Bild: Ein Wissenschaftler schaut durch ein Mikroskop in einem Labor; Copyright: LightFieldStudios

LightFieldStudios

Magnetresonanz macht Unsichtbares sichtbar

27/05/2022

Hyperpolarisiertes Wasser verstärkt Messsignale von Proteinen, DNA und Membranen.
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Bild: Rot fluoreszierende Tumorsphäre in biogedrucktem Gewebe.; Copyright: Bioprinting Lab /D. Nothdurfter

Bioprinting Lab /D. Nothdurfter

Dem Tumor beim Wachsen zusehen

27/05/2022

28 mal 21 Millimeter – so groß ist der Plexiglas-Chip, auf dem das Team um Michael Außerlechner und Judith Hagenbuchner einem kleinen Tumor direkt im Gewebe beim Wachsen zusieht.
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Bild: Ein Mann mit Brille, Dr. Tobias Moser, lächelt in die Kamera; Copyright: MBExC/spförtner

MBExC/spförtner

Neuartige molekulare Prothese für das Gehör

26/05/2022

Forschenden der Universitätsmedizin Göttingen und des Institute for Bioengineering of Catalonia in Spanien ist es gelungen, das Gehör in vivo durch Licht zu stimulieren – ohne eine genetische Manipulation. Veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift Journal of the American Chemical Society (JACS).
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Bild: Gezeichnete schematisch Darstellung eines Arbeitsablaufs im Labor; Copyright: Juliet Percival/MPI für Biochemie

Juliet Percival/MPI für Biochemie

Neue Methode revolutioniert Krebsdiagnose

24/05/2022

Ein deutsch-dänisches Team unter der Leitung von Professor Matthias Mann hat eine wegweisende Technologie entwickelt, "Deep Visual Proteomics". Diese stellt Forschenden und Klinikerinnen und Klinikern proteinbasierte Informationen zur Verfügung und hilft, Krebserkrankungen, unter Auflösung einzelner Zelltypen, zu verstehen.
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Bild: Ein Diagramm, dass die genetische Manipulation des weiblichen Fortpflanzungstrakts veranschaulichen soll. ; Copyright: AG Chumduri

AG Chumduri

Gebärmutterhals: Forschungsfortschritte dank Mini-Organen

23/05/2022

Mit lebensechten Organnachbildungen – sogenannten 3D-Organoiden – lassen sich Krankheitsprozesse gut erforschen. Ein Team der Universität Würzburg hat jetzt eine Art Bauplan für solch ein Modell des Gebärmutterhalses vorgestellt.
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Bild: Elektronenmikroskopische Aufnahme von Staphylococcus aureus; Copyright: HZI/Manfred Rohde

HZI/Manfred Rohde

Ein Lichtblick für die mikrobiologische Diagnostik

19/05/2022

Forschende des HZI entwickeln molekulare Sonden zum Nachweis von Krankheitserregern in klinischen Proben.
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Bild: Aufbau von Biochips mit angeschlossenen Schläuchen; Copyright: Fraunhofer ILT, Aachen

Fraunhofer ILT, Aachen

Prozessketten zur Isolation und Analyse: von der Einzelzelle bis zum Organoid

17/05/2022

Die Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT arbeiten an neuen Werkzeugen zur Bereitstellung und Analyse von Einzelzellen und Zellverbänden. Mit dem "Liftoscope" wurde ein System zur Zellsortierung für eine anschließende Kultivierung entwickelt, das Biomaterialien präzise und zellschonend analysieren und transferieren kann.
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Bild: Organ-on-Chip-System: Der neue Adipositas-on-Chip; Copyright: NMI in Reutlingen

NMI in Reutlingen

Adipositas-on-Chip – innovatives Modellsystem zur Erforschung von Fettleibigkeit

09/05/2022

Adipositas kommt selten allein. Die krankhafte Fettleibigkeit geht oftmals einher mit Erkrankungen wie Diabetes. Speziell das weiße Fettgewebe spielt bei der Entstehung der Stoffwechselerkrankung eine zentrale Rolle.
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Bild: Darstellung einer Hörschnecke aus gelb-roten Farbpunkten auf schwarzem Grund; Copyright: umg/Institut für Auditorische Neurowissenschaften

umg/Institut für Auditorische Neurowissenschaften

Hörnerven entschlüsseln: ERC Grant für Tobias Moser

03/05/2022

Prof. Dr. med. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), hat einen weiteren Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) erhalten. Der ERC fördert sein Forschungsvorhaben zur Entschlüsselung der Lautstärke-Verarbeitung in der Hörschnecke ("DynaHear") für fünf Jahre mit insgesamt 2,5 Millionen Euro.
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Bild: Auf der Hand eines Menschen liegt ein kleiner rechteckiger Sensor in einer Petrischale; Copyright: Antonie Bierling/TUD

