Bild: Struktur des SARS-CoV-2-Proteins NSP1 (blau) im Komplex mit einem Wirts-Ribosom (grau); Copyright: Seán O’Donoghue/Garvan Institute of Medical Research

Die Covid-19-Proteine: Strukturanalyse mit maschinellem Lernen enthüllt Taktiken des SARS-CoV-2-Virus

15/09/2021

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) hat den bislang umfassendsten und detailreichsten Überblick aller weltweit verfügbaren 3D-Strukturen der Virusproteine zusammengetragen.
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Bild: Schwangere Frau aus Vogelperspektive hält in der rechten Hand ein Smartphone; Copyright: Shutterstock/Natalia Deriabina

Welttag der Patientensicherheit: App für bessere Kommunikation und Sicherheit in der Geburtshilfe

14/09/2021

Forscher des TeamBaby-Projekts an der Jacobs University Bremen haben eine App entwickelt, welche die kommunikativen Fähigkeiten von Schwangeren, Angehörigen und Mitarbeitern in der Geburtshilfe fördert und dadurch zu mehr Sicherheit und Vertrauen beitragen soll.
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Bild: Detailaufnahme des Mess- und Automatisierungssystem, installiert an einem Mikroskop; Copyright: Sensific

Fördererfolg für Ulmer Physiker - EXIST II für Mess-Systeme von Sensific

14/09/2021

Rund um ein optisches Mess- und Automatisierungssystem, das Zellen, Bakterien und Partikel in Echtzeit erkennen, charakterisieren und sortieren kann, bauen drei Alumni der Universität Ulm ein eigenes Unternehmen auf. Nun ist die junge Firma Sensific für den EXISTII-Forschungstransfer ausgewählt worden und erhält rund 180 000 Euro Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Bild: Wirksamkeitstestung neuer Impfstoffe; Copyright: AG INSPIRE/Universiätsklinikum Jena

Neue Testsysteme für die Impfstoffentwicklung

08/09/2021

Die beschleunigte Entwicklung von COVID-Impfstoffen hat gezeigt, dass Anwendung biomedizinischer und datenwissenschaftlicher Innovationen entscheidend zur Eröffnung neuer Wege für die Impfstoffentwicklung beitragen kann. Der jetzt gestartete Inno4Vac-Verbund will diese Innovationen gezielt beschleunigen.
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Bild: Zellen im Labor kultivierter, menschlicher Spenderhäute (grau und cyan) werden durch die Aufnahme künstlicher Exosome (lila) beeinflusst; Copyright: MPI für medizinische Forschung

Schnellere Wundheilung durch programmierte, künstliche Exosomen

06/09/2021

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung für medizinische Forschung und Partner haben synthetische Exosomen entwickelt, die die Signalübertragung zwischen Zellen beim Wundverschluss steuern.
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Bild: Die zuvor im Labor vorbereiteten menschlichen Stammzellen werden in den Bioreaktor CubeLab eingebracht; Copyright: Julian Raatschen, Airbus Defence and Space

Universität Zürich und Airbus züchten menschliches Mini-Gewebe auf der Internationalen Raumstation ISS

26/08/2021

UZH Space Hub und Airbus Defense and Space bringen mit dem nächsten Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS ein Experiment ins All, mit dem die industrielle Produktion menschlichen Gewebes in Schwerelosigkeit weiter vorangetrieben werden soll.
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Bild: Ophthalmologische Aufnahme der Netzhaut und des Sehnervs innerhalb eines menschlichen Auges; Copyright: PantherMedia/ lightscribe

Hirnorganoide entwickeln Sehschalen, die auf Licht reagieren

23/08/2021

Aus einer Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf geht hervor, dass menschliche induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs) verwendet werden können, um Hirnorganoide zu erzeugen, die eine Augenstruktur, den sogenannten Sehnapf, enthalten.
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Bild: Display eines Laborgeräts, daneben hält eine Person eine Testkassette; Copyright: DKMS

DKMS-Labor erhält "Best Research Paper of 2019 Award"

19/08/2021

Das DKMS Life Science Lab in Dresden, ein Tochterunternehmen der Stammzellspenderdatei DKMS, hat den "Best Research Paper of 2019 Award" für die einflussreichste wissenschaftliche Publikation im Fachjournal Human Immunology erhalten. Verliehen wird der Preis alljährlich von der American Society of Histocompatibility and Immunogenetics (ASHI).
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Bild: Weiße runde Zellkerne auf schwarzem Grund, dazwischen eine netzförmige orange Struktur; Copyright: Belicova et al./MPI-CBG

Mikroskopie zeigt "Bootsbau" in der Leber

18/08/2021

Dresdner Forscher entdecken Mikrostrukturen in Leberzellen, die zur Früherkennung von Krankheiten beitragen könnten.
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Bild: Ein vielfarbiges Logo mit dem Umriss eines Virus', daraus ausgeschnitten die Silhouetten zweier Kinder; Copyright: Universitätsklinikum Würzburg

Regelmäßige Testungen bei Kita-Kindern bewähren sich

16/08/2021

Die jetzt beendete zweite Phase der Würzburger Kinderbetreuungsstudie in der Covid-19-Pandemie – Wü-KiTa-CoV 2.0 – zeigt erfreulicherweise keine relevante Ausbreitung von SARS-CoV-2-Infektionen in den teilnehmenden Einrichtungen. Außerdem fanden sich keine Hinweise auf unbemerkt durchlaufene Infektionen.
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Bild: Ein Arzt untersucht ein kleiens Mädchen; Copyright: Andreas Arnold/BILD/Ein Herz für Kinder

