JGU-Präsident Prof. Georg Krausch betont die Standortperspektive: „Individualisierte Medizin und personalisierte Therapie sind ein wichtiges Zukunftsthema, zu dem das Cluster curATime hochmoderne Ansätze entwickelt. Ich gratuliere allen Beteiligten zur Weiterförderung dieses innovativen Projekts durch das Bundesforschungsministerium. Die Förderung ist eine großartige Bestätigung der Leistungsfähigkeit der Lebenswissenschaften am Standort Mainz sowie in Rheinland-Pfalz allgemein. Dabei profitiert das Zukunftscluster curATime von der engen Verzahnung von Grundlagenforschung und klinisch-therapeutischer Anwendung, die insbesondere im Bereich Biotechnologie in den vergangenen Jahrzehnten gezielt und nachhaltig gefördert wurde.“
Cluster-Sprecher Prof. Johnny Kim hebt die Verzahnung der Disziplinen hervor: „Die positiven Ergebnisse aus der ersten Förderphase zeigen, wie relevant unser Ansatz ist, RNA-Innovationen mit Künstlicher Intelligenz zu verbinden, um kardiovaskuläre Erkrankungen besser zu verstehen und zu behandeln. Besonders wichtig ist für mich die enge Zusammenarbeit von Klinik, Wissenschaft und Industrie – so schaffen wir echten Mehrwert. Mit curATime wollen wir alte Strukturen aufbrechen und eine Kultur der Wertschöpfung etablieren. Davon profitieren vor allem Patientinnen und Patienten durch schnellere, innovative Lösungen. Zugleich stärken wir die Rhein-Main-Pfalz-Region als lebendiges Innovationsökosystem und leisten einen Beitrag dazu, biomedizinische Entwicklungen in Deutschland schneller in die Anwendung zu bringen.“