Bild: Herzkatheterisationslabor mit Überwachungsgeräten C-Bogen; Copyright: PantherMedia/CreativeEndeavors6@gmail.com

Bei unklarem Herzstillstand keine Vorteile durch schnelle Herzkatheter-Untersuchung

31.08.2021

Herzkatheter-Untersuchungen sollten bei wiederbelebten Herzstillstand-Patienten mit unklarer Ursache besser nicht direkt nach Eintreffen im Krankenhaus erfolgen. Das ist das Ergebnis der Studie TOMAHAWK-DZHK4, die auf dem Europäischen Kardiologenkongress vorgestellt und zeitgleich im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.
Mehr lesen
Bild: Prof. Dr. Tanja Rudolph lächelt im weißen Kittel in die Kamera; Copyright: Armin Kühn

Seltene Schlaganfallgefahr bei Herzklappenersatz: Schützender Filter

25.08.2021

Blutfiltersysteme können Risiko für seltene Schlaganfälle nach kathetergestütztem Aortenklappenersatz (TAVI) senken. Viele Patienten mit einem Herzklappenersatz mittels TAVI können auch in Zukunft von dem Schutzfilter profitieren.
Mehr lesen
Bild: Inge Herrmann hält das Hydrogel-Pflaster an einer Pinzette in die Kamera; Copyright: Empa

Medizintechnik: Pflaster für innere Wunden

24.08.2021

Wunden im Verdauungstrakt zu verschließen, ist eine Herausforderung. Empa-Forscher haben daher ein Polymer-Pflaster für den Darm entwickelt, mit dem Verletzungen stabil verklebt und abgedichtet werden können.
Mehr lesen
Bild: Drei Männer stehen vor einem Röntgenbild des menschlichen Schädels - Prof. Alexander Radbruch, Dr. Daniel Paech, Prof. Alexander Effland; Copyright: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/J.F. Saba

Künstliche Intelligenz zur Feststellung von Hirnblutungen

20.08.2021

Die Klinik für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und das Institut für Angewandte Mathematik der Universität Bonn haben eine Förderung von rund 160.000 EUR zur automatisierten Detektion von Hirnblutungen mittels künstlicher Intelligenz erhalten.
Mehr lesen
Bild: Eine Frau liegt auf dem Boden, eine andere Person führt bei ihr eine Herzdruckmassage durch; Copyright: PantherMedia/photographee.eu

Überleben nach Herzstillstand: Herzchirurgen entwickeln neue Technik

03.08.2021

Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg haben einen Therapieansatz entwickelt, mit dem Menschen nach einem Herzstillstand deutlich erfolgreicher als bisher reanimiert werden können – oft ohne neurologische Komplikationen. Eine neue "Herz-Lungen-Maschine" ermöglicht die klinische Umsetzung.
Mehr lesen
Bild: Sanitäter bei der Wiederbelebung; Copyright: PantherMedia / Kzenon (YAYMicro)

Erste Hilfe virtuell und lebensnah erlernen

27.07.2021

Wunden versorgen, stabile Seitenlage, Wiederbelebung. Kenntnisse in Erster Hilfe können in einer Notsituation Leben retten. Doch diese Kenntnisse müssen erlernt werden – und sie müssen regelmäßig aufgefrischt werden. Hier setzt das Projekt "VRescue" der Julius-Maximilians-Universität an: Mittels Virtual-Reality bietet es die Möglichkeit, zu jeder Zeit Erste Hilfe effektiv trainieren zu können.
Mehr lesen
Bild: Nahaufnahme eines Ultraschallkopfes in der behandschuhten Hand eines Arztes; Copyright: PantherMedia/Bork

Frühere Behandlung dank Point-of-Care-Diagnostik – nicht nur im Notfall

01.06.2021

Eine Diagnose direkt dort stellen, wo der Patient sich gerade befindet – dafür stehen Anwendungen am Point-of-Care (PoC). Während normalerweise stationäre Geräte, spezielle Untersuchungsräume oder Infrastruktur notwendig sind, bietet PoC-Diagnostik mehr Flexibilität und Geschwindigkeit sowie geringere Kosten – sei es in der Notfallmedizin, im Krankenhaus oder der Arztpraxis.
Mehr lesen
Bild: ein Patient wird auf einer Trage in einen Rettungswagen geschoben; Copyright: PantherMedia / HayDmitriy