Nutzen der Krebsgenomsequenzierung für krebskranke Kinder

16/08/2021

Bei krebskranken Kindern mit einem Rückfall können Krebsgenomanalysen helfen, genauere Diagnosen zu stellen, eine passende Therapie zu finden und das Fortschreiten der Krankheit hinauszuzögern.
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Bild: Arzt sitzt vor Computer und analysiert die Bildgebung einer frontalen Hirnmetastase; Copyright: TORWAISTUDIO, shutterstock

Neue Guidelines zur Diagnose und Behandlung von Hirnmetastasen

13/08/2021

Hirnmetastasen sind häufige und gefährliche Komplikationen bei Krebspatienten. Unter Federführung von Experten der MedUni Wien haben zwei der größten internationalen onkologischen Fachgesellschaften neue klinische Guidelines zur Diagnose und Behandlung von Hirnmetastasen solider Tumoren veröffentlicht.
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Bild: Mann wartet auf den Nasenabstrich mit heruntergezogenem Mundschutz; Copyright: Prostock-studio/Shutterstock

Anatomie-Studie der MedUni Wien: Korrekte Durchführung von Corona-Abstrichen

11/08/2021

Im Rahmen einer systematischen anatomischen Studie an der MedUni Wien wurden die konkreten Voraussetzungen sowie Orientierungshilfen für eine erfolgreiche Entnahme von Material aus der Schleimhaut des Nasenrachens definiert. Nebenbei wurde die potentielle Gefahr einer mechanischen Schädigung des Gehirns evaluiert.
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Bild: Eine Impfdose und eine Spritze vor blauem Hintergrund; Copyright: Bildagentur PantherMedia/Esbenklinker

Gewebemodell für die Infektionsforschung

10/08/2021

Neuartige Impfstoffe schneller entwickeln und produzieren: Das ist Ziel einer neuen europaweiten Kooperation öffentlicher und privater Institutionen. Daran beteiligt ist auch der Lehrstuhl für Mikrobiologie der Uni Würzburg.
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Bild: Molekül-Illustration vor blauem Hintergrund; Copyright: Bildagentur: PantherMedia/ Razvodovska

Leuchtfeuer bei Gewebebildung

10/08/2021

Forscher der ETH Zürich haben ein Molekül entwickelt, das mit fluoreszierendem Leuchten anzeigt, wo im Körper neues Gewebe entsteht. Das Molekül hilft nicht nur, Tumore sichtbar zu machen, sondern könnte auch bei der Erforschung von Wundheilungsstörungen eine wichtige Rolle spielen.
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Bild: Konfokale Laserscreening-Mikroskopie Aufnahmen von 3D Organoiden nach 120 Stunden Kultivierungszeit. Links Astrozyten, Perizyten und Endothelzellen, rechts 3D-Organoid; Copyright: Prof. Epple

Schlaganfallforschung ohne Tierversuche: "Mini-brains" statt Mausmodell

04/08/2021

Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) arbeiten an einem tierlosen Modell in der Schlaganfallsforschung mittels des bereits etablierten Verfahrens zur Herstellung von Zellstrukturen im Labor. Die sogenannten "Mini-brains" werden nun im Labor getestet und könnten künftig einen Ersatz für das bisher in der Schlaganfallsforschung verwendete Mäusemodell darstellen.
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Bild: Tabellenstruktur mit Piktogrammen, die Tiere darstellen, und gefärbten Punkten; Copyright: IFIK / UniBE

"In vitro"-Zoo hilft, SARS-CoV-2 zu verstehen

04/08/2021

Forscher des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) konnten dank innovativer Zellkulturmodelle bestimmen, welche Tiere für eine SARS-CoV-2-Infektion empfänglich sind.
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Bild: Ein weißer Plastikchip mit grünen, gelben und blauen Kammern; Copyright: ETH Zürich/Julia Boos

Toxizitätstest mit Plazenta und Embryo

03/08/2021

Forscher der ETH Zürich haben einen Zellkulturtest entwickelt, um Substanzen zu erkennen, die Embryonen direkt oder indirekt schädigen. Es handelt sich dabei um die Weiterentwicklung eines Tests, der für neue Medikamente eingesetzt wird. Der Test soll helfen, Tierversuche zu reduzieren.
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Bild: leuchtende Blutgefäße vor schwarzem Hintergrund; Copyright: Jifeng Liu, MPI Münster

Erstes künstliches Gewebemodell entwickelt, in dem Blutgefäße wachsen

30/07/2021

Forscher um die Biomedizin-Ingenieurin Dr. Britta Trappmann vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster haben ein Zellkultursystem entwickelt, in dem sich erstmals in einem Gerüst aus künstlichen Materialien ein funktionsfähiges Blutgefäßsystem bildet. Das Team untersucht, welche Materialeigenschaften einzelne Parameter der Gefäßbildung fördern.
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Bild: fünf Personen in einem hellen Raum; Copyright: Karin Kaiser/MHH

Herz- und Gefäßschäden durch COVID-19: Biomarker als "Frühwarnsystem" entdeckt

29/07/2021

SARS-CoV-2 ist eine Gefahr nicht für die Lunge und Nieren, sondern auch für andere Organe wie Herz und Gefäße. Besonders bei schwer kranken COVID-19-Patienten kommt es im Zuge einer überschießenden Immunreaktion („Zytokinsturm“) mit ausgeprägten Entzündungsprozessen im Atmungssystem zu krankhaften Veränderungen des Bindegewebes bis hin zur lebensgefährlichen Lungenfibrose.
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Bild: eine Person wird in den Oberarm geimpft; Copyright: PantherMedia / belchonock

