Grundlage von ECMAdigital ist ein von der MHB entwickeltes, äußerlich anwendbares Verfahren zur Stimulation von Muskeln und Gefäßen. Der Blutfluss wird mithilfe von Manschetten an den Extremitäten gesteuert und zeitweise beschleunigt, um kontrollierte Strömungsreize zu erzeugen. PD Philipp Hillmeister betont: „Die Therapie imitiert gewissermaßen die positiven Effekte von Ausdauertraining auf die Gefäße, ohne dabei die Patientinnen und Patienten körperlich stark zu belasten. Diese sogenannte Flussmedizin eignet sich insbesondere für Patientinnen und Patienten, die krankheitsbedingt nicht ausreichend trainieren können oder bereits in ihrer Mobilität eingeschränkt sind“.
Damit die Gefäßtherapie langfristig wirkt, setzt ECMAdigital zusätzlich auf patientenzentrierte, personalisierte Medizin. Prof. Andreas Johannsen erläutert: „Es hat sich zunehmend gezeigt, dass nachhaltige Behandlungserfolge vor allem dann erreicht werden, wenn individuelle und personalisierte Therapiekonzepte verfolgt werden, die neben dem Gefäßstatus auch den Lebensstil, die Lebenssituation sowie körperliche und seelische Faktoren der Patientinnen und Patienten berücksichtigen. Diese Patientendaten werden dazu in einer Datenbank systematisch erfasst und durch ein spezielles diagnostisches Verfahren ergänzt. Auf dieser Grundlage sollen dann mithilfe von KI-Analysen und Machine-Learning-Verfahren personalisierte Empfehlungen zur Optimierung der Therapie generiert werden“.