Point-of-Care Ultraschall hilft im Noteinsatz bei der Diagnose

01.06.2021

Im Noteinsatz müssen Entscheidungen schnell getroffen werden: Eine Hilfe bei der Diagnosestellung kann der Point-of-Care-Ultraschall (POCUS) geben, da er deutliche Bilder liefert, wo Ärzte sich bisher auf ihr Gefühl verlassen mussten. Der Hilfe geht allerdings eine entscheidende Frage voraus: Ist ein POCUS in der entsprechenden Situation überhaupt sinnvoll?
Mehr lesen
Bild: Ein Notarzt misst den Blutdruck eines verletzten Jungen auf einer Trage; Copyright: PantherMedia/Arne Trautmann

Notfallmedizin: Point-of-Care-Diagnostik am Einsatzort

01.06.2021

Je früher bei einem Notfall die Diagnose feststeht, desto schneller kann dem Patienten geholfen werden. Während der größte Teil der Diagnostik bisher erst im Krankenhaus stattfinden kann, nutzen Notärzte mehr und mehr auch mobile Geräte direkt am Einsatzort. So können sie wertvolle Zeit gewinnen. In unserem Thema des Monats werfen wir einen Blick auf einige Anwendungen am Point-of-Care.
Mehr lesen
Bild: Ein Abstrichtupfer liegt quer auf einem Probenröhrchen; Copyright: PantherMedia/fotoquique

Point-of-Care-Tests: schnellere Diagnostik im Notfall

01.06.2021

In der Notfallmedizin bedeutet eine schnellere Diagnostik auch eine frühere Behandlung des Patienten. Point-of-Care-Testgeräte können bereits am Einsatzort Erkenntnisse über seinen Zustand geben. Durch das Corona-Virus kommt eine weitere Facette hinzu: Sie können Sicherheit geben – und das auch über die Notfallmedizin hinaus.
Mehr lesen
Bild: Rettungsteam im Einsatz; Copyright: PantherMedia/HayDmitriy

Mobil und intelligent – Blutanalyse im Notfall

08.03.2021

Im Notfall muss es schnell gehen. In solchen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen, ist für den Rettungsdienst oft eine Herausforderung – besonders dann, wenn die Symptome unklar sind. Das ist der Fall, wenn der Patient Atem- oder Herz-Kreislauf-Probleme oder eine Vergiftung hat. Für eine schnelle und vor allem genaue Diagnose ist eine Blutanalyse notwendig. Hier kommt mobOx ins Spiel.
Mehr lesen
Bild: Ärztin betrachtet CT-Aufnahmen ds Gehirns am Bett eines Patienten auf der Intensivstation; Copyright: PantherMedia/sudok1

Rundumversorgung beim Schlaganfall: schneller, näher und besser

02.06.2020

"Time is brain" – denn bei einem Schlaganfall spielt die Zeit eine entscheidende Rolle, wenn es zur Unterversorgung von Hirnregionen mit Sauerstoff und Glukose kommt. Es drohen bleibende Schäden, wenn die Versorgung nicht schnell wiederhergestellt wird. Aber es muss nicht nur heißen "Seid schnell!", sondern auch "Nutzt die Zeit gut!".
Mehr lesen
Bild: Ein älterer Mann liegt am Boden und hält sich den Kopf, seine Frau kniet neben ihm und ruft den Notarzt; Copyright: PantherMedia/AndrewLozovyi

Schlaganfall-Versorgung: Wenn jede Minute zählt

02.06.2020

Ein Schlaganfall kann jeden treffen – ältere, aber auch jüngere Menschen. Die Minuten nach dem Schlaganfall entscheiden darüber, ob Behinderung oder Tod die Folgen sind. Nur wenn Akutversorgung, stationäre Behandlung und Rehabilitation gezielt und effektiv durchgeführt werden, sind die Chancen größer, dass nur wenige Schäden zurückbleiben oder dass Beeinträchtigungen sich sogar zurückbilden.
Mehr lesen
Bild: Rettungswagen unterwegs; Copyright: Bild: Rettungswagen unterwegs; Copyright: PantherMedia / inhabitant

Mobile Stroke Units: besseres Outcome nach Schlaganfall

02.06.2020

Erleidet ein Patient einen Schlaganfall wird der Rettungswagen gerufen. Doch der Weg ins Krankenhaus ist zeitaufwendig. Damit Behinderungen und Todesfälle vermieden werden, müssen Patienten schnellstmöglich behandelt werden. Eine aktuelle Studie der Charité - Universitätsmedizin Berlin zeigt, dass mobile Stroke Units hierbei eine maßgebende Rolle spielen.
Mehr lesen
Bild: Mann liegt auf dem Boden, vor ihm der mobile Roboter mit Tablet; Copyright: Fraunhofer IPA