Impfung gegen erblichen Darmkrebs in Versuchen erfolgreich

27/07/2021

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg konnten erstmals die Entstehung von erblichem Darmkrebs mit einer Schutzimpfung hinauszögern. Mäuse mit einer erblichen Veranlagung für Darmkrebs überlebten nach Impfung signifikant länger als ungeimpfte Artgenossen.
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Bild: Bauchspeicheldrüsen-Organoide; Copyright: Helmholtz Zentrum München / Matthias Meier

Bauchspeicheldrüsen-Organoide auf neu entwickelter Chip-Plattform

26/07/2021

Eine neue Organoid-on-Chip-Plattform ahmt die wichtigsten Merkmale der Entwicklung der menschlichen Bauchspeicheldrüse robust nach. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg, Bauchspeicheldrüsenkrebs künftig in einem frühen Stadium diagnostizieren zu können.
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Bild: Ein Mann und eine Frau sitzen in einem Labor vor einem großen Gerät - Dr. Julia Schipke, Prof. Christian Mühlfeld; Copyright: Karin Kaiser/MHH

MHH schließt wichtige Lücke in der Lungenforschung

23/07/2021

Wissenschaftsteam weist Existenz von Lipofibroblasten in menschlicher Lunge erstmals eindeutig mit Elektronenmikroskop nach.
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Bild: Eine rote, sternförmige Struktur auf blauem Grund; Copyright: Benedikt Buchmann/TUM

Organoide: mechanische Reize beeinflussen das Organwachstum

21/07/2021

Beim natürlichen Wachstum, aber auch bei der Tumorentstehung spielen in menschlichen Organen wie Niere, Lunge oder Brustdrüse neben chemischen auch mechanische Einflüsse eine wichtige Rolle. An Organoiden, im Labor gezüchteten, dreidimensionalen Modellsystemen solcher Organe konnte ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) dies nun im Detail zeigen.
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Bild: Ein Wissenschaftler in Kittel, mit Schutzbrille und Schutzhandschuhen holt Proben aus einem Behälter mit flüssigem Stickstoff - Prof. Matthias Lauth; Copyright: Henrik Isenberg

Erforschung der Tumorumgebung geht in die Verlängerung

20/07/2021

Die Philipps-Universität Marburg kann ihre Klinische Forschungsgruppe zum Bauchspeicheldrüsenkrebs fortsetzen, in der die beteiligten Wissenschaftler die Wechselwirkung des Tumors mit dem umgebenden Bindegewebe studieren.
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Bild: Graphische Darstellung von Halbkugeln mit eckigen Kanten, die ein rundes Virus umschließen; Copyright: Elena-Marie Willner, DietzLab/TUM

Hohlkörper aus DNA-Material gegen Viren

19/07/2021

Bisher gibt es gegen die meisten Virus-Infektionen keine wirksamen Gegenmittel. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun eine neue Strategie entwickelt: Mit der Methode des DNA-Origami aus Erbgut-Material maßgeschneiderte Nano-Kapseln schließen Viren ein und machen sie so unschädlich.
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Bild: Darstellung eines Gehirns; Copyright: PantherMedia / Shing Lok Che

Eine egozentrierte Raumkarte im menschlichen Gehirn

16/07/2021

Wie navigieren wir in einer Umgebung und erinnern uns später an Orte? Neurowissenschaftler konnten in einer neuen Studie zeigen, dass Nervenzellen Richtungen und Entfernungen relativ zum navigierenden Organismus kodieren. Sie beschreiben einen bisher unbekannten Zelltyp im menschlichen Gehirn, der vermutlich eine Schlüsselrolle bei Navigation und Gedächtnis spielt.
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Bild: Darstellung eines Tumors; Copyright: PantherMedia / vitanovski

Vorhersagen, ob ein Tumor Metastasen bilden kann

15/07/2021

Bei einem Krebs sind diejenigen Zellen besonders gefährlich, die ausbrechen und Metastasen bilden. Ein vom Schweizerischen Nationalfonds unterstütztes Forschungsteam hat eine Methode gefunden, solche Zellen zu identifizieren.
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Bild: Darstellung menschlicher Lungen; Copyright: PantherMedia/Wasant (yaymicro)

Möglicher Marker für den Erfolg der Immuntherapie bei Lungenkrebs

15/07/2021

Lungenkrebs ist die Krebs-Art mit der höchsten Sterblichkeitsrate, insbesondere für Patienten mit onkogenen Mutationen im KRAS Gen sind die Behandlungsmöglichkeiten äußerst limitiert. Die Hoffnung war die Zulassung der Therapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren und in der Tat sprechen einige Patienten auf diese Therapie sehr gut an, während sie bei anderen allerdings vollkommen wirkungslos ist.
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Bild: Silbers

Gehirn: Biomarker sollen Entwicklung von Medikamenten vorantreiben

09/07/2021

Mit Hilfe einer innovativen Technologieplattform – genannt "i3D-Markers" – wollen Dr. Hayder Amin und Dr. Caghan Kizil vom DZNE-Standort Dresden die Entwicklung von Medikamenten gegen Hirnerkrankungen beschleunigen. Dafür verbinden sie hochdichte Mikroelektroden-Arrays und dreidimensionale Netzwerke menschlicher Nervenzellen zu einem Messsystem.
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Bild: Drei weiße Schnelltest-Kartuschen liegen nebeneinander; Copyright: Dr. Manuel Krone/Institut für Hygiene und Mikrobiologie

SARS-CoV-2: Schnelltests nur bedingt zuverlässig

06/07/2021

Gängige Schnelltests auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erkennen Infizierte deutlich seltener als ein PCR-Test. Das zeigt eine neue Studie eines Forschungsteams der Würzburger Universitätsmedizin.
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Bild: eine Person analysiert in Hirn-MRT; Copyright: PantherMedia / sudok1

MS: Neuer Biomarker ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte Therapiewahl

02/07/2021

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Verlauf sehr unterschiedlich sein kann. Für die Wahl der individuell passenden Therapie ist vor allem die treffsichere Vorhersage des weiteren Krankheitsverlaufs essentiell. Neurologen an der Medizin Uni Innsbruck konnten nun einen neuen Biomarker identifizieren.
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Bild: eine Forscherin in Kittel vor einem Mikroskop; Copyright: Rüdiger Koop

microRNAs als mögliche Biomarker zur Früherkennung von Krankheiten

01/07/2021

Einen neuen Ansatz, Krankheiten wie Parkinson noch vor Auftreten von Symptomen mit Hilfe von Biomarkern im Blut nachzuweisen, erforscht die Humangenetikerin Caroline Diener. Ihre Ergebnisse zu microRNAs in T-Zellen könnten auch zu neuen Therapieverfahren führen. Die Hans-und-Ruth-Giessen-Stiftung zeichnet die Nachwuchsforscherin aus und fördert ihre weitere Forschung.
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Bild: blaue Flüssigkeit in Test-Pipetten; Copyright: Felix Heyder / Uniklinikum Bonn

Neuer Corona-Massentest bis zu 100-mal empfindlicher als Antigen-Schnelltests

30/06/2021

Ein neuer am Universitätsklinikum Bonn entwickelter Corona-Test kann mithilfe von Sequenziertechnologie eine Vielzahl von Abstrichen gleichzeitig analysieren und hat eine ähnlich hohe Sensitivität wie der gängige qPCR-Test. Insbesondere für die systematische Testung in Kitas, Schulen oder Betrieben bietet das innovative Verfahren großes Potential.
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Bild: Eine Fachkraft in einem Labor nimmt eine schwarze Testkassette aus einem Testgerät; Copyright: Sebastian Kissel/TUM

Automatischer Microarray-Schnelltest für SARS-CoV-2-Antikörper

28/06/2021

Im künftigen Verlauf der Corona-Pandemie wird ein schneller, kostengünstiger und sicherer Nachweis immer wichtiger, ob eine Person über entsprechende Antikörper verfügt, sei es durch eine überstandene Infektion oder durch eine Impfung.
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Bild: Eine Hand zeigt mit einem Kugelschreiber auf einen Bildschirm mit medizinischen Daten; Copyright: NCT Heidelberg/Philip Benjamin

Molekulare Analyse unterstützt Therapieentscheidung bei seltenen Krebsarten

25/06/2021

Seltene Krebsarten sind oft schwer zu behandeln. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und Dresden konnten erstmals belegen, dass Betroffene mit seltenen Tumorerkrankungen von einer umfassenden molekularen Analyse profitieren.
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Bild: Eine dünne Gewebeprobe auf einem Glasplättchen vor einem technischen Gerät; Copyright: Corinna Friedrich, MDC/Charité

Tiefer Einblick in Tumore

23/06/2021

Forscher des MDC, des BIH und der Charité haben Methoden entwickelt, um Proteine in fixierten Proben von Krebsgeweben umfassend zu analysieren. Wie das Team in Nature Communications berichtet, lassen sich damit neue Erkenntnisse über die Krankheitsabläufe bei verschiedenen Krebsarten gewinnen.
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Bild: Diagnostischer Test liegt auf einem Tisch; Copyright: beta web GmbH/Melanie Prüser

Einwegtests: Hohe Empfindlichkeit und einfache Handhabung

12/12/2019

Diagnostische Tests benötigen normalerweise einiges an Zeit und eine sterile Umgebung, um Resultate zu erhalten. Um Kosten und Aufwand für diese Aufgaben zu sparen, gibt es daher verschiedene Diagnosetests. Die Technologie dahinter beschleunigt und vereinfacht den Prozess nicht nur, sondern bietet auch die Möglichkeit, ihn in Zukunft für den Heimgebrauch zu nutzen.
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Bild: Blutprobe, die mit

Herzinfarkt-Diagnostik – zeitnah und individualisiert

08/11/2019

Besteht der Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt, wird zunächst ein EKG angefertigt. Dies ist schon lange etabliert und erlaubt es Kardiologen, gravierende Herzinfarkte schnell zu erkennen – jene mit weniger starken Anzeichen aber nicht. Solche Patienten mussten bislang bis zu zwölf Stunden warten, bis ein Infarkt sicher diagnostiziert oder ausgeschlossen werden konnte. Das soll sich nun ändern.
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Bild: Flaggen wehen vor einem dunklen Abendhimmel im Wind; Copyright: Messe Düsseldorf/ctillmann