Antonie Bierling/TUD

Diagnostik: Mit elektronischen Nasen den Körpergerüchen auf der Spur

03/05/2022

Ernährung, Entzündungsprozesse und der Hormonhaushalt beeinflussen den menschlichen Körpergeruch. Folglich können Veränderungen des Körpergeruchs Hinweise auf Krankheiten liefern – mitunter deutlich früher als durch heute etablierte diagnostische Methoden.
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Bild: Biotechnologie-Forscherin im Labor arbeitet mit Zellkultur; Copyright: microgen

microgen

Tumormodell in 3D testet Krebsmedikamente in realistischer Gewebeumgebung

25/04/2022

Neues Tumormodell in 3D macht es möglich, Krebsmedikamente in realistischer Gewebeumgebung zu testen.
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Bild: Mikroskopaufnahme: Pilzhyphen durchdringen Lungenepithelzellen.; Copyright: Zoltán Cseresnyés/Leibniz-HKI

Zoltán Cseresnyés/Leibniz-HKI

Wie breiten sich Pilzinfektionen in der Lunge aus?

22/04/2022

Mit einem von Jenaer Forschenden entwickelten Chip-basierten Infektionsmodell lässt sich die Schädigung von Lungengewebe durch die invasive Pilzinfektion Aspergillose live unter dem Mikroskop beobachten.
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Bild: Immunfluoreszenz Färbung eines intra-aorten hämatopoetischen Zellclusters; Copyright: Simone Liebscher/ Uni Tübingen

Simone Liebscher/ Uni Tübingen

Forschende kartieren erstmals detailliert die Entwicklung von Blutstammzellen

22/04/2022

Forschende der UCLA haben in Kooperation mit dem NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut in Reutlingen und dem Institut für Biomedical Engineering der Universität Tübingen erstmals einen genauen Fahrplan kartiert, der jeden Schritt der Entwicklung von Blutstammzellen im menschlichen Embryo beschreibt.
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Bild: Mikroskopaufnahme eines Mikro-Scaffolds; Copyright: TU Wien

TU Wien

Mikrogerüste – ein neuer Ansatz für Tissue Engineering

21/04/2022

Bisher gab es zwei ganz unterschiedliche Ansätze, Gewebe künstlich herzustellen. An der TU Wien entwickelte man nun einen dritten, mit dem man die Vorteile beider Varianten verbindet.
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Bild: Ein lächelnder Mann mit Brille, Bart und blauem Sakko - Dr. Michael Kreutz; Copyright: Unimedizin Magdeburg

Unimedizin Magdeburg

HFSP-Förderung zur Erforschung von Lipid-Signaturen

19/04/2022

Die Fähigkeit des Gehirns, Informationen zu verarbeiten und zu speichern, hängt entscheidend von gut funktionierenden Synapsen ab. Sie sind die verbindenden Elemente innerhalb neuronaler Schaltkreise und ihre Eigenschaften bestimmen die Funktion des Schaltkreises.
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Bild: Röntgen-Aufnahme einer Lunge; Copyright: PantherMedia  / minervastock

PantherMedia / minervastock

Radiologie: COVID-19 und das Risiko für anhaltende Lungenveränderungen

13/04/2022

Männlich, über 60 Jahre alt, kritischer COVID-19 Verlauf mit Beatmung: Das sind die Faktoren, die das Risiko signifikant erhöhen, auch ein Jahr nach Entlassung aus dem Krankenhaus noch sichtbare Veränderungen des Lungengewebes aufzuweisen. Zu diesem Ergebnis kommen Tiroler Radiologinnen und Radiologen anhand von CT-Untersuchungen, die im Rahmen der Langzeitstudie CovILD durchgeführt wurden.
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Bild: Stents als Prototyp aus Eisen, Mangan und Silber: Universität Paderborn, Jan Tobias Krüger

Universität Paderborn, Jan Tobias Krüger

Biologisch abbaubare Implantate

06/04/2022

Ob Knochenschrauben, Platten oder Stents – täglich werden in Deutschlands Krankenhäusern Implantate eingesetzt. Nicht selten müssen diese in einer Folgeoperation allerdings wieder entfernt werden, zum Beispiel bei Kindern und Jugendlichen, da sich ihre Knochen noch im Wachstum befinden.
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Bild: Ein 3D-Drucker; Copyright: PantherMedia  / Yuri Arcurs