MobiKa – programmiert aufs Helfen

22.05.2019

Verschiedene Erkrankungen oder auch das Alter fordern sie, die Hilfe im Alltag. Doch Angehörige oder Pflegepersonal sind nicht immer zur Stelle. MobiKa soll als mobiler Serviceroboter Betroffene unterstützen, sie motivieren und ihnen wieder mehr Lebensqualität schenken.
Mehr lesen
Bild: Chirurgenhände mit Werkzeug

Der perfekte Knochenbruch - MEDICA 2018

11.11.2018

Wohl jeder Patient vertraut auf die gute Ausbildung des Ärzteteams im OP. Studien zeigen, dass junge Unfallchirurgen unmittelbar nach ihrer Ausbildung zwar operieren dürfen, es aber nicht unbedingt so oft geübt haben, wie vorgeschrieben. Dabei wäre Ärzte-Training ohne Gefahr für Patienten durchaus möglich. An realistischen Präparaten in Schulungszentren.
Mehr lesen
Bild: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Spahn fordert Digitalisierung - MEDICA 2018

11.11.2018

Wohl jeder Patient vertraut auf die gute Ausbildung des Ärzteteams im OP. Studien zeigen, dass junge Unfallchirurgen unmittelbar nach ihrer Ausbildung zwar operieren dürfen, es aber nicht unbedingt so oft geübt haben, wie vorgeschrieben. Dabei wäre Ärzte-Training ohne Gefahr für Patienten durchaus möglich. An realistischen Präparaten in Schulungszentren.
Mehr lesen
Bild: Vorschaubild zum Video

Rettungswagen der Zukunft - Sicheres und ergonomisches Arbeiten

19.07.2018

In Kranken- und Rettungswagen steckt heute sehr viel mehr Technik, als man ihnen von außen ansieht. Dabei dient aber nicht alles zur Behandlung von Patienten. Hersteller von Rettungswagen müssen auch sicherstellen, dass ihre Fahrzeuge ein guter Arbeitsplatz für die Mannschaften an Bord sind und sich an die Anforderungen im Rettungswesen anpassen können.
Mehr lesen
Bild: Gestell

Der Weg zum Digi-Doc – MEDICA 2018

19.07.2018

Die elektronische Patientenakte ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigt, wie schwierig sich die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche in Deutschland gestaltet. Kein Wunder also, dass das Thema auf der MEDICA, der weltgrößten Medizinermesse, in aller Munde sein wird. Zeitgleich präsentieren sich auch die Zulieferer der Medizintechnik.
Mehr lesen
Bild: Ein Krankenwagen fährt über eine nasse, leere Autobahn; Copyright: panthermedia.net/BrianAJackson

Notfallmedizin: Wie Telemedizin die Rettungskette verkürzt

02.07.2018

Sie haben bestimmt schon von der Rettungskette gehört: Sie bezeichnet, wie Ersthelfer, Rettungsdienste und Notaufnahmen bei der Versorgung von Notfällen zusammenarbeiten. Manchmal kann diese Rettungskette aber sehr lang werden, wenn der Rettungswagen beispielsweise eine lange Strecke fahren muss. Telemedizin kann diese Zeit zwar nicht verkürzen, sie aber für Rettungskräfte nutzbar machen.
Mehr lesen
Bild: junge Frau kniet neben bewusstlosem Mann und tätigt Anruf mit Smartphone; Copyright: panthermedia.net/pixelaway

Reanimation per Videostream – wie EmergencyEye Leben retten kann

02.07.2018

Wenn das Herz nicht mehr schlägt, kommt es ohne Reanimationsmaßnahmen innerhalb von Minuten zu irreversiblen Schäden im Gehirn. In den wenigsten Fällen wird bei einem Herzstillstand überhaupt etwas getan. Oft sind Ersthelfer selbst hilflos angesichts der Situation. Etwa 65.000 Menschen sterben so jährlich in Deutschland am plötzlichen Herztod. An genau diesem Problem setzt EmergencyEye an.
Mehr lesen
Bild: Sanitäter, die einen Patienten in den Rettungswagen transportieren; Copyright: panthermedia.net/ArturVerkhovetskiy

Videostreaming, Apps und Datenbrille: Telemedizin für den Fall der Fälle

02.07.2018

Betrachtet man Trends und Innovationen in der Notfallmedizin, zeichnet sich bereits ab, dass die Idee vom Rettungswagen als einer Art mobilen Notaufnahme, die zum Patienten kommt, ihn mit Experten vernetzt und auf dem Weg zum Krankenhaus schon Diagnosen stellt, immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Der verstärkte Einsatz von Telemedizin hat an dieser Entwicklung einen großen Anteil.
Mehr lesen