Medizin am Puls der Zeit: Innovationen und Trends auf der MEDICA 2019

04/11/2019

Bald öffnet die weltweit größte Messe für Medizintechnik wieder ihre Tore: Vom 18. bis zum 21. November präsentieren in Düsseldorf mehr als 5.000 Aussteller ihre neuesten Produkte und Ideen auf der MEDICA. Neben vielen etablierten Unternehmen können Sie hier auch eine Reihe junger Start-Ups treffen. Als Besucher der Foren und Konferenzen erwartet Sie auch ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm.
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Bild: Ein kleines Spielzeugmännchen im Anzug steht auf einem Ausdruck einer DNA-Sequenzierung; Copyright: panthermedia.net/filmfoto

MEDICA LABMED FORUM: freie Bahn für die Laborkarriere

04/11/2019

Das Labor ist ein Hidden Champion der Medizin, denn ein Großteil der Diagnostik wird hier durchgeführt, ohne dass Patienten viel davon mitbekommen. Umso dramatischer ist es, dass sowohl Labormediziner als auch Unternehmen unter dem Fachkräftemangel leiden. Das MEDICA LABMED FORUM 2019 will dem entgegenwirken: Hier erfahren Sie unter anderem mehr über einen Berufsstart in der Laborbranche.
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Bild: Volker Bruns; Copyright: Fraunhofer ISS

KI-Software: "iSTIX eröffnet den Zugang zur Welt der Digitalen Pathologie"

08/10/2019

Mikroskope, die Zellen für das menschliche Auge sichtbar machen, gibt es zahlreiche auf dem Medizinmarkt. Auf Künstlicher Intelligenz beruhende Softwares zur Analyse dieser Bilder ebenfalls. Nach den mikroskopischen Aufnahmen stehen Wissenschaftler vor immensen Mengen an Scans mit meist geringer Auflösung. Erst als zusammengeführtes Ganzes eröffnen sie den Zugang zur digitalen Pathologie.
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Bild: Mann mit Mundschutz und Laborbrille hält Petrischale in die Höhe; Copyright: panthermedia.net/kasto

Kardiales Tissue Engineering: das Herz aus der Petrischale

23/09/2019

Für Patienten, die auf Spenderorgane warten, spielt oft jeder weitere Tag eine lebensentscheidende Rolle. Zusätzlich ist nicht jedes Organ für jeden Patienten geeignet. Wenn aber Organe aus patienteneigenen Zellen im Labor gezüchtet werden könnten, wäre das ein enormer Fortschritt. In Tissue Engineering setzen auch Herzpatienten große Hoffnung. Einiges ist bereits möglich – anderes noch Vision.
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Bild: Laborsituation - Prof. Popp zeigt einem jungen Mann einen kleinen Gegenstand in seiner Hand; Copyright: Leibniz-IPHT/Sven Döring

Tumorentfernung: dreifache Bildgebung für eindeutige Diagnostik

08/08/2019

Viele Patienten müssen nach einer Tumorentfernung erneut in die Klinik kommen und sich einer weiteren Operation unterziehen. Der Grund: Der Tumor konnte nicht eindeutig identifiziert und daher nicht vollständig entfernt werden. Das ist nicht nur ethisch, sondern auch finanziell problematisch. Mit einem neuen operationsbegleitenden Gerät sollen Tumoren schnell und treffsicher aufgespürt werden.
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Bild: Zwei Petrischalen mit unterschiedlichen Agar-Böden, auf denen Bakterienkulturen wachsen; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Antibiotikaresistenz: technische Kniffe gegen Keime

01/08/2019

Eine Infektion, die nicht mehr behandelt werden kann, ist für Ärzte ein Albtraum und für Patienten potenziell lebensgefährlich. Leider treten heute aber immer häufiger Erreger auf, die gegen Arzneimittel – vor allem Antibiotika – resistent sind. Damit in Zukunft nicht alle unsere Waffen stumpf werden, sind neben klugem Arzneimitteleinsatz auch technische Lösungen gefragt.
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Bild: Grün leuchtendes Laborgerät; Copyright: Sven Döring

Photonik: "Wir wollen Pathogene und Antibiotikaresistenzen schnell und einfach bestimmen können"

01/08/2019

Die Wertschöpfungskette von Medizinprodukten hat Lücken zwischen Forschung und Industrie, die die Entwicklung von Innovationen ausbremsen. Das gilt auch für zeitkritische und dringend benötigte Produkte wie Schnelltests für resistente Erreger. Auf dem InfectoGnostics-Forschungscampus in Jena arbeiten Partner aus Forschung und Medizin daran, diese Lücken zu schließen.
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Bild: Ein Mann hält eine Handvoll Tablettenblister mit Antibiotika; Copyright: panthermedia.net/alexkalina

Kampf gegen Antibiotikaresistenzen: Vorsprung durch Technik

01/08/2019

Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit zu und erschweren die Behandlung von Patienten mit schweren bakteriellen Infektionen. Allein in Europa sterben laut Schätzung der WHO jährlich 33.000 Menschen daran. Ein immer größeres Problem werden multiresistente Erreger, die gegen mehrere oder sogar alle der bekannten Antibiotika resistent sind.
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Bild: Ein Labortechniker füllt mit einer Pipette eine Lösung in eine Petrischale; Copyright: panthermedia.net/Arne Trautmann

Reserveantibiotika: "Wir können innerhalb einer halben Stunde feststellen, ob eine Carbapenemase vorliegt"

01/08/2019

Antibiotikaresistenzen sind die größte Herausforderung für die heutige Medizin. Einige Bakterien sprechen nur noch auf wenige Antibiotika an, sodass in der Klinik lange nach einem wirksamen Medikament gesucht werden muss. Umso wichtiger ist es, dass Ärzte Resistenzen schnell erkennen, um wirkungslose Therapien zu vermeiden.
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Bild: Fahnen; Copyright: SilverSky LifeSciences GmbH

Auf neuen Wegen der Medizin - Diagnostics Partnering Conference 2019

08/07/2019

Parallel zum ersten Tag der MEDICA findet am 18. November 2019 die Diagnostics Partnering Conference (DxPx Conference) statt. Hier treffen Interessenvertreter aus der Diagnostik- sowie Research Tool Industrie zusammen. Neue Technologien entdecken, Finanzierungsmöglichkeiten finden und Kooperationen eingehen – all das sind Schwerpunkte der DxPx Conference.
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Bild: Rotationsellipsoid mit Gold-Beschichtung zur Sammlung der aus dem Hautgewebe zurückgestreuten Photonen; Copyright: Sven Delbeck/Fachhochschule Südwestfalen

Blutzuckermessung: Infrarot statt invasiv

22/03/2019

Im interdisziplinären Zentrum für Lebenswissenschaften in Iserlohn forscht ein Doktorand zurzeit an einem modernen nicht-invasiven Messverfahren für Diabetiker, das den täglichen Stich in den Finger überflüssig machen soll. Sein Hilfsmittel: ein Laser-Spektrometer.
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Bild: Frau schläft seitlich im Bett mit einer Atemmaske;  Copyright: Philips GmbH

Rundum-Therapie: alles für die Atmung

01/03/2019

Husten, verengte Atemwege, schweres Luftholen: Chronic obstructive pulmonary disease - kurz COPD – ist eine fortschreitende und bislang nicht heilbare Lungenerkrankung. Mit den Produkten von Philips GmbH Respironics wird der Patient durch die verschiedenen Stadien der Krankheit begleitet und bei der Medikamenteneinnahme, dem Training der Atemwege und der Beatmung unterstützt.
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Bild: Zellkultivierung; Copyright: panthermedia.net / matej kastelic

Organ-on-a-chip - Organe im Miniaturformat

01/02/2019

In-vitro-Verfahren und Tierversuche kommen für die Entwicklung sowohl von Medikamenten als auch neuen Therapieansätzen zum Einsatz. Insbesondere Tierversuche werfen jedoch mehr und mehr ethisch umstrittene Fragen auf. Eine vielversprechende Alternative sind Organ-Chips. In einem System mit der Größe eines Smartphones sind hier Organe durch einen künstlichen Kreislauf miteinander verbunden.
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Bild: Zellen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net / devserenco

Organ-on-a-chip – die Mini-Organe der Zukunft?

01/02/2019

Krankheitsursachen ermitteln, Therapieansätze erforschen und die Wirkung von Medikamenten vorhersagen - hierfür kamen bisher In-vitro-Verfahren und Tierversuche zum Einsatz. Nun bieten Organ-on-a-chip-Modelle eine genauere und ethisch vertretbare Alternative. Mehr zu den Modellen, ihren Vorteilen sowie zukünftig geplanten Entwicklungen erfahren Sie in unserem Thema des Monats.
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Bild: Mann und Frau im Labor, die einen Multi-Organ-Chip präsentieren;  Copyright: TissUse GmbH

Multi-Organ-Chips – die Patienten von morgen?

01/02/2019

Leber, Nervengewebe oder Darm: Alles wichtige menschliche Organe, die in der Vergangenheit mithilfe von Tierversuchen oder in-vitro-Verfahren auf ihre Funktionsfähigkeit und Verträglichkeit getestet wurden. Die TissUse GmbH, ein Spin-Off der Technischen Universität Berlin, hat in den letzten Jahren Multi-Organ-Chips auf den Markt gebracht. Doch damit ist noch nicht Schluss.
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Bild: Grafische Darstellung mehrerer Zellen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net/dani3315

Organ-on-a-chip-Systeme: begrenzt aussagekräftig?

01/02/2019

Organ-on-a-chip-Systeme stellen eigentlich eine große Bereicherung für die medizinische Forschung dar: An Zellkulturen in den Kammern eines Kunststoffchips können zum Beispiel Wirkstoffe getestet werden. Das vermeidet Tierversuche und erhöht die Patientensicherheit. Aber: Sie bilden den Körper nicht naturgetreu nach, sondern immer nur einige Funktionen. Sind Ergebnisse so überhaupt verwendbar?
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Bild: digitale Erfassung eines Auges; Copyright: panthermedia.net / cosmin momir

Digitaler Blick ins Auge - wenn Algorithmen Diabetes diagnostizieren

02/01/2019

Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist mittlerweile eine Volkskrankheit. Immer mehr Menschen leiden an dieser chronischen Stoffwechselerkrankung. Neben älteren Diagnoseverfahren hat sich das digitale Netzhaut-Screening bewährt - eine vielversprechende Methode, die in Zukunft auch bei der Diagnose weiterer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen wird.
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Bild: Frau am Tisch, die Smartphone bedient und von Utensilien für die Diabetes-Therapie umgeben ist; Copyright: panthemedia.net/Lev Dolgachov

Diabetes digital – smarte Unterstützung für Diabetiker

02/01/2019

Glukosewerte messen, Kohlenhydrate schätzen, die richtige Insulinmenge ausrechnen und alle Ergebnisse festhalten – Diabetes ist eine datenlastige Krankheit, die von den Betroffenen viel Disziplin und Aufmerksamkeit erfordert. Die Folgen: Vernachlässigung der Tagebuchführung, geschönte Werte oder Berechnungsfehler. Abhilfe schaffen digitale Technologien, die riesige Datenmengen problemlos managen.
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Bild: Diabetikerin mit Sensor; Copyright: panthermedia.net / Click and Photo

Blutzuckerkontrolle von morgen – moderne Diabetes-Therapien

02/01/2019

Mehr als sechs Millionen Deutsche haben Diabetes, Tendenz steigend – auch weltweit. Herzprobleme, Nierenversagen oder Erblinden – das alles können Folgen der Stoffwechselerkrankung sein. Es ist wichtig, sie früh zu erkennen und richtig zu behandeln. Medizintechnischer Fortschritt wird großgeschrieben: Mittlerweile gibt es für Zuckerkranke die Möglichkeit sich digital verarzten zu lassen.
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Bild: Blutzuckermessgerät liegt neben einem Smartphone, das Blutzuckerwerte anzeigt; Copyright: panthermedia.net/simpson33

DiaDigital: Durchblick im Dschungel der Diabetes-Apps

02/01/2019

Obwohl sie sehr nützlich sind, haben Gesundheits-Apps einen entscheidenden Nachteil: Jeder kann sie herausbringen und ungeprüft anbieten. Nur wenige Apps benötigen eine Zertifizierung als Medizinprodukt. Woran erkennen Nutzer also eine gute, sichere und nützliche App? Für Diabetes-Apps beantwortet das Gütesiegel "DiaDigital" diese Frage.
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Foto: Vorschaubild zum Video

Vom Algorithmus zum Schnelltest – Künstliche Intelligenz klassifiziert Blutzellen

21/11/2018

Unser Blut verrät so einiges über unsere körperliche Verfassung. So gibt zum Beispiel die Form unserer Blutzellen Aufschluss über einige erblich bedingte Krankheiten. Dazu müssen die Zellen jedoch erst einmal unter dem Mikroskop betrachtet und einer bestimmten Zellklasse zugeordnet werden. Welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielt, haben wir uns an der Uni des Saarlandes erklären lassen.
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Bild: Vorschau-Bild zum Video

Die MEDICA gestern, heute, morgen – Interview mit Horst Giesen

12/11/2018

Schon bevor die MEDICA beginnt, geht es auf dem Messegelände in Düsseldorf zu wie in einem Bienenstock: In den Hallen werden Stände aufgebaut und Exponate angeliefert, während in der Messeverwaltung alle Fäden für Logistik und Services für die Aussteller und Besucher zusammenlaufen. Trotz des Rummels konnten wir Horst Giesen zu einem kurzen Gespräch über die MEDICA bitten.
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Bild: Besucher im Eingangsbereich der MEDICA-Messehallen; Copyright: Messe Düsseldorf

Erleben, erfahren, erlernen: Neues auf der MEDICA 2018

02/11/2018

Es ist wieder soweit: Die weltgrößte Medizinmesse öffnet vom 12. bis zum 15. November wieder ihre Tore. Mehr als 5.000 internationale Aussteller zeigen ihre neuen innovativen Produkte und Anwendungen. In vielen Foren, Konferenzen und Sonderschauen warten spannende Fachvorträge und Diskussionsrunden, die ihnen Einblicke in die Elektromedizin, Labormedizin, Medizintechnik oder Diagnostik geben.
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Bild: mehre Beinpaare bei einem Lauf; Copyright: panthermedia.net/lzf

Diagnostik in Rekordzeit – POCT im Hochleistungssport

02/11/2018

In der Regel funktioniert Diagnostik so: eine Patientenprobe wird entnommen, ins Labor geschickt und dort analysiert. Erst dann kann dem Patienten das Ergebnis mitgeteilt werden. Wenn aber der Patient ein Hochleistungssportler ist und einen straffen Trainingsplan einhalten muss, benötigt er das Ergebnis sofort. Wie das möglich ist? Mit Point-of-care-Testing!
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Bild: Maria Driesel und ihre Kollegen von inveox neben dem neuen Gerät; Copyright: Astrid Eckert

Pathologie 4.0 – inveox automatisiert Laborarbeit

22/08/2018

Verwechslung, Verunreinigung, Verlust – die meisten Fehler in der Pathologie geschehen während des Probeneingangs. Einerseits kommen täglich unzählige Proben im Labor an, andererseits ist der Prozess der Registrierung sehr monoton. Die Folge: Die Arbeit ist ineffizient. Das Start-up inveox hat nun ein System entwickelt, das die Prozesse im Pathologielabor automatisiert und somit effizienter macht.
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Bild: Kleiner brauner Leberfleck auf einem Handrücken; Copyright: panthermedia.net/Mario Hahn

Früherkennung: Tattoo weist auf Krebs – und mehr – hin

09/07/2018

Wer nicht krank ist und Symptome zeigt, geht in der Regel auch nicht zum Arzt. Die meisten Menschen wissen zwar, dass Vorsorgeuntersuchungen, wie zum Beispiel gegen Krebs, wichtig sind, meiden sie aber trotzdem. Ihre Hemmschwelle ist sehr hoch, da eine ernsthafte Erkrankung entdeckt werden könnte. Ein neues Implantat könnte künftig den schweren Gang zur Vorsorge erleichtern oder sogar abschaffen.
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Bild: Forschungsgerät AcCellerator an einem Messestand; Copyright: Daniel Klaue, ZELLMECHANIK DRESDEN GmbH

Zellen in der Radarfalle – Diagnostik in Sekundenschnelle

22/06/2018

Ein Tropfen Blut enthält zahlreiche wertvolle Informationen. Allerdings dauert es immer noch mehrere Stunden, bis das Blut eines Patienten analysiert und eine Diagnose getroffen werden kann. Dadurch geht wichtige Behandlungszeit verloren. Eine neue Methode soll diesen Prozess nun erheblich beschleunigen, indem die Zellen im Blut hinsichtlich ihrer Verformbarkeit und Immunreaktion getestet werden.
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Foto: Vorschaubild zum Video

Personalisierte Krebsmedizin – Mit TherapySelect zur bestmöglichen Behandlung

30/04/2018

Medizin wird immer personalisierter. Das ist vor allem für die Onkologie interessant, da eine Krebserkrankung so individuell ist wie der jeweilige Patient. Bei der Therapiewahl müssen sowohl Eigenschaften des Tumors als auch persönliche Merkmale des Patienten berücksichtigt werden. Wie das genau aussieht, haben wir uns bei der Diagnostikfirma TherapySelect mit Sitz in Heidelberg angeschaut.
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Bild: Zwei Hände halten ein röhrenförmiges Gestellt, auf das ein feucht glänzender, weißer Schlauch gespannt ist; Copyright: Leibniz Universität Hannover/Institut für technische Chemie

Tissue Engineering: Mit dem richtigen Dreh zum Bypass

23/04/2018

Bypässe sind problematisch: Entweder bestehen sie aus synthetischen Materialien, die Blutgerinnsel und Infektionen verursachen können. Oder sie stammen aus Venen des Patienten, aus denen aber oft nicht genügend Material gewonnen werden kann. Ein neu entwickelter Bioreaktor könnte dieses Problem in Zukunft lösen: Er soll die Züchtung von Gefäßprothesen aus körpereigenem Material ermöglichen.
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Bild: Mehrere bunte Tabletten, die auf einer Zielscheibe liegen, eine davon liegt in der Mitte; Copyright: panthermedia.net/georgemuresan

Personalisierte Medizin – zielstrebig zur Heilung

01/03/2018

Die personalisierte Medizin will bei der Behandlung nicht mehr jeden Patienten über einen Kamm scheren, sondern die Therapie passgenau auf die Ursache ihrer Erkrankung abstimmen. Für die Patienten bedeutet das häufig bessere Heilungserfolge und weniger Nebenwirkungen. Für die Ärzte treten interdisziplinäre Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung in den Vordergrund.
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Bild: gelbes Maßband, vor dem Kapseln liegen; Copyright: panthermedia.net/Jiri Hera

Personalisierte Krebsmedizin: Therapie nach Maß

01/03/2018

Jeder Mensch ist anders. Diese Tatsache spiegelt sich auch in seiner Gesundheit wider. Insbesondere eine Krebserkrankung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich aussehen und verlaufen. Dementsprechend benötigt jeder Patient idealerweise eine individuelle, auf ihn zugeschnittene Therapie. Aber wie realisierbar ist dieser Gedanke?
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Bild: Drei Männer im Anzug und eine Frau im Laborkittel stehen in einem Labor; Copyright: Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern/Norbert Fellechner

Dem Tumor auf der Spur: personalisierter Impfstoff gegen Krebs

01/03/2018

Konventionelle Krebstherapien richten sich zumeist nach der Lokalisation des Tumors. Bei diesem Ansatz werden jedoch die individuellen genetischen Mutationen im Tumor des jeweiligen Patienten außen vor gelassen. Neue Ansätze in der Krebsforschung betonen immer stärker das Konzept der personalisierten Therapie.
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Bild: Eine Gruppe von Ärzten hält große, bunte Puzzleteile in Händen, die sie zusammenstecken; Copyright: panthermedia.net/Andriy Popov

Personalisierte Medizin: Paradigmenwechsel auf dem Vormarsch

01/03/2018

In der personalisierten Medizin folgt die Therapie nicht dem Prinzip "one size fits all", sondern ist "tailormade", also auf jeden Einzelfall zugeschnitten. Für Patienten bedeutet das höhere Heilungschancen und weniger Nebenwirkungen. Sie hat ihren Ursprung in der Onkologie, wird heute aber zunehmend auch bei anderen Krankheitsbildern eingesetzt. So zum Beispiel am ZPM Tübingen.
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Bild: Befüllen eines Containers mit dem Nährmedium für die Krebszellen; Copyright: Dr. Markus Wehland

Zellen im Weltall – extraterrestrische Ansätze in der Tumorforschung

22/02/2018

Auf der Erde sind alle Experimente an die Gravitation gebunden. Von der Schwerkraft befreit, zeigen aber beispielsweise Tumorzellen ein völlig anderes Verhalten. Im Rahmen des Projektes "Thyroid Cancer Cells in Space" der Universität Magdeburg werden Boxen in der Größe eines Smartphones, die niedrig differenzierte Schilddrüsentumorzellen enthalten, ins All geschickt.
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Mit "gesprühten" Muskelzellen zur biomimetischen Oberfläche

08/01/2018

Nur wenige Patienten mit Herzschwäche haben das Glück, ein Spenderorgan zu erhalten. Seit einigen Jahren gibt es Herzassistenzpumpen, die die ungewisse Wartezeit überbrücken sollen. Diese werden vom Körper nicht immer optimal angenommen.
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