PantherMedia / Yuri Arcurs

Medikamente und Implantate aus dem 3D-Drucker

31/03/2022

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) untersuchen in zwei Forschungsprojekten die Herstellung von Medikamenten und Implantaten mit einem 3D-Drucker und deren Einbindung in den Klinikalltag.
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Bild: Hornhaut-Check bei einem älteren Herrn; Copyright: PantherMedia  / Wavebreakmedia ltd

PantherMedia / Wavebreakmedia ltd

Durchbruch in Hornhauttransplantation: Patient kann nach 40 Jahren wieder sehen

30/03/2022

Nach einem Arbeitsunfall erblindete Reinhard Menzel auf beiden Augen. Dass er heute nach fast 40 Jahren wieder sehen kann, verdankt er der Erfindung einer neuen Operationstechnik von Prof. Dr. Arne Viestenz und seinem Team von der Universitätsmedizin Halle.
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Bild: Ein blau gefärbter Gewebeschnitt mit grün leuchtenden Punkten; Copyright: MPI für molekulare Biomedizin / Yotam Menuchin-Lasowski

MPI für molekulare Biomedizin / Yotam Menuchin-Lasowski

SARS-CoV-2 geht ins Auge

29/03/2022

SARS-CoV-2 verursacht nicht nur Infektionen der Atemwege. Es kann auch in die Netzhaut gelangen und Schäden anrichten. Unklar ist, welche Netzhautstrukturen infiziert werden und ob die Schäden direkt oder indirekt Folge einer Infektion sind.
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Bild: Lungenbläschen auf rotem Hintergrund; Copyright: PantherMedia  / vampy1

PantherMedia / vampy1

Lungengewebe aus dem Labor

28/03/2022

Einem internationalen Forschungsteam ist es gelungen, auf einfache Weise Lungengewebe im Labor zu züchten. Diese Organoide könnten in der Diagnose, in der Medikamentenentwicklung und in der Grundlagenforschung eingesetzt werden.
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Bild: Europa-Flagge; Copyright: PantherMedia  / pinkblue (YAYMicro)

PantherMedia / pinkblue (YAYMicro)

TU München: EU-Förderung in Medizin und Biotechnologie

28/03/2022

Deep-Learning-Algorithmen für die Diagnose von Rückenleiden, künstliche Enzyme für Anlagen zur Energieumwandlung und ein Wirkstoff zur Covid-19-Behandlung: Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert künftig Forschungsprojekte an der Technischen Universität München.
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Bild: Nahaufnahme eines weiblichen Auges; Copyright: PantherMedia  / Craig Robinson

PantherMedia / Craig Robinson

BMBF fördert Nachwuchsgruppe auf dem Gebiet des 3D-Bioprinting

25/03/2022

Für ihr Forschungsvorhaben zum dreidimensionalen "Drucken" von menschlicher Hornhaut erhält Juniorprofessorin Dr. Daniela Duarte Campos von der Universität Heidelberg Fördermittel in Höhe von knapp 2,2 Millionen Euro im "NanoMatFutur"-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
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Bild: Virtuelle Darstellung einer Patientin während der Hinstimulationsbehandlung; Copyright: MPI CBS

MPI CBS

Nichtinvasive Hirnstimulation zeigt Effekte auf motorische Störungen nach Schlaganfall

24/03/2022

Anhaltende Lähmungen und Koordinationsstörungen gehören zu den häufigsten Folgeerscheinungen eines Schlaganfalls.
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Bild: Bildausschnitt zeigt Teil einer ECMO-Maschine - quadratisches Bauteil, durch das Blut geleitet wird; Copyright: PantherMedia/Richmanphoto

PantherMedia/Richmanphoto

COPD: Kommt die implantierbare Lunge?

03/01/2022

Für Patientinnen und Patienten mit akutem Lungenversagen ist häufig die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO), bei der der Gasaustausch des Blutes außerhalb des Körpers stattfindet, die letzte Behandlungsoption. Beim chronischen Lungenversagen gibt es diese Option nicht, denn eine Langzeitnutzung der ECMO ist nicht möglich.
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Bild: Bild einer normothermen Perfusionsmaschine; Copyright: Charité – Universitätsmedizin Berlin

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Maschinenperfusion: Grenzwertige Organe sicher transplantieren

03/01/2022

Die mangelnde Verfügbarkeit von Spenderorganen ist ein großes Problem. Die alternde Bevölkerung, die fehlende Spendenbereitschaft, sowie logistische Gründe spielen dabei eine entscheidende Rolle. Um den zur Verfügung stehenden Organ-Pool für die Empfänger erfolgreich zu nutzen, kann Maschinenperfusion einen großen Beitrag leisten.
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Bild: Eine Person in einem weißen T-Shirt hält sich ein Modell einer Niere vor den Bauch; Copyright: PantherMedia/benschonewille

PantherMedia/benschonewille

Technik gegen Organmangel – Hilfe für die erfolgreiche Transplantation

03/01/2022

Heutzutage sind die Wartezeiten für ein Spenderorgan lang, denn der Bedarf an Organen übersteigt ihre Verfügbarkeit bei weitem. Um möglichst vielen Menschen trotzdem ein Überleben bei Organversagen zu ermöglichen, haben wir Möglichkeiten, die Situation zu verbessern: Einige Organfunktionen lassen sich inzwischen durch Technik ersetzen.
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Bild: Mann mit freiem Oberkörper zeigt ein implantiertes Herzunterstützungssystem; Copyright: PantherMedia/NikD51

PantherMedia/NikD51

Spenderorgane: mit Technik gegen den Mangel

03/01/2022

Wenn Patientinnen und Patienten heute auf ein Spenderorgan warten, müssen sie vor allem Glück und Geduld haben. Bedingt durch steigendes Lebensalter und die Zunahme chronischer Erkrankungen gibt es einen wachsenden Bedarf an Spenderorganen, der nicht mehr abgedeckt werden kann. Um Betroffenen zu helfen, müssen zunehmend technische Lösungen gefunden werden.
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Bild: Gesicht und Auge einer jungen Frau in Nahaufnahme; Copyright: PantherMedia/Meseritsch Herby

PantherMedia/Meseritsch Herby

Implantate für die Sinne – Hören und Sehen mit Technik

01/12/2021

Bestimmte Funktionen des Körpers können wir heute schon gut durch Implantate ersetzen, andere nicht. Bei den Sinnen des Menschen stehen wir hier noch ganz am Anfang, denn die Technologien und Materialien, die uns zur Verfügung stehen, sind im Verhältnis zum Nervensystem noch viel zu grob. Implantate können uns aber auch bei der Erhaltung der Sinne helfen.
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Bild: Künstlerische Darstellung von kleinen Robotern mit Greifarmen und Scheinwerfern, die zwischen roten Blutkörperchen schwimmen; Copyright: PantherMedia/Andreus

Autonome Medizintechnik: selbstständig im Körper

01/02/2021

Therapien brauchen sichere Durchführung durch geschultes Personal und hohe Zuverlässigkeit. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Aber vielleicht können wir Teile der Behandlung an Systeme im Körper des Patienten abgeben. Wie das funktionieren kann, zeigen Ansätze, die beispielsweise Implantate selbstständiger machen und ihnen die Möglichkeit geben wollen, auf Änderungen zu reagieren.
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Bild: Künstlerische Darstellung von kleinen sternförmigen Maschinen umgeben von roten Blutkörperchen; Copyright: PantherMedia/Michael Osterrieder

Autonome Medizintechnik: Was läuft im Körper?

01/02/2021

Autonom funktionierende Medizintechnik kann theoretisch unter bestimmten Bedingungen im Körper diagnostisch oder therapeutisch aktiv werden. Das klingt erstmal nicht neu, denn es gibt schon lange implantierbare Defibrillatoren, die den Herzrhythmus überwachen und regulieren. Inzwischen wird autonome Medizintechnik für immer mehr Bereiche und Anwendungen entwickelt.
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Bild: Zellmatrix; Copyright: TU Wien

Multi-Photonen-Lithographie: Zellen mikrometergenau drucken

01/12/2020

Wie reagieren Zellen auf bestimmte Wirkstoffe? Wie genau entsteht neues Gewebe? Das lässt sich untersuchen, indem Zellen mithilfe von Bioprinting in feine Gerüste eingebettet werden. Gängige Verfahren sind jedoch häufig unpräzise oder zu langsam, um Zellen zu verarbeiten, bevor sie Schaden nehmen. An der TU Wien wurde nun ein hochauflösender Bioprinting-Prozess mit einer neuen Biotinte entwickelt.
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Bild: drei Fläschchen, eins mit Hydrogelen, eins mit Biotinte und eins mit unmodifizierter Gelatine; Copyright: Fraunhofer IGB

"Zellen sind Mimosen" – Materialentwicklung für das Bioprinting

01/12/2020

Der große Traum des Bioprinting ist, irgendwann einmal ganze Organe drucken zu können. Bislang beschränkt sich der Einsatz vor allem auf Testsysteme wie Organs-on-a-chip. Denn die Herausforderungen fangen bereits beim Druckprozess an. Es braucht zunächst einmal geeignete Materialien, damit die Zellen den Druckvorgang unbeschadet überstehen. Am Fraunhofer IGB wird genau daran geforscht.
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Bild: 3D-Drucker mit einem menschlichen Herz darin, daneben eine Box, auf der

Bioprinting: Leben aus dem Drucker

01/12/2020

Es zielt auf die Herstellung von Testsystemen zur Wirkstoffforschung ab und lässt Patienten auf den Wartelisten für Spenderorgane hoffen: Bioprinting. Dabei werden biologisch funktionelle Gewebe gedruckt. Aber wie funktioniert das eigentlich genau? Welche Bioprinting-Verfahren gibt es? Und können damit auch ganze Organe gedruckt werden? Diese und weitere Fragen beleuchten wir im Thema des Monats.
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Bild: Ein miniaturisierter, runder Sensor unter einer Fingerspitze; Copyright: TU Dresden

SmartLab: Automatisierung, Digitalisierung und Miniaturisierung unter einem Dach

01/09/2020

Labore müssen für Forschung und Diagnostik immer mehr Proben analysieren und auswerten, wobei auch immer mehr Daten anfallen. Gleichzeitig erhöhen sich der Anspruch an die Qualität der Ergebnisse und die Arbeitsgeschwindigkeit. Was früher noch mit Laborbüchern und isolierten Systemen bewältigt werden konnte, muss in Zukunft smart sein, um Reibungsverluste zu vermeiden.
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Bild: medizinische Symbole rund um die Erde in den Händen einer Person; Copyright: PantherMedia/everythingposs

PantherMedia/everythingposs

Israelische Medizinprodukte demonstrieren auf der MEDICA digitale Innovationen

24/08/2020

Einmal jährlich versammeln sich in Düsseldorf Unternehmen aus aller Welt auf der MEDICA Medizinmesse. Seit zwei Jahren zählt auch das Israel Export Institute mit zu den Ausstellern der Messe. Auf einem gemeinsamen Messestand präsentiert das Institut medizintechnische Geräte und digitale Innovationen von verschiedenen israelischen Unternehmen.
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Bild: Computer-generierte Grafik eines sich verzweigenden Blutgefäßes; Copyright: panthermedia.net/Ugreen

Angiogenese: Licht zeigt Blutgefäßen den Weg

03/02/2020

Ziel der Regenerativen Medizin ist es, einen Schaden im Körper durch funktionales Gewebe zu ersetzen. Bei großen Defekten werden hier zuerst Implantate aus Hydrogelen eingesetzt, in denen Zellen wachsen sollen. Diese benötigen immer auch eine Blutversorgung. Gerade bei größeren Implantaten ist das aber ein Problem, denn es lässt sich nicht steuern, wo und wie Blutgefäße wachsen – bis jetzt.
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Bild: Zwei Knie einer Frau nebeneinander, auf dem linken Knie ist eine chirurgische Naht; Copyright: panthermedia.net/wujekspeed

Regenerative Medizin: der Körper wie neu gemacht?

03/02/2020

Die regenerative Medizin möchte nach Verletzungen, Unfällen oder schweren Operationen wie einer Tumorentfernung den menschlichen Körper möglichst gut wiederherstellen. Wir sind aber noch weit davon entfernt, in jeder erdenklichen Situation ein optimales Ergebnis zu erreichen. Dabei stehen zahlreiche neue Methoden schon in den Startlöchern.
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Bild: Ein halb durchsichtiges, rotes Gewebe liegt in einem Glas mit gelber Flüssigkeit; Copyright: United Therapeutics

rhCollagen: Gentechnisch veränderter Baustein für die regenerative Medizin

03/02/2020

Kollagen ist das Material, das unseren Körper zusammenhält und gleichzeitig auch unsere Zellen beherbergt. In der regenerativen Medizin kann es auch auf Wunden aufgetragen werden, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Kollagen aus tierischen oder menschlichen Quellen hat allerdings auch einige Nachteile für die heutige Medizin. Hier kommt rhCollagen der israelischen Firma CollPlant ins Spiel.
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Bild: Grafische Darstellung mehrerer Zellen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net/dani3315

Organ-on-a-chip-Systeme: begrenzt aussagekräftig?

01/02/2019

Organ-on-a-chip-Systeme stellen eigentlich eine große Bereicherung für die medizinische Forschung dar: An Zellkulturen in den Kammern eines Kunststoffchips können zum Beispiel Wirkstoffe getestet werden. Das vermeidet Tierversuche und erhöht die Patientensicherheit. Aber: Sie bilden den Körper nicht naturgetreu nach, sondern immer nur einige Funktionen. Sind Ergebnisse so überhaupt verwendbar?
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