Krankenhausreform und -transformationsfonds: ein gewaltiger Strukturumbruch. Krankenhäuser stellt dies vor tiefgreifenden Veränderungen – nicht zuletzt durch die zunehmende Konzentration medizinischer Leistungen auf spezialisierte Standorte. Gleichzeitig stehen sie vor der Aufgabe, eine ortsnahe Versorgung sicherzustellen, hohe Qualitätsstandards einzuhalten und dabei wirtschaftlich tragfähig zu bleiben.
In diesem Kontext werden digitale Vernetzung und Telemedizin eine zentrale Rolle einnehmen, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten, Zugangsbarrieren abzubauen und einen optimalen Einsatz der wichtigen Ressource "Fachpersonal" zu ermöglichen. Eine digitale Infrastruktur, die Patientendaten erfasst, dokumentiert, bewertet und für schnelle, kompetente medizinische Entscheidungen aufbereitet, leistet einen entscheidenden Beitrag, um ärztliche und pflegerische Ressourcen fokussiert einzusetzen.
Wie genau das funktionieren kann, zeigte das MEDICA HOSPITAL OF THE FUTURE:
- Digitale Infrastruktur im Krankenhaus: vertrauenswürdige Lösungen für Telekooperationen finden
- Intelligent zusammengefasste und aufbereitete Patientendaten statt händischer Dokumentation: medizinische Ressourcen effizient nutzen
- Datengetriebene Telemedizin und künstliche Intelligenz in der Intensivmedizin: Patienten personalisiert und vorausschauend versorgen
- Weit entfernt und dennoch den Patienten im Blick: datengestützte Telekonsile durchführen
Neu in diesem Jahr:
Die Veranstalter luden medizinische Fachgesellschaften ein, das MEDICA HOSPITAL OF THE FUTURE zu nutzen, um ihre Visionen, Aktivitäten und/oder Forderungen hinsichtlich einer Digitalisierung des Gesundheitswesens zu präsentieren. Unter anderem gab es die Themenschwerpunkte Kardiologie, Anästhesiologie/Intensivmedizin und Schlafmedizin.