels und macht sich Notizen; Copyright: panthermedia.net/mark@rocketclips.com

Radiologie: maschinelles Lernen zur Unterstützung der Befundung

08.03.2018

Automatisierung stellt in vielen Arbeitsbereichen eine Erleichterung dar, aber ist sie auch eine Lösung für die Befundung von medizinischen Bilddaten? Kann ein Computer überhaupt zuverlässig genug arbeiten, um bei medizinischen Entscheidung mitzuwirken? Landshuter Forscher beschäftigen sich mit der Frage, wie lernende Algorithmen zuverlässiger arbeiten und Radiologen unterstützen können